Indiana Tribüne, Volume 15, Number 161, Indianapolis, Marion County, 28 February 1892 — Page 7

MK ÄÄiffdrach.

Uzt trm 3tarien;fcta roVn,!t, GafriTasm. Wir wann fünfzehn bis zwMIg Pqf fsgiere erster Klasse auf dem Verdeck eines ststtttchen Dampfers auf der Ueberfahrt von Llvorns nach Genua. Die Sonne war eben untergegangen und der Westen noch voll glühenden Lichtes, es wehte ciri lauer.weichcr ÄJind. Die Herren ranchten, die Damen betracht teten bcn weiten Hsrr;ont und das ruhige Wcer, ein jungcS Ehepaar saß zärtlich aneinander geschmiegt. Da kam einer aus der Gesellschaft auf btn unglücklich?'! Einfall, von einem furchtbaren mrur zu erzayicn, ocr rocuige Tage vorher gewüthet hatte. Ein besonders dlcnstcisrig.er Herr U merkte, daß er eine französische Zeitung t 1 t A. i.:. f. . . , -' , . 1 Und der diensteifrige Herr ließ sich nicht bitten und das Blatt auseinander faltend las er eine ausführliche Vcschreibung des furchtbaren Unglücks, die man in wem I j dorren zusammensaen rann. MkNeÄ in der Nacht war iti englischer Dampfer in die Flanke neS deutschen AusWandercrscknffes mfahren, das in r p m rsenige? als einer Viertelstunde sank. Bon 000 Personen Waren höchstens 150 flerettcl,gaitje FijmKicnareji urngem i - m v- I M I a mw si1 Tim 1 n n v w .üMtu wiM yu ,1. Nettunasböte usaefetzt und soviel Schisibrüchige darin aufgenommen, als 1 zln fassen vermochten: dann mußte eS seilst einen Hasen ankaufen, denn es war 'schv bcschäd!gt worden. Daran schloß A. l) der übliche Ausruf zu GcldZammlun: Jen für dic.Hinterblicbenen der Vcrun C. Jl... I tuaii.i. Jetzt folgten' cinc-zahLose Menge vor Bemerkungen. & Aifii sijrfirfjP 1T totti I A er wie G es möqllch. da! man mn Vj f ms -ViH 'etwas orncht und Klugheit derartigen Anglücksfallen nicht vorbeugen kann?" .ES grbt gree'fo viel Gefahren auf 'dem festen Lande auf dem Meer," .Wenn man darüber nachdenkt, mochte m an an: lieb sten gar ni eh t meh r von Hause fortgehen." ,Äuch zu Haiise ?ann einen ein Un 'glück' trcssW,.rveml man cS am wenigsten 'erwartet 'Ein gutes Theil Fatalismus ist ,nn? keutbkkrlich im Kbcn'

cn qaoz, ctc jcncic iujt vemieiven zuzuoringen. unter centriicn, heiten enthalte. Von zwei, drei Selten die fortgingen, war das' junge Ehepaar, rief man: Lesen Sie. bitte, lesen Sie. das mich mit vieler Soflickkeit arükte.

Diese tiefsinnigen Betrachtungen wnr- ick). alles um mich her schwanken die an'den von einem nervösen Passagier mit der lchlaftrunken wle rch. sich halb erhe- ' , r v 1 . . . . t ,iL .r.t. 7 ... . f

Her Benlerkung unterbrochen: Könnten mx n'.cht von etwas Anderem sprechen ? Ja. ia,8 riefen Viele, wrr wollen nÄ lieber, von heiteren Dingen mUer .halten." Wenn-ans irgend einer Ursache ein ' Gespröchsgegenfland tieferen Eindruck Zkat ,a,t, in es fchwcr, einenr anderen K:tesse abzuaewinuen. So n?.a es hier. -Die allgemeine Unterhaltung mtrde sxrochen,.wemqst5nS in meinem Kreise erschah das. Wir waren fünf Personell. ich, ..das,-junge Ehepaar, von dem ich zchMfANWHs sprach, und zwe Hrrren mittleren Äkers, alles Bekannte aus dem Hattl.,in Lworno. Das Ehepaar aus Sizilien und auf der Höchmtöreife.

mg v v p - v. I ki ffl-. I f.H4 "lilil- -M f t. I 4.1- v 1 trx - I vom chlat uderwallmt waren, kzui r.iziltt und lwrte endliÄ aan: aus. lS . . , , A . , . ,

x..,: ' ' , ... . ; . , ; ; l azrlcn uno weinten, elmac vetercn.

Tr . .-yf1 mr ""V"; dnre 'fluchten oder iraqten. sinnlos

..l1' wwiivfv- &ArXt . ci,' .:tx ... ..,

lp-.'r' mm ro n M . firrirrnTi nw ?t f m v r

l-egrisfen. .Der junge Gatte hatte mir ! mir die.Ursache der Aufregung nicht er- , semMsiienkarte überreicht, aus welcher fkklären konnte. JPh il.L. - .wx. ' r I ' , r t t , .... , i ' i l'

Ii5iia; :Aooorar uarniuo yitaRt. re ayorre, wie oer capiian mir enrKran stammte aus einer fran;ömcken schlössen er Miene aber leichenbla ntn

KaufniannSfamilie. die feit nbrercn Gcnsratisnen in Melnna anläma kwar.1 wtt htez; Maria. Selten habe i& itui s . 1 i-r , , . ? . - , . ' MtttMnt, kastanienbraunes Haar und ln,cn . von der zardc uns .fe ses 1 je von.kir andern Sche zeigen ZLnnte:;l ! Visen. UN) heiter, wartn fle zu lücklich.: Air. ihre Gefühle vor Anderen rbergen n m-iflfn , . " ; 1 ' ., . W,r sprachen also weiter von, dem Schicksal der beiden Dampfer, betlagtcn !tie Opfer, und, bemitleideten die lieberllebendcn ,, .Fzmilicn, die ziisammen un!cr!ngk.n, sind :;n, beneiden. . Aber mt schrecklich, .fclbe? tereit'ct;3ju hi und seine Liebe nicht :-iei?r,um sich ;u sehen. .I eine! kühnl:ch?n Fl'.lle würde ich meinen Netto? an1lc;ey, mlch sterben zu lassen." .Sie habend gehört" sagte der Gatte lebhaft, I niii also diefeNacht f.nfer amvilcliikk ntrin irnS "CAr midi - t r i i f - ji i,, " iy lz 0T " ' v r y .. nicht an daö'Ufer brlagen können, t bemühen Sie sich nicht um meine Fr?." 1 Nein, gewiß nicht" wiederholt!: 'sie Nljch:?deli. , , , , A! so"' fuhr er rdemfclbcn schcrzzmden Tone -fort - ?oe?de ich unter "den .i . rc..t t r.: ix. ' 'i litirjs. .vMimcnucii f:i;r, 10 inirn lüiaj i'V I l-f-l t i S) i mtt in i 'TT,' Uy fisr ' : M . - Va.i V 1 fc V bi ' ri? W j W 4 " 111111 H,: Es war dunkel acarden. und wir b,efioc? munter zugehen. ,, ' ,, , Jn Augenblick bemerkte ich, d der Hiuime! .nicht mehr so klar war, wie noch eine Liertclstunde rorb: nach der , Lm-rbemschen,. :üste zu standen schwarze .Wolken, in dcnen es son eit zu Zeit , blitzte. Vielleicht in Foltze ver bis dahin ' geführten Gespräche machte mir diese Entdeckung einen gewissen indruck, de ich niich lniea?, weinen Freunden mit;u- , theilen; diese hatt, indesui Äie Verän- , tserung ebenfalls bemerkt.' Zch" nahm einen Matrosen bei Seite und fragte ihn lei-e: Werden eolr Sturm bekmmen?" De Matrose, der kein Master wn Höf, liit war, zuckte die Achftln, t daß ich 1 'nicht wustte, ob ihm vklNl Frage iächer-! lich o..'schici:, oder,,, ob' nicht iin Stande war, zuir zu antwsrtu! ' ' ' ' , Der3aal unten n?arfcsi ganz gefüllt. Cine , nnösin sag Klavier und spielte e Notturno oen Ebopin, ermthit durch die leisen Bc!tallsbeeugungen , von zehn oser , zwö nachsichtige Zuhörern. '' Xle Platze a,n Tisch waren rvtcnieilj besetzt., Zn.el eitere Herri'n spielieü Schach, das Ehepezr 5!iani llCtterte in de, iilustrirt,n Isrrnalen. ahlköpsiger Herr, der, wie eis penfiö:irir Oberst aussah, las im Krs"ch mjwy Möpciieit machte $ltti

,o iqionc 4aar geieyen; erwarruneir, ycranzuiommen uns iyn zu fragen, Was hatto schwarze, ausdrucksvolle Auczen lmd geschehen. Er sah mich mit einem La--cißCTL80,llf ri zieffchwanea Bart : iu hatte, chcln an. 'da mir 'das Blut erstarrte.

' eercL. .')kese deiden jungen Menschen zwanzig Minuten sinken. Wenn ,vle ftaichcn auf .dem Gipfel , ihres Gkückch. Wassag ruhig bleiöen, . hoffe ich Me! ' sie , wußten micht, daß das Leben sich ihnen Drittel derkelbm zu retten." " , -

.Ohne Aweiicl" sagte die rjrnw rc.en nrnd dle'erwirrungnchfen ttrau-r.smb.wji der Ucberlebendin noch ttt' lede.n,: Augenblick. Alle prangten itänv.trnSru-Hhrr ss . 'TnSf. -nnch der ettf.wo die ersten Bote herab-

zen 'in ihrem Tagebuch. Dann fasse noch steif und feierlich ror sieden Tassen Thee und sieben- Teller mit EandmichI, sieben Engländer, die einander so ahnlich are, . daß die Frauen von den Männern sich nur durch ihre Kleidung unterschieden. Sie aßen die Sandroicks und fHMrsken Thee mit der Regelmäßigkeit einer Kompagnie Coldaten, dle eine Uebung 'ausführt, und wenn der öltcstc von ihnen, wahrschein lieh das Haupt, des Familie. ,rtn?aS sagte, antworteten die andern im Chor: 5 es, 0 es, inäeeä. ' Als die Franzosin ihr Spiel beendet

hatte, sang n zung Mann, ein Kauzmann aus Bologna, nut lympathlschcr Tenorittmme ein graztoZecomanzc: 'er Traum. Daraus zogen sich viele in ihre Kabinen zurück ; es blieben nur die rat Saal, die beschlossen hatten, die Nacht in . rW 1 ' ' I . h . . . -.. . ' Die fttan schien mir schöner als je Zuvor Da es sich nur um eine Nacht handelte, batte ick mir keine Kabine neben lassen. sondern einen guten Platz auf dem Sofa mit Plaid und Neifemantcl belegt uu . VeabNötiate. kort zu schlafe?, sv gilt cl gehen oute. Ehe ich mich bknleate, U gab ich mich noch einmal aufdaS VerdtF, um nach dem Wetter zu sehen. Es watntxemtHntVt&m Nkrönderunaen tu bemerken, die drohenden Wolken standen , ij m r . - V i. ftroctg Mhcr am iMmtncl und es vilvle bäusiaer. Auch waren die Vewequngen des DampferS starker aeworden. rotz? dem streckte ich mich ruhig auf dem Sopha ans, legre den Plaid unter meinen Kopf, und deckte mich mit dem Mantel zu. Vier eber fünf Vanaakere waren sckon einae? mahn, nickt weit von mir scknarckte der i-y--T , , , muae ,enor. wn Matrozc löschte alle Llchter bis aus rmS Äurze Zeit laa ich mit offenen Anqen nnd horchte auf all die verschiedenen Gerausche des Schisses, das Keuchen der Maschine, das äknarren der NettungsK böte, das Mirrcn der Fensterscheiben, das dumpfe Brausen des Wassers, das hoch am SchissskielKmporspritzte. Endlich' siegte die Müdigkeit und ich schlief ein. :5Q wein man. wie mnae 10 ae? schlafen, ich weiß nur, daß ein plötzliches Geräusch, wie das Zerbrechen von Glas, mich weckte und ich erschreckt die Auaen Mlsfchlng. Beim schwachen Schein des Mondes, der noch am Hlmmel stand, sah ilCIi ilUÜ tUl)tiCH -UUlHjCll. 4Jil lilVlUClC das Läuten einer Glocke dringende Ge fahr, von allen selten erscholl verzwer feltes Geschrei. Man rief: Alle anss verdeck." Dalbanaekleldet me ich war. tmr:te rch dre Treppe heraus, au; der im Mäuner und Frauen angstvoll zu: zammen-oianaten ; viele von ihnen wurs den wieder .zmückacstoßen, sie hatten ihre Kinder aus den Armen, ie halbnackt und lge cm vor ,.WaS aibt es. was ist d. geschehen ?" Windlichter die al?? dem Verdeck n? .gebracht waren, belenchteten das Mitere Schauspiel. Der Himmel war Skmolkt. es blitzte stark. Aber zN' meinem Er ftauneNiwar das Meer ruhka. so daß ich eben ven. einem Dutzend Matrosen. , mit Kommandoskimme rief: Die Bote inS I Mtef. '&$ gelang mir bis a chn I - 's r und sagte kühl : Der Dämpfer ist auf l euic Sandbank gelaufen und wird rn ,Und dle. andern?" - K&elte mUber? den. Andern. werde auch ich gehörend ' 7 Und cr.wendctc sich weg, um neue Be- . .. t ... Mbett 1 Ör . ö kveu.. ' -Inzwischen: waren immer mehr Wen'schn ,us .daS .Verdeck gekommen, daS sqciaji waren, eoer wollte unter Zien rzlern scin.sdie gcrcttet niurden., - ' , ,. if , - . s jch'fch den Kapitän, den Revolver ua Q;r.Hand,,aus. einige der Widerspäustlgs zten .Auzhcn. ' J&ex meinen Befehlen nicht aehorcht. den ersch:f?e ich" ' rief er mit einem Blick, -de, nicht den 'geringsten Zweifel . r. . u k 5 c r r- t . a, oer,iusrlcyklglclr seiner Ä,oncyr zuliest. , , . ,i, ' Hier ckann ?!icmand mehr herein rief man auö , einem der Bote. .Ltof;tab und fahrt in's Meer" besa!l 5er Kapilän. . ,,,,,!, Stostt.ab" wiederbolte er zornia. indem .er den 'Revolver auf einen Passagier richtete,' der sich ihm widersetzte. !,.-?-',- t. .. .r?..:u . ...... cw.. . uiinc aiinicii yaio roai;iiinnig cor ingi und weisluna über Bord aesprunaen. um schneller zu .sterben, vielleicht auch in der Hessnung, .uon' einem Boot aufgenommeu werd? oder schwimmend das Ufer zu erre6)en. , Ich hätte mich rette können, dsch ich ließ die , airdern vor mir die Böte besteigen, nicht aus Edelmuth oder Unlust ! zum Leben, fendern aus Träaheit, , auö ner Art Fatalismus, allgemeinen Erschlaffng und Angst, die mir den Atyem rauvte uno m) an meik 'uiWlatzrejtbaWrtekvk' 4M. Sl Wie man sich vorstellen karrn, horte jetzi aller Unterschied der Klassen uf und in der großen Menge kennte , ich keinen der Äeisegesahrte hermssinde, mit denen ich jo anaenehm die ersten tun den der Uebersahrt rerpleudert hatte. Bielleichl sah ich sie auch, ohne sie wieder zu erkerllien, ihre Gesichtszüze waren so verzerrt m Angst und Schrei, ihre Beweaunae so seltsam, ihre Kleidung s unordentlich, wenn man das Wort noch gebrauchen wollte für die schief sitzenden Röcke und die anf's Gerathewohl überneworsenkn Mantel und Tucher Ich dachte an daS Ehepaar Riani, an die Unterhaltung, die wir gestern gehabt, hatten sie eine Abnuilg von dem, was geschehen sollte? Und ich fragte mich: .sind sie Sind fit noch an Bord?

1 fv.W ivu'j 11.

Eind'sie in einem dAötef,. Dder am Ende schon ertrunken? Da hörte ich zwei Stimmen zugleich meinen Namen nennen. Sie waren es, Mann und Frau, wenig Schritte von mir entfernt, standen sie unbeweglich, Hand in Hand. So jung, so schön, schienen sie darein eraeben, ni sterben.

Vielleicht ist cö Schicksalsbestimmüng im "V t C r !L. i . . CfV . . , veoen, oaz; vcz ven rraglicycn comen ten oft ein Beigeschmack von Komischem ist : ich wurde mir in dem Augenblick bewußt, vor der Dame ohne Kravatte da , fiti (aMo!" ifi rttfl si? ffiff n Hj)Vlll vuunnuv bald vergessen, und mich den beiden nähernd, sagte ich: Vielleicht ist eS , , l W ...V. C nocy 5t. zam le uns oorluin geycn und es versuchen. Kaum hatte ich diese Worte gesprochen, als ein schlecht ausgeführtes Manöver den Lampler vlotzuch auf me toeuc legte: ein Cchrcckensruf erscholl, ich wurde von einer Mcnfchenwclle fortgerissen und stürzte in das Wasser. Viele kämpften wie ich verzweifelt mit den Wellen ; beim Schein rlncs Alltzes bemerkte ,ch unter diesen die beiden Gatten, die nahe in Ertnnken waren. Als geschickter Schwunmer war ' ich in wenig Augenblicken bei ihnen. Er hatte noch eit, mir znzus rufen: Netten Sie meine Frau"! dann riß er sich mit Gewalt von derselden los, die angstvoll bat: .Ncm, Ea millo. Eamillo, ich will nicht gerettet jetn." 523ie iic dann ihren Gatten mcht mehr sah, wie sie die Gewißheit hatte, daß die Wetten ihn verschlungen, schloß sie die Augen und chre 'knne schwanden. Die Haare hatten, sich gelöst, der Shuwl war von ihren Schultern gefallen, ich fühlte unter meiner Hand das Klopfen ihres Herzens. Ich schwamm mit kräftigen Armen vorwärts, um eins der Böte- zu erreichm.das nicht fern 'war. Schon war ich Äahe dem, Ziele, als die junge Fran wieder zn sich kam. mich flehentlich ansah und sagte: Nein, um Gottes UZarmyerztnkelt willen, retten iic mich nicht, lassen Sie miH sterben." Und da ich auf ihre Worte mcht horte, machte sie sich mit uvermenfchlicher Anstrengung von Mir los. Zanrenö des Kamvies. der sich dabei entspann, ging eine große Welle über uns weg; als ich wieder über Wasser kam, war der schlanke, biegsame Körper Marias wieder meineu Arme entglitten. . -, 1 r?i vsfir all?! s "htn Jßfitif raffi mwwm ww-wwww f wmmmr m wy -w-w- r F w m - der , aus dem Wasset hob. Der Erhob tunastrikb überwog jetzt icdes andere Ge fühl, und Nachdem ich veraebllch an du Nettnng Anderer gedacht, sorgte ich m für du meiniae. 'Ich schwamm nach dem Voot. aus dem nur verwirrtes GeschO entgegenkam - das Jammern der grauen. Welnen'der Kinder und zoruige vder lelvlge stimmen, die mUereinanr sen: . , x$ ist kein Platz meyri . slr mriffif ntcrftTtfftt " ' j, Einer kann noch herein." Nein, nein." : : Es haben noch z:ve, erfouen ?plqy u .Kaum einer. Habt dock Erbarmen!" Inmitten dieses Gewirres erfanten Mich iwel tarle Arme und 5oacn nucy in ZaS Boot. , in dem ich mich mit einer An zahl Keiner Lcidensacsährtcn zusammen.gedrangt fand - ' Ietzt oder ut es genug'' rieten ein zelne ergrimmt. : . :. . , ; .; -v, - Die Wüthend stcn,ri sscn b cn, . M a tro sen die .Ruder aus den Händen, um die Schwinimenden zurück;ustoLen, die ' per sucht hatten, pch deni Boot zu nähern.' ' .Nasch, rasch trief der am Steuer ruder Sitzende machen wir, daß wir fortkommen, ehe der Dampsex uutergeyt , und 'wir vom Srruhcl erfaßt werden.'' Du Matroicn ruderten aus 'vollen Kräften, .aber war das Boot stark be laden oder war es dre unaunitiae tro? .muttg, wir kamen wenig vorwärts In: dessen sank das Schiff, nur einige huttccr i . . .... ... ... . i...:-Wr-t.::.i. oeri tclcrvon uns enisernrrmmerileser, es war .in furchtbares "Schauspiel. Beim Licht der Fackeln, die wie zur Trauerfcier auf dem verdeck brannten, ay man ein Gewimmel von ' menschlichen Gestalten. Es waren die Unalücklichen die in keinem der Böte Plqlz gefunden. , Einige, liefen .wie wahnttnnig aus dem chlss hin und her, -einige klammerten nch an die Ketten -und Stricke, .andere kletterten ' auf die Seaelstangen oder saßen zusammenge? kauert .und starrten vor sich hin. '.Plötz.lich sank der Dampfer immer rascher, die .Facklln erloschen und mit einem unheim.lichen dumpfen 'Gurgeln wär er ver' NQwunoen. er rruoci ertas: :nn " ' " mird zog nnS in seine Kreise, das Boot drehte -sich mehrmals um sich selbst, . die -Nuder und das Steuer zerbrachen, das Meer 'schien uns verschlingen zu wollen. Jn drezer hochiten Todesangst ,lojte ich der , Druck ,aus imemcr Brust, .uiw ,lch schrie .laut auf. , ,,.Mein Herr, mein -Herr," 'sagte 'Jemand dicht neben .mir -und schüttelte .mich heftig. am, Arm, .wachen Sie doch auf." . j, '"',':',' ' :tj:fA , ' f - viis ,:.;!, -.! i.lip:1'''':-"1, Ich schlug die Augen auf (bis ?setzt hatte ich nur ' geträumt) und fand .mich auf dem Sofa in einer sehr unbequemen Lage! Der mich geweckt, war derfunge Kaufmann aus Bologna, welcher den Abend rorher so schöu gesungen hatte. ' , ,Was 1 ist denn? stammelte ich verwirrt. Wo sind wir denn? ' 1 wAttf dem Tamxser natürlich nd schon nahe bei Genua. Sie müssen etwaö Schreckliches geträumt haben." ' !'Moherlssen'Sie'daS I1 ' .Woher ich das weiß ? Sie haben fi ngstvoll geschrien, daß Sie Ans alle ans-gewccktHabeDft-H ,Und richtig, die andern Passagieres welche die Nacht imaal zugebracht hat: ten,' betrachteten mich ärgerlich und miptrauisch. Ich hatte wetten ögen, daß mehr, wie einer vn ihnen' glaubte, ich wäre nicht ganz- bei. Verstände. .Je, lV" sagte ich sch!ä5?ig,und richtete mich , ans dem Sofa af. ich tränmte, wir bätten Schiffbruch gelitten." Wie gut, daß Sie das nur träuraten, da war dsch der Traum meiner Norssnze unschuldiger. Wesinilen Sie sich sch öorauf?"i!StzDiID?!Z Gcwiiz." .Ich liebe die Musik leidenschaftlich. fuhr der redselige Tenor fort, und wen ich mich sür die Bühne ausgebildet hätte, ich hatte sicher mein Glück gemacht." Cchne Zweifel .antwortete ich zer: .

Ich'sebnte mick nack kriscker!'ütt. und

nachdem ich, so gut es ging, Toilette scmacht, stieg ich auf daß Verdeck, wo ich mehrere Passagiere fand, die noch früher . c ' !' jr ausgczlanoen waren ais rcu. Das Ehepaar Nianl ram mir entgegen ZiU? hab die Sonne ' ouiacben sehen sagte die Zunge Frau, und ga . t d - s " j.. f3 entzunr suyr it svrr. waren ken am Himmel, die Sonne hat sie aber alle zerstreut. Bei solchem Wetter ist eme Seereise köstlich. Und wie haben Sie geschlafen? fragte mich der Advokat. Wcnn Sie das wüßten!? antwortete ich. Jch träumte, , daß unser Schiff unterginge." Weiter nichts," rief FranNiani lachend und zeigte dabei ihre schönen weißen Zähne. Wie sonderbar Träume sind," siug ich wieder an, ich sah alles so deutlich, so klar vor mir." - Und wir beide, was geschah mit uns, erzählen Sie, bitte." In diesem Augenblick fuhr der Dampfer in den Hasen von Genua ein. Nein, nein," sagte ich, ehe Sie sich einen häßlichen Traum erzählen lassen, betrachten Sie lieber diese schone Wirklichkcit. ! Sehen Sie, gnädige Fran, dort die ligürischen Berge, da der Leuchtthurm und unten die Stadt, deren Hau: ser in der Sonne glitzern. Ist e& nicht ein wnndcrbarer Anblick?" : ...awodl. wie schön die Welt ifi ! D Eamillo." rief die junge stran unb rLti i. c;. :t... icgnic lyren aof an uic aiuiicr lyrrs Mannes in einer Anwandlung vonUtthtung, die edle Herzen Leim Mblia bcs (schonen deweat. i Die Beiden achteten nicht mehr aus 4 I C jC-k jtm u 1 JL' M. V Jtn t jäUUU. jjVl lllll jUlUU UHU UUUll au meinen Traum. Criit Famlllendrama. (Sin grauenhaftes Familicndrama wlrd ln Folgendem, von einem schweizer nschttk (Zorrcwondcntcn gemeldet: Das aarganische Kriminalgericht verurtheilte zwei zuuge B machen, den, ltijanrigen ..Qi . .tl'-!i'. t . .xai-cr zu ievrnsiunci.iin)er, oni n'jagn gen Leopold Höchle zu löiähriger Zucht hauoskrafe: Ersterer hat seinen-Bater ermordet. Lekterer bei der schauerlichen That mitgeholfen. Der Aussehen c? regende ZZall ist folgender: : Der Schu ster Leopold Höchlcr. Bater. wat seit W Fahren verheirathet. Der Ehe cnt spröden drei Söhne uny eine 'i echter. Die Ehe war seit Jahren zerrüttet, der Pater war lüdcrllch und die Riittor leichtfertig, die Kinder wandelten in den Fnßtapsen ihrer Eltern. Die Mutier und die Kinder trachteten schon langt, dxn Pater aus de WG, , schassen. welcher Entschluzz am li. ttcverv.J zyr Ausführung kam " Tr Bater knin des Abends, wie gewöhnlich betrunlen und lärmend nach Hause. In einer Stube schlicken die Mutter uO die hrci Binder. Der Äater begehrte. Wnlaß deFtan wies jhüitt's hmtUZiÄmcr ' ÄlB er, aljcr drohte dielW einin Hlagen. oljnete ihm die Frau und ging gleich ioieder ins Bett. Bei Licht sah der Elngekretene. dan an der Auffiellung der Möbel Veränderungen vorgc ttotnnlest wareiu ,, Er sing deshalb, Lärm, und Streit an und bedrohte me nräu. Nun sprang Leopold aus dem Bett uud warf, ein" Messer auf bett Fisch. Vater Höchle wandte sich gegen scinctt Sobx r Beide rangen und sielen zii , Bodens Dn glaubte der jüngere Bruder cvcr, der Bater habe Leopold erwürgt. ' Mit dem Gedanken, nun auch "den Bater ni todten, stand er auf. nahm , die im Bett ' versteckte Axt und schlugt auf den Vater, los, zuerst auf Rücken und Beine. Als jener den Bruder trotzdem nicht losließ, versetzte er ihm noch mehrere Stockhiebe auf den Kopf,- so daß letzterer zerschmettert wurde uud der Tod augetiblicklich eintrat. Der unter dem Vater liegende, Sohn blieb unverfchrt. , ,,,, Damit war das schauderhafte Drama, zu Ende. Bc zeichnend für den in ' der Familie herrschenden EZeist ist es, wenn wir hören, ein füngcrk'r, zwölfjähriger Sohn habe dem am Boden röchelnden Bater mit einem dicken meterlangen Stock , noch mehrere Streiche versetzt; der eine Mördcc hat nach vollbrachter That bis zum .Morgen ruhig geschlafen, während der andcce mit der von Batcrblut triefen-, den , Mördechand sich eine Eigarre au zündete. Im DoTse DcutschDameran in Wcstprcußen ;i war , bis vor kurzem die vollziehende Gewalt" in billig denkenden. j billig, bezahlten, aber recht schwachen Handen. '' Der Maurer Przcchowsti, ein schon bejahrter Mann, ioar als Nachtwächter angestellt; auch ,, war ihm das, Einschließen der Gefangenen,, tnelche in ' das Ämtsgefängniß ciugeliefert wurden. Äbcrtragcn.' Als 'vereidigter Schließen" bezog er ein Iayresgehakt von 15Mark., Ter,!11 Juli v. I. war,nuu eiu Uuglückstag für diesen Beamten: Zuerst hatte rr einen Gefangenen nach Stuhm zu tranSportircn, und obwohl sich beide 'anfänglich gaz gut vertrugen und der Gefangene zehn Pfennige für Branntwein zum, Besten gab, lief, er, doch schließlich dem alten Marntt fort.. Als dieser, Abends allein nach Hause kam, ' übergab , ihm der Gensdarm einen Verbrecher, ' Tommke mit Namen. Während nun Prze chowski einen Strohsack herbeischleppte, um dem Gefangenen das Nachtlager zu bereiten, entschlüpfte auch dieser durch die geöffnete Thür. , Zwar rief ihm Przcchowski nach: Gustav, Sie werden mir doch nicht wegla n fen wollen ?" aber Gustav war bereits im hohen Getreide verschwunden und wurde erst in Bromberq wieder ergriffen. Przechowski mußte seii Vergehen schwer büßen: er verlor nicht nur fein Amt als Schließer, fondern er wurde auch noch angeklagt und hatte sich vor der Straskammcr zu verantworten. Der Gerichtshof aber ließ Milde walten und verurtheilte Przechowski wegen AmtSrgehens nur zu fünf Tagen Gefängniß. ' Nesignirt nahm der einstige Dorfbeamte sein Ur theil entgegen.

sä! -liiiiilliil' itiäii' I1 ift'r ;ii!i!-iiiiiitisl-ii::iiiili, Dr nordische Durst.

Von I. 6. PpefiKN. Wir haben , vor Murzem dih alten Nordländer alS.attyMge Esser , mit schier unersättlichem Appetit kennen ge lernt. Da , nun aber, wie schon "Mtx tus berichtet, das germanische Volk überhaupt der Durst immer mehr a& qnält hat ats dex Hunger, lüpt sich schon im wffrtmpiftt as,n wie 5er nnr5 . 1 .,fi iuiiuiLi luia nur iujvu i r m -ir-il ;ir l r' S J I sche Durst beschaffen gewesen sein mag.,: 'Natürlich handelte stchs hlerbtt' Nicht nm Wasser, das besonders d?m Nordländcr nie recht munden . wollte. Man löschte, wenn es an anderem Labetrun! mangelte, seinen Durst dann lieber mit Milch. Das Dauvt- nnd Llcbllngsgetranl der Nordländer war jedoch schon frühzeitig Bier und?-bei festlichen Gelegcnhcitcn auch Meth. Der Wein war nicht unbekannt, aber lange Zeit zu kostbar. In der Walhall trank nur Othin Wein. Ge ürchtetc Wcinllebhaber waren allerdings die Wikingers welche jeden Herbst in gewissen Wein- . 1 1 '. v .n i . . f genoen crzanencn uno vll mc gunzc rnt'raubten' . " Es konnten sich daher lange Zelt nur die Reichsten den Genuß dcs Weines gönnen, bis endlich in Folge reichlicher lLinsuhr durch die Holländer, welche die Rheinmündnng beherrschten. Buch diefts edelste Getränk im Norden allgemein oekünnt und beliebt wurde. ,iazt gleichzeitig mit dem Weine hielt übn cns auch der proletarische Genosse desselben, der Branntwein, seinen Einzug in die nordischen " Lande) um alsbald getränt d i'b indcsseti immer nach des öier. welwes in verschiedener Güte und Mrke gewöhnlich im -Hause selbst . gebraut oder. später wenigstens aus Deutschland Lübeck, Rostock. Bremen, Hamburg u. f. w.) eingeführt wurde. Werfen' wir einen Blick auf dle bczüM chen Verhältnisse im scchszchntcn Jahr, hundert, wo einerseits Kaffee,' Thee, und Ehokolade noch unbekannt, anderseits die sämmtlichen vorgenannten Getränke nebeneinander in Schwang waren. Nächst der Milch warl alsoMwie! ge sagt, Bier das Haupt- und Lieblingsacträuk öder Städter. nnd aller' sonstigen wohlhabenderen Lcutc,,, A!it einem tüchtigen Schluck Bier wurde gleich beim Aufstehen der Tag begönnen, reichlicher Bicrvorrath durste -bei einer Mahlzeit uicht fehlen, mit Biertriukcn wurden die Pausen zwischen den ?)!ahlzeiten aW qefüüt; und das Nachtbier", welches dein Schlaltrunk" ' der Deutschen cntsvrach, besthlon den 'Tag. Vom Nacht bier behielt man sich noch eine Reserve sür die Nacht, die auch fast immer durch den nächtlichen Durst in An pruch ge nommen wurde. Es war dies ein so allgemeiner Gebrauch, daß man in den Bllderbibeln der damaligen 3eit sogar I osef und Maria mit einer gewaltigen Bierkanne neben dem Nachtlager des Josef darftcllte Jedes Furnilienmitglied erhielt täglich sein bestimmtes Quantnm Bier zugemessen, vaö sich, je nach dem Alter und Geschlecht, auf 5 bis 10 Maß bclicf. ' Ein erwachsener Mann" tränt .. ., ..,.,1 .!::: iJ!L,s(,i, .- - . , .-, - . ": ii ,rtivnrvhlt(-l fiit?i htS Ifi Ml?n im ItUVillll (Vtltb SJt ii AJW-p liz" -age. , ti 4,h,. ..n ;f,.f ; Seh? anfklärcnd ist es in dieser Hin ficht Zii sehen, wie es bei Hofe zuging. wo der Verbrauch , än Bier natürlich am, stärksten wrr Greifen wir zum Beispiel einen einzelnen Tag,' den 9. November ITJQ (der wohlgcmerkt, kein i ).'''! i-,!:iM!-i- ti'-:-M-ii i . --"uiM!'! 'ii- ''-il,t; "! j v' ' ' w j Festtag war), aus dem Leben lm Schlosse zu Stockholm heraus. An diesem Tage trank der Hosmarschall zum Frühstück etwas , über,,! 4: Maß, zU lAttttag und Abends zusammen, 22, Man. : Herrn Niels Akeson's Kind" trank znm nrühstück , 2h zu Mittag und Abends je 54 Maß: an Nachtbier bekan das Kind" li Maß.: Herrn Nicls Gyldenst'crue's Kiud" erhielt dasselbe Quantum, für die Nacht icdoch 2 Man Die Amme" trank , den Tag über in wanzen Zii Ma. Die Zunglern Sigrid und Helene waren krank,' wcs halb sie zum Frühstück' nichts,, Mittags und Abends jedoch , zusammen nur 5 Akaj; tranken und als icachtbier blos Maß erhielten. 1 . In den höheren Kreisen wurde neben dem Bieriund dem Meth) auch' den Weine stark zugesprochen., Wir sind in der Lage,i auf Grnttd noch erhaltener Rechnungen annlgcdcn. wie viel . B. die schwedische Prinzessin Elisabeth die , nach den damaligen Begriffen - keineswegs etwa der Trunksucht ergeben war: im ahrc 1573 täglich an Rhein wein für ihren persönlichen Gebrauch in ihr . Kammer" , bekam. ' Am . Jänner , erhielt .sie 2Z am, 8. etwas über 4, am 9. 5,, am, 10. 2, au 11., etwas über 8,' am 12. 3z, am ,13." 4 uud am 14. 2 Maß Rheinwein., Ju der, lchtcn .Zeit Gustav Wasa's (1550) wurden am schwedischen Hofe mouatlich 4640. daher täglich circa l., unter Gustav Wasas ohn Jo haun M. (um Jahre 1585) monatlich Ö840, d. t täglich 128 Maß Wein getrunken. In diese Turchschnittsbercchnung in uuch clndczogen, was bei den alljährlich wiederkehrenden Festlichkeiten aufging, aber nicht, was bei sonstigen ungewöhnlichen Gelegenheiten getrunken wurde. Bei emem einzigen solchen ,vc;ie : ronnie ivviel ausgehen, ais man sonst für Monate brauchte." So wurden bei einem Hochzeitsscste. das Erik XIV. im Jahre 1562 einer seiner Schwestern gab, im Ganzen nicht weniger uis io,uuu Tta$ Ävein getrunken. Am dänischen Hofe war der Wein verbrauch noch größer. Selbst in der stillen Atit von der Auttösuna des lutti gen Hofstaates Friedrichs N. bis zur I k ll 4. !. . ' ' 1 . .... ' . ;, innolglcltserliarung Christians IV. wurocn y,cr vom wommer 15L6 bi zum Herbste 1591 allein an Rheinwein 7200 Maß monatlich vetrunten. was einem täglichen Verbrauch von 240 entspricht. Von Friedrich II. ist uns ein für diese Verhältnisse sehr bezeichnendes Schreiben aus seinen letz..

ttne 'höchst verderbliche Herrschaft be fonders ttbcr die c rm-ren Volksklassn ausulttben. Das eigentliche National

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ten Lebenstaaen Malten ' Me? König war infolge eines Schwächeanfalles von den Zcstlichketten in Südjütland aufge brechen und mit ganz wenigen,. Bealei tcrn näch ? AntvorM ' gezogen. Der Aufenthalt hier bekam ihm sehr gut und er fühlte seine. Kräste wieder zurückkch. ren.Da jchmb, an eme gewzym I? n M '? AI I AhVau Slk?A.T 1 A0 M.i)iwKi "ouuuiuuih ui ijuf. den uag 300 Maß Wen! aus gehen, zu-k-t Y A WiftJk ..1 CA i;4 IhrtAAfivA' , tttiS I . j üt ;v .. t i .ma.IamL . . IL'il v IAa a(i.A I lv.tt uu Ov, vitt .0 van Du allMttch..ohne emen Tag oder eine Nacht zu vergehen, eimge toller Wem hierherschickest und dufclbm von cmcm ZuverZässtgen Männe be gleiten ladest.- bunge Wochen darauf war oer omg ivor. Wie sehr der Adel im Allgemeinen und das wohlhabende Bürgerthum der Trunksucht fröhiücn. eyieht . mm aus einer Schilderung des Lewarztes des KönlD Christian IV. Derselbe schreibt: ..Die meisten Dünen, beson ders die vom Adel, nnd aunerordent. lich, dem, Tnlnke ergeben , und können Tag und Nacht damit verbringen, die Becher, jlcere Namentlich , st , es 2vJ-2 '2 fz JL. : :i 'ikl ri.iJl.--Tl "r innen unmogiill). nur ollzzrii, .wi i GastgebdNodeein Gelüge abzuhalten oyne vap, pcrSine oen Linocru o tauge i sich geben . . . . ' Und muß dann Einer, bald oder ganz bewumios, zu Bette gebracht werden, so erweckt dies einen ungeheuren Jubel und gtvt Ankay zu schallendem Gelächter." "Dieser unmäßige Genuß der geinZgest Getränke, welcher sich bei festlichen Anlaneu nnd Gclaacn geradem in Ungeheuerliche steigerte, hatte ja selbstverständlich auch bn den tonst to star ken und reckenhaften Nordländern schwere Betrunkenheit mit all" ihren widerlichen Begleuerichemungen zur Folge. Der Hüttcnhütklglelt ihrer Lw der entsprachen vielmehr auch wahre n,:.k. -i..rj. rc:.. rfj. :: , jllUHimu t zm, uiuiti iiuiiua mmmijs aarssrÄ x i0 pz . -.T . ' ; iTVv, V4;f fZi IM den edwr dänischen Herren zZbm Mlh!-hiiTaVttt ?t m 'Islhrf stWRVWbMG m und Jz Ranzan machte über icl iiunr luuuita iupuic. !k-j..-. U.itlA -- ' i r .1 Tieielbe mag , als. sluchtige llu ra,. . .. .. . . W--i.M!n ,Kpikl .lnrm rT - - naV .- . . . f .iiii. nrut? oicncii iinu uurnr. . . -r --' : .! ' j; JiU ich am Tage memer Abreite mia; w -i9nca Pj newewund mne . itt "!: Lr i. . . tt f i " A .lL.

mm Mnlen erwunlert und oavei UM ZeM thut bis je mit Rebect m melden das öier wieder von

mW l)KLiu,i9ßvvi yfi'vtuwrifri. m,mihr mm Nörnf.

cm Boom,, ausgestuckt legen. Mfo ti, wv MUMk m nun Aanivtn Aiuivvvjyvu;vitni, ihhm i!..rwi scv v nns..... :.. I m-. nist orrn nftriftinn UTrif iinh. lUi mi viiiuv vv4 vuuuuiu M "lV4' ,vv v" v . . .... Herrn , w elke mit Anderen von .ihrer A?Xnri .-kns w-rnrtwl Schlaf und WcU ieqrabÄ, sh.'zrq'ich mW wieder 'znruck, ' 6i aiim&t ulti H. wi, - VWliU. V Vl.W - Dan auch bei den Damen des Adels und der höheren Stande ein Rünschchen Vl 4V4Ult, 3l daß die Trunksucht kloitern zu nnden Beiwie! von den sers Manbo berichtet, dielelben hättcu sich tagtäglich in solchem Grade' bettuN kcn, ! das ste Nicht im Stande waren. steh wieder vom Boden zu ergeben. , , f r. t. n . . . . i . .. S Wst VU"SdW .NWO &n da linov de ld. ahlmd.rw ,,le 4 1 amimncn iusarlunaen .oer nla1 An W nitnlHi!. änÄa ÄÄ blieben. Nunmehr '- aber waren die Meisten fn S w"nr Zr ,tX schon de Morgen , betrunken uud! was das Schlimmste war - nicht nur die - c.rr s,,.-? rv ' njx ie be ercn ?boliilsl cn, fondern auch " armem. d rmftm!. Ir,t uiv uimain uiiv uiiuuvii. cl mnn Nf.7Nnim.Zn frWi.W m Unterschied des , Standes, des AttcrS und, des EeschkHKS:,.'Wrq und Wrn.frn rl 1, ,h "Snn.- ... v .. v u. . . l . ... ' J . i ,' ., ,(ltr!, , ' V - ! t g . . f r ; tf l',!:,,! " Kirche rnd den weltlichen ' Obrigtenen iicyen nno vcroeroiicyen unwqrn emlAAMM AtiAM I 4 t ' UaIAm lll ! fCMA I l..IT4tA iT . ' ' v ' v; 5 5 '" , , " SU iuucuu v;uc imuc Bcncrung , trat hierin crst ein als Kanee uud Thee den Kampl mit den jprniuoien -wxwnicn ausnaymcn. um wle me gelchuserlen, mstechthni iinpe. 4 3 .; . 9 I !" "KJ . ' j I , w V ,f 'iT jf k miut icjiui uiöcncn ooq eine uniuruxig, in tujiruci en .'ieueruugen au der damaligen u, nach denen es geradezu als,, ein. verdienstliches Werk angejehcn wurde, ich emen Äiaulch anSUlnnlcn, mocm oies ai ein eichen nnlt Yin er wfrrttpnh ttnn nitierW I .,' V j lr i: W i' IM1V4 (Konstitution und ein braver, wackerer und chrenwcrthcr Mcusch von echtem Schrot und Korn sei, der anch sonst Tüchtiges zu leisten vermöge. Wer sich aber ob der Ungeheuerllchkcltcn des nordischen Durstes bekreuzigen will,' der schlage an seine Brust und bekenne, daß untere Borfahren, zu ,ener Zelt , in diesen Dingen kaum besser waren, als die liordländer. Die Menschen tsiiin ant. sich nach den Gesetzen zu richtcu. die . k . . .. . . . " , . I vieirse uorr noai ur er. um naco oen Menlcheu zu richten. . . . . : ' ' ' Kurzer Titel. Richter: .Welchen Beruf haben Sie?" Zeuge: .Ich bin Barterzcuaungsmittel Re clame-Pocsten-Tichtcr. Es ist viel leichter. demüthig, als an richtiger Stelle stolz . ü . 111 lftrt I" !

nichts aeradc seltenes war. wird uns

weiter nicht Wunder nehmen; hingegen ZTF ?T :u . srt.ww,,, , , Tv.m Schukhciligcn an der

u vw vvw viHV(i ;vv" l ...... m rt . t;t....rj.

tiiilf UZn triirh '1,", I , in n.'utju,s.v uur. S-Wi.!iyuJ; j n-.. v:- it.d v.t.rt:.

Schwestern des Mt taülmim

M7d!M. M wcnigpmS VormitiägZ-'n, imchkrn S

ft , liiMS. iijj - 1 .i; -j.: ,i! !1; f:w ist'rt L' i jiui vuiiuiu-uiatuuuc, wit usj

und Alt, Mnn und, Mb arm lÄ WÄ1 ihm in gleicher Wei erfallen. ' ' ' .'4 j l)krzm! cn n , &ift ijiMfw.&.i'.: j'.j-ri-t ii buch von olcni, Eisen lind Mörtel zu ' ' dauerte lange Seit, bis es der inti!

, -----7 ---"-"-; iu luuuu yuuui x)in uuiuni der Trunkenheit begangenen Aus.azrei- ä)m erbkiltt der Leier ein getreues" Zungen, . sowie, durch Beschränkungen kköMseWieW senWröck, über, des Branntweulverkauls dieiem cnttek- L'hfi!?;, mmiimnh

firiui n unriii iircnnc nriirniimn nrr in ... .f ..rr..-. rv -t: .- r.it.

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. ,,,. K- ,1 Noch nke dagewesen! Es kann keinett Zweifel unterNegm daß die Stadt, welcher die Ehre der r k u ni k i icki l'n M e! ts n M ell n 5 in ?kieil geworden 'ist. nunmehr auch den Beruf s jaha, gewissermaßen die Füh. rung an der Spitze der Civilisation zu f ..u, df h " uoerncynml und der uvrigen cu tm leuchtendes Beispiel zu geben. Chicago -p ,a -J" L . ' -i. J .. 5 . ' j - T ' -" r' u" c3. ? . , ,. . u r lzat zwar Won vuv Qtt annuu. averes WlMMbekngtaüf dcmwm ncr hin beschränkten Gebiete der MM. fchlächterei 'und Verpackung des nüt;. i$tn Borstenviehes: es erhebt feine Augen höher. Ewas Weibendes muh a? chanen werden. Die ArÄtettur und' Monumcntalkunst muß ihre Hilfe leihen üm Ut staünendm Nüchwelt 'den Ruhn? neuen Porkopolis zu verkünden, n, SitT wUu-n tmr nichts altes, abgebrauchtes, längst, bekanntes. Grlecknfche Säulmordnun. eu. aotkitcke Svikboaen. indilcke Masienpfeiler, mit abenteuerlichen Ver. zierungen, arabifch-maunsche Marmor. hauten im Stil der Älhambra und der ... 1 - ,,a eneralisc weg damit: "Da ist alles oft schon dagewesen, und etlnrt zu, sr an die alte Welt. ivTrti t?n b mrnz ru. PaBnScsS :V& ea B3 b ,iC . m m r.rth. uunrv.f:jj, ,r,u , i ... wu.t riM' m j m. m v ' i, BB98 imn jß 63 0 hi n a a a Wi3jl. Li I TllKffl; mm tfllJLjzja aa w bfiaEBaae vij ui, BCQCtf mwü itCCEBbaüötJ tämmmt& fecEEaßaeoa 00 OWVllWU 5 PP RQ R mrns C!u Buch st! G?bcude. i . cw- a ,UÄM. wzÄMchc s"'w mm i limmnna anoeuicicf uüO rcD I .. .. . t- " ' dllegqr ch.,,tondeM.rea Mi ch,HGn un. ! s.l Z. LttZ; .k sTAi l tn,:,,., ...,. nifJ ; .v i, i;Ä i tvv , ... :.u-i. .w. ...... I M .'V V . I--tT J n J II II 11 III II I L f I III " II TTI 1 t I l I ITl I ,,,, irf.rt.,öri.m.,stS,. ViÄfiXI w i v1. p ..! m af,r.rm wiM Ww.Mhwn, w. ikviui. v viivM! nui ) ..,s.o,' I vvviiwuu ui vittuitvi uiu' uniunujini Doch halt! es hat in dek Geschichts zw an pnssige Geister gegebem dieobwobZ A,Mfrtä;fa Mu. i v fernen ukunlt ermnnten mW darnach, fvTthiVftfn -"vii.n. , . ' u wut vmuwi zcurr "PP i s- f...:s..,.., ic : : VTw tunal m ? adnd ManSN Mö Unend? mmm mexmammm ÄftÄ MM tcte ein ncnialcr bedanke des ttonias I f( d , fr,. V,m (S,U Q. lVK: T"! T'Tt" -Tm? vvfc uüiit ivuus vvn V,i i-XTL -.W tT;- '.ij-kl..i,t:,i I1.' 's.'' !! 'n t ,: V ,', ' wiw o ori den Gestalt des Escu .. , , ... M m. nuii m st 7t : Da' solue in Berlin die königliche., Viüliotbck gegenüber dem Kphause gebaut" ' lvcr'dcn. - Friedrich ' der, Große " entbot den genialen Baumeister von Nnobelsdorst zn sich, der die reizenden Bau,MvMkPxchSMÄlSldAZ n. nT,nRL ttu&tihJ I vv lwi" mhit mmimi m-iMmm mmmmtmdmn 1 Modell. Aber Attension! vcrstan.' n,, ' tr,tl . ' iWÄ!I ey wonncn UNO, nocy ycuze wtf I ' . ! X. - r.ui;uit - f i ifi, rtiLlZ.::i J:tlV it.::cijL rt l-' UUÜiUMOJC ül HülU. . t . , .. . , E . i . . , 'it In f-i ttrt ,. 7er ' l rii f f 1 ; rvi iÄgÄ9 : Vc clua!c das NkUk wö!,l,Z,ge , I M T- 1.1. W 'W wir solche in unseren Bibliotheken' 7 rftÖ.n ot)sllÖ m fertig gestellt jst.i!Si I .k.1' ' P j cue ungeahnte Bahnen kiönnen siä.' yx Architettur. Was ist z. B insc, kiffe nner ; büdjfcn fd)ön ausnehmen. Gn Arzt ,cii, aalinoi na . Ml .i chachiel. ' ein Geistlicher in .Ztt-kKan?el Zlera der Baukunst scheiut angebrochen. I uz stolz i.dernimmt iyhUcao mit ac vobuten (iiser die Führung I 'tf " ?1 !!,,..?, m :!' !,' Rasche Hi lfe. !t.j-iD'"l! vm WWh?rmkmrVirüt ..'iL''ifii,ri:j Liebe Herze, !'!!!! Hatte Amor sie ereilt fl Vk. VlT'FlT'',v'N . ,.,. in,, jr ,;. ; ,,: im:1 r.,.,1'1,: ,ir. , !, -r:iii- I !H l!:n;,: , ; :üiii ',,i,' Noch)cm d:iöc sich vc )l ockde ni ' b :ibc si ch v er bnndc k, ' " ' .' :' t :,f i! ,;::. i . Wercn b.ilde st? geheilt. - iim Wr ' r?"--.iil: " jl'-ii : mm :??! $. isil' t ii! ii-ji :;:,!, ',s,bVA,bk,L,q,.H,,,. tz -JlflSil!! ! '!' C t ( n ii ,i ' st er.. ,;

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