Indiana Tribüne, Volume 15, Number 160, Indianapolis, Marion County, 27 February 1892 — Page 1

o V y I 00 .fT K AA. AO s5 4 iV v v y w vv w O W o Jahrgang 15 Office : No. 130 Ost Maryland Straße. No. 10(1 Indianapolis, Indiana,' Samstag, den 27. Sebmar 8)2.

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Editorielles. Das neueste Stück von Wildenbruch: Heiliges. Lachen" siel in Berlin glanzend durch. Der Kaiser hatte den Proben beigewohnt nd das Stück sehr belobt.. Vielleicht ist es gerade deshalb dnrchgefallen. Das entspräche der Berliner Stimmung.

Das Lob der Besitzer der Marylander Kohlengruben wird jetzt in die Wett hinaus posaunt. Dabei wird gesagt, daß Knaben im Alter von w enlg er als vierzehn Jahren nicht in den Gruben beschäftigt werden. Welcher Cynismus liegt in dem Lobe, daß also Knaben von vierzehn Jahren und darüber in den Gruben beschäftigt werden. Welch' eine Gesellschaftsordnung, in der man es rühmenswerth findet, daß nicht' Knaben unter vierzehn Jahren in Kohlengruben beschäftigt werden. Die bisherigen Nachrichten aus Berlin gestatten noch keine richtige Beurtheilung der dortigen Ereignisse. Soweit scheint es, daß es sich um eine plöhliche, spontane Erscheinung, , keine verabredete handelte, nnd daß, hatte die Polizei die Leute ruhig gewahren lassen, es bei einer bloßen Demonstra tion verblieben wäre. Wenn sich so;!alistische Führer eingemischt haben, so können es unseres Crachtens nur AnHanger der sogenannten Jungen sein. jener ertremen Richtung, deren Anhanger auf dem Parteitag in Erfurt ausgeschlossen wurden. Was die wirklichen Sozialdemokraten betrifft, so sind dieselben viel zu besonnen, um zweckund aussichtslose Putsche zu inszeniren, wenigstens nicht, so lange sie des Militörs nicht sicher sind, und diesesistbis jetzt nicht der Fall. Daß man von Seiten der Behörden und der söge nannten Ordnungsparteien trotzdem alle Rüben in einen Sack werfen wird, das ist wahrscheinlich und die Kabeldepeschen deuten das bereits an. De?Ver fasser derselben versteht die Situation offenbar garnicht, sondern entnimmt seine Mittheilungen den Blättern, und da heißt eS bereits, daß die Jungen" bloß eine Abtheilung des Sozialdemokratie bilden Wir glauben aber auch nicht einmal, daß die sog. Jungen" etwas mit der Sache zu thun haben. Daß es auf neue Verfolgung der Sozialdemökraten abgesehen ist, das hat man schon lange gemerkt, und diese Unruhen kommen dem Kaiser, wie gerufen. Aber alle Verfolgungen werden die Situation, nicht besseWdenn an ihnen können die Hungrigen sich nicht satt essen. Ohne Zweifel wird die Sache Gegenstand großer Debatten im Reichstage werden. Der Umstand, daß der Kaiser troh der Emeuten ausritt, wird natürlich als ein Zeicben großen Muthes ausgesaunt werden. Wir deuten ihn anders. Er zeigt uns, daß die Rachrich ten übertrieben sind, und daß der Kaiser wohl wußte, daß eS hloß auf eine Demonstration und nicht auf einen Angriff auf seine Person abgesehen war. . Unter allen Umständen sind diese Vorgange zu bedauern, denn in einem Militärstaate wie Deutschland haben solche lDemonsirationen mein eine traurige Wirkung und sind nur Wasser auf die Mühle der Reaktion. AuSlmrd. Der Aufruhr in Setltn. Bertin, 26. Feb. Unter den Linden und in anderen Straßen gab es heute wieder Krawall. Ueberall wo sich Gruppen angesammelt hatten, dersuchte die Polizei dieselben auseinander zu treiben und überall fand sie Widerstand. Die Polizei hatte In. struktion nicht mit der Schneide ihrer Säbel einzuhauen, aber die Verletzungen, Zeigen, daß sie diese Instruktion nicht beobachtete. , Um 3 Uhr Nachmittags ritt der Kaiser langsam durch die Straßen. ') Vorauö ritten zwei Polizisten, ein Adjutant begleitete ihn. Er ritt bis znm Thiergarten und die Menge, welche dicht gedrängt in den Straßen stand, jauchzte ihm Beifall zu. Etwas später fuhr Prinz Heinrich ' in einer offenen Kalesche aus und auch ihm jubelte die Menge zu. Um 4 Uhr kam er wieder in das Schloß zurück. (Und hier folgt nan in der Depesche eine glühende Be schreung des Mutheö deö Kaisers, und wie majefHisch er zn Pferde saß, und wie er das'Volk mit einem Lächeln

begrüßte und wie eben die Herzen der Brandenburger doch für ihren Kaiser und das HauS Hohenzollcrn schlagen so, daß Herr von Wildenbruch diese Stelle ganz gut in einem feiner Stücke be-

nühen könnte. Für den Korrespon denten der amerikanischen Presse ist es geradezu lächerlich, solches Zeug her über zu kabeln und es zeigt dies nur, wie er gänzlich sinnlos Stellen aus pa triotischen Berliner Blätter kopirt.) Beinahe überall wurde der Kaiser mit Hochrufen begrüßt, bloß an einer Stelle waren etwa 150 Menschen (die Depesche sagt natürlich Sozialisten) versammelt, welche Spottrufe ausstießen. Die Polizisten stürzten sich sofort mit gezogenen Säbeln auf sie und der Kaiser ritt weiter, ohne sich um den Vorgang zu kümmern. Berlin, 2. Febr. Die Ruhestörungen begannen heute aufNeue und ein großer Theil der Bevölkerung wagte sich nicht aus dem Hause. Die Polizei, welche in großer Menge aufgeboten war, versuchte Ansammlungen zu verhindern, aber trotzdem sah gegen Mittag die Sache gefährlich aus, und der Aufforderung der Polizei wurde nicht mehr Folge geleistet. Die Menge, welche sich in der Kaiser WilHelm Straße angesammelt hatte, nahm eine besonders drohende Haltung an. Der erste, Angriff der Polizei hatte gar keine Wirkung. Die Polizei mußte sich sogar zeitweilig zurückziehen und mehrere Polizisten wurden verwundet. Schließlich machten Letztere von ihren Säbeln Gebrauch, und nach langem Kampfe erst gelang es, die Menge in die Flucht zu schlagen. Viele Verwundüngen kamen vor. Auf dem Platze vor dem Opernhause hatte sich ebenfalls eine drohende Menge angesammelt, welche von der Polizei mit blanken Säbeln auseinandergesprengt wurde. Die Zahl der Verhafteten ist sehr groß, Um 1 Uhr zog die Wache vor dem königlichen Schlosse aus. Mit Musik voran zogen die Soldaten durch die Straße und kümmerten sich nicht das Geringste um das Gejohle und die Zurufe der Menge. Der Platz vor dem Schlosse war durch Polizei abgesperrt, welche Befehl hatte, ?!iemand durchzalassen, als die Soldaten. Als die Menge sich dennoch hindurchdrängen wollte, hieben die Polizisten wieder mit ihren Säbeln drein und schließlich sprengte berittene Polizei sie auseinander. Spät am Nachmittag sammelte sich ein Menschenhaufen vor der Dresdener Bank an, doch stieß hier die Polizei aus wenig Widerstand. In der Nosenthaler Straße hatte sich gegen zehn Uhr Abends, ein großer Menschenhaufen angesammelt, den die Polizei durch Dreinhauen mit den flachen Säbeln auseinandertrieb. Vor der Michaelskirche versuchte ein Polizist durch Dreinschlagen mit dem Säbel einen Menschenhaufen daran zu verhindern, einen Laden zu plündern. Der Polizist wurde überwältigt und gepackt und man wollte ihn nach dem Kanal schleppen und ertränken. Berittene Polizei kam noch rechtzeitig hinzu, um den Mann zu befreien. Der selbe war übel zugerichtet. Erst spät des NackitS wurde es ruhig in den Straßen. Die Polizei war heute t'iel energZ-' scher als gestern. und die Zahl der Verwundeten ist deshalb diel größer. , Es wird gesagt, daß wenig wirkliche Arbeiter an dem Aufruhr Theil nahmen. Morgen ist Zahltag in den meisten Fabriken und man befürchtet, daß die Leute diel trinken werden, und, daß dadurch die Gefahr größer wird. ' ' ;, Die Zahl der Verhafteten betragt bis jeht ungefähr zwei hundert.-'. Die Zeltungen aller Schattirungen ermahnen die Leute, in ihren Häusern zu bleiben. Das Tagblatt" sagt die Unruhen seien unverständig und bedeutungsloS. Der Börsenkurier" meint, daß die Aufrührer gar nicht die Leute seien, welche an der Arbeiterversammlung Theil , genommen hatten. Der Vorwärts", das Organ der Sozialisten, stellt jede Theilnahme der fozialistischcn Führer entschieden in Abrede und, sagt, die Aufrührer und Unruhestister , hätten aus den niedrigsten Elementen der Bevölkerung bestanden. Der Schaden, der angestiftet wurde, beläuft sich hoch in die Tausende. Ambulanzen waren den ganzen Tag über thätig, Verwundete in die Hospitäler zu

schaffen. Der Kaiser, heißt eö, sei tlt so.

böse über die Aufrührer als Wer die

Energlelopgkeit der BeHorden, Kelche es so weit kommen, ließen ,und wird dieselben von Bürgermeister abwärts, strenge zur RechensHaft zietzenk'I ' -Ei unbegründetes. .Gerücht... war , . ':" j,. ' :-2yiP" i:J!!, jheute .; m Umlauf, daß die. Menge .es versucht habe! in das Palais 'der Kaiserin Friedrich einzudringen. ' " - "pu QchiffSnachrichten. Angekommen in: L 0 n d 0 n. 3n Sicht : Eity of Berlin" von New Aork. : i M 0 d i l t e : Ethiopia" von New Sork. V 'IfN 0 t t e r d a m : Zaandam" . von Baltimore. ' , V--:," . ' ' New Aork: City of Chicagos von Liverpool. Schiffs -Aaentnr. ; Alle Dampfer-Linien sowie alle europäischen Eisenbahnen haben ihre hiesige Haupt-Agentur in Alex. Mchger's Grundtigenthums - Agentur WechselBank Und Vollmachis-Bureau. " Etablirt 1863. i 1 Wetteraus sichten. i Für Ändiana : Etwas warmer, be wölkt, wahrend der Nacht und morgen wahrscheinlich Regen. , . .,s -. Schlimmer nnh schlimmer. Die Zustände in Rußland geben den Kennern des Land.-s den berechtigten Grund zu immer lebhafterer BeUnlUhis gung, denn immer offenkundiger wird die gänzliche Unfähigkeit.), das völlige Scheitern des jetzigen rusjischen Vermaltungsfystems angesichts der aus dem augenblicklichen vcothstande sich erged.'nden Aufgaben. . Das gilt schon. vm den Orts- und Bezirksbeharden, es tritt aber noch augenfälliger bei den Ecntralbchörden zutage. Der Zar selbst hat i, ... .... w ' . r ... a .fv iL,!.!' oas erirauen iu oie en eoorocn vvw lig verlören, so schr haben sie, gezeigt, dlßsiebMV gaben nicht gewachsen sind. Cr entfettdet jetzt außerhalb der eigentlichen VerwaltungZbeamten ' immer neue VertrauenZperfonen in die Nothstandsbezirke.. Sie kommen mit immer weitergehenden Vorschlägen und zugleich mit schweren Anklagen gegen die bishe rigen Beamten zurück, 'aber auch ' sie stellen sich unverMtniömäßlg rasch als unfahighcrauS. Retter in der Roth zu sein, tatt zu helfen, bringen sie nur noch neue Verwirrung in die schon so unglückselige Lage, und mit wahrem Schrecken sieht man in weiten, ruhig denkenden, russischen Kreisen den D!n gen entgegen, die sich aus diesem Wirrwarr entwickeln und schließlich gegen die Machthaber selbst kehren roerdm. In den Nöthstandsbezirken wird die Lage - immer bedenklicher, weil die Kälte anßergewöhnllch groß ist. Nach den jüngsten Reiseberichten eines sehr rufsenfreundlichen Berichterstatters herrschte im Bezirk Sarakow eine Kälte von 63 Grad Fahrenheit, also ii Grad Reaumur. eine Kälte, die noch durch schneidende .Winde verschärft wurde. Die Roth rn diesem Bezuk war jchon im Herbst groß. Seitdem hat ein großer Theil, det ' Bevölkerung auf, öffentliche Kosten r ernährt' werden müssen. ' In einem Dorfe bei Saratom traf der Berichterstütter inen deutschen Knaben aus - einer der deutschen Colonien der Samara-Seite , der Wolqa, der ' von 'dort zu Fuß auszezogen war,' um deutsche Verwandte im Saratow schen aufzusuchen weil' in seiner Heimath fast alle Torfang'hSr!ge an der Hun gersnoth zugrunde! gingen' ilt selbst hatte tagelang keine Nahrung zu sich genommen, ! seine beiden Backen, seine Nase, seine Hände waren erfroren Der Berichterstatter glaubte, als er ihn zuerst sah. ihn eher'. für ein Thier als für einen Menschen halten zu müssen. Auf der Fortsetzung , der Fahrt nach Saratow ? kam derselbe Berichterstatter durch ein! Dorf, dessen. Bewohner bereits offenkundig von Straßenraub 'lebten. Nur der Schnelligkeit der , Fahrt verdankte er. wie er beschreibt, seine Ret. tung. Solche kleinen Zeichen verrathcn nur zu deutlich die schreckliche Lage. in der sich zur Zeit große xua)iozte Theile Rußlands befind:. 1 ; , 1 hiesiges. !q!!?,ÄKtI,'"',"H,,, Frau Elisabeth Swope stürzte heute Vormittag an der , Washington Straße bei C Händler s Taylor's Etablissement hin und brach den rechten Arm. Sie wurde mit Power & Blackwell's Ambulanz nach ihrer Wohnung 581 W. Washington Straße gebracht. gy Der Stadtanwalt hat das Gutachten abgeben, daß der' Board ps Public WorkS daS Recht hat, aufrechtstehende Wasserröhren für Zwecke der Straßenbesprengungen anzubringen phne die Genehmigung der Grundbefitzer einzuholen, vor deren Eigenthum

tit betreffenden Röhren zu stehen komine. Iw,.- ..:"?:.!!:!:. ... - iiL. l'i ., j

CT Trohdem die County-Eom-missäre der Broad Ripple Bahn die Central Avenue. überlassen haben, hat nicht diese, sondern die Citizens Co. ein Geleise daselbst gelegt. Die ganze NaHt.Mer.Lrbeiteten iitok' hundert Mann der Fackelschein an der Legung des Geleises: Die. Leute von der Broad' Ripple Co. 'stecken jetzt die Kopfe zusammen, um zu berathen. was nun zu. thun sei. ' ' Heute an Zapf : Lieberö Bock! Der Vortrag, den Prof. Roß gestern Abend im Propylaum über die Währungsfrage hielt, war so interes sant, wie ein Vortrag über., dieses trockene Thema eben sein kann. Auf eine Frage des Redakteurs dieses Blattes, welche Wirkung; seiner Ansicht die - Freipräguvg deS Silber? auf die Lohne haben würde, meinte der Vortragende, daß das Geld an seiner Kaujkraft einbüßen und die Silderfreipragung zeitweilig , wenigstens einen nachtheiligen Cinstuß auf die Lage der Arbeiter, haben würde. ' DiefefMjrchtnlylr ebenfalls. ßCT ES ist in diesem Lande sehr leicht, Leute zu finden, die einiges" aussagen und beschwören. Am 18. d. Mts. fertigte der County Clerk oder sein Deputy einen Eheschein für Wm. L. House und Flora JoneS aus, und zwar auf die Aussage eines F. S. Kirtley hier, welcher eidlich bestätigte, daß has , Mädchen siber 18 Jahre alt fti. ) Gestern kam' aber .W. E. Donan n die Clerk'S Office und erklärte, daß die Bewilligung der HeirathslizenS an das Mädchen nicht hätte erfolgen sollen,. indem dieselbe, die er alS seine " .-"'f' y ' - - -- Nichte genau kenne, erst 16 Jahre alt eH Kirtley wird wegen Meineid gefaßt werden, sobald er eine mehrjährige Gefäugnißstrafe, zu welcher er am MUtwoH !W!MnW.ffV58"ch6 verurtheilt wurde, verbüßt haben wird. E i n eist e na? iiaer D ieb.' stahl wlirde in Vic a. d. Scille m dem Haufe des früheren Notars Simon aus' geführt. Als Simon Morgens sein Arbeitszimmer' betrat,' fand , er," das Schubfach seines ' Schreibtisches offei stehen nnd die Schlüssel zu seinem Geld, schrank fehlten. In diesem Schranke befand sich das Vermögen feines Mün vels. eines Fräuteins Cäcilie Javier, im Betrage von 17,000 M. in Gold. Tiefe reiche Beute batte der Dieb mitgenommen, während er eine Anzahl Wertpapiere ruhig liegen ließ. Das Erstaunen der über den'Diebstahl erregten Dorfbewohner stieg aber noch, . aizec Bcstohlcne" selbst als der Dieb Arhaftet wurde. I n d er Stadt WySzki. Gouvernement WitebSk, stürzte währenl des .Goltlsdienstes in der katholischen Kirche der stark überfüllte Chor ein und drückte die dzrun ter besuldlichen Andächtigen nieder.' Es entstand eine furchtbare Bestürzung, ANcs drängte zur Thür, in der Äeittvng. eS fti! Feuer ausgebröchen. ',Bom Chor gestürzte und niedcrgcd.ückte V!enschen bildeten eink formkoMaA , Cs blieben laut Meldttng der Kreuzztg.- M Personen au der Stelle todt, übcr sechzig sind schwel verletzt... ..5. , ,- - - r.; I n der :: no rwegi sehen Haupistad! trägt man sich mit der origincUen Idee.,, , ein, Fahrzeug ganz im Stile , der Wikingerfahrzeuge zu er bauen und dies zur Weltausstellung in Chicago nach Amerika segeln zu lassen Die kosten eines sotchen Fahrzeuge? vcr.inichlgt man , auf 0.00 ffronen e:ne,Summe. die m..n leicht aufzubrin gen glaubt schon au? dem Grund.', lvei dks moderne Wikingerschiff die Ameu kaner an die eiste Cnldecknng Amerika durch Normänner erinnern würde. ' Man liest im Pariser Petit Journal-- n Nefchatel-en. Bray, Departement ..Seine-Jnferleur". hat ' sich eine eigenthumliche, Thatsachc ergeben. Anläßlich der dieSZährigen Assentirungen haben elf Gemeinden die scz Departements gar keinen Rekrutci entsendet, elf andere nur je einen. Tie Ursache ist die geringe Anzahl, voi. Geburten im Kriegsjahre. die nunmeh bei der MilitärsteUung der entsprechen den Pcriode sübar wird..' ,, ; ;,, SWZD e rT i ra t sHwlrbBaU! Rüngnn gemeldet, daß dort letzter Ta e i n e ,V er s a m in k u n g i an ge sehen er M u h medner stattgefunden hat. um den Js lam in Cngland zu verbreiten. Cs wurde ein Ausschuß eingefetzt, welche. Gelder sammeln soll, um eine großartige muhamedanische Lehranstalt ii. Live:pool zu gründen. Bedeutend Peitr.la.e wurden in Ausficht qeftellt

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