Indiana Tribüne, Volume 15, Number 168, Indianapolis, Marion County, 6 March 1892 — Page 8

Dia H. LIEBER COMP. Wilder, Nahmen, Spiegel, Maler. Materialien für ASttm. j Photographen. Kunst-Handlung. 33 Süd Meridian Str. Airsigrs.

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Indianapolis, Ind., 6. März 1892. ?ivilstandS-Negister.

(tlt gefühtten Name find die de Baker on der Wuner.) Geburten. Oscar Smith, Knabe, 29. Febr. John Burlington, Knabe, 27. Febr. Heirathen. Harry T. PeterS mit Margaret Cook. C. L. Dürr mit Mary Pendergast. Todesfälle.

W. Bifhop, 62 Jahre, 2. rbii l. fwi. i. i .

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Dayton, todtgeboren, 2. März. - Unbekanntes Kind, 4. März. (War an der Illinois Straße von einer Frau Mary Craft ausgesetzt worden.) I "- I ! lH Ueberall wo Dr. August König's Hamburger Brustthee einmal angewandt worden, wird sich jeder von dessen Wirksamkeit überzeugen. H. von Langen, Topeka, Kans. 40 Geburten und 39 Sterbefälle sind in der vorigen Woche beim Gesundheitsamte angemeldet worden, und 25 Paare haben sich verheirathet.

Unverdaulichkeit. Schwindel

Nehmet Beccham'S Pillen. Das Urtheil de? Hausfrauen geht einstimmig dahin, daß H. Schmeders Bürsten die beste sind. 423 Virginia Ade. T Die Mitglieder des MannerÄorS werden heute Nachmittag um 3

Uk r eine Versammlung in ihrer Halle

abgalten, um Schritte wegen der beverstehenden Fai zu berathen. Die passiven Damen des Vereins sind ganz besonders zur Theilnahme an dieser Versammlung eingeladen. DaS zu Haufe sitzen thut'S nicht k Wenn du deinen Rheumatismus der-

treiben willst, auf Aimmerwiedersehen so kaufe dir eine Flasche Salvatton

Oel ; das thut's jedesmal.

Mucho's Cigarrenladen befindet

sich in Äco. 199 Di Washington Str

T Die Pan Handle-Werkstätten befinden sich zur Zeit in einer Art von Belagerungszustand. Inmitten die arbeitenden Maschinisten, verschanzt in zwei Cars, welche als Hotels einge-

richtet sind, darum herum mt Argus

äugen der wachenden Detektives, denen

Nch r-Paae von der Stadtforce anqe

schlössen hat, und im äußersten Gürtel

die velagerndm eireuer, das sind die

ronzentnschen Ära mesessernlrungS systems.

Meerfchaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrmspitzm etc. bei Wm Mucho. N. 199 Ost Walbinaton Str Die Produkten-Höndler Mummenhoff & Co. haben gestern die erste Sendung frischer Gurken bekommen. Sie sehen sehr schön nd appetitlich aus, nämlich die Gurken.

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Jeder Leser dieses Blattes wird gebeten, morgen oder wahrend der

Woche vorzusprechen und unsere neuen Frühlingsmuster anzusehen.

Wir haben neue Muster in . Kleiderstoffen, Seide, Frühlings - Jacken und

Verschiedene Klagen. Magdalena A. Bryant und ihr Mann Thomas sind ems von vielen Ehepaaren, die fern von einander bedeutend besser auskommen als in der gegenseitigen Gesellschaft. Obwohl sie bereits seit 5 Jahren durch die Fesseln der Ehe verbunden sind, so hat ooch, wiegsie Frau angiebt, das Temperamcnt des Mannes das Zusammenleben schließlich unmöglich gemacht. Unfrieden und Zwistigkeiten, welche bis zur Mißhandlung der Frau geführt haben sollen, endigten damit dap der Mann im vorigen Jahre seine sieben Sachen zusammenpackte und der Frau aus Nimmerwiedersehen Valet sagte. Diese hat nun, da ihre Ehefreuden unter den Umständen doch nur problemattscher Natur sind, die Scheidungsklage eingereicht und verlangt zugleich, ihren Mädchennamen Magdalene A. Wyman wieder annehmen zu dürfen. Das Eheleben der Frau Allie Granby war ein sehr kurzes, vergleichbar dem eine? Eintagsfliege, nur nicht so sorglos. Denn ihr Mann John, mit dem sie erst am 22. Juni vorigen Jahres den dornigen Pfad des Erdenlebens gemeinsam zu wandeln sich untcrsangen hatte, war nach ihren Klagen offtnbar wenig geneigt, ihr das Leben zu versüßen, und nach zweimonatlichen zweifelhaften Ehefreuden bei schwand er gänzlich von der Bildfläche. Was Wunder, wenn Frau Allie nun .auch gerichtlich von ihrem Manne geschieden sein will? Gegen blt Louisdille, New Albanh und Ehkcago Elsenbahngesellschaft ist von Solomon Tannenbaum als VerWalter des Nachlasses von Benjamin Heimburger eine Klage auf $10,000 Entschädigung eingereicht worden. ,, , Heimburg ist in dem Cisenbahnunfall bei Crawfordsville,am 11. Januar d. I. wobei ein Wagen entgleiste und den Bahndamm hinabstürzte, zu Tode gekommen, ein Unfall, der durch den fahrlässigen Zustand deS Bahnbettes veranlaßt worden sein soll. Er hiuterließ eine Tochter Myra sowie seine alte Mutter Denia Heimburger, welche von ihm unterhalten wurde. ' ,'

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Plauderei.

Wir haben eine interessante Woche hinter uns, interessant in Folge der verschiedenen Phasen des Straßenbahnstreiks. Von etwas anderem sprach gar kein Mensch mehr, und was man auch sonst über den juristischen Werth des gerichtlichen Verfahrens denken mag, für den Augenblick fühlten sich sowohl die Politiker, wie die Geschäftsleute und das fahrbedürftige Publikum von einem Alp befreit, denn ein Stillstehen des Straßenbahnbetriebs in einer großen Stadt ist keine Kleinigkeit und Sie Bekämpfung von Seiten der Behörden, wenn Beide politische Gesinnungßgenossen sind, auch nicht. Amüsant bei der Geschichte ist' die Haltung desSentinel" und des ,,3ournal." Der Sentmel" hat kaum die Courage irgend etwas zu sagen. Schweigen geht auch nicht gut, und so merkt man, wie er zedes Wort ängstlich erwägt, wie er stets aus den Zehenspitzen umherschleicht, und sich davor hütet, irgend Einem auf dieHühneraugen zu treten. Dem Journal" dagegen lacht die helle Freude aus jeder Falte des Gesichts. Die Verlegenheit, in welche die Demokraten durch den Streik gebracht worden sind, paßt ihm ganz gut, aber eS irrt sich doch, wenn eS glaubt, daß seiner Partei ein Vortheil aus der Sache erwächst. Seine Freude ist a ber außerdem mit Wermuth vermischt, denn der Politik halber konnte es nicht so vom Leder ziehen, wie es als gut monopolistisch gesinntes Blatt unter anderen Umständen gewiß gethan hätte. Das Thema ist im Ganzen genommen kein erfreuliches, eS hat zu wenig Lichtseiten, als daß man an einem Feiertag davon sprechen sollte. Sprechen wir von etwas Anderem, von etwas Heiterem. Aber von was denn ? ES sieht überall in der Welt so traurig aus, daß man eigentlich gar nichts Heiteres sindet, von dem zu sprechen wäre. In Deutschland Arbeitslosigkeit, in Oestreich Arbeitslosigkeit, in Frankreich Theuerung, in Italien Nothstand, in Rußland Hungersnoth, in Ungarn Hungersnoth, wahrhaftig da darf man sich freuen, daß man troj aller Dummheiten, welche begangen werden, in Amerika lebt. Es giebt da zwar auch Elend genug, aber so groß und so allgemein wie in Europa ist eS doch nicht.kjZedenfalls nicht so arg, daß sich der Arbeiter nicht auch erlauben dürfte den Karneval mitzumachen. Ja da haben wir'S. DaS Ware etwaS Heiteres, der Karneval ! Ich meine nicht den Straßenbahn-Karneval, sondern den, wo die Leute Tollheiten und Unsinn treiben. ,, Also doch den Straßenbahnkarncval ? Nein, zum Kuckuck nein, ich meine den, wo die Leute zum Maskenball gehen. 3a, aber was soll

ich von dem sagen? Die Tribüne" hat jeden einzelnen Maskenball ausführlich beschrieben und ich kann daher eigentlich weiter nichts sagen, als daß es mir vorkommt, als waren in diesem Jahre die Maskenbälle schöner und besser besucht gewesen als in den letzten Jahren. Was die Ursache davon ist, weiß ich nicht, aber jedenfalls ist es den Menschen zu gönnen, wenn sie hie und da einige Stunden sich ganz und gar der Freude und dem Vergnügen hingeben können. G Im Propyläum giebt zur Zeit eine Miß Clark Unterricht im Kochen. Das Kochen müssen eigentlich die AmerikaNer noch lernen, denn sie. braten und backen bloß, ob sie es aber von einer Amerikanerin lernen können, das. ist seh? die Frage. Die amerikanische Küche ist horribel, die Amerikaner können überhaupt nicht kochen. Würzlos wie ihre Speisen sind', bieten sie nichts als ein ewiges Einerlei von gebratenem oder gebackenem Fleisch, und einige geschmacklose Backereien, von denen der Pie das Hauptgericht ist. Ich habe schon in den feinsten amerikanischen. Hotels gegessen, und habe Müh? gehabt,, aus der langen Speisekarte eine anstandige Mahlzeit zusammenzuklauben, und führt einen daS 'Unglück erst in ein Count;y -Hotel, so kann man sicher sein, .bei jeder Mahlzeit nichts anderes als gebratenes Schuhleder an Stelle des Fleisches vorgesehi zu bekommen. Wenn es wahr ist, daß das.Bedürsniß auch die Fähigkeit zu? Befriedigung desselben schafft, dann muß der Amerikaner kein Bedürfniß für gute Küche haben, na? dielleicht davon herkommt, daß er kein Verständniß dafür hat. Und weiterhin mag wohl die Ursache darin zu suchen sein,, daß der Amerikaner beim Essen ebenso hastig ist, wie, beim Trinken und sich nicht die Zeit nimmt, eine Mahlzeit langsam zu sich zu nehmen, und daß die amerikanische Hausfrau wenig Lust hat, sich um die Küche zu kümmern und der Kunst Speisen schmackhaft und mit Aufmerksamkeit zuzubereiten, kein Gefallen abgewinnen kann. Eine Nationoelche Mince Pie ißt, ist wirklich zu bemitleiden. Der Plauderei . ,; .... .::: m , mm , ji;,' ,;' Oesfnet die Augen. , ' ' " ' . , Heraus aus Euren Daunen ! Hört Ihr nicht die Posaunen ? ' ' Sie rufen Euch zum Sammelorte ! Zum kühlen Trunk der besten ", ,, Trinkt frisch des Leben's Elixir '" Anheuser - Busch'S Budweiser : 3n Flaschen zu beziehe durch die hiesige Filiale. Telephon 1S87. 3. L. Vieler, Manager.

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Tod durch Vergiftung. Harry Bowlus, ein IJjahriger junger Mensch, welcher sich mit Zeitungstragen für die ?!ews" beschäftigte, starb gestern Mittag in der Wohnung seiner Eltern, Ro. L3 Fletcher Avenue, unter großen Schmerzen an Vergiftung. Er war bereits am Mittwoch krank geworden und zwar, wie der später herbeigerufene Arzt Dr. Bryant constatirte, in Folge des Genusses von Cinnamon Drops," welche vergiftet gewesen sein müssen. Woher der arme Mensch, der, nach den Symptomen der Krankheit zu schließen, wahrscheinlich an metallischer Vergiftung die jedenfalls durch den Farbenzusatz der Tropfen verursacht wurde, gestorben ist, die Dinger bekommen hat, . wird vielleicht die Untersuchung des Coronerö ergeben. ' M; Den Armen ein Segen,, denn selbst daS .Scharslein der Wittwe" genügt, um seiner theilhaftig ; werden. Dr. Bull'S Husten Syrup, kostet nur 2$ CtS. die Flasche ; früher bedürfte es Dollar auf Dollar um den Doktor zu befriedigen. Kaufe Mucho'S Best Havanna CigarS."

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