Indiana Tribüne, Volume 15, Number 161, Indianapolis, Marion County, 28 February 1892 — Page 5
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nö Susten Ohne UeVertreibung kann debauptet werden, daßcswehlin den ganzen Verekntgtcn Staaten keine . l r i . f ;u t vcruiiffrslrai' i&&ßAt giebt, die R.MWRUnickt mit den mmii fc.l1C-2r .... ti viiiiiu iittiH ä eV;.: i .Wirkungen WZM bekannt wäre . j '"l''-Vi.' w ' titw von Ar. uguj! siönZg's Hamburger Brustthee. Gkgea (EräuaajKit, Haft, rauhe Hsl? und BrustschAerzen bek Frauen und Ambera giebt S !chlS besseres wie Dr. Avzust Kenia; Hbs?ger Brustthee. Dr. W. Rwer, rij, 33. E4 gereicht mit zum Vergnügen Dr. August Kig'S Hbuizkr Brustthee e?fkhlea z Kaaeal gebrZuche denselben immer wenn sich iz r.eia FzzuAe ErkälMzea ewstklc uv siü,d dessen Wuku'aze stet? zufrieden-sieLend.-Gtt. W. Freyer, 1209 N. Ga?.Taße, Bllisre, M. Lurch tin hchize CrUltusz v t!ne B:ust in hshein Grade angegriffen; in lästiges Hüstils Bi4fti$rre. Nsch Gc. krauch scn 2 VaZtteu Dr.-August KSniz's HMburger Brustthee war ich Zeder Vollständig wz.'sttSl:.-Clizabe:h Sshu, Lascaster, Pa. liitalop ? , t?x?t e-'' p y i(rr vtv c"T V"T V" j'iMi-Mjii--t:.ja '.'.V.i.V si::b selten glückliche. El At ;tu; ti.i":E UflJl ta Nr et al-rlwlfti KirtifiCaau. jttji d ianw- 'Ri;f . -5.1 ,. ritt jaj&ci&sE ks:ueztt::r.i !j..u, :oit eaa tint ttea? aa Niß.ir' .au miätiti ta tviaj je .3 r.u'., pt riatrlti 31 t sie. nt t'i4. tu ten Sts ? tfCtiJB , i a .upt 3tnl.Vrh , l)'i 'n viüie.isti :; e,. t d ivcfiTiu uai in- iH?r;r fftulit inut ifeiiti, t-j ? :j i d i I i .1 n -I iT 1 1 1 1 E iVt-4 i..t-. I . i r ji 1 K iw . . iW T. WIJ lila'4 M..-,cn i-uitr ;-;;.:.iir, t ant 5i4jh;t ,'i?xi, V :r.izli. ütot'i; : IXiut..; 2!uiV-ItteUiut, U 2kuA xum. n.M.:-. ior. I. 1. 1 WCÄWLT?5 M5kM55WSL Jtt .ifstiruim -Wr.feT" ts ack k'aben in In fciaaa lUi Mt Ä. tüUr, Siid Xeta war Str?. Schwache Männer, c?i t iku velle L!sevkrast und Änste uM Kwtn ja erlZckzk üuschen. sollten nicht rnjtiBifa, (ta ,.JugVfred" Ittta. 1j3 mit rklea itrankensikichke rläutene. NMltch uszitaeli AZert. chl uslchluß üb em eue Hiveriayre, durch Tausende ta kür'k zitii ebne ZSerssstölnug ,fNllztS krathite nv den g-lgen 3(isti9m wceryerg?lttllt urren. SckwncZe Franen, - : fla frialliwf fBetreie, dleichmchtt.ze nnt kknde? j lsse Kränen, erfahren 5US diesem Suche, Ik die volle (kiuard,t nietn erla und dr btiirfte . SSum"(fr ihres Herze K n füllt lverd Untu j ellrerfaittn ebenso etnfzck als billig. Jelerlein ! ebener ÄrU. SÄt2S6ek:SinLtam?kdJhr ! , ismmt t BLÄ qttzeit und frjngs-chi o, i:er , Vcioiit ßttknlk n Zivtnfara, 1 I itifft 1U Str..e Fort. ?i. I. ""ZrI WWV?M.!WWVIM ' mumm Pastsr C- SPngnt von Benkm. Las. So.. OiR.., Aä. U I. oone?. welch t Jahre lang mit St. Vitaz im höchftr rade behaftet war. don vxl che iha ?1HleIn erzte vrrgkdllch zu besreieu sb ten, dch den Gebrauch von Flasche Sniz'k tv-eUi!n ollftandiz hnzeßellt wurde. 5 , kZervenliSssche geheilt. rogha. 5k.v-.Jan.lM. Ja lz war tch fähig, etwa Z nb 0 mnfle Jeit belögig: tonnÄ weder au lUzrZen ich rftn; varls nervös und schindlig. datz ih nicht vo Qause feil in den Satte gehe konnte. Ich var ede, rvüftandig iftaZttgt. Stele er,tt be handeUea mich, aber ohne Erfolg. Dann nahm haftet fiSctj SrerventärZn und fntdent sann tch 3BttX tiT uud lchla?. hab kei echNTMdklazrsaöe uh? nö belor mein, Hanndnt wdn. Natürlich ich vn )tt sroh und eASsehle da SUt&l all KnAnlnseuden. . . Sopht, SexstSneUn. ein wettyvoueSBuch surSterveuIeideuÄe irgT wird Jedem der ti verlangt, zugesandt. Ärmeerbaltsn auch de Medizin umwnst. Tse VKdmn wurde snt dem Jahre 1ö von dem Hoch. Vu-tjt önrq. ffo Wayne. Jnd zudereitet r.ad letzt unk Zmer Knwnsunz von der K0ENIG MEDICINE CO., 3 liAiulo'ph t., CUICAOO, II ILIh. Vtk !U,L2k hnbtt f fir Vi.OÄ Sie lasche. S Flasche ,e tzS.: rsj Pft 1.7 7L. 4T4c .. In Intlsnavosis in den fceuitöin Apetheken afV. tr. M tät ail,iuton Srr. n (il 2jI iiau Etr. au V.'In fir4'Att Hnt. 5 ! söttet - YZed. 'fttft'fia"WTrCt Unp s'eiyw Dl aä -t&a4t lü 1:1, - j ane k S .Ut ?lc! j : v kv p-3 iffa ü c si ' n PS I rt vr ' J Dr. I. A. Suteliffe, .!!, ;!- '! .... . - .: C :"ü :fcf4dftse fii ailSicklicnllch mit roundärztltchen allen, und wit Är'cklcchkSund Urinkrankheiten. Cfftee'tundf a : H 13 Uhr Borm. t di t Uhr Vfact-nt. annUsl suezenom?. lelt I". tzhs VÄRch is!: - ':;" :" '. "'!:' - ., oi ui k n. . Ifjfi..,,!!-;. 'if'il' P.Tt KiAf 1 fiXtArFv eyes M l ' ' T V ("l DPTic n i nxxED - -' p : csns ' vTufjri
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Aldona, die schöne Wlttroe des Fürsten Zlkajewskr, Hütte eben ihr Prächtiges Lager verlassen. Ihr LeveL war das einer Monarch!. Während Wanda KaminS k'i ihr in den Schlaspelz von türkischem goldgesticktem Stoff half, kniete Lodoiska Wilwizka vor ihr und zog ihr die kleinen Pantokfel an. Die beiden jungen Damen, aus ebenso vornehmer und reicher Familie, roie ihre Freundin, waren stolz, der schonen, verwohnten, laanenasten Frau zn dienen, denn die Prinzesttn machte Jeden, der ihr nahte, zu ihrem Sklaven. Sie unterjochte die Frauen ebenso gut wie die Männer, und zwar ebne daß sie es beabsichtigte, ohne daß t sich nur die gering' sie Mühe gab. Sie war die Tyrannin ihres Mannes gewesen uud mißhandelte ihren Verlobten, den Grafen Skarbek, ebenso riick sichSlos. Schon zweimal hatte die kleine, schlaue Kammerzofe angkündigt, dah der Graf vor der Thür seiner Herrin stehe und um Einlaß bitte.und jedesmal hatteAldona mit einem verLchtttchen Achselzucken erwidert: mQz kann warten." Erst alZ die Prinzessin in il).-em An, kleidezimmer vor dem Spiegel saß ' und Wanda die dunklen Fluthen ihres reichen Haares zu ordnen begonnen hatte, durft Skarbek endlich eintreten und sich der grausamen Schoben zu Füßen werfen. .Ach, wie schön Sie sind, Aldona!" rief der Graf. Sie langweilen mich ja erwiderte die Prinzessin, stehe Sie doch auf." Aber da er nicht ausstand, gab sie ihm ,nit ihrer Fußspitze einen Stasenstüber, und der Graf ergriff den kleinen Fuß, der ihn eben so schnöde behandelt hatte, und küßte ihn. Kaum war die Coiffure beendet und hatte sich die Prinzessin zurückgezogen um sich anzukleiden, kam schon die ganze Schaar ihrer Verehrer, um ihr zu huldlgen. Graf Feodoc brachte in Bouquet, die anderen (laoaltcre begnügten sich mit Komplimenten. Jst unsere Göttin schon erwacht? fragte Baden!. .Haben angenehme Träume l"e umzäukeltZ fügte Monasterski hinzu. Zkasinski küßte den Vantoffel, den die Prinzessin abgeworfen hatte, und Turkul athmete entzuckt den Wohlgeruch des Wolfsfelles ein, auf dem ihre Füße geru!t hatten. Es war dies nur ein kleinerTheil ihres begeisterten Hofstaates. Nur wenige Getreue waren ihr. einem bizarren Ein fall gehorchend, bis nach der Ukraine ge-. folgt, wo sie mitten im Winter in ihrem alten Wojwoocnschlozz, tas einsam in der Steppe lag. hauste. Als die drei Damen nirückaekebrt wa ren und die Herren sich in Schmeicheleien erschöpft hatten, sagte die Prinzessin spöttisch: .Schöne Worte. Nebtl, Nauch, nichts weiter. Wenn ich . jetzt einen ernsten Beweis Ihrer Verehrung verlange, wer den Sie ihn mir Alle . schuldig , bleiben." .Ich nicht! rief Skarbek. .Sie nicht? Sie sind der Erste." .Stellen Sie mich also einmal auf dii Probe!" .Gut.. Die Prinzessin ließ sich aufdem Divan nieder und zog Wanda zu sich auf das weiche Tigerfell, mit dem derselbe bedeckt war, während Lodoiska auf einem Schemel zu ihren Füßen Platz nahm. .Gut,- wiederholte Aldona. .waS sollen, wir also mit' diesen sechs lailgweiligett Menschen anfangen, um uns ein wenig die Zeit zu vertreiben." .Lassen wir sie spinnen." sprach Frau: lein Kaminska, .nie einst Omphale." .Ja,, wenn ein Herkules unter ihnen wäre!" spottete Aldona. .Also foltern wir sie," schlug Lodoiska vor. .Sie haben sa unten lm Verließ noch Alles, was dazu nöthig ist." ..Ich weiß etwas Besseres," rief Wanda Kaminska, .mir nähen sie in Bärenfelle und machen Jagd auf sie." .Nein." entschied die Fürstin, .wir spannen sie vor den Schlitten und durch? eilen dann mit diesem Feengefährte Wald und Flur." Ja, ja stimmten die jungen Damen bei. Die Herren machten sauersüße Ge? sichter, aber sägten sich, wie immer, der jouÄkränen Laune Aldonas, Rasch wurden sie alle Sechs mit Hilsk von Nadel und Zwirn in große, braune Bären verwandelt, dann zogen sich die Damen eilig an und trieben ihre Opfer hinab in den Hof. Der reich vergoldete, einen, Dralhen vorstellende Schlitten wurde aus der Remise gezogen und wähz rend Wanda und Lodoiska das Pferde Geschirr brachten, .spannte die Fürstin selbst die Herren ein. Als das phantastische Gespann unket lautem Lachen - der - Damen durch das nahe Dorf Gorkow zog, blickten die Banern demselben erschreckt Nach undbekreuzten sich. Es war auch eine Erscheinung wie aus den russischen Volks: märchen heraus, die sechs trabenden Bären, Wanda in einer Kazabaika von grünem Sammt mit Zobel besetzt, dieielbeu lenkend, Lodoiska im Kontusch pon blauem Sammt mit Grauwerk auf dem Nücksttz, mit der langen Kosakenpeitsche i kilgllend und im Schlitten selbst, zwischen. den glänzenden Flügeln des feuerspeienden Drachens die Prinz zessin,' in einem purpursammtnen Her'nelinpelz mit , Eisbärfellen zugedeckt einen ,! Kalpak von Hermelin auf' dem stolzen Haupt,,. , " . Die'Dämen Htten sich"Km!isirt Xn Tag verlief nun hellerer, als man. es erwartet härte, ' denn Alle waren quttr a une. v A ls Gras M kardek beim Din er kühn den Schuh der Prinzessin raubte. ;ül nte sie ihm , nicht, ja sie lächelte nnd h if te 6 nL.Sotiayff g ibi.infl o t s V r t i 4" selben mit Ehampagner füllte, und. auf ein Knie vor ihr hingesunken, ;,. auf ihr MA!NENUZM.H5 0$$ 1n:;;ihremtS fühl . der Unbefriedigung Mberf sieH das'! De:r 5 5 ii e ; i re i er) c n , 1 1 oe: r (5 1 te rt e n r a u säst jedL Stunde ihres Daseins verbitterke. Sie trat auf den kleinen Balcon hinaus, der hoch phen wie sin Schwal
dimiNs. in ie .monddcglönp?' Fläche. Da lag eine dunkle Insel! Es war der Hain vor Oklos.no. Mitten in demselben tag ein kleiner See, an den sich wunderbare Sagen knüpften, ie Feen kamen weit aus Indien und Arabien in Schwäne verwandelt hierher, um ihre ilicnleiber in seinen zauberk krgs'tigkn Fluthen zu baden. Aldona wurde von einer dämonischen Lust erfaßt, sich auf ein Pferd zu schwin und bi'Nhm zu reiten. E? war ihr, als löge dort, hinter dem silbernen Gitrer. d.is der Mond um die allen Eichen Ktb. das ParadicS. das Glück. Gewohnt, jeoe Eingebung sofort uszusühreu. schlüpfte die Prinzessitt lfch in ihren Hermelinpelz. glitt die v.orgene 'Wendeltreppe hinab, ließ ihren i'lekliii;,, den schwärzen Nenner, satteln und galovpirte in die Ncht hinaus. Das Pferd schwamm in dem Schnee, der die Steppe bedeckte, wie durch ein wogendes Meer. Die Fürstin blickte glücklich wie e'u Kind bald zu dem wei; ten Himmelsgewölbe empor, bald gegen n Äond. der eben durch leichtes Ge jtPt od. ein silberner Kahn. Angesichts der hehren, Welligen ClcheA von Oklosno faßte Aldona ein Schauer. Sie fühlte, sie wußte, daß sie hier etwas erwartete, etwas Großes,Entscheidendes.. Sie stieg ab, band ihr Pferd an betrat den düsteren Hain. Am Ufer bei kleinen Sees lag ein Hügel und auf die sem stand ein verwitterter Stei. Hier hatten die Heiden einst Perun Thier und Menschenopfer gebracht. Aldona ließ sich auf dem Stein niedel und blickte stumm und seltsam bewegt auf die im Mondlicht flimmernde Eis fläche. Da süblte sie sic plötzlich von zwei starken Armen ergriffen und ein Mann mit wirrem Haar und Bart, den Körper mit einem Fell bedeckt, hob sie jubelnd empor. Die Prinzessin war so entfetzt, daß fu nicht einmal zu schreien vermochte. Sie, die Spötterin, die Ungläubige,meinte im ersten Augenblick in der Geroalt eineZ Dämsns zu sein. Doch nein, das ma, ein Mensch von heißem Blute vie su selbst, der sie entführte. Sie rief jetzt um Hilfe.; sie wehrte sich,! Alles vergebens. Der Fremde trug sie bis an den Waldrand, wo sein Pferd an gebunden war, band ihr die Hände unl Züße, schwang' sich auf sein wildeiSteppenthier, warf die schöne Beute vor sich quer übet den Sattel und sprengt! davon. . Nach einem wilden Ritte durch Steppe. Moor und .Urwald ließ der Fremde sei Pferd im Schritte gehen. Aldona, deren schöner Körper herabhing, wie der eines verletzten Wildes, blickte ihn von , unten herauf an. Es war ein großer, kräftiger, schöner Mann mit blondem Haar und Bart und feurigen, stahlblauen Auc;en. Sie em: pfand eine dumpfe, verbissene Wuth get gen ihn und doch gesiel er ihr besser, als alle die Männer, welche sie vor ihm ge: sehen hatte. Bisher hatten sie kein Wort gewechselt: -.Räuber !" rief sie ihm jetzt zu mit eiiiem Blick voll glühenden! Hasses und versuchte sich aufzurichten. .Ich bin es nicht." .Was denn?.Ich bin ein freier Kosak, der keinen Herrn über sich hat als Gott im Hinn nel." j,tld was hast du mit mir vor?" Ich brauche eine Frau." - .Wahnsinniger! Ich bin die Prin zessin Najewska." .Du bist ein schönes Weib!" rief der Kosak lachend; .was kümmert's mich, ob du eine Bäuerin oder eine Czarene tochter bist." In der Ferne brannte ein Dorf. Etn, Trupp Kosaken, mit Beute beladen, holte sie ein. Was hast du da für ein süßes Täub, chen?" fragte Einer von ihnen. .Eine Gräfin, ich möchte wetten!" rief ein Zweiter. .Welche Waare für den Sklaoenmarkl in Stambul!" sagte ein alter Kosak; die schöne Frau mit dem Blicke eines Kos, ken musternd ; .die wird man dir mit Gold aufwiegen." .Du mir st mich verkaufen? rnur melte Aldona entsetzt, als die anderen Neiter sich entfernt hatten,. Jch dtnk? nicht daran," erwiderte der Kosak stolz, was der Sultan kann, ich kann es auch. Ich kann ein Wesü haz ben, ebenso schön wie . seine Sultanin, Wer will es mir verwehren? Und dich dich gebe ich nicht für den großen Diamanten des Mogul her." ''' Drei Nächte und drei Tage waren sU unterwegs. . Mit Anbrach des vierten Abends erreichten sie denHof, denDmitu Bozdan, so hieß der Kosak, bewohnte. 'Er lud Aldona vor der Thür seiner Hütte ab, brachte sie in die mit Heiligen liloern geschmückte, bäuerisch eingerich. tete Isba, loste thre ezzeln und vssnete eine große, bemalte Truhe. .Hier findest du, was du brauchst," sprach er ruhig und fest, .und merke dir von Anfang an zwei Dinge. Wenn du zuz entfliehen versuchst" er zog di Pistole . aus dem Gürtel und ließ deij Hahn knacke und wenn du ungehorsam bist" er wies auf den Häken, wo der Kantschuk hing. , . v ' , , Aldona bleich und hebend, blickte ihm nach,', bis er zur Thür hinausgeschritten war, dann begann sie unter den Kles dungsstückeq, mit denen, die Truhe ange? sulls war, zu wühlen und sich umzussesz Als Dmitri zurückkehrte, stand si -itVi-r i Ä::f "('': ;'i;'t -TiU- '-r mitten in der Stube in gelben Sasfian, stiefeln, einem kurzen, bunten Rock und einer ärmellosen mit Pelz besetzten Ko sakenfacke, welche ste über daö bauschige, buntgestickte Hemd gezogen hätte. Zwei Schnüre Korallen) schmückten ihren Hals und ein mit Perlen verzierter Kokoschnit U$Se .So gefällst du mir," sprach Dmitri, u,- t ':' C f ' L.'1' i1 M ''i'rii.rii:; i1;;1!. glbmlr,,dleHand.5M Sie reichte sie ihm und nun bearüßte De?mitMrvt! iundTalz'PnMinem HauseZDMPMWWW,WW W! Es wahrte nicht lange, so kamen zwei Freunde Dinitri's und alle Vier stiegen ... rn: c", fr t':yu .;,
vcnnest schwebte, und blickte
Au:.vjmm
.Wohin führst du mtch" fragte Al dona änFÜttch. - . - - -- - .Zur Kirche." . .Was dort" Dmitri begann zu lachen. Dort en wartet uns der Pope, um unseren Bund zu segnen." Sie Prinzessin sah ihn groß an, , aber si? sagte kein Wort. . Hlachdem sie einige Tage das schlichte Leben, die schwere Arbeit ihres Gatten getheilt hatte, fragte sich Zldona immer wieder, ob sie ihn hasse oder liebe. Sie wollte ihn nicht lieben, über wenn sie ihu h.,ßte, wcßhalb entfloh sie nicht? weßhatb tödtcte.sie ihn nichts diescn Unmenschen, der sie, die Prinzessin, die gebildete Frau, das schöne, vergöt tcrle Weib, wie seine Magd, nein viel schlimmer wie seine Sklaviit behandelte. Sie, die bisher bedient worden war gleich einer Königin, mußte jetzt sem Haus bestellen, für sie Beide daö Essen kochen, das Holz, das er sägte, mit der Art klein machen, die Pferde führen, uienn er ackerte. Sie empörte sich nur einmal, als er ihr befahl, ihm die Stiefel auszuziehen. Da riß er den Kantschuk von der Wand herab. -, . . - .- .Nein, nein," rief sie und brach in Thränen aus, -ich gehorche schon", hab' Geduld mit mir. ich bin es nicht ge lhnt. Bis jetzt hat man mich bedient,, bis jetzt wattn die - Männer, die mich tiebten, meine Sklaven." Dmitri sah sie an. ' .Du hast Recht,, sprach er, .du bist nicht zum Dienen ge boren. Komm' also..Wohin?" .Frage nicht lange." schrie sie der Ko. suk an. bülld ihr die Hände auf den Röcken, kettete sie an den Schweif seines Pferdes, schwang sich in den Sattel und wollte zum Thore hinaus. .Um Gotteswillen. Dimitri," mur! .nette Aldona, .was hast du mit mir vor?" .Ich will dich an einen Armenier' verkaufen," erwiderte der Kosak, .der handelt mtt Aenschenwaare nach Sraulbul." .Mich. . als Sklavin .Du wirst es nicht lange bleiben. Der Sultan wird dich mit dem Zobelpel; der Kadine bekleiden, du wirst von Sklaven und Sklavinnen bedient sein...." .Erbarme dich, Dmitri," schrie die yrlnzessin auf, indem sie sich vor ihm k den Staub warf. .Ich habe gefehlt... Strafe mich, dich habe dich beleidigt.... schlage mich, aber lass' mich bei dir blei ben." Dmitri stiegvom Pferde und band si los. Als er 'in die Jsba trat, folgte sie ihm rasch, nahm den Kantschuk vom Na gel und reichte ihm denselben. Er abek tog sie auf sein Knie Und küßte sie. . Zwei Monate waren vergangen, seit, dem Dimitri Bogdan die Prinzessin Na, jewska entführt hatte, da erschien eines Tages der Jesuit, Pater Szirak. als Abgesandter ihrer Familie und ihres Verlobten und bot Dmitri ein Lösegeld 'Von 5000 Ducaten an. .Ich nehme kein Geld für sie," rrdl, derte der. Kosak Msie fann gehen wenn sie will, ich stelle eö ihr frei..Nein, ich will nicht rief Aldona. .ich gehe nicht." ' .Prinzessin," sprach Szirak mit erho öenen Händen, .wäre eö möglich : .Ich bin däs Weib dieses freien Man, nes.- fuhr Aldona fort, .und ich will es bleiben." .Aber erklären Sie mir, Prinzes, sin.... Erklaren?" gab" sie zur Antwort, die leuchtenden Augen auf thren Gatten ge heftet, das läszt sich nicht erklären." Sie begann keife zu lachen, nahm Dmitri beim Kopf und küßte ihn. - Graf Starbeck war der Verzweiflung nahe, als der Pater ihm das Ergebniß seiner Mission mittbellte. .HelfenSie mir diese vollständige Um roandlung der Prinzessin zu verstehen,, rief er endlich aus ; .wenn eS nicht eine neue Laune ist und die gransamste von allen." Der Pater lächelte fein. .Dieser Kosak," sprach er, .hat daZ Räthsel der Liebe und des WeibeS gelöst. Opfe? dich für die Frau auf' und sie haßt $ich, laß' sie den Fuß aus deinen Nacken setze? sie mißhandelt dich., verlange ypset pon ihr sie wird dich lieben." mache sie. zu delner Sklavin und sie 'wich dich Hergottcm" ' " ' ' Rache u m öt a ch k. Unter den vielen Pastetenbackerläden in London machte besonders einer in der City gute Geschäfte, so daß, als der Besitzer starb, .'er gegenüberwohneude Bäcker um die Hand dex Wittwe dieses blühenden Ge; 'chafts anhielt. Sie gab ihm aber eine ktiipe, d. h.. einen Korb. Der Bäcker; 'tatt in unglücklicher, Liebe zu verschmach: ten. bnck Rache, d! h. er machte auch Lasteten, und alle noch einmal so groß, als die der Wittwe gegenüber, - so daß diese sehr bald bedeutend zurückkam. Der Bäcker buck mit Schaden, bis er das Gefchasr der Wittwe todtgemacht ' haben, würde, wie dies oft der Fall ist im con currirenden Kapitalgeschaj'skrieAe.-' , Dij? mit ' unverkäusley . Pasteten beladen Wittwe bekam eine? Tages Besuch von einem Freunde ihre? Verstorbenen, dem. sie bitterlich ihr Leid über den Backes gegenüber klagte. .Yell, ell, dpa, km! sagte der Gast, .ich denke, wir, wollen dem Liebhaber, drüben ,daS Gelchäft legen ! - EineS MorZens nun, als der Laden des neuen. Pastetenbacker? ooll von Kunden war, kommt ein schöbt qes Subject herein, wirft zwei todte' atzen auf den Ladentisch und verfchwin, det wieder mit den Worten: .das ist nun die 35. und dieSg. diese Woche, macht zusammen IS Shilling?. SagenSie dem Meister, morgen würde ich mir das Geld holen.- Die Gäste stoben auseiilander. Von diesem Zlugenblick an ruhte ein Fluch au f d enPa steten des 3iache Bäckers und er kam nie wieder auf, wohl aber die Wittwe, die natürlich ihren Erretter hei wtt?!l;;C ffgIt nem Steferoisten: WaS sind Sie? Ne. jervst: Prioatdoceut, Herr Lieutenant. Lieutenant :Z Ach was, mir Ihren Fremdwörtern, sagen Sie doch suhig ; Hau Uhru.' l-f ::'5:r ' '
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