Indiana Tribüne, Volume 15, Number 169, Indianapolis, Marion County, 7 March 1892 — Page 2
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" Office : 130 Ost Maryland Strabe. Indianapolis, Ind., 7. März 1802. (? Teufelsse. Sage und Dichtung der germanischen Stimme haben sich ' zr.it Vorliebe mit dem geheim nißvoUcn (Stemmt bei WafferZ beschäftigt und es mit den Ge. siaktcn ihrer Phantasie bevölkert. Wik schon bei den alten Griechen jeder QucJ feine Nymphe, jeder Flu t einen Gott hatte, so tauchte us hin schttfbcnmchse' nen Scm dc? Nordens in stiller Nach! der Nir empor und lsckte die Menschen lsu:ab in die trügerische Tiefe, eder de, Troll bannte durch die Macht seines füren Ce?anzeZ tnrt HarfenspieZs du Wogen des FlusseI und den rauschender Waffeifall in regungZlofcS Schmelzen, wie einst OnbeuZ durch den Zaube, der Musik selbst die Schrecken des Ha des bezwäng. Noch heute knüpfen sich lKeiNinihvolle Sagen an - die Fluthev kr Ostsee, aus denen am Charsreitagi die Glocken der untergegangenen Vincts d -irnvf h?ranfttiugcn. Bei Bacharack am AHeine Liegt eine tiefe See. Stille, wie die ist sein: Unter des Himmelt Höh'", singt der Tichter vom Laache, Meer, dem waffergefüllten Krater de, einst .Vulkanismen Rheingegend. In den See auf demGiöfel des Pilatus soll sich der von Verzweiflung erfaßte Land Pfleger von Judas auf seiner ruhelosen Wanderung, von Gewiffensbim ge foltert, gestürzt habm. Seitdem ist de, See verflucht: kein Fisch gedeiht in seinen Fsutben. kein Windhauch bewegt ihn: das Senkblei findet keinen Grund. Bemerkenswerth ist es. dem ein Sei tenstuck zum PUotussee sich auch in den Äer. Staaten findet. Nämlich im Staate Missouri, dort wo die Ozark. Bergkette im südlichen Theile des Couutq Webster ihre größte Höhe erreichen, hoch auf dem Gipses eines der Berge liegt ein einsames Gewässer, welches den be zeichnenden Namen Davit' Lake führt. Zu diesem Teufels see gelangt man auf sonderbare Wme und nur auf umwe' gen. Man verläßt die Kansas, Cily. Fort Scott & Memphis-Eifenbahn bei der Haltestelle Fortland, gerade aus dem 'Kamm der OzarUette zwischen ' Sprinafield und Mountain Grove. . Tie G'gend ist w'ld und romantisch, das Gestein von unzähligen Spalten, , Schluchten und Höhlen zerrissen. Eine dcr nröten üöklen ist die von Seymour. doch für unsere Zwecke lassen wir Vx hnti liegen und wandern ftllch für ba nack dem Tevil'S Den .ui. den wir nach etwa anderthalb Stunden rüstigen Steiaens erreichen. (Sin schwar,es tiefes Loch' gähnt uns entgegen, in welches wir rnit Hilfe von Äit'ern und Seilen vorsichtig hinabklettern. Etwa achtzig Fuß Tiefe müssen wir hinabsteigen, um den Teufels ee zu erreichen. Ter Spie gel ist still und unbewegt, wie der Spiegel des Todten Meeres, welches die untergegangenen Städte Sodom und Gomorr'ha bedeckt. Ter Wasserstand' des Teufclssecs wechselt zwar, jedoch "ohne Rücksicht auf die Regenmenge, denn oft genug steigt er bei anhaltender Türre und sinkt bei Regengüssen. Oft steigt d.-r Wasserspiegel bis auf 50 Fuß vom Rande der Schlucht, sinkt dann ab.'r wieder auf 100 Fuß hinab. Tie Tiese ist, wie behauptet wird, vm ergründlich. KiWlich fällte man eine gewaltige Eiche, die ihre Wurzeln bis in den düstern Teich hinabsenkte. Der Baum siel in's Wasser, und kam nie wieder zum Vorschein. Manche neigen sich der Ansicht zu. daß der Teich weiter nichts ist. alsder theilweise zu Tage trc tende Wasserspiegel eines unterirdischen , Stroms, der durch den Wasserstand des Missouriflusses beeinflußt wird. ? Ein Zimmermann, Namens Robert son. fischte kürlich zwei grone Blöcke au? Tannenholz aus dem Wasser, nahm sie nach ßaufe und verarbeitete sie zu aller Hand Gerathschasten. Ter Spiegel des Teuselssees liegt !500 Fuß über dem Meere. Ist die Ansicht richtig, daß es s einen unterirdischen Fluß gibt, welchem der Teich seinen Ursprung verdankt, fo muß derselbe von den Quellender Black Hills gespeist werden, wo Gebirgstal nen selbst von solcher Stärke, wie sie Robertsons Blöcke aufweifen, sehr zahl reich snzütr.'ffen sind. Neue Entdeckung auf den, Monde Schon im, April 1890. hatte Prof. Weinet inTrag gewisse! Gegenden des Mordes, welche als die Ringebenen Billy und Hansteen bezeichnet werden, auf Grund seiner langen sorgsamen Beobachtungen gezeichnei und die Zeich nungen dann rermelfältigen lassen. Im October letzten Jahres erhielt er die Lithzgraphien zurück, die, er dann sofort Z einer eingehenden Vergleichung mit der berühmten großen ! Mondkarte MiWeW.Surchmeger.,de5 großen Selenographen Schmidt (Athen) unterwarfT ?!pn! 1890 nordwestlich der Ringebene Billy einen Krater gesehen und eingezeichnet hatte, der auf der Schmidt', scheu Karte nicht angegeben ist und sich auch ebensowenig auf den kleineren Mondkarten vonMädler.Lohrmann und Nelson findet. ES war also ein neuer Krater an i jener Stellt entdeckt. Bei der Wichtigkeit der Sache hielt Herr Weine! es für geboten, seine Wahrnehmung. die er inzwischen auch bei der directen Beobachtung lim ! Fernrohr wiederholt hatte, noch , durch andere Astronomen bMahrW y Tie et$roe orl' Eduarb'ISf Holden, Tirector der LickSternwartk auf Vount Hamilton (Californien)'und Th?Z. Gwyn Elger in Scdford sEng land waren gern hierzu bereit. , , Her? Holden konnte schon um 12. November Ml.der vnFeiriek ihni angeae-
tonen Stelle mit dem l'-zölltgen Re fraktor d r LickSternwarte ein neues Object sehen, welches ihm zunächst aller? dings nur als heller Hügel erschien, da ocr' Stand der So me zum Mond: ein solcher war, daß die Z!ra!ernatur des neuen Objects nicht erkannt werden konnte. Jedenfalls hatte er aber bestä tigt. daß dort ein neues Object sei.' Herr Clger beobachtete am 13. Nodcm der 1891. Er sah damals, da die Sonne auch bei ihm zu hoch für den Mond stand, ebenfalls nur einen hellen Fleck. Aber am 11. Januar- frnid er gün stigere Beobachtungsverhältnisse und konnte das Object unzweifelhaft als Krater erkennen. Ueber die Natur, desselben waltet also kein Zweifel mehr. Es ist, nebenbei bemerkt, ein Krater, der keineswegs zu den kleinsten auf dem Monde gehört. , Tie Wichtigkeit dieser Entdeckung liegt darin, daß sie uns die Vermu? thüug nahelegt, daß der Mond doch vileicht noch nicht ganz ausgestorbcn
fe,. ES kann freilich auch der Fall fein, daß alle früheren Beobachter lene Mondgegend gerade immer bei solcher Beleuchtung des Mondes durch die Sonne gesehen haben, daß sie es überHaupt nicht individuell, am wenigste? aber als Krater erkennen konnten; kle nimmt sie) der Frauen an. (3BK 3. tzzLinz 3tnitt.) Sobald ein Ehebruchdrama im wirk, lichm Leben stattfinde, wird sofort in die große Posaune gestoßen und die mo dcrne Erziehung und Putzsucht der Mädchen und Frauen als die Hauptur sache angegeben. Von der Schuld de, Männer spricht Niemand. Sie puken sich allerdings nicht, sehen aber doch ihre Frauen und Töchter gerne gepudt. ünÄ andere Mädchen auch.' oder, nicht? HanL auf's Herz, sehen alte und junge Kna bm nicht gerne ein hübsch aufgetakeltes Frauenzimmer?- Ties habe ich dies, Woche erst wieder erlebt. Mein Mann und ich gingenin's Theater, da sahen wir zwei Damen in der Ear. Sieh", sagte mein Mann, heute sah ich aus der StraW'einMhnliches Kleid, im diese Frau es an hat. das hat die Auf merksamkeit aller Vorübergehenden auj sich gelenkt. Die Trägerin war juns und hübsch, sie trug einen solchen Rock, dazu ein Helles Jacket. einen hellen Hut. eine gelbe, Boa aus Gockelscdcrn unl Du hättest sehen fedet. wie ihr Allei nachgeblickt hat.ilnd was' hast Du gethan?" fru; ich ihn. , ' ..Oh, mein Freund und ' ich Haber beide gelacht!" erwiederte er.! Wic alt ist Dein Freund?" frug ich Fngefahr zehn Jahre älter als' ich", sagte mein Mann, und da mein Mann Großvater ist. kcinn der Andere gewii lein I üngling mtf c sein. f Hätten diese bei i Herren dem Mäd chen nachgeblickt, n m es unscheinbar, aber anstandig gekleidet gewesen wäre"; Gewiß nicht! Es ist das Auffallende. was in die Augen sticht. Dies illustrirt auch das Leben: st manches brave, einfache, bescheidem Mädchen muß der auffallenden, gep'uk ten und dreisten Schwester nachstehen, weil der Mann dem Glanz und dem Schein nachjagt und das , bescheiden Blümchen am VZege nicht beachtet. Es ist W Wetteifer der Frauen und Mäd chen, den Männern zu gefallen, was sie zum Schmücken ihrer Person treibt? die Frauen wissen ganz genaue daß,' wenn sie sich nicht für ihre Männer schmücken, es Jemand anders thun wird, und die Mädchen wissen, daß, wenn sie, sich nicht so schön wie möglich machen), sie in Allem : gegen ihre schönen geschmückten Schwestern zurückstehen müssen. In einer Gesellschaft sagte mir neu. lich eine Dame: Ich kaufe grundfäglich nichts von Juden.-' Warum?" frug ich sie. , Weil man doch nur von, ihnen be. trogen wird!" antwortete sie mir. Man höre und staune! Im neunzehnten Jahrhundert, im freien Amerika noch solche bornirtcn Vorurtheile ! Die Frau denkt doch nicht nach, sonst könnte sie solch', dummes Geschwätz nicht hcrplappern. Die Juden sind großen Künstlern zu vergleichen, welche durch den Läuterungsproceß des Leidens zur Größe gelangt sind. Seht Euch dieses Volk nur eiumal an! , Aus einer geschlagenen und getretenen Nation haben sie sich zu ' einem gebildeten,- mächtigen Volke emporgeschwungen, ? und. durch was? Durch ihre zshe Ausdauer, durch ihre Schlauheit. Sind nicht viel große Sängerinnen und Schauspielerin nen Jüdinnen? Viele Virtuosen und Künft. ler ebenfalls Juden? Sind die Juden keine großen Staatsmänner? c Man blicke nur auf England und Nuß' land." Die Verfolgung hat die Juden gelehrt, daß Einigkeit und Geld Macht $i Welches Volk hält mehr zufammen, als dieses? Uno welches ist reicher? Das Geheimniß empor zu kommen, lehrt uns die Geschichte der Juden. Es wird den Juden Habgier. Eigcnnub, Luxus vnd Verschwenduugssucht vorge warfen, , haben wir diese Eigenschasten nicht? Wahr ist es. sie haben auch ihren Hochmuth und theilen , ihre Gesellschaften in Schichten: die Vornehmen, die zweite Klasse und dle (?iAss-riut-mz. aber haben wir dies nicht auch? Wr Frauen besonders sollten den Juden freundlich gesinnt sein, denn sind die Juden nicht gute EhemZ nner ? Sorgen sie nicht in erster Linie sür ihre Frauen und Töchter? Verehren sie nicht daö Alter, hauptsächlich ihre Mütter? ,, "5Jn eine Gesellschaft geladen, die aus schließlich , aus Juden bestand, sah ich keinen der Herren rauchen, keinen wäh. rend der Vorstellung aufstehen und feine Nachbarn belästigen, um Bier zu trinken. Ich will gegen das Biertrin ken nichts sagen, aber alles zu seiner Zeit. Das ewige Laufen in den deut fchen Theatern ist doch sehr störend, im amerikanischen Theater bleibt Alles sien. Tie Herren sehen darauf, daß ihre Damen unterhalten werden, ein Zeichen.! daß eS bei diesen Herren noch etwas mehr gibt, als Schwadroniren und Kneipen, was man oft ausfchkieß lich in der christlichen Gesellschaft findet, vo die älteren DameI sich selbst kber
lassen bleiben und hochsteus einmal ge-' fragt werden, ob sie eins trinken wollen kurz, dis Vorurtheil' gegen die Juden ist nicht iniltter gerechtfertigt. Der Mensch gedciht am besten, wenn er durch Schmerz zum Licht köUttnt,! das kann man av der , Beschichte der Juden schon. . ' .,. " i Noch e.n großes Vorurlh:il gibt es, und dieses wird förmlich der Jugend anerzogen und durch die Presse und das Theater genäh.-t und ausgefüttert ; es ist das Vorurtheil gegen die Schwiegermutier. In allen Zeitungen, Zeitschriften, Theatern, kurz, überall wird über die Schioiegermutter gewitzelt und ge?a ' , '.nd warum? Habt ihr schon eittm.. cinen' solchen Drachen gesehen, wie ihr , ihn euch vorstellt und ihn iu eurer Schwiegermutter zu finden - erwartet? Oder ist eure eigene Mutter ein solckee Drache gewesen? Gewiß nicht! Oder möchtet ihr euer Mütterchen als einen solchen ausgcschrieen wissen? Die Frau, deren Tochter Ihr heirathet, hat Erfahrungen, die Ihr achten sollt, anstatt lächerlich zu machen. Kopflos eeu Vorurthcil nachzuplappern, ist jedes denkenden Menschen - nwür dig; der Presse erste, Pflicht ist, dem Schwachen p seinem Recht zu verheb fen und d,e vereint- Presse fällt über a''e, fchwache Frauen bec die wehrlos ktnd. Tie Macht der Zeder sollte, nicht mißbraucht imrden. Sie Presse ist da. um die Manschen zu veredeln, und nicht durch billige Witze bei der Jugend ein Vorurlheil groß zu ziehen. Ist es nicht das Vorurtheil, das einer Schwiegermutter entgegengebracht wird, das diese zu einer solchen im modernen Sinne des Wortes macht? Oder benehmen sich ' die Schwiegersöhne und Schwiegertöchter tadellos? Begegnen sie ihrer Schwiegermutter mit der Achtung, die dem Alter, dem Weibe und der
Mutter zukommt?, Nein, sie thun es nicht! Die Schwiegermutter wird gefürchtet, ehe man sie kennt; ihr wird Argwohn, Mißtrauen und Lieblosigkeit entaeaenaebracht. bis man sie braucht. dann wird sie benutzt, um,' wenn nicht mtf' 0 A I C. meyr nvlyig, cue geworfen, zu werden. Doch zu einem anderen Vorurtheil. ' Den Vereinigungen der Damen bei -iner ässe? Kaffee, genannt ' Kaffeelatsch.' wird auch ein großes Vorurtheil ngtgenzeü?acht,.jttdem die Herren be hupten.' wir vermöbeln' unsere Nebenucnschcn. unsere Männer und unsere Dienstboten. Doch ist dies nicht wahr Tohcr nur den Herren der Gedanke gek ommen ist? - Urtheilen sie von sich iclöü? Klatschen 'die Herren in ihren ZtubZ? Oder war schon'ein Mann, in einem solchen Kaffecklatsch und hat es Nliö rt ? Ich gehe schon seit dreißig Iah.cn ZU Kassecvistten und , habe ,s noch ' Nie ein Klatschen gehört. Alle eeuigielten erfahren die Herren m den Wuthsyau ietn und wir von ihnen woher kommt das? - i : ' j ' ' ;- ". ' ' ,i-lt 5 l v l-tf ' - - ' Vom Inlande. Neuarti g e . D op p e l wäh ' rüna beunruhigt Rhode Island. . Halb dollar Stücke sind dort aufgetaucht. welche, nach Aenderung des z in zehn. vergoldet worden sind und mit Leichng keit als Zebndollar-Stücke unter die Leute gebracht werden . ' ) Die Pen n svlvan in -Eisen bahngesellschaft hat beschlossen, allen christlichen .-Pfarrern .Fahroillets , für ihre Linien zu halbem Preise zu verkaufen. Jh'.e Hauptofficen sind seitdem mit Geistlichen aller Eonfeisionen angetullt, .vo:l Bilchascn bis zu yauptleuten der Heilsarmee, von orthodoren Pastoren bis zu den Heiligen der letzten Tage. An der mexikan isch e n Grenze beuuhen Opiumschmugzler jetzt Särge zn'.n Versteck ihrer Schmuqgelwaaren. Kilrzlich wurde ein Sarg, angeblich eine Reiche enthaltend, zur Versendung nach San Francisco' über die Grenze gebracht.. Da die Mexikaner ihre Todten mit ' größer Scheu -zu behändeln' Pflegen ilnd unbefugte dritte Personen :denselbcn fern halten, wurde der Sarg nur oberflächlich geprüft. ' Aber kaum befand sich der Veichenzug außerhalb des Gesichtskreises, der. Zollbeamten, so schwenkte er, anstatt den Weg nach San Diego' fortzusetzen, in das Gebiege. ' Ein Amerikaner, welcher dem Zuge aus der Feri e gc.c, gt war, sah. dazz er an einem cinlamen Oauie hielt und durch ein geöffnetes Fenster Kesselhtyl in n?tt-i TlsoÄTjif.i 5 v i'ijv. -v v y v u uy in, tii wiiVit gewöhnlich Opium verschickt wird, dem Sarge entncnnmen wurden. " ' ,k , : jBod Jnaersoll geht mit der Absicht um, einem seiner Gegner im geistlichen Gewand vor dem Strafgericht auf den Leib zu rücken. Pfarrer Dixon von der Hanson Place-Bap-tistenkirche in Brooklyn. 9!. Y.7 hat nämlich kürzlich in einer Predigt Jngersoll befchuldigt. die Verbreitung unsittlicher i t e r o t u r 1 1 6 c ü rtD or tc t u n b c i nc Gcistcsgaven und Rechisienntnisse zur Erlangung eines Widerrufs der sögenannten Eomstock-Gcsctze verwendet zu haben: Jnger'oll verlangte daraus einen Widerruf dieser Behauptungen, worauf Reverend Dixon, während sein freigeistiger. Gegner, eine Reise durch dWWcsten,m öffentlichte, daß ec die gegen ihn erhöbenen Anklagen für wahr hält I und sich 10 a r ä f I f r e ii e ti h? Ü r be b i c i t te nr e in heil dieses thcidigern und Verbreitern unsittlicher Schriftstücke vor Gericht zu vertreten, wenn die Wahrheit seiner Bcschuldigungen dort auf die Probe gestellt werden sollte. , Als Erwiderung daraus wird Jnger soll ' den geistlichen Herrn Dixon wegen öffentlicher Verleumdung gerichtlich belanßen., Mi E i nf a der m a l i geS Opfer der Keeley'fchen Goldtur zur Heilung der Trunksucht ist ein gewisser E. N. Vaughn' in Denver, Eol., welcher li' folge des Gebrauchs derselben mahnsinnig geworden ist. Nach vierwöchentlichen Einspritzungen mit doppelt-chlor-saurem Golde wurde er auS der Kur entlassen. Er fühlte sich sehr wohl und war davon überzeugt, daß er nie wieder Brannnvem mnlen werde, zumal sein Magen sich dem - Gmusse alkoholischer Getränke widersetzte. Eines Machmit- . '-S i- lk ' .-uff sm momtxjs a
mno und vejucy:e die Räume oerGolv-
kur-GeseUschaft, wo er bis gegen Mitternacht verweilte. Auf dem Heimwege I . , V . . T' . . ,9 t vraq oex uynsinn us. r woynre im, iuije einer jungen Lame, des Fräuleins Hold. Er klingelte seine HauSw.rthtn heraus und verlangte von' ihr unter Todesdrohi!.ngen Geld. Dabei trat ihm Schaunr vor den Mund. Dann begann er auf dem Büraersteiae zu tanzen, hielt an die Laterncnpfosten Ansprachen und schwang seine Arme gegen unsichtbare Feinde. Der Unglücklich mußte hinter Schloß und Riegel gesteckt werden. . Es stellte sich sehr bald heraus, dau er auf Einladung eines Freundes zwei Gläser Schnaps getrunken hatte. Frau French Sheldon. di amerikanische Afrikarcisende, welch kürzlich nach einer sechsmonatlichen Reise durch Ostafrika mit rem Dampfer Aller" in New York eingetroffen ist. hat interessante Mittheilungen über ihre Erfahrungen gemacht. Sie hat. vom Wunsche beseelt, Land und Leute näher kennen zu lernen, die mühselige und gefährliche Reise auf eigene Kosten nemacht. ie. und ihr Dienstmädchen waren die einzigen Weißen in der von ihr geführten Karawane, welche au3 1.B.Wgern, Führern und Wachen bestand. Von Sansibar legte die kühne Reisende, , welche immer an der Spitze ihrer Leute schritt. 990 Meilen zurück. In Mombassa begannen , ihre Mühiellgsesien. Sie erzahlt: Wir wander ten von Mombassa 350 Meilen durch dichte Dlchungeln und besuch'? alle an unserer Märschlinie ansässigen Stämme. Sowie wir uns dem Gebiete 'eines Stammes näherten, ließ ich dnrch einen Träger meine bevorstehende Ankunft dem'Häuptling melden, und keiner verfehlte, zur Begrüßung zu mir zu kommcn. Ich empfing jeden Häuptling in eleganter Hoskleidung. Es war meine Absicht, die socialen Verhältnisse , dieser Völker kennen zu lernen. Ich fand; daß sie im Land bau wohl erfahren sind und selbst Beraeshöhen künstlich bewässern, Sie sind gute Schmiede und, ich lernte von ihnen Ketten und Langenspitzen schmieden. Im Gerben von Häu ten besitzen sie überraschende Fertigkeit: Viele "Männer haben ein wildes AuSsehen, zumal sie fast ganz nackt einhergehen. Als wir das Dickicht hinter uns hatten, gelangten wir an den Ehela See, den Krater eines erloschenen Vulkans. Nachdem wir ihn ganz umwandert hatten, ließ ich mich einen 350 Fuß hohen Abhang zu der Wasserfläche hinabgleiten. ' .Sodann , brachten meine Leute die Kähne nach und wir besuhrcn den wunderbaren See. Geschmolzener Schnee' träufelte in denselben hinein und er schien einen unterirdisch! Abfluß zu haben. Das Wasser ist von außergewöhnlicher Reinheit und wie es scheint, von unermeßlicher Tiefe. , Ich wurde überall wie eine Königin behandelt." Frau Sheldon ist in Beaver, Pennsylvanien. geboren und mit dem jetzt in London wohnenden Dr. George Sheldon verheiratbel. , Vom Auslande. Der Pf.Presse zufolge hat sich am 5. Februar der 17jährige 's' f W. (T ilVi... Tl.. ni oun oes 'urmiiaoier i2i)mrni,iui Directors Nodnagel, welcher die Unterprima der von s.inem Vater qeleitetm Anstalt besuchte, erschossen. Trotz seiner Jugend hatte, wie das, Blatt weiter mittheilt, der Zunge Mann, der als eine genial, beanlagte Natur be-eichnci werden darf, schon gewisse Erfolge als Schriftsteller , zu., verzeichnen. Unter dem- von ihm angenommenen Pfeudo nym G, Ludwigs ilt eine Anzahl semer Arbeiten, als deren Verfasser-, gewiß Niemand einen' noch nicht 17jährigen Gymnasiasten vermuthen konnte, theil weise in der Zeitschrist Die Gesell, ichast" im Druck erschienen. Im verflossencn Sommer erschien unter diesem Pseydonmn eine von ihm verfaßte kri tische Studie 'über den Schriftsteller Wilhelm Walloth (Die modcrue Litei 'ii- ' .1 'li.'t'tä.l.t- tf". ,'.Vw' ..Ti'-t .' raiur in oiogravmicyen inzeiournei- ! un gen". Heft k, Leipzig, , Verlag von i'hclm Friedrich), die namentlich in )cn Kreisen unserer Jüngstdcutschen" Aufsehen erregte. ZSeine geistige Frühreife brachte den jungen Feuergcist. der ilch.' trotzdem er die Arbeiten der Schule pflichtgemäß löste, der Schuldisciplin nur schwer zu fügen vermochte, in mannigfachen Zwiespalt. , auch mit dem eigenen Vater. Hierdurch, wie in Folge fernes überreizten Nervensystems, ist wohl schlnßlich die Katastrophe rt worxn. s;;:i!ii!'il:;j;; Kör p e r verle tzu n g d urch e l n T el earcl'mm. Wie das Bromberger Tageblatt" ,, mittheilt' schuldete der Händlee Lode aus Pasewalk seiner Schwägerin. der Pferdehändlerfrau Wahr in BrombergGeld. weshalb die Bläublgerln durch einen Gerichtsvollzieher Sachen pfänden ließ. Aus Wuth hierüber telegraphirte der Verklagte am Tage nach her Pfändung an i Frau Wahr durch daö Telegraphenamt Pasewalk: Fanny ist todt durch Aerqer". Die Empfängerin der Depesche. Frau Wahr, ist eine Schwester der Frau des Angeklagten, welche den Vornamen Fanny führt. Frau Wahr, welche seit Jahren hochgradig nervös ist. fiel in Folge dieser Depesche in eine Ohnmacht und litt längere Zeit nachher an Unmohlsein. Lode stand vor einigen Ta gen unter der Anklage der Körperver letzung vor dem Schöffengericht. Durch die Beweisaufnahme wurde nachgewiefen. daß er von dem krankhaften Zu stände feiner Schwägerin gewußt und daß dieselbe ihn schon früher ersucht dabe, an sie me eme Depesche aufzuae hen. Der Inhalt der Depesche war ?uch unrichtig, denn Frau Fanny war ganz gesund und munter. Mit Rück riebt aus die Erreauna durcb die Nkön dung erkannte der Gerichtshof gegm )en Angeklagten wegen Körverver letzung nur auf eine Geldstrafe von 40 vkark. Im britischen Museum m London hat der gelehrte Forscher der Keilschristendenkmäler Theophil Pinches unter den zahllosen Trümmerstücken der aus beschrlebenen Thomafeln bestehen den Bibliothek Assurbanipalis den bis je? ältesten legendarischen Bericht über die WeltfchSpfung' gefunden und edirt. DieieZ 'merkwärdik Etück ist ycch i,N
MMerNcher Sprache abgefaßt mit chalöäischer Ucbcrsctzung und gehört muthmaßlich ins 4. Jahrtausend vor Ehr.,' frühestens in den Mnsang des drittens
Das Snmmzche ist die Sprache der altur schuf und vielleicht der turanischen Vblkcrgruvpe angehorte, ledcnsalls von )cn später dort herrschenden Semiten durchaus ' verschieden war. ' " Auch die SchöpsungZsageMßt die Erde aus dem nzaos der gewaltigen Wauerwultc entpelzen, durch Girri-Dugga, den Sohn ).s guten Gottes Ea, der die Gewässer abdämmt und durch große Ausschüttun gen trockenes Land schasst., , Erst,, aber werden die Cultusstätten der Götter gezründe! im äußersten Suden an der Mündung der Ströme, dann Menchen, Thiere und Pflanzen geschaffen ind für die Menschen Städte aus Ziezelstcinen gebaut. Leider ist die Tasel unten abgebrochen und der Jkest des Berichts dahcrfur uns Schwelgen. Die K ön iali ch e Po r z e l-lan-Manufactu? zu Berlin hat.'Am zu zeigen, in welchen großartigen Maßen man Porzellanplatten herstellen kann, eine solche.von 6j Fuß' Höhe und etwa 5 Fuß Breite, mit kunstvoller Malerei versehen, anfertigen lassen, welche' die allgemeine Aufmerksamkeit ':! und 3 58c wunderung auf sich lenkt." ''Die , Mitte, dieser colossalen Platte zeigt das tebcnsgroße Pro il-Brustbild des Kat ers,in der großen' gestickten Gencralsuni form, aus goldenem Grunde, in arungrauen Farbentönen meisterhaft ausgei;ifl X ittt.fiTntfn'' hntl intrn tr - UlL lili 4tiiiiwyi wt titiyiii mvy coco-Rahmen, in denselben Farben gemalt. Gehalten wird dieser Nahmen an oer einen elie von nuer tcyweoenden, auf das Portrait , herabblickenden grauengestalt, während drei allerliebste Engelssiguren die andere Seite mit Blumen umkränzen, deren Gewinde sich nach unten herabziehen; überragt wird das Medaillon von der goldfarbigen Kaiserkrone. Die ganze Gruppe ist der natürlichen Größe entsprechend dargcstellt und von Professor Kivs f in meisterhafter Vollendung ausgeführt. Dementsprechend hat die Königliche Porzel lan-Manufactur den die große Platte umschließenden, wunderbar schönen Roccoco-Rahmen ausgeführt. Arabesken verschlingen sich graziös mit plastisch dargestellten Blumen, wie solche, die Platte zeigt, zu einem vollendeten Gan-, zcn. Hoch oben auf der Kante des Rah ncns thront der preußische Adler, unten erblickt man auf einem Schildein goldenen Buchstaben 'den Namenszug des Kaisers. ' ! D ä se lsaß -lothrin gische Amtsblatt" veröffentlicht, einen Erlaß des Statthalters, nach welchem vom 30. Juni d. I. ab. 74 Gemeinden, welche oisher vom Gebrauch der deutschen Geschästssprache im amtlichen Verkehr entbunden waren, sich dieser Sprache ausschließlich zu bedienen haben. Aon diesen kommen zwölf auf Ober-Elsaß, fünf aus Unter-Elsaß und 57 ausLothrinaen. Nach Erlaß des Gesetzes vom 31. März 1372, betreffend' die Einführung der deutschen Geschüftssprache, wurden in den im rein französischen Sprachgebiet gelegenen Distrikten ' im Ganzen 423 Gemeinden von 1696, also etwa ein Viertel, vom Gebrauch der deutschen Geschäfts'prache entbunden. Schon1377 konnte diese Erlaubniß bei neun Gemeinden zurückgezogen werden, wozu 1334 noch zwei und 1890 23 Gemeinden kamen. Nach Abzug der oben erwähnten 74 ! Gemeinden ist bis auf Weiteres noch rund 300 Gemeinden der Gebrauch des Französischen iin aratlichen Verkehr gestattet. .Vr"!i c 'fry. Ein Influenza C o n greß soll demnächst ' in London zusammentreten. , Man erwartet Avtaritätcn aus vcrschiedcnenLündern., . , . -WA u S A ntw er p t e n w i r d g eschrieben: In :dcr' hiesigen Diamantschleiferei von Eoetermans-wird 'gegen, wärtig ein Diamant geschlissen welcher nicht weniger als 474 K arat w iezt. eine Länge, ,, von 7 Centimetern ' und einen Durchmesser von '4. 75 Eentimetern hat. Geschliffen wird derselbe immerhin noch mehr als 200 Karat wiegen und somit der zweitgrößte Diamant sein, 'den man biS .dahin kennt. Die größte ' seiner Schleisflächen wird alsdann 2 Centimeter Länge und 2 Eentimcter Breite, der Diamant selbst die Größe eines starken Taubenei.S haben. .Der -größte bis jet', bekannte Diamant ist der dem Schah von,, Persien , gehörige GroßMogul", der 280 Karat, wiegt,! dann folgt der 197 7j10 Karat schwere, der russischen Krone ' gehörige Orloff". dann der 139z Karat schwere, im Besitze der österreichischen ' Krone ' befindliche ' Großherzog von Toscana". dcr?..Re. gcnt" mit 136z Karat und der 102j schwere , Koh-i-Noor",. der sich unter den englischen Kronjuwelen befindet. Alleisdas Schleifendes letzteren, welches, wenn wir uns recht erinnern, in Amsterdam geschah, kostete 8000 Pfund Sterling und nahm verschiedene Jahre- in Anspruch, so daß man sich also einen ungefähren Begriff davon machen kann, was für Kosten das Schleifen des ucucn Antwcrpener Steines verursachen und wie viel Zeit derselbe erfordern wird. Der Werth des kostbaren Edelsteines läßt sich zur Zeit noch nicht tariren' da ja hierfür das Gewicht allein nicht Maßgebend ist. erst nach dem Schleifen werden die Sachverständigen hierüber ihr UrtveU abgeben1; löhnenÄifs aZ, rrZ. pmif-r' Die Ergebnisse der im vergangenen Jahre vorgenommenen Volkszählung imindischen Reiche liegen nunmehr in der Hauptsache vor. Sie gipfeln in der Zahl 237.207,046, welche die neue Einwohnerziffer darstellt. Von dieser Zahl stehcn 221,094.277 unter englischer Verwaltung, wähxend 66,112,769 die Bevölkerung der Vasallenstaaten darstellen. Für den Besitz. stand von 1831 beläust die Zunahme des Zeitraums von 10 Jahren auf 27,991.000 Seelen, während der wirk-' liche Zuwachs untcrmnrechnung der mitlcrwcile einverleibten und erst im vergangenen Jahre in die Volkszählung aufgcnomlucnen GebictZtheils 33,55.734 Seelen beträgt. Nach den Bekenntnissen vertheilt sich die EesamÄibevSlk rung in 207,554.407 Hindus, 57 LS5.204 Mebamedaner. 2.234JL21
tczten Bewohner im Mündungslande der mesopotamischcn Ströme jenes Volkcs. das hier die frllheste historische Eul-
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9 ff norm n . ist das einzige Blatt in Jndiana, welcheS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Als Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiinterejsen kämpft sie unentwegt für - Freiheit n. Recht auf allen Gebieten beS SebenS. l Die Arbeit deS Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und da15' ! nirn wirken wir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur ftenU bringenden Lust statt zur Niederdruck enden Last machen. , 3eber fortschrittlich Gesinnte, sollte es alö inoraliftZe P sticht empfinden Leser der Jndiana Tribüne Zu sein DaS reichhaltige ,s - eine Fülle unkerhattenben Les t stoffeS. ? 'V j Der Monttcmcnts - Preis r J ift 1 ü'A der täglichen Tribüne 12c, J'A- Sonntagsblatts. Sc pl & r : :-iSi' . ber)er zusammen 13 CtS., per Woche l''' ! If 'Tll":, ' ..::.. . ,;: f .' ' iiit .''!:' ' ;:' : ', x: ' oder G5 CtSt'Pe?"Monai.W-" 's, Durch Hiej Post.dersandt, kostet das " ' ' .!' ,! fi:!'!: it.. """ ' ni;. !f! TagebwttSF, i 1 4 C. W fTl (Si 4ls.mnaM VmU f WUUVa VltVfc . U I UUt.U4t II , ( " 1 - ..ii;,,,. ,. " - 00 in Vorausbezahlung. ' ,' ' ' ; - v-rv-'-;': Ujj- f.v 1 10 :-rnim nfrlll 'im Bc. m&:aller Art werden rasch und billig auS. i , .. - SJ "" " ": ; "" " gefuhrt. ; . ; . ..
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