Indiana Tribüne, Volume 15, Number 175, Indianapolis, Marion County, 13 March 1892 — Page 5
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Detzyalö! Die guten Eigenschaften etnes Hettmit- , teis gegt Schmerzen besiehe darin, daß ' es .nicht alleln Schmerzen für einen Au gesillck Mindert, sondern daß es such .y dauernde Heilung hervorruft. Z einem solchen Heilmittel gehört JME Pöj große LchmyeehellQittch Ez ist ehne Zselftl, das keße , m 2e äußere Schmerze, wie taufende o ZkNZniffe beveifen. Diese Thatsache bezeugen Crrjblföifcv LischZft, ' Prediger, Wöokäte, Lnzte, Ssnöttnenr?. . Gennilr, .Senatoren, ConzreßLlltzNkÄer, Csll, Nreend .Vf?Llne,,VSrgÄla0e aste, sie alle sind einig in dem Zlnsspruch r-ir haben' an Schmerzen gelitten und tvo andere Mittel keine Wirkung hatten, wurde vir Hurch Anwendung von St. LakodS Oel gebeilt. AuS der Arme findet in diesem wett bekannten Heilmittel einen treuen Freund. lintalöfe Gen arnssCTTCTsrs sind selten glückliche. Wie nd mUvSi diesem Uebel tu tarier Zt t adqebcllk Ktxtta Una. ,eiat der . et. txuQiinttx 25 Btitta, xait zchkelcheu naZuTgftTraeit Bittern. wtUet ,on dem aiten unp beshNen Tratte HeU-JKUt in New K ? rouS-3jefc aritt. aus He lUrjit Ötlf e. Junze Leu:, fcic l.t den Stan der K trf rit elf it, fotttea fc n Spruch Scktller' 2tf xrüse.wer sich rnta dinret-, odl t&cnhen d Sa Bartrefili Su lefea, ehe f des bttzste Schritt st viütM kö I mm tut 25 Cent in ,$effcs.irta ta tenlfcöft Sprache, fiel ad jirtf:aa erpait, erZuntt. ' ttrtf! : Peatscliwi fiVfl-IaaUtut, 11 OtoÄlace. XrYotX X. Y. TU Der ktxnua n?er- ek auch zu baden in In tlanauolu, Ind.. bei . roter, V Sud S)eU mare Strahe. mm. I fcJS, X. wsm Sekt ftwer mdheit. , ..; Eolumbu, Nebr., Nov. 'S. '" ';:H C(4 schreibt, traft Her, Vd. Skee u Iltbv.. welcher nua Jahre alt ist. seit sei ddeit a Epütvne VAX. cn hatte tet-a&e tttwi larntm Ta solche sSUe. ift nun n Iah, h. It er Pak. SSaiz,' Nerventärker brauchte. , ttte sind auch knne .n10t wehr gekomme. I Äerbenschväche. Er. Pa. Ju 'S. Vrwe Frau va-rL! Monate lana krank durch 51, twtlJbtoaffif :. Sech Fläche Jnta'j 3itTttlttT btfurUn fr ton dem Lnde. .'P. Xt. Srddcd Pa IS. Dq.'S, achde ich drei Iah lanc, a allzrmkiurr Nerv schwöche eline. bat ei Drittel Flasche vo Paß, ZUsrsrveitr1rrdgewjlschtkaErsolz. ' '. F. A. Mull. ei werthvolleS Buch färNeroenleidend T ß ? wrrd Jedem der e verlsnat. zugesandt. Ärmt erhalt auch die Medizin umsonst. Diese Medizin wurde seit dem Jahre 1S?S o dem Hh. Pattor Söing. Fort Wayae. Jnd zuderrUkt Ab ti$t unter fnncr Knw?isunz von der KOENIG MED1CINECO., SS Mandolph HL, CHICAGO ILZ, ' ei pd,k,r 1 hne für $l.C3 Hse yUl'ch-, Flasche für K5.00Z 6 ,5, OS.VS. In Indianapolis tn drn deutschen Äpgtteken on g. IS ttt. Pan,er, U West Waihingtoa Str. und Ecke Sud Äau Skr. und Lineolii i5ane. z I.ZSeNkZ ZnerSchachlek eine Hnlnc:.' Für Möikner, Jk,( 2-SK UR JfUUPCX. i Deenu Jl il 0 e u b i u ii n ui , u PILLS i find ein wunderbares ( Heikntttel gegen fchwodben Wagcn, ( M ! WNk.j 2iUd) VrtaNA, IVrftoBftTni fr3if Beber ee Z bieselbe nmrde ebenfalls fär sperie wlrklam und chetlkam bet, weidtictxn befunden. , Bet 2e -tht?kr i baien. PrelZ 23 Trnt! i3I fftrtrfit f fcXI. WMfHUfiV.lt - New Dort Tevot. ssö Canak ?tr. I .......k fui WW WiKJs:&nW , ft?,,; ujn luemiB t rniin Fjnttt litml inaauhreit. Kf fMKittl riC WU ninT.r "i -- m bw&, i ft int Salat, , tntttJt. vm wr.n, M v rrüAt Cxmt fcerl BKgniH in lumti uut fit, feilge, r-' " 1 M . I nu, J9mai üniBlim$. Jan.!: m Bis. !!:fi l, fit U CJI. ItOmiRCs e SeUl tzng .' t4C nae- FsrlZ. Pgttskrrt ZI. ivo.000 Nosen und yilanzeul v l?' f4C Tu!ch Lanüenzüchter tn ftmtrilA. b0u9 Iiji4Bfc. Preis, Siq ffrnck't niedrig. Sa!r' e,smkr7gt rrvt Ernte vie 44 il 3tqen, UM sr. IU HKr. 400 JtottoffO, Schnitt H ver Acker. I Dttdr Farm.Same für tz E. , )atchv prcltt'Kf0B Bit 4 Ic l r ort iiut iir i C. Po. ," i.-;, , i; 'j; 4U1 h. i ffAkM.se irrten, IJ tt. Jtala im obiz 9 Packer Sauun, 18 atl. Port. 1 ii J MMM"
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2sr Zvttrm z Vabel und d n isselthurm. xtt tsij ciss vortrage i er LerUner Urant' o S. W. hriften. Ter Thurm zu Babel" gehört ZU unseren Kindheitserinnerungm. d. h. die biblische Erzählung von den hoffär tigen Jsraeliten. die eznen zürn Himmel reichenden Thurm bauen wollten. Aber Gott verwirrte ihre.. Sprache. Babel heißt hebräisch Verwirrung und der Thurm blieb unvollendet. Ter historische Untergrund dieser Le gende dürfte der berühmte achtstöckige Thurm im alten Babylon sein, im We sten der' alten Etadt gelegen, die selbst ein Weltwunder war. Ter Thurm war ein Tempel des Baal oder Belus. ein großartiges Bauwerk, auf dessen Höhe eine jugendliche Priesterin dem Sternen, dienst oblag. Dieser Thurm. - änZeffen Stelle jep! die Ruine BirSNjmfüd liegt, zählte zu den Weltwundern der alten Zeit. (5r war mit Reliefs im assyrischen Stil ver ziert, von denen ein Pruchstück ausge. grabey worden ist. ' Eine fettfame Symbolik , ergibt sich aus dem Umstände, daß das Neueste der Wunder auch ein in die Wolken reichen, der Thurm ist. auf dessen Höhe Ster nendienit verrichtet wird. Denn auf der ohersten Laterne des EiffelthurmeS befindet sich eine meteorologische :Beob achtungsstation. Nur ' verwirrte dies mal , Gott ihre Sprachen nicht. Als Reklame für ihre Abstellung bauten sich die Franzosen ihren Thurm und alle Sprachen der Wlt wurdm auf demselben gesprochen Dennoch ver standen sich die Leute,', die sich hier tra feu. denn sie wollten Alle dasselbe, sich amnsiren. Auch liier Gottheit dient der Einelthurm. dczn .Mammon, denn er rentirt sich vortrefflich. Und das ist ber.'isilch, der lzisselthurm auf dem Pariser Trokadero gehört wirklich zu den größten Weltwundern der neuen Zeit. ' Er überragt hekanntlich den Kölner Dom mit leinen Thürmen, den Ste phansthurm in Wien und die Kuppel er Petersttrche m das Doppelte, ist ganz aus (iv.tn errichtet' und selbst der Laie, muß sich fragen, wie es möglich ivar, diese ensrme Eisenlast zu fundiren und im Gleichgewicht zu halten. In ser That konnten die heftigsten Stürme den Eisielthurn dies wahre Wunder ser Eisenconstruttion. nicht erschüttern, nicht zum lei'esten Vibriren dringen. Tie größte Schwierigkeit lag in der rich tigen Fun'irung der ungeheuren Eisen iüße. Die neuen Weltwunder sind beispiel lose Denkmäler der Kunst und dcs Wis. 'ens die aktm Weltwunder man ahlt deren sieben solche umfaßharer Ausdauer. d.'s Ameisenfleißes, des Geld, lufwandes und d"es hochmüthigen Des potismuS. Das merkwürdigste und meist charak. teristischc dcriekbcn sind, die egyptischen Pyramiden, an welchm ein Menschen, alter hindurch Taufende" von Menschen arbeiteten. Sie sind bekanntlich Grabdenkmäler der egyptischen Könige. - Jeder König ließ sich bei seinem Regierungsantritt sofort eine, Gruft bauen und dann während der Dauer seiner Herrschaft unaufhörlich Steinschicht um Stein schicht um und auf dieselbe häufen. Je länger die Herrschaft, desta größer die Pyramide? diese. Sarkophage wurden in der sternlosen Wüste mit .ungeheuren Opfern vön Zeit und Geld ausgeführt, meist von Jsraeliten. - Da diese Bauten massiv sind in nen nur l!vn einigen Jrrgängen durch, zogen, so dürften sie ebenso lange wäh ren, wie der Erdball in . seiner jetzigen Beschaffenheit, wie die jetzige Welt. Ein ebenso merkwürdiges Werk warendie schwebenden Gärten dr SemiramiS zu Babylon, n ungeheuerer Terrayen' bau aus Ziegeln,, dessen einzelne Stu. fen. durch Treppen verbunden, mit fruchtbarer Erde so hoch bedeckt waren, daI hier nebst Gemüse und Blumen, auch Palmen und Cedern wuchsen. Die senkrechte Rückwand der Terrasst war mit Bildern geschmückt.' Diese mühevolle Arbeit unzähliger Hände siel sehr bald der Zerstörung ans heim,' da die babylonische Wüste keine Steine besitzt und der Bau nur aus unvollkommenen Lehmziegeln errichtet war. Zu den sieben Weltwundern wird bisweilen .auch ..die chinesische Mauer gerechnet, auch nur ein Werk sklavischer Menschenkräft. Hingegen besaßen einige andere Weltwunder der Alten auch' Kunstwerth. - z. B. der Dianatemvel zu EphesuS. das Mauso leum und vor Allen das ZeuSbild zu Olympia, eine Bereinigung von Fleiß, Pracht und Kunstverstand, wie sie sich kaum im Laufe der Zeit wiederholt.' ' Der Tempel der Diana war ein un. geheueres, in reinstem griechischem Stil errichtetes Bauwerk, dessen Dach auf mächtigen Säulen von über zwei Meter Durchmesser ruhte. Es ist heute uner kindlich, wie bei dem gänMm Mangel von Hilfsmaschin.'n zu jener Zeit diese aus ganzen Marmorblöcken ' zugehaue nen .-.Fäulen und der, schwere daraus ruhende rief ausgestellt werden konnten. Auch daß Mausoleunz :. von Halikqr naß ist ein ähnlicher Wunderbaul ! Alß einGradmal des karischen Königs Mau? sölös von dessen WitwÄrtemisia er? richt, erhob es sich als ein Aiesenwür' iel üv?r der' Königsgruft. Aus dem Würfel prangte ein ungeheuerer Tem pel in jonischem Stil, mit unerhörter Pracht geschmückt. Neben diesem Mau soleum erscheint ieneS im Eharlotten burger Part, welches die Gebeine König ffrieÄnch!MUHelmVlB;dSmg Louise und des ' Kaisers Wilhelm l. birgt, als ein bloßes KinderspielzeuMH Der Tempel der Diana versiel in der ersten geil d?S Christenthums und seine Trümmer w urden von derr I oh annitern iu Nirchendauten vnwettdet.1 ' DaZ-rrfte Mausoleum wurde 1S57 zum Theil ans
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- 1 Del bedeutendste der alten Weltwun der war jedenfalls die- ZeuSftatue zu Olympia, von Phidias, dem größten Bildhauer des Alterthums, modellirt. Der Gott war in fitzender Stellung dar gestellt. Das herrliche.- durch die in Otricoli gefundene Büste allgemein be kannte Haupt, sowie der Oberkörper waren aus Elsenbein verfertigt, der Mantel, der den Unterkörper umhüllte, aus schwerem Gold und Edelsteinen. Tie Dimensionen des Standbildes wa. ren folche.daßdaßHaupt über einenMe ter lang war. Abgesehen von den Kosten hat das Gebilde eine unaus. denkbare Summe von Arbeit verschlun. gen. Das Modell der Riefenstatue war aus Thon verfertigt. Tüs Elsenbein, das man vorher gesotten hatte, um es weicher und elastischer zumachen, wurde in so grohe Platten gezchnitten. als die Größe der Zähne es gestattete. Mit diesen Platten wurde das Thonmodell überzogen und das Ganze dann über n.-ißel't. Die, Figur bekam Halt durch nn' Holzgerüst welches innerhalb oer. elbm angelrach: war. . Trotzdem, ein verläßliches .:,onal zur ConservZrpng und Bewachung des Wunderwerkes mit großen Kosten angestellt ward, zeigte das Götterbild schon nach fünfzig Iah. ren Spuren des Verfalles. Das Holzgestell begann zu vermorschen, obgleich man es, durch Oel vorder Fäulniß zu bewahren suchte. Bekanntlich wurde das herrliche Gebilde vürcheine FeueiS brunsr:zerstört. Tie kostbaren Materia lien wnrden von Barbarenhorden ver schleppt. Zu den Weltwundern zählt man auch v-sweilen den Pharos von Alerandria, äber welchen jedoch wenig bekannt ist. Lic! bekannter ist der Koloß von Rho dos, eine Gigantenfigur aus Erz. welche mit gespreizten Beinen die Einfahrt ;um Haien überbrückt haben soll. . Ihr praktischer Zweck war die Hafenleüchte. So geschmacklos der Einfall ist und so unerklärlich es uns scheint, wie, bei den damaligen Hifsmittetn dieser Erzkoloß aufgerichtet "werden konnte, zwischen dessen Beinen Schiffe durchfuhren, so ist die Existenz dieses Weltwunders doch zweifellos. Der Koloß stand nur sech' ug Jahre: er stürzte infolge eines, Erdbebens. , Die folgenden Jahrhunderte chufen keine Wunder dieser Art,' wenn man nicht die verschiedenen Tombauten als solche' bezeichnen will,. Dagegm und in den letzten Dezennien wahrhastige Wunder der Bautechnik geschaffen worden. Sie. dienen fast ausnahmslos dem Verkehr: nur der schon Eingangs besprochene Eiffel. thurm ist cme Art Lurüsbaü. Eine der großartigsten Achöpfüygen der Neuzeit Ist der Suezkanal, der den Seeweg nach Asien um 30 bis 35 Tage abgekürzt hat. Sein genialer Schöpfer, Ingenieur LkssepZ. hat sich durch dieses Werk einen unvergeßlichen Namen -in d.r Geschichte des Weltver.'ehrS gemacht. Ter Kanal ist 160 Hilomet.'r lang. 8 Meter tief und t oa !0V Mctcr breit. - - Die Durch stechung wurde 1859 begonnen und I80y vollendet. ' TU Kosten be!rugen l9ÜV!il!ionen Francs. Um ewe ungefähre Vorstellung von -d.m Schwierigkeiten des Werkes zu geben', sei erwähnt, daß in einer wasserlo en Wüste gearbeitet wurde. Anfüngliä kostete die Beschaffung von Trinkwasser für die Tausende von Arbeitern 800tj Francs täglich. Späterhin gelang es. durch dit Anlage von ' artesischen Bruw nen dem Uebel abzuhelfen. Drei bis viertausend Schiffe besah, ren jährlich nnaeführdet den Kanal, wr sonst Kameel-Karawanen in endloser und nnzruchtbarer Arbeit sich durch den Wüstensand schleppten ein Resultat, welches in. der ganzen Knlturgeschichtt einzig dasteht, . , Was' die technische Aussührung br trifft, ist der Sankt Gotthardt'Tunnel vielleicht ein noch m-hr zu bestaunendes Werk. . . , Wie Jeder , weiß, war Italien vor der Schweiz und den angrenzenden Län dern durch den mächtigen Mall der Cen tral'Alpen getrennt; unwegsame Stra, ßen über , daZ, Hochgebirge waren die einzige Verbindung zwischen,, den beiden Ländern.,' Nur aus, Umwegen konnte man per Eisenbahn nach Italien getan gen. Der St. Gotthardt'Tunnel hat jenen Wall durchbrochen. Er ist an 15.000 - Meter lang.", sein Schöpfer, Ingenieur Faber, verpflichtete . sich bei hohem Pönale. denselben, binnen 10 Jahren, also 1882, zu vollenden. ! Das Werk ist in jeder Beziehung ' geglückt: Das aus Wunder Grenzende deyelben liegt in der Legüng der Achsel i:' -1 In der Gletscherwüfte. m den unzu. gangUchsten Höhen deZ Gebirges wurdl durch Messungen die Richtung der Tun. nellage festgestelltdann die Bohrungen von beiden Seiten begonnen. Die bei dcr'eitigen Bohrmaschinen begegneten einander' mit haarscharfer Genauigkeit. Ein , dem Laien , wenig bekanntes Wunderwerk ist die Eisenbahn brücke ! über den Firth of Forth in Schottland. Sie überspannt einen . jener tief in's Land einschneidenden Meerbusen (FirthS). welche für die schottische Küste eigenthümlich sind. Diese Brücke, unter deren Bogen, Schiffe jeder Art hinweg, segeln, die längste aller bestehenden Drucken (300 Meter), ist n ' geniales Merk her Eisenconstruction. - Sie de deutet sine großartige Neuerung im Brückenhau, sallK nicht, wie Fachleute befürchten,-der Rost ihre Dguerhgstig. jleit '.gef äTbenfpIltf irirfe;.siiÄr'-$rt. : Eine mit unglaubliche? Kühnheit über den Niagara y gesührte Drahtseilhrückt wurdevon !en,enr tveggefegt.'',,i'! Trotzdem dürsten der Eisenconstruc tion die Wunderwerke der nächsten Zu kunft zu danken sein. ' Von allen jetzt vorliegenden Projek tcn ist . das großartigste die Eisenbahn brücke über den Kanal, die Frankreich und England verbinden soll. Der Plan tft vollftündtg nuögearbntet und dn Lerstrklichunz I iwnIiÄ ! usöt. W
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fünf deutsche Äceuen ranae ' Brücke würde sämmtliche Eisenwerke Europas beschäftigen., Ein anderes merkwürdiges Project wird in London geplant. Es ist eme Themsebrucke. die aus zwei überelN ander liegenden, durch gewaltige Thür me verbundenen Brücken besteht. Wird die untere zum Zweck der Durchlassung von Schiffen geöffnet, können Fußgün ger die obere benutzen. Es ist zweifellos, daß der Unterneh mungsgeist unserer Zeit, angespornt durch große Erfindungen und Neuerun gen, sowie durch die steigenden Bedürf. Nisse des Verkehrs und der Repräsenta tion. noch Wunderdinge schaffen wird, welche die hier kurz geschilderten noch Übertreffen und die Bewunderung un. serer Kinder und Kindeskinder wecken werden.' ' Oon Oörlng und Faschingö krapfett. Zwischen der Fastnacht und dem Ascher Mittwoch thut sich eine ungeheure kull narische .Kluft auf. Wie der Magen überhaupt ' im Leben eine große, Rolle spielt, 'hat er auch in diesen Tagen dort, wo man noch ein Stückchen hält auf guten Hausbrauch, ein Erkleckliches zu leisten. Jn'allen deutschen Landen gibt es ja eigene Fastnachts"- und Fasten spelsen", oie an den .emzelnen Orten in Form und Zubereitung ebenso versa)ieden sind als ihre Namen. Da verspeisen die Schwaben ihre Fastnachtsöhrle-, die Hessen ihre Kreppeln, die Pfälzer ihre .Fastnachtsküchelchen und wir haben daheim unsere Faschingskrapfen", die eS ' getrost aufnehmen können mit den Produkten jedweder Kochkunst. Einen , mehr realistischen Zug verräth die Fast nachtsfost dort, wo man Fleisch mit Erbfen oder - allerlei Würste zur Feier des Tages ißt, wie etwa im Harzebiet, wo die Junggesellen am Faschlngdlenstag bei ihren Meistern, um-Bratwürste zu er? halten, vorsprechen und dazu ein ergötz lich Liedlein singen. Immerhin scheint jedoch der braungebackene ' Faschingskrapfen mit dem berühmten goldenen Ranfterl- ein glücklicher gewähltes Attri' but, der Fastnacht, denn die schmorenden Würstchen der Harzer Gesellen. Auch damit hat es am Aschermittwoch ein Ende. Der ist) ein griesgramiger Geselle, ein echter, rechter Fastentag, äff dem man den .Katzenjammer beklagen soll, den man sich im Fasching so gründ lich verdient -'hat. Von den Tischen ist darum Alles verbannt, was nicht einer Fastensptlleichsieht. Hierdurch ist nun der Häring m seinen sattsam bekannten Ruf,' gekommen, den er, wie gewiegte Praktiker versichern, nicht ganz verdienen soll. Er gilt nämlich für das ünfehl barste Mittel wider, jeglichen .Katzen, jammer. Der Irrthum scheint von Belgien ausgegangen zu sein und hat sich von dort ans über ganz Europa vcr breitet. Die Belgier, welche am Äscher mittwoch von jeher allerdings auch recht ordentlich verkatert" waren, aßen näm lich an diesem Tage der Sitte gemäß HSringe , mit weißen s Bohnen , nicht etwa, um den Katzenjammer zu Ärtrel ben, sondern nur, um , zn thun wie die Vater. thaten.. . Fremde sahen es, faßten die Sache falsch auf Und seither spielt de, Häring seine traditionelle Rolle im Leben Derer, die ab. und zu ein wenig überie Schnur zu haütn? lieben. Uebrigens hat der .Aschermittwoch Haringsschmauö bald an den verschiede nen Orten lokales Kolorit gewonnen. So in Limbura. wo man den Häring an dem Querpfosten der Thüre hängt und wo dann die aus der Kirche Heimkehren den mit geschlossenen Beinen und mit an den Leib gedrückten Armen nach dem tclring springen, um mit den Zähnen ein tück abzureißen; das sogenannte HL ringsabbeißen. In solchen charakteristi schen Formen hat sich selbstverständlich bei uns im Festrepertoire der Großstadt, der HSringSschmauS nicht erhalten. Er war aber am Rschermittwocz von Hun derten und Tausenden sozusagen Sssent lich, privatim und prioatissime abgebal ten.. Allen denen zum Troste dafür, daß sie kein .Remedium wider . ihren Katzenjammer hinunterroürgen die fröh liche Erkenntniß, daß sie eS wenigsten mit einem treffliche.! Symbol des saureu Elend? zu thun haben ! (N. Wiener Tagbl. Man 'schreibt aus. Mai. land: In dem .Dorfe Prasco bei Ales, sandria ist eS Sitte, daß , aus jeder Hochzeit ein alterthümlicher Tanz, den die Leute iWn" nennen, getanzt wird. Am Schluffe desselben muß die Braus jedem Tänzer, ihren Mund zum Kuss reichen. Diese?. Brauch wurde auch bei der Hochzeit eingehalten.' welche der Ei senbahnarbeiter Ovada mit einem Mäd chen auZ Pratz.-o feierte. Als die Braut, nachdem der hasin getanzt war, jedem Tänzer den schuldigen Kuß verabreichte, wurde jedoch der junge Ehemann' von der Eis facht überwältigte Es scyien ihm, als ob seine Frau einen der Tan zer mit allzugroßer Zärtlichkeit geküßt habe und er gerieth darüber so in Zorn, daß er die Arme an den Haaren in den Saal niederzerrke. sie mit Schimpfreden überhäufte und ihr schwur, sie aus immer verlassen zu wollen. Mit der Hochzeitsfreude war es nach dieser cene zu Ende. Die junge Frau ging still in das HauS ihrer Eltern zurück. Am anderen Morgen fand man sie todt im Bette, sie hatte ihrem Leben durch einen Trunk Schwefelsäure ein Endt gemacht., , ' Oft zürnt eine F rav nur, damit rzi? sie später um ihre Ver Ztwuna yttten. i i l' ; um ' Zralscbe Auffaksuna. Marle. eben Sie doch einmal zum Herrn Msikdirek tor hinüber und sagen Sie, ich ließe um hen LiebeStrank von Donizetti bitte.? .Liebesttank? Gnädige Frau, muß ich da einen Topf itnehmen?" klME r klär t.:"' Wissen Sie. die Heringe sind doch keine .neuen Heringe" mehr. Warum soll ich sie nicht so nennen, Amerika ist ; ,or vier Iahrhun derten entdeckt und heißt ja heute noch f' ' vjjH'v1 .jf iif-l;, ;r : !! " '' , . i , j. ,i -ff'
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