Indiana Tribüne, Volume 15, Number 179, Indianapolis, Marion County, 17 March 1892 — Page 1
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$300,000. 40,000. Editorielles. Wie wir gleich vermutheten, und wie wir auch s. Z. sagten, war der während der Berliner Krawalle erstat tete Bericht über den Ausritt deS Kaisers ein lacherlich übertrieben loyalpatriotischer. Inzwischen schreibt ein Berliner Korrespondent darüber FolgendeS: Der Kaiser,, in Kürassieruniform, gefolgt von zwei Adjutanten, ritt in kurzem Trabe spazieren ! DaS zahl reiche Publikum grüßte freudig erregt, die Damen machten die tiefsten Knize als plötzlich, woher sie kam, ist mir tro aller Sammlung meiner Geisteskrafte noch jetzt unmöglich zu begreifen, eine Wolke von Menschen zu beiden ',,,! V .i -yl 'W" "i .,,!, .'. . V ,,,- ' Seite deS Kaisers und vor demselben auftauchte, die mit dem lauten Geschrei Arbeet, Acbeet, Arbeet !" den Monarchen begleitete und vor dem Pferde desselben, immer rückwärts sich umschauend, einher trabte. Die nur in geringer Zahl anwesende Schutzmannschaft sprengte wiederholt die johlende Menge und griff einzelne, namentlich von den Vorder Laufern" heraus, ohne jedoch dem gerade nicht schönen Bilde ein besseres Ansehen ge ben zu können. DaS bessere Publikum verbesserte seine Sympathie-Kundge-bunzen, während der MonarH mit aller Ruhe durch freundlichen Gruß dankte, aber es blieb kein , schönes Bild, wie der wüste Haufe halbwüchsige? Burschchen sich so breit machte." Dieser Bericht klingt diel natürlicher und. wahrscheinlicher. V" 'Das nächste Vundes-Sängcrfest findet in Cleveland in fünfzehn Monaten statt, und einstweilen ist wegen desselben in genannter Stabs ein gewattiger Krieg auögebrochen. . In diesem Kriege steht der 'Cleveländer Anzeiger" der Festbehörde und dem letztere vertheldigenden Wächter am Erie" gegenüber. Der C levelanderAnzeiger" fordert die nach seiner Ansicht gänzlich unfähige jedeS Organisationstalents entbehrende ? Sängerfestbehörde aus, abzudanken und fähigeren Leuten Platz zu machen. Sie sagt u.! AN' ' . ',' '., n t' '' l '"!' :. h ' "' ,',Der Grundfehler besteht in der Auffassung, daß die a k t i v e n Sänger das Fest zugeben haben. Wer sich an diesen - Anker anklammert, dem ist nicht zu helfen! DaS Sängerfeft ist kein gewöhnliches Picnic, sonder es soll ein großartiges nationales U nterneh -men sein Zur Durchführung desselben ist die hiesige Sängerschaft durchau? unfähig. Dazu bedarf eS einer ganz' u n g e w ö h n lich e n Anstrengung der ganzen deutschen Bevölkerung böä Cleveland. 'Und diese wird sich , ..,:.. . , "':: tu ''"''11:1)5.,..' - - thennahmsloS verhalten, wenn sie die Führung in den Händen von Leuten sieht, welche den typischen deutsch -ame rikanischen Sangeöbruder repräsentim " . . V . - v-Sgff. ;l(!.ir''i&!.'l,"!i''!,P-i W ' , , ., " ...-J'.'-;,;.:.!,:,;i:'i;; .'SijyiiiF!!.. 'XJ'f 4 Auch mit dem Festdirigenten ist der Anzeiger" unzufrieden. In Bezug aus denselben sagt er : i e vplzz-' 4?'' ri-i'1- ' Dieser blutjunge, vollständig un erfahrene und unerprobte Feftdirigent muß k 0 n t ? 0 l l i r t werden in sei.Anordnungen für das Fest. Die " ,' .;:' XJ:'- , , ' : , gegenwartige Behörde lst zur Aus übu ng dieser K 0 n trolle scho deshalb unfähig) weil sie zum größten Theile aus urtheilslosen Anbetern deS Dir! graten besteht. Wenn aus keinem' än-
deren, so müßte schon aus diesem Grunöe die Festbehörde vollständig reoranisirt , werden. Eine auS fast lauter Sangesbrüdern bestehende oberste Feftbehörde und ein vollständig unkontrollirter blutjunger Festdirigent ohne jede ' Erfahrung : wir meinen, daS ist zu viel auf eine Karte gesetzt." Der Wachter am Erie" nimmt die Festbehörde Und den Dirigenten gegen diese Angrisse in Schutz, und so ist denn 'ein frischer fröhlicher Krieg - im Gange, bei dem es glücklicher Weise so weit ohne - Blutvergießen abgegangen ist. Aus der Ferne besehen, nimmt sich die ganze Geschichte zwar nicht sehr schön aus, aber es ist auch nicht anzunehmen, daß eine Zeitung solche Angriffe ohne gute Gründe unternimmt.
Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Indiana : Heute kalt und trübe mit gelegentlichem Schneefall, morgen noch kälter aber schön. WoodS n 0 ch n i ch t b e st a t i g t. Washington, 16. März. Heute Nachmittag begab sich der Senat wieder in Ereeutivsitzung, um über, die Ernennung deS DisisiktsrichterS Woods vort Indianapolis zum Kreisrichter zu berathen. Die Senatoren Vorheeö und Turpie hielten lange Reden gegen die Bestätigung desselben. Die meiste Zeit über sprachen sie jedoch vor leeren Bänken, denn die Senatoren, besonders die Republikaner hatten gerade heute sehr Durft und hielten sich viel in der Restauration auf. Vorhees stellte den Antrag, die Angelegenheit in offener Sitzung zu berathen und um diesen Antrag drehte sich zumeist, die Debatte. . ifS!. Die Musiker-Liga. New Aork, 16. März. Bei der heutigen Sitzung der nationalen Musi-ker-Liga drehte sich die Diskussion hauptsächlichem eine von Henry Plate von Denver eingereichte Resolution dahin läutend, daß die Mitglieder der ch ., . " - ..- I Liga bei dem dreijährigen ' Eonclave der Knight Templars in Denver am 5. August nicht spielen,. , wenn irgend ein Musikcorps der Bundesarmee oder der Marine oder ausländische Musiker engagirt werden. Die. Resolution wurde an ein Comite verwiesen. Eine Resolution wurde vorgelegt die Beitrage Zu erhohen UrnY ferner eine Resolution, daß Mitglieder. , der Liga nicht' für Dickson & Talbott in Indianapolis spielen, bis dieselben sich mit Union Ro. 23 geeinigt haben. ... ' !'' " Würd e in e i n Irre n Haus g e - Vi schickt. - New Sork,.ia. März! 'Richter Van .Wrünt ordnete, heute aus, daß Edward 'M. Field in ein Irrenhaus geschickt werdet bi entschieden se, ob er irrsinnlgist, .oderylcht - 'J$V ; ' 1 ,,,, . 1. .'i. 1 1. . . 1 . , ',: , - w 1 , . , . :1 4 . : Krup p''sch e K an on e n. : Chic a'M 16. Marz. Friedrich Krupp, : !Jd c r :. 050 6 c "Ä a n 0 n en a 6 r 1 sän f hat eine großartige Ausstellung seiner Produkte in der deutschen Abtheilung versprochen. Es wird die großartigste Ausstellung von Feuerwaffen sein, die ..;' . '-'iL: .'':' Ji'j 1, " ,,.,. Set:" li,!..' i, .if - ;.- , ;, t in einer Ausstellung gezeigt wurde und wirdeinschließlich aller Vordere!tungen - und i des .Transports 'aus tz2Z0,000 zu stehen kommen.' slv "'i,' i '" t " "." 3 1 '' i,"1 I'. 1','.;' ' M : ' 7"'"'' .,' QuSlgnd. :,:,i. " , -. ' f"'.r;.;; :"; Wie n, 17. Mäfj.j Franz Schnei der, der Mann der zusammen mit seiner Ehehälfte Rssalie ! eine Anzahl Dienstmädchen ins HauS gelockt und erdrosselt hatte,,,, wurde heute gehängt. Die Fra lstM hauSstrafe begnadigt worden. liliiJ.;, fl':'!! ifta;'; G-JS-fc'' 1 ' 11 c 1 C i ' "l! -1 f'; tm 1 ''" t. ' J;;:' ",!mi Zchauderha ste,.sSn t d e ck un g. lifiitii".; Liverpool, 16. März. Die hiesige Polizei hat , seit einiger Zeit nach? den Spuren einer Frau gesucht) welche mit ihrem Kinde plötzlich verschwand. 3n Melbourne wurde ein Mann UamenS Williams wegen 6rmordung einer Frau verhaftet und vermuthend, daß er auch jene verschw'ndene Frau ermordet habe, telegraph irte man v on d ort hierh er. D Polizei begab sich nach dem Hause, wo Williams gewohnt hatte. In demsel ben hefand sich ein großer Herd und
nachdem man einige Steine Desselben entfernt hatte, fand man die Leiche der Frau und die deS Kindes mit Chlorkalk bedeckt. Man suchte weiter nach und fand noch weitere drel Kinderlei- .- ' .. ,. ' . .... . .. ..,?. :., 1: ",:,,.
chen. : Einige der Ermordeten , waren t , . j- . w . . . , ...rf' Ij ,. erdrosselt, d en and ern w ar. der Hals abgeschnitten worden Verschiedene Umstände, lassen vermuthen,.'daß Wil- ' , ,j j i1"!,, '4,1 j' ,,,,, i 1, !J ,:,t...' '..-, :;,;ii,(: . lianrs der bekannte, öder vielmehr UNbekannte Äack'tK Ripper ; ; Wer dieser Williams ist, weiß man noch nicht so daß "er, als er zuerst nach Liverpool kam, in einem - Hotel ! in , Rain" Hill wohnte und ziemlich viel Geld ausgab. Er miethete nachher ein e V illa und wurde) als. er bei , eine? Frau Mather sich nach dem Miethpreise derselben er? kündigte, mit der Tochter derselben bekannt. - Er' heirathete , dieselbe bald darauf, und wegen deren Ermordung ist er jetzt in Melbourne verhaftet worden. 7 Bis jetzt hat. die Polizei bloß die Küche untersucht sie ' wird aber auch noch die Füßboden der , andcrenIimmer aufreißen und Nachsnchung. halten. ' Man hat auSgefunden, .daß WilliamS als er die Villa bezogbloß t'xn einziges Zimmer möblirtedaß er mehrmals deS M örgenS ' fortg ing nd am Abend mit schmutzigen und schwieligen Händen heimkam. - AlS' Grund gab er an, daß er in einem Hause einen. neuen Boden gelegt habe' Man erinnert sich auch, daß eine Frau mit zwei Kindern zu ihm kam, daß er mit derselben mehrmals im Hotel speiste und sie für seine Schwester ausgab. . tDer Zar ' gewannt e l y e n " . i , V f ,. r, - Boycott. .:, St. P eters bii t :ä,;Vi6Srz1 Der bekannte Bankier Günzberg, einer der prominentesten Finanziers CuröpaS, hat mit enormen Passiven fallirt. Günzberg. hat. seine Korresßöndfnien besonders in Deutschland, und deßhalb war ihm der Zar, seitdem die deutschen Bankiers die' russische Anleihe refüsirt hatten, sehr feindselig gesinnt) was die reichen Russen davon abhielt, mit Günzberg in geschäftlichem Verkehr zu bleiben. , E Man s agt, daß hierdurch sein . Fallissement herbeigeführt' wor' den sei, ; S:d. . ; ::, . . ,. Sieht i h m ' n i ch t u näh :i l l ch. Berlin, 16. März.' Wie man behauptet, soll der jetzige Generagouver? neur von Warschau, General Gurko,' dem Zar den Vorschlag gemacht haben. alle Einwohner von Warschau bis auf 20,000'gut russisch Gesinnte auszuweisen. " Der JaV'f 0 El,,; it Beir r .'' M e f c n ;r:ö r f schlag nicht acceptirj t)aben 'y lil','i''7'''l:l'''lii,.l''1' ' " 1 ?, . ,r u n t erst ü tz u n g f ü r . d i e f iJ; Rllss n. l ; Li b a u?16. März ' Der Dampfer Indiana, kam hier von Amerika mit einer Ladung Getreide und Lebensmittel für die Hungerleidenden an. Der amerikanische Consul. in St.' Petersbürg,' Graf Robrinski, Chef deS UnterÄtzungS ? Comites, der - amerikanische Consul von Riga der Präsident' der St. Petersburger Börse begaben? sich an Bord des Schiffes um es zu bewillkommenH ESk würde beimElnlaufen mit Salutschüssen begrüßt!' Der Ge-r"-'".i 'J4 .:.'.it aälüitifl .11 "".Lu.'.-. : 5 mny 9 a 1 . rrangemenis zur . "'ct, '! r'' ''t'" ". 1 'fs .'" :' ' t' sie erlyeiiung gelrossen. : z tlili'1;.1: --- Russische und ostre ich isch e iit;n ':'- .- . ' 'fit '" " tfair .?"! i? .!!.. !::'--'': ,t i Wien, 16. März: Eine. Depesche -Ml; ;lif-iiif'i S- V;üi:,:-; '(' ' ri.u- :::L -i-.h . it" .n1-'- T '"" I,. '1..I1 I .. -,!, !!, -,.,-,- 9 f .; von Wieliczka in Galizien meldet, daß ein Streit - zwischen östreichischen und russischen Soldaten ausgebrochen sei un d d a ß z w e i Russen 'r getödtet ,;; worden J'' :! ' " i ' '" ' ' i ' " ' ,,. te-t'' ' 'E -r ,c l! :a ''"f seien, j Die Russen drohen Rache zu nehmen. Die östreichischen GenSdar men' haben Ordre scharf aufzupassen. Sf-'QAte". iiT!i.;ii;'J'i il&:ziL : ii"'" ::-V"1' ii ' .- fr;i:;ii - " !;- St. Petersburg,! 16. März. Die großen Wechselgeschafte zwischen dem fallirten Bankhause Günzburg und der Firma Warburg zu Hamburg er regten Aussehe. Günzburg'S Kredit war gut, namentlich seitdem seine Töchter in England und Oesterreich sehr reich geheirathet hatten. Sein Bankerott wird den tollkühnen Speku lationen seines SohneS David Günz bürg in Paris zugeschrieben. Die größten Gläubiger in Berlin sind die Nationalbank, die Deutsche Bank und die Firma Warschauer und Söhne. Mehrere große Banksirmen in Pa riS und Berlin, darunter die DiSkon tegesellschast, haben schon vyr länge.
rer Zeit ihre Geschäftsverbindungen mlt Günzburg. in Folge nachtheiliger Gerüchte über seine mißglkckten Spekulätionen abgebrochen. Mehrere . Zeitungen erklären heute,
Günzbnrg's, Bestände überstiegen seine Verbindlichkeiten und er werde sich mit seinen Gläubigern absinken. Er selber schätzt seinen Ueberschuß auf 3,250,000 Rubel. ' . . f Günzburg theilte kürzlich dem Finanzmlnister Wischnegradskij feine bedrängte Lage mit und ersuchte um ein Darlehen von 45,000,000 Rubel, wofür er als Sicherheit seine werthvollen Goldbergwerke im Ural verpfänden wollte. Der Finanzminister wollte darauf eingehen, der Zar aber wollte es nicht gestatten, weßhalb der Bankier fallirsn mußte. Kaiser Wilhelm. B e r l i n, 16. März. Der' Kaiser Wilhelm ist von seinem-Unwohlsein genesen und konnte heute mit der Kaiserin wieder ausfahren. ordttcht undTeltgravhi,. Ueber die weitreichenden Wirkunaen deZ prachtvollen Nordlichts vom 13. und 14. Februar, welche sich namentlich in Störungen des Telezraphcn'Und Tele)onoetrledes äußerten, liegen zedt umfassende .Mittbeilunaen vor. Da? Nordlicht, wie eS in solcher Stärke und Schönheit niemals im Norden der Ver. Staaten voraekommen ist. wurde am 13. Februar Abends von Iowa bis zum atlantischen Ocean beobachtet. Das Nordlicht störte den telegraphischen Verkehr mehrere Stunden lang. Die D ähte wurden so mit atmosphärischer Elektricität gesättigt, daß man auf der S recke von New Vork nach Alöäny t.'iue Batterien brauchte. Nicht mit Unrecht hat man das Nord, licht einMUgnetischeS Gewitter genannt. Die. Magnetnadel wird durch die Er schelnun. auf das heftigste asficirt. Das m'agnctlsche ,t Observatorium ' in Potsdam veröffentlicht darüber. folgende Milthelllmg: : ' Am 13. und 14. Februar sind im magnetischen Zustande unseres Erdkör? pers bedeutende Aenderungen eingetreten, die an Größe und' Lebhaftigkeit ihres;, Auftretens alle ähnlichen Erscheinungen der letzten Jahre üb'rtref fen. Seit' .dem Bestehen des kömgl. magnetischen Observatoriums in Pots dam l; Januar 1890) ist keine gleich intennve .magnetische Störung" so nennt man diese Erscheinung beob achtet wordene Die. -Apparate des ge nannten Instituts - zeichnen Richtung und Stärke der 'erdmagnetischen Kraft ununterbrochen auf ", photographischem Wege auf , und, lassen die kleinsten wie zröUen Aenderungen ,, Im vorliegenden Falle ( brach die Störung ganz plötzlich am 13. Februar' früh lZV ÜHr. ZnZ:, mit einer schnellen Zunahme, der ' Kraft begann . eine äußerst lcbhaste Bewegung der MagnetNadel, d!e bei zweien derselben' einen Umfang von zwei Grad erreichtes bei dem dritten sehr empfindlichen JnstrUment (magnetische Wage) betrug die Amplitude der Bewegung mehr, als drei Grad,, sodaß dieRegistrirvorrichtung zur Aufzeichnung nicht mehr ausreichte.' Jm Laufe'des 14. Februar kehrten die Nadeln 'wieder annährend in ihre Mittellage' zurück, zeigten aber noch fort dauernd kleine aber 'schnelle Schwan kungen, bis am 14... Nachmittags, fast völlige Ruhe eingetreten war.'' Z Nach , einer ' Mittheilung des PotSsamer astrophysikalischen , Observatoriumsist. seit .den'ersten Tagen' deZ Februar eine erhöhte Sonnenthätigkeit bemerkt wördendoch konnten bestimmle' Schlüsse auf den Zusammenhang beider Arten d von' Erschemungen -bisher nicht ymzn werden. ' 't-Xd Magnetische Störungen der geschil. dertcn Art' treten gewöhnlich, aus der ganzen, Erde gleichzeitig- aus sie sind am intensivsten , in , den Polarregionen. Wir sind in der Lage, dies auch im vorliegenden , Falle bestätigen zu können. Ein Telegramm aus Bossekopp (Alten) im nördlichen. Norwegen (70 Grad nördl. Breite),' wo sich zur Zeit zwei deutsche Beobachter, .Dr. Drendel und Laschin. zu privaten Studien aufhalUi i; : ",; theil t ; uns mi t; daß die Schwan kungen , der Magnetnadeln ganz be trächtliche waren, innerhalb acht Minu ten .. fanden . Standänerungen von 'wölf Grad statt, die Störung erstreckte sich daselbst auch auf die Telegraphen leitung !Mrdfiröme).Dordlichtz konnte tedoch des bewölkten : Himmels wegen qicht beodGtel'w II ES; steht zu ' hassen, daß durch den weiteren Verfolg dieser interessanten Erscheinungen, denen in den letzten Jahren von fallen Seiten lerhöhte Auf merksamkeit gewidmet wird, die Ursa chen derselben, welche auf eneq kosmisch.terreftrischen Ursprung deuten und welche zeitweise durch j Störung . des Ttlegraphenbetriebs auch den mmschlichen Verkehr beeinflussen, ergründet werden: die nächsten Jqyre durften in dieser Hinsicht manches Interessant bieten, da in ihnen die Häufigkeit der genannten Erscheinungen, die an eine elfjährige Periode gebunden find, t, Zunehmen begriffen lst.
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