Indiana Tribüne, Volume 15, Number 165, Indianapolis, Marion County, 3 March 1892 — Page 2

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Erscheint Kiigtich und Sonnt gs. Tie tägliche .Tridüue" kostet durch den Träger ZZ CentS per lLoche, die SnntagS-.TriSüne" 5 Cep.tZ per TZsche. Beide zusammen IZCentZ oder 65 CentZ xerMonat. Per Post ,ugeschiZt in Vor zusdezahlung Zi'per Jahr. Osfice : 130 Ost Maryland Straße. Jndianspolis, Ind., 3. März 1892. Lkeinltchkeit und Bakterien. Nachdem Koch durch seine wissen schastliche Großthat den Erreger der Schwindsucht entdeckt und gezüchtet, wurde durch Cornet die Verbreitung der Tuöerkelbacillen außerhalb deö Körpers und namentlich in dem Staube von 'Krankenziminern und von Privatwoh' nungen Schwindsüchtiger untersucht. T!e Staubproben wurden den Bettstel len. Schränken. Wäschekasten, Wänden, Bildern. Tischen, Bettdecken. Sosaleh. nen u. s. w. entnommen. Wenn eZ nicht Wunder nehmen kann, daß in Krankensälen und Zimmern, in welchen sich fvr!:oährend Schwindsüchtige aufb alten, Tuberkelbacillen vorhanden sind, so war es um so auffallender, daß itt etwa einem Drittel aller derselben die Erreger der Tuberculose nicht auszufin den waren. Tiefe zunächst merkwur ')ige Thatsache sollte ihre einfache aber folgenschwere Erklärung finden. Nur in denjenigen Kran?cnnmlnern nämlich war der Staub ansteckend, in welchen der Auswurf nicht ausschließlich in den Spucknapf, fondern auch auf den Bo den oder in das Taschentuch entleert nrnrbe. In dieserBeobachtung liegt berSchwer Punkt der Verhütung der Schwindsucht, feo hart und grausam t klingen mag: eder .Schwindsüchtige ist eine Gefahr iir seine Umgebung wenn er nim ich seinen Auswurf nicht in einwand' freier Weise beseitigt, damit die Anstek kungsfähigkeit vernichtet werde. Dazu ist vor allem nothig. daß das Sputum nicht auZtrocknen kann. Nur trockenes Sputum kann zerstäuben und die Ansteckungskeime der Schwindsucht in alle Winde tragen. Dies geschieht aber a,.:nj sicher, wenn es auf die Erde oder in das Taschentuch entleert wird. Der Spucknapf muß in unsern Woh nungen an einer nicht oder kaum er ccichöaren Stelle fein verschämtes Da sein fristen und er wäre doch berufen, bei richtiger Behandlung manches lln heil abzuwenden. Doch muß der Spucknapf entleert werden, und um nicht wieder eine neue Gefahr heraufzubeschwören, müßte sein Inhalt vernichtet werden. Wirklich zum Ziele würde die Abtödtung durch die Hie führen aber in einwand freier Weise könnte dies nur durch ströwenden Dampf geschehen. Dieser - ist aber in der Haushaltung nicht in ent"t sprechender Art zu beschaffen. Somit bliebe nur die Unschädlichmachung des Sputums im Spuckgesäße selbst: die Desinsection des Auswurfs. Ibre Ausführung scheiterte daran, daß weder Sublimat, noch Carbolfäure, noch ein anderes Antisepticum irgend welchen Einfluß auf die Tuberkelbacillen im Sputum hat. Erst in neuester Zeit ist ein Mittel gesunden worden, den Auswurf Schwindsüchtiger keimfrei zu ma chen. Dr. (verlach, Assistent am Schmitt'schcn Laboratorium in Wies baden, hat durch Versuche gezeigt, daß die TuberlelbacMen im Sputum mit Sicherhttt abgetödtet werden, wenn eö in einen Spucknapf entleert wird, der eine uns bis zehnprocentig? Lölo! lösung enthält. Da Lysol eine ?Iu lösung von Kreosot in Seife ist. so dient die genannte physikalische Beeinfluffung des Sputums als wichtige Vorbereitung dazu, daß die hohe des inficirende Kraft der Kresole zur Geltung kommt und die Tuberkelbacillen abzütöd!en vermag. Die Maßregel, das tuberculöse Sputum mit allen sei nen Gefahren unschädlich zu machen, ist sehr , einfach: es genügt, die Spuck näpfe mit einer etwa zehnprocentigen Lyfollösung anzufüllen. Mühe und Kosten sind unverhälwißmäßig gering "im Vergleich zu dem erreichten Ziele. Die richtige Behandlung des Auswurfs Sözwindfüchtiger also ist das Wesens lichsie Mittel, die Verbreitung der mör. derischen Krankheit zu verhindern. ' ; Wshkthöter NockefeUer ' '63 wird heute angekündigt, John D. Rockefeller habe der Äaptisten-Universi. tät in Chicago eine weitere Million Dol lars geschenkt. Das bringt seine Cabe für diese Anstalt aus S2.600.000. Ein fürstliches Gefchenk! Aber was ist die. ser John Rockefeller und wie ist er zu den Millionen gekommen, welche er jetji verschenkt? Anfangs der 60er Jahre bcgznn dik Ausbeutung der PetroleumfeZd.'r des Staates Pcnnsnlvanien. Aockcseecwar damals Clerk in einem kaufmännischen Geschäft in Cleveland; spater wurde er Tbeilhaoer an demielden. Das Cel fieber" zog ihn an; er vereinigte sich mit ettnaen Anderen, welche zusammen 875,000 zusammenbrachten, und grün dete eine Raffinerie. Das Geschäft verarüßerte sich rasch und mt Standard Oil Co." wurde im Jahre 1867 mit einem Capital von einer Million Dol lars gegründet. Sie begann ' sofort' die anderen Raffineure an die Wand v drücken. Wenn Wind und Wettet gleich vertheilt, wäre dies nicht möglich ctv&ti. AVer oie lanoaro- oeiam tn mysteriöse? Weise Gewalt über i bic Eisenbahnen und benuKte ue. um im Transport des OelS Vortheile gegen Über ihren Eoncurrenten zu erlangen. . Die Pcnniyloarna El'enbahngesell schaff wurde von ihr gezwungen, allen anderen Oelversendern doppelt soviel abzuverlann, als ihr. ÄlZ dieser Contract ruchbar wurde, mußte man ihn ausgeben; aber nun erhielt die Standard einen Rabatt, wieder eine entsprechende 'ergünstiZung. Präsident Scott von der PennsylvanZaBahn gab bei einer u.ittrluchuna zu, dgß seine Compaznit

nicht wage, ohne Erlaubniß der Stan dard"Oel für andere Leute zu beför dern. Die Pennsnlvania zahlte der Standard innerhalb 17 Monate nicht weniger als zehn Millionen Rabatt. Eine' ganze Anzahl anderer Bahnen wurden genöthigt, dieselbe Begünsti-

gung zu gewähren. Durch diese Bevorzugungen war die Standard" in der Lag?, nahezu alle Mitbrer!ier aus dem Feidc zu schlagen und das Petroleumgejchäft zu monopolisiren. Die Herrschaft über die Nöhreniysteme. dle e h anctnete, that ein weiteres gegen die Naffinearie die sich hartnäckig wehrten, wurden drastische Mittel in Anwendung ge. bracht; so z. B. die Mordbrennern in Bnffalo. So wuchs die Standard" zu einem unaeheuren Trust heran, der Compagnien in d?n verschiedenen Staaten umsaht, m wmni aUjdljr(ich enorme Dividenden vertheilt, aber völlia Znverlasfiaes darüber und über das Kapital des Trnfte) weiß man nicht. John D. Rockefeller soll der reichste Mann in Amerika sein. Sein Bermö gen wird auf 125 Millionen, fein Etn kommen auf fechs Millionen Dollars jährlich geschätzt. Ec kann bws einen Theil , desselben verbrauchen, folglich wächst Vermögen und Einkommen be ständig an und seme größte Sorge soll sein, wie er feinen Entbchrungs!ohn" siser und zinIbnngciiv anlegt, hüt Zeit soll er mit etlichen Anderen beschaft'.gt fein, einen Wett Corner in Weiien u veranstalten, der ihm ms zur näa en Ernte complete Controlle über de es Nahrungsmittel gibt. Wenn aljo Rockefeller den Vapustw eine Million schenkt, so bedeutet das für ihn nicht viel mehr, als wenn unser Einer einem freien amerikanischen Vür ger, der ihn Nachts um etliche Pennies Jot lodginorM anspricht, einen Nicke! verabret. Skur mit dem Unterschied, daß dieser Nickel ehrlich erworben, RockefellerS Millionen aber gestohlen sind. Natürlich ist aber Rockefeller ein ehrenwerther Mann. Er that einfach, was die Dummhüt der Leute ihm zu thun erlaubte. Gestattet ein souverä' nes Voll.-, daß ein Mensch kommen und sagen darf: was in der Erde steckt, ge. hört mir; erlaubt es, daß die Verkehrs mittel benutzt werden, um Einzelne zu bereichern, dann hat es sich nicht zu verwundern, wenn sich' Leute finden. die das thun. (Phil. Tagebl.) LandwlrthschaftllcheS Ueber P reß fü tter u ng. (Ensillage.) Die Fütterung der zu den Versuchen benutzten Hammel geschah in der Weise, daß dieselben nach der Perfütterung mit gutem Wusenheu zunächst in der l. Periode nur Wiesengrummet, in der zwei ten etwas Wiesengrummet und reichlich Preßfutter, in der 3. Periode.nur Preß futter, :n der 4.Memutterund Wiesenheu und in der 5. nur Wiefenheu erhielten. Ueber die eigentliche Nähr Wirkung des Preßfutters, im Vergleich mit dem WiesengraS, woraus es berei jet wurde, geben die ausgefüörte'? Füt terungsver suche keine ganz befriedigende Auskunft Die Dauer der einzelnen Verfuchsperioden war für diesen Zweck eine zu kurze und ungleichmäßige und es konnte auch nicht überall die Ge sammtmenge der Nährstoffe im täglichen Mutter von' den 'Thieren i n genügender Uebereinstimmung aufgenommen wer den. Gleichwohl' gewähren die Ergeb nisse der mit Wiesenaras'Preßfutter ausgeführten Versuche Interesse. Die Bergährung des Futters, also der Ver tust an organischer Substanz in der Blunt'schen Presse durch Orydation :c. war in vorliegendem Falle, selbst nach 7 Monaten Tauer nicht sehr' bedeutend, wohl aber der Gefammtverlust (50 Pro cent) an schimmlig gewordenem Futter. Die Ausnutzungsversuche mit Hämmeln ergaben, daß von den stickstoffhaltigen Bestandtheilen des Prcßfutters überall fast nur die Amidstoffe (leichtlösliches Nichteiweiß)' verdaut und tesorbirt nftiiden. dagegen die eigentliche Eiweiß substan; si, gut wie ganz unverdaulich war.' Die Verdaulichkeit der Rohfaser hat im Preßfutter gegenüber dem Wiescngras entschieden zugenommen (von 61,8 bis 71.2 Proc.)' Dagegen hat sich die Verdaulichkeit der stickstofffreie Extractstoffe vermindert, was immer stattfindet infolge von Selbsterhitzung oder iLergährung des Grünfutters, also bei der Bereitung von Braunheu, Preß futter und mehr noch von Sauerfutter. Die Whrwirkung des Preßfutters am lebenden Thier tonnte nicht genau ermittelt werden; jedoch ist es nach den Versuchsresultaten wahrscheinlich, daß dasselbe für die Gesammtmenge der verdauten organischen Substanz in Preßsutter nicht unbedeutend geringer war, als im ursprünglichen Wiesen gras, daß also durch besten Umwand lnng in Preßfutter im vorliegenden Falle die organische, Substanz nicht allein an absolutem Gewichts sondern auch an Verdaulichkeit und Nohrtrast verloren hat. Der hohe Gehalt des frischen Grases an Trockensubstanz (derselbe betrug 37 b.s 42 pCt.) hat vermuthlich eine von Anfang an zu starke Erhitzung der Mazie in dem Preßhaufen, hervorgc rufen, wie man das schon früher bei zii stark abgeivelktcm, Grünfutter, beobachtet hat; einen ! höheren Gehalt von Trok kensubstanz. als von' 230 s pEL, dürfen zu preffende Erünfutterstoffe nicht haben. Die hohe Erhitzung des PreßfutterS ist , jedenSfallZ 'die Ursache davon gew.'fen. daß in denifelben die an sich reichlich vorhandene Erweißsub stanz für die Thiere fast , ganz unverdaulich war. Andererseiis darf aber auch, um ein gutes Preßfutter zu erzie. len, da; betreffend? Material nicht zu wässerig fein. d. h. weniger als 1520 pCt. an Trockensubstanz enthalten, weil alSdann die Temperatursteigerung eine zu geringe ist und stattSüßsutter'weni. g?r gcdeihloses Sauersutter erhalten Ä.-ISiSSS , ,Aus Allem ergibt sich, daß, um iin gutes Grünpreßsutter zu erhalten, ein bestimmter Waffergehalt des FutterS eingehalten und was ziemlich schwie

rig. die Temperatur tn ,der Fctme sorgfaltig regulirt werden Muß. Die Preßfutterbcreitung mit ihren unvermeidlichen Verlusten an Futter ist mit Bezug au f mehr feinfafriges lIiünfutter, wie Gras. Klee, Luzerne, immer nur als ein Nothbchelf anzusehen, um Ui anhaltend ungünstigem Wetter wenige steas etwas zu retten. Bei schwer zu trocknenden Futtermitteln mit höherem Wassergehalt, wie Rttbenblattern. MaiS verhalt' es sich jedoch bester, diese sind mit Vortheil, nach gehörigem Abwelken, zu Preßfutter zu verarbeiten. trnt.-ttS'scZzes Drahtglas.

Dr Anwendn rg des Glases in de Judustiie und Technik in weitgehendem Maßstabe stellen sich bekanntlich wegen seiner Zerbrechlichkeit und Unfähigkeit, chne!le und bedeutende Veründerungen der Temperatur auszuhalten, unüber steigiichc Hindernisse entgegen. Jetzt b .t'nan die bedeuwide Firma Friedrich Siemens zu Dresden unter dem Namen ... I r.lhiglas" n Fabrikat in den Handel gebracht, welches als ein außeror d.ntiichcr Fortschritt der Glasindustrie y. betrachten ist. Nach ihrem Versah in wild nämlich Glas im weichen Zu stände mit einer bieg amen Melallein lag?, wie z. B. Eilendrahtgewebe ver :ei:cn, so daß diese Einlage durch das Glas vollständig umschlossen und gegen äuß.re zerstörende Einflüste,;. B. geg n :)io!n, wirksam gezchi tzt ist. Die Eigenschaften des Drahtglases sollen geradezu überraschend sein. ES soll nämlich eine ungleich höhere Mi Är:lausühigkcit haben, als gewöhniichs Glas und den schroffsten Tempe '.atrwech'el. ja sogar offenes Feuer aushalten können, ohne zu zerspringen. Es verträgt sogar in hoch erhitztem Zu ttimb: das Begießcn mit kaltem Wasser uiid verliert trotz etwa entstandener Aiffe und Sprünge seinen Zusammen hsng nicht. Diese werthvollcn Eigenschaften ma chen das Drahtglas in Platten und Tazclform hervorragend geeignet für Bauzwecke, z. V. für Od.rlichter, die bei angcnicffcner Pe'estiqun z der Rän der nicht nur große Sicherheit gWn das Durchbrechen auffallender Körper und das Hcrabsallen gesahrbringendr lasstücke bei etwaigem Bruch bieten, sondern auch des vorg,chriedenen Schutz drahchitters entbehren können, deffen Erhaltung und RemigUNg schwierig und ZostipieZig ist. Da solches Draht glas mit dem Diamant nicht zerschnit ten. und nur mit Anwendung befänderer Kraft und nicht ohne großes Geräusch zertrümmert werden kann, fo ist dasselbe auch bis zu einem gewissen G?ade diebessicher. , Auch in der Her slellung von Hohlglas mit Drahte! läge sind bereits Erfolge erzielt und es ist d2s Drahtglas für Glasgefüße, welche hohen Druck auszuhalten haben oder sonst stacter Bean pruchung ausgesetzt sind, die b.s setzt die Anwendung von Gtas gewöhnlicher' Art unmöglich machte, jedenfalls ein neues geeignetes Material. ,, Dom Inland?. Dem verstorbenen P r o p h e .'en der- Mörmonen-Kirche, Brlgham goung. soll in Salt Lake City in Utah em Denkmal nach dem Muster des GambettaTenkmals in Paris errichtet werden. Es wird nicht nur ein Stand? bild! Z)oung's. sondern auch ein Erln nerüngszeichen an die ersten weißen An sicdler in Utah sein und etwa 850,000 kosten. Kürzlich hat der fünfund sechzigjährige George Sunlay in Har risburg in Pennsylvanien die sieben uuddreißigjahrige jüngere Schwester der Frau seines' Sohnes. Annie Carn man geheirathet. Dadurch find in der Familie eigenthümliche Verwandtschaft liche! Beziehungen entstanden. .Unter Anderem ist die junge Frau die Mutter ihres Schwagers, die Schwiegermutter ihrer älteren Schwester und die Groß mutter ihrer Neffen und Nichten, der Kinder ihrer Schwester geworden. In den letzten drei Mona ten des vorigen Jahres wurden 3,192, 69ö 'Pfund silberhaltiges Bleierz aus dem merikanischen Staate Sonora nach den 58er. Staaten ausgeführt. " Die Goldförderung in Meriko hat sich von 81000.000 im Rechnungsjahr 1889j90 auf 1.500.000. im ahre 1890j91 gesteigert. In demselben Zeitraum stieg die Silberausbeute von S41.500. 000; aus 543,000.000. . Seit 1877 wurden In Meriko insgesammt fürS13. 839,000 Gold'und für S453.643.000 Silber gewonnen. Der m er kw ür di g e See, web cher sich voriges Jahr auf eine nicht ge niigend erklärte Weise auf californi schem Boden gebildet hat und gewöhn lich der Desert Lake- genannt wird, verspricht dieses Jahr, einen größeren Umfang anzunehmen, als letztes Jähr. Er ist jetzt schon so groß, .wie er im August 1891 gewesen ist, und wenn erst infolge des Schmelzens des. Schnees im Hochgebirge das gewöhnliche Hochwasser im Gila und im Colorado-River ein tritt, wird der See eine riesige AuSdeh nung annehmen. Sachverständige be Häupten, daß das Geleise der südlichen Pacificbahn auf hundert Meilen durch den See überschwemmt wird. , ,s , Einen erstaunenswert h en Aufschwung hat in den letzten zwei Iah ren der Hafen von Baltimore genom men, als VerschiffuugSplatz für Welsch korn sogar alle Häfen' des Landes über flügelt. , !Während ! der! letzten sieben Monate, vom 1. Juli, 1391, bis zum 1. Februar 1892, wurde im Ganzen für Sl80.136.474 Getreide ausgeführt: für S121,000,000 mehr, als in demselben Zeiträume des vorhergehenden Rech nungsjahres. ' An dieser Ausfuhr war Baltimore mit S3l.387.8S5 betheitigt. wahrend Philadelphia 7 nur für 14, New Oreans für 12 und Boston für 9 Millionen Dollars ausführten; New Z)ork , steht selbstverständlich oben an, aber als Welschkornhafen kann es sich mit Baltimore nicht messen. , Der statistische Jahreöbe. richt über Bergbau in Canada für da! Jahr 1890 ergibt eine GesammtauZ beute an Milieralien im Cexi: dr S19.000.000 gegen S19.S00,000 , !r? vorhergegangenen Jahre. JBtt.Sfttf

der Ausdeute an Erzen delles Ich äus L3. 722,565 und an nicht metallischen Mineralien aus 813,928.117. Der Werth der Goldausbeute ' betrug 1890

Sl.164,227 gegen Sl.113.145 im Jahre 1889. Die geförderten Kohlen hatten einen GesämmtweW von S6, 396.910 gegen 8,570,742 im Vorjahre. Die Nickel'Ausbeiite bezifferte sich auf S l .002. 470. Neuschottländisches Gold wird auf S19.50 die Unze. Gold aus Britisch Columbia auf $17 geschätzt. E i n e langt e b i g e F a ,n 11 i e ist die von Henry Church jr. in dem weflvirgiuischen Eounty Wetzel. Church starb kürzlich im Alter von 99 Jahren, nachdem seine Schwzster im vorigen Jahre im Alter von 91 Jahren ihm'im Tode vorausgegangen war. Beide waren die Kinder von C-ld Hundred". Henry Church. und Nimta Nine" seiner Frau. Der erste war als briti, scher Soldat im Revolutionskriege nach Amerika gekommen, wurde fahnenflüch tig und lseß sich in der Wildniß am Ohio nieder. Erst im Alter von ein hundert Jahren wurde er amerikani scher Bürger. Er starb einhundert undzwölf Jahre alt, Frau Ninety Nine" im Alter von einhundertundneun Jahren. Die beiden Eltern und 'die beiden Kinder erreichten zusammen, vierhundertundelf Lebensjahre. . In diesem Jahre 'steht die Rücktehr zweier periodische? Kometen bevor, die bereits in mehr als einer Er schein ung gesehen 'würden." Der erste hiervon ist dcr Komet Tempel I. Er wurde am 3. April 1867 , vom Astrono men Tempel aufgesunden und ist so wohl 1873 wie 1879 wieder gesehen worden. Seine llmlau fzeit beträgt fast genau 6 Jahre. Bei seiner letzten Rücktehr konnte er allerdings nicht auf g:fundeii werden, und auch für dieses Jahr- sind dik'Sichtbarteitsverhaltniffe keine gülistigen. Hingegen wird 'der Komet Winnecke nach den bereits ange. stellten Berechnungen unter außer ordentlich günstigen Bedingüngen wie d.-r'ehren und im Juni fein Perihel passiren. Man hofft sogar, daß er zur Zeit scinir Erdnähe. ÄnfangsJuli, unb:wafsnctcm Auge sichtbar werden dürfte. Endlich wird auch der im Jahre 1836 von Brooks aufgefundene Komet IV. zurück erwartet, da für ihn eine Bahn von !,3 Jahren Umlaufs zeit berechnet wurde.. Damit würde dle Zahl der pcnodijchen Kometen auf 15 steigen. Wohl der jüngste Falschmünzer in den Ver. Staaten ist der 13jäh rige Sam. Wallace. deffen Eltern in Marihfield. Jndiania, ansässig ' sind. Der Junge kaufte sich eine Quantität Blei, bohr? ein Loch von der Größe eines Nickels, ließ das geschmolzene Blei in das Loch laus ra und machte sich so! chcrart Blcistücke, deren Große mög lichst volllom men echten Nickelstücken entsprach. Dann legte er an jede Seite des Bleistücks eine Nickelmünze und h.immcr-e darauf los. bis ein ziemlich guter Einnlck des Ä!ünzbUdes auf jeder Seite d?s Bleistückes entstand. Der Knabe muß ungez'ihlte stunden auf tuit Aideit- v.rwend.'t Habens aber er betrieb da Ge chäft mit einer Ausdauer, die einer besseren Sache wür dig gew.'fen wäre. In der Nähe von Samutls elterlicher Wohnung Ehielt ein alter Mann, dessen Augen schon ziem lich schwach geworden waren, ein Laden gezchästc Bei diesem brachte der Junge alle ' seine falschen Münzen a. , Er machte eine Menge kleiner Einkäufe und bezahlte stets mit seinen falschen Nickeln. Einige Zeit ging es ganz glatt aber f hlicßlich kam der alte Mann doch hin ter den Schwindel und ließ den Knaben verhaften. ' Letettr b'-stond ein Vor pcrl'Sr vor dem Budttkznimissär und stell, ' auch gar nicht :n Abrede, daß er m . H!ei Nickel" , gemach! ; habe. Der Lund- Zkom'niffäx setzte die Bürgschaft auf 8600 fest. ' S. G M i: ; i:y Von großer Wichtigkeit für da? Seewesen! hat der Marine.Lieutenant Wm., H. Beehler vom KriegsHiffe Pensacola gemacht. Es ist ein sogenannler Sonnenmesfer. welcher bcstzmmi ist, den Sextanten zu ersetzen, indem derselbe viel ! bessere und genauere Beobachtungen 'ermöglicht. Der Sextant kann nur am Tage ge braucht werden, Beehler'S Solarome, ter" ist Tag und Nacht zu gebrauchen, sobald nur irgend ein Firstern sichtbar ist. 'TaS neue Instrument wird man chen 'Verlust zur See 'verhüten, denn nach der jetzt gebräuchlichen Methode kann man die Position eines Schiffes mit Bestimmtheit nur auf v'ernnd. zwanzig ; Stunden :. bestimmen. 11 was nicht? genügt für Schnelldampfer, die drei bis fünfhundert Meilen zurückle gen. : Lieut. Beehler glaubt, daß die Verluste . der Kriegsschiffe Serpent(Nov. 1890). Galena" (März 1691) und AiZpatch" durch sein Instrument hätten vermieden werden können. , Ein höherer Flottenosflzicr. welcher das Instrument geprüft hat. ist der Ansicht, daß dasselbe eine ' gründliche llmwälzung im ' Schifffah.tswesen herbeifiihren werde. , , Lieut. Beehler ist ein Sohn des vor mehreren Jahren in Baltimore verstorb.nen deutschen Schirmfabrikan ten Beehler und wurde im Jahre 186-t von Nationalabgeordneten Henry Winter DaviS zum Kadetten ernannt; im Jahre 1870 war er Ensign. feit 1374 ist er Lieutenant zur See. Ec wird demnächst, von einem' längeren Auf' enthalte in der Südsee zurückkehren und einen mehrjährigen Urlaub nehmen, um ,in ! seiner,!, Vaterstadt eine Fabrik zur Anfertiguug ! seines Instrument zu errichten. ,, dreiviertel eines Jährt Hunderts waren unlängst verflossen, fei der erste Dampfer durch die Wellen des Rheins strich. Zunächst erschienen hol ländische Schiffe. In der ersten Zeit gebrauchte man von Düsseldorf mit dem Dampfer nach Köln noch sechs Stunden, die Räder gingen patsch, patsch gemüthlich voran; aber c! war dem Marktschiffe gegenüber, welches mit Pferden aufwärts ging, immerhin ein großer Fortschritte Den Nieder ländern folgten zunächst die Dämhfer der Kölner Gesellschaft auf der Streckt oberhalb Kölns.- .Die Düsseldorfer warteten, nxCll, tarn

rlchtung eines Wettbewerbes; wart mtchT die, 'Stadt damals noch klein

sie , hatte inzwischen 2030.000 Einwohner fo kamen doch t)inrei? chende Mittel zusammen, unter anderem auch, wie man'eczählt, vom Hei zog Adolf von Nassau, nach welchem eines der ersten Düsseldorfer Schiffe ge nannt wurde. Als min die Düsscldorser ihre Fahrten aufwärts begonnen hatten, fingen die Kölner an, abwärts zu fahren, zunächst bis Düsseldorf. Die Schiffe beider Gesellschaften gingen Nachmittag? gleichzeitig von Köln ab. und -es war nun für die localpatrioti sche Düsseldorfer Jugend ein Triumph, wenn das Düsseldorfer Schiff vor dem Kölner einen Vorsprung hatte. Die Kolner dehnten bald ihre Fahrten bis Emmerich hinunter aus; meistens machten, der Rubens" und die Stadt Frankfurt- dese Fahrten. Dieser Wettbcwerb hatte für die Reisenden einigen Vortheil im Gefolge, denn die Düsjeldorfer Schiffe gaben ein ausgezeichnetes Essen und guten Wein zu billigerem Preis, auf welchen die andern dann auch hinabgehen mußten. Mit den Fahrpreisen ' stand es ähnlich. Aber nicht nur 'in den Preisen, auch in der Geschwindigkeit wurde der Wettbewerb betrieben. So sollte der Düsseldorfer Komet (spater Stadt Bonn) die Köl ner Schiffe aus dem Felde schlagen; aber selbst die Düsseldorfer machten auf die'es Schiff den Vers: Ter met kommt immer zu spät.- Als Gegenstück zum Komet" hatten die Köl ner, den Blitz", der wie auch der Donner" später umgetauft wurde. - Der berühmte Psycho loge Prof. Paolo Maategazza hat in Florenz ein Museum gegründet, welches wohl einzig in seiner Art. Vorläufig besteht dasselbe aus drei Sälen, welche sichln das äußerst reichhaltige Museum für Authropologie und Ethnologie anschließen. Die verschiedenen Sektionen des psychologischen Museums sind den verschiedenen menschlichen Gefühlen gewidmet. In der Abtheilung Liebe" findet man die verschiedenen Arten von Liebesbezeugungen, die Requisiten zur Vertheidigung der Keuschheit des Weibes u. f. w..; in der Abtheilung Stolz" die Abzeichen der Macht der socialen Hie rarchicn, die OrdenSzeichen, Wappen u. f. w.z in der Abtheilung Religion" die Amulette, Götzenbilder n, f. f. ES gibt Gegenstände.- welche nur dazu erfunden morden sind, irgend einem pfycyologischert Bedürfnisse der Aesthetik, des Ge schmackes. der Eitelkeit zu genügen und diese Objekte sind es. welche in dem psycholögischen Museum gesammelt wer den Dazu gehören beispielsweise die verschiedenen Modelle der Tournüren, welche dazu dienen, die natürliche Form deS weiblichen Körpers zu verändern, ferner die falschen Busen der alten Rö merinnen, welche aus Metall hergestellt sind, und zwar in riesenhaften Dimen sionen Ferner gibt eS da die hohen Absätze der Damenschuhe in übertriebe neu Proportionen, ferner die unglaublich Kleinen Schuhe der Chinesinnen, die Schnürleiber der Damen u. s. w. Alles dies in der Abtheilung Eitelkeit." Die Sammlcrmanie ist dargestellt durch eeneZ ungeheure Collettion von Zündhölzerschachtcln, vonTabatdosen u. s. w. Dann sieht man da einen Splitter von dem i Throne , Karl des Fünften, als Reliquie aufbewahrt7und' zahlreiche un nütze 'Nippsachen, welche- die reichen Leute aufbewahren, blos weil es Ge genstände' sind, die viel Geld kosten. Die Grausamkeit" läßt uns einen Einblick machen in ein Arsenal von Folterwerkzeugen und Waffen der Hinterlist, darunter die rirH cl'angofoe der Cassa , tte", die Waffen, deren sich die Vendetta bediente, u. a. m. Interessant und reichhaltig ist auch die Abtheilung Karrikaturen". . In einem separirten Zimmer, zu welchem blos Männer der Wissenschaft Zutritl haben, sind j die Objecte 'der Aus.'chweifungen ausgestellt. Diese Section ist eine der seltsamsten in welcher selbst der chni fcheste Spötter verstummen muß. Die werthvyüste Abtheilung ist, diejenige Ver Autographen-, in welchen den Gra phologcn reichhaltiges Material zu ihren Studien gegeben wird. Da gibt es Autographen derPersonen aller Stande, darunter drei Briefe von Napoleon lll. Den ersten schrieb,, er als ' Deputirter, den zweiten als Präsident, 'den' dritten a'.S Kaiser. , Diese 'Briefe enthalten einige sehr charakteristische Zügt. , -?i ii.,; 5 '.!:::;"! i-i-i'i t, , i , , D e r b e k a n n t e L n st s p i e l und Pössendichter Albin Valabrcgue in Paris veröffentlicht folgenden gelunge nen Scherz: .Jch habe die Ehre, m'einen Herren College von der Presse zu Wissen zu thun, daß ich mich für Jnter viewß täglich zur Verfügung stelle, von zehn Uhr Früh bis Mittag.- unter folgenden Bedingungen: Die Stunde 20 Francs; die halbe Stunde , 1 ! FraneS.-die- Viertelstunde 6 Fran.'s. Jede ! angefangene 'Viertelstunde wird nach dem vollen Tarif berechnet Un ter die'en Bedingungen verpflichte ; ich mich.? über alle zeitAenöfsischcÜ Ereigniffe zu sprechen- aus alle Künste Lite ratur wissenschaftliche und andere Fragen zil antworten und' meine Mei-nung-über die' gespielten Theaterstücke und die barin beschäftigten ; Schau spie-' lcr abzugeben. - Die Provinzrcdake ire zahlen blos die Hälfte, haben aber nur auf meinen Sekretär Aul echt, wel-ch-r ihnen Mittheilungen machen wird über die Stunde, in der ich aufstehe, darübte, wgs ich Morgens nehme, um welche. Zeit ich arbeite zcZZ Die Berichterstatter fremder Zeitungen aus den TripeSIaUianzstaaten ! werdkn nicht ein prangen. Dagegen begebe lichijmch' selbst : zu den Vertretern russischer Zcitungen.' Ich kann meinen College nicht !genug rathn bis cibcnrjeit dieser- Preise rasch zu denützen. denn sobald ß ein ?A;Stück,!vonMir,'k Theotre FrancaiS aufgeführt fein wird? habe kch die Absicht, die Preise zu verdMjn.MsVWW jrU bHnr m& hjr lohn B. Qvd rgjr.N.rnt urk Ut . linder, jum tnay mut w aiui li.but lrb yqkiirklr bur lonrg IhnttM 41 iUy mt th i.rt, nd lo. M. Burh ki, II agf. lu tor 'wt ol rte, je mm I tuet, x,.. if Jl rwtr llif MubmbU til; lo lk wrk. AU i mw. ürml ut SikK 5 mnrfwwtk.tr. H twrt mi, (bnliUiii mntyth. KASILT, ttFEKlJfLT tnj, H r It. L LA US i U E. Addnt tt ntt tliit ch rvSTUA SAUkT

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