Indiana Tribüne, Volume 15, Number 167, Indianapolis, Marion County, 5 March 1892 — Page 1
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m&i&cn in dieser Exaltt' ?ozn 5 Cetl per Zeile. Anzeig?:, in welchen Stellen gesucht, oder offerirt erden, futben unentgeltliche AuftZahnie. Diesslbm lUihv, 3 Tag? stehen, können aber un,bschrSn5t erneuert werden. Verlangt. Verlangt: Vjrr.i deursÄn ' Hksckmied für all ftcmriae Schmied? mir. i Madii ütwr, Um B erlsngt cta de t' dkS Madcken für gewöbn Nche Hausarbeit 3T- Oft Washington gtir. 10m Verlangt et ,.-t:ö dentsu-es Mädchen fix nllgemkwe Hanssrokk. IW Taidokt Ave. 9mz V e r l n k t : Ätr. ö dch en fär Hau ö a r b ei t ; keine Uli&t. Lsh it. Ei Wödch für allgemeine Hausarbeit: Sta&tn und Äschen. Lvtzn s. 1!. TuniiP Straff. . mZ B e r k a n g t cm Po, ter im Jllrnms Haus, ömz Verlangt: MZ.,er um Orders rntgegrnzu srbWe. Affine lirfatirsng nättiig. Haven sei oft wcs er abblies er n. nsck zu evllektiren. S rä n d ig e tteveit. i Bediznen. Muster grart. Schreibt engtl'ch tticn 4h.w., Nachesler. N. f). . 'V;!:Vi.. POl Stellegesuche. Gesucht: Stellung iraesd melcher Art zejlat mn Sugen Mever, 8 Eiw Sltsbauis Srr. öm Zu derkanfeu. Au verkaufen: 5tn Stiick Land. ILZÄereD gk, mit d?caut licgrnfera Wslhau? um 2iawtr.a, fcjil'ietlc neihidi ou der Statt an der yiarictial Rsad. ssä urptn Üianfbett in der ftarniltc de ietzrisenVe'tyerS fcillf BfTfaitTt werden. Ws ? zu erkrogen in der vsveditton H. Irg. oder in Ben DvkÄ Postoksice. 1m& Verschiedenes. Zu ermierhen: (!int Garrenkarm vn 10 Dcker, gutes HsuK und Ttaklung, eine halbe Meile iüöiick ssu ser GRvtetbaKn. nahe der Cbnrch msn'i Pike. Beins he die HZIiee da? an ist in strucht bäume, Wrinreden. Erdbeeren und an Zeren rii&ten; Keine billig, w)M erIabr. welches txz g rückte aäei bezahle. Ter Platz ifr bekiinak und geeiiisk von Herr gabrdach, 7lcdr nci -ruf d??g 'laye ni?!z!t. ibauü Ho. 11 Ta2den?!lrafe, zviig,k,g mit SaK ui '3? o. 23 2is Te:awsre'lr. tiö.SS. ser kau fen: !4 AZrr rnit utem Hafe und örvyen laUunaen an der ijdttrckmen'S Pike, eine Äiere ?m der 'ürieibuu: uekme etwas '2taMf(3citthum ali A:zaiunA. lsnaer Termin. ,'m! ?l.:i llniopftr.; gnreS Hau in der besten sagt vsn isJejt ;naiua?oi(3 avi maastlrche Aah lung: ferner das Hans Ä. LZCoburVilr. Si. .Süraler. Oft WaMnatsn Str. Zu kaufe gesucht: Eine Wiith'ckalr mit welch ZeKhaz fern. ist. W. Treider. Central Earren. da Zu verleihen : B a ZW ja twm p g n t u t e Si &t x i&i i . Ä! a& -fragen Äto. m4 O t Wsshingiou Strsjze. Trnj jut erleide: eich, Cnii v?bek ZM iit Tu rR im WM suiwUrks zu Pro ze t au 3 bis 3 Jaö! ja verleihen. tj "" " " i . """ ', 11 '" JS. ittliÄ,B-iÖci&v4a- SmK i,ot dis ö.Z Xasr a s tireitt. schziUren bei Sieichweia Quill, öÄsjtzkrigtou Äi, . b Tr. I. L Suteliffe, defcdäftigt stck ausicklieUich mit wundärzkUtche gäuen ubb mir öefchiechi und livtaCtanttieUcn. o. 5 Cft Marke Strafe. .OffleeZtLnden : S US in Uhr Bsrm. iUit lkdr Nachm. Soaittaa genommen. lete 9 tm n 011. j " ff " ' ' ' sefNSYEl cpTtcrfifeiy yt7TVfiCttt . a c- i c RTTED t -3t CCtCRS ?Cs. ' iic t nricr-T-z Z Todes-Anzeige. Yreuztde und Bekaantez die Nauiize Rsck richte da!z unier lieber Sobn Wilhelm, heut Morgen im Alter von Monaten und 10 Tagen, nach I käsiger Krrankheit estvrben ist. Tle Beerörzunz ftndee Zsztaraz NchMk:az i Uhr statt. Um fttlle Theilnahme bitte Heinrich Möller. ) zroline BZöller. Ultern. gev. sttemer, SI Zkegker. Z Veschmifter. iflpraiieai Hauskldilke, 4. März VZ. rn Z Feore üerrmann &SV'V-'j 4 Ivl,, lf - '"-? , j. af7 S,' rTr "f ' - e i v W-4 '""-fcfrlCfe Zeichenbestattör, Ossiee : 26 Süd Telawarestr. Stare: 120, 122, 124, 126, 128 Ost Pearlftr. Telösn N. Offm Taa und Nacht. 9! e u e Fruhjahrshüte flnd angekommen bei Mmhvrgsv, N. W. Ecke PeNNsyldama und Washington Straße. BtfA!rrm Sft!?!t.l 1,5!!, BiuMtm UiiüttüM ,j,x'ttü, BierbrauerUni. Vercl.? Kotlce Is hereby gien that the ,, election of one trustee of said association for a term of 3 years will take place on Saturday evening, March 5th '92, at the usual piace of mcetingi;!g John Hueb&chman, President. Fritz WeifTfcnbach, Secretary.
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(Lditorielles. Die zahlreichen Niederlagen der Demokraten bei den Munizipalwahlen im Staate New ßott sind jedenfalls der Mißstimmung über die Machmationen Hills zuzuschreiben. Die Maschine kann viel aber nicht Alles fertig bringen, und die Nomination Hills als Präsidentschaftskandidat .gehört noch zu den sehr ungewissen Dingen.
Wenn der Bericht über das Benehmen des Kaisers bei einer Unterdung mit seiner Mutter und seinem Bruder, dem Prinzen Heinrich, wie ihn gestern die Tribüne" mittheilte wahr ist, so können wir gar nicht begreifen, wie es sich in Deutschland noch mit der Würde eines Mannes verträgt, Kanzler oder Minister zu sei, denn eS istoffenbar, daß sie nur dazu berufen sind, Handlanger Seiner , Majestät zu sein. Im Sozial Eeonomist" redet in einem längeren Artikel ein Fbrikant, Namens Joseph H. Walker ho heren Löhnen daö Wort. Er meint durch höhere Löhne würde die Kaufkraft des Volkes so gesteigert, daß sich auch die Fabrikanten besser dabei stünden. Es ist zwar recht angenehm, einen Fabrikanten für höhere Löhne plaidiren zu sehen, aber sein Rath wird leider wie die Stimme in der Wüste verhallen. - ' . Die ganze amerikanische Presse arbeitet sich in eine wahrhaft sieberische Entrüstung rber daS Verfahren des Richters Taylor hinein. Merkwürdig! Als in NewAork, Chicago, Pittsburg u. s. w. die Richter in ähnlicher Weise dem Gesetze und dem Rechtssystem ins Gesicht schlugen, nur mit dem Unterschiede, daß die Spihe ihrer Entscheidüngen direkt gegen die Arbeiter gerichtet war, da war das natürlich clwaö Anderes, da blieS 'diese Presse "das Lob .der 'Richter -auS vollen VaSen. Die Rechtsverdrehungen Taylors werden schon wieder gut gemacht werden, daran ist kaum zu zweifeln, die RechtsVerdrehungen, welche gegen die Arbeiter gerichtet sind, werden jedoch niemalö wieder gut gemacht. Wie das Kabel vorgestern meldete, hat sich in Hamburg der Sozialift Otto Reimer in der Alster ertränkt. Reimer ist auch hier bekannt, denn er hielt vor einigen Jahren hier einen Vortrag. Der Mann ist furchtbar vom Schicksal heimgesucht worden. Von Profession war er Eigarremnacher. In 1880 ausgewiesen, ging er nach Amerika. Vor etwa fünf Jahren bildete sich bei ihm eine BlutgefäßerWeiterung in der Kniekehle, die einen so bösartigen Charakter annahm, daß seine Ueberführung in ein Hospital nöthig wurde, tüo die Aerzte nach längerer Behandlung zur Amputation des kranken Gliedes schritten, das ihm oberhalb des Knies abgenommen wurde. Er brachte vier lange Monate des körperlichen und geistigen Leidens in dem Hospital zu. AuS demselben entlassen, hätte er zu Hause noch eine langwierige Nachkur durchzumachen, während welcher er so gut es bei den im mer noch anhaltenden Schmerzen ging, seinem Berufe als öigarrenmacher oblag.' Er hatte sich mittlerweile ein künstliches Bein anfertigen lassen. Er siedelte, dann, als er sich wieder stark genug fühlte, nach New Jork über und arbeitete dann noch kurze Zeit als'Korrektor, worauf er wieder einen kleinen Cigarrenladen eröffnete. Nach dem Sturze des Bismarck'schen Systems, am 6. April 1890, reiste er nach Vremen ab. Am 1. Oktober desselben JahreS zog er mit verschiedenen ande ren zurückgekehrten Ausgewiesenen in Hamburg ein und wurde von seinen dortigen Parteigenossen mit Jubel empfangen. Er erhielt, eine Anstellung an dem dortigen Echo". Am
13. Oktober 1891 starb seine Gattin nach viermonatlicher Krankheit am Magenkrebs. ,?m Dezember V. 3. erkrankte Reimer. an einem Eehirn-Ge-schwur. Die Schädeldecke, mußte geöffnet werden, , um eine Operation möglich zumachen. , Siebzehn Wochen mußte er !m Freimaurer-Hospita! zubringen. Nach seiner Entlassung trat er wieder in seine, Stelle im Echo" MöHDSHWDMDD " Ob tr befürchtete, geisteskrank zu werden, oder ob er es bereits geworden war, als er sich selbst daö Leben nahm, bleibe dahingestellt " , ". M'.'"- : ViM,,: ,,,;!:n . .;;::;;!!.:,:;,;;; Aji ' ., 4r-- ?, m,,.,
Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für3ndiana : Trübe, regnerisch, fast beständige Temperatur heute ; am Sonntag wahrscheinlich Regen.' ' : '1 Ml Bahnfre vel. A k r o n, O., 4. März. Gestern Nacht wurde der Versuch gemacht, den Perfonenzug der New Jots, Pennsylvania & Ohio Bähn , unweit von hier dadurch zum Entgleisen zu' bringen, indem mehrere Bäumstamme auf das Geleise gelegt wurden, doch sah der Lokomotivführer das Hindern!! rechtzeitig genug, um die Verwirklichung deö teuflischen Planes zu vereiteln. Obgleich die Lokomotive entgleiste, wurde doch Niemand verletzt. W W ". Ausland. .
Nachspiel zum Berliner Ausruhr. Berlin, 4. Marz. Auf die Anklage der Aufreizung zum Aufruhr sind heute dahier Albert Auerbach und Ernst Biester zu je sechs Monate Gefängnißhaft verurtheilt worden. Dieselben sollen bei den Krawallen der vorigen Woche die Rolle von Führern" gespielt haben. Die Verhandlungen in diesem Prozesse waren reich an aufregenden Zwischenfällen. Biester unterbrach die Aeußerungen des StaatsanwaltS und deS Präsidenten mehnnals, indem er sich in abfälligen Bemerkungen gegen den Kaiser erging. Äafür wurde ihm vom Gerichtspräsidenten eine Strafzulage von drei Tagen Haft auferlegt. Auerbach und Biester gehören beide zur Richtung der sogenannten 3un gen", die auf dem Erfurter Kongreß der Sozialdemokratischen Arbeiterparh lei sich von dieser abgesplittttthabeH und seitdem eine Gruppe bildeten, welche sich selbst als Unabhängige Sozialisten" bezeichnete. Der Noth stand in Deutschland. Berlin, 4. März. Seit den hiesigen Krawallen in vorigen Woche waren Reiche in einem derartigen Zustande der Aufregung, daß ein Ausbruch leicht herbeizuführen war. ES läßt sich nicht in Abrede stellen, daß der Zustand der Handwerker und Arbeiter derartig ist, daß der Hunger sie zu irgend welchcd Schritten veranlaßt um für sich und ihre Familie Brot zu erlangen. Vor einigen Tagen ersuchten die Arbeitslosen in Danzig die Behörden um Abhilfe, um ihre Familien vor Hunger zu schützen, was ihnen auch versprochen wurde. In Folge der diesbezüglichen Bekanntmachung kamen heute 800 Arbeiter nach dem Ouai, in der Erwartung, daß sie nach den Nieselfeldern gebracht werden würden, um dort zu arbeiten. Als sie am Quai ankamen, erklärten ihnen die Beamten sie könnten nur 220 Mann beschäftigen. Die Anderen waren über die ihnen berettete Enttäuschung sehr erbitttcrt und einige von ihnen hielten Hehreden,! in welchen sie die Menge aufforderten, sich gewaltsam Lehensmittel zu verschaffe, wenn ihnen die Behörden , nicht dazu die Mittel liefern wollten. Diese Worte fanden fruchtbaren Boden und die inzwischen bedeutend vergrößerte Menge zog lärmend durch die Straßen laut erklärend, eher stehlen . als verhungern zu wollen. Jeder Bäckerladen, an welchem der Haufe vorbeikam, wurde geplündert und die Gier, mit welcher viele der hungrigen Arbeiter ' das Brod verschlangen, zeigte, daß sie sich lange ni i't satt gegessen hatten, während andere daS Brod mit nach Hause nahmen. Beladene Fleifcherwagen, welche vorbeikamen, würden im Handumdrehen geplündert und ihr Inhalt unter die Hungernden vertheilt. , Der Krawall hatte schon einen iedeutenden Umfang angenommen, ehe die Polizei einschritt und nach heftigem Widerstände die Menge zerstreute. .: Die Nachrichten auS Danzig wirkten hier sehr beunruhigend und werden in amtlichen, und Arbeiterkreisen eifrig besprochen, da sie alS weitere Beweise für , den Nothstand im Reiche gelten, falls solche noch nöthig sein sollten. Eine spatere Depesche auS Danzig dagegen schildert die Krawalle in eine: anderen Lichte. Danach sollen hie
mii4tii ttutiiii, vyui-. v,v Hehreden zu achten, nach Hause gegangen sein, während . der Janhagels der von ehrlicher Arbeit nichts wiInDlll, die'! Plünderung ' verübte,'" was N die Polizei den' Weitem ' zup ßW" legti .', ' V ," '! .. V' ' t"Vi i- - 'V-i'1 fcf, c V . Daß Hroth-unte ist, f an xfte f $Wt-tö&$t:$xan mm " ' ' -i i.." - -.
V w- -y w ".f ... , " mokratiscken Mitalieder at u ' - - - " w;..': ' .i j . . . . ........ . . . ' - trag aus Drmgllchrelt . der Zbornahme ' ' rti i " 1 kr " ' ' 'iVi?:'1! ' von Stolynanosvaulen avgeleynk; . . Ünfers KrkegSfistt,. -.W-H . 1 - Gegenwärtig werden aus Rechamtg der Bundesregierung drei KriHsfchtssi ersten.. Ranges : .gebaut, namttch ? dii Jndiana".' die '.Massachusetts" die .Oregön". . Nach deMlottenmim stet Erklärung stehen diese als) Schlacht' schiffe auf der Höhe der 'Zeit. . In Ge. mlßheit ihrer Bestimmung ' haben diese Schiffe keinen -allzÜS?obVtt'Räum'M Brennmaterial obwohl immerhiWüj 5000 Meilen ununterbrochener Fahrt ausreichend), noch ist ihre mittlere GefchwindiBit größer, als !6 Knott in der' Stunde. . h Dagegen hat man beider Cönstruction daS gröstte , Gewicht auf ihre Angriffe und VeheidigungZstärke . gelegt. Ihre Vattenen bestehen aus vier 13 zölligen. acht 8'zölligen und vier 0-zSl, ligen Kanonen. Gepanzert'sind sie bi zum Wasserspiegel mit einem Stahlgürtel von 18 Zoll Ticke und 7 Fuß Breiten Schiffe nach diesem Muster" so erklärte Herr Tracy sind zu? felloS die stärksten Bollwerke, welche die VerthcibigungZkunst für unser Vater land ersinnen kann." Demgemäß hat Herr Hale im BundeSsenat eine neue Bill eingebracht, welche die Bewilligung von drei Schlachtschiffen von 7500 bis 10.000 Tonnen, zwei Panzerschiffen für die Kustenverthcidlgung. fünf Ka nonenbooten von 800 bis 1200 To.inen und acht Torpedobooten verlangt ' ' f Die Kosten für die Küftenvertheidi. gun stellen sich bedeutend niedriger, als für Schlachtschiffe. CineS der dazu bestimmten Panzerschiffe würde' an der Mlantisch.nMsteldaz zweite im Puget fünde stationirt' werd-n. ' Unterstützt von Torpedobooten' und Strandbatte rien, würde das letztere der benachbart ten britischen Flottenstation in Esqui mault erfolgreich das Gegengewicht hal ten. wöhrend der ,Mönterey" .San Francisco und die kalifornische Küste trefflich vertheidigen würde. Das Ges fühl der Sicherheit, welches drei oder vier mächtige Schiffe nach dem Muster der Jndiana" an der atlantischen und der Golfküste und zwei 'dergleichen an der Pacififchen Küste einflößen würden, ist sicherlich durch die aufgewendeten Kosten nicht zu theuer erkauft. Außer dem ist unzere Stahlindustrie so weit erstarkt und entwickelt, daß sämmtliche Theile d:r Schiffe in hiesigen Werften und Hüttenwerken hergestellt werden können, die Hülfe des Auslande; also entbehrlich wird und die aufgewendeten Summen dem inlandischen Arbeiter zu g" e 'ommen. ' , ' . ' . Kanonenboote sind; wie Herr Tracr. ausführt, ein nothwendiger' Bestand theil jeder Kriegsflotte Während des letzten chinesischen AufftandeS. als die KriegSzchiffe der vereinigten Mächte he strebt waren. Leben und Eigenthum ihrer ' in " China angesiedelten' Bürger gegen die Gewaltthätigkeiten der Rebel len zu schützen, erwiesen sich die mM reichenden Geschosse gegenüber dem.be. festigten Thurm von Jtfchang als ohnmächtige einfach deshalb, eil ! die Kriegsschiffe wegen ihre; großen Tief, ganges außer. Stande waren, der Küste sich bis auf Schußweite.. zu nähernd Ein Kanonenboot dagegen hätte mit Leichtigkeit jenes Rebellenbollwerk bin nen kurzer Zeit in Trümmer geschossen; Der ' Bau eines Kanonenboots kostet S400.0)0. Im Vergleich mit den eurö. päischm Seemächten . leidet- unsere Flotte empfindlichen Mangel, an Tor pedobooten. Unser Bureau für schwe reS Geschütz kann die besten Torpedos nach Whiteheads oder HowellS. Systenr liefern, und eS bedarf nur einer MÄ! g?nd:n Anzahl Boote, um diese, mo dernsten ZerstörungSwerkzeugezu tr'anS poctiren und abzuschießend Im Hin blick auf die Kosten für größere Kriegsschiffe sind Torpedoboote Verhältniß' mäßig billig herzustellen,, ' Im Gan zcn . würde, wie die Hale'sche Bill, vor schlägt, eine Abschlagszahlung ". von S2.000.000 für die neue Vergrößerung er Kriegsflotte erforderlich fem P-.f.l. OchissSnaHrlHten, Angekommen in : !!...- New Jork: California" - von Hamburg, Hecla" von Copenhagen. Baltim or e: 5,AustxZan" von Liverpool. , Hamburg : ! Russia" von New fm-i , ' -. " !"::' .-je- ; 1 3err.i:.;,:,f.;-:':.i::7,t Qu eenStown : Britannic" von '.cm ';i!ifr:!: "'?.,;(?";;. :.-:" ' ':. "''-. i'Zh-z.i, ;,; New öorr. - P lymouth : Obdam" von New MWWWWWMW w- Monumente Md Grabsteine in großer Auswahl und u billigen Prei ses bei August Diemx, Nö. 'W Ost itti 4-- c.. .. - -' .
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