Indiana Tribüne, Volume 15, Number 157, Indianapolis, Marion County, 24 February 1892 — Page 2

Indianer Tribüne. Erscheint ZTÄgtich nd Sonnfag. Tie tägliche .Tridüc" kostet durch den TrSger n CentS per Woche, feie Sonntags Tribüne" 5 f 5 entS perWocke. Beide zus amme n IS $tn tS oder Cent xer Wonat. Per Post zugeschikt in VoruSbezahlua per Jahr.

w ssice: 130 Ost Marywnd Strafte. Indianapolis, Ind., 21. Februar 1892. OoldatenMiKhsndlungc. Die Soldatenfchindcr im Königrei Sachsen hat die verdiente Strafe ereilt. WaZ woöen alle die Schreckmittel unö . Züchtigungen bedeuten, welche in dtt Acra des Haarbeutels und des Gama. schcnthumö dem armen Troupier zudik tirt wurden? Wie fchrumps! die dama lize Panacee der Stockprügel und des kkrummschließens gegenüber den ftöta martern zu nichts zusammen, die nun in der Epoche der Civilisation verhängt werden über Söhne des deutschen Vo! . kcs in einem Lande, welche; berühmt !lt durch die ruire Gutmütigkeit seiner Bewohner. Ja selbst das grause Zucht Mittel deZ SpießruthenkaufenS dünkt uns nicht so schlimm, so herabwürdi n,eno, wie die Qualen, welche den säch fischen Rekruten auserlegt worden find. Allerdings war da? Spießruthenlaufen eine Ars Match auf Tod und Leben. Tiefe entseZiche. von dem Spießrecht der Landsknechte abgeleitete Leibesstrafe wurde jedoch eigentlich nur über bk jenig-cn verhängt, die ihr Leben durch tchwne Tiscipliuarverbrechen verwirk! hatten: das Spießruthenlaufen war eine Art Surrogat der Todesstrafe. Und eine der ersten Errungenfchaften der neuen Zeit ist es, daß diese barbari sche Ahndung abgeschafft wurde. Oefter rcich gebührt das Verdienst, mit dieser schweren Buße früher aufgeräumt zu haben wie die anderen Miliiärstaaten. Tas Spiesruthenlaufen oerfchwand demnach aus dem Kodex der gesitteten Welt; indessen verblieben noch genug Schreckmittel, um die ManncSzucht selbst dort aufrecht zu erhalten, wo aus wärtige Einflüsse die Disziplin gelockert hatten. Wir wollen nicht von Jcußland fnr?-rfit rtfr fcmt h?n?rt Üsnlthndpn fr M w V li England, in dessen Heer und Flotte die z.n?nnschwänzige Kae" noch immer zu Äccht besteht. Auch in den Hcerm der französischen Republik find solche brutale Zwangs' 'mitte! in Schwung, allerdings sind dlese t.'&l sV.If Vi.iriw,A4 Ai ft. jk . IW' t.t Ji jllUljJtf.UUUjIt sehen, abn sie sind durch einen lang- . jährigen Gebrauch eingebürgert worden, und vergebens find alle Bemühungen i. . . f. . , ccittegzmmlpcrs reyciner gemleven, ' "X ,i i "dfnj C ...-... U . vii wjvijk.m.iwit.in.i uu Viui vui4jyj fischen Heerwesen hlnwegmbannen. Aul . . . V .." J k llt r JiTlITTI UT 3 TTr l I II I I 1 1 1 i I r 1 1 1 rr UJltl V- ftt Ct L wl. Jl ;jt V tIVIHIU UV Vj i.'&Alil l'A Ä.IV (aift Ciia4 Ab A 4 -w i r '!i II ,rn'i itt uia ii T ttt in t nip Tr nm IVHH j,iv 11 f ViUV AtVUi nutt vou den oraelekten. aber den Kakneraden selbst aeiibte Leibesstrafe. !( tvtw Si'tt QT?,'i1.irif rttit ti mit l?tm -';EVU ll'UUt V Ut .VlkllVlIlUllUil Mit Viill.ill si.i.rji...t ? e-' t .-a einiHiJiiiuij vm ifocin owaicn oes Alokons eine Anmbl Streike ant den eni'oioblcn uaen veraorncyt w:ro. ""'1(11 in r f i i in n!f iti iiiiriiiirr p-iTi -...s: :i v:. : u o,: i'.V I . . I.V4t .IVft eingebürgerte träte der krapandnnere. eine Zarter, m oem cyweoemrunle ;slü dem Zeitalter des dreißigjährigen nrata üctv.i'cucii uyuiita iuiu ii: ,h'. , : ittn ' r . cv . 'Ji.i . . . . n ? . MM,ie,c TOiicrirnuci luuruc znern in der ainfannAcit ffremdenlea,on ciiiae 1 fuhrt uno dem zenkgm General !)?gnci gebührt das zweise! haste Verdienst, dre mz aucy vn oen normen -inippcnao , ." ihciliingm zur allgemeinen Einführung nphv.irn tu h:th?n Tt? nrsrhrtnmnipr Vi ibiit Ultlttl. UUh U 3 iUIll llililL LLllt j T' 3N M h:"H hlt V hti. ttnfa Wasserpipe gehalten und ihm gewatt sam eine größere Walzermenge einge tioBt wno. Znocnen stno beide ?tra fen Savat und Erspaudiniere, mehr Ausllun militärischer Willkür als Be. fehle? franzSslscher Militürjustiz. Auch das deutsche RclchSherr kannte ähnliche iVTlllliH. V lV!UyttUUIHlVIIVVIV HUtV MTJ H! Kf M!f,,,.r;firt5ffrtrt. -IT cinas nur in Vraris. denn theoretisch tk :: i. ' "v . civi: c. c .v 4. . . ,, , !! ? 1 1 1 r i iit' i 1 1 i f i . t rf in "3 wr ; nii rni n t t ii ri nrv uno ourm oie Tortur nrenae vervonk !M.DeNt,chland hielt man bis nun die gewöhnllchcn 'trasmtttel aufrecht, z vov Allem die Pairtoffelstrafe, welche Witxcßlrt und in. ihrer allerdings milden Haudhabnnz ein grauenhaftes Mittel qcbllebn, rst für die Aufrechter Haltung der Ti-ziplin. Nun hat die Erfahrnua bewiesen, daß gerade die Furcht ein schlimmer Lehrmeister ist; so wurden bel!p:e!swelse ein Jahr vor Jena und Auerstadt, vor Friedland und Evlau Zn dem preußischen Heere die entsetzlichen Strafen verhängt, ohne daß ein sichtbares Resultat erzmt wor den wäre. MSeteitZ zu einer Zeit, da im südlichen Deutschland Preußische Strammheit und Zucht dem fuoöeutfchen Wesen, daö man der Lazhcit beschuldigte, einae impst wurden, drangen Klagen in die Ocnentllchleü, durch welche die preunv scheu Lehrmeister des baicnfchcn Heeres hlmlnelzchrelender Quäkerelen der So!daten , , beschuldigt wurden. Lange brauchte es, eye dieser Schmencnszchrek gequälter Menschen ernst genommen wu:de, denn man waranlangs betrcb d'e vorbrachten ranulirten Quälcrcic: jener Drillmeister b:os als Uebcrfchrci tunge-l seichterer Art anzusehen, und Jahre aitt'en ms Land, bero? mu diesen Schergen gründliche Abrechnung gehaltet' ward. - ' Die Strafe war dem Verbrechen entspreend mld schaffte dem heleidlgten Nechisgesühke dcs Volkes' halbwegs Ge. nagthnttng. Es waren ab.r auch gräßliche Thaten, welche von dtN bwW ken (esKn an den Rekruten verübt wocden waren, Martern, welche sich den jetzt durch cwen Armeebefehl Prinzei! ieorg stigmatisirten würdig unrcihen. ja diese vielleicht in mancher Hinsicht noch übertreffen, denn in vielen Fällen erlöste erst der Tod die Gcquälten p ihren entsetzlichen Leiden, ö nig Xu dw lg 1 1. machte sckli cß! ich ku r;?n Proceß und sandte die Unholde nach Vndüßung einer .Uerkerstrafe über, die LandcZarenze. Seither smd in Bavern fast keine

Klagen üd:r üssn'.iche So'dZZnychttZÄereim laut geworden. Ein königlich württemdclgkscher Hauptmann hat jünqst erst in Zürich eine Broschüre ver Sffentlicht. die ihm freilich die Osficicrs. paukttten kostete, die aber deutlich dar that, daß auch b.'i andern Kontingenten des deutschen AeichsheereS die chronische Krankheit der Soldaten schindcrei Herr sche. Auch ans Thüringen sind in den letzten zwei Jahren markante Dl!e bei Öeffcntlichkeit überantwortet worden. Dort wurden zahlreiche Neferviftcn daZ Opfer der Brutalität subalterner Vor gesehen. In der hessischen Diviston war'eS ein ganzer, hochgeachteter Stand, die Lehrerschaft nämlich, welche di

Stichblatt Pren'ierward. der üblen La : enttger u nd ! oii i v . .! t? ,:a n 1 1 Ist falscher raf NinSky. Unter dcr Anschuldigung der Spionage für Deutschland wurde in Paii-Z ein' gewisser Julius Kayser. 1 Jahre alt ans Posen gebürtig. Boulevard Pereire wohnhast, verhaftet. Man hält ihn in Paris iür den Vrudei des Sck ionschess zur Kolonien un auswärtigen Ministerium von Berlin und den Schwager eines Hüttenbcsiers in Po en, welcher ihm monatlich IM Francs chickte. In 1875 wurde Kayser wegen meh rcrer 'ettua?relen, me er unicr eern Namen Baion Liager verübt hatte, wr hastet. Er Nmulirte Wahnsinn, die lntersuchung wurde ekugestellt. und er im Jrrelihause von t. Anne e,nge sperrt, wo er mehrere Monate verblieb. Wöhrmd sciuerInSecnirung im Irren Haufe richtete er an Bisluar'ct Briefe, in denen er systematisch verrücktes Zeug 'chrieb. nm gla'aben $t machen, dak er oirtlich wühttsiunig sei. Erst später er kannte man, da er vo!1ständ;a bei Lcrnunft sei. Im Jahre 1873 errichtete er nämlich ln der Avenne oe Flitters unter dem Namen Lecomte eine Heirathsagentie mit dem Titel ..Aaence Fortuna". Seine Elienien waren hauptsächlich deutsche Offiziere, deiren er das Bild einer Braut fchickte, die aber Niemand Anderer war; als fern,.' eigens OJelu tr in der Rue Dcmonrs. l8Ä wohnie rt in der Rue Jean Gonjon unter dem iZamen eines Ära-c:i ttinI'y, er sate. daß er ein gewesene öfter: cichifcher Of fizier sei und trug das Band der Ehrenlegion. Er gab große Diners. Der foaenannte 1ta UnsU) halte unter seinem Befehl vm Sc.'rctör,'. die speziell dre Aufgabe hatten, die Artikel sranzo sifcher Journale nach Deutschland zr schicken. Int Septeniber 188i tpiut Kayser wegen Betrugs verhaftet: amt diesmal wußte er sich noch als Rar? auszugeben und wieder wurde die lln tersuchung gegen ihn eingestellt. Am dem Gefängniß cntlalzen. gründete n em Bankhaus mit Losen, das aber fä:!. wurde, dann trat er an die Spiye eine Art Geschaftsagentie, der er dcnNamer La Tmmis- gab. Kamer war sei dem Jahre 1874 in Paris, er sagte, e: sei VanUer. Aufcer dem Namen d:i Grafen Kinsky gebrauchte er als Pse donym .,Eesar" uno Zero". Wi den letzten Pariser Berichtm zu cnliu . mm ist, war der Verdacht. Kayier ?i preußifchcr Spion, in durchaus luchl Innuvr und unaerechtfertiater Wei r'isben uorden. Seine Bei hast , o .st lediglicki m?" öenüaerei ' ,, m Et tnterpt'mmkrtschkS Jdye Dem Deutschen Reichsblatt" ent nühmen wir folgende VNttheilung: Jch stehe als Tagelöhner in Diensten bä Herrn Äittergnlsbesitzer v. Brauw ichweig . Groß Podel. Nach unseren Abmachungen. mit der Gutsherrschaft haben wir Tagelöhner von letzterer zu i?)äitai: Eine Wohnung, angerechnet mit LS Mark, 59.75 jährlich! Die Wohnung besteht aus einer mit Lehm, sielung versehenen Stube, einer Küche und Stallunö für eine Kuh oder Ziege. Tas Dach ist so schlecht, daß unser Futtervorrath und die Betten in der Stube verregnen. Ferner erhalten wir nach Abmachung je nch jälr.ichenr Erdrusch der Kcrnerfruchte unge fähr sechs Scheffel anderer Körner- und Hülfenfrüchte. An baarcm Lohn erhalten wir im Sommer 40 Pfennig, (10 Cents) und im Winter 3j) Pfennig (7z Eents) pro Tag Manncslohn. In der Zeit vom 1. Juli bis zum-1. Ottobcr sind auch unsere Frauen zur Ar beitsleistung bei Herrn von Braun. fchwe'g-Groß'Podel verpflichtet, und zwar jeden Nvchmittag, wofüi dieselben 25 Pfennig (ß Cents) Lohn erhalten. Wenn unzere Frauen 40 Nachmit tage.zur Arbeit gegangen sind, so erhal ten keltere als Eriravcrgütung noch einen Scheffel Roggen. An Lohn an Naturalien für der Körmrdrufch haben wirTagelöhnerauf dem Vorwerk des Gutes Groß Podel biZ jetzt feit 1, April 1891 noch nichts erhalten. Herr von Braunschwcig hat aber eine Bäckerei errichtet, aus welcher wir grobes Brod, das viel geringer als militärisches Kommisbrod ist. erhalten. Dieses Brod ist nicht richtig auöebackcn und riecht und schmeckt dumpfig und wiegt 2z Pfund. Nach sachver?tändigcm Urtheil ist das Brod von ausge wachscnem Roggen, einfach und schlicht durchgemahlen, theils mit Kleie , hcrgestellt. Es werden uns 7 Brode. & 2h Pfund, wiegend, mit 3 Mark angerech. uet. während uns die Stolpcr Bäcker dasselbe Brod in besserer Beschaffenheit. gleich 24 Pfund ausgebacken. für 3 Matt liefern würden, wogegen wir l?z Pfun) schlechtes, ansgebackenes Brod für 3 Mark in Gro'ß-Podel anstatt uincr.s baar verdienten Lohnes nehmen müssen! . , Das letzte Vierteljahr habe ich nur 2 Mark baares Geld vom Gutsherrn als Lohn : erhalten, welche Summe, , nicht einmal zur Beschaffung von Salz ausreicht und sonnigen nothwendigsten Lebens, bcdärsnissen bleibt uns nichts! Außerdem habe ich noch Abgaben, als verschiedciie Eommunalsteucr zu zahlen. Ferner ha bi?n wir unentgeltlich B u rr dunste", D" h. untl' zeltlich Uä:T4r$ Tagewerke Schäswäsclze und Schafschur zu leisten; ferner im Jahre ca. lTagcswerke unentgeltlich. Wege bessern und dann noch verschiedene Taae je nach

SchncesaU unentgeltlich Schneeschau fein, welche unentgeltliche Frohndienste mir und den anderen Tagköhnern auferlegt sind. Wenn man unsere Woh nung und die Communalabgabn nebst Frohndicnsten in Abrechnung dringt, so verdienen wir im Durchschnitt des Jahres nicht mehr al) ij EentS pro Tag. Ich bin Familienvalcr von Frau, Schwiegermutter und fünf Kindern, und es ist leicht erklärlich, daß wir mit einem Tagelohn von 27 Pf. bei so mangelhafter Brotliescrnng nicht exisii rrn tonnen. Anßerdcm erhalten wir Tagelöhner ungefähr zwci Morgen Kartostelland. welche mir selbst mit unseren eigenen Kartoffeln beps'lanz.l undernten müssen und haben im Durchschnitt diZ Jahr vierzig Zentner Kartoffeln davon geenltct. Aus Kartoffeln besteht unsere Hauptnahrung, ivenn wir uns dazu Salz kaufen können, sind wir zufrieden. Häring und Reis mit Kartofsein essen wir an Festtagen und Soirn tags. Fleisch haben wir das gznze Jahr nicht gesehen! Im Lebe-Thal erhalten wir soviel Wie,.d& wir damit knapp eine Kuh oder ZicK während d:s Jahres füttern können. Das Heu müssen wir uns selbst für eigene Rechnung werben! Zu diese? Arbeiten wird uns meistens der Sonntag gewährt. Wir wünschen nur, daß uns der verabiedcte Roggen und Hülfarnüchte geliefert würden, welche wir uns selbst in dtt Mühle mahlen und unsere Frauen

davon Brod nach unse,em Ge,chmack backen lassen könnten! Mit der Kleie vom Roggen könnten wir uns ein Schwein fettmachen und dann auch mal Fleisch essen. Wir wurden am 7. Januar v. I. nacn Wollin Morgens 7 Uhr zur Treibjac.d kommandirt. Wir erhielten während des ganzen Tages der Treibjagd nur ein Stück Schmalzbrod und zwei Schnäpse. Wir haben beim Treiben im hohen Schnee fast, immer laufen m üyen. Albert Benie, Tagelöhner. " Ais passendes Seitenstück zur 'eten Mittheilung des Tagelöhners Benke lann folgend.- Notiz des Bro.nbergcr Taqebl.- gelten: Kri,ae a. A. 21. Januar. Bei einer auf dem Rittergute H, abgehaltenen Treibjagd wurden ni weniger als drei Treiber angeschössen. Der Eine davon ist in einer Heilanstalt untergebracht worden, die beiden anderen werden daheim ärztlich behandelt. Von Anlande. ??osevb ffranciö. der ebr

würdige Gründer des LebenSrettunaS. Fallthür und die von dzrt hinnnkrsühdienstes in den Ver. Staaten, schreibt rendc Leiter zu errcich.li. Sie berand

im Alter von neunzig Jahren seini eigne Lebenszeschichte. Beim Umgraben eines alten Klrchho es in der Ortschaft As, Eounty Union, Jll., fanden Lewi Davis und Joseph McCracken dieser aae dre völlig verstsmerte Lerche eines fünfjährigen Mädchens.' welches vor vierzehn Jahren beerdigt worden war. Dt? versteinerte Körper lag einen Fuß tie? unter Wasser, war aber bis in die klemsten Llmen wohlerhalten. In dem Wanne (Saunt v Armenhause in Michigan starb eine füusundachtzigjührige, irrsinnige grau dibble Ehampamne. VordreikiaJah ren war ihr Mann einer der verwegen' stn Schiffscapitäne, welcher eines der aesten chme aus den Seen besaß. Als eines Tages ein Bundesmarfchall an To:o oe scyines kam. um ne ZwangZvoUstreckunJ zu- vollziehen, tt choß ihn der Eapitän ; dafür wurde er '.u lebenslänglicher Zuchthausstrafe ver urtheilt und starb mehrere Jahre später im Zuchthaus? in Jacklon. Drei Jahre .iach seinem Tode wurde sein ältester Sohn Ralf dort eingeliefert, um wegen !odtsch!aas eine zehnlähriae Zucht' hausstrafe zu verbüßen, welcher aber ebenfalls in der Anstalt starb ; auch dessen Bruder James verstarb dort. während er wegen Einbruchs eine Frei hcusitrafe verdunte. Tls beiden scho nen Töchter der Frau wurden Ladendiebinnen und endeten schließlich ln La,tcrhdh!en. Ueber , soviel Familien' unalück verlor die Iran vor zwanzig Jahren den Verstand und lebte seitdem im Armenhause. Eine Liebesgeschichte mit ganz anderem Ausgange, als das liebe Publikum erwarte, hat fich kürzlich im Dorfe Redhoot in Dutcheß Eounty, N. A. zugetragen und in den aejellfchast ligeu Kreisen des Ortes allgemeines Eritaunen heroorgcrufen. Die mimPersonen smd Duana S. Cook, ein armer Buchfuhrer des AauholzhändlerS T. W. Wilbcr von Redhook und eine Waije. dir Fraulem Jda A. Viddec von roy, die sich des Besitzes erneS ,'et genenVcrmögmsvon 9200,000 erfreut. Frl. Bidder besuchte, das Seminar in (laverack m Eolumbia Eounty. : wo sie mit der Tochter des Pastors V. R. Travcr von Aedhook bekannt und befreundet würde. Sie brachte die letz tcn ommencrien in der Familie des Geistlichen zn und bald ging das Gerede, dan sich der junge Traver um die Gunst der elnundzwanzlalährlaen hubfchen Freundin seiner Schwester bewürbe.. Ebenso wollten die Klatsche basen auch wissen daß der junge OuchHalter Eook dem Fräulein Traver den Hof mache, aber die besten Aussichten habe, mit seinem achtzehn Jahren sich clncn Korb ber der, PfarrcrZtochter zu holen. Fräulein Vidder undderjuuge i':k t 'i '.'.: ..'". ...:!' ' ' " w1' liooi fwelnen es mcislerizafl verilanoen zu halben, ihce Gefühle vor den ArguSäugen ihrer Umaebuna zu , verbergend Erst die Ankündiguug ihrer Heirath brachte zuMageZ daß ihre Herzen sich im Pfarrhaus in Redhook gefunden hatten. ' ' ' ' '' " : . t,-. .' ; ' -, , ' 1 .' -: ' -11 ;liJ;r'C-Ä'l'SlL ;: D i e N e w Y orkerE q u i t abl e Lie Asfurance Society" hat durch ihr Berliner Zweiadurcau der Mutter Carl Emanucl RüttingerS, der FrauThcrese ÄlNttkiig-r in Dresden, die umme von !''. :)0 Mark, für welche der Erstere in d.-r genannten Gesellschaft versichert war, , ailsaezahlt. Tie Versicherung bemtcn erklären, daß sie nach gründllch.'r Untersuchung zu dem Schlüsse ae langt seien, daß Rüttinger -ermordet worden sei. Rüttinaer war im Decem

er 1890 mit seinem Schwager" W.

Wright nach New Vork gekommen, hatte ich lm Januar l&'l in Gustav S. i.'eu'S Kosthaus. No. 127 Ost 53. Straße, einquartiert, und am l. ebr. var Wriaht angeblich nach Boston abgefahren. Am nächsten Tage unter lahm Rüttlnger emcn Ausgang und )urde fertdem lebend nicht :nehr gesehen. .m l l.März wurde bclanntlich ferne .'eiche gefunden und neben ihr ein mit ,W" gezeichnetes Taschentuch. Man fM den Perdacht, daß Wriaht seinem ö.kivager ermordet habe. Am 2. Febr. ein Fremder, der fich als ircd. 5vai;s aus Boston ins Fremdenbuch s A:tor - Honse eingetragen, dort 5c!bftlnord. Die Leiche wurde auf mi Armcnfriedhof beerdigt, später ab?r -nsgegraben und von dem Kosthausslr'h Äeu als diejenige Wrighls idcw lil.irt. Einen furchtbaren Kampf !iit Ratten hatte neulich die achtzehn ih:?ae Lavinia Hull in dem drei Meieli nördlich von North Plain in Eoniccticnt gelegenen Orte Myrllc Hill zu stehen. Lavinia hat seit drei Jahren n der Baptisten Kirche von Myrtle il! die Küsterdicnste verfehen. Sie xsorgt die Feuerung, reiiiigt das Gexiude uud läutet dre Mocke zum Got'csdicnst und die Ortsberoohner sind rtitf hrtS fTot&ta r.Hftlrt W.H-fn Als sie vor etlichen Tagen die Glocke M vmv vpiv, vttvb tuvyvii läutete, die zur GebetSoersammlung n,'s, riß Plötzlich der Glockenstcang. Tags darauf stieg das muthlge MädHeu mit einer Laterne verfehln, in den i!ockcnstuhl. um den schaden auszubes lrru. AIS sie in dem dunklen Raume ana.e:ommen war. faud fie, da matten das Seil zernagt hatten. Kaum hatte sie sich darangemacht, die nden zusammenzunähen, als sie h'nter sich ein Quieken hörte. Als ue fich herumdrehte, sah sie im Dunkeln eine Menge leuchtender Kügelchen. Sie wußte, daß es Ratten waren und suchte sie mit den Armen zu v:5scheuchen. Die Thiere abcr.' statt zu 'ntfliehen, hielten Stand, es kamen im mer mehr dazu und in wenigen Augenbacken war das Mädchen von den scheußlichen Thieren umringt. Sie hielt es für das beste sich zurückzuziehen, ehe sie sich jedoch aufgerichtet hatte, sprangen dre Thiere aus sie und gruben ihre Zähne in ihr Fieisch, wo sie eine Stelle finden konnten. Lavmm hatte nur ein großes Taschenmesser bei sich, womit sie sich vertheidigen konnte, und mit yie desselben gelang es ihr. d'e BeNlen wenigstens von ihrem Hals und Gesicht abzuhalten, wählend sie an den Arluen und Schultern aus vielen Wun ö.m blutete. Umsonst versuchte f,e die sich allein in der Kirche, und da-z nächste Haus war eine V'.elte'mei t entfecnt. Nichtsdeß weniger schrie sie in ihicr Äugst um Hilfe, guniöttück ging g. rede ein Atann Namen, Arthur Wum oii vorüber, der die Hiksenifc hö.k sofort in die Kirche eilte und zum blocken stuhl hinaus stieg. Er stürzte sich aus die wüthenden Thiere und - es aclang ihm, nachdem auch er verschl? dene Bißwunden erhalten hatte. Latn'nia an die Fallthur und in Sicherheit in bringen. Der Arzt sagt, daß es lochen dauern wird, bis die Wunden lraven ZvkädchcnS wieder g.yttli f'.N. Simon Wolf in Waslnnaton ist ba intlich mit der Znsammenstellui.L crncs Verzeichnisses der israelitifchen Soldaten 'und Matrosen beschäftigt, welche im letzten BüraerZrieae im Dienste der Union gestanden und auch derjenigen, welche den Revolullonsmeg mitgemacht haben. In der letzten Jähresvcrsauiinlüng'des elften Armcecorjis der Potomac Armee erklärte General Stahl, deß die Halste seines ursprüng wichen Regimen's aus Israeliten bestann, die alle m t kilik Muth..d.r i'tsl ti,:cr gckämp t ä ten. M a n hat berechn et, vaz, zwischen sechunddrcima und siebcnund Srcißig Millionen Kinder jedes Jahr ' . ' . . . .i oo.r eiwa nconq icoe Mlnurc m oer ganzen Welt geboren werden. ' Eine inie von Wleacn, welche die Kinder enthalten, würde eine ununterbrochene Reihe um die Welt bilden, aber Ruhe und Schweigen wurde an sehr vielen . . , r. sti . i. ..... . w " punllen oiejer inie georocyen roeroen. Die deutsche MennonttenKolonie in Jrving, Lane Eounty. Ore lon. hat kürzlich einen Zuwachs von .wanzig Mitgliedern in einer Familie rhalten; Mutter und alcr von imtt rein Alter und achtzehn kräftige Kin r Die Familie kam von Munoll in . a!ota. . -- in om Auslande. Das Erwachen deS Aers tnzrfti Johann LatoZ, der sich seit 4 l Monaten imMySlowitzer Krankenhause in schlafähnlichem Zustande bestndet, ist nun endlich am 29. Januar erfolgt und erregt ganz besonderes Aufsehen, beson ders m ärztlichen reizen. ES war am nannten Tage Morgens gegen sieben Uhr. als der Warter die Beobachtung machte, daß LatoS fich plötzlich bewegte. die Augen aufschlug und nach einem Trunk begehrte. - Bald wär eine Tasse ; Milch zur teile, die LatoS auch in kurzer Zeit austrank.' Als der Wärter hierauf an ihn die Frage richtete, ob er schmerzen ' empfände und an welcher stelle er. sie suhle. wieS er mit der band nach den Füßen, und verfiel bald sarauf wieder m seinen früheren Zu stand. Am Tage des Erwachens zeigte )er Zustand : des schlafenden im We sentlichen große Veränderungen, denn ils der Wärter ihn aurief. riß er die üugen wett aus und richtete , sie starr auf einen Punkt: aus die Frage, ob er LZem tnnken wolle, machte er eine )aS Verneinen ausdrückende Bewe zung. Von Seiten der KrankenhausVerwaltung wurden die Angehörigen des Bergmanns sofort in Kenntnis ae setzt, daß das Erwachen erfolgt und eine Unterredung Mit dem Kranken wohl möglich fei. Die Verwandten, die alsbald an das Krankenbett eilten, fanden raios , mit offenen Augen, die er starr auf die vor ihm stehenden Personen ae richtet hielt. Der Starrkrampf, in den der Kranke, wie gezagt, wieder versiel, dorte zeitweise aus, besonders am Nach cüttaa aeKaltete sich der Zustand seb

zünstlg. 'sooaö es LatoS lnoglich war, mit semer Ehefrau und den KrankenVärtern. allerdings nur ganz leise, zu sprechen und später die Wärter ho, den und stützten den Oberkörper allein zu trinken. Selbstverständlich die Schwäche des Kranken, der endlich noch die Frage, ob er Semmel in

Milch gebrockt haben wollte, verneintes sehr groß. Nachdem sich der Zustand des fch'asendeu Bergmannes mit einem Male so gebessert hat. ist Hoffnung vorhanden, daß eine vollständige Wie)erherstellung des Kranken erfolgen kann Aus Schlesien wird d e , ,Voff. Ztg." geschrieben: Anläßlich der siesjähngen Geburtstagsfeier des Kaisers ist es in Grüuberg über die Frage, rer bei dem officiellen Festessen den Trinkspruch auf den Kaiser ausbringen oll. zu einem lebhaften Rangstreit geommen. Im Laufe des Jahres hatten )a selbst zwei höhere Verwaltungsbeamte hrcn Einzug gehalten, der LandrathszmtS - Verwalter Regierungs Assessor von Lamprecht und der Bürgermeister Dr. Westpfal. Während früher immer ?om Ländrath der Kaiscrtoast ausgebracht worden war. richtete in diesem Jahr? der Magistrat an den Landraths-zmtS-Verwaltcr ein Schreiben, daß es -ür angemessen erachtet würde, das Auszringcn des Kalsertoastes in jährlich abwechselnder Reihenfolge dem Landrath and dem Bürgermeister zu übertragen. Herr v. Lamprecht erblickte darin eine Beschränkung feiner Vorrechte und wies )en Vorschlag zurück. Während des i-trnteS zwischen diesen beiden Parteien gelangte an den Landrathsamts-Ver-matter von den am Orte ansässigen Zkichtern ud Anwälten ein Schreiben, n welchem dargelegt wurde, daß weder cr Bürgermeister noch der Regierung?iiciior nach Lage der örtlichen Persottalverhältnisse berechtigt seien, die strei:ige Ehre in Anspruch zu nehmen, daß )ieselbe vielmehr dem im Range höher stehenden Oberst a. D. v. Drygalski, zder wenn dieser ablehne, dem aussicht rührenden Richter zustehe. Das praktische Ergebniß dieser hochpolitischen Verhandlungen war nun Folgendes: Im Schützenhaussaale speisten etwa 60 Bürger und Beamte mit dem Bürgermeister als Festredner, im Russischen kkaiser" waren die Richter und Anwälte zereinigt, wo Amtsgerlchtsrath Menzel zen Kaisertoast ausbrachte, und im Schwarzen Adler" hielt der landwirlhchaftliche Verein sein Festessen ab, an velchem sich in Folge höherer Anweiuna der LandrathZamts-Verwalter beiheiligte und eine schwungvolle Festrede hielt.' Zwischen dem prakti chen Arzt Dr. E. in Saarbrücken und )em b:i dem 70. Jnfanterie-Regiment )ienenden Einjahrig-Freiwilligen D. zat diefer Tage ein Pistolenduell im Tiesenthal bei St. Arnual stattgefunden, itt welchem Dr. E. durch emen Schuß in die Hüfte schwer verwundet Dilrde. Tie St. Johanner Ztg. ersähet über den Anlaß zu dem Zweikämpfe Folgendes: Auf einem Eommerö. der be der Einweihung des neuen Gymnasiums m der Tonhalle stattfand, lvnrde nach Schluß des officiellen Thei kcS dem Dr. E. der Vorsitz übertragen. Er nahm den Sitz nn und gebot silsn. num. Alles chwica, nur oer iIMfaycig.' D. machte sich durch lautes Wesen noch b.'werbar. Darauf vom PräsiSiUm ein zweites srlentrum: als auch aS nicht fruchtete, erklärke Dr. E..dem , 'venn er sich nicht ruhig verhalten könne, gehöre er vor die Thür. Später faßm Dr. E. und D. zusammen, aber an verschiedenen Tischen, im Lurhof". Dqrt gab D. der bedienenden Kellnerin ien Austrag, dem Dr. E. in seinem Rameu einen Bierjungen aufzubrumnm", eine an sich hrmloe Sache. Dr. E. fand indessen in der Art d.'r Zustellung eine große Taktlosigkeit und moiserte sie mit cineni grünen Jun-zea.-Jetzt laut D. heran und gab )tti Dr. E. eine Ohrseige. Daraus cheint es etn:lii kleinen yandgcmenae e!o:?tm;u zik ein. denn der Einjährige oll iene Aaiiclklappe verlohn haben. Die vtii:t:. Folae war der blutige Zwettav . Während dieDienst m ad chenmörder Vtiam und Rolalia Schnei der der Justisicirung hmr n. ist der Scharfrichter von Wien. Herr Rudolph von Seyfried in Brunn am Gebirge gestorben. , Rudolph von Seyfried war seinem im Jahre- 1837 verstorbenen Schwiegervater : Willendacher denen Gehilfe er bis dahin aewesen war. aus dem Posten eines Scharfrichters für den Wiener, Oberlandes Gerichtssprengel nachgefolgt. Schon zwei Monate nach seiner -Ernennung - hattet Edler, von Seyfried Gelegenheit, seines Amtes in Wien zu , walten.' ' Im April 1837 vollzog er, die Justisicirung . Gerhard NremerS, des Mörders des Buchdrucke reibesitzers Echloßbera. - Seyfried be wohnte, wie wir der W A. Ztg." entnehmen, mit feinem Bruder und zwei anderen Gehilfen ein freistehendes Gehöft, welches an der Landstraße von Brunn am Gebirae nach Neüwrl ae legen ist.; Der Scharfrichter und feine Gehilfen betrieben dort eine einträgliche Wasennleifterei. . - Außerdeui besitzt die Familie ! eine Unzahl, ausgedehnter iA.t..sn:i . rts . . .i . '.i '-.l yjiuiw,iuaw xxr All5l!le! von ey fried soll über zweihundert Jahre al fein. Ein Ahne der Familie zeichnete sich im Kampfe gegen die , Türken aus und wurde dafür durch Verleihung des AdelstitelZ , ausgezeichnet. Der verstorbene , ?, Scharfrichter war im Gegensatz zu seinem Vorgän '"f..- cv,j' 4 '--:r(-vl.' ; i,. ' ..; ,.;, ger iuenoacyer, ein Mann von höflichen Umgangssormen. Seine Methode der Justisicirung, welche er ge wohnlich in schwarzer Kleidung mi Eylindcrhut und schwarzen Hand schuhen vollzog, entbehrte der ausrenen lxn, , rauhen Manipulationen feines Porgängers Willcnbacher. Er ging dabei mit ruhiger und dem Zuschauer human erscheinender Geschicklichkett vor man sah. den Todeskampf des Telin quenten nicht, und das benahm dem traurigen Jnstlzacte viel des Sch'.eck lichen und Abstoßenden! ' Ritter von lcyfrled erlag im Alter von 83 Jahren einem langwierigen Leiden; er starb an der Zuckerruhr. Sein Nachfolger auf dem Wiener Scharsrichterposten dürfte sein Bruder Alvls Edler von Seysried

(K &V .S1..r. Wnti Siill?

Der größte Schmerzenstiller aufberWelt. Lindertu.heilt Rheumatismus, Neuralgia, Schwellungen, lahmen, steife Glieder oder Muökeln, Eicht, Nucken u. Gelenkschmerzen, Ärcuzweh, Brand, Schnitt u. Brühwuuden, Frostbeulen, Quetschungen, Kopf, Ohren und Zahnweh, Geschwüre, c. Inallen Apotheken zu haben. Preiö 23 EentS per Flasche. werocn, oer gcgenwarng in erazewo das Amt emcs Scharfrichters versieht. Vielfach wird jetzt an den Ausspruch erinnert, den Franz Schneider bei seiner Verhaftung that: Der Seyfried kriegt . t i . M rt . . . . w 1 Mi nii . Äucroings MHi oer ey' sried. sondern ein anderer. Ziiln Theaterbrande in Königsberg i P., liegen nunmehr unterm liK Jannar von dort elnge langte ausführlich? Berichte vor: Am gestrigen Vormittag ist das Theater in Luiscnhöh auf den Hufen niedergebrannt. Um Ittj Uhr rückten auf Requisition uoei Züge unserer Feuer wehr dorthin aus, die das aus Holz er baute heateracvauve veretts zum Thlil eingestürzt vorfanden. Auch hatte sich das Feuer fchon dem massiven Hauptgebäude Mitgetheilt und dessen Dach in Brand, geletzt. Nun galt eS, das Gebäude, das von seinen Bewoh- . rrr. .;v. . ... ucttt vrcciis wu rn iuwücii wur. au lzalten. wat auch Mittels der Druclspritze . . . . . I gelang. Das Theatergebäude war in zwi chen zu ammenaeslurzt. und nun toitttte ein Zua der Feuerwehr ziu rückkehren.. während der andere die ne den dem Theater-Gebäude belegcne iommerbubne wenlaitens mm Tdeil vor der Vernichtung d'-.ch die Flammen bewahrte. Die Feuekwehr hatte mit der Ausräumung der Brandstätte bis 2 Uhr Nachmittags zu thun. Die Entstehung des Feuers wird aus den Zusammenbcuch des Abzuqrohres eines eisernen Ofens zurückgeführt. Die Flamme des Letzteren soll sofort eme in der Nahe befindliche Portlere Theatersaales erfant und dann öußerst schnell weiter gegriffen haben. Zwei im Theaterraum - befindliche Spritzen zum Schutz gegen Feuers gefahr sind ein Raub der Flammen geworden, ehr empfindlichen Schaden hat der Directvr des Etablissements. Herr Schalkan. dadurch erlitten, daß die kostspieligen Vorrichtungen zu der bekannten Wunderfontaiue. sowie Druckschriften. Noten :c., dre alle nicht gegen Feuerschaden versichert waren und einen Werth von 1516.000 Mark besaßen, vervranni fmo. - Das letzte Erdbeben in Das den albaner Bergen mit viel arößcren Schaden verursacht, als man zuerst ... vorausaeickt. In Eivita Lavinia schläft die Bevölkerung noch jetzt in (juiHiu, uic uu tu. tu Vluv yiivui iC. fr. V!a ,.5 A.MA. Mfj! AA.Af(l sind. Fast lein paus IM Orte ist UN beschädigt geblieben, allerdings waren die Gebäude durchZchnlttllch nur ürm llchc Hütten. In G.mzano mußte das ob.rste Stockwerk tes- GemcindehauscZ abgetragen werdeli. Die dortige punnr!irche ist schwer befchadiat Tle dortige Kawor den, die Domlirche zeigt mehrere Risse an der Wölbung. Der Gottesdienst inußie auf einem offenen Platze ab.re halte Iveidm. Äuch der Palast Sforzaesariui hat ae'iiten. In Velletri lkhr'e sich die' Wuth des Pöbels gegen die Leiter des aeodvnamischen Objcr'.'atoriums. weil fie das Erdbeben nicht vorher aesagt hatten.' Eine Eompagni Pioniere und Jsgeuleure sind nach Gcznauo abamanaen. Der Miite!Punkt des Eidbcb.'ns ist der Nem i-See. auein aus jener Gegend. beyaupken. oan watireno des irovevells uver on Zi?rsmk, iior qcuiai aiini. u;ia r. . .'. . . . Jll 'ill ' : .i. L a rnt.4"s.r rrniii tiit htWriWtn will. ' 1 i m ".'i A - r it 'i . v . v. u w v v v .1 Ueb;rf all höchst scnsalloneUcr Art w.-ij. man in Foigcnd.m aus Paris zu berichten : Dos einfani, gelegene Ech'o Prengne im Ehcr-Dcpartcmmt xttixb: letzthin Nach 's von einer zah!rc..,e.l Uauberb.ul)c mit Ncvolver- uud G wehrschüsscn übersallen, der Schloßh:rr Maiquls Piengne. mit der ganzen ei icncc.'chast in ein Zimmer gesperrt und besten Thüren vernagelt. Vor, den Fenstern aufgestellte Posten uvxx teil die ganze Nacht hindurch Schule v . 'M me iLinaeivcrnen zu lerrorllircn. .,ot chen wurde das Schlo vollitanvia ausaerauvt. "Xit nimmt mu - . - il rv , 1"' 1. , lcuhcr Beute beladen, verließen erst um n Uhr Morgcns das Schloß. Mciv q u is Preugne. cin reicher Großgrnnd' ocfl'?er uno onoerilng. oer aues rrr . . v . . , 1 lreioe seiner Herrschaft in Sveicheru l erkanlcn laßt, weil er es nur ium Gekcidcprcis : von 184 verkaufen will, ' II' ..ic - i! ü ip '' V " -l; ,r'rf ä i' . ... -'.. . war fchon einmal von - .Pachtern überfallen worden, die sich seines Getrcides bemächtigten und dann von den ... . , 'P; i ., : ' Gezchworen?:: flelaewrochen wnrden. ifiü tnd u a u s N et 3 av a d hatte seine K aste dadurch verloren, daß er in einem Eisendahnwagen, worin Personen von ner niedrigeren Steifte ! n ' " 'iniiri, V . f. ' " reinen, geiocyle Speise zu nm genom men hatte. Um seme Kaste wieder zu :! 1 'ä-' :.'-''! i1!,.'1!" '";-," 0 !;., r r C- -" erlangen, yaiie er st z forgenoem :ei. nlguugsprozcfz zu unterziehen : Zunächst hattetMn eigenes l Gewicht jsin?ftua :. .7 i-..,.t ...... x psermunze. was einen Vetraa von 180 Rupien (275 Mk.) ergab, sodann ä'frk intriii i :!:;!: i n$ fAtJOn frtf.s,n 'i1 Dann mußte er sich auf einen vierecki ".; ':f."V ,:;! rV'l - V3v".,ä O"! aen Stein setzen und wuld.' b.s m Knie hinauf in verfaultes S 'roh einae hüllt; den Schluß dieser Reinigung bildete ein unfreiwilliges Bad, indem d r arme Teusel von zwei Männern ergriffen und in den Fluß geworfen wurde. Nun erst aalt er wieder als ebenbürtiacr Kastenbrudcr. Die Brah minen vehauptcn. sehr gnädig mit dem .Gereinigten- verfahren zu sein, da sie sein Gewicht nur ln Kupser und, nicht m Äilbermunzen genommen hatten.

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ff une ist das einzige Blatt in Jndlana, tzth ches die Jnteresscil des Volkes gegenübkr der Macht der Plulokratie vertritt. Ali Organ des Volkes und Nicht eine? Partei oder Parteiinteresscn kämpft sie unentwegt für Freiheit u.Necht auf allen Gebieten deS LebenS. . Die Arbeit deS Vo,lkeS ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Neformen, welche die Arbeit zur freubcbringenden Lust, statt zur niederdrüFenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte es als moralische Pflicht empfinden Leser der Jubiana Tribüne zu sein DaS reichhaltige Sonntags - Vlcrtt bietet eine Fülle unterhaltenden LesestoffeS. Der MbottttcttictttS - PrekS der täglichen Tribüne ist 12r , beS SonntagsblattS Je, : bei'ser zusammen 13 (S tö., per Woche ober I Cts. per Monat. ' Durch die Post versandt, kostet da? Tageblatt $3, daö Sonntagsblatt $2 per Jahr, beide zusammen SS in Vorausbezahlung. " . ;) ' ( I" Hilf j,: " jif c&tt Art werden rasch und billig eu? akrrv,( ir , ,.,.i-, KitttrlttSkkirten.

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