Indiana Tribüne, Volume 15, Number 168, Indianapolis, Marion County, 6 March 1892 — Page 3

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Sergins Mannr. Roman von George S Ohnet.

(14. Fortsetzung.) Bedenke. ba& du mit mir zu einer kfcheidenen Eristenz, fast zum Elend verdanimt fern wirft! rief Panni, hin gerissen von der Vegeisterung deS jungen Weihes. Meine Liede wird dich alles vergessen iaiVn!" Und du, wirst du weder Neue noch Gewissensbisse fühlen?" . Solang! du mich liebst, niemals!" Nun. dann komm!" sagte der Fürst end umschlang die sinnbcthörte Jeanne. Sollte uns aber dal Leben zu unertrü'zZich Werden. . . . " ..Dann," schloß Jeanne, mit funkelnden Augen, gehen wir vereint in den Tod! KOMM!" ScrczinZ verriegelte die Thür, ,, 5':rch welche sich Pierre enrfernt hatt" ..'! die allein mit den übrigen JZai änlich kttten u: Berbmdung stand, dann nahm er die Hand seiner Geliebten und führte sie in ihr Ankleidezimmer. Hier warf Jeanne einen dunklen Mantel über ihr: Schultern, setzte einen Hut auf und schritt, weder Geld, noch Pretiosen, noch Nostbarkeiten, nichts, was sie von Cayrol erhalttn, mitnehmend, die Stufen der kleinen Treppe hinab. Es herrschte eine vollständige Finsterniß. Um möglichst unbemerkt zu cnt fliehen, hatte Jeanne kein Licht mitgencmmcn.' Mit der Fußspitze tasteten sie nach jeder Stufe und vermieden jeg lich:S Geräusch, sogar ihren Athem und tal Pochen ihres Herzens suchten sie zu unterdrücken. Alls sie unten angelangt warcn, ollte Jeanne den Griff der Thür, welche nach dem Hinterhof führte, umdrehen, eber die Thür ging nicht auf; sie drückte dagegen, der eichene Flügel widerstand. Jeakne ließ einen dumpfen Schrei aus. SergiuS trat naher und rüttelte aus Leibeskräften en der Thür, brachte sie aber gleichfalls nicht auf. Sie ist von außen verschlossen worden, sagte er leise. Verschlossen?" flüsterte Jeanne zltternd. von wem?" SergiuS antwortete nicht; er dachte sofort an Cayrel. Offenbar hatte ihn Jeannes Gatte belauscht, ihn gesehen, wie er hm aufging, und ihm den Rückt7eg abgeschnitten, um ihn zu verhindern, . sich seiner Rache zu entziehen. Schweigend stiegen sie wieder die Treppe hinaus und kehrten durch .das Ankleldezkmmer in die Schlafstube zurück. Jea:ine riß Hut und Mantel herunter und- fent in einen Sessel. .Wir müsset; aber hinaus!" siieß SergiuZ in dumpfem Zorn hervor. Er schritt zur Thür, welche aus die Gallerte führte. Vxdnl OesinL nicht! rief Jeanne außer sich. Mit furchtsamem Blicke fügte sie hinzu: Qt könnte hinter der Thür stehen!" Als d es nur dieser Worte bedurft hätte, UM Cayrol herbeizurufen, ertön? teil setzt schwere Schritte auf dem Parkett der Gsllerie und eine Hand suchte hie verriegelte Thür zu öffnen. .Ccrgius uns Jeanne standen unbeweglich da und rsrcetctt. JeAne!" rief die Stimme draußen, r?klche nnhcilvcckündend durch die nÄcht :che Stille ertönte, Jeanne SssnenSe!" ' Ewlsß heischend klopfte die FauMeZ Uhcherrn an die Thür. Jch weis, daß Sie hier sind! So, fsines Sie doch!" wiederholte e? mit wachsendtm Zorn. Nehmen Sie' sicy in acht, wenn Sie nicht sofort gehör'Lnt'lich. ich, beschwöre dich! flüsterte Jeanne ihrem Geliebten in's Ohr; .geh' l,inun:cr. drücke d:e Thür in und dv irst freie Bahn finden. Jxx hat dar: vielleicht eine Wache po stivi. Auch darf i.ch dich icbt feinem Jöbzsrn üderkessen." .Ich höre Sie sprechen! Sie sind nicht aLein!" rief Canrol wüthend. Denn rüttelte er an dem Thürflügel. , Ut fedrch nichi nachgab, und drohte: rÜ. diese Thür wird mich nicht lange tuföftUcti!4 Rech ein fürchterlichen Anstrengung Htß$, dzvVKrrugel unter dem Drucke lewer kräftige. Schulter. Mit einem , SÄe mt Capol mitten in der Gtube. JeMe. tovsl n ihm entgegen; L,Zz!t terte 'jetzt nicht mehr, (layrol that einen nettere Schritt; mit blutunterlaufenen Augen ftterte er den Mann an, den er ' suchte. Dann stieß er eine fürchterliche VerwisnfchüNg auS und schrie: Sergius! Afo er ist es! Ich konnte es mir denken! Du stiehlst also nicht nur Geld. Elender! PÄ:in, der furchtbar bleich geworden, an, tret naher, obschzn ihn Jeanne zÄrÄckzuhaüe suchte. ' " ' ' ' " : , ' v'.'!':, j .Sefchunpst Siemich nicht," sagte er, Jktä wate übcrstüssigs Mein Leben gehört Ihnen, Sie können es nehmen. JGstehe'zu Ihrer Verfügung wanweS Ihnen deiiebt.'' :':,?i'fv v Caüröl brach in ein fürchterliches ' L,chcn euK. nnd titfTJStöt-'tty-tä$itiL : uchcrl!ch !Bin ich etwa ein Edelmann? JH Hin.- in Bauer,, ein Ochfentreiber, . . tu Ä,k ü x e l, :, d as w rißt du doch ,jj e r s ! nalmen Verde ich dich 1 . . . . ' 'Qt Er blickte . sich um , und suchte eine Kasse. Als er den vor dem Kamin ,1 siehenden grüßen Feuerbsck'uS zlfeZlrtemz täittiji ahvil: ergriff er ihn trii'.mxhirend. ' tx)S$ ihn wie eine Keule uns stürzte auf Sergins los. " " ' .'iW'M ; Ad:r schneller noch, als er, hatte sich eaune vor ihren Geliebten geworfen. Sie breitete die Arm? aus und sagte zu Sergius mit heiserer Stimme und mit ,de:nL tlnÄMölsinH die ihr Junges vertheidigt: Bleib' hinter mir; er liebt - ,tn ich er wird d en Sckzla $ nicht w a gen! ; &;;.;iaitt::5lM Worte Hort?, inen er .einen , wilden Scbrei aus: AH, elendes Weid, also ;.,:: . r. vhB( Er erb 'Hl :eZ Iick 0nte:itf

t yn wlkder sauen. VüF zung, WeiS lächelte; sie schien glücklich zu sein, für ihren Geliebten sterben za dürfen. Ihre weiße, von den schwarzen Haaren eingerahmte Stirn strahlte von einer eigenthüttlichen Schönheit. CayroZ erbebte. Diesen Blick, der ihn in Selig, keit versetzte, sollte er nie mehr sehen; dieser rosenfarbene Mund, an des; er Lächeln er sich erfreut hatte, sollte er, bleichen; dieser heißpulsirende Leib, dessen Duft er noch jetzt auf feine Lippen fühlte, sollte kalt und lebloi werden? Die Finger seiner krampf. haft geballten Faust lösten sieh; ein, heiße Blutwelle stieg auZ seinem Harze empor, bis zu seinen Augen. Das Eiser entglitt seiner Hand, rollte dumpf au den Teppich, und der arme Mann sank, voller Scham über feine Schwäche, schluchzend und fassungslos, den Xo ersehnend., ohne die Kraft zu haben, ihn zu geben, auf's Sopha. Jeanne fprach kein Wort. Sie macht, dem Fürsten ein Zeichen, daß er der Ausgang benutzen solle, und lehnte siH dann, düster und mit resignirtem Her, zen, an den Kamin. Sie erwartete der Moment, wo jener Unglückliche, vor dessen Liebe sie eben erst einen so mäch tigen und schmerzvollen Beweis erhalte: wieder inF Leben zurückkehren würde. SergiuZ war verschwunden.

Zwanzigstes Kapitel. Frau DesoarenneS konnte das End ber Nacht kaum erwarten, sie war in be, ständiger, sieöerhaster Aufregung unl horchte in die nächtliche Stille hinaus,je den Augenblick eine erschütternde Nach: richt erwartend. Vsr ihren Augen stani Cayrol, wie er, einem Rasenden gleich, plötzlich zu feiner Frau eintrat. Si, hörte ein Wuthgeschrei und dann ei Angstgestöhn, darauf krachten zwei Schüsse.dasSimmer füllte sich mitPuloer, rauch und Sergkus und Jeanne, in ihm verbrecherischen Liebe getroffen, sanken hin, im Tsüt umschlungen, wie Paolo und FranceSca da Rimini, diese bekla? genswerthen Liebenden, welche uni Dante auf der Wanderung durch btt weiten Raume seiner Holle, bleich .und stöhnend im ewigen Fluge, zeigt. Es verrann eine Stunde, nach der an, dern, aber kein Geräusch störte den Frie' den des Hauses. Der Fürst war nich, zurückgekehrt. Frau DesoarenneS hiel es nicht länger auS, regungslsS imBett! zu liegen, sie stand auf und stieg, von Zeit zu Zeit innehaltend, um die Zeit zu vertrödeln, langsam und leise auf den Fußspitzen austretend, zu ihrer Tochter hinauf. Micheline war endlich, vor En müdung und Aufregung total erschöpft, auf dem von ihren Thränen durchnäßten Kijien eingeschlafen. . - Beim Schimmer der Nachtlampe beugte sich, die Prinzipalin über ihre Tochter und betrachtete Michelines hlel, cheZ Gesicht; ein Schmerensseufzerlent? rühr ihren Lippen. Sie ist noch so jung," dachte sie, noch kann ein neues Leben für sie be, ginnen; vielleicht wird die Erinnerung an diese traurigen Tage nach und nach ihrem Gedächtniß entschwinden und ich werde sie wieder neugeboren und heiter! sehen. Jener Elende würde sie mir noch um"S Leben gebracht haben. Nun tret Sergiuö' und Jeannes Bild abermals vor Auen, wie sie im raucherfüllten Gemach ausgestreckt neben, einander dalägen. Und sie schüttelte den Kopf, um diese lästige Version zu ver scheuchen, und zog sich dann geräuschlos in ihre Wohnung zurück. Ein trüber, bleicher Morgen brach endlich an. Frau DeSoarenncs öffnete daZ Fenster und kühlte ihre glühende Stirn in der frischen Msrgenluft. Di erlöschten Vsglein flatterten zwitschernd n den Bäumen des Gartens. Nach und uach ertönte das Geräusch der Wagen, welche uf der Straße vor, überfuhren. Die Stadt erwachte aus ihrem Schlummer. Frau DesoarenneS schellte unS ließ Marechal zu sich bitten. Der .Sekretär, der die Unruhe und Aufregung der Prinzipalin getheilt hatte und vor Tagesanbruch auf gestanden war, erschien sofort. Iran DesoarenneS blickte ihn dankba, lächelnd an; sie fühlte,, daß.dieser brav junge Mann, der ihre Gedanken, so klar zu lesen vermochte, sie wahrhaft liebte. Ohne ihm weitere Detülls mitzutheilen, bat sie ihn, zu Cmzrol hinzugehen, um zu erfahren,, wie eS dort stehe. Unter dessen, fchrilt sie. um ihre fieberhafte Er, Wartung zu dämpfen, m ihrem 5t abinet auf und ab : Als Sergkus das Haus in der Straße Taltbout verließ, wirbelten die Gedan, ken in feinem Gehirn so mächtig durch, einander, daß et sich unfähig fühlte, einen Plan zu lasten. Er getraute sich nicht, nach Hause zurückzukehren; da er sich aber doch zu einem Entschluß auf rossen mußte, so ging er in feinen Klub. Dieser Gang tlzat ihm wohl, er gab ihm 'sein physisches Gleichgewicht wieder; auch empfand er das Glücks nach einer so furchlbaren Katastrophe mit dem Leben dövonqe kommen zu sein, und als er die Treppe HmsufstieA war,e fast helter; m ."-i-,.. : . : er wart :iiwx Xmmammmm? Di,ner zu. der sich bei seinem Eintritt '"'.''! , . . :"'. . . t. ' - c -si. : ,r'ii.S,iiri!!: erySLen yane. eno rrar rn oas vpici Zimmer. , Man war soeben im Begriff das Aaccarat 'zu beenden. ' es war drei .t o ;r it . " PiÄ i i: .illpi c I er:; ar e rt: crrl müdck. - und. -det.,NäYlh aher onerirte 'verqebenF.iein ! l beliebigen Emsatz. DaS Erfckcincn des ? Fürsten belebte die Partie wieder. SergiuS stürzte sich in's SpietlalsHÄeHIuA , x i N y a kte ' Gluck : in i t w enig en ugen sprenzte er die Bank und steckte tausend LonisJcr ' ein. sich nach und nach entfernt, nur Panin ar geblieben und streckte sich! nun aus ein Sosa aus, wo er, trotz der engen lSi leid crD!nnoM i ke fe f jl; 1 1 e je t ,f än eh ä ! t en hatt eI ciniae ! S tunden rn nd urch fchl l c s, Diszcrj;ün stepifijimetjfÄ JM ; 'flv v-1 ' i: 'f i)'iM '!' : V"-;,1- W' ' 'V"A :a" ? i Bedienung, welche ihren Tages, dienst mit dem Feqen und Lüsten deaann, fs.& f,i ß'iHi:::' ." ;.: i f.' . liaiic ihn aus seiner Ruhe. . !Er beaab '(iiiW'&MiiAJi in s To'.lettenzlmmer, wuich sich daZ V'ICi!!i' !: ' l!;.'1:.'''.,.:-:!. ,; !-.Mi: 'j: j ,.!'' ! ix. .j.H.l'.iii!!

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ih ,r4t ni" Uti4i wirÄ t für it: Vergg:n!zett Decharze 1 ? qukckle sich dadurch etntg. - neue Mittel für maßen. Nachdem er seine Waschung w VraiBi Wir si'ld dann so endet hatte, schrieb .er einige Zeilen an t Ske 11! und Jeanne, um ihr AittutMUn, daß Jr L!

nach reiflicher Ueberlegung die Ueberzeu gung gewonnen habe, ihre Abreife würde unmöglich sein, und daß er sie bitte, lh:i zu vergessen. Dieses Billet gab er den Groom des Clubs und schärfte iym ein, es niemand, außer Frau Cayrols m.rfrau, einzuhändigen. " hf. i.; ttnttMs., dyiw i4i vfc um Huiiiiia viikvt, iiua I verbundenen Sorgen die UnmK keite einer wilden Ehe erschiene ihn machen, und er fühlte ganz deutlich, dai feine einzige Hoffnuttg euf der unnandekoaren Liebe seiner Fra beruhte. Vor alle Diagen mußte er zu Her, zog eilen, uni, falls er zurückäekthrt war, von ihm Erklärungen über die Situation des Uulversalkredits" zu er-langen. Herzog wohnte am Boulevard Hauß mann in einem kleinem Haiise. das er, itriift rnrtfltrt rinn f rnrn WrnrrFrtW iii iitvvtilii W tnikut Mi.uim I gemiethet hatte. Der geschmacklose . i .7 , . ' I urnö des HanreeS hatte'ltzn nicht abgeschreckt, -im Gegentheil! Er fand, daß diefe vergoldeten Schnitzereien und klrfchsarbenen Halbbrokatstone m Sa r Ys wtia z, 'sU.ft,!nmv 1 VII, VH IIIUIIV 1-41 Vi tllltlMl. I iinh hit ift nh fiTi, an5.i1ekckene Holzplafond des Speisesaals zwar gc, schmackloS, aber immerhin glänzend und ganz düzu geeignet fei, die Augen der Aktionäre zu blenden. Susanne hatte sich einen kleien Winkel reservirt, der ganz 'bescheiden mit bedrucktem Kattun und Musselin taxezirt war und dessen einfache Einrichtung "gegen den schwer

jetzt ganz unerträglich. Was follke er m1;, ÖJ; ,ocrciar auch mit Jeanne anfangen? Das Susann oenheid.gt vch- Meinetwegen geben :e menleben mit einer Maltresse würde im N Sche verloren - .q haoe schon ... crau.fu. ...n.;uf;,n Fanz andere Dinge durchgemachtl I

V. X. .mri mi fllV ui"iU"jiwiii

ksrk? '. Ihrin;ii,n:pn,i.hrfJH so will ich Ihnen noch einen guten

,, t, , in inv.ni itvM übrigen Theils d,r Wohnung grell abgch , z ; Bei seiner Ankunft traf' SergiuS einen in karirten Wollenstoff gekleideten Stallknecht auf dem Hofe. der. einen Vi?toriawaaen reinia.te:Henoa wa?Llso zurückgekehrt. Der Fürst stieg langsam die Anfahrt hinauf und ließ sich anmelden. i Der Finanzmann, der ruhig am Jenster seines Arbeitszimmers .faß undjde Zeitungen durchblätterte, erhob sich, als er SeraiuS eintreten fah. - Beide Man, ner standen eine Weile stillschweigend einander gegenüber. Der Fürst begann das Gespräch: Wie kommt es, daß Sie seit Ihrer Abreise mich gänzlich ohne Nachricht gelassen haben?" sagte er j scharf. uten Nachrichten wa, I ren, die icy ynen yaue muroenen rons i i . . I nen, " antwortete Herzog ganz ruhig. I Ich hätte aber doch wenigstens ge; i wut, woran ich bin." I 'Wäre das Resultat deS Geschäfts I dadurch etwa ein anderes geworden?" I Sie haben mich rn dieser Angelegen' I heit wie ein Kind behandelt, sagte SergiuS, lebhafter werdend. Jch wußte nicht, wohin man mich sührt. Sie mach? ten mir Versprechungen, wie haben Sie dieselben gehalten? , So, wie ich konnte, erwiderte, Hers zog ruhig. DaS Spkel hat feineLuM ligkejten. Man hofft auf Austerliy, und geräth nach Waterloo. Aber" rief der urst gereizt. In Aktien, welche Sie verkauften, durften Sie doch eigentlick) nicht aus den Handen aeben. lilsuvten ie das wirklich i mu aeanete der Finanzmann ironisch. Wenn it aus memen Händen nicht fortaegeben werden durften, so verlohnte eS sich auch nicht, sie hineinzuthun. Kurzum," schloß Panin, dem es daraus ankam, lemano zu finden, aus den er die Verantwortung abzuwälzen und die ganze Erbitterung übe? sein Mißgeschick eusaießen konnte. Sie haben mich auf das Unwürdigste betro gen k Ausgezeichnet! Das erwartete ich übrigens !" sagte Herzog lächelnd. .Wäre das Geschäft oeclücft, so bäitert wTzn vtivmmijtu oyuC iwt CTl - V 1. . . i Jt L k.hW L il.M ':BH jX mm ,M rxt Ti it.:f i. .lü. a jcucnicil cuiucjicai iwiu yaiitii .iity .wij "nen ugenvye oen oerranzr es aber mißglückt ist. so weisen Sie Ihren - . . ' i . : - if ' m . r:x..'L et w oni er eramrooiuiicu w 11 unu - I. . tf .V rJi' E J j-Z' NN0 oraus uno ran. mwf wie einen Vauner tu oeyanoeini as vjt aiaii i wäre aber in dem einen wie in dem an, dern Fall gleich ehrlich gewesen; nur , . jh jt : - i1 II t, ,-. - ! ,1 'fe.llli!11 der Erfolg oerscyoner! auesi' Seraius blickte Herzog fest ln die Auaen und sagte; Wer bürgt mit aber dafür. daß pikse Spekulation, die mich i. .;:! ' i r'lj;, ; v: t ,;:'''iv -' ;-i :., . ':. :' ruinirt und mig um meine Ntzre ge, bracht' Sie nicht vielleicht bereichert hat? .unoamüarcr. jmyvn ,juum, ,S.e beargwohnen mich m .t , t:.:4. . zler, .JuK IUIUJ V(lUUICIl llUUCUi Weshalb denn Nicht?" riet Panin wü thed, Nun aber war'S mit Herzogs Phlegma zu Ende eine Vlutwelle stieg ihm in's Gesicht und er ;!l packte den Fürsten mit einer Kraft am Arm, die man die sem abgemagerten Körper nicht zügetraut hatte. iK K11- 'ri.ii!!: C r' . rii Ter vViiUilt ht (10 mit hit .'Sse,' n ,; Vachre. mein nurtt: -., rief ers von tTt V -7Vr I ' schleudern, nebubrt 2ibnen ein Tbell. denn Sie sind mein Associe." ... Elender!" schrie Panin ver;weifelt. als er sah, pay rhn Herzog festhielt. Wie, Anzüglichkeiten! rief der Fi, n an zier mir romizcyer nuujiungjge . . fi " : horsamer Diener!" . Er ließ ! den pursten los und wslltk das Zimmer verladen. SergiuS eilte ihm nach. Si e i werden si ch ; n t ch t v o n hier ent. fernen, bevor Sie mir die Mittel gelie ii da 5 I Unhcl l w l e d er gut z u n rFxtt: i'',."r'": '" . :'P '"'i' j:':- it ..; :''-) lil U uj C u ; ' ,, i, . iliih.ii.iiiiiiiiiiiiijiiiiliij;!'; Nun, dann lassen Sie uns wie anständige Leute miteinander reden, " sagte Herzog, zurückkehrend. Ich habe eine wundervolle Spekulation erdacht, mit MwfrMnZ retten können. wallen &it un-3 gelrost eine erjamm. y ii'1 . '.w. ; : r , : "U' '! !" i pi'1! '' m'11, "!: :; ,ih "! ' ','! sfeiitCi ejuns. getrost eine er amm, dekÄlktionäreZeinberulen' die Sachlage klar leqen. werde' V':"'" : ' ,.: "-'tix'111" r- i ! --'s?1"- : , ., -r Ii b i ff n anit Neriarn mlun t-'-l tr b 1 il f f e n 5 m o ":;a ' ,,. 'I '5 "i.",". iCs: r, -!. i: : ."f , : 7" "7

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Sie?" .Genua!" ü?.tte der Fürst, auf dessen Zügen,,, sich ein möMi&x Qtd : ausi fprach. Ich habe' durchaus nicht die clbilcht. nuch dieser zchk.mpflkchen LJ? j. je. t j. er: cft'ri. ... mympz i j , Neben. Es nutzt nichts, dagegen anzu. - , -. , .., , , ur der schwache hßl.MM He war dreimal ruinirt und habe mich drei mal; wieder emporgearbeitet. : Mein Kopf ist ant. und wenn ich am Boden liege, so stehe ich wieder auf. Bin ich erst wieder obenauf uno yade ich einige Millionen übrig, dann tige ich die alten Verbindlichkeiten. Das Möcht Aufsehen, da man nicht mehr darauf gerechnet hat, und wird höher angerechnet, als rseun eS sofort geschahe." Wenn man Sie aber nicht auf freiem v . . r .-! f . c,!:l man Su feMinmt rinH Vrtin-f frrtnt (rituS Z 1 m - luniZ vvti uuv uuiitiyuiivii, iwiy ukii vi.ii iuu naren des UnioersalkreditS." Aus der Ferne kann man seinen Vortheil nctiie t fr , , -v, n jt t b-sser ,wahrneh.Nen. Wollen Sie nicht mitkommen?Nein!" antwortete SergiuS mit ge dämpfter Stimme. - ' Sie tbu unrecht daran!" erklärte Herzog. Das Glück hat feine Lau, neu; rn iecyZ u.'con-a.en rönnen wir reicher fein, als wir es je waren. Wenn Sie aber enkschlollen find, bier in blei, m t , t r S Nachgeben d i ebensoviel werth ist wie das Geld, das Sie verloren haben: BeichtenSie Ihrer Frau, sie wird Sie uuZ der Klemme ziehen. Der Finanzmann streckte dem Fürsten seine Hand hui, aber diejer nahm sie nicht an. Hochmuth?" murmelte Herzog; nun, er hat ern yeecht eazu cerni r muß zahlen." j J . Ohne weiter ein Wort zu verlieren, entfernte sich der Fürst. Zur nämlichen Stunde schritt Frau Deöoarennes, vom langen Warten gänz lich ermattet, in ihrem kleinen Salon auf und ab. Endlich öffnete sich die Thür und Marechal, ' der' langersehnte Botc,erschien; er kehrte vonEavrol zurück. kden er nicht zu sehen bekommen hatte. Der Bankier san etnaeschloncn in seinen: , Lir i . i ,' .' v .; 4r - aomtt uno yaiie oie ganze viaqt y in durch gearbeitet. Aus ausdrucklichen Befehl war niemand vorgelassen worden. Als Marechal bemerkte, dag yrau Dess oarennes eine Fraae an ihn zu richten wünschte, die sie aber nicht auszuspre? chen wagte, ergänzte ,.er seinen Bericht durch die Mittheilung, daß sich in Eau: rols Hause anscheinen nichts Außer gewöhnliches zugetragen habe. Wäbrend nun die Prinzipalin ihrem Sekretär dankte, hörte man die schwere Thür der Einfahrt knarren und daZ Rollen eines Wagens,, der in den Hof fuhr. Marechul lief an'S Fenster, blickte hinaus und sagte dann: Eaorol! Frau De5?arcnneS gab dem jungen Mann ein Zeichen, worauf dieser sich entkernte. s$wq oaraus ercyien oer --'. . ä-i . t ' 4. . ' r c n . i Bankier auf der schwelle deS Salons. Auf den ersten Blick erkannte die Prinzipalin die Verheerungen, welche diefe fürchterliche Nacht auf dem Antlitz des unglüalichen Mannes zurückgelassen lmtte. Canrol. acftern noch blühend. rosig, fest und aufrecht stehend, wie eine Eche, war jetzt gebrochen und welk wie ein Greis. Sein Haar 'war an den Schläfen plötzlich ergraut, eö hatte sich gleichsam durch daS verzehrende Feue feiner Gedanken entfärbt. Der Bans kier war nur noch ein Schatten seiner selbst. . ftnrn T!e ?Dslrfnnf4 eilt ilim tnntt I rt(.nt nörtl g,Tt ßöa tonnen fa&te I ü-"-; a . fle fn d,m einzigen AuSrus zusammen: I . W i 1., i iv - Ca?rol-war düster und grimmig, er rxute ttinttl miut auf die rin,inali, I " . ' . ' , ,..:, r r ;, pnb Qtnjoittte dump und mit einet I -in .;'!:!! &iUt der ie sten Entmu 'gung! !i Er ist also nicht . gekommen?" fragte ! . ' ' ,-?s -ji !. . . t - " '- "' Ti-" :' tfrau jcspörcrnus. s .. , ,,,,, Et, Ist gekomlnen, " sagte lEayrol, aber ich hatte nicht den Muth.' ihn zu todten. Ich glaubte, das Morden müsse well leichter fein; nlt'warauch Sie glaubten dass- , ., , , ... ... ,: . ' V " " 1 '' , " ' ' 1 l: ,L: .Canrol!" rief Frau DesoarenneS rrhrhenh. Kif imoiihr ni sZ, ff :"Zj " . : "Z""' :J:C'-A daß derjenige, dessen Arm sie bewaffnet. A fo richtig verstanden hatte. . mi Die Gelegenheit wLk' allerdings günstig. - fuhr Eayrol. lebhafter wer dend, fort; .denken C!e nur.! . Ich fand ri . .- , 1 1 e .,, ociiammen ,; :;, nie zHjn ti n e ux$ ane, :b'i ct .f i,: !fvi n ct n.b fr ; a 5 , '!'55 e f e t? il!' Ö a l 1 r wcnitvöuch'nicht ctcti r Va'j? c 4 ..lle todten, , so doch mindestens einen Mil, derungsgrund. , Nun, $4n d iesem ; Mo, (r..,fY. . , . menr oer v?.ni neiounn. roo ein uiiuvi u ujuv vuituu . uiiulii I .-!J'.' ..! Lm.i.ii r.Ti : -. : i, ,: :t "7 ,i, l' r - ?, ,ssk frnrn v. ist'XT -..er..haben.:,wüx,de,.... fehlte wir der Muth. i-- ,. .,7.-! (fi-'lf 1111h l'ninlli ftff ! f, i ES trat ein Stillschweigen ein. , , 04.:' '(" ! &yMt, a i,;.:;!1 ij!-!.!-!' 1,:i'""Sii!i ....!vri.)M Was werden Sie jetzt beginnen?' fragtZAie feztpeM Mich seiner auf eine andre Art ent t. i f, T. ;'!. H 'T 0 T if 'T f 7 ' hl t- 1 Stil I'. I f'Üf ledigen. 5 antwortete Eayrol. ' Jhn zu t o d t e ttj ga b :; e s.s f ür mi ch , :. ürz'Z rveierlei MSalichkeit : ' entweder ihn in meinem Hause zu überraschen oder ihn, zum Zweikampf zu fordern. 1 Zu dem einen fehlte mir der, Wille, zum anderen fehlt mi r die F ä h lg ke i t. Ich e rde mi ch n ich t mit Sergius fchlagen. Nicht etwa aus Furcht vor dem Tode mein Leben ist ohnehin gebrochen, und ob ich lebe oder i i ch t r j t i m i r :. gl elchgiltig fondern b d j c tf; is cn ii 'ii;...! -ihi t J(t erj. ,b a wäreBJeänne frei sein und ihm a ren würde, und weil ich dann auch im , k .d'?',-' jr.v? . ZuKLAujjsw, ren würde, und weil ich dann auch im GrWkeineMüM . .., -k,': sr, .liT'iii;1;;!!.. tiiM'l ,' -. I , i . . : , . : : ; , 1 1 1' Ii: ., ' I ll il r:' lillö IX 12 C llS I "iii ""s '! is TJll"ii-H-'""';-rHM i .iiii:!!;!! M i: i! Tlfl ! : i ;'h I i ' ü .. ä iäM r f - Am -A': mW. m ! u i k i

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" Frau DesoarenneS runzelte die Brauen. Stellen Sie Ihre Rechnung auf," sagte sie, ich bezahle." Bezahlen Sie mir etwa auch mem verlorenes Glück?" rief der Bankier außer sich.' Als öS ich nicht weit lie, ber ruinirt, als auf solche Weise ver, rathen wäre! Sie sind nicht im Stande. daS Unrecht, welches man mir zugefügt, wieder gut zu machen. Auch ist meine Qual zu groß; ich muß mich räche!" Unsinniger!" begann Frau Desoa renneö. Ihre Rache trifft nicht den Schuldigen, fondern Unschuldige! Wenn Slö meine Tochter und mich zur Verzweiflung gebracht haben, werden Sie dann weniger unglücklich fein als jetzt? Oh, Eayrol! Lcehmen Sie sich in acht, dan Sie nicht ebenfooul an Ihrer Würde einbüßen, wie Sie durch Ihre Rache gewinnen. Je weniger man von sndern refpektirt wird, desto mehr muß man.slch selbst respektiren. Verachtung und Schweigen ziemt dem Opser; Nach,! gier und Haß dagegen erniedrige und tellen unZ aus die Stufe deskenigen. der uns befchimpft hat.Man mag über mich urtheilen, wie man will; lch kümmere mich nur um mich selojt! Meinetwegen kann man mich für eine gemeine Seele, für einen niedrigen , Geist für alles, waS. Sie wollen hasten! Aber der Gedanke, daß bieses I Weib einem., andern angehört, litacht inkch rasend! Eigentlich müßte ch, diese Elende hassen,,, aber ich kann sie rotz,alledem nicht mtssen; sie muß die melNlge lern. Zceyrr sie zu mir zurück, o verzeihe ich ihr. Das ist gemein, ich sichle es, aber ich kann nicht anders. Ich vergöttere sie!" Dieser blinden, tauben und thörichte Liebe gegenüber war Frau DesoarenneS sprachlos. ', Sie dachte an ihre Tochter, welche ihren SergiuS ebenso liebte. Wie 'aber, wenn Micheline mit ihm zöge !" dachte sie dann. Plötzlich sah sie ihr Haus verödet,' Mlchelme und Sergius'in der Fremde und sich selbst, ganz allein inmitten ihres zerstörten Glücks, sterbend ,,oor Kummer und Schmerz. Um EarzrolS Mitleid zu erregen, wollte le noch eine. letzte Anstrengung machen: .Sollte ich wirklich Ihr Mitgefühl ganz vergebens anrufen !" begann sie wieder. Wollen Sie sich gar nicht mehr daran erinnern, dan icy zyre ergevcnzte und , zuvcrlissigsie Freundin war, daß ich es war, die Ihnen Ihr Vermögen verdienen half, die ..Ihnen Ihr erstes Geld, in die Hände ' gab. . Sie sind ein , rechtschafjener Mann und können , die Vergangenheit nicht vergessen. . Man hat Sie beschimpft! und Sie haben das Recht, sich zu rächen; aber, vergeben sie . Nicht, daß sie,zwet Frauen strafen wollen, die Ihnen nichts als Gutes "erwiesen haben. Seien Sie großmüthig. Seien Sie gerecht! . Ver schonen Sie uns!" '.. v ii Eayrol i blieb ungerührt, seine ver. Werten, Zuge veränderte sich nichts l .Sehen Sie, di zu welch einem Grad von Nichtswürdigkeit ich gesun ken bin. daß mich sogar Ihre flehent. lichen Bitten Nicht mehr rühren! Freund. schaft.Dankbarkelt.Großmuth.alle guten Empfindungen hat 'diefe fluchwürdige Liebe verschlungen7' l Jch denk ,,an 'gar Z weiter, als an dteS Weid.", Sei. netwegen vergesse ich ' alle seinetwegen werde ich verächtlich würdelos! Und das Schrecklichste ist. ich sühle eS selbst, wie schlecht ich bin, und 'kann eS doch Krt JVÜ V 'S''' !::" J"" Nicht andern : , ,, ";:,,.,i .Unglück eliger " flüsterte die Prmzr. '. -,!,.:ij : , ,..i?,,ii4?,ii,i, Ulf : A i A' Ii h . .i r-J- !,,, iN.!,i üw,,.,:! .,Vim . -; , " ' -; '! : i? .Ja. ich bin sehr unglücklich!" schluchzte Eayrol und u sank kraftlo $ in einen,,,, Sessel.' l!,,,,,!z! r tiii : Frau DesoarenneS näherte . sich ihm, legte ihre Hand auf feine Schulter und sagte: Eayrol, Sie weinen?.... Mlso vergeben Sie."!!,,,. , ?. i ,, " .. li! ? . -! Der Bankier , sprang . auf und rief, ohne sich zu besinnen:,, Nein, durchaus nicht, ,! mein c Entschluß . ,., ist unwiderruflich. ,j. Ich will Jeanne l und SergiuS absolut ; und für immer voneinander tren neMffistZrriZcheu te,Äbendinich tlab, so reiche ich morgen dem Kriminalgericht mein tSli ag c;i txt0 i , ,, M ' . -., Frau DesoarenneS bestand nicht, länger auf ihrer Forderung. Sie fühlte, daß das .serz dieses Ehemannes allen Men:i Gut!" sagte sie, i, ich danke Ihnen, daß Sie wenigstens noch daran dachten, mich in Kenntniß z u s e tz e n.S ie hätten eS ja auch l unterlassen ! können. Adieu,' Eayrol! Ich .überlasse i eS Ihrem Gewissen, zwischen uns Beiden zu richten." Der Bankier verneigte sich und flüsterte: Adieu!" H Mit schweren Schritten, fast wan, kend,' verließ er! dÄHibimtHD . Die Sonne ! w ar!!!!! st r ah le n d ja u ge g a nzen und durchleuchtete die Bäume deS Gartens. Die!!Narürl!!!!HD!jlih? klelKcttigÄeatW Tust auS und die Vchwalven

j' lli'l' si. . .-H !

'MWWLWMc I . ii ': durchschnitten m:t, schrillem Gezwusche, . 'nt tWnfttn tvXxrh .VI 0ff sich, im tiefblauen Aether. Der Kon 1-. " UitW UUiUJIi . - , rtt . trast Zwischen dieser irdifchen Lust mi ihri ebenen Leid brachte Frau DeS, varennes Mzur Verzweiflung und si, schlon ßsft'5 das venster. Am liebste? hätte sie Zie gsne Welt inrauer ge sehen. Niedergezchrazen und in pein. 1r . 1r ih . . i. . A 'l i F I V W liche Betxachkungm vertieft, aß sie da; wie lange dieser Zustand dauerte. wußte sie selbst nicht. ES wsr also alles vorbei. Der wunder bare, Aufschwung des Geschäfts, die fleckenlose Ehrenhaftigkeit der Firma ihr Werk alles war plötzlich gescejtert. Selbst ihre Tochter war ihr nicht mehr sicher, sie war im Stande, dem elenden Gatten, den sie trotz seiner Feh, ler unh vielleicht gerade um seiner Fsht lex willen vergötterte, rcsignirt zu f?l, gen, um vielleicht in der Fremde eim Eristenz zn führen, die jedenfalls durch einen frühzeitige Tod ihre Abschluß sinden mußte. Denn dieses sanfte, zarte Kind be, durfte deS materiellen Wohlstandes, hauptfächlich aber einer moralische Stütze. Ihres Mannes Loos war aber, von Stufe zu Stufe bis hinab in. die Gosse zu versinken und das theure Wc, fen mit sich zu ziehen. Und die Prin, zipalin mußte zusehe, wie ihre Doch, ter, dieses von ihr in Daunen und Seide gebettete Kind, euf dem Siechen, lager, im Elend umkommen würde. Auf die Nachricht davon würde sie her, beieilen und der Mann ihrer Tochter würde ihr dann, gehässig nd feindseliz bis zum Ende, den Eintritt in die Kam mer verweigern, in welcher Micheli den TodeSkampf kämpfte. Eine fürchterliche Wuth bemächtigt, sich ihrer, das mütterliche Blut empört, sich und sie stieß drohend die Worte auS .Das soll nicht geschehen! Die Thür ward geöffnet, sie kam wie. der zu sich und stand auf. Marechal. welcher äußerst erregt und auf's Tiefst, ergriffen war trat ein. Nach Eayroli Ankunft wußte er nicht, was er beginnet solle; er machte sich daher auf und ginc in's Bureau deS UniversalkreditS" Dort fand er zu. feiner Ueöerraschung, daß daS Lokal geschlossen war. Er er, kündigte sich daher beim Pförtner dek HauseS einem von jenen imposanten, in blaue Livree gekleideten . Gestalten die den Aktionäre so großen . Resxek einflößten' und dieser Bedienstet, theilte ihm ganz entrüstet mit, daß an Abend vorher, auf. Veranlassung einet der Verwaltungsräthe, eine polizeilich' Haussuchung stattgefunden) daß man di. Geschäftsbücher beschlagnahmt habe unl daß, Nachdem sich' der Kommissät entfernt, alles versiegelt' worden sei, Marechal war voll' Schrecken zurückgd eilt,-um Frau DesoarenneS zu benachrichtigen. Offenbar mußten durch aüt Maßregeln ergriffen werden, um diese? j lr '" i. . . . . neuen Katastrophe zu vcgegnen. - zji woht diese polizeiliche Untersuchung di, Einleitung zu einem gerichtliche Bcr fahren war' Und sollte eS der Fall sein, welche Verantwortung würde alsdanr den Fürsten treffen? r,vii ' Frau DesoarenneS hörte Marechali Bericht schweigend an. Dann tratcr .die Ereignisse - schneller ein, als sie er, wartet hatte. Die Angst der Glänbi, ger des . UniversalkreditS" hatte Eay. rolS - Haß noch überflüaelt. Welchi Resultate müi-de die ericktlie Unker. ' f nAunh .firn X fötfeerni VielleichtMterschragkn Ob man wohl den Fürsten in iljre f.n.il.n mzrv VI UHIb IklllllUlUkH VUW. W V.rVM Haus DesoarenneS. welches noch ni, : r ?rt,a ßrfAfSf.nten ,rh Tim frtff hurA httWnmrfmhnt r.fs SJrtliii mr.mm v , t7vwft r -7 .. u. . .u. - h- -'..f - 4M W V fifn nifrt rrurY.m'i I mr Jetzt, in dieser Stunde her Entscheid dunq. fand Frau DesoarenneS sich selbsi ... .ä " ,s'ft. ra.if iü. r . w 1 ilLVfc. UU tUilllWUlv v.llV vu Mhirtnai kam mikder :um Bor. schein. MartW'Ächrak noch meh, über! diese plötzliche Energie, als et i.- il lt JT- X. j .. üDr me voroeraeaanaene vrnianDen der Prinzipalin besorgt gewesen war. AlS er sah. wie Frau DeSoarenneS ihre Schritte zur Thür lenkte,. Kielt er si, zurück und sragte ängstlich: .Wo wolle S,,hmMadae,' .. , Die Prinzipalin,,, warf.., ihm einer Blick zu, daß er zurückprallte, dann ant ortete ! sie drohend: .Ich 1 gehe, , urr mit dem iFürsten abzurechnen!'. !, Si össueke d,!e.ThKxD'Ne,tzuh Uetnt!k' Trepp: kkhrte, ,und,G!es?,zuihrem Schwieger.! jodn hinauf .ZsMmr v?. :! ! ... . '' IfeilKl is,! ;:ara;;Ti:: , r- .. Ei nun d z w a nz igst e 9 Sta p it e l. w v ,,. ...:. t 3, isi . .,mmm mfsmiu m Als iWeraluS z von Herz ii fortging. ,, ,j .' .,,:'.J, .i in, Jim'if -W . f -I - "chme er seine Schritte nach der S r8 M- VDominique, , ,E wallle sein, Heimkehr somel als möglich verzögern, unefullten sich öZ.it Stratze, ,mlt Menzcheyund er ürchtetee: kannten zu . begegnen. Sem Entschlus B '.'rSgP mn tmtifumin bieten, j Unterwegs überlegte er noch. . . . y .ti --; e ' tr ,?u :erittchi z? tJ i -1 wTi f eine Ausiohnung j " Schwlegermlltter möglich wäre. Ae,. 'Stolz warUhm ganzlich vergangen, tt--tft&M.W&&&$ Zföv& mr,i suhlte sich kraktlos, , gebrochen. 3!ie. ;b wVW'iii' Iwrt. 'k,,IK .., i! ut :. jy ' O T i. rY. !l ri Er war von Furcht erfüllt, wußte n L 'x.-f; ' x.i V- " c doch mcht einmal. wie weit Hn Herjoc mit sich fortgerissen habe. Der nttlich. r- " T ' f ' WL T. V ' ' Halt war ihm gänzlich abhanden gekom. mi t 1 " w k- r :i ,,: " T n u"d or 1 i ; rt.tu kM(nj"fit!inn ttnrr (trhiti 1 i die !! ganzer Bedcukü erme sscn, o bschon er die Ge fahr, in d ei er fchwebtc, -recht gut fühlte. Er en nerte sich der letz:e Worte des Finanz mcnns Si,'. Beich Un'! S i eM hrer Frau. eiSiallnl!!?!!!!!! Klea.me ziehen. iii?e-:i,iiHii:7y:t:'i l lS !;!

SVttV&lfUirPfö 1 KVHanches geschehen zu ?cincr Beine zu helfen. ! Ebenso seig im Um Pflege. eS ganz wieder zu belebn, )cl glück wie un erfchämt im ' WohlstaU 5 wie die Öderem. .! z.7Nrn ,ntl.n sulzruug der Volkstrachten. T'.e rage

alle Demüthigungen, die ihm die Prin! aber, ob dasselbe nruchte getragen habe, zipalin auferlegen würde, "ruhlg hinzu. NN er sich ' wohl biahen unsere gro nehmen, vorausgesetzt, daß sie ichndu tfföi,11.011 bJ? P"51" t ., .,...... ' r m, ,. .,, . Jf. ?;;.,.:,:. ,....., M . A 1 ( 1 V ' O A l 1ttt V 1 ,1 .1 1 M ,V

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i' i"., ' o . V&k&aemimssSS Eitt.VaNkofiüm. Nachdem ' erst kürzlich, beim Bezirks .ui :.. it.i:. . iv . . . 1 erichte in Wien eine mnatrm , einer zu tief ausgeschnittenen Aobe an geklagt wsr, hatte sich jüngst ein jun. m niWtt gtctchfaßs tten cintian eblick allm dckollettrten Kleides we?, j chcs sie auf einem BauerÄbsll auf fcct ? i . t " Schonbrunnerstraße getragen, hatte, , zu vcrantwoncn. Anna Ermeder. fo heißt die Angs, klagte, erklärte sich für nichWuldig. Sie fei mit mehreren Freundinnen, die gmau so gekleidet, gewesen seien Vie sie, auf den Ball gegMgeü, und wmn dem Herrn Goßlcr, per sie angezeigt hatte, ihr Kleid zn tief auSgefchnitten schien, fo müsse er die hundert anderen Wd chcn, pelche genau so gekleidet tsatm, rein übersehen , haben. Sie berief sich auf eine Reihe von Zeugmac. und ti marfchirte eine stattliche Anzahl vo? hübschen Sessereu5 Stubenmädchen und einigend Bminen auf, welche total! ausnahmslos ihren Ansganq gehabt hatten. Die Ausfüge- aller dieser Zeu ginneir läßt sich in den Worten' zussm. mcnfasscn: Ausgefchnitten waren wi, Alle ein wenig, aber nur 7, wie es sich schickt." Es wurde' darauf Herr Ferdinand Gof:lcr, der die Anzeige erstattet hatte, als Zeuge vernommen. Richter: Warum siel Jhncn die An. geklagte besonders auf?' Zeuge: So tief dccollctirt sind Bau. ernmädchen weder irr Wirklichkeit, noch auf einem anständigen Balle. Ich möchte mich gean den Bmwurf ver wahrere, als sei ich ein schadenfroher Denunciant. Richter: Diesen Worwurf bat ja Nie. maud gemacht. Ist es richtig, daß auch andere Mädchnr so getleidet wa ren? Zeuge:- Ich muß sagen, daß ich mit nicht Alle angesehen habe. dichter: Die Angeklagte behauptet, Sie seien ihr wegen einer früheren Liebschaft, die sich aber,' Zerschlug, ae, hMg. Zeuge: O, daZ hatte gar nichts Zu bedeuten.Zwei andere männliche Zeugen, die noch vernommen wurden, weinten, eZ hätte ein minder ausgeschnittenes Kleid bei 'allen Bauernmädchcn" nichts ge, schadet, allein, daß durch das Eostüm der Angeklagten oder durch die anderen Eostüme der Anstand verletzt worden wäre, könne durchaus nicht behauptet werden, andernfalls hätte sich auch der lnspicircndc Polizelbcamte Zum Ein schreiten veranlaßt ' gefunden. Auch könne getrost -behauptet werden, daß auf feineren Wüen, die nicht in den Vororten, sondern in den eleganten Theilen der Stadt abgehalten werden, die Roben,, mindestens ebenso tief uöge schnitten seien. Der A chter fällte daraufhin ein frei, sprechendes Erkenntniß und die ganze große Ballgesellschaft verließ, die Bor gänge ziemlich lebhaft di-cutirend, den Saal. Taö deutsike Vottölieo. Im Verem der Künstler und KunzZfreunde zu Wiesbaden hielt, wie das dortige Tag'blatt- berichtet, Herr Dr. Hl.iZ-. 1 Cll Äit.. . 9 v 1 iiuza oorirug uvcr oa ccui W oUti Zilt EharütttNÜlk dt-Z 5:er daß eZ sich mit Allem hezttjgt, wM wee e be. wegt, daß es lch über alle VerlKltnMe ... f. , m. , . f . " ?nöbrel et. Sem Ursprung ftk übe lNNl, 0IC iViClOÖIC v aup? y. -w , - i Kam !vr klj, tZ4 't lxii wik lüWl um Vll VV I ..) rf- j. t jjtfcs-..-NaM. Niazr mit puditten dorten Zer Mi eoner gcyi ferner auf i ,im kü. nvu.a..iA. j. - .k.-. .u Äikt r. ... 'ti iia i ccii anicniuico ua xiüi esen dciii 3Diiä ..' " r .--. lled Üttd dem VoMthttNillchett Llöde. Das Volk Ziehe daS erstere vor der Ge. bildete das letztere. Das vo!kö!hüm!ichk Q!m ,r,i, V!rt Srt WAtr:s 1 v n vusum aber sei ein Waisenkind, Niemandes Eigenthum. Jedermann veredele daran herum, auch wäre die Richtung der Werfe in demselben keineswegs immer eine U zische.' Das echte Volkslied verglich er mit einem echten schwarzwäldcr Bauern' mädchen, das volksthümliche aber mit einer, Dame, die nur Bauerntracht an gelegt lzaue. unzere neueren logeuann ten BölMiMr Loreleh Ete lch in : finffiet BZMirMcht"' it. seien leine cch. ' ten Volkslieder, sondern eS wären nur . tt rt . .. t . t mt t yyilPynmiiaie , untenie ttt oeyzewt enthalten. ! 1 r i r-vi . t r . - . i , ccncr Tuun paraulememmaist von I qsiAi?," hM rnk I VV. ., VVU 4Vum Mltn'm auf die neuere foit in g,ronoloaiscder Ordnuna. Mit bekon. derer Warme gcdcntt RcdtM der Wie. genlieder.rivahnt die Räthsel., Trink. mi nverlieder, : rühmt cm den Sie biedern die lckone und sinnig Vc& nung der Beziehungen, auch dap die Farbe in diesen Liedern immer eine At, ',i,trt r,T, ,t.,f. Vi vtivui v vwiiittitu i uvv, tvvitiu i ivi die reizvolle poetische Anzkassnnq der mmM darin wlff." Redner die Jraqe. ob daS Volkslied überhaupt , noch im Volke lebe in der'" frü heren Be. , v-i'" ; V. deutung. und er mun d:e e raqe tttder .,.Zn,., , mieinr -W-iri paaciiiiii, 1 in ver ncucjien ..eil ici ' ! r- l 't U'W ; :i ji' , " f i .1!'- . l, r :-" I nil't (rh:-) ntt rtll2 thrn ifVt 1 ft I , WW" : W, i lUUl: flltWUkili V Li l cZ ;L uw.ijt i.uiitvi, ituj iu, die Musik, wäre es von größter Bcdeu. r m,, flhft iy- v-. w i , ,,. . ... , v V f fc . , ifc' in. m4, ,nh f,it, innern V v V , . - i , u l,-., l, schließlich wieZ I " , a. . . . . T ' . ' er aus das Volkslied als wianiges mus aliiches Erziehungsmittel hin. ''!' last lose Kegel. tVTlt vlft sin in! Rm'n In.' hat i CJ .'li .liV.MlJI'V t lliVli, V. V:'!, l i.l Vtl !'!rt;:i t t!i:; ijlle,:::!! nur acht iy:w orten A!!!MÄ!!!öerzciHn Sie gütigst dcm neunten Siegel seine vicgeltzaitleitl

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