Indiana Tribüne, Volume 15, Number 162, Indianapolis, Marion County, 29 February 1892 — Page 2
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Tie tZzltSe, Tribüne" kostet durch den TrLger i2Hcnt3 per Woche, die EonntagS.Trlbüneenil per Woche. Beide zufsAWen ISGenti ode? 65 Cent per Mnt. Per Psst zugeschickt i Vor zuSbezahlunz vper Jahr. Ossice : 130 Ost Maryland Strafe. Indianapolis, Znd., 29. Februar 1892. Abenteuer mit Taranteln. Wenn ich an die erste JZacht zurück' denke, die ich auf dem Grund und Bo dcil dlescZ schönen Staates Nevada zu. gkbracht habe." so erzählte der wohl habende Farmer Joseph Gundclmeyer seinen Freunden, die ihm aufmerksam zuhorchten so überläuft mich noch heute eine Gänsehaut, wenn es auch schon langer als achtundzwanziz Jahre her ist. Ich sage Euch, Jungen?, trenn Ihr nicht vor Schreck gestorben wärt, Ihr hättet ReißauZ genommen und wärt, so schnell Euch ein gutes Pferd hätte tragen können, nach den Goldminen von CaUfornien wieder zu rückgaloppirt. ' Ta kam ich nämlich her. Doch wollte ti mit im Goldlande nicht glücken. Bei einem guten Claim, den ich gemuthet hatte, versäumte ich die gesetzliche Re gisnirungsfrt?, und natürlich schnappte nir einer jener Tagediebe, die für solche Gelegenheiten auf der Lauer liegen, so svrt den selten Bissen vor der Nase weg, Das war mir zu toll. Ich und zwei Freunöe, denen es ähnlich gegan gen war, .entschkoffenJuns kurz, dem trügerischen Golde den Rücken zu kehren und es doch mal mit dem bescheidenen Silber zu versuchcn. Gerade damass wurde Nevada ungeheuer gebuhmt". Die Zeitungen waren voll davon. Reisende konnten nicht genug von der Ergiebigkeit der Silberadern erzähl len., So verkauften wir denn alles - Entbehrliche, besorgten uns ein Paar Pferde und Maulthiere, Reifeaus rüstung. Decken. Kochgeschirr. Eonser ven. und machten unZ auf den Weg. Die Reise war nicht besonder? ange nehm. Kaum unterbrachen die Salbei dusche mit ihren grauen Blättern die Einöde der baumlosen Ebenen, die wir durchwanderten. Von GraswuchZ war fast keine Spur ; ab und zu wurden wir von weißen Flächen, die im Son . nenfchein wie Wasserspiegel glänzten. ,'! grausam getäuscht. Es waren ausge i! witterte Salzkrystalle, die jede Vegetai tion erstickt hatten. : Endlich überschritten wir die Grenze fd Z Staa eZ Ncvada. Zur nächtlichen Äasi benutzten wir ein llnnes Gehölz, in
.i,gem eine halb verfallene Hütte stand. t Das Innere derselben wagten wir auS
l- Furcht vor Uugeziefer nicht zu betreten, ij:. und während meine Gefährten tl sich in ihrM BlanlelS am Fuße einer Eiche lip bequem machten, glaubte ich unter dem N l Schupe der zerbröckelnden Adobe-Wände -jener ! Hütte am besten Schutz gegen . den kühlen Nachtwind zu finden. , der "i seufzend über die kahle Ebene strich unb ,j UN? bis in's Mark drang. So hüllte Ji ich mich in mnne Decken und wär. von
s ' Müdläklt übermannt, bald entschlum ; inert. Plötzlich erwachte ich. wie von einem i lj ittrt Krampf gepackt, ein Gefühl. daS ?'f Jeder einmal gehabt. 1 1 SSiefleichl chilie mich auch ein böser r Traum geängstigt. Gleichviel, ich tx l wachte und ich mochte wobl eine Se
i .unde da gelegen haben, ehe ich zum f Bewußtsein meiner Lage kam. Plötz hatte ich ein (scruhl. als ob was Jnns-mS ittS Gni,iS t ,- rrt-rt iifiv "13 !iittv tyuutia tuiiium nvvt , . n (fonÄt InnkroA- At lf mtiHn rjna,. die sich meiner dabei bemZchtigle, .ne Elnpnndung. gemischt aus Ekel md Grausen, läßt sich nicht beschreiben.' , 5!och heute fühle ich den kalten Schau der, der meine Glieder lähmke. Ich zwollte laut aufschreien, aber die Zunge ItfUi IIUl, IVIV " V (i VVl litt. . )U IVitllU rnli' -ni. f lf.ihrtttnt --Trn' nicht einmal tun, Muskel meines Ge sichtS,uHenUriia Glück für mich warMaKches nicht konnte: Denn beim,! schwachen Licht des Sternhimmels erblickte ich dicht vor meinen Augen eine fast faustgroße Tarantel auf rnei nem Gesicht. I Du scheußliche Spinne war langsam iin mir empörgekrochen, augenscheinlich zJNAezogWS'zrch. die behagliche Wärme lmemer wollenen Decke, und hatte dann zihre Expedition über meinen -Körper eg nach meinem Kopf fortgesetzt. Die Augen des haarigen UngethämS keuch' Atcn in grünlichem Lichte. Vor.Ent fetzen vergingen- mir die Sinne. i.t Mi ich aü; tiefer Ohnmacht enoachte, Hah ichZelnen meiner Gefährten über ?üch gebeugt. Nicht weniger als tnx Dutzend todte Taranteln lagen neben mr. Durch ein zufälliaes Geräusch zufmerksam geworden.' War er zu ' mir getreten, hatte das giftige Gewürm b )nerkt und aetödZekl Zugleich hatte er
i K,wch elf Taranteln aus meiner Decke Mchüttelt Und gleichfalls unschädlich eacht.',- - ' - T, war meint rfii rn l?
" " W w-- " "" f W XTada. Die ' Aufregung und der aus' estandcne Schrecken stürzten mich in L in gefährliches Ncrvcnficber,- von dem jtch mich nur langsam erhalte. . Seitdem ! R-,fD iA ni tnifr in sfj'lS?rt' Tit.
i j j.vt' . .., II ... iT'.KXi t.l. im - .
Tiinttl zu Gesicht bekommend m rrWappen für ?lsa& Lothringen. . Der kürzliche Erlaß Kaiser Wilhelms rn den Neichskanzler betreffend die Be. timmung eines Wappens für Elfaßjvthringen, ist jetzt zur Ausführung kommen. Die von dem Kaiser gcnchnigte Farbenskizze zeigt den deutschen Ncichsadler mit der schwebenden Kaisers 'rone nach dem im Äeiche gebräuch. .ichen Muster!Z, auf der 'Brust den r.it 'der Herzogskrone gekrönten hochi:iPUenen Schild, , dessen rechte Hüfte -r ier gckpaUen )t. Die rechte Schilds. :.lf te zeigt obm im rothen Felde einen -Jtjlsli. von je drei goldenen Kronei, fettsten Schräqbalken (Wappen der .d arMchafj öberelsaß). imten im
rothen Fckdc einen silbernen. vcwcrscilS mit gleichfarbigen Perlen und Treiblättern abwechselnd besteckten Schrägbalken (Wappen der Lundgrafschaft llnter elsaß). In der linken Schildeshälfte erscheint im goldenen Felde ein rother mit drei gestümmelten, - weinen, schräg gelegten kleinen Adlern (alerion) beleg ier Schrägbalkm sWappcn des Herzog thums Lothringens. Die Hcrogskrone entspricht deln üblichen Muster. ES ergibt sich auS der Blajonirung dieses Wappenzeichens, daß die heraldischen Wappensarben für daS Reichsland Schwarz, Weiß und Noth find. Eine Bekanntmachung macht darauf auf merksam, daß zu den Dienstsiegeln der Behörden deZ ReichslandeZ. wie bisher, der Reichsadler zu gebrauchen ist. Die Straßburgcr Post" bemerkt: Bei der großen Unsicherheit und Verschiedenheit der Auffassungen, welche sich bisher bei jeder Gelegenheit ergab, wo zu decorativcn Zwecken ein Landeswappen für daS NeichSland combinirt lvurdc, er scheint es sehr erfreulich, daß nunmehr ein einheitliches Wappenzeichen für das ganze Land bestimmt ist., welches fortan US Norm zu gelten hat.
Wiener Mörderinnen. Anläßlich des Mordprozeffes wide? das Ehepaar Schneider in Wien, welcher mit zwei Todesurtheilen geendigt hat, dürfte die nachfolgende Statistik, welche sich auf Wien bezieht, nicht ohne Interesse sein. In dm letzten hundert zwanzig Jahren, deren erstes Viertel noch ziemlich aittelalterlich angehaucht war, sind in Wien und Umgegend nur vier TodeZurtheue an Frauen vollstreckt morden. Da ist vorerst eine Kindes Mörderin, über deren Schicksal das Wienerische Diarium vom 18. Hornunz 1769 berichtet, die gewiß ein Opfer der Verführung geworden war und die That, die sie mit dem Leben büßen mußte, in der Verzweiflung begangen hatte. Donnerstag, den 16. dies Februar),- heißt es in der lakonischen Notiz, ist eine ledige Weibsperson wegen verübten Kindermord nach dem gewöhnlichen Richtplatz vordem Schot tenthor gebracht und allda mit dem Schwerdt vom Leben zum Tod hingerichtet, auch die rechte Hand abgehauen worden." Für das Verbrennen war die fogenannte Gänseweide" in Erdberg testimmt. Hier sollte die zweite der De linquentinnen, deren Erwähnung ge than wurde, den Feuertod finden. Sie war eine Brandstlsterin, durch Flam men hatte sie gesündigt, dafür sollte sie in den. Flammen umkommen: Heute Vormittag (am 9. März 1771).- so meldet die betreffende Nachricht, ist eine ledige Weibsperson. 18 Jahre alt, welche den 21. April 1770 Abends zu Meivling boßhafter Weise in einem Siedet Feuer angeleget, durch welches fünf Häuser, einige gänzlich, andere großentheiis in Ajche gelegt worden, '.wodurch ein Schaden von MI fl. 30 kr. geschehen, auf der Gänscweide liier mit dem Schwerdt von Leben zum. Tod imgmchtet. der entseelte Körper auf den Scheiterhausen geleget, zu Staub und .Asche verbrannt und die Asche in den m Äich'latze vorbeifließknden Donau ström gestreuet worden." Die zensationcllste Mörderin im vor wärzlichen Wien war die schöne Grciß kenn von Hungclbrunn. Die Greißle rcien im alten Wien waren, weil auf eine gewisse Anzahl beschränk, meist gute, einträgliche Geschäfte. Auch die lörcißlerei im Hause .Zum Salzlüffel in Hungelbrunn auf der Wiedner Hauptstraße war ein socs gutes Ge schäst. Der- Eigenthümer desselben. Mathias Kandl, ein zwar etwas der btt, aber nicht häßlicher Mann von sie. benundzwanzig Jahren, war. als er vaö Geichäjt übernahm, noch ledig. d.lher eine Partie, aus die alle töchterge segneten Mütter von Hungclbrunn und den angrenzenden Vorstädten hef tig spitzten. Als diese Hoffnungen aber sielen in . den Hungclbrunnen, denn Kandl hatte eine von draußen vor der Linie gewählt, Am Sonntag vor Allerhciliaen die Geschichte spielt im Jahre 1L03 fand in der Hictzinger Pfarrkirche die Trauung statt und am Tage darauf hielt de junge Frau der, . - . iw r I . it. 'rv. klll vagen von vttlSiiencr svigie. lymi. Einzug in das Haus, vielmehr in fcV Greißlerei beim Salzküffel in Hungelbrunn. Das prachtvolle blonde Haar der jungen zweiundzwanzigjahrigen grau, ihr? schonen blauen -Augen, ihre große stattliche . Gestalt fanden allgemeinen Beifall; nicht so aber ihr Cßa rakter. Sie war keine gute Person, so erwies sich bald, und sie hatte auch eine Vergangenheit. 5 Am 13. März 1809 wurde der The. resia Kandl, der Greißlerin pon Hun gelbrunn, das Urtheil verkündet: Tod durch den ' Sträng. Am 16. März, acht Uhr früh,' führte man sie. an dem Hause Zum Salzküffel vorüber, hinaus zur Spinnerin am Kreuz. Das schone Weib hatte sorgfältig Toi? leite gemacht; sie trug ein weißes Kleid, an den Füßen grüne Atlaspantofseln; das schöne blonde Haar in Zöpfen ge flochten. Gegen 10 Uhr war das Ür theil an der Greißlerin von Hungelbrunn vollzogen,,,,, Die Eitelkeit des Weibes bewährte sich auch noch im An-g-sichte des Todes Als die Gehilfen dcS.Scharfrichters die Dcliquentin an der Leiter aufzogen, entfiel ihr einer der Pantoffel. Lächelnd bat sie den Heu. kersknecht. ihr denselben wieder an den p& zu jtfden:';;r.f.iy -vie, ; Sechszig Jahre verflossen, bis aber' mals ein Weid .juftisicirt wurde. Es war dies vor achtundzwanzig Jahren, am 27. October 1864, und zwar nicht ui Wien selber, wohl ssaber j in dem nahen orneubura. Et i mchtbruchl geS, häßliches Weid von 40 Jahren)dit schon in ihrer Jugend wiederholt, ein mal' wegen Brandlegung mit zwölf IahrenFZ Bauern fand, im Herbste ,186.! Auf nähme im Armenhause zu OberHo!la' brunn. Hier bewohnte sie ein Zimmer gezneinschjtlich mit dem greisen Ehevare Weidinzer und knapste mit dem schon über sechzig Jahre alten Johann Wcidinger ein LiebeSverhältniß an. Der bis dahin ungetrübte Frieden die ler Ebeleute war dadurch gestört, soaß
Nch der Vtann das veitfn naym. ?vtan send ihn in einer Au bei Zwischen' brücken erhängt. Das arme Weib mach!? darod der Schuldigen gercchic Vorwürfe. Diese, von Schmerz über dca Verlust des Geliebten, von Haß gegen das Weib desselben erfüllt, ermördele noch in derselben Nacht die Vridinger, indem sie ihr mit einer Hacke dreizehn' tdttiche Wunden beibrachte. Das war im Frühjahr !8? !; im Spät herbst fceiKtkii )'.hrkS endete die land' lichc Trugdsie cnif k:r sogenannten Qhselnveidc b.'i ttow: u'r.trg.
. JttdenauStreibungen aus Moskau. Mit welcher Brutalität in Moskau die Vertreibung der Juden vollzogen und mit welcher thierischen Herzlosigkeit bei diesem menschenuuwürdigcn Hörgehen auf Anordnung dcS Br'uderS deZ Zaren, des fanatiichcn Großfürsten Sergius vorgegangen wurde, fchitdcrt ein Bericht im B. T., den Wir auszug?, weife hier wiedergeben: Der 26. Ja nuar, so heißt es in der Zuschrift, wird in der Geschichte der Juden in Rußland einer jener Gedenktage sein, die durch ihre schrecklichen Ereignisse einerseits herzliches Mitleid mit' dem traurigen Geschick lausender unschuldiger, arbeit samer, ihres Glaubens wegen verfolg, tcr Familien erregen, andererseits den Abscheu h.rvorrufm über die Art Und Weise, mit welcher die Verfolgungen durch die russische Polizei, von den höchstgestellten Beamten bis zum Goro dowoi. zur Ausführung, aebrackit wer. den. Bekanntlich wurden s. Z. drei Termine leugefetzt, an welchen die In den ohne jeglichen weiteren Aufschub Moskau verlassen sollten, und var für den größeren meist ärmeren Theil der (, Januar, lur den tlelneren. bevor. zuateren Theil der luden. d. B. für die. welche im Stande gewesen sind. rechtzeitig die Beamten mit größeren Geldsummen weich m machen, der 26 April oder der 26 Juli zc.. je nach der pähe der Beuechung. Am 2k). Januar aeaen Abend war nun der Breiter Baanbot in Moskau überfüllt von Juden, welch? von der Pollzer. unter drrecter Rettung des Großfürsten Scraius. dessen Gattin be. kanntlich eine deutsche Prinzessin ist, drangsalirt wurden. Es war herzzcr remcnd. das Weinen der Kinder und Mütter zu vernehmen, die mit Gewalt aus den Wodnunaen berauSaescblevvt und gezwungen wurden, eine Reise ins Unzewisse zu uuternchmcn und diese Rei:e anzutreten bei einer Kälte von sicbenund'anzig Grad Reaumur. wie sie an diesem Abend in .Moskau herrschte! Mich schaudert es, schreibt der Eorrespondcnt, daran zu ' denken, daß diese unakücklichen Familien voriae Nacht in den Waggons dritter Klasse der Breuer Bahn gereist, wo wir Nachts tn der taot etne Kalte von SS Grad Reaumur. in der Umaeaend Moskaus von 33 Grad Reaumur zu constatiren hatten. Dazu kommt, daß die Wagen d:itter Klasse äußerst mangelhaft sind. oft stnd sie gar Nlcht geheizt; man sin. Set nicht nur die Neuster, sondern auch die Wände, d:e Oberlage, ja sogar die Lehnen der Bänke, mit einer zwei bis drei Zoll dicken Eis und Schneekruste bedeckt. Der Audrana zur Abreise war so stark, daß eine Stunde vor Abgang dcS ezugcz derens ZbO ViUets für Erwach. zcne vom HilfZcomite vertheilt waren; die Zahl der mit eigenem Reisegelbe ayrcndm xapt flch gar nicht conjtall. ren. Der 7 UhrZug erwies sich zu jchwach. um alle Paffagiere auszuneh. MM und der Nest, darunter . allein SO Personen, dle Freibillets hatten, mußte züruadicivm, um nnt dem gemischten Züge, der erst m 11 Uhr ?!achts und nur bis Smilensk geht, wealranZvortut zu werden. In Smolensk werden dieselben 22 standen bis tut Weiterbciörderuna nach Polen warten müssen. Seitens an Keuchhusten und Influenza leidenden Kindern in Moskau .beiden lassen, bitz die Krankheit vorüber und wärme .es Wetter eingetreten: alle wurden ab chlägig beschicoeu und mußten sich mit .eahr für das Leben ihrer minder der Nacht des Gesetzes, d. h d.r-Knüte .ugen.... Ans Set.atra in Milfourt vird berichtet, w jibel die surchtbkr älte neulich nnem Zugbediensteten der Missouri Pae.sic-Bähn'mitgespielt hat. Die Loeomotie eines in wcstlichex'Nlch tuttg fahrenden Personcnzugcs der Mis kour, PacisicpEl'.enbahn wurde am 19 " . - ii .5 . . . .ti'i. ... trag, riickwlrns zu gehen d dem nach folgenden Scknellzuge das WarnungS. zeicheir zu geben. Das Therniometer stand zwölt Grad .unter dem Gern Punkt. Fcnega aber hielt gewlzzenhast 'cl? 5.: . .n ' r c.ti vik V) izuwer, Geikile zu sammenbrach. Das warnende ' Licht zelner Laterne brannte zum Glück wei !er und der Schnellma hielt an. AlZ man Fenega aufhob, schien das Leben bereitZ enZslohen zu sein. . Die Laterne konnte nicht aus den erstarrten Fingern entfernt werden. ' Zuletzt brachte man doch den Erstarrten in s Leben zurück eiil Zustand aber war ein schrecklicher. '.lande uud Futze rlroren und daz . Mcht sur.l)tbar angeschwollen: Viel , tcht müssen dein Unglücklichen Händ dOüßeF:nH,tirlSerdeNx, ; Mode rne Be t tle r. Im Ver. liner Thiergarten bleibt ein fei getteu ;:)- ;iiiii,''ä. derer Herr der der Rousseaurnsel stehe '' vi i J um emem Mgen Maocyen z nacyzmeyM. In diesem Augenblick hört er Schritte und. bemerkt' einen Bettler. Ehe dies noch an ihn herangetreten ist, ruft ihm der Stutzer schon zu. Ich habe mchtö !7 Da greift der Bettler 1 m die Westen. tasche und sagt: Na, Männekm, dadn drum brauchen Su mch ilnch zu verza am. Hier haben Se jlnch meinen Jro k I tliMnwH GZ tt tAslm u. WtiW Hll UVifrU Wfc V JUVVS- Wll er. Jhne üum noch jeholfen wer'n.
de Polizei wird auf Nichts Rückzicht genommen. Wie manche Mutter weinte und flehte, man möae sie doch mit ibren.
,;anuar vier liyr Morgens in der eaye von 0 1 k c r biU i b it n j t u ii t a ii cz t i e - u iib der Zugbedienstek Fenega erhielt den Auf.
. VomZnlande. Vor mehreren NÄchten ris sen sich im Stalle des Pferdehändlers William Price in Erawfords?ille. Ind., zwei Elydesdaler Vollblut-Hengste von
ihren Hantern loS und geriethen mit einander in Kampf. Der eine von beiden, ein Pferd im Werthe von $1500, versuchte, sich durch eine kleine Thür zu stechten, klemmte sich aber Dann dermaßen fest, daß er sich weder vorwärts noch rückwärts bewegen konnte und von seinem Gegner durch Bisse und Huf schlüge getödtet wurde. Der andere Hengst isi durch schwere Verletzungen nahezu unbrauchbar geworden. Um der Anwendung der Hypnose Schranken zu setzen, ist der Staatsgesetzgebung von New Z)ork eine Gesetzvorlage unterbreitet worden, welche bestimmt, daß nur gehörig lizen sirte Aerzte im Lause ihrer Vorträge vor Studenten der Medizin oder vorwis' sentschastlichen Gesellschaften öffentlich hypnstische Versuche mächen dürfen und das unter ähnlichen Verhältnissen nur ein lizensirter Arzt einen anderen t.-. i?f.C i w. Dpnoiinrcn yars. ueoerrrerungen. oie ser Bestimmungen sollen den Thatbe stand eines Vergehens bilden. Die medizinische Gesellschaft im Staate New Z)ork tritt für diese Maßregel ent 5"..- - . . " fl 4. scyleoen in o:e -cyranicn, ne l n ocr Ansicht, daß. wenn der Unsug des Hypnatistrens durch Nrchtärzte nicht bei Zeiten abbestellt wird, derielbe mit der Zeit riesige Verhältni'se annehmen dürfte. Vor nicht langer Zeit war die Lieblinzstochter des GastwirthS Ehace. Besitzer des Eranston Hotels an der Pawturseter Ehaussee bei Provi dence in Rhode Island mit dem jun gen und hübschen Hausknecht ihres Va ter. Waller Watfon,. durchgebrannt, und hatte sich mit ihm heimlich verhei rathet. Diese LieblingStochter. Louise htSF pe. war eine gejchiedene Frau von dreißig Jahren uud hatte sich hoch und heilig verschworen, nie. wieder zu he! rathen. Als sie aber den schmucken und freundlichen Hausknecht sah. der noch nicht einmal stimmberechtigt ist, zog die Liebe wieder in ihr Herz ein und Louise faßte schnell den Entschluß, eZ noch ein mal mit der Heirath zn wagen. An fänglich hielten ihre Eltern die Nachricht von der Wiederverheirathung ihrer Tochter für eine bloße Mähr! schließ, lich aber machten sie gute Mine zum bösen Spiel und erkannten Wätson als ihren Schwiegersohn und künftigen Wirth vom Eranston Hotel an.. Eine von Thomas M uirey von Poughkeepsie, N. Z)., erfundene Eis'Lokomotive hat ihre erste Probe kürzlich auf dem Eise bei New Hamburg trefflich bestanden. Es ist eine prächtig aussehende Maschine, nur acht Fuß lang und vierzig Zoll hoch, aber sie fährt auf dem Eise gerade so schnell da hin. als eine Lokomotive auf den Schie nen. Sie ist in Wirklichkeit eine Mi aiatur-Lokomotive, nur daß sie vorne und hiüten Läufer hat. Die Probe ivurde mit 180 Pfund Dampf gemacht, zwei Männer standen auf dem'Fnßbrett und eine Geschwindigkeit üon 30 Mei ; ...... ... . , - t len per lnnoe wuroe erziel!, tfn'ei Damen waren die Passagiere und spä ier wurde eine Anzahl Schlitten, mit .klläben gefüllt! angehängt und mit g:ößcr Geschwindigkeit nächgeschleppt.' Der Ersinder gedenkt, im nächsten Win ter eine (ssis-öokomotive Probiren zu können, die mit angehängten Passagier schlittcn 100 Malen tn der Stunde zu rücklkgt. Sechs Monate nach der Er richtung des ersten Hauses in Denver, l5ol einer kleinen 'Holzhütte! wurde einen; mit einer Halbindianerin verhei ratheten Schotten das', erste . Kind in Denver geboren, es erhielt den Namen Zohn Denver McGaa. Diesem Kind chen wurde von der Town Site Com Mny ein Geschenk mit einer Lot ge., :nacht. Sein Vater starb eiwa 8 Jahre päter und hinterließ 20 Lots. Seine Nutter zog bald darauf zu ihren Ver wandten in Pine Ridge, S. D. wo der Zunge aufwuchs und seinem Onkel Sam" im letzten großen Jndianerkrieg als ' Kundschafter' diente. , John McGaa ist jetzt in Denver und zwar mit der bestimmten Absicht, sein Eigen thnm und Erbe zu reklamiren. Die Grundbücher folleil sein Recht klar und deutlich zeigen: diese 21 Lots liegen jetzt im Herzen der Stadt und sind, sehr werthvoll.!! Wenn John D.- sie aber wirklich erhält, so wird es erst nach jahrelangem Prozessiren . und großen Ausgäben feim Oberri chter Füllen vom OberbnndeSgericht . in Washington hat kürzlich in der dortigen Post- die Er klärnng. erlassen, daß sich seine älteste Tochter -mit. Zustimmung ihrer Eltern mit Hrn.' Eoblin E. Manning aus Nord Earo'ina in 'San Rcmö verheira thct habe. ," Diese Erklärung hat ihren Gründ i einfach darin.' daß die, Eltern lane , Zkiti gegen die Heirath waren wie allgemein bekannt war.? Der Ober richter ist mit acht Töchtern gesegnet.von 0.-n vier entweder gcgeii de,l Willen der Eltern geheiiathet oder doch wenigstens durch ihre Heirathen gezeigt haben, daß sie sich in ihre Herzensangelegenheiten nicht :! drein 1 : reden la sen. Und so hat es anch diesmal ,! die älteste Tochter Mary gemacht, d.e von Amors Pseil getroffen! dem glücklichen Sohn deS gcweskttkn Gouverneurs von Süd lsarolina ihre Hand gereicht hat. Ihre iebcZgeschichte entbehrt der Romantik nicht. Der iunge Manning kam vor mehrere Jahren nach Washington, um als jPrivatsecretär ! deS ! Senators ' Mi E. Butter , v on Süd-Earslina zu fun irenKundIzugleichz.dieMechteN ..Georgelöwn Universily- u studiren. r war bald gern gesehen in der guten Gesellschaft und wurde durch Ver mitte lang der Familie Breckenridge auch mit sen ; Töchtern des OberichterS Füller bekannt gemacht. Er verliebte sich in Mary Füller und fand Gegenliebe. Die Eltern des Mädchens waren jedoch da zegen ! und um die jungen Leute aus emanderznbringen, wurde Mary nach' Deutschland geschickt, wo sieauf tzemEon servatorium in Berlin sich in'ber Musik weiter ausbilden sollte. Die Liebenden unterhielten gleichwohl einen bestündi i-n Briefwechsel und schließlich kreuzte, auch der iunae Mann den Ocean' um
seine Braut wiederzusehen. Mittler weile war Frl. Füller in Berlin erkrankt und ihre Mutter trat ebenfalls die Reise nach Europa an. um ihre kranke Tochter zu pflegen und nach Hause zu bringen. Während die Da men sich zur Stärkung der Genesenen in Italien aufhielten, traf Manning mit seiner Mary zusammen und über redete sie. sich sofort mit ihm trauen zu lassen. Mama Füller blieb nichts An deres übrig, als gute Mieuc zu machen, als sie hörte, daß ihr Töchlerchcn im Lande der Grangen Frau Manning ge worden sei. Sie gab dem jungen Paare ihren mütterlichen Segen und reiste heim zu Vätern. Die jungen Üidk bleiben noch in Europa, um die Flitterwochen daselbst zu verbringen ünÄ werden dann ebensalls in's Vatn -kand zurückkehren. '
Die durchschnitt kiche Da u des menschlichen Lebens soll im Ver hältniß vou zehn Jahren in jedem Jahr, hundert zunehmen. Auf den neuen stählernen ZriegSschiffen kann keine Flagge meh: m die ?)!astsvitzen genagelt werde? -icil auch die'e aon Stüh! siud. Inder Welt werden jähr. lich 3.000,000.000 Pfund Papier ge braucht, das von 4.500 Papiermühlen gettefect wird. Die j ä h r l i ch eu E r h a l t u n g skosten einer Familie für Lebensmittc! belaufen sich in den Ver. Staaten 3ii! I43.55, in Eurä iuf - Vom ZlnSlande. Aus Brüssel wird be. richtet: Die Untersuchung in der Ange legenheit der gefälschten UniversitätS Diplome nimmt nur längsamen Fort gang. Zwanzig Personen sind in die Scandalaffaire verwickelt und fünf von ihnen besonders schwer compromittirt. Diese fünf sind ein exotischer Graf von LabaZ-, ein aus der Advocatenliste gestrichener Anmalt, ein Subalternbe amter, ein brasilianischer Student, der unterdessen geflüchtet ist, und ein Kauf mann, die fünfzehn .anderen Fälscher waren eigentlich nur Figuranten. Von dem Bestehen der Diplomfabrit erhiel ken die Behörden auf folgende Weise Kenntniß: Ein Student hatte für 500 Francs ein Jngenieurdiplom erstanden. Nach kurzer Zeit forderte er jedoch gegen Wiedergabe des , gefälschten Diploms sein Geld zurück und drohte mit dem Staatsanmalt. Der ezotifche Graf gab das Geld wieder heraus, aber der Student erstattete trotzdem Anzeige und legte eine gut gelungene Photographie des gefälschten Diploms bei. Die so fort eingeleitete Untersuchung förderte eine ganze Anzahl von solchen Diplo men zu Tage, die alle mit den täuschend nachgeahmten Unterschriften der Prüsungscommissionen und selbst mit dem Siegel des Ministers für . öffentlichen Unterricht versehen waren. Die Fäl scher legten vor dem Richter sofort ein umfassendes Geständnis ab. In Jazlowczty, einer anderthalb Meilen von Vrody entfernten Ortschaft, ereignete sich ein er ichreckender Fall bäuerlicher Lynchjustiz. Im genannten Dorfe kamen jüngst mehrere größere Brände vor, welche allem Anscheine nach von bös villiger Hand gelegt wurden. Der . Berdacht der Thäterschaft lenkte sich aus einen Ortsinsassen, der schon früher wieder holt wegen Brandlegung abgestraft worden war. Der Dorfschulze berief jetzt die Gemeindevertretung ein, welche nach Einvernehmung der durch die FeuerJürunft beschädigten Einwohner eine sörmlije Untersuchung in dieser Angelegenheit einleitete. Schließlich nkannje das bäuerliche Tribunal, daß der Jucnlpat des ihm zur Last gelegten Verbrechens schuldig fei und daß dieser Häher das Leben verwirkt habe. Der Beschuldigte wurde vorgerusen und von dem Verdict.in Kenntniß gesetzt. Hier auf versetzte der Vorsitzende dieses Ge richtshofes dem Beschuldigten zwei wuch tige Fauftschlüge. so daß dieser besin nungSloS zusammensiel. Sämmtliche Theilnehmer der Versammlung stürzten sich sodann ' auf den Bewußtlosen und hieben auf ihn aus Leibeskräften ein, c . -s..r. e tn .:ri i t-:t i e. 'rn vl5 lyr i-ojcr on elzr uusguo. - jycr Erschlagene weist 146 schwere Wunden am Körper und neun im Gesicht auf. Das drod?er Bezirksgericht entsendete eine ' Untersuchungscommission nach Jazlowczyk. Zahlreiche Bauern wur den verhaftet., Der ökumenische P a t r i archNeophytos Vlll. empfahl unlängst den Schülern des griechischen Lyceums Hadschi Christu in Konstantinopel, dem er einen Besuch abstattete, neben ihrer Muttersprache besonders die deutsche Sprache zu pflegen. Nachdem er dem Unterricht in. mehreren Klassen beige? wohnt hatte, richtete er an die Schüler eine längere Ansprache, die er mit fol zenden , Worten schloß: , Nehmt ; Euch die deutsche Jugend zum Vorbild; nur in , einem Lande, dessen. Söhne nach idealen Gütern , streben, kann ' ein so glückliches Volk wohnen, kann ein jun zer Herrscher eine so bewundernöwerthe erziehliche Thätigkeit entfalten.- Die Ansprache hat berechtigtes Aufsehen er regt, und man ist allgemein der Ansicht, daß sie unter ausdrücklicher Billigung des Sultans erfolgt t?tW:f '"' F o l g e n d e a m ü s a nie Schmuggelgeschichte wird von der russi schen Grenze berichtet: Drei Schmugg ler wollten kürzlich Schmuckfederu, Thee und Kurzwaaren bei Janowo Über die Grenze bringen. Als sie be reits einige hundert S ritt jenseits der Grenze waren.lmurden sie plötzlich von einem Grenzwächter gestellt. Während zwei der Schwärzer eiligst davonliefen, wurde der dritte mit dem Kolben nie dergeschlagen und blieb anscheinend todt liegend Der Grenzsoldat glaubte seiner Beute sicher zu sein, deckte den Schmuggler mit seinem Mantel zu und lies, nachdem er sich durch Abgabe eines AlarmschnsseS SuccurS geholt, mit sei nen Kameraden den andern Schmugg lern nach, die jedoch bald in dein nahen Forst verschwanden. Nun sollte ! wenigstenZ der zu Boden Geschlagene eingebracht werden, doch als die Soldaten zurückkehrten, fanden sie die Stelle leer. Dn todtes Schmuggler hatte sich schleuniast, von der Betäubung erholt.
iilf Der größte Schmerzenstiller aufderWelt. Lindert .heilt NheumatiömuS, Neuralgia, Schwellungen, lahme . steife Glieder oder Muskeln, Gicht, Nucken, u. Gelenkschmerzen, Kreuzweh, Brand-, Schnitt u. Brühwunden, Frostbeulen, Quetschungen, opf,-Ohren, nd Aahnweh, Geschwüre, ,c. Jnallen Apotheken zu haben. Preis 23 Cents per Flasche. reine Mi'.ggeiwqare uno oazu noäz den Mantti deS Soldatcii genom men und das Weite gesucht. Kaiser Wilhelm hat a ls neues Wappenzcichen, für Elsaß-Loth ringen den Reichsadler mit der schwe, bcnden Kaiserkrone, belegt mit einem gespaltenen Brustschilde bestimmt, desen rechte Halste die herkömmlichen Wappen des Ober und Untcr-Elsaß. und dessen linke Hälfte da? entsprechende Wappen von Lothringen enthält. Die oon dem Kaiser genehmigte Farben skizze zeigt den dentschcn Reichsadler mit der schiocbenden Kaiserkrone nach dem im Aeiche gebräuchlichen Muster aus der Brust den mit der Herzogskrone gctrönten hochgespal lenen Schild, dessen rechte Häljje quer zezpalien in. e rea)ie tisauio Hälfte zeigt oben im rothen Felde einen goldenen, von je drei goldenen Kronen (2 und 1) begleiteten Schrägbalkeu ftüappen der Landgrafschaft ' Ober Elsaß), unten im rothen Felde einen silbernen, beiderseits mit gleichfarbigen perlen und Dreiblättern abwechselnd besteckten Schrägbaltcn (Wappen der öandgrafschzft Unter-Elsaß). In. der linken chlldhälste eljchenit i n goldenen Felde ein rother, mit drei gestümmelten. veißen, schräg gelegten kleinen Adlern iaUmons) belegter chrägbalken (Wap pen des HerzogthuulS Lothringen). ES :rgibt sich aus der Blasonirung dieses Wappene,chens, daft die heraldischen Wappensarben für das NeichSland chwarz-2i)e,ß-Roth und. Eine erstaunliche Anzahl von (vey lltcrn bezog General Menabrea, der italienische' Gesandte . in Paris, der unlängst sein Entlassungs' esnch eingereicht' hat. Außer seiner öefoldung als Gesandter in Paris, die einschließlich der üblichen Repräsen tationSaelder jährlich gegen 200.000 Litt (100.000 A!ark) belrug. erhielt er Gehalt als l'Zeneral. als Prolejjor der Mathematik, aZS Stallmeister des KSnigs und als Vorsteher der Abtei von Altacomba, die Menabrea überhaupt nur ein einziges Mal gezehen hatte, als er ennae Kunztgeqenjtände, dle nch da selbst befanden, nach Paris schassen ließ. Als General hat der Gesandt! natürlich auch ' hoize Pserdeaclder be zogen, und schließlich hatte er noch als k, , . n - r-! filier vom wros-Hreuz oes 'an iaii rijio und Lazzaro-Ordens ein ansehe ücheZ Zahzeseintommen. Der gefürchtet? Nüu der hauptmann Johannes Lester, auf des sen Kopf von der bulgarischen Regie rung mo Frcs. ausgesedt waren. würd: in einer nahe bei Sara???ujZaa in Bulgarien gelegenen Waldung von einer bulgarischen Patrouille gefangen. erlqoen uno von vem PoltMVleu:e ant Petro enthauptet. " Leiter war m Jahre alt, ariechlicher W.i.'uo, ledig nnd auS Konstantinopcl aebürtin. Der Verbrecher hatte feit ncuu Jahre das Räuberhandwtrl mit cmer ftrmlich oranisieten Räuberbande in den ver schredeilen Bezirken Bulgariens. in-Zbe sondere im Balkan, geführt und auk feinen Raubzügen zu Wasser und zu Land große Geldsummen erbeutet. Erst in den letzten Tagen hat er fünf Raubansälle unternommen. In Ei senbahnzü.zcn und,, Schiffen pflegte er im Eoupee. oder in ' der Ea jüte schlafende Passagiere durch ein Betäubungsmittel kampsunfähig zu machen und dann zu berauben. In Hotels oder Gasthöfen logirte er sich unter verschiedenen Namen mit gefälsch ken Schriften und Pässen ein. beraubte zur Nachtzeit die Passagiere und fand immer zur rechten Zeit das , Wette. LefterS Kopf wurde, wie der Neuen Freien Presse- . geschrieben wird, als Trophäe nach Sara ! Mussah gebracht und 21 Stunden auf einem Laternen Pfahl dem Volke gezeigt. Am 31. Ja nuar Nachmittags wurde der Kopf Lefters durch' den Segler Vcrca" nach BurgaZ gebracht, wo er, auf eine hohe Stange gespießt, vor dem Polizeigebäude bis zum '2. Februar -den Einwohnern dieser Stadt, welche zu Tausenden herbciström!en, zur Besichtigung auSestc! t war.', : Am i 2. Februar wurde Lefters Haupt;;; durch die bulgarische Post nach Sophia gebracht., , , Ein Photograph in SaraMussah hat den Kopf 'des Bri ganten in z drei Sitzungen aufgcnom men. , $ Die GesichtSziige sind nicht ent stellt,, die Augen halb geöffnet, ' daS Haar ist kurz afs&oren.:.i:.;;:,.i.::'s:i.::..'-.! .t-SK-ä . . bii,;-- (jii!'!,. rt:. ;':V.;- I I ' i UüZ-s. , ; UacUrt seit 1859. - !,.n.!'.ä',;i.!:i ij'ii.JJiiü'f.S'.i WUM, I I "' t ii;,,!:? VWi ITcri Ms ttti pH trrr tts ; i t: .;; v':'ii-w'w mmm ürLr!9:i ,,,,,, !, .-w iV J itY&xaBahtä 1'$ ;;'ja -ißD'L, t ttmg, meU f:'li$ r ille deutschen Blätter in des G;IVer. Staaten und Europa. uuntllafc IWatoefeAiMrikMdMlM U. in ooim UMohato-iuokal o :g OT XtahAt am robUlOBU t ii tMbftra ntsaexbe Aaattco ttm jwd ohfcMgOToU wweh, m ibn rbCi-
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Ankunft und Abgang der verschicdenm Eisen bahnzüge im'Nnion Depot, Jndianapoiis. - Vandalia. Abgang Poftzug 7 SO Vm Vni Nm An, Nn: Nm VtN, Vm Vm Vni Nm vijpreB... ii w Expreß 100 Accomodatlon 4 00 erpreß.. 7w örprek. H 00 Ankunft Expreß ... ; 3W Erpreß Accomodatton -....10 00 Erpreß 2 0 Schnellzug B20 Accomadation 7 45 Elevelanb, Mincinnatl, Chieago und St. Louis. Indianapolis und Cleveland Tivision. Abgang Expreß 6 SO Vm Expreß...... 9 35Vm Erpreß:.. 11 45 Vm LimitedLrvreß 3ANm Expreß .. L4SNm Ankunft Erpreß 7vOVm Erpreß 11 1 Vm Limited Expreß 11 55 Vm Erpreß 5 M Nm Expreß.. 10 50 Nm St. LouiS Division. Abgana-Erpreß 730Vm Limited Erpreß 12 03 Nm Expreß 5 20Nm Expreß, täglich ...10 55Nm Ankunft Expreß täglich : . 3 20 Vm xpreg . . Limited Expreß Expreß.. 9 25 V m 2 55 Vm 6 20 Vm Chicago und Cincinnati Division Abgang Schnellnk -östlich. 3 55 Dm Accomodation täglich 7 05 Vm Accomodation 10 ?x Vm ' Postzug 3 00Nrn Accomso. (nur Sonntags). 5 00 Zkn Accomodatton 6.45 m Ankunft- Nushville Accomodation. 10 M Vm Postzug ;..H50Vm Jnd'plö Acc. (nur Sonnt.).l2 35 Nm Accomodation.. , 5 00 Nm Accomooatlon: .10 45 Nm Schnellzug 12 15 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Accomodation 7 10 Vm Scknell.Post 12 01NM Lasayette Accomadation 5 15 Nm Schnellzug ; 12 3 Vm Ankunft Schnellzug 3 20 Vm Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpoft 2 M Nm Accomodation 615Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 45 Vm Expreß I2 03Nm Danville Accomodation. . . . 55Nm Expreß 1052Nm Ankunft Expreß. 315 Vm Danville Accomodation. ... 10 40 Vm Expreß 2 40 Nm Expreß.... .!5 Nm Peoria Division östlich. AbgangErpreß 3 35 Vm Accomodation 5 30 Vm Expreß.. 3 05 Nm Ankunft Expreß 1 1 45 Vm Accomodation 9 00Vrn Sxpreß l030Nm Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 15 Vm Expreß 12 Nm Expreß... 700Nm Schnell. Expreß 11 10 Nm Ankunft Schnell'Exvreß 3 20 Vm irxpttB... ivao tum Expref 2 50 Nm Erpres 20 9trn Pittsburg, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 45 Vm Columbus Accomodation... 900rn Expreß 3 00 Nm Nichmond Accomodation... 4 00Nm Expreß 5 30Nm Ankunft Richmond Accomodatton W Vm Schnellzug 11 40 Vnt Expreß j!2oONm Accomodation 345 Nm Expreß 6 50Nm Expreß 9 00 Nm Chicago Division via Kckcmo. Abgang Expreß 11 05 Vm Expreß 11 30Nrn Ankunft Expreß 3 30 Dm Expreß. 3 45 Nm LouisviUe Division. Abgang Expreß .: 3 40 Vm Louiöville Accomodation.. . 8 00 Vm Schnellzug. . 3 55 Nm Accomodation 4 3)Nm Ankunft Accomodation 10 25 Vm Schnellzug HOOVm Accomodation 6 00 Nm Soezial täglich. 10 50Nm Cincinnatt, Hamilton und Ändiana- - polis. Abgang Expreß 3 55 Vm Cincinnati Accomodotisn . . 10 45 Vm Expreß.... 3 00 Nm Expreß 3 30Nm Expreß........ 30Nm Ankunft Accomodation 9 15 Vm expreß ..1115Vm Expreß . . . . .-. ....... ..... 7 45 Am Erpreß 10 55Nrn Erpreß............ 12 3.5VM Indianapolis und VincenneS. Abgang Expreß . .. . ..... 7 30 Vm ! Amcennes Accomodation. ..410 Nm Ankunft Vineennes Accomodation! 1 00 Nm ; Expreß.............. .... 5 05 Nm Cincinnati, Wabafh : und Michigan. Abgang Expreß .. . ............ 6 30 Vm Expreß ...... .... .... ....II 45 Vm Expreß . 1 . .... .... 6 45 Nm Ankunft Expreß... ...... 11 10 Vm Expreß iß;i.... 8 00 Nm P-:;A Erpreß ....lOSONm Indianapolis, Decatur und Western. ':: in "i1 ;;; .'"'pii ,: -. - , , . - Abgang Expreß. . V . . . SSOVm AccomodÄtio . . , ... . . . . 4 20 Nm SchnellEx?reß. : 11 00 Nm Mkunft Schnell Erpreß .... .... 330 Vm Wtä---z . 4 Accomodation. G . ...... . .. 10 10 Am L. Erpreß v. . . . '' .. 45 V in LouiSville, New Älbany und Chicago. i:!:.;!'v-'ii!;:i;!i!i!;i::';::!:;::i ! Ji? i"ir!'.';;i !i-''Si; "i..!! üi:;' u.-- : ' --- ü. Abgang Expreß ........... ...12 40 Vm Expreß t. ..,,. ..11 35 Vm ri Rono Accomodation..... ö 20 Nm Ankunft Expreß !t,v"-. rfS '25 Vm ;;t::liK(mon Accomodation..... 10 40 Vm iiSfellfi'ii'i! Sif litt! Und u p4 m Hk tat H, hr Akn It AMiu. Te us, nd Ju. Homm, 1 im, ui. M4jrir nMrMaiWfMW,f Mtttk. ! c.l Üw wrk n4 H"r wc.i. inhmtrtiomg umi rmy mt k. whmrtr ?m mn. F.ntm t. rlnc.n rc rtlj antln ttvm 9 f ildftd.;. AU , Wlir ZlwW H 9M1 I J VM, v . . v . nm. tMwmm m H ih. Hm, fiif muma f m. . fklhin uakn rnc4r tkrnu' tS,X2II$J-CnöaiirrUilr I K eil and mMMmu. in ;.r rr.
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ist das einzige Blatt !n Ändiana, totl chcs die r Jiltcresscn des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Als Organ des Bolkes und nicht einer Partei oder Park.'iin tercssen kämpft sie unentwegt für Ureikeitn.N auf alle Gebieten deS Lebens. Die Arbeit dcS Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Neformen, welche die Arbeit zur frcub?bringenden Lust, statt zur Niederdruckenden Last machen. Jeder fortschrittlich csinte, söllte es als moralische P sticht nnpslnden Leser der Jndiana Tribüne zu sein DaS reichhaltlge Soiriitags - Vlcrtt bietet eine Fülle unkerhattenben Lefe stosses. Der MonucmcntS Preks der täglichen Tribune ist Z 2e, des Sonntagöblatts Zc, beider zusammen 13 Cts., per Woche oder I Ctö. per Monat. Durch l He Post versandt, kostet das . ?' Tageblatt HI, das Sonntagöblalt H2 per Jahr, beide zusammen $0 in Vorausbezahlung'. aller Art werden rasch und billig au? geführt. Eintrittskarten,, Quittungen. Constitutionen, ., Z $ : , ; T " . ,; & i j: i -'S- ! "" il" ,,; Nechuungen, GestbaftSkarten, Brkefeopfe, Zirkulare, , W'V! .if (. " i ' ' - - .Ist,. : ' . m - . Programme u. f. w. . 4,' - '- - rr: " . , . :i!p: i '. -V Zi,.' ' für Geschäftsleute und Vereine werden -t :K '--f IM 0rM-"'-f " - geschmaövoll ausgeführt. U:ri:: .mm Sw J . ;ij;iif ij'i ;?; jijii'
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