Indiana Tribüne, Volume 15, Number 153, Indianapolis, Marion County, 20 February 1892 — Page 1

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Editorielles. DaS neue schweizerische Auslieserungsgeseh, über dessen Annahme durch den ?kational- und Bundesrath wir schon berichteten, hat bei der Arbeiterklasse der Eidgenossenschaft große Unzufriedenheit hervorgerufen, weil durch dasselbe der letzte Reft eines Rechtes aufgehoben wird, unter dessen Schu politische, Flüchtlinge in der Schweiz ein Asyl beanspruchen konnten.

Die auf die politischen Verbrecher sich beziehenden Bestimmungen dieses neuen Gesetzes lauten: Wegen politischer Verbrechen und Vergehen wird die Auslieferung nicht bewilligt. Die Auslieferung wird indessen bewilligt, obgleich der Thäter einen politischen Beweggrund oder Zweck vorschützt, wenn die Handlung, um deren willen die Auslieferung verlangt wird, vorwiegend den Charakter eineö gemeinen Verbrechens oder Vergehens hat. DaS Bundesgericht entscheidet im einzelnen Fallenach freiem Ermessen über die Natur der strafbaren Handlung a.uf Grund des Thatbestandes. Wenn die Auslieferung bewilligt wird, stellt der Bundesrath die Bedingung, daß der AuSzuiefernde weder wegen eines politischen Verbrechens noch wegen seines politichen Beweggrundes oder Zweckes verfolgt oder bestraft werden dürfe." Auf Grund dieser Bestimmung ist kein politischer Attentäter mehr in der Schweiz sicher denn es ist völlig in das freie Ermessen des Bundesraths estellt, ob eS einem Politischen Verbrechen gegenüber den Standpunkt einnehmen will, daß dasselbe vorwiegend den Charakter eines gemeinen Verbrechen" habe oder,nicht. Im Nationalrath haben denn auch dreißig Mitglieder desselben gegen dieses Gesetz gestimmt' uynLrKeZtitheisk' wird dafür agitirt, eine Volksabstimmung über dasselbe zu veranlassen. NeörigenS hat der Bundesrath bisher schon daS Schweizer Asylrecht in einer Weise durchlöchert, daß nicht viel davon übrig geblieben ist. Der Congreß möge doch um AlleS in der Welt die Sllber-Jrei-prägungS-Bill Passiren, damit kein ttnglück g'schicht". Denn wenn all die schönen langathmigen Leitartikel und Bandwürmer, welche schon dafür geschrieben wurden, umsonst geschricben wären, dann könnte es ein Nnglück geben. Für die Silberöergwerköbesitzer wird es zwar ein gutes Ding" sein, wenn ihnen die Regierung für , je 70 Cents Werth in Silber ei nen blanken Dollar giebt, und wenn der behäbige Bürger alte silberne Lösfel und sonstiges Zeug, vorausgesetzt er bringt für hundert Dollars davon zusammen, anschmelzen kann und eine Regierung, die väterlich für ihn sorgt, ihm' einen Dollar für je 70 Cents gi'br, so ist daS auch kein Pappenstiel, aber eS wird wenigstens doch ein Unglück" -verhüten. Denn eS ,kann ja sein, daß all die üblen Folgen, wie Abnahme derKaufkraft des Silberdollars, Goldagio, Vertheuerung der Produkte :c., welche die hochweisen StaatSökonomen predigen, nicht eintreffen, weil nicht, wie das schon früher von europäischen Regierungen geschah, die Verschlechterung des Geldes als Folge der schlechten Staatssinanzen vorgenommen wird, und weil der sehr große Kredit der Per. Staaten hinter einem minderwerthigen Silberdollar am Ende ebenso gut steckt, wie hinter einem Papierdollar. In . solchem Falle kann aber der ganze. Äummell dem Geschäftsmanne sowohl, wie dem Arbeiter vollständig Wurscht" sein, und der Farmer wird sich ' in seinen Erwartungen höhere Preise zu bekommen, und alte Schul den mit schlechtem Gelde zahlen zu kön nen, sehr getäuscht stnden. Also man immer druf, damit kein Unglück aus Verzweiflung , g'schicht", der große Krach kommt doch einmal. immer natürlich vorausgesetzt, daß Pa stor Jcnckes nicht Recht hat, und die Welt nicht schon in zehn Jahren unter geht. Daö wäre aber dann freilich auch ein Krach, und zwar ein' Generalkrach: -- WetterauSsichten. ' : : , ;! ' ' : -' ' ' . ,;; !' ' Für Jndiana : Kältere?, trübeö Wetter U gleichmäßiger Temperatur.

Drahtnachrichten Inland. Die Sonntagsfragc auf

der Ausstellung. Chicago, 19. Febr. Der hier weilende Prediger Talmadge auö Brooklyn sagt über die Sonntagsfrage auf der Weltausstellung : Alle Werkstätten, Fabriken und Laden hier sollten während dr Ausstellung Sam-stagS-Mittags geschlossen werden, was den Arbeitern und Angestellten einen halben Feiertag in der Woche geben würde. Ferner sollten die großen Prediger, welche ans allen Theilen der Welt hier sein werden, Sonntags in allen dazu geeigneten Gebäuden Sonntagsgottcsdicnft abhalten. Dies würde die beste Lösung der Frage sein." D i e neuen T a r i f b i l l S. W a s h i n g t o n, D. C., 19. Febr. Die demokratischen Mitglieder des Ausschusses für Mittel und. Wege be schlössen heute, am Montag über acht Tage die Tariffrage im Hause zur Debatte zu bringen. Dadurch wird die Berathung der Silberbill verschoben, da diese bis dahin nicht erledigt werden kann. Der Minderheit des Ausschusses soll bis Samstag nächster Woche Zeit gegeben werden, ihre Berichte über die drei Vorlagen .betreffs Zollfreiheit für Wolle, Garbenbindfaden und Packleinwand einzureichen. Ausland. Die preußische S ch u l v o rläge. Berlin, 19. Febr. Die Evangclische Gemeinschaft hat eine Erklärung veröffentlicht, worin sie der Schulver lage im Allgemeinen zustimmt, indeß gewissen Paragraphen oppsnirt und bezüglich derselben' sagt ' n der Hand der katholischen Kirche würden sie eine große Gefahr bilden und dieselbe in den Stand setzen, die katholischcn Lehrer ebenso zu beherrschen,' wie die Geistlichen. Derartig beeinftußtc Schüler würden ihren patriotischen Sinn verlieren und die Folge würde Verbreiterung der Kluft sein, die jetzt ein Volk gleicher Rasse und desselben Vaterlandes trennt. Soldatenschinder verurtheilt. Berlin, 19. Februar. In Ulm wurde der Unterofsizier Koblock zu zwei Iahren Gefängniß und Dkgradation verurtheilt, weil er Rekruten, die nur mit einem Hemd bekleidet waren, ererziren ließ. Achnliche' BrutalZtäten werden fast täglich berichtet. Das bayrische Ministerium hat einen Erlaß gleich dem des Prinzen Georg von Sachsen an die Offiziere des zweiten Armeekorps veröffentlicht und sie darin für grausame Behandlung der Soldaten verantwortlich gemacht. Ein wegen Grausamkeit in Ulm verhafteter Sergeant hat Selbstmord begangen. O, Von der österreichischen Arme e. W i e n , 19. Febr. In einem Befehl an die Offiziere hat der Kriegsminister angeordnet, die Soldaten mindestens einmal im Monat zur Kirche zu führen. Der Minister hat auch die Hoffnung ausgesprochen, daß die jüngeren Offiziere einen minder leichtsinnigen Lebenswandel führen und zur Fasten- und Adventzeit keine Bälle veranstalten oder besuchen werden. D r o h en der A u S st a n d in R o m. R o m, 13. Febr. In gemeinsamer Sitzung haben hier 23 Arbeitervereine beschlossen, morgen einen allgemeinen Ausstand zu veranstalten, wenn die Regierung nicht mit den beabsichtigten Rothstandsbauten zur Beschäftigung der Arbeitlosen beginnt. Die Zeitungen glauben, daß ein derartiger Ausstand kaum erfolgreich sein würde. Die Regierung gegen die .:v'. Rom', 19. Febr. . Die Drohung der Vertreter von 23 Arbeitervereinen, daß heute ein allgemeiner Streik beginnen und fortgesetzt werden würde bis die Negierung durch öffentliche Arbeitcn die beschäftigungslosen Arbeiter beschäftigen würde, wurde dadurch hin fallig gemacht, daß die Regienrng letzte Nacht mehrere der prominenten Arbei

terführer verhaften ließ. DaS Resultat dieses entschlossenen" Vorgehens war, daß der Streik unterblieb. , Die Ministerkrisis in

Fra n kr eich. Paris, 19. Febr. Das Ministerium überreichte heute dem Präsidenten Carnot seine Resignation. Dieser ersuchte die Minister, ihren Entschluß nochmals in Erwägung zu ziehen, dieselben hielten at'er ihre Abdankung aufrecht. Auch mehrere Generäle, die früher schon dem Ministerium angehörten, sprachen bei Freycinet vor und suchten denselben zu bewegen, im Amte zu bleiben, er blieb aber standhast. Präsident Carnot hat die.Vorsitzenden der beiden Kammern - zu einer Besprechung eingeladene -;f; Eine päpstliche E n c y c li e m. Paris, 19. Feb. Das hiesige kätholische Blatt veröffentlicht eine En cyclica deS PapsteS, worin derselbe sagt, daß jede Regierungsform gut sei, wenn sie das Volkswobl anstrebe und, daß es daher die Pflicht Aller sei,i sich der gesetzlich eingeführten RegictungSform zu unterwerfen. Man müsse jedoch einen Unterschied machen zwischen der gesetzlich eingeführten Gewalt und.der Gesetzgebung. Ersterer müsse man gehorchen, letzterer müsse man opPoniren, wenn sie der Religon GötteS feindlich sei. 5 SchiffSnachrlcbten. Angekommen in: 9! e w S o r k : Britannic" don Liverpool, Pommerania" voil Glasglow. . , Baltimore: Earthagensan" von Liverpool. , Philadelphia :, Manhattan" von Liverpool., , ' Lond o n ! Signalisirt Polaria" vsn New Zörk. . Notier d. ' - ' ' ',' ' i. L ...,8l:ö:.tl:tW von New Äork. Scklffs-Agentur. Alle Dampfer-Linien sowie alle europaischen Eisenbahnen haben ihre hiesige Haupt-Agentur in Alex. Metzger's GrundcigenthumS Agentur, WeckselBank und Vollmachts-Bureau. Etablirt 18G3. Ungehture Welnzufuhr Paris, 29. Jan. Der neue franzö zische Zolltarif wird in zwei Tagen in Vllttatctt treten, und Importeure und Exporteure suchen die ihnen noch gebo :e.;e Frist zu benutzen, um noch möitlfv X ftdurrfint vivi 'wuvivvti iiuiw vw, vi. M5 alten Tarifs über die Grenze zu bringn. Ueberall hat 'der Verkehr zanz ungeheure Ausdehnung ange lommen, Am fchlimnisten sieht eS an der spa. aifchen Grenze aus, wo die Bahnen lroö aller Anstrengungen den gestellten Zlnjorderungea nur sehr mangelhaft zu mt'drechen scheinen. Die spanischen Laucn erweisen sich anz außerstande, ne chnm von französischer Seite zu ge führten Waaienmengen zu bewältigen und an den französischen Stationen lierbere und Hendaye sollen über - tau ftnd Wagen liegen, die von den Spaniern' nicht abgenommen werden können. Für die französische Ausfuhr rrach Spanien handelt es sich neben Kohlen um Manufacturwaaren oller Art, führend Spanien sich des ganzen Restes jcincs Weines zu den alten Zollsätzen zu entledigen sucht. Für chiese AuSfuhr tommt neben den Landstatiomn hauptsächlich Noucn in Betracht, wo der Zudrang von Schiffen eine noch nie öagcweiene Größe erreicht hat. . Die langen und breiten Hafenbollmerke sind nicht mehr im Stande, die . zur Ausla düng kommenden Fässer aufzunehmen, und' man hat sich gezwungen gesehen, sie in den anliegenden Straßen auszu speichern. An dieser Weineinfuhr be iheikigen sich Schiffe aller Nationen, namentlich aber Teutsche undNorweger Im vorigen Jahre sind ' vom 1. 25. Januar 7 Schiffe mit 100.V00 Fäs. scrn spanischen Weins in Noucn einge laufen, mihrcnd auf den gleichen Zeit räum dieZ Jahres 157 mit 216.000 passem kommen. ' : .. Nun hnfit es aber noch, daß weitere löOdirfc, zum Tycil ai zschießlich mit panischem Weine beflachtet, noch unterwegs feien 1 und noch vor ThoreS jchlust, das heißt unter der Herrschaft d.s alten Tarifs, ' ln Rouen ankommen WStix: , Alle Kapitäne haben Be-ehl erhalten, die Fahrt aufö äußerste zu be schleunigen, darnit sie ja nicht den An schlug veciechlen. Cin Schiff, daS 1500 Lasier führt, eine gar nicht seltene Be jrachtung,, könnte unter Umständen, Denn es auch nur erne Stunde zu spät kommt, an Zollgebühren r. einen Mehrbetrog von etwa 100.000 Fr. zu zah ien haben, da für Weine von 15 Grah der Kegenwörtige Zoll für den Hcktoli ter nur 2 ftz. . vom 1. Februar azt ahn

nach dem Maximaltarif 19,80 Fr. be trägt und sich auch nach dem Bergünsti zunzstarif nur aus 14,60 ermäßigt. L!an begreift also, daß man alles thut, um noch der Wohlthaten des alten Ta riss theilhaftig zu werden. m m m , Der Nedacteur in der Zelle. Ter Redacteur der ultramontanen .Wests. Vottsztg.". Herr Fusangel. hat kürzlich wegen Prcßvergehms einige Nonate in Duisburg sitzen müssen, bekanntlich erregte Fnsangel die größte ensation mit seinen Anklagen gegen öen großen Fabrikanten Baare in Bo Äum, welchen er beschuldigte, geflickte schienen in den Markt gebracht zu ha. .n. Ueber Fusangels Gefängnißzeit wird gemeldet: - WaZ die Beschäftigung des Herrn Fusangel" betrifft, so hatte der erste Staatsanwalt in Duisburg sich pcrsön lich damit einverstanden erklärt, daß der Jnhaftirte für den dortigen freisinnigen Zeitunzsverleger Struuck eine belletri ftisch-sociale Schrift abfassen dürfe, aber geglaubt, sich der Zustimmung des Bo chumer Staatsanwalts versichern zu müssen. Indeß wurde dem Antrage d?s Herrn Struuck nicht stattgegeben, und .Redacteur Fusangel konnte sich eine Woche lang mit dem Anstarren der kahlen Wände feiner Zelle beschäftigen. Tarauf durste er von einem ultramontanen Verleger mit Klebearbeiten be schäftigt werden. Uebr seine Bclöstigung macht Herr Fusangel folgende Angaben: Als Fus anzel seine Strafe antrat, litt er an hochgradiger nervöser Dyspcpsiö. Der Gcfüngnißarzt hat ihn mehrere Male unt:rfucht und gegenüber zwei einwandfreien Zeugen sich dahin geäußert, der Gesundheitszustand dcS?elben sei derart, daß ex ihm Krankenkost dcrordnen müsse. Gleichwohl hat Fus anael nicht allein keine Krankenkost, sondern nicht einmal die Taste Mtlch bekommen, welche er sich als Ersatz für Sie ungenießbare Morgen resp. Abend suppe et beten halte. Die einzige Verairnftigung, welche FuSangel 'erhielt, bestand, darin, daß man ihm statt Schwarzbrod Graubrod zukommen ließ. Bon täglich drei Schnitten Graubrod mit Wasser hat Fusangel in d?r Haupt fache vier Wochen lang gelebt. Denn die Gesännißkost,,, konnte sein, kranker Mögen nicht r:rd.?uen,, und'außerde:tt war dieselbe ohnigeNÜgeude" Aussichi und daher mangelhajt zubereitete . .Das einzig? halbwegs erträgliche Essen,' g b es Sonntags wo man eine Gersten suppe mit einem Stücke Fleisch erhielt ; an den übrigen Tagen war die gereichte Nahrung 'nichts für einen gezunden, geschweige d:nn für einen kranken Men schen. Was die allgemeine Behandlung an geht, so war dieselbe streng reglements mäßig. Redacteur Fusangel wurde gerade so bcha..dclt, wie die übrigen Gefangenen. Man verweigerte ihm das Beiwort Herr und ließ ihn gleich' zeitig mit den anderen Sträflingen spa zieren gehen, mit der einzigen Börgäu stigung. daß Fusangel seinen Hut aus setzen durste, während die Uebrigen bar yäuptig umherliefen. mmmmm Frau Lucy Evans von In. dependence, Jackson Eounty, Mo., in Tennessce geboren, ist 103 Jahre alt und noch immer kräftig genüg,' um leichte Handarbeit zu verrichten.

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