Indiana Tribüne, Volume 15, Number 156, Indianapolis, Marion County, 23 February 1892 — Page 1
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Editorielles. Herr Miquel ist bereit auf einen Compromiß indcr Schulgesetzvorlage einzugehen. Er will eben Minister bleiben ; der Titel Excellenz ist doch gar zu schön. Ach, diese 5kationaUiberalen sind in der That natkonalmiserabel. .O.--Die neueste französische Mlni sterkrisis ruft im Allgemeinen wenig Interesse hervör. In Frankreich ist man an häusige Ministerkrifen gewöhnt und man muß sich nur füglich wundern, daß es ein Kabinet auf die Dauer von zwei Jahren brachte. Der Ursprung der gegenwärtigen Krisis , ist auf die Pilgerfahrt der Franzosen nach Rom zurückzuführen. In letztererStadt entstand ei Krawall dadurch, daß französische Pilger sich unehrerbietiger Handlungen beimGrabe Victor Emanuels schuldig gemacht habcn sollten, was die Italiener so er zürnte, daß sie die französischen Pilger mißhandelten. Das war den Radikalen in Frankreich, welche die französische Kirchenpolitik, die ihnen zu ba tican-freundlich schien, nicht billigten, Wasser auf die Mühle. Sie veranlaßten das Ministerium zu einem scharfen Vorgehen gegen die Regier rung, welche den Bischöfen verbot, ihre Diezösen ohne Erlaubniß des MinisteriumS zu verlassen. Der Bischof von Aiz schickte auf das betreffende Ministerial-Rescript eine beleidigende Antwort und wurde dafür vor Gericht gefordert und mit einer schweren Geldbuße belegt. Die Konservativen und Klerikalen erhihten sich gegen die Regierung wegen ihres Vorgehen gegen den Bischof, aber diese wußten den Vatikan zu be sch wichtigen, daß derselbe nicht blos in freundlichem Einvernehmen mit dem Ministerium blieb, sondern sogar der französischen Geistlichkeit den Wunsch zu erkennen gab, sie möge die Agitation gegen die Republik , einstellen. Die französischen Kardinale waren jedoch mit dieser Politik des Papstes nicht einverstanden und erließen ein Manifest, welches zwar die Hauptforderung des Papstes, die Anerkennung der Republik, erfüllte, aber durch Anführung aller das Gewissen der Katholiken bedrängenden Gesetze der Republik die vom Papste beabsichtigte Wirkung auf die Gemüther vereitelte. , Als 'Antwort darauf beantragte der Radikale Hubbard die Dring-lichkeitS-Erklarung der Vorlage, welche die Gewalten der geistlichen Kongregationen einschränkt. Die Konservativen und Klerikalen.grissen den Antrag an, und Freycinct war unvorsichtig genug eine Kabinetssrage daraus zu machen. DaS Resultat war der Stur; d!s Ministcriums, , welches durch die monarchischen und kirchlichen Elemente nut Hilfe der Radikalen zu Falle kam. Die Haltung der, Radikalen, war, für die Minister jedenfalls überraschend. ,, Sie halfen daS Ministerium stürzen, weil das Gefeh, welches die anderen Ele mente zu Gegnern hatte, ihnen nicht weit genug ging. Auf die Lage Europas kann der Sturz dieses Ministeriums wenig Wir kung ausüben, denn dasselbe hat seine dem Dreibund feindliche Gesiinung so offen zur Schau getragen, daß das nächste Mini'ium diese feindliche Ge ;' V. ; . .
sinnung kaum übertreffen könnte. In gewisser Beziehung kann diese Krisis sogar für den europäischen Frieden von Vortheil sein, denn Frankreich wird jeht so viel mit der Ordnung seiner
inneren Angelegenheiten zu thun ha bcn, daß es nicht in der Lage fein wird, sich viel mit dem Ausland zu beschaftigen. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Zndiana : Wärmeres, schönes Wetter, aber gelegentlich zunehmende Bewölkung. . D i c iNDUstniAi. Conference. St. Louis, 22. Feb. Heute begann hier die sogenannte inäustrial conkerence, welche aus Delegaten der Farmers Allianz, der Arbeitsritter und anderer Arbeitervereinigungen besteht. Benjamin Tcrrell, von Texas, rief die Konvention zur Ordnung, worauf Rev. S. H. Basher, von Milledgeville, Jll. ein Gebet verrichtete. Zunächst sang Frl. Alice Milchest von der National Woman's Alliance ,he Star Sprangled Banner" und "On the Swanee River", woraus Herr (5. P. Walbridge, der Präsident deS Stadtrathes von St. Louis im Namen der Stadt die Delegaten willkommen hieß. Präsident Polk, von der National Farmers Allianz, war der erste Redner, welcher der Konvention vonHerrn Terrell vorgestellt wurde. Der Redner wies auf die Bcnachtheiligung hin, unter welcher die Farmer im Westen zu leiden hatten und erklärte, dieselben forderten Abhilfe und müßten dieselbe haben und wenn es nöthig sein sollte, die beiden herrschenden Parteien vollständig von der Erde zu vertilgen. Der nächste Redner war Herr Powdcrly, welcher hauptsächlich über die Beschränkung der Einwanderung sprach und auf die Nothwendigkeit hinwies den Nebclständcn abzuhelfen, welche die Einwanderung besonders nach den Grubendistrikten des Landes im Gefolge haben. Ignatius Donnclly hielt, eine Rede voll Floskeln, welche jedoch großen Beifall bei den Zuhörern fand. Er eiferte gegen die beiden alten Parteien und erklärte, daß die neue Partei denselben den Garaus machen und ihren Kandidaten ins .Weiße Haus bringen würde. , Hierauf wurde Marion Cannon vcn Californien zum zeitweiligen Vorsitzer erwählt, John P. Steele von Illinois und John Wm. Hayes von Pennstzlvanien zu zeitweiligen Sekretären. Ein Ausschuß zur Prüfung der Beglaubigungsschreiben wurde ernannt. t Eduard Mark li n t Chicago, 22. Feb. Einer der bekanntesten deutschen Dichter dieses Landes hat am Samstag Abend um 7 llhr in Chicago seine Augen für immer zugethan. Es war das Herr Edmund Marklin, der jedem Turner bekannt ist. Märklin war in dem Städtchen Kales in Deutschland im Jahre 1816 geboren. Er nahm thätigen Antheil an der 48er. Revolution und sah sich schließlich zur Flucht nach Amerika gezwungen. " ' Hier widmete er sich zunächst dem literarischen Berufe und war eine Zeit lange in Milwaukce Mitarbeiter am Herold".. , Er gab die Familienbilder",, und, Blumenstrauß", zwei Gedichtsammlungen, heraus. Später eröffnete er eine Apotheke. Den Bürgerkrieg machte Märklin von Anfang bis zu Ende im 34, Wisconsin Regimcnjejrhli Im Jahre 187S kehrte er, nachdem er in Manitowoe eine Apotheke betrieben hatte, nach Milwaukee zurück. JmJahre 1883 siedelte er nach Ehieago über. Dort wohnte er bei seinem Sohn, Gustav W. Märklin. , , Seit etwa drei Jahren war Märklin kränklich und feit drei Wochen bettlä- " " "i!.,; i': 8 t 1 1 sl i ft', ' ! '! Si ii ": :': ; :'"!! :1i ' !i l: ' äi$k v ö:!;;!:!::! Z ;, 1 "l;;!1!!! ! Ü'ii!!; S'fi S zikEl,?? Der, Verstorbene war , einer der Gründer des Turnvereins Milwaukee. ' Die Ueberreste des Heimgegangenen Dichters werden in Milwaukee beigesetzt. clnöland. A u S C h i l i. Valparaiso, 22. Feb. Gestern gab der Präsident Montt einer, Em-
pfa lg zu Ehren der Konsuln. Im
Verlauf seiner Unterhaltung mit dem amerikanischen Konsul MeCrearu sagte er, er fei über die Erledigung , der Streitfrage zwischen den Ver. Staaten und Chtli sehr, erfreut und hoffezwi-!-schen beiden werde künftig stets Freundschaft herrschen. ' ' Der Anwalt der wegen Angriffs auf die amerikanischen Seeleute berurtheil ten Chilenen hat gegen daS Urtheil ap pellirt und Strafaufschub beantragt doch ist letzteres abgewiesen worden. In Santiago kommen fast täglich Zusammenstöße zwischen den AnhänHangern und Gegnern der Regierung vor und die Ofsiziere werden in den Straßen fortwahrend beleidigt. . Die Situation wurde derartig, daß der Kriminalrichter daselbst die Verhaftung von sechs Anhängern Balmzeeda's anordnete. , , - - Von den Attentätern, Ivelche kürzlich den Zug des Präsidenten Montt durch Entfernung einer Schiene zum Entgleisen zu bringen versuchten und welche den i Sitz des Generals Canto mit Petroleum tränkten, fehlt noch jede Spur. In Santiago kommen noch immer Brandstiftungen vor , und mehrere Brandstifter sind auf frischer That ertappt und verhaftet, worden. "-""- Der Wahlko niest in A r g ent i n i e n. B u en oö A yr e s; 22. Februar. 3m ganzen Lande herrscht die größte Aufregung wegen der bevorstehenden Präsidentenwahl und, die Entrüstung über die Krawalle und Betrügereien bei den jüngsten Kongreßwahlen ist allgemein. In San Louis, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, kam es zu einem Zusammenstoß zwischen deü Ra öikalen und der Polizei, wobei diese schoß und 24 der ersteren verwundete, wahrend zwei todt auf dem Platze blieben.' Viele , Verhaftungen' wurden vorgenommen, f Darüber und über die schamlo M ' B etrü gereien h errschf ' ln der Provinz die größte Erbitterung. Auch in den Departements Santa Rosa und Velgrand machte die Polizei von ihren Feuerwaffeu Gebrauch. AllerWahrscheinlichkeit nach wirdLoüis Saen; Pena zum Präsidenten der Republik erwählt werden. im ,A ' OchlffSnachrichten. Angekommen in: N e wAor k Aller" von Bremen. Li verp o ol: Nunic" von New Aork. ' H av r e: , La , Normandie" von New Aork ' s:nwanderu g und Natlvisten. Ktt and lvlrd heutzutage leugnen, dkß die Stadt Chicago für den Westen dc? 'er. Staaten dieselbe tonangebende Skt'.lnt g besiöt. welch.' New York für den i cn beansprucht. Diesen Rang hat lld) Chicago erkämpft, durch den gleist und die Beharrlichkeit seiner Be w.hne- 'mit. 'Mühe errungen. 'Sein Wachsthum ist überraschend' schnell vor sich gegangen und tun ein allerdings abgebrauchtes abcr treffendes Glelchniß zu gebrauchen, die 'Stadt ist nach den schweren euecSbrünsten. die sie betrofsen. wie ein Phönix wieder aus der A,'che erstanden. Nicht zum wenigsten zu diesem Joctschritt hat zweisellos die Eimv'l derung beigetragen, welche in Chicago ein Zo buntes Völkergemisch darste lt. wie wohl kaum in irgend einer und:r:.' Stadt der Ver. Staaten, New Port -VJein ausgenommen. Die dortige $imi" schätzt die Zahl der Bewohner auf 1,239,833, 'und, der Nationalität nach wurden dieselben wie folgt aufg ü i??7: viSSFi Amerikaner-.. 292.463 Rumänen..., 4,350 Deutsche ...... .38 l.9.,8 Wlliser.... 3.9SS I- ia-.:der 364.534 Sckw, !z 2,735 Böhmen M,2H9 (Iijinef ettiii'Ji, 8 t 0 Vi'lktt 52,758 Griechen 698 Zch.v izer 45,867 Belgier ... 682 Norweger..-. 54,6! 5 Javanesen.. 407 Eirunder.. 33.795 Spanier. .': , 297 !!Franzo'enSWl2MZM ch?t!ÄIÄ:d 1.927 iiilM'un'ÄteÄ i!ta!i;:;rtcr.fei;j!;l9,9 iiäiiVri!!!'! 'Canadier MÄ!Z!'6.9S9!TürkenMkA 5?ollZnder 4,9 1 2 aßraaJäS 4 Unsamt:;;4,827: Darnach hat also Chicago mehr deut sche Einwohner, a s vor fünfzig Jahren irgend eine deutsche Hauptstadt ; mit Ausnahme von Berlin und Wien auf wies, sowie mehr irländische Ewwohner, als Cork oder Belfast, und überhaupt mehr Personen aus anderen Ländern, als die meisten der dortigen Städte zäh. len. Ueber dieses Ergebniß ist nun ein nativiftischeö Blatt im Osten tief em pört und meint, daß es nunmehr höh Zeit sei. Schranken gegen die überhand nehmende Einwanderung aufzurichten, da ja bereitZ die Levölkeruna CticaioZ
da? Muster einer echt amerikanischen Stadt nach der Meinung des In und Auslandesmehr als vier Fünftel fremd, geborener Elemente aufzuweisen habe. Was soll denn das eigentlich heißen?
&rno Ästavt und Bevölkerung zwei getrennte Begriffe, oder sind nicht viel mehr die Bewobner selbst die Stadt im eigentlichen Sinne? Ist das aber der . . . . j . i-i " w uaii, 10 verdankt Chicago auch leinen muzterglltlg amemamschen Charakter einna und ' allein leinen Bemoünern. Dazu bemerkt auch die citirte Times" : W tZt wahrlich Nicht nöthig. Schran ken gegen vle Einwanderung auszu rlchlen, well die zetzlge (öeneratlon. ln der die Revublik so aewaltia oewacksen und in welcher Chicago die zweite Stadt ves Landes geworden, Zeuge emer größeren Einwanderung ift,,a!S sie jemals uangesunoen yar. 7Tie dedentende im Auslande aeb rene Bevölkerung Chicagos trägt ganz gewaltig zum . Reichthum 'und Fortschritt der Stadt bei. Gerade die CmWanderung ist es. welche die äußerordentliche Entwickelung des ganzen pcordweuens herbetgeführt hat. Wenn der Ruf Amerika für die Amerikaner nicht für die Irokesen, Huronen :c.. sondern für die Abkömmlinge jener auten. schleckten oder unbedeutenden Kolonisten, welche die ersten Ansiedler an unseren Gestaden waren Geltung gehabt hätte, dann würde der Westen, welcher jetzt der wichtigste Theil der ganzen Union ist. noch heute die Grenze der Ber. Staaten bilden. Anstatt daß es nun ein Land von 63.000.000 Be wohnern ist, würde Amerika sonst nur wenig vorangekommen sein. Die Einwanderung ist thatsächlich der einflußreichste Factor in der Entwickelung der Ver. Staaten gewesen. Die Grundlage fast eines jeden Vermögens, welches in Chicago erworben wurde, ist die Einwanderung. Ohne die Einwänderung eines Jahrhunderts würde Chi chgo heute eine kleine Grenzstadt sein." K - Der kleine Stadtberold. 'Herr. Wilhel.ncob und . Eattin wurden durch dicGcburt :!ues Sohnes ganz besonders erfreut. ' , , -: - Charles Daughcrty wurde in dein Restaurant No. 315 Ost Washing - ton Straße plötzlich krank und mußte per Ambulanz nach dem städtischen Hospitale gebracht werden. j27 Der Streik der Maschinisten in den Pün Handle Werkstätten dauert unverändert fort. Die Bahngescllschuft hat noch .keine , ncnnenswerthe Zahl von Arbeitern , an Stelle' der Streiker anstellen können und die höheren Beamten, welche hier zur Beilegung der Sache eingetroffen, sind, versuchen, vergebens ihren Einfluß aus die Streiker auszuüben., : . . , Die Central Labor Union hat für morgen Abend eine Massen-Ver-sammluna in die 'Masonic Halle bcrüsen,hei welcher Soer den Straßenbahnstretk verhandelt und. die News" in die Acht erklärt werden sollte. ' Die Maler Ballmann , und Mack wurden als zur Union gehörig gemeldet. ' ' Der Präsident ernannte I. M. Gruelle, Henry Nogers, A. Löbenberg, . . 'otman und M. I. Vmltu zu Mitgliedern eines Justiz Ausschusses. )le,Velchwerocn der Home Brewlng Co. , wurden als nicht stichhaltig befun den. ' , ut t -, ,. Asber Bnitimore I. . orääsuiLcdsr Lloyd;, '- " -W? V t".1-'"' V Regelmäßige Dampfschifffahrt zwischen Baltimore u. Bremen 'IWMM ' : ! . v-.. , , ., .. - durch die neuen und erprobten Schnell- , : 'amsrer 1!l;;?:';J!-;-;;ii;..f'!: --:ä- ' ' -.."'! :''i..:': 'i.: . ' " -iYzi Tarmstadt. Dresden. rlSrnbe. VZönche.' Oldenburg. Weimar. 1 . von Bremen jeden Donnerstag, " ," von Baltimore jeden Mittwocb, 2 Uhr M. Größtmöglichste Sicherheit. ' Billige Preise. Vorzügliche Verpflegung. , . " 1 nxu )van,psern des Norddeutschen Lloyd wurden mehr a,ßM.? $ ? 2,300,000 Passagiere glücklich über See befördert, " , , ' , , -, ',' Salons und Cajüten auf t&M'-:.'-&?$-D Einrichtunaen für ZwischendccksPasiN stiere, deren Schlafstellen sich im Oberdeck und im zweiten Deck befinden, sind anerkannt vorBVWWWDOW Elekwsche Belnichning in allen Räumen. ' Weitere Auskunft theilen die GeneralAgenten ' :, fjaSWtSiiMi :j0M oder deren Vertreter im Jnlande.HiW " A l ex. M ? tz g er und G e b r. F r enze l. Jndlanapoiis. , XPdxin.22D.-0:co.lIi2n. Saloon u. Villiard-Hall No.92 Ost Washington Str. Jokn Weilachor. tetu:er. t
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