Indiana Tribüne, Volume 15, Number 172, Indianapolis, Marion County, 10 March 1892 — Page 1

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merce Commission" gänzlich macht los dagegen ist. Der Hauptzweck des Gesetzes besteht darin, zu verhindern, daß ropfabrikanten unb'Großhändler durch niedrigere Frachtraten bevorzugt iufrd,n. 7ie l?iffn&annComrJäa

nieen kommen nun dem Buchstaben deS Sesehes vollkommen nach, aber von Zeit zu Zeit reichen große Firmen bei ihnen allerhand Forderungen jiit verloren gegangene oder beschädigte Guter ein, und diese Forderungen werden anstandsloS bewilligt. Es braucht kaum gesagt zu werden, daß dies ein abgekartetes Spiet ist und daß in Wirklichkeit weder Guter verloren gingen, noch beschädigt wurden. Aber machen läßt sich dagegen nichts. 5s ist diese, dem Eingreifen jeder BeHorde vollständig entrückte Umgehung des Gesetzes nur ein weiterer Beweis dafür, daß alle Gesetzgebung die Entwicklung der Dinge nicht aufhalten und die Bortheile des Großbetriebs gegenüber dem Kleinbetrieb nicht aufheben kann. Hier kann nichts helfen, als ein vollständiges Brechen mit dem bestehenden wirthschädlichen System. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Indiana : Kälteres trübes Wetter, zeitweilig Schnee ; schönes kaltes Wetter am Freitag. Schmachvolle Lyncherei. Memphis, 9. März. Heute in der Frühe trug sich hier folgendes Er eigniß zu : 75 maskirte Männer marschirten vor dem Gefängnisse auf. Der Sheriff wurde geweckt und man sagte ihm, man bringe einen Gefangenen. Als er die Thüre öffnete, drängten sich sämmtliche maskirte Männer ein, ban? den und knebelten den Sheriff, suchten dann die Schlüssel zu den Zellen, holten drei Neger heraus, führten sie nach einem, freien Platze vor der'Stat und erschossen sie daselbst. - Die Leichen ließen sie liegen, worauf sie sich wieder zerstreuten. Bis jeht lst' es nicht fie lungen, auch nur einen der Bethätig ten zu entdecken. Die Sache rührt daher, Ujr eine Anzahl Neger kürzlich auf Beamte schoß, welche welche eine 'Verhaftung vornehmen wollten ES wurden wohl einige der Beamten dabei verwundet, aber keiner getödtet. 26 Neger wurden wegen des Vorfalles verhaftet, und drei suchte sich der Mob als Opfer auS. .NvIV.Vl'lMn fii, ' ' Die BehringSmeer Frage. Washington, 9. März. Das Schiedsgericht zur Schlichtung der Beringsmeer Frage soll in Paris in 20 Tagen nach Unterbreitung beider seitigen Sachdarstellung zusam mentreten, und alle Fragen endgiltig mit einfacher Mehrheit entscheiden. Jeder der Parteien soll einen Agenten für das Schiedsgericht ernennen und diesen sowie jedem Mitglied des Schiedsgerichts seinen gedruckten Fall und alle Beweise in Duplikat inner hald dreier Monate nach Austausch der Ratisizirung dieses VertragenS unkerbreiten. In den nächsten drei Monaten kann jede Partei eine Gegendarstellung und weitere Beweise als Antwort für die andere unterbreiten , und auf Verlangen kann dazu noch eine weitere' Frist von 60 Tagen gewährt werden. . Folgende fünf. Fragen sind von dem Schiedsgericht zu entscheiden: t 1. Welche ausschließliche Jurisdik tion im Beringsmeer und welche auSfchlleßlichen Rechte auf den Robbenfang in demselben behauptete Rußland blS zur Abtretung von Alaska an die Ver. Staaten? ,2. Wie weit wurden diese Ansprüche von Großbritannien anerkannt? 2. War daS Beringsmeer in dem im Vertrage zwischen Großbri tannien und Rußland abgeschlossenen Vertrage von 1825 gebrauchten AuS druck Pacific Ocean" mit eingeschlos sen und welche Rechte hat -Rußland nach diesem Vertrag im BeringSmeer besessen und ausschließlich ausgeübt. 4. Sind nicht alle Rechte Sußland'S betreffs der Jurisdiktion und deS Rob benschlagcs im PeringSmeer östlich von der Wassergrenze in dem Äertrage vom 30. März 1807 zwischen den Ver Staaten und Rußland kraft desselben unverkürzt auf die Ver Staaten über gegangen? 5. Haben die Ver. Staaten irgend welche Rechte und welches Recht zum Schutz des Eigenthums an den Robben auf den Inseln der Ver.

Staaten im Beringsmeer, - wenn die Robben außerhalb der gewöhnlichen Dreilneilen-GrenzMefunden werden ?

Wenn nach der Entscheidung dieser Fragen die Zustimmung Großbrltanx niens zur Festsetzung von Vorschriften zum Schutze der Robben nöthig ist, , so oll daS Schiedsgericht diese Vorschrlren. feststellen. - EtwalgeHchaener ansprüche bleiben späteren Unterhandf ungen vorbeha1tenDWeWm0tzl oll die Entscheidung in spätestens drei Monaten nach Beendigung zderArgu? mente gefällt werden und beide Par? eien ,. 0 c rp jl 1 c5 1 est;5 p c5f biefe l e I f 1 1 bindend' anzuerkennen.'. ÄM. .kr:' , ' , Ausland. Die preußi f che Schul d 0 r l a?U. M B e r l i n, 9. März Die Nordb, Allg. Ztg." bringt einen Artikel, welcher eine Sch wenku n g der Reg icrnn betreffs der' Schulvorlage in Aussicht 'tellt. DaS Blatt sagt: Die Regie, rung achtet stets die Ansicht der Minderheit wenn die öffentliche Meinung hinter ihr steht. Es wird . daher der Kommission deS Abgeordnetenhauses ein Kompromiß unterbreitet werden und wenn dasselbe abgelehnt werden sollte, wird die Regierung dafür sorgen, daß die Verantwortlichkeit dafür den richtigen Personen zugeschrieben werde." ,' . ' London, 9. März. Wie der Beriner Korrespondent der Times", aus angeblich bester Quelle meldet, sei 'die preußisch e Regierung zu einem Kornpromiß betreffs der Schulvorlage ge neigt und bereit, den Einwendungen der Opposition gegen dieselbe Rechnung zu tragen. ' Der Welfenf ond. ,AA B erli n, 9. März. ' In einem vom Fürsten Bismarck angeregten Artikel antworten die Hamburger Nachrichen'r aus die von gebrachte Angabe, daß in Friedrichsruhe, dem Landfitz BiSmarck's,wegeu der seitens" ier"Regierung in Aussicht gestellten ; Veröffentlichung der Ein nahmen und Ausgaben des WelsenondS Beunruhigung herrsche. Das Blatt stellt dieö in Abrede und sagt, wenn Bismarck bekannt machen wollte, wie der Welfenfond verwendet worden sei, so würde dies für seine gegenwärigen Angreifer sehr unangenehm sein. Der Kreuz-Zeitung" zufolge hat der Herzog don Eumberland noch in der etzten Stunden der Regelung des We' senfondS zugestimmt. k Skach dem Ab kommen soll sein ältester Sohn Prinz Georg Wilhelm, der am 28. Okt. 1880 in Gmünden geboren und daher' erst zwölf Jahre, alt ist, alS Erbe deS HerzogthumS . Braunschweig : anerkannt werden, und dessen Regierung mit Erlangung seincxGroßjährigkeit antreten. Für die Arbeitslosen. Berlin, 9. März. Die ftädtischen BeHorden in Leipzig, wo in Folge von Arbeitslosigkeit große Noth herrscht, erklären, sie würden den Arbeitslosen Beschäftigung geben. l . O, ' Der Nothstand in Wien. Wien, 9. März. Seitdem die freie Bertheilung von Vrod durch Pri vate, eingestellt worden ist, ist der UnterstützungSfond auf 210,000 Gulden (5100,000) gestiegen: Geschenke für die Armen können jetzt an 19 verschkedenen Stellen in der Stadt unter Aufsicht der Polizei vertheilt werden. ' ,..'; ßi ':pi DieWährungs frage in , Oesterreich."' '"7 : ' "üü, i: H'T''""!" ,7r'!Mi:l.'i':;-: e,i;, W i en 9. März. , 3n der heutigen Sitzung der iValutakommisfion chefürwarteten die böhmischen ' Delegaten Goldbewährung nebst Beibehaltung deS jetzigen Silbergeldes und der Staats fan?olcn? i" .. :. " 1 ' : -!' " : ' J.W lr 6. 1 . s;, ; - ' Fast alle Mitglieder der Kommission sprachen sich dahin auS, daß nur Gold Währung möglich sei.' Alle waren ge gen daS französische System und befür warteten den halben Gulden als Ein heit. Das Silbergeld sollte indeß nicht mehr alö 130,000,000 Gulden be tragen. '.' ' TT'i " 1 ' 1 1 "" n'""J' i Wiederum, ist ein Patient der Eentral Irrenanstalt entsprungen. Virgil Simpson fand seinen Weg ins Freie, nachdem er mit einem dicken Stocke die Stangen vor seinem Fenster anögebogen, und ist bis jetzt nicht wie der in t!2 Q:stalt zurückgebracht war den.

vte Vrandenburgtr Nde und ihre ? Folgen.

' ! Wie wir , aus den meisten deutsch, ländischen Zeitungen ersehen, war die vom Kabel schon ausführlich mitge ,th?ik!e Brandenburger Rede deS Kaisers sorgfältig vorbereitet, denn der Reichsanzeigec", brachte den Text derselben fast um dieselbe Stunde, zu welche die Rede gehalten wurde..' . . Tie Rede ist wie ein Donnerschlaz namentlich'' auf die ' nationalliberale Partei gefallen. Tie Nation alzritung" zöyrclvl nocy zeyr zaym: i' A .3" '; i r 4 t Ti. n ... t Insbesondere die Sätze, welche sich ge gen das Nörgeln wenden und den mißvergnügten liorglern- anhelmzeben. auszuwandern. Wir glauben nicht, irgend jemand in Deutschland der Meinung izt als sei unser Land das unglücklichste und schlechtes! regierte in der Welt und sei es eine Qual, indem selben zu leben. Indes in einem Lande mit öffentlichen Einrichtungen wie die unsern braucht man nicht auZzuwan dern. wenn man mit RegierungZmaß regeln unzufrieden ist. Nach der preußischen Verfassung, von welch.'? der Kat er in seincr ersten Thronrede vom 27. Juni 1$88 sagte, daß sie eine g:rechte und . nützliche Bertheilung der verschiedenen Gewalten im StaatZleben enthUt-, ,ist es da? Recht aller Staatsangehöriczen, durch die Wahlen, durch die Presse, durch Versammlungen an denjenigen Gang in den öffentlichen Angelegenheiten hinzuwirken, , welchen sie für den richtigen erachten ; und ebenso verhalt es sich im Reiche.- " . .Die , Freisinnige Zeitung" ist schon dreister. Sie sch reibt: ist durchaus richtig, daß Deutsch land aus den Kinderschuhen allmäliz herauswächst (so hatte der Kaiser ge sagt). Wir glauben sogar, dak Teutschland schon das Jünglingsalter hinter sich hat und in daS reise ManneZalter getreten ist.' Jnfolgedeffen hat Deutschland auch den Absolutismus Ich on längst abgestreift und eine constitutionelle , RegieruNlZsweise bedingt. Nichts konnte insbesondere verhangnivvoller werden, als wenn diejenigen, welche eine von der maßgebenden Äich tung abweichende Ansicht hegen, mißvergnügt dem Vaterlande den Rücken kehien wollten. . Denn da auch die Ansichten . ver 'Regierung im Lause der leiten sieb vieliack in ikr (Aeaentil verkeört haben, so wäre Gefahr vorhan den duß dabei zuletzt nur diejenigen noch ' im Vande bleiben, 1 welche .zeder se'ditftändlqen Ansicht entratjen.' ' Dir i Kölnische Zeitung- erZlirt. nachdem sie mit Bedauern: festgestellt h.it, daß der Kaiser sich vollständig auf den Boden des reaktionären Schulge setzes stellte: KZ MUS onen heraus gesagtwerden. da die letzte Rede deS Kaisers in denjenigen Kmsen. welche von der Nothwendigkeit,. einer starken' Monarchie überzeugt sind, ein starkes Unbehagen hervorgerufen hat. Es war ein schier unerichöpsliches Capital von Liebe, Verehrung und Dankbarkeit, welches der strone , und gute Kalser Wllhelm 1. seinem Enkel als schwertrrungenes Erbe hinkerlassen hat. Mit ' schmerzlichem Bedauern sahen die Männer, die , eine starke, von. Wallungen und Tagcsianneu unbeeinflußte, wehrhafte Centralgemalt für ein Crforderniß unserer innern und äußern Verhältnisse halten, daß dieses kostbare Vermächtnis welches sich als dle Summe von LevenZardelt aiaantiZ'cher Manner im Dienst der natlonalen Ideale darstellt, in den letzten Jahren la'lgsanl zusammenschmolz." Uno m demselben Artuel (welcher vielleicht derjenige war, der die Maje stätsbeleidkzullg" enthielt), schlägt die Kölncrill schließlich folgenden, bei ihr ganz ungewohnten, fast evolutionären Ton an: Nur die Selbsthilfe freierBürger kann jene nationalen und idealen Güter sicher stellen, die wir uns gewöhnt hatten bei der Negiecung in guter-Obhut zu wissen. Vielleicht ist es gut so; denn auf die Dauer wird da? Ge chick. der Nationen nicht durch das Cnie vereinzelter großer Männer, sondern durch den Charakter und durch die Begabung ihrer führenden Classen bestimmt ' Jin den Bürgern ist es nun, in der Versammlung, in der Presse im Par lament alle moralisch und gesetzlich zulässigen Mittel anzuwenden, um die Maßr.'geln zu, hintertreiben, die sie für unheilvoll halten, und im die Männer zu beseitigen, die sie für bedeutliche Berather unseres Kaisers halten, ' dessen ernstes volksfreundlicheZ Streben immer wieder auf'S Wärmste anerkannt werden muß. Nur wenn wir deu Muth unserer Ueberzeugung haben, dürfen wir hoffen, nach einer Aera der Wirren und der Mißveständnisse mit dem Kaiser auf einem ge meinsamenGlaubenSzrunde zusammenzutreffen. Lassen wir uns den Glau den an die edeln Absichten des Kaisers nicht erschüttern, abe? geben wir dem Kaiser die Möglichkeit, in der deutschen VolkSieele zu lesen und alsdann sei nen Curs mit der großen Strömung des nationalen Empfindens ? in Einklang zu bringen. . Wir bleiben im Lande und opponiren redlich." C-J Er-Neceiver Steele von der Straßenbahngesellschaft reichte gestern vem Nichte? Taylor selnen Bewal tungsbericht ein.

s fef ist selbstverständlich, daß di.se neue 'Kundgebung heute überall der Gegenstand der Ecörteruna lein wird.

Sozialist. Sektion

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