Indiana Tribüne, Volume 15, Number 163, Indianapolis, Marion County, 1 March 1892 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint MÄgtich und Sonntngs.

Die tägUche .Tribüne ksftct Krch Un Träger 12 Cents per Woche, die ConnrszS.Tribüne- B Cent per Woche. Beide zusammen 15 Cent S der 65 CentS per Monat. Per Pest jugekÄickt in Vor auSbejzhlun &f per Jahr. Office : 130 Ost Maryland Straße. Indisnapolis, Ind., 1. März 1802. Kaiser Friedrichs Sarkophag. Das Grabdenkmal für Kaiser Fried rich ist nun vollende! in MarmorauZ führung auZ der Werkstatt des Meisters Reinhold BegaZ in Berlin h?rvorge gangen und bereits an seinen BestttN' rnungZort überführt worden. Zwar .ist ftüher das Modell bereits beschne. bön, doch hat, wie Ludwig Putsch in der .Bog. Ztg." schreibt, 'nie daö nach einem solchen . ModeÄ ausgearbeitet". Marmorwerk lehtues mehr üdttstrahlt und in den Schatten gestellt,,. wie in diesem Falle. SerAaiscr ist in der Haltung eine! Enticklummerten daraettellt. binaestreckt "auf dem Sarkophag, in voller Uniform im Küraß? ohne diese zu verdecken, halb In seinen Mantel gehüllt. Da; bärtige Haupt in dem bequasteten Kmen in et.. was gegen die rechte Schulter hin ge; wendet. Xie Hände sind über', der Brust gekreuzt und halten ein daraus gelegtes ant!!?; Schwert umfangen, um dessen Griff sich ein kleiner Lorbeer Zranschlingt. Ein Plmzeig ist tiefer tmUn auf den Körper des Todten ge legt. Vom Gürtel abwärts bedeckt ihn ein hermelingesiitterter. mit Kaiserkronen und Heraloischen Aolern bestickter, von 1 prachtvoll ornamentirter Borte gesäum terKaisermantek, b:r in breiten Falten massen Über die Füße dle dortige Schmalwand des Sockels und den näch , sten unteren Theil der Langwände ihn rerhüLeno hinabsällt. Ebenso bedeckt der seitlich von zed.'m der beiden Arme über diese Wandseite sinkende Mantel toller ein, freilich kleineres, Stück dieser Wcndpartieen. Ter Sarkophag selbst ist ziemlich einfach gehalten. An beiden Ecken des Kopfendes stelzt ein realistisch behandelter Adler mit ruhig anliegenden Schwingen, das Haupt über dieSchulter hin zur Seite gewendet. Die schmale Stirnseite des Sockels zeigt die In schrift in Aeliefleltern: Friedrich III.. : deutscher Kaiser. König von Preußen, geboren 13. Oktober 1831, gestorben ' 15. Juni 1883. lachreliefdarstellun. gen von schlichter Komposition, die sich nirgend hervordrängen und den Blick nicht von der Statue'ablenken, schmücken die langen Seitenwände. Tie Wand zur Rechten des Entschlummerten zeigt in der Mitte in einem Kreisrund das Bild , hfr fTnrtfrrti mti f&'Anp ftnf f fntnK jugendliche Frauengestalt die einen ".! I f s 1 iti.m W W X AAit :; lUIillLVtil llUUlCil JUUCIl UU UCiUwUJUUÜ liebkosend im Arm hält, während , sie sich nach einem anderen umwendet, der von rückwärts an ihrem Halse hängt malerisch behandelte, lebenschwellende liedliche Gestalten. ' ,.W - Ö ::n;: C f mUrtHYUiniY t sit f 1 1 1 ? 1 1 1 II1 " .::Ü M II m. Ll )L i.1 U 1 HL 1 li 1LL1 kJ U .k U LA,4 Milde entspricht auf der entgegengesetzten Seitenwand in dem mittleren Rund d'.e svidollZche (fortan bet Gerechttgleit, welche,, durch , die Waage in der erhöbe nen Hznd des schönen Weibes als solche charakterisirt wird. Zur Rechten rrnd Linien deZ (?aritaZ-MedillonZ ist je eine Flachrelieskomposition idealen Stils gemeiseltz oie letztere weist aus li V.!. . f 4 w t ,4 sClllsilllt Sa? Gitai Uii fiiUUUllU,( ViVjUUtlvJ VV3 JUlUS in seiner Knaben- und Iünglingszeii, ' die ' erstere auf seine Bilduna in der Staats Rechts, und Alterthumswif,senschaft' hin. Dort empfängt der junge Prinz d?.s Schmrt aus der Hand der Pallas, die isini zugleich sein Ro zugeführt; hier steht er in Andacht vor der idealen Jrauengeltalt. welche einen offenen Folianten mit den Worten Gesetz und Rechte auf den Schenke! stützt." '!.' , t ' r i. : i. ,r, r - Dinier tgr eryeor q ein aniu.r .orzo auf seinem Postament. .Von den Re-, liess auf der linksseitigen Mand wird 1 die Stelle des unteren' durch die überfallende , Decke verhüllt. Das obere iriqt d.n zu den Todten .hinabgestiege nen , verklärten Schatten in EharonS Nachen sich dem Ufer der elysischen Ge filde nahend, bearüßt von dem ihm vor anzegangmen kaiserlichen Vater und hmter 'd'.ezem von der ,n chieierge nänder gehüllten Gestalt Luisens. HiösK " ' I MM' Russisches. Die Zustande in Rußland geben der. Kennern' des, Landes den berechtigten Grund m immer lebhafterer Beunruhi gung, denn immer offenkundiger wird die gänzllche unfaqtgmr, ja, das vol. liae SÄeitern des iediaen russischen Berwaltunasmuems anaenchtZ der aus dem augenblicklichen Nothstände sich tr gebenden Aufgaben. Das gilt schon von. den OrtS- und, Bezirksbehörden. es tritt aber noch augenfälliger bei den Eentralbehord'n zutage. Der Zar ielbtt bat das Vertrauen u diesen Be hörden völlig verloren, so sehr haben sie gezeigt, daß tle den an nc!, yerange tretenen Aufgaben nicht gewachsen sind Vtr entsendet iekt aunerbalb der eiacnt lichen Verwaltungsbcamten immer neue Vertrauensversonen in die Nothstands bezirke. ; Sie kommen mit immer wei teroehenden Vorschlägen und, zugleich . i t i. .CM f... . v!. t:c. lull icyzveren uuuut hcücu ülC lölze risen Beamten zurück, aber auch sie stellen sich unverhältnismäßig rasch als unfähig heraus. Netter in der Noth zu sein. Statt zu belfen. brinaen sie nur noch ueue Verwirrung in die schon so , - , . .. r . . v ...-- ungluasellge X'age, un3mn wayrcm Schrecken sieht man in weiten,, ruhig denkenden russischen Kreisen den Din gen entgegen, welche , sich aus diesem Wirrwarr entwickeln und jchlleßllch ge ,, &en die Machthaber selbst tehren wcr' r, m. -- :,-.:!:" :n ven Notbstauds Bezirken wird die Lage immer bedenklicher, weil die Kälte auneraewödnlicb aron ist. NaÄ den jüngsten Reiseberichten eines sehr russens freundlichen Berichterstatters herrschte

ini Äeztrl SsraloV eine MXtt von 63 Grad Fahrenheit. alw 44 Grad Reau mur, eine Kälte, die noch durch schnei dende Wind? verschnft wurde. Die Noth in diesem Bezirk war .schon im Herbst groß. Seitdem' hat ein großer Theil der Bevölkerung aus öffentliche Kosten, ernährt werden müsset. ; In euren, Dorfe bei Saralow traf der Berichterstatter einen deutschen Knaben aus einer her dentichcn Kolonien auf der SamaraSeite der Wolga, der von dort zu Fuß auZgWM war. um deutfche Verwandte im Saratowschen aus zusuchen, weil in seiner Hämath fast alle Dorfangchörig? an d?r Hungers noth zu Grunde gingen. Er seZbft hatte tag?!ang keine Nahrung zu sich genom men, seine beiden Backen, feine Nase. seine Hände waren erfroren. Der Be richterstatter glaubte, als er ihn zuerst sah. ihn eher für ein Thier, als für einen Menschen halten zu muffen. ?luf der Fortsetzung der' Fahrt nach Saratow kam derselbe Berichterstatter durch ein Dorf, dessen Bewohner bereits offenkundig von Straßenraub lebten. Nur der Schnelligkeit der Sahrt ver dankte er. wie er mschrcZbt. seine Rct tung. Solche klein-n Zeichen verrathen nur zu deutlich die schreckliche Lage, in wr sich zur Zeit große, jruchtbace Theile Äußlands befinden.

SinFranenfiaat. ' !" ; " " ' Ein Land, in dem die Frauen nicht nur die ungeheuer überwiegende Mehr heit der Bevölkerung, sondern auch die higentlichen Träget des Handels, der Industrie, des Ackerbaues bilden, wäre an sich ' schön sehr interessant, auch wenn dieser Frauenftaat nicht auch sonst noch ein so wunderllches Länd chen wäre. TlezeS merkwürdige Reich, dessen Entwicklunasaana ein so überaus eigenartiger war, ist der ehemalige Je luttenstaat Paraguay. Sttt 1W$ hatte die Gesellschaft Jesu das Land colonistrt,"'civilisict und orgänisirt. An ,109.090 Indianer wurden ae. zähmt, daö heißt in ständigen Nieder lanungen vereinigt; man lehrte sie be ten und arbeiten. Es bestund eine si?e Tageseintheilung. jede Stunde mußte entiprechend ausgllutzt werden: zül Arbelt zu Spiel. Tanz, Gebet. Spa. nische Ansiedler kamen später in. das Jesuitenreich, heiratheten indianische Weiber, so daß sich allmählich eine Mischrace entwickelte, welche den ür ZprUnallchen Jndianernamen der Qua raniS beibehielt und welche noch heute die eingesessene, Bevölkerung der Repüblik Paraguay bildet, die sich zu ihrer Umgangs iprache noch immer des alten Indianer-Idioms bedient. Am Jahre 1810 erklärte sich Para. guay zur selbststandigcn Republik, und unter dem zwemn Prästdenten Don Carlos Antonio Lopez entstand jener furchtbare Krieg mit Argentinien, in der Folge gegen die alliirten Nachbar ftaaten, welcher die männliche Bevölke rung geradezu ; ausrottete. Von einer Bevölkerung , von 1.300.000 Köp,en l18tK)) waren nach dem Fnedenslchluue 1870) kaum 300.000, zumeist Weiber und Kmder, übrig. Diese Mchryett der Frauen schuf eigenartige Verhäw nisse im Lande, , welche der bekannte Amerika-Reisende kOberfttieutenKNt LZ. Kreuth in einem Vortrage in der geo- "' ' r - " Tt ' ' r -g . . nm . . L. grapyijqcn e,rllicyasr zu Wien uno nun auch ,n einer eigenen Broschüre fesselnd schildert. ' ' Nachdem fast alle Manner dem vn heerenden Krieae zum Opser gefallen, mußten sich die grauen ohne diese durchzuhelsen suchen und haben es in der That nach Ablauf der letzten zwanzig Jahre so weit gebracht, daß sieden Kleinhandel betreiben, ihre Felder bebauen und im öffentlichen Leben die Hauptrolle spielen. Noch heute kann man die Republik Paraguay mit Recht .das Land der Frauen"' nennen. Wie sie geschäftig dahin eilen, die gelbett Ehinas, mit ungeheuren .Körben aus den Köpfen oder, mit großen Kübeln beladen, handelsbeflijsen. redegewandt! Tie meiste gehen barfuß, fast alle tra gen weiße, wallende Gewänder, welche die Büste und Arme frei lassen und die! von ihnen selbst aus den Fäden der wilden Baumwollknolle gewevt.'werd.'n.! Ein. breites Band, umgiebt die Taille,' doch nicht etwa aus Eitelkeit. Da sie den Luxus von Taschen nicht kennend so muß der Busen den Behälter für das schmutzige Papiergeld und für den bc deutenden Verrath von Cigarren oder Tabakblättern bilden, ohne welchen keine Paraguayerin ihr Haus verläßt.. Tie Decenteren von ihnen verhüllen sich auf der Straße mit einer weißen Mai tillaes giebt aber sehr wenige Decente un'e' ihnen. ' ' ; ' Nur selten sieht man hübsche, junge Mädchen mit braunem Teint, glänzen den, schwarzen Haaren, schönen Zäh n.'n und graslösen Figuren. Die Mehr zahl ist unschön, viele sind häßlich, ab stoßend, nicht selten aus'ützig. Die Frauen der besseren Stände führen dasselbe Leben, dem sich die Frauenwelt in ganz Hispano Amerika hingicbt: Träumen imi weichen fühl, Spielen mit dem Papagei oder mit der Liebe. Flüstern und Jntriguiren hinter dem Fächer, der so graziös gehandhabt wird. In Paraguay sind aber wenige Frauen in der Lage, ihre,Tage mit 'Träumen und Tändeln zu verbringen. Der weit, aus größte Theil von ihnen führt ein Leben der harten Arbeit. , Tie unauSgefetzte Thätigkeit , hat aber auch - der Paraguayerin jenen Stempel der Ener-,, gie aufgedrückt, der sonst nur Männern eigen. Die Kinder ,, , treiben , sich fast ganz unbekleidet auf der Straße herum, während die Säuglinge von den Frauen auf dem Rücken mit' in's , Geschäft genommen 1 werden. Befremdend wirkt der Anblick der vielen Grobkreuze. Die meisten Leute beerdigen die Todten in nächster Nähe ihrer Wohnstütten. Auf dem flachen Lande bestellen die Weiber die , Felder und Gärten. , die Männer machen gar nichts. Die Häu. ser find auS Palmftämmen hergestellt und mit , Schilfrohr gedeckt.' In der Regel sind sie in zwei Stuben getheilt, während nach vorn eine Art Veranda angebracht ist. in der ein offenes Feuer als Kochstelle dient. ' Qaus.?erätb,'ckaf. , tcn werden selbst verfertigt; außerdem j klöppeln die Frauen häbsche spitzen

und wedm aus dem Jnyalt oer yaw wild wachsenden Vaumwollknolle nicht vhneMeschick wetßeDewändcrzfür sich und'Gdle Ihrigen. Wie Hänser der wohlhabenden Städtennnen sind sogar, mit HesWack eingerichtet. Der Salon ist'riy PrünkzimmcAveLches nie betre ten wird; da stehen , die FaureuilS oder Aohrfesse! in schön - geordneten Reihen und große? Anzahl an den Wänden, lein Mensch benützt sie. Mchtyatzig energisch und arbitfanz. wie die Paraguayerin ist, kann man sich nur wun dorn,, wie wenig dlrecteN'Antheil sie an den Regierungsgeichäften nimmt. Im merhin, so erzählt Kreuth. hatte ich doch Gelegenheit, eine directe Demonstration der Weiber in Assuncion gegen den Präsidenten zu beobachten. Die Sache verhielt sich folgendermaßen: Zwei jung? Vorder 'waren jlfnf Tode mrurthcilt worden. Die Framn kühlten Mitleid mitten armen hübschen Burschen, zumal deren Opfer fistranrs Fremde) wen;. deshalb, vcr anflalteten sie ein Meeting und bezchlosjen. en inase in das RegMUNgWbäude zu ziehen und um Gnade "zu bitten. Trotzdem hielt er Stand, denn der,dZp'omaiische Vertreter der Nation,

welcher die Ermordtteii üNzehötten,'. stand auf Vollstreckung des Urtheils; diezeI konnte aber nur unter Aufgebsi Der ganzen Armee von Paraguay voll zogen werden. , u,mmmm-tmmmmmmmmm I I Vom Inland e. In Qregyn lebt eine Frau.' die zwanzig Jahre als Steinhauer'm gearbeitet Hai. Die normale Temperatur eines Menschen ist 89 Grad Fahren heit, die eines Fisches 77 Grad. Eine Holzmilbe ist in Cali. formen entdeckt worden, welche Rind vieh und Pferde tödtet, indem sie ihnen das Blut aussaugt. ' : ; 1 Adler, welche v on siebe bis zwölf Fuß von Flügelspitze zu Flü gelspitze messen, giebt es massenhaft in der Nachbarschaft von Albany in Ore aon. Die Kaiteritt von n y ; n a versucht englisch zu lernen. Wenn ihr das auch gelingt, so wird es ihri.doch ,-cenig nüden: in die Vec. Staaten crncs :i? doch nicht. " i W enn der M i l l i o n ä r H n ntington sich nicht wohl fühlt, hackt er ein Bündel Holz. Andere Leute sühlen sich nicht wohl, wenn sieiHal hacken. Fräulein Phccbe EonzinS, die abgesetzte Secretärin der WeltauS stellungs'DamenbchZrde. ist von ihrem Unfall genesen und kann mit HMe ei ncr Krücke ausgehen. ' Frau Präsiden tin Potter Palmer freut, sich von Hcr.en oarübcr. daß weder Zunge noch Feder zrcr Widersacherin gelitten habm. Der Herr Baron M a s o n R. Jackson, der einstige Günstling des todten Königs von Württemterg. wird demnächst seine HeimathstadtSteubelj ville in Ohlo besuchen, und man beräth dort bereits umfangreiche Empfangs f:ier!ich!eiten. . ' Chemiker behaupte n, d a ß Zucker die doppelte Süßigkeit entwickelt, menn er dem Eingemachten erst nach dem Kochen zugesetzt wird. Nach dieser Theorie sind die Ehen die glücklichsten, bei denen die Liehe erst nach der Hochzeit kommt. Professor B u r n h a m b e Haupte!, nur ein völlig gesünbet Mensch könne ein gutes Gedächtniß besitzen Wir haben aber gefunden, daß . gerade bei körperlichem Unwöhlseindie ErinneV rung an die Vergangenheit am lebhaf testen, ist. : Die Engländer sind pra k tisch. Zu der beabsichtigten - Hochzei des verstorbenen Prinzen Albert Victor waren bereits viele Geschenke vorbereitet worden. Man wird dieselben jetzt auf heben, da voraussichtlich Prinz Georg bald heirathen wird. ; Neunzig Procent der SM ernten m mit stimmen für Emtt rung des Unterrichts in modernenSpra Zzen an Stelle der Zlaslischen. Wie viele würden denn, wenn befraat, für Abschaffung des 'Unterrichts überha upt stimmen?'".? i ri'i MM-TMi Eine freundliche Ueber raschung mitten im tiefsten Leid berei tete Patrick McEarthy von Hamburg, Clark County, . I ndianä. !seinen!Anae hörigen und gleichzeitig erlangte er eine Berühmtheit, die er selbst nie erwartet hatte. McEarthy. war. an der Grwve erkränkt und sein Zustand verschlechterte sich so, daß er den Geist aufgab so i X : -a" . f r ' r. ' . i 1 fiyicu wenlgjlens zeincr i)amme. Man betrauerte ' den Verschiedenen uud ließ den Leichnam, obwohl er noch etwas Wrme verrieth, für. die Beerdigung Herrichten. Mehrere Stunden später bemerkte . die Familie, , das der ? todte Gatte und Bater lerne Glieder bewegte. Man begann sosort den 'Körper mit wollenen Tüchern abzureiben, was den gewünschten Erfolg hatte; denn die entflohenen Lebensgeister stellten sich bei Mcuarthy lanafam wieder ein. Inner hald einer Stunde befand er sich wohler als seit Tagen , und es ist alle Aussicht vorhanden, dan er seine volle Gesund hcit wieder erlangt.,, Sechs Stunden lang hatte nch der Mann in einem todt ähnlichen Zustande befunden. Recht schlecht gefahren ist kürilich ein Spaßmacher, Andrew Walz in Brooklyn. Er b.-faßt sich mit aller lei Späßen,' von denen ihm schon früher mehrere recht herzlich schlecht bekommen Und. !' or zwei Jahren, machte er btu ,pelswel,e die Wette, daß er in drei i;t.. nn.x,. v:. niuc. .vutimi um iupacii uic nv)c uu bciß.'n könne.' Er gewann die Wette. wnrde abe? auf Klage eS Thierschutz. Vereins, auf ein Jähr, in 's Zuchthaus gezcyzat.i !eulich Abends befand sich Äalz in einer Schankwirthschaft an der Ziveiten Straße und wettete darauf, vaß er binnen zehn Minuten mehrere yundert Menschenum den Platz ver mmmeln könne. Zu diesem Zwecke legre er sich auf S tradenpslaster und icmt io) w,e lodk. its dauerte nicht lange, da hatte sich eine Menschenmenge um ihn angesammelt, und wie ein LauUkizer verbreitete sich das Gerücht, in der Straße sei ein Mann todt xu sammengellürzt. Zrrantenwaaen und

Aerzte wurden von der 'Lolizel herdei genzscn. Als - sich aber herausstellte, daß sich Walz nur einen Spaß mit Po, tizei und Publikum , erlaubt hätte, da wurde er heim Kragen genommen, eingesperrt Und vom Polizeirichter zn ein jähriger Gcjängnißstrafe verdonnert. ?.P o n Weiberprüglern hör Man oft. Männerprnglerinnen' sind schon seltener.', Beavcr'in Pennsylva Nittt hat aber ein solches Euriosum auf zuweisen, es heißt William H. Ha milton und hüt einer! Schcidunaspro- ,.,,(,,.;,,!. .,,,,.,... j V": :!f V'-!- J ' , , ' ' ze;; stfgen feine schwächere und benere Halste. Jaueangestreugt. zu welchem) nicht ireniger als sechzig Zeuget! vorge laden find. Das Ehepaar ist im gan zeu Eounty bekannt. . Hamilton giebt an, seine hoidc" Jane habe' ihm seit PKr.JqhM.Mzch,,straulümk Behand lang sein Haus zur Hölle gemacht. ß!e habe ihu mit einem KnÄhel nicderge schlagen, ihm verschiedene Dingt an den ffypf geworfen und ihn mit einem Hackmesscr aus deni Hause gejGt. Einmal, suchw er Zuflucht im EiShause. 'Jane

schloß ihu darin 'ein ,und hielt ihn Stunden lang gefangen. Ein anderes Mal schlug sie ihn mit einer sechs Pfund schwelen Pfanne anf'deWöMGas er zusammenbrach. ' Als er sich erheben wollte, schlug sie' mit Fäusten 'auf ihn ein und versetzte ihnf derde Fußtritte Infolge dieser MlLhündlunäen , mußte der bodaucrnSwerthe Ehegatte 'ärztliche Hilfe in Anspruch uehmen iind trotzdem hat er sich von den erht:!tenen Verletzun gen noch iinnur nicht erholt. . . r - Leben. Derselbe stand mit verschiede, oonen' anderen , Tcpuiirten . plaudernd auf dem Wartesteig ' i n , Qdcuton, uin den Bal!imoce-Po!ömac".Zug nach Baltimore zn' benukeik. als ein Herr Robert LawloU,, in der irrigen Mei vi. ..c v.. c.,.:? .ik iiunii. uti uu uciu riicii t vcicic mit einer Geschwindigkeit' von 60 Meilen die Stund: heranbrantenoe Erpreßzug sei der geioauschte Personenz'ug , und komme auf dem zw.i'en Geleise heran, das erste (Geleise zirIlberfchreiten suchte. Der Zug war nur einige Hundert Meter entfernt, als' Gallaaher,' die Gefahr sah ; seinen Ueberzicher. den er auf dem . . . M - Ri3,I A ' Kf, ', Arme trug., sauen ueno, sprang er auf Lawson zu, erwischte ihn am Kra gen uud zog ihn zurück. Beide sielen auf dem Perron nieder, und schon war auch die Lacomotive vorüber gebraust. So nahe waren sie den Rädern, daß man befürchtete. , sie wieder unter die selben rollen M7OtzeWZerN , der binb!ickte.,stand derlthem still, bis die Gefahr vorüber wä?I,,De Zugführer hatte den Kops, weggewandt in d r siche ren Eusartung, einer o).'r der" andere der Beiden sei verloren. ' I ubelud und gZückwüufchend umdcäugte man n ichher den Deputirten, dessc'n Wanz - eine Huutschramme zur E-.innerun, an seine Heldenthat zie.te. vom Fall auf die Platförm herrübreud. , 1 . n i Oorn nuJIandi. :,!. Zn -einer der letzten Sitzungen der Elinical Society" in London machte Dr. Charlton Baftian Mittheilung über eine 5öjShriae epilep tische Patientin, die feit 1836 sich nnter ärztlicher Aufncht in einem Verso? aungshaüse ' befandHW BeiS derselben traten epileptische Anfä lle , seit ihrer Kindheit aüfiiii ri 3 at?r ri ad) i itirer Ausnahme, in der Anstalt sing man an, Nadesn in ibrern l Körper W bemerkeL und. es wurden durch Aerzte und Wär terinnen im Lause Per Zeit 36 Nadeln aus dem Körper i derKP hirt, während 'weitere vierzehn noch zu suhlen waren, i Mit ÜüZnafmt tuitt Nadel, die während eines Anfalles aus dem Munde entfernt wurde, wurden die , anderen NadelnHauSh der? linken Körperhälfte, zumal aus der Lenden. seitlichen Bauch und Hüftregion ent sernt, Zu ktner AdZceßbildurg'zMr BerletzUna vonNerven nnd Gefäken war es bei- der Passag ! dieser Radeln durch den Körper nicht aekommen.deren Zum vorscheinkommen nur durch die leichte lokale RöthüngMnd kDchm der, entsprechenden paurparnen eznge leitet wurde. Dabei waren einzelne Nadeln 3? bis -3 Zoll lang. Ueber die Art und Welse, wie die Nadeln in d?n, Körper ?aelangtenHkonnteH Sicheres eruirt werden, man konnte nie sehen, daß ' sie sich die Nadeln irgendwo einsteche oder schlucke; ste hatte aller dings zu -ihrer Näharbeit stets größere Nadelmengen bei sich gehabt und auch me Patientin konnte keine Angaben machen, wieso die Nadeln in den Kör per gelangten. Linkerseits, wo die Na deln zu fiüd m waren, bestand Abf.chwä chunq der Sensibilität, und da Epilep sie, bestand, ' so dürften, die Nadeln im epileptiformen Anfall wahrscheinlich von der Patientin in den Körver einae bracht worden sein, vobei es immerhin interessant bleibt, daß eine so große Menge von Fremdkörpern an den ver schiedensten Körpertheilen keine schwere ren Erscheinungen hervorrufen. Man schreibt aus Paris, 5. Febr:: , Die Helden des TageS sind die Schüler der Eentralschule. (der In aenieurFachfchule). die gestern sämmt lich die Fahne des Aufstandes gegen ihre Professoren und besonders den Dl rektor Cauvet erhoben. . Nach den lek ten genaueren Mittheilungen ist die Sache ' ernster, als ste in den Morgen, blättern dargestellt wurde. Die Ütrt traur- zerschlugen nämlich in den Gä gen der Anstalt und in den Studiensä len alle Fznsterscheiben, Möbel und Un terrichtöapparate und zerstörten sogar . .it.ir. ! . rw-ft. roerlynoue urnuriungcn, jooaB Die Schule beute aussteht, als ob sie von Vandslen heimgesucht worden wäre. Hinterher zogen sie in Masse nach dem Handelsministerium, um dort durch einige Delegirte den Minister Äsche ihre . Beschwerden vortragen zu lassen. Diese bestehen hauptsächlich darin, daß Direktor Cauvet und die anderen Mitglieder deS - Schulvorstandei ' in barscher Weise . die Wintcrbelusti gungen untersagt hätten, auf. welche die Eentraischüler von seher emen aro ßen Werth legen. Sie unternehmen nämlich einen sogenannten Meonome, d. Gänsemarsch nach dem Pfeffer kucbenMarkt und fübren w der Anstalt

Eine he ld e n m li t hl g e Th a t kostete kürzlich beiMä dem Reprasen kanten Gälläaher" vou'i Baltimore das

ein Theaterstück, eigener Erfindung aus, in welchem die Schulereignisse des Iah res behandelt und die Professoren, mit unter in stark aristophanischer,, Weise verspottet werden. .. Haben die Herren vom Vorstand hieran Anstoß genommen oder hatten ' sie andere Gründe ?.

Genug, der Menome und, die theatra , lische Austührung wurden zuerst nur , bedingungsweise , gestattet und dann j gestern plöl. ich verboten. Tic Schmer schickten ihre Senioren, sogenannten Majors zum Director, um eme Aus Hebung' d?S Verbots zu erwirken und da sie nichts erreichten., führten sie die besagte Plündcrunsscene auf. Der Minister Röche hat versprochen. ihre Be schwerde wohlwollend zu prüfen. Ein Cafe der innern Stadt von Wien war an einem Sonm tag zu einer Zeit, wo es bis auf das letzte Platzchen gefüllt war, der Schauplatz einer stürmischen Scene, die als Nachspiel ein Duell unter den schwersten Bedingungen haben wird. An emem Tische' d:s dichtbesetzten Locales hatte em in der wiener Gesellschaft bekannter vxztr,,zur!s mit zwei Damen Platz acnommen. Bald darauf occupirten den Nachbartifch zwei Officicre des Regiments Fezervary, in deren Gesell schaft sich ein Civilist, ein Student aus Deutschland befand. Dieser rückte , sei nen Stuhl so nahe an den jungen Rechtsanmalt heran, dag er aus die Dauer demselben unbequem wurde, und er den Studenten ersuchte, weiter zurückcn. Diese Aufforderung blieb völlig unbeachtet, und da eme zweue dasselbe Schicksal erfuhr, stand der Doctor erregt von seinem Sessel aus und versetzte dem Studenten eine lautschallende Ohrfeige, die dieser auch gleich mit einer ebenso kräftigen, nicht minderwerthigen Ohrfeige erwiderte. Im Nn waren jelü die beiden Gegner in eine erbitterte Rauferei ver wickelt, die sich auch auf die übrigen Gäste des Locals. je nachdem sie Partei für den Einen, oder Anderen nahmen, auszudehnen drohte. Der Lärm wurde so arg. daß eZ der vollen Energie der Kellner bedürfte, um die Streiienden zu trennen und die Ruh? einigermaßen wieder herzustellen. Der Stlldcnt und die Officiere entfernten sich, doch kehrte einer derselben bald daraus wieder in das Cafe zurück und bat den Juristen auf ein Weilchen in ein Nebenzimmer. Dort stellte er sich mit feinem Kameraden Secnndant des Studenten vor, uud überbrachte eine Herausfordernng auf Säbel bis zur totalen Kampfunfähig keit. Ter Geforderte weigerte sich zu erst, das Duell zu accep'tiren, nahm aber schließlich in Folge eines Vorwurfs der Feigheit die schweren Bedingungen doch an. Von Alexander Rh a n gäbe, dem jüngst verstorbenen griechi jchen Diplomaten, geben Athener Blätter mehrere bezeichnende Geschichten zum Besten, ans denen wir. hier folgende herausheben: .Während des Berliner Kongresses gab Bismarck den Vertretern der Mächte ein Äänkct, , kurivel!jes die Parole lautete: Kein Wort von Poli tik!" ' Trotzdem gelang es dem schlauen Kriechen eine Gelegenheit zu erspähen, das was ihm , l und seinem Aatw lande, , am' Herzen lag, zum Aus druck zu dringen. Die Speisekarte spiegelte gleich der Tafelmusik den in ternationalen Charakter der Veranstal tung wieder. So gab es , denn auch einen Gang, der auf den Namen Mace donienS gttaust war; als dieses Gericht, eine Gemüseart, Rhangabe ge reicht wurde, wies er die Schüssel zurück. 'Ab. Excellenz", rief Bismark. der ihm gegenüber saß, .weshalb nehmen Sie 'nicht ein bischeu Macedo'tien?" Darauf die Excellenz zu allgemeinem Ergötzen: ..Nur ein bischen Durch' Kucht? Das ganze möchte ich.." . jö. is vor verhältnibmkt' kig kurzer Zeit, war es nie vorgekommm, daß ein Prinz auZ , einem, souveränen deutschen ause sich , um emenDoctor titel beworben hat,. , Der erste, der .sich däjVtntjchlosV.arderÄ,Herzög'Ll Theodor in Bayern, der.sich in München dem Studium ; der Medicin, widmete und beim Abschluß die Würde als Doc tor der Medicin erhielt freilich , nicht unter Beobachtung -aller Formen, die für die Promotion vorgeschrieben sind. Aus Grund emer in. der ärztlichen Prü fungZordnung enthaltenen. . für .Aus nahmsfälle bestimmten Vollmacht wurde ihm denn auch, ohne dak er die är,tli chen Prüfungen ; abgelegt hatte, die Erlaubnin VAT. AuSÜKlkN .r ÄriMiAn ,, !' i.O , " T"T T Praris ertheilt. Der Herzog bat . seit dem auch schon bewiesen daß ,, er: ein tüchtiger Arzt ist. , Ihm : folgte dann ' f.''1 " nt'ti 1 i . . ,. . oaio sn geiler, .. ver Prinz Ludwig Ferdinand i in Bayern, dem aleicbfällS dir: Universität MünchenMachdemt er i. ', . . .' 1 !. oori meolclnlscyen wtudien obgelegen hatte, auf Grund einer ! von iüm ver öffentlichten wissenschaftlichen Arbe ÄLurde aistox der Medicin verlief m a :..-':. - j. - , j. ! MS oclorenz ver ? Philosophie vroms virten nte, d. h. unter Erfüllung aller . ,,,,,,,, r . ...r ... ... ,. .( - Vcvingungen. zwei Herzöge von Msck. lenburg.Strelitz. Georg Alexander, geb. 1859, und Karl Michael, aeb. 1863. Söhne, des Herzogs l Georg, der, mit rr:.. ti-.?.c.. ei :( - i; i "i iifKii rogsilruin vermaytk, in Rußland lebte und 1876 starb. Der Aeltere promovirte in Leipzig, der Jün aere in i Straßbura: beide Vrinzen s dle übrigens äück in Petersburg in der russischen Garde Officierstellea f?sihn fi i a: -mivvhii in i liicn 4,lC4 tationen nationalökonomische Fragen. Die Würde als Oooror juris erwarb zuerst Prinz Mar von Baden. Sobn des Prinzen Wilhelm , und Neffe des Grokyerzogs, Premier Lieutenant im Garde Kürassier Regiment, bei der Universttat HkidelbergiUeinem Beispiel folgt jetzt Prinz Max von Sachsen in Leipzig. Reiche Onkel haben ihren erbsüchtigen Neffen und Nichten schon manchen gelungenen Streich gespielt. aber kaum einen gelungeneren als in dem Falle, der in .nächster Zeit das Bru eer Tribunal beschäftigen wird Vor ungefähr einem Jahre starb in Brüssel ein wohlhabender Mann, der eine, Bildergallerie besän, darin ein Ge mülde. zu. welchem er eine besondere Liebe zu haben schim. Oefters' sah man ihn vor dem Bilde ftehm, ja sogar

mm n. s?mud von dem Harunen ab

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MUlZVi! Jft das beste Heilmittel gegen die verfchiedenen Leiden der Lunge und Kehle, wie Husten. Heiserkeit, Bräune, ErkäU ung. Engbrüstigkeit. Influenza, Luft röhren Entzündung, sowie gegen die ersten Grade der SchwindZucht und zur ErMchterunci schwindsüchtiger Kranken, wenn die Krankheit schon liefe Ein schritte emacht hat. Preis, 25 Cent. ... tnymen. kurz, er beyandelte es als em ttlcinold. obschon'das Gemälde nur ge ringen Werth besaß. Nach feinem Tode wurde vergebens nach einem Testament gesucht, und nun machten die vermeint liehen Erben die nöthigen Schritte, um in den Besitz des tzmmlaizenen Hanjes nebst den dann sich befindenden Werth fachen und Gemälden zu gelangen. Vor einigen Tagen gab schließlich 'das Gericht dem Gesuche statt und die Siegel, die auf dem Hause nebst Inhalte ruhten, wurden gerichtlich anfgehoben. Als man nun vor das oben erwähnte Gemälde kam, und der Gcrichtsvollzieher dassclbc abh'tngm liest, um es dem Er ben. dem es zukam, zu überreichen, gewahrte Män. das; hinter demselben, auf der Wand, sich ein ziemlich arößes beschriebenes Plakat befand. Man trat näher, der Richter stieg auf eine Letter und las nut Erstaunen aus dem Papier die übliche Formel: Cecien mon testament. Diel ist mein Testa ment"; Kein Zweifel war mehr mög lich: das Plakat war das vollständig eigenhändige, mit Unterschrift versehene und ganz giltig ausgefertigte Testament des Verstorben m! Wie der alte Onkel auf den eigenthümlichen Gedanken kam in dieser sonderbaren Weise sein Testament aufbewahren, wußte Niemand zu sagen.. Das, Papier wurde als giliig erklärt, und der Beamte ließ dasselbe vorsichtig von der Wand abnehmen und nach dem Gerichte bringen. Jetzt wird es wegen dieses Testaments einen Pro ceß geben, weil es sämmtliche natü rliche Erben von der Erbschaft aUsHließt und das ganze Vermögen an Freunde des Verstorbeneu vermacht. Die Erben wollen das Testament anfechten wegen angeblicher Unfähigkeit des Erblassers: die Art. wie er dasselbe auf eine Mauer austteote, sei ein Beweis seiner Geistes schwäche. Das gibt jedenfalls einen in tcressanten Proceß. Der englische Gouverneur d?s Eaps der guten Hoffnung sandte einst Major Bowdish a!S Ministerpräsidenten an , den Hof des 't ' i - a1, w ii r J. i ? ." ' f . : ein "' ''s .con:gö ocr viicyniiiw. 'caior Bow '''fc . ?. 'V li-ri - . - -j1- '!!'-'" dijy zucyre zrcy vie unu er schwarzen yo?h5mn und, Tümeil dadurch M er werben, daß er sie Porträtirte. Ter König war durch die frappante Slehn lichleit der Bildnisse freudig überrascht und wünschte ebenfalls gemalt zu werden. BowdishwillfahrteseinemWunsche 'Aber je weiter das Bild vorschritt, desto unruhiger wurde der .König.- Der Major bemerkte dies . und drang in die schwarze Majestät. ihm denGrun'd seiner iinruhe milzuthcilen. Da fragte, der schwarze Eäsar kleinlaut, ob es denn nicht - anginge, daß er weiß gemalt wurde. . -: .. . leAsraire vesesrau danten Piussich in Pest soll m ein neues Stadium getreten sein. Die Er b.'u des ' Piussich verweigern nämlich ed. cyclocueriaVieiilUng, tnoem c erklären, daß eine Defraudation des Piussich durch nichts, bewiesen worden sei. Piussich habe sich wegen einer perzkraniheit und des Todes seiner Ge liebten erschossen. Der Brief des Piüf sich an die Direction habe keine Unter schritt getragen und eS liege die Vermu thung nahe, ban ' die Direction der Vaterländischen Sparkasse den Selbst motd nnr dazu benutzte, um den bedeu senden Abgang zu rechtfertigen w Unse r e Z e it steht z war m Zeichen ))cs Verkehrs, aber nicht je ocS Gefährt und, , Nicht jeder. Fuyryerr üfoimt' dabei vorwärts.- Einen der Sticfkindcr des Fortkommens, einIuhr manu in Brandenburg: a. Havel hat nch zur Forderung seines Omnibusun iernehmens genöthigt gesehen, Folgende; bekannt zu machen: Da meine Eon currcnz jetzt billiger fährt, zeige an.. daß ich auch jetzt billiger fahre. Außerdem erhält jeder Fahrgast ein Glas Punsch uild einen Pfannkuchen gratis !" Das . t '-.c...n:X' "tii,.iJE.. . wrro yoenlllcy mzqi zieycu, wie vle ver Den alten Schimmel., : ; :- y j-,, .-,t,ii;; f i::;., e;; .'it':-; f e;i;;i:--1 rf,;ra. i,irt" Wahlkmff verfiel kürzlich in ; Ungarn der oppositionelle " KandiöätöeS Wahlbesirks !Aranyos-Maroth, Fürst Arthur von Od's'.alchi. Er ließ , 600 Paar Stiefel machen, , . im Verhält niß zur .Anzahl der Wähler eine große Men von denen zeder opposttro grelle Wähler vor der Wahl einen Stie fel bekam, mit der Zusage, er solle nach derWahlwm ealchi'KftimmthatteZ hernWtiefelAbholenlAß'W ;T: ,;i ,!,,,,,!,!!, : " .lii.:', !!':! j,;.,.!,.;,.,.!;.,., !;,,!:,,:,,.;, ' ! üili : -ijr1!!!;!; 'I i! ! ;!l i::!1 ! i"!;,!!1 'i'i., i!!;!;!,, 3 f , "e f ' c !: siud-j ür.:3cc4eTla, seinen lieben Vater, geschrieben im Weinhaus: und auS den AS mern schöpfen wir unsere Weisheit T, 9 John M. Königer. fi l!JDaJ5te(' Lokal in der Stadt, Die geräu:kig und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Bällen, Conzerten und Derfammlungm unter libera. len Oedingungen zur Verffgung. . ÜMM em hnmi t wrlkWt1iMfk. muhrr mm., yuar r I44 im titmtt nr.il. - J k..,. ! .k. . -1 wrn , wrj w. ww RamntWMnf nmvj nv. Jkmj m tmm i k, rork. Ew I hm. V fttnlak xia,. W tut x. M. tm 4M 7ra,uoaMat,of IJ roi ta tfeawOTtk. Istetom uür wnr taai Jkad betan ndarftit mttmm t irr w arkw. ScctasHt MraiBf troea tSi ta t4t p WHku4 pWa. ul Mt im hiu asparMwea, w , nmut yo im mu toy atm wilrwll U,. Hnae ..t. ht-.? bf WllHim ik-t. (Ja w4 W, w

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IIB nnvn ft J & '! j tt" ist daS einzige Alatt Zn Ändiana, t?el ches die Interessen des Volkes gegenüber ber Macht der Plutokrutie vertritt. Als Organ des Volkes und nicht einer Partei oder ParteZtN teressen kämpft sie unentwegt für FreihMuRecht auf allen Gebieten deS Lebens. Die Arbeit des Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Neformen, welche die Arbeit zu? freudebringenden Lust, statt zur Niederdruckenden Last machen. Jeder fortschrittlich GestnUe, ftllte es alS moralische Pflicht empfinden Leser der Sndiana -Tribune zu sein DaS reichhaltige Sonntags - Vlatt bietet eine Fülle unterhaltenden Lese, ftoffes. Der WonttemetitS $xci3 der täglichen Tribüne ist 12c des Sonntagsblatts Je, deiner zusammen Z.J CtS., per Woche oder ZJ CtS. per Monat. Durch die Post versandt, kostet das Tageblatt SJ, daS SonntagSblatt " ' ; , . ,,, S2 per Jahr, beide zusammen SglnVorausbeiahtuNg. aller Art werden rasch unb billig auS SekÄlö..... , Eintrittskarten, II, .11 1 ' .1 : i:! i - t.i tui ttungen. (Konstitutionen, . ' 'ä-..--: - . , fm ;.V ...k-.- : :-- - . .SMechnMgen, . i ' i -tos-, I ." ' GefchaftSkarten, yjj 0. i ÄM mä$Sr&- . Xr :. ?.'yS6ggtj ' ' ' MW iiqll:-!; I 'll :N(ifl!!l li,"' "'hi! '' '!, : :' lii!'?!!?!: " i- -. " if , : ' j":;:si- ; - -: - tf. "f ;' ;;; , . : . - - --Hiifl 1 f für Geschäftsleute und Vereine, werden , 1 , lill'ii'" "'l'llljl' ! ''''n' ''! ili'Hi'' ''jm 4-', ' - geschmackvoll ausgeführt. II: :-'! t -"iliiiijiiiii -Ttliiii-it-' . !. 4'. ' !! :V:; '!"', ,.. ..- ' is '-''!,; i". -';i,'i-:;,'i'!fflifc'iv Vt. 'ii'-JiiC:"!..: - rMi 'tefeÄdfej ii. - -i'sl,.!-'--?;,,i,!!: !:.."--iuii.u:i':!';,ULt':::! " HIim i;l::':r:::M:'iUi:i::; rM !; i ! Wm&m ''$äXs'i--iii! I. m vt; :,;::' rm f ' I!, i; n vianaclis, 3n

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