Indiana Tribüne, Volume 15, Number 158, Indianapolis, Marion County, 25 February 1892 — Page 1
o T o ri 00 ZKK,, S- ? l '.' m0" o. , 1 ., . ' V'r V l - sVO r1 AO rC K Y s5 f u ". . - .. . vöim i yp X , l,H V ' Wi... "'''"' W W W y& v L J --25 iil'll Jahrgang 15 Office : No. 13ö Ost Maryland Straße . 1.5 Indianapolis, Zndiana, Donnerstag, den 25. Februar 1892
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(Srgunisirt in 1865.) Südweft . Ecke Washington und Meridian Straße.
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$300,000. 40,000. Editorielles. Gouvernör Hill ist unstreitig der geriebenste Politiker im ganzen Lande. ?r hat es verstanden, feine Drahte so meisterhaft zu legen, daß er die New Isrker Staatsconvention gan; und gar in der Tasche hatte und, daß New Zork bei der demokratischen NationalConvention sich für ihn als Präsidentfchaftskandidat erklaren wird. Powderly hat in St. Louis vor Beginn der "inäustüel eanference" eine Rede geredet, worin er bat, von der Bildung einer neuen Partei abzustehen, und den alten Parteien nochmals eine "ekance" zu geben. Die alten Parteien haben schon sehr viele "okances gehabt und Herr Powderly ist ein Humbugger, oder noch etwas ?chlimmereS. Aus Knozville in Tennessee kommt die Nachricht, daß die Schwierigkeiten in dem Kohlcngrubendistrikt des Coal Creek nunmehr beseitigt sind. Die Tennessee Mining Co., welche die Unruhen herbeiführte, indem sie Sträflinge dingte und arbeiten ließ, die von den Bergleuten gewaltsam in Freiheit geseht wurden, hat ein Abkommen nit allen dabei Betheiligten getroffen, die Gruben nur durch freie, weiße Arbeiter nnd mit diesen gemeinsam nach dem Cooperativsystcm zu bearbeiten. Das Kapital der Gesellschaft wird verdoppelt, die Bergleute in Brieeville und ArbeiterOrganisationen in verschiedenen Stadten wie Knozville, Chattanooga, At lanta :c. nehmen dienen auszugeben den Aktien. Ruhestörungen sind jct nicht mehr zu befürchten und die ?)ttli; kann nach Hause marschiren. Hinter diese Notiz sehen wir vorerst das bekannte Sprüchlein: Die Botschaft hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube." Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana : Kaltes, trübes Wetter, mit drohendem Regen bis zum Abend, während der Nacht und morgen kälter aber schöner.. " " ' Ml Abscheuliches Verbrechen. eda lia,Mo., 2. Febr. Letzte Nacht verübte ein Neger mehrere Straßenraubereicn. Gegen 11 Uhr hielt er Herrn und Frau, Taylor, welche aus dem Hause des Herrn Clark, deS Superintendenten der Missouri Pacisic Bahn kamen, mit einem Re volver rn oxr einen und einem olcy in der , andern Hand an Nachdem er Beide ihrer Werthsachen beraubt hatte zwang er sie nach einem einsamen Platze zu gehen. Dort band er Herrn Taylor an einem Baume fest, führte die Frau ein paar Schritte weg, beging ein unnennbareS Verbrechen an ihr, und führte sie dann wieder zurück. Er floh darauf uud , ist bis jetzt noch nicht erwischt. Die Bevölkerung!,, ist wüthend und die Leute schwören, daß wenn sie seiner habhaft werden sie ihn nach Tearkana Art lebendig verbrennen, werden. illj'allil'li'äfil'1'1! Die St. Louiser Conferenz St. L o u i S , 24. Februar. Heute
gab es gerade wieder so wüsten Lärm
und so wüste Zänkereien wie gestern. Eine Platform wurde angenommen. Dieselbe sagt, haS Land stehe am Rand des Verderbens in Folge der alle Zweige der Gesetzgebung und Gerichte durchseuchenden Korruption. Dies fei die Schuld der alten Parteien. welche nicht daran denken, Abhilfe zu schaffen und nur zum Schein den Kampf um den Tarif führen, damit die Korporationen, Nationalbanken, Trusts, Rings etc. ungestört im Trü ben fischen können. Folgende Prin zipien wurden aufgestellt : Reichthum gehört dem, der ihn schafft. Jeder ohne Gegenleistung der Industrie genommene Dollar ist Raub. Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Die Interessen der Arbeiter auf dem Lande und in der Stadt sind dieselben und ihre Feinde auch. Wir verlangen sicheres, gesundes und biegsames Geld, daß nur von der Bundesregierung und nicht von Bankkorporationen ausgegeben wird, gutes hinreichendes Umkaussmittel zu nicht mehr als 2 Proz. Zinsen, nach dem llnterschatzamtsplan der Farmers Allianz oder einem besseren Plan ; sowie zur Zahlung für öffentliche Ver besserungen. Wir verlangen freie und unbeschränkte Silberprägu'ng. Wir verlangen, den Betrag des Geldumlaufs baldigst auf mindestens $50 per Kopf zu erhöhen. Wir verlangen eine progressive Einkommensteuer. Wir glauben, daß das Geld im Lande so viel wie möglich in den Händen des Volkes bleiben sollte, uud verangen daher, daß alle Bundes- und Staatseinnahmen auf die nothwendigen Ausgaben einer sparsamen und ehrlichen Regierung beschrankt werden sollten. Wir verlangen Postsparbanken durch die Alegierung zur Sicherung der Erparnisse des Volkes und zur Erleichterung des Geldverkehrs. Das Land und alle natürlichen Hilfsquellen sind das Erbtheil des Volkes lnd sollten nicht von den Eisenbahnen und anderen Korporationen über ihre wirklichen Bedürfnisse für Spekulaionszwecke monopolisirt nnd Auslandern sollte der Besitz vsn Land verboten werden. Die Regierung sollte dle Eisenbahnen besitzen und im Volksinteresse detreiben, ebenso die Telegraphen- und Telephonlinien. Wir verlangen, daß die Regierung Papiergeld ausgiebt und den Unionsoldaten den Unterschied zwischen dem entwertheten Gelde, das sie erhielten, mt Gold zahlt. Eine von Frau Frances Willard vorgeschlagene Prohibitionsplanke wurde abgelehnt. Ausland. Eine kaiserliche Rede. Berlin, 24. Febr. Bei einem Bankett in Brandenburg, bei welchem der Kaiser Ehrengast war, hielt derselbe eine Redc wobei er die Kritiker der Regierung als Feinde, des Staates bezeichnete. Et sagte, Gott habe nicht umsonst das Haus Hohenzollern jederzeit beschützt. Deutschland befinde sich in einer Uebergangsperiode. Es trete aus seiner Kindheit , in das Jünglings alter. Er führte als Allegorie eine Geschichte an, nämlich wie Sir Francis Drake nach der Entdeckung von Eentral Amerika durch Besteigung eines Bergcs seinen Leuten den stillen Ozean zeigte und sagte : So möge es uns ergehen". Ihr Vertrauen wird uns erneute Kraft geben, meine Aufgabe zu vollenden und auf dem mir vom Himmel vorgezeichneten Wege weitcrzuschreiten. , Die Zeitungen, mit Ausnahme der Freisinnigen Zeitung haben noch nicht die Gelegenheit gehabt, die Rede zu besprechen. Letztere sagt, die Rede sei von dem Geiste eingegeben, welcher den Kaiser veranlaßte in München in das Fremdenbuch Suprerna lex regis voluntas" und unter sein Bild : Sie volo, sie jubeo" zu schreiben. EsH'ei derselbe tteist, der ihn dazu veranlaßte zu sagen : Wer , sich mir in den Weg stellt,, ben zerschmettere ; ich" und der lhm die Worte, in den Mund legte: Ich , bin der einzige, Herr im Lande und ich dulde keinen andern". Kaiser Wilhelm hat Recht, wenn er sagt Deutschland sei aus seiner Kinder , zeit heraus. Wir glauben sogar, daß
es das Mannesälter erreicht hat, . Es braucht deshalb auch keinen Absölutismus, es hat eine. Verfassung, welche eine konstitutionelle Regierung borschreibt.
MM Na t ürli ch. , Berlin, 24. Febr. Der Reichstag verwarf heute den von den Soziliasten gestellten Antrag auf Abschassung der Zölle auf Lebensmittel. Verhaftet. Paris, 24. Febr. Die verhaftete heute einen Mann Namens Chalbrct, in dessen Wohnung man'einen Theil der aus der.Staätsfabrik gestohlenen Dhnamitpatronen versteckt fand. Krawall in Braunschweig. Berlin, 24. Feb. Heute Abend löste die Polizei in Braunschweig eine Arbeiterversammlung wegen aufrezzender Reden auf und räumte hin Saal. Die Leute sammelten sich 'vor dem Hause und beantworteten die Aufforderung der Polizei zum Auseinanvergehen mit Hohngelächter. Als die Rädelsführer verhaftet werden sollten. wurde die Polizei mit Steinen angegriffen, bis sie nach erhaltener Vcrftärkung mit blanker Waffe vorging und die Menge auseinandertrieb. Sieben Verhaftungen wurden vorge nommen. i Hier sind beunruhigende Nachrichten über die Nothlage der Arbeitslosen in Danzig eingetroffen. Die Noth in Wien. 1 'f!'C Wien, 24. Febr. Die vor einigen Tagen von der sozialistischen Volkspresse" gemachte Ankündigung' das heute in ihrer Expedition Brot an Arbeitslose unentgeltlich derHM werden sollte, hatte eine ungeheure Menschenmenge dorthin . gelockt. Das vertheilte Brot war mit Geld 'gekauft worden, welches die Mitglieder der Redaktion, Schriftsetzer und Besitzer des Blattes beigesteuert hatten und während der Verkeilung waren 600 Menschen damit beschäftigt. Ochiffönachrichten. Angekommen in: s N ewAork : Maiestic" und Wyoming" von Liverpool, Maasdam" von Rotterdam und Westcrnland" von Antwerpen. Liverpool: Teutonic", Arizona" und Bothnia" von New Zork. Southampton: Elbe", Saale" von New Aork nach Bremen. Antwerpen: Illinois" von New Zork. Der Hung ertyphus ksmmti Die russische Gefahr in ganz anoerer Gestalt, als man sie ' gesürchtet, rückt sie an. Nicht in Gestalt unaezählter Kösackenschwarme, die Mord und Brand über .Europa brmgen, . kommt sie: die Kosacken sind ,,ekt . wema zu fürchten, sondern in Gestalt des Hungertyphus. . Bor eintgen Tagen traf in New York ein Schiff russisch.jüdischer Emigranten ein. Tort besteht eine Quarantäne, oder eZ werden wenigstens Beamte be zahlt, welche die Cmwand;rer inspiciren sollen. Aber sie haben, nia)ts gemerkt. Einiae Tage später jedoch entdeckte man einen Iieberheerd ' ln , New sfloxt und 14. w . " r ' " . ", "i ' . oaio oaraus einen in Valnmore uno auch in,., einigen anderen Städten. Darauf! entstand Entsetzen; der Sena tor Chandler beantragte sofort eirle Un tersuchung .der, russischen Einwände rung und in den verschiedenen Städten machten sich die Organe der Gesundheitspolizei wirklich auf, um die , Er krankten zu isollren. , , , Schon vor linigen Wochen hat die Londoner medictnische Zeitschrift Lan cet" darauf tkufmerksam gemacht, daß dem Hunger der Hungertyphus folgen werde und daß Europa vor ihm auf der Hut sein müsse. Denn er ist eine äu ßcrst ansteckende Krankheit, die 1 wieder holt die Bevölkerung ganzer Länder decimirt hat. so namentlich in Irland und in Schlesien. , Sie ist selbstverständlich den niederen- Klassen, den schlecht genährten. , schlechtbehausten Proleta riern am gefährlichsten, verschont Über auch die besseren Klassen" nicht. Und da die Ernährung der Volksmassen ln Europa der herrschenden Theuerung wegen jetzt eine besonders schlechte ist, so wird der Typhus vermuthlich, wenn er einmal die GrenzeüberfchrittenZ sehr viele Opfer fikWlMMSWM Also Quarantäne gegen Rußland! Wird man das wagen? Kann der groß Seuchenheerd auch hermetisch abgepeirt werden? Wird man in Deutschland die Durchfuhr ru ssischer Emigranten der bieten? Vermuthlich wird von zarischer Seite, wie üblich, abgeleugnet und beLLnit rzzerden. und die .commercielley
nrerezien- weroen nch solchen Utfan geln widersetzen. Aber da das russische Elend wahrscheinlich erst in den Anfangsftadien ist. dürfte schließlich die Pflicht der Selbsterhaltung die anderen europäischen Länder doch zwingen, das Zarenreich in aller norm aus den Reihen der civilisirten Gemeinwesen auszuschließen und gegen es das einzurichten, was man Jahrhundertelang gegen den Orient in Anwendung gebrächt: die Militärgrenze. Niemand passirt. wer nicht eine ärztliche Untersuchung oder gar Quarantäne bestanden hat. Die Leichtigkeit des modernen Verkehrs legt den Ländern, die sich an ihm .betheiligten. Verpflichtungen gegen ihre Nachbarn au'. Rußland hat diese nicht gehalten. Aber auch' wir haben wenig Recht, es ay d?n Prang?? zu stellen. Die sanitären Zustände in den ameri. kanischcn Städten lassen viel zu wün schen übrig. Hier z. & stirbt der Typhus nie aus. und doch könnte ihm durch besseres Trinkwasser und bessere Canalisation vorgebeugt werden. Die internationale Solidarität der Völker ist nicht nur eine schöne redne rische Figur, sondern in dieser Zeit d:S enormen Weltverkehrs eine gebieterische Nothwmdigleit. Der westwärts wan dernde Typhus predigt eindringlich ge nug. daß die Zustände in Rußland nicht nur die Russm, sondern die ganze Welt angehen. Wenn das ..Völkerrechtdas wäre, was es sein sollte, so müßte jeder Staat zn Vorkehrungen gezwung?n werden, welche seine Nachbarn vor Gefahren, wie die erwähnte, sichern. Der auf die Spitze getriebene Nationa. lismus kann das nicht fordern. Ereig nisse. wie die in Rede stehende, zeigen.
naß er Nch Überlebt hat. tanttt . v 14. UU(V iut.( Hiesiges. Skeue Klagen. Earrie Johnson gegen William H. Johnson. Scheidungsklage wegen grausamer Behandlung. Addison L. Roache gegen Samuel W.' Brown und Frau. Besitzrechtsklage. , -.::..: ,,,, ,:. I Wml H. Anderson gegen Franklin M. Spaulding und Frau. Notenklage. Forderung H882.39. Georgia Poudcr klagt gegen Frau Clea Günther wegen Bezahlung einer Forderung von $250. Florence Kline, die Gattin des im vorigen Jahre nach Cincinnati derschwundenen Grundeigcnthummaklers David Kline, will Grundbesitz, den ihr Mann mit ihrem Gelde kaufte, aber auf seinen Namen eintragen ließ, auf sich überschreiben lassen; auch verklagt sie denselben auf Herausgabe einer ihr gehörigen Summe von tz500. "' JGX7 Friedensrichter Smock verurtheilte gestern Herbert M. Poor wegen Mißhandlung feiner Frau zu $25 Strafe und schickte ihn in Ermangelung von Geld ins Gefängniß. CT .Dr. Edward Roß wird morgen in seinem volkSwirthschaftlichen Portrage im Propylaum die WährungSfrage behandeln, speziell die Frage der freien Silberprägung. Die Propyläum-Gesellschast hat gegen den Stadtkämmerer BackuS einen Einhaltsbefehl wegen Einziehung der Steuern von ihrem Gebäude beantragt, weil dasselbe erzieherischen und religiösen Zwecken dient. t0 Jncorporlren ließen sich gestertt: die Sardinia Löge No. Ntt, K. of P. ; die Ohlo Wagon,, Company von Muncie mit $2,0,000 und die Medicine Company von Ft. Wayne mit $30,000 Aktienkapital. . Asbsr Bnttirnors! Regelmäßige Dampfschifffahrt zwischen ' Baltimore. Bremen , . ' . ' 4 ,1t f ' ' .. ' i i "''i- 3 ', - dlrek i v durch die neuen und erprobten, Schnell , -, t '(?:, :i;:o-'i::- ;,, .. v. -. - f!1' "ji Darmftadt. TnSdrn. Karlsruhe. ,' München. V Olberalii,1 von Bremen jeden cmvaMi"-. ' , :;,ir;,--""!!;;(il:; von Baltimore jeden Mittwoch, 2 Uhr N. M. Größtmöglichste Sicherheit. Billige Preise. Vonüalicke Vervfleauna. , Mit Dampfern des Norddeutschen Lloyd rourven meyr als MWßUW , ' 2400,000fiPaffaSfi glücklich über See &csörbcrtli!lil!!;!!;;ilj;c Salons und Cajüten auf ,Deck.H!!Dtz,SZ!,!g!!ß! SDie Einricktunzen für wisckendecksvaffa giere, deren Schlafstellen sich im 'Oberdeck und . i..:,. TN-jfc ... r ' . a . imwsih uqxnccn, mo ane rrmlich. PßM!MSsäW4 Elektrische Beleuchtung in allen Räumens Weitere AuSkunst ertheilen die General Agenten A.SchurnacherKEo., Baltirnsre,Md, oder deren Vertreter im Jnlande. Alex. Metzger und Gebr. Frenjtl JndianapoliZ...
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