Indiana Tribüne, Volume 15, Number 170, Indianapolis, Marion County, 8 March 1892 — Page 1
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$00,000. 40,000.. Editorielles. D!e Singoes sprechen schon wieder von Krieg. Diesmal soll's mit England losgchen und zwar wegen des Robbenfanges im BeringSmeer. Schon fangen sie an, über die Kriegsmacht der beiden Lander zur See zu reden, die Kriegsschiffe zu zahlen u. s. w. Penn die Leute eben nichts Vernünftiges zu reden wissen, dann schmähen sie Blech, und eine Gelegenheit zum Prahlen laßt sich der Amerikaner ' auch nicht gerne entschlüpfen. Wir werden ebensowenig mit England einen Krieg haben, wie wir einen mit Chili' bekamen. Der Kontrakt mit der Broad e( ö." ist noch nicht abgeschlossen. Der Stadtrath kann ihn Verwerfen, ftnLo? einlgMieMeruN werden. 1 Wir zwerfeln daran, daß wenn die Broad Ripple Co ihrcBahn baut, und sie die. Bahn der Citizcns Co. kauft, ihr Charter sich auch auf diese erstrecken würde; aber es wird so gesagt, und dieser Punkt sollte geprüft werden. Wie sn her, so sind wir auch jetzt dafür, daß man das Bauen von Konkurrenzbahnen nicht erschwert, sondern im Gegentheil möglichst erleichtert, aber hie Entwicklung der Dinge drangt nach einem System staatlicher resp. gemeindlicher Verwaltung von Trans-port-2nst!tutionen. . Deshalb sollte kein Charter verliehe werden, der nicht die eventuelle Uebernahme der Bahn durch die Stadt ermöglicht. Noch ist eS Zeit eine derartige Klausel dem Kontrakte mit der Broad Ripple Co. beizufügen' und eS sollte geschehen. ,, - Das Justiz Comite des Neprä- . , UM . . . , 1 f sentantenhauses, dessen Vorsitzer' der fanatische Nativist Oates von Alabama ist, hat ein neues Naturalisationsgesetz eingereicht. , Unter demselben wird daS NaturalisationS Verfahren gänzlich den BundeS-Gerichten übertragen, die ein förmliches Prozehverfahren mit dem Applikanten um das Burgerrecht anzustellen haben. Dieser muß fünfjährigen Aufenthalt im Lande,, seme Fähigkeit, die Bundesverfassung zu lesen und seinen guten Charakter nachweisen. , Ferner werden bestimmte Klassen von Personen genannt, welche unter , keinen Umstanden naturalisirt werden dürfend Dahin gehören Anarchisten, Polyzamisten, 1 eines Verbre chens überführte und solche Personen, welche in Uebertretung 1 unserer Ein wanderungsgesetze ins Land gekommen sind. Zum Schluß wird auch das sögenannte erste Bürgerpapier, abgeschasst. , Durch die Annahme dieses Gesetzes würde jedenfalls die Erwirkung des Bürgerrechts mit allerlei Chicancn und Umständlichkeiten verknüpft sein, zumal für Alle, welche nicht am Sitze eines Bundesgerichtes wohnen. Es würden daher Tausende sich gar nicht um dasselbe bemühen. Waö ist dadurch gewonnen ? Ist eS ein Vortheil, wenn Tausende von Bewohnern bei Landes nicht Bürger sind ? Von der Einwanderung wird eS Keinen abhalten, und was daS Stimmrecht betrifft, so liegt die Regelung desselben in den Händen der StsatSlegislaturen, die ja, wie zum Beispiel in Zndiana, auch .Mchtbürgern das Stimmrecht derlei hen können. Die Annahme derOates'
scheu Vorlage würde also gar nichts weiter bewirken, als die Offenbarung des nativistischen Geistes und wäre lediglich eine Konzession an den Know-nothingismuS.
Drahtnachrichten Inland. WetterauSsichten. Für Jndiana : Kälteres, trübeS Wetter; morgen noch etwas kalter aber schon. . Mißlungener Schmuggel. New Jork, 7. März. Zollbeamte haben heute sieben Koffer von Kajütenpassagieren M französischen DampferS La Bourgogne" beschlagnahmt, der gestern von Havre hier ankam. Drei ' der Koffer gehören hiesigen Kleidermacherinnen und vier solchen in Chicago. Ihr Inhalt ist höchst werthvoll und besteht aus Spitzen, seidenen Kleidern und anderen werthvollen und kostbaren Frauenartikeln. Einer der Koffer gehört einer Frau Allibone. Sie sagte, sie sei nur zum Besuch gekommen und kenne die Zollgesetze des Landes nicht. Sie war aber wie aus den Wolken gefallen, als ihr der Zollinspektor sagte, sie könne doch unmöglich fremd im Lande sein, da sie ihr Kleidermachergeschäft in No. 1551 Michigan Ave. in Chicago habe. Zwei der Koffer gehören Frauen, welche im Solde von Kate Neilly in Chicago stehen, in deren Geschäft kürzlich geschmuggelte Kleider beschlagnahmt worden sind. 'Die geschmuggelten Waaren in den sieben Koffern haben einen Werth von mehr als $7,000, Einer derselben, welcher Frl. I. Mooney gehört, enthält kostbare Kirchengewänder. .... Ausland. Die deutschen Sozialdenlok raten. . Berlin,?, März. Die jüngsten K rawalle in Deutsch land haben die Spaltung unter den Sozialdcmokraten erweitert. In einer heute von 2000 Mitgliedern des linken' FlugelS der Sozialdemokratie hier abgehaktenen Versammlung wurde die Ansicht der Gemäßigten vcrurtheilt, daß die Krawalle vom Pöbel veranstaltet worden seien. Alle Redner erklärten, das Plündern der vielen Laden sei das Wer? von Arbeitern, welche durch Hunger zur Verzweiflung getrieben wurden., .. . ! Heute wohnten 15,000 Sozial dem of raten dem Leichenbegängnis ihres Führers Reimer in Hamburg bei. In dem Zuge befanden sich viele sozial!tische Fahnen und viele Blumenspenden wurden aus . daS Grab gelegt. Der sozialdemokratische Abgeordnete Frohme hielt die Grabrede. "".,,.. . ,...,.;... .11. Aus dem Reichstag. Berlin,?. März. 3n der heuti- . i, ' ,k .1 : i ' ' .: gen ltzung ves , melkyslags errtarle Dr. Kayser,',Chef deS Kolonialdepartements, daS englische . Syndikat, welches über den Ankauf der Konzessionen des Hamburger,, Syndikats in DeutschSüdwestafrika unterhandelte, hätte wieder 2,000,000 M. dafür geboten, doch sei dies abgelehnt worden. ! Frhrr. Marschall von Biberstein, Staatssekretär ' des , Reichsschatzamts, t i lil 1 . : 'i' ' ' ' r N ''" j " -: 't :'" 1 3." ."'! Pr !;" tagie, ore clHsrcglcrung weroe aue ihre Kolonialbcsitzungen behalten. Die Ausländer irrten in der Annahme, daß irgend , eine deutsche Kolonie gekauft werden können Wenn , die deutschen Besitzungen im südwestlichen Afrika aufgegeben; werden sollten, so. würde da? Vertrauen in deutsche Energie der , "t. "i11'1"" ". '" - ; . " , : ; . t ;i j . ; : ;i Iortn;jcin.g:j;ii;i3 D te Krawall e i n L e i p , i q. . ,iü; Ayfi'.: : ": 'iK-4-:' '9 ml4w. f ' ji.i ' Berlin, 7. März. Die ersten Berichte über die gestrigen Krawalle in Leipzig waren etwaS übertrieben und den Vorgängen wurde hier mehr Bedeutung beigelegt, als sie wirklich verdienten. Räch heutigen Berichten waren höchstens einige Hundert Mann, welche ohne Schwierigkeit auseinander getrieben wurden, an den Krawallen betheiligt. . .l Die Rede des Kaisers. London, 8. März. Der St. Petersburger Korrespondent deS Standard" erzählt unter Reserve eine überraschende Geschichte in Verbindung mit der sensationellen siede deö beut-
schen Kaisers' bei Brandenburg. Dem Bericht des Korrespondenten zufolge soll, der t Agent Lehman, welcher bet , dem Bankett zugegen war, als der Kaiser seine Ncde gehalten hatte, bemerkt haben : ' Ew. Majestät sollten Rußland itHtIeA sen", woraus dir Kaiser entgegnet haben soll,: Ich werde Rußkend , zu Staub zermalmen".- !' " l??!!- . DerForrespondent fügt hinzu, als Graf Schuwalow, der russiMM fchafter in Berlin, von dieser bcmerkenswerthen Aeußerung des Kaisers gehört und nach einer sorgfältigen
Untersuchung erfahren' habe, daß sie wirklich gemacht worden .seiMMA sofort von Giers, den russischen Minister des Aeußeren, pön WÄHatsa chen iU dem Falle in Kenntniß gesetzt. Giers habe dem Zaren die Bemerkung des Kaisers wiederholt, worauf der Zar d'en deutschen Botschafter, Grafen Schweinitz zu sich berief, und nHdH er ihm mitgetheilt, worum es sich handle, zu ihm sagte; 'KageH Ihrem Kaiser, wenn ermit dem Zer- -, " . (!!:;-:.;S,':'ii malmen anfangen wolle, fo würde ich mit dem größten VergnügeMne halkie r , " ..'.Ii..i.!ff Million Mann über die Grenze wer f." ' ' EIi. . Ij:::!!;. Die g e strandete r xfwyj, . . I!1' .1.1.1 Von d o n7. März. Nachdem der Bremer Dampfer Eider" seit mehr als einem Monat auf kwWAön Athersield an der Küste. deWÄsel im J C i !Tt f ...l. . .-f'.Tl . Migyr geranoek war, tjt ycule oer xre praktische Versuch unternommen worden, ihn flott zu lnachen. Sobal er von den Felsen gehoengrMdAng das Wasser! durch die m den ' Kiel gerissenen Löcher ein, und oHlcich die Pumpe aller Bergcdampfcr mit vallcr Kraft arbeiteten, stieg das Wasser doch drei Zoll , die Stunde. , Eö gelang, dasselbe aus dem Achtcrtheil ferch zu halten und. das . im ..MchuMÄK:k auszupumpen, sodaß dleFMDHgeK macht werden und die,IüHpDÄc Dampfers mitarbeiten konnten.. .Man hofft, dadurch das Wasser' im, Dampfex zu" vermindern. . In ' der nächsten Woche findet, die HMßWM im Jahre statt und man wird versuchen, dann den Dampfer flott zu'ma-, chen., , :,r.::-'' OaS deutsch, AuswanderungS ' Gesetz. :iy In Deutschland wird gcgeßSrtW ein Gesetz zur Rezelunz der'Auswandcrnng vorbereitet. DaZMbe scheintHich! von dem reaktionären Geiste , durchweht in sein, der sich gegenwärtig sonst in Deutschland g?ltend macht," wenigstens schreibt die Nötnische ZeitunMtMS HZ (55 wird als zwci'elloS angesehrn werden dürfen, daß sich heute eine al! gemeine Ueberzeugung nach zwei Aichtungen ausgebildet hat: ein Auslande rungöqe'e habe auszugchen von dem Grundsatze der Aus:vandcrungsfreiheit und von der Behandlung der Ausuian derung ' als einer geeüenirMhtsachH Die Fragen. ,, ob ' die Ausnianöerung nothwendig, nützlich oex!,WdllchKiz ob ihr durch o.e'czeöerische Maßnahmen der Boden entzzgen od?r ob sie mit ' öffentlichen Mitteln unterstü!)! werden solle, haben mtt der g?seög.'b?rischen Behandlung der Ausmanderuua nichts zu thun. ' Es ift durch taufend, fache Erörterung zur Genüge festgcftell!, daß die, Auswanderung : mit dem ge sammten socialen, rvirthschastlichen ui rechtlichen Löb.'n dcS VostjKnIWi sammenhZngt; daß nicht eine, ; fonD:r viele Ursachen wirken : DMWerm auch einzeln faßbar, , doch nicht einfach zu b'.inklusscn und umzugestalten sind. , ''" , : ;.:!;;; ;: j. .ük ''ß l ):$ if-'V '-f: Die Auswanderung ist ein Erzeugnis; unserer gesammten Lebensvcrh'iltnisse in Verbindung mit der Einwir kunz der LebenSverhältnisse außerhalb unseres Vaterlandes. Wer will diese geselich regeln? Und wenn einzelne Zusammenhänge bloßgelegt werden, wer will sie nach einer einfachen Richtschnür in einem Gesetze ordnen? In einzeln.'n Theilen Badens, der Pfalz, Württembergs ist die Auswanderung die unerläßliche Folge der Bevölkerungszröße und ihres Verhältnisses zur Bodengröke der Gemeindegemar tunz und der gegebenen ErwerbZgelegenheiten. Kein Gesetz und keine staatliche Macht kann hier die AusWanderung hindern, man unternähme eg denn, den Ueberschutz der Bevölkerung auf Staatskosten zu ernähren. In Mecklenburg, in Ost. und West Preußen legt die Vertheiln ng des Ärnndbesitzes, zum Tbeil auch noch eine ältere Ordnung des TienstverhältniffeZ den Grund zur Auswanderung, die hier behoben werden könnte durch Aenderungen des LandesrechtZ. Soll sich da das AuSwanderungsgefel ein mischen? An andern Stellen ist die immer wiederkehrende Ursache der Aus Wanderung in den wachsenden Schwie riakeiten des Erwerbes, in den Bezle-5un-m zu bex-iU Ai'ZMandetten. W
)ec lockclsden AuZzicht sremder erhAt. Nisse zu suchen. ' Tic Kölnische Zeitung sucht dann darzulegen, daß die AuswanderungS ngentürcu streng unter staatliche Aus ficht gestellt werden müssen. Die Agentur, meint jenes Blatt, könnte Nutzen stiften, wenn sie zur Aufklärung der Bevölkerung beitrüge,' wenn sie, der Wirklichkeit entlpcechmde - Nachrichten über die traurige Lage in den Einwänderungslandcrn verbreitete, wenn sie über den Bidars an Arbeitskräften, die Höhe der Löhne, die Preise, der ' wichtigsten LcdtnZbedürfnisse. über die rechtl'ichen Bedingungen der Niederlassung, über die' Sprach- und ReligionZverhältnige u, s. w. Ausschluß geben könnte. Das ist .die Einrichtung, d.'ren wir in Wutschländ bedürfen, das ist die Iüt' sorge, die wir der Auswanderung angedeihen laffeu können, ohne sie zü för dem, das , ist das Mittel, Plan, und Ochnung in die große , Menschenbewe. gung zu bringen. Hier mitzuhelfen ist das bei uns eingebärgerte Agcntenthum nicht imstande, weil einerseits das wirthZch astliche Intetesse an der Vermittlung der AuZwan. derung zu groß ist, als daß wir auf stets unparteiische AuZkunftsgewährung rechnen, könnten, und weil anderseits der Staat oder das Neich niemals die-, ses -Agcntenthum benutzen kann zur Verbreitung des Thatsachen- und NachtiHtenmaterials, das durch den auswartigeu Dienst beschafft und für die AnskunstScrtheiluug nuhbar gemacht werden kann. Der Eentralverein für Handelsgeographie und die 'Deutsche WonZalgesellschast haben daher mit Recht wiederholt darauf hingewiesen. dU eS wünschenswerth w5re. den Dienst MTransportvermittlung ausschließlich aus?' die M Auswandererbeförderung Wcessionirten deutschen TampsschiffMAzgesellscHaftm zu beschränken, für d'e Attstunstserthttlung aber eigene MMcisMelltlcht in, Anlehnung an jene AWn' zu' errichteü,' ' !l!l,! '-' : ' i'"i ! , , ' i ' ' ! , ' ' Ta:mt . würde eine Einrichtung einKsllhrt 5 werden, welche. England und Belgien , seit 1835 und die Mweiz seit 1856 mit gutem Erfolg erprobt haben.' Man dürfte dann, endlich hoffen,, das; rascher als heute durch ausgedehnteste Veb'.ciiuttg der Kenntniß thatsächlicher VerhNti'. i sje !r ::Ihaste Au Z:oa nder u n -ÄnWe'ischÄndäWi
Haupt nicht auftauchen. . Es w!rdwih aagenoiiiluen roeroen tonnen. vasto.Nln auy eine lebendigere Fühlung zwischen len . in ; zerstreuten Ansiedelungen auf J.'r Erde wohnenden Teutschen ' erreicht chlWMHa''jene Auslünftsstcllcn zu gleich in steter FühZuna mit deutscheu Äusiedelungen bleiben würden, es würde en. ,zn erbmouna mit einer solchen Einrichtung wäre endlich such ein nyeuerler Mut; der deutzchen öusuiande.erim , 'ande hurchzüfü ren.hauptsäch'ich in 'der Richtung einer ersten Berathung im Einwanderungslande durch besonders beauftragte Heronen. Auch in vieler Hmucht und Mi genannten dcei Staaten durch ErnenK- t tkvM 11 i: r ; , : . " ' , 1 ) ' ",:. nung von eigenen yklnwanoerungs -coM'Niffärcn zl B. in Argentinien und in New Z)ork mit gutem Beispiel vc?zusgegangen. Aebr VnltZuroro l .i!Hi!i!,!ll'lll,1!i?,l'M " ' ' ' -"-'i, , : Norddeutscher Lloyd. " ÜU.. Regelmäßige Dampfschifffahrt zwischen Baltimore u. Bremen Dn? i-'.. durch ' bie neuen und erprobten Schnellamper,, - , :v Tarstädt. i Idresdea. 5tarlsrb?. München, i Olkendnrg. : Wetmr. ; von Bremen jeden Doimerstaz, von A.Uti,tt?re jeden Ailtech, s ur 7. Vrötmögi'ttbste icherhett. ' Billige preise. Vorzügliche Perpilegung. ". :it Dampfern reö Norddcuts.ben Llod wurden nl;c al$. . 2,300,000 Passagiere glücklich über Lee befördert. Salons und Cajüten auf DcZ. - Die Einrichtunzen für Zwisckendeck?psffa, ßien, deren Schlafstellen sich im Oberdeck . und im zweiten Deck befinden, sind anerkannt vor trefflich. , 1 ölettrische Beleuchtung in allen Räumen. Weitere Auökunzt ertheilen die Genersl, AzentenMZMMMM?MW A.Echumacher & Eo., Baltimore,V!d. oder deren Vertreter im Jnlande. , , Alex. Metzger und Gebr. Frenzel, Indianapolis. WHIQ. QSV-IlI JUX Saloon u. Billiard-Hall .No.92 Ost Washington Str. ; 0 h n W e i l n r!x e r, Mgentbümer Arbeiter. Hatte ! (früher Turnhalle.) Vereine und Logen werden daraus aufmerl ssm gemachtdaß obige Halle sich sehr gut zur Abhaltung von Verfammlungen, Kränzchen, Unterhaltungen u. s. w. eignet und für solche Zwecke billig zu miethen is!. Man wende sich entte Ossicett. M. -
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