Indiana Tribüne, Volume 15, Number 151, Indianapolis, Marion County, 18 February 1892 — Page 2
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ribütte. z 3 a a G Erscheint Abglich nnd Sonntags. Tie tSZUche Tribüne" kofje: durch den Tröger jßlicKt per Woche, bie SZNtogATribüne- S licnlS perVeSe. Be l de &af ctatsitn 13 Ce t soder &5Gc:ti3 per Wonsr. Per Post zugeschickt in Vor ansbezah!ung & pr Jahr. Office : 130 Ost MaryZand CtraZze. Indianapolis, Ind., IS. Februar 18S2. 2er neue 5?u!tur?smps. Ganz TeutschlsnÄ nicht nur Preu en ist in der heftigstem Erregung wccn deS neuen preußism Volksschulgefetzes, denn in den Mittelstaaten und namentlich in Süddeutschland, wird allgemein die Befürchtung ausge fprocüen, daß, falls Preußen das Geseß bskor.!mt, auch behufs Einfuhrungeines ähnlichen Gesetz in dm übrigen !aa ten TeutschlandZ agitirt werden wird. ÜL'Mn nennt die Bewegung in den libe nken sowohl, als in denultramonjanm und conservat!ven Kreisen den neuen 5k u l t u r k a p f. Tie drei Tage d.r GeneraldZbatte im preußischen Landtage, 23., 29. und 30. Januar, waren förmliche 5chlachttage. Will der einen Seite das Ministerium im Lände mit der uUramontanen-und der conservativen Partei, auf der and? ren die lationaMberalen. die FreislN' v.uy.n und. was besonders feire vcali) ist, auch dse Freicoüler.patwM. lt3 LUD e.n g!an;eNdes Rcoewurn vxz Ä Ich: er.
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i - i5 ,v lfr -H v -l j j-i. -t'Ui j l-ier. viel Geet fcate ich ntit aro i. Mehrheit annch:ne:i sih5n7 dle.nachlr fast einstlmkiz nnd ohzie Laut au s,egeb:n w.ttdc-nZ' Terüb?r Mb.'n 'Sit id) keiner Zäuz'chusg hm! li'eiin fi Ihe wirtlich, die .LUeraKn -ich l'öffe, wir wenden ewig und geschlossen sän zu majorisum. dann ist der Narnpf noch lange nicht zu Ende, dann fan.M tiz p recht an, dann wird dieftr ttampf weiter,, .führt, werden als ein 5!Ll!nr'amps tM befferen Sinne res mt:s. und überall im Lande, wo ncch ein Funden von Liberalismus !nht. werden wir uns die Zähigkeit und Tapferkeit d:r Eentrumspartei zum Ä.'ust nehuun und nicht ? elzer rnyen?, e!s bis dies Gesetz in Preußen wieder d:rfchwundM iü." (Stürmischer Beifall links und bei dm N..L. Zischen rets uns m Zentrum.) Kultusminister Eraf Z e d l i tz, tu klärt zuerst, daß das Gesammtministe. tiuni die Verlage -ÄMeHeichneUhatZ also auch Herr Miqucl. Tann: Herr dichter hat mit großer' Scharfe die 77rae des Religionsunterrichts ,der Tisndentenünder behandelte Ich 'be- ' -m m tV 11 ' '"! Irf1"' ' M-'"'' kenne, dan Weser Püttki bei der Vera thunc; des Gesetzes auch mir die aller schwersten Bedenken gemacht hat. Ich leugne das keinen Augenblick. (Hort! tjditl links.) Auch mir ist der Ge dan!e. einen Konflikt, zwischen Eltern und Schule hervorzurufen, seh? schwerxow& gMLstn. ÄHÄeWStellünK zn der Frage, die LhnentnMlinZs nliher ist. als Sie denken, ist von der UeberzenZung getragen, daß die großen,!' ' CeistcslSmpfe unserer Zeit aus freier Bahn auszcscchtm werden müssen und nicht durch die staatliche ?!utoritat ge g in gelt werden sollen. T iese Auffaszung machte es mir natürlich außerordentlich schwer, meine Zustimmung "zu dieser Organisation der Frage zu qcben. Aber' auf der anwrcn Seite jieht tm der Spchc: des gefammten ' Schulwesens der Satz der Religionsun terricht ist ein ebligatorischer Gegen stand unseres gcsanrmten Schulunter' richis überhaupt. ' ,: ,, ,,ür Linder, die keinen Religiousunterricht empfangen, steht ?die Frage " so: Sollen wir dlele Kinder auswachfen '.'lassen ohüe jedes Wort einer Hhören "'und iielerm Erkenntniß,' ohne ''jedes ' Wort ethischer und moral.theolöallcher Natur? Mit dieser ' Auffassung" ist -W 1 Grundvcrschicdcnheit ; unserer ganzen Stellung gegebene Ich bin mir völlig ' ' bewußt, daß ich keinen Zwang ausüben mochte, ich will nur eine WohlthäjZ die ich selbst 'empfangen' habe,' diesen Uns , glücklichen Kindern gewähren, denen hlm fromme Mutter die Hände gefaltet hat, und die nm Wort ewiger Wahr fccii in iSrer vamilie hören. Ta besetz kann nur ln großen Zügen orga nisiren, und da spricht es nichts weiter., aus. als: Es joll kem innd auswachsen. das nicht in seinem Leben einen Ton ethischer, christlicher., Wahrheit an sein Ohr hat schlagen 'laen: Wir glauben nicht, wie Herr Richter, daß man die großen Streitfragen der heutlgen Zeit lediglich wrch verstandesmäßige Ueberzeugung überwinden kann. Wer. kein Verständniß dafür hat, daß zur Ausnahme, dieser Ueberzeugung' ein vorbereiteter zugänglicher Geist gehört wer weiß, in wie, unglaublichem Maße zerade : in diesen i ersten Jugendjahren ic Verrohung und Entsittlichung un- , erer Jugend herbeigeführt wird, wer dcn Katechismus und das Wort Gottes h diesem iliimpfe für . wh5ijetne;Savci:: .'tkliirr, mit dem ist überhaupt nicht zu -Ann ..i-iiL.'1, -talai-1 :- i!; -;!!:, v-- $ xtniR--mM' .tn'M Abg. Dr. Virchow: Von einer so weit gehenden Entwickelung , des kon fesnonellcnNesGHOehUin? ,'assung nicht das Akindeste. wie die Äorla ge dieö vorschlage und man werde bald dahin komlr .'n. bß der Unterricht in allen )inerr Theilen konfefsionel angehaucht werde. Herr Siöcker und. Sie ' Liedner bt$ Centrums hätten dieS l ja I such jicn i habe immerSmStandpNktkv daß Vleligion und Moral nicht identisch seien, es aebe d?& eine bloS menichlickie
r. rkcsverg- uns ser wA0Me.rya,neVe fs überrascht wich üüch dies. ZrüSrc? von Zediiy-Aenkkrch.. He tDie, Regierung hat den VkutK sich von r!cden füllen ganze Seiten iwdrwdöüt. nParteiett zu trennen, mit deüen sie jchen Zeilungen. Wir müfsen uns da. bisher gegangen ist, sie wird auch den rauf ön'chmn5en..nur. einzeln bwer. Muth- -haben, - sich- vorn Eentrüm zu tenswerth: Puncte kersus:ugreisezr:' trennen, .wenn, sie sehen wird, daß die Äba. dichter: ...Ich sti 23 Jahre Weae auseinanderaeben. Was die an
Moral, welche aus der mnern snm mung des Menschen beruhe, ganz abgesehen von seiner Konfession. Ter all gemeine Grundstock des Unterricyts Dürfe doch nicht die , konfessionelle. -,sondem müsse die MgemeineH Mürliche Moral fein, und es 'würde sehi niöglich sein, eine Erziehung zu schaffen, welche sich aus die NatuWö Menschen stütze. Der ReligidnIunterncht müsse der Schule verbleiben, er dürfe aber nicht, wie die Regierung setzt wolle, zur Grundlage des ganzen Unterrichts gemacht werden. Wenn der Minister zcneigt wäre, eine derartige Abgren znng des Unterrichts zuzugeben, so Vüroe man den Versuch machen können. tlwaS Praktisches zu schaffen, man könne aber nicht zugeben, daß hei Kind in der Schule, fortwährend unter dem dogmati scheu Damoklesschwert stehe. Den Lehrern könne man es nicht verübeln, wenn sie lii dieser Vorlage den kühnsten An griff auf ihre Stellung erblickten. Es ä gestern behauptet worden, daß die Schule von der Kirche geschaffen sei. Tem müsse er entschieden widersprachen. Tie Volksschule sei ein Kind derRcsor. mationund die Städte seien es gewesen, welche sich dieses Kindes fördernd angenommen habem u Er verweise auf die riesigen Summen, welche die ' Stadt Berlin für die Schule aufgewendet habe nnd wie es ihr gelungen sei, durchzu. führen, daß die verschiedenen Konfession nen friedlich neben einander wirken. Ter Etat des Berliner städtischen SchulwcsenS belaufe sich auf jährlich 3 Mi!lionen Mark, und der Entwurf toztU teiln führen, diese große Oraanttatton
mit Einem Schlage zu vernichtend 28elm in f . s. . k. . , , . w .f cyes 'eourxnlV uege oazu oicicrn in? höchster Blüthe stehenden Schulwesen : gegenüber vor? Die Torsjchule werde , , ! . k . cm . w . t fj T . 1 fürituna ausaesvrockien Weae auseinandergehen geregte Frage der Zurückberufung der Jesulten anbelangt, so kann ich nicht ,w!gen,,vaas die. verbündeten Regierun g:n darüber beschließen werhen; zur Berühigüng iD rklaien, daß die preußische Regierung im Vundcsrath ihre" Stimme dagegen abgeben wird. iVcisall.) Tie TisjerenM. bei" ljiesen: ÄeseK.' lkegLN doq tiefer, als hier behauptet wild. 5S'händölkPchichtAÄ CvolngeliSmus und KathsliziSMI sondern um das Christenthum und den Atheis m u s. . (Lebhafter Beifall rechts. ) großer Lärm links.) Ich bin der Mei nnng, daß die: Religion nicht gelehrt werden kann ohne eine Eonsession, stnd daß wir in Deutschland keine andere Eonsession haben können, als die gege. t . ii .. i . tt i h : ! . vene. arnoer ymaus geyr aoer eme Weltanschauung, die ich nicht theile und keiner von Ihnen, die aber ha ist. und diese MelkamchaüüngNst ! eine ! a t h e U stifcö e. Ich A bin der - Meinung, an ledem Menschen iift das Wesentlichste . . . .. Tf-iA. V V i V! jeln eryallnlß zu son uno oa ui: Volksschule darauf hinzielen muß.' den Menschen ln. ein -Verhältniß zu Gott zu setzen. Ich' weiß nicht, wie das anders gemacht werden soll, als durch den Un lttricht in der Religion.- Wir wollen den Frieden, und wollen ihn mit Ihnen und ich habe die Bitte, kommen Sie uns entgegen und beurtheilen Sie die Vorlage objectiv ! Teutschland ist durch eine schwere Zeit der Noth zur Eiuig'eit i$anir' ioüte es erst einet jpäiercn Zeit der No:y bedürfen, daß die Teutschen s:ch ?anf religiösem 'Gebiete vertragen? Die große Gefahr? vor, her wir stehen, wird auch Ihren Augen ' deutlich wer? i-enA (Lebhaftet Beifall rechts Zischen links.) , -; '' . i Eaprivis Behauptung, daß es sich bei dieser Vorlage um Christenthum und iiheismus handle, $ wirkte wie ein Feuerbrand auf die Nationalliberalen, die Freisinnigen, und diekFrei-Eonser rativen. Ter Wortführer der Letzteren rief Caprivi zu, diese Behauptung', sei sinnlos, aus den Kreisen der Freisinnig gen , ertönte es das isti unerhört!". Tas Berl. Tageblatt" schreibt: , Fürwahr,'' man wird selbst unter der Unmaffe von leidenschastlichen Aus l rüchen ' des ehemaligen Reichskanzlers f.egen seine parlamentarischen Widersacher. . vergeblich nach einem derartig schmähenden und durch Nichts zu recht fertigenden VorwursWen.Z Der Fürst BiSmarck pflegte von seinen Gegnern als von Reichsfeinden , zu sprechen. Gottesleugner hat er sie 'niemals, 'auch nicht ist: seinen erregtesten Augenblicken snsnnt i Wäbrmd ckber Fürst Bis r.mrck für manche feiner Parlamentär!., schen Hestlgkeuen emenEntschuldigungZgründ in feinem ungeheuer leidenschaftli chen Temperamente finden und erhalten durste. kann denrss?ruhigtn,man möchte -sagen' phlegmatischen Grasen Eaprivi dieser Milderungszustand nicht zugebilligt werden .Mit der gleichgü tigsten Miene von der Welt, kühl bis an's . erz hinan, schleudert,, er allen denjenigen ,Pär1nWptMch"sch nicht in dem Netze seiner dürren formal logischen Formel ? einfangen lassen wol !en, die allerschwersten Kränkungen ent aegen. Mit welchem Rechte, darf man fragen, nimmt sich der gegenwärtige Ministerpräsident einvderartige Sprache aeaen die Polksvertreiuna heraus, wie et gestern anzuwenden für gut und für m .1 ' c v n ... w . r . . i..f.x.k zweamamg oesano ? n vieier vin ncyr irt V i. , !?'!: .. .r . : ili oenn ooa) rooyi ern unierzqieo znnschen dein 'eisernen Kanzler und dem ge genwärtigen ' Dem genialen Großmei ßer in der! diplomatischen StaatZtunst dem unsterblichen Vollstrecker?' deS deutschen EinheitSgedankenS konnte Vieles na$ge wozu dem Nachfolger gegenüber nicht die allermindeste Veranlaffung'VorliegtZl'e Womöglich noch entrüsteter ist t die Kölnische Zeitung-, Organ der Na t. Liberalen. Sie sagt: Tie conserva tive Partei mag sich rühmen, sich aus den Edelsten der Nation zu recrutiren, das Centrum aus den Frömmsten, die Liberalen sind stolz darauf, stets für CeistcZlreiheit und Viltzung ekämpft
zu haben: in den geottveien rerm liegt, ihre Stärke. Jede ' höhere Til düng führt zu einem Zwisten Libera lismus. welchem Begriffe ja nicht jeder gleich einen politischen Stempel aufu. drücken braucht. ' Denn sie lehrt selbst, ständiges Tenkenz sie befreit vom Aber-' glauben, vom Autoritätsvcrtrauen, aber auch von den kleinlichen Vorurtheiken, die so leicht eine streng konfessionelle Erziehung erzeugt: sie macht d u l d s a m. Gegenseitige herzliche Duldung der Protestanten und Katholiken wäre es. was wir in unserm confessionell ge theilten Vaterlande brauchten. Wir haben ein leuchtendes Vorbild; wir sind stolz, den duldsamsten aller Könige un ser zu nennen. Dazu hat den großen Friedrich seine bewunderungswürdige Bildung und sein durch die Philosophie befreites Denken gemacht.. Eonsession nell und kirchlich ist er nicht gewesen, wohl, aber tief rclkziös. Die Liberalen können sich trösten: denn mit, ihnen erden die großen GeiÜer ohne, weiteres zn Atheisten gestempelt: unser, größter König nicht weniger, als unser größter Dichter, den bezeichnend genug prote ftantische und katholische Ort hodore gleichermaßen verabscheuend Wer in Goe thes Werken nicht die tiefe Religiosität empsindet. kann nur zu den bedauern, werthen Menschen gehören, die niemalz über die engbeschränkten Grenzen ihre? Confessionsdogmen hinaus gedacht ha ben." Tie Kölnische" citirt dann folgende Aussprüche Friedrich des Großen- ' Das allein richtige Ist, die christ liche Moral aufrechtzuerhalten und, wo es nöthig ist. zu verbessern; die höher Gestellten, welche auf die Regierung Einfluß haben, aufzuklären? den. Aber glauben lächerlich zu machen: den falschen Glaubenseifer zu ersticken, um in den Geistern einer allgemeinen Toleranz den Weg zu bahnen. Was liegt dann daran, an welchem Cultus das Volk hängt". Dann ist daan zu mähnen daß rm Staate Preußen festgetzal. ten werden muß an den Regierungs grundsätzen'' Friedrichs des Großen: Die bürgerliche Regierung kräftig zu handhaben undedem die Freiheit des Gewissens zu lassen; immer- König zu sein und nie den Priester zuspielen; das. ist das sicherste Mittel, um . den Staat vor Stürmen vix bewahren, die
der dogmatische' Geist ser Theologen fortwährend zu erregen sucht. " Oom Jnlande. Philip Stehler von Marine City, Mich., der kürzlich im Alter von 95 Jahren starb, wurde in seinem Hoch. zeushemde begraben, das er zu diesem Zwecke 63 Jahre aufgehoben hatte 'i Richter T h u r m a n leidet so schwer an Nßeumalismus.daß er meint, seine Füße seien thatsächlich für ihn nur noch da, um beständig Schmerzen zu ep tragen. '. ? . Di e E lt e r n ' d es Ez.Sen ä tors Jüaalls leben noch in Haverhill. Mass. .,Ter,,Vater, welcher jetzt 'übe achtzig Jahre' alt' ist' hat verschiedene nükliche Akaschinen erfunden, die rn Schuhfabriken gebraucht werden. t ",; Ge orge Pe abodyWetmo r e) welcher darnach strebt der nächste Bun desenator von Rhode Island zu werden, soll ein Vermögen von fünfzehn bis zwanzig ' Millionen - Dollars besitzen. Das macht ihn zu einem fehr starken Eandidaten in jenem Staate. -I ': .7. Ä'. W. G ä r d n e r b e a n f p r u ch i die sehr zweiselhaste Ehre, hie erste con fcderirte Flagge in Virginien aufgezo? gtt! zu haben. Er würde es vielleicht nie geth.in haben.' wenn er die geringste Ahnung davon gehabt hätke was i für ein Unh.il er anrichten würde. Senator W. I. McEönnell von Jdah), einer der Pioniere im Terri. torium. sagt, er sei reich durch die Ge mülezucht in Boise geworden.! : Mit dem Prozlt aus dem Verkauf früher Gemüse hätte er immer mehr Land ge kauft und mehr Gemüse gepflanzt, niäd ren) Hunderte von enttäuschten Goldsnchern wieder nach dem Osten zurück gelehrt feien. " , m ' ' ' '...; Der Farm arbeite? I o s eph Brooks in der Ortschaft Spaulding in Michigan. ein fehr kluger Geselle,' der über eine hübsche Iran hat, hat diese jüngst einem Farmer kür fünfzig Cents verlauft. Ter Farmer hatte ihm im chcrz den Handel vorgeschlagen; VivolS aber nahm den Vorschlag m Ernst an und da die Frau dem Handel zustimmte, vertäu schte sie die S rmliche Hütte, mit dem stattlichen ffarmhauze. nachdem ihr Mann auf das Kaufgekd abschlaglich ' vierzig Cents erhalten hatte. - ' I" EineAnzahl Fa rb ige, welche !m vorigen Herbst die Stadt Dennison. Texas, verließen, um .Heimstätten in Oklahoma zu suchen, sind jetzt, von Allem entblößt. -zurückgekehrt. Viele 4, i -'I :'L-'-:" , -'' "1i ' ."F ; ocr ungiuailcycn waren genöthigt. nayezu VJinitn zu Fuß zu gehen, um Dennison wieder ' zu erreichen. Jhttrusage-näHV.'Vaknsieüte Aussichten' auf Heimstätten gehabt sind aber schließlich von ' den weißen Buhmers" verdrängt worden. Unter 'den Farbigen. , welche Land ' in Oklahoma erlangten, soll groe Roth herrschen, j Somerset in K e n t u ck y scheint in E. Webster einen netten Bürgermei ster MbesineerStadtrathHwill ihn in Anllaaezustand versetzt haben. Er soll ein unsauheresWerhältniß mit einer verheirathetcn Frau, die schon wegen Ibetricbs eines ..unordentlichen Kauzes" unter .Anklage gestanden hat. unterhalten ? , haben, iind duhmte' wie ihm vorgeworfen wird deren Geschäft- indirekt dadurch, daß er allen anderen Frauenspersonen dieses Metiers gesalzene Strafen auferlegte. sie dagegen entließ, wenn sie vor fein ..Tribunal" gebracht wurde. Man for derte den saub'ren Mayor auf. sreiwil lig zu resigniren. was er aber bisher zu iyun verwerg?rt yat. K E l ne An o r d n u n g. w k ch Nachahmung verdient und vom Publl kum mit Freuden begrüßt werden wird. hat der Betriebsdirektor der Hochbahnen in New Pork getrosten. Schon, häusig sind Klagen darüber gesührt worden, daß Fußgänger von den Hochbahnzügerr aus mit Tabakssaut. Utentt zcxUfi
jlno, uns IN vcrichiedcum WUen find der'Hochbal)ugeellschaft Ansprüche auf Entsa'adigung wegen Verderbens von Kleidern aus diesem Anlaß zugegangen. Ter TZrector hat nun den Hochbahnan' gestellten unter ?lndrohung sofortiger Entlassung das Tabakkauen während der Dienstzeit untersagt nnd sie ange wiesen, darauf zu achten, daß keine Passagiere von den Fenstern oder Plat formen der Waggons oder den Sta tions - Perrons uS auf die Straß speien. - Eine b l nt ige S ch l ü g er ei hat sich kür;lZch an eineui Abend in der
Negers irche an shelbystraße in Louis ville. Ky.. zugetrageku Pwr Ted inas hielt e'm: Strafpredigt über Sun den und geißelte die .abtrünnigen und lauwarmen Christen. Schwester Fannie Alford. die auf einer der hintersten Bänke in der Kirche faß, ertrug die Strawrcdigt. so lange sie stch selbst be herrschen, konnte. Schließlich aber sprang sie auf. lM der Kanzel zu und streckte den Pfarrer mit einem Schlag zu Boden. Selbstverständlich folgte eine unbeschreibliche Ausregung. Brü dr und Schwestern svranaen ihrem Pastor zur Hilfe, Fannie schlug sie rechts und links von der Seite, bald aber bahnte sich eine Schwester, Eliza Washington, durch den schwarzen Men schenlnänel. die auch so eine Art' von Faustkämpferin war. Fannie schlug auf diese mit beiden Fäusten ein und traf sie einmal in jedes Auge. Blutige Na sen und geschwollene Augen wurden von starker Hand verschwenderische ausge theilt. Als schließlich Fannie erfolg, reich ihren Rückzug aus der Kirche erkämpft, haite', , waren ihr beinahe alle Kleider vom Leibe gerissen und , sie war mit Plut bedeckt, aber sie hatte beinahe jedes Mitglied der Kirche mit Faust, schlagen traltirt. Recht hinter's L ich t g e. führt würde I: MeKinn Minton, Editor des Blattes 'The Jllnstrated American? von Jlushing. L. I., durch seine Frau, die in Sioux Falls, einen Schei' dungsproceß gegen ihn angestrengt hat. Um sich nach Süd-Dakota begeben zu können, wo sie nach dem Gesetze n) Tage geweilt haben muß, ehe sie geschieden werden kann, überredete sie ihren Gat ten, sie auf nikhrere Monate mit ihren Kindern nach einer Sommerfrische zu schicken. Tort kaufte sie 100 Postkarten, versah dieselben mit den verschle denstm künstlgenDaten und schrieb allerlei Nachrichten über sich und die Kinder auf die Karlen, Alles in den liebevollsten, zärtlichsten Worten. Sie begann aewohnlich mit den Worten: Theuer ster" oder Vielgeliebter" oder Mein liebe's Herz" und diese Karten übergab sie . einer Freundin, die jedesmals an einem der, betreffenden Daten eine von den Postrarten an, Minton abschickte. Mmton erhielt die Karten in regelmä ßigen Zlvischenraumen , und glaubte, seine Frau sei wirklich in der Sommer frische und da er kein Verlangen hatte, seine Frau in der Sommerfrische zu be suchen, so kam er auch nicht hinler die schlaue List seiner Frau. Diese übet lebte stittvergnügt ,in,Sioux Falls " und wartete den Abtauf der neunzig Tage ab. um dann den Ehescheidungsproceß anhängig zu machen. -. , Ehelchcidungen wurden in den. Ver. Staaten währeird des Zeitraumes von 1807. bis in zwanzig Jahren, 328,716 bewilligt, ihre Zahl betrug, in 1867 9937. Die Zunahme während der zwanzig Jahre war eine beständige und, schnelle, sie betrug nahezu 157 Procent. Im letzten Jahre der Periode, 1886, wurden 25,535 gericht liche Ehescheidunaen vollwacn. :" Vom Auslande. Ü e b e r "d e n a m 17. Januar in' Wien verstorbenen pensionirten,,Hof rath Joseph Mozart wird von einem Schulmanne, welcher dem Verblichenen näherstand, ' geschrieben: Mit Joseph Mozart ist der letzte jener auszczeichne. ten Männer heimgegangen, welche um die Reform , , des, österreichischen" Unter. richtS:resenZ. zu Anfang der Fünfziger. Jarst erworben haben. , Hin schweres Augen leiden Hatte, Mozart ,. gezwungen.' eit -ffrt'-'i . $yH ..iv!1r"l-"lf ,. ; - ahrcn auf allen gejellzchastlichen. Ver tehr zu verzichten und sich auf den Um. gang mit wenigen' ihm nahestehenden Personen zu beschränken. Der Name Jo'eph Mozart'S ist mit der Geschichte de5 österreichischen UnterrichtswesenZ auf's engste lnd M Er kam im !, Jahre, 1843 in die Stu. dieWHgfcolnmission,,, die damalige höchste Unterrichtsbehärde. in. welcher ihm der Minister Graf' Stadion, dessen Aufmerksamkeit er erregt . hatte, eine Stellung zuwies. Im darauffolgenden Jahre, als Graf ' Leo) Thun das neu. geschaffene Unterrichtsministerium über nalun. wurde Mozart SectionZräth und mehfthfp In die'cr Stellung hat Mozart an her Neugestaltung des österreichischen Unter nchtswens.'d!eK entworfen hatte, mit diesem nnd Bonitz theilg.'nommen. Die Organisation des dcutjchenSprachltM richts an den Gymnasien war vornehmlich sein Verdienst.', : Nach dem frühen Tode des ihm eng ! befreundeten Exner (1853) lag die Sorge für die Festigung des Unterrichtswesens auf den Schultern Mozarts. Hierbei wurde ihm' die von ihm fchon, im Jahre 1856 begründete und gemeinschaftlich mit J G. Seidl und H. Bonitz redigirte Zeitschrift sür die österreichischen Gmnnasicn" iü hohem Maße! dienlichz!ßDrehehn!UHtt hat Mozart dieselbe geleitet und mit zahlreichen Beiträgen aus seiner Jeder bereichert. W Ein nicht geringeres Verdienst erwarb sich Mozart mit der Herausgäbe seines Deutschen 1 Lesebuches für Gymnasien-, wozu er sich auf Thuns dringendem Wunsch entschlossen hatte. , Ueber den verkrachten preußischen StanyeSherrn Durchlaucht Fürsten zu Salm Kyrburg auf Schloß Nenneberg am Rhein und bezw. dessen Gant sind schon wieder verschiedene und thtilweise unrichtige Nachrichten im Um lauf. DaS Leben des Fürsten wurde durch seine Gläubiger nicht versichert, sondern hierfür seinerzeit nur ein An trag gestellt, der aber in der November Jeriammluna der Kantaläubiaer abae
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ichut wurde. G2rtt feldst in? ( ferne abgeschlossen, als nach. Beendi k gung der Pföiie und Verpachtung der Liegenschaften man es nur noch mit j öer alljährlich im Januar zu : erfolgen Mtt f!täfkiofiitnii her s?si,ii's,'kserr S)ih i schlagszahl migen von zwei Procent Kr j. angemetdeien Forderung zu thun hat. Die Gantfchuldcn betrageit etwas über 1,200.000 Mark, wozu die vom Stagte Preußen der fürstlich Salm'schen Stan. zeöherrschaft alljährlich auszubezahlen den AblSsiittgsgtldcr im Betrage von 40.000 Mark als Deckung Sienen. Die Liegenschaften sind um :ine Bagatelle (glaublich 15,000 Mark per Jahr) sn die Frau Fürstin orpaaztet. welche ans bürgerlichem Stande, mit den 'Renten aus Millionen und ihrem verganteten Herrn Gemahl auf dem lprrlichen Residenzschlosse 'Zccnncberg ihr gutes Auskommen hat. Die Frau Fürstin Durchlaucht, Tochter eines Generals Couruks. hat als Päch. terin ihres Schlosses auch die Unterhat tung der Schloßgebäulichkeiten über nom'men. was natürlich der Massenvercoaltung sehr lieb war, dem durchlauchtigsten Ganthause aber nur nützen kann. " Die Gant Ist nämlich mit dem Tode des Fürsten aus; dessen Erbprinz (vrines twrsäitLirs, wie Salm die Accepte auf seinen Pariser Wechseln schrieb) tritt aber in den ungeschmäler ten Genuß der Standcsherrschaft. Was also in dieser aufgewendet wurde. geschah im höchst eigenen Interesse; ipivttäfofta ffifif nfiir hnl Atrtnf in jedensfalls steht aber diese Gant so ziemlich 'vereinzelt in der Geschichte der adeligen Concurse da ! Oln(.rtihn(int!r(ii ttl mZbunfkZmw t: 1,.!. ..k , bei Main; auf dem Rheine statt. Da in rri iiint 11111 iiliii .11 iliiil 111111. 11 ran werden drei an;e Bataillone und zwar außer dem in Mainz und Kaste! garnisonirenden 11. Bataillon die in Metz und in Minden liegenden Ba taillone No. 10 und No. 16 theilnehwen. Zu den Uebungen, die mit großer Parade und einer Inspektion 'der drei Bataillone ihren Anfang nehmen, sind jetzt schon alle Vorbereitungen ge troffen, und es ist bereits bestimmt, daß BelagernngZ-, Felddienst- und Pouto-nier-ilebungen abgehalten werden. Die letzteren . Uebungen, bei welchen das Schlagen von zwei Brücken über , die ganze Strzmbreite des Rheines vorgesehen ist, haben noch infofern besondere Bedeutung, als sie mit unvorbereitetem Matecial" stattfinden, was dahin zu verstehen ist, daß zn dem Brückenschlagen nicht die üblichen Pontons und die vorröthige Deckung verwende sondem requiri'rte Kähne und Nachen, sowie frisch gefällte Holzstämme benutzt werden. - Eine ältere' Geschichte erzählt von einem Manne, der, im Be griff auszuwandern, auf dem Hamburg ger Stintsang" ein vierblättcriges Kleeblatt als glückliche Vorbedeutung abpflückte, dabei von'einein Wallwärtee erwischt und wegen dieser Uebcrtretung sestgenommen - wurde. Als cr wieder srci'kam, war ' das Schiff, auf dem er die Ueberfahrt machen wollte, abzesegelt; dies Schiff aber ging mit Mann und Maus unter! - Etwas Aehnliches wird jetzt aus Liverpool gemeldet: Ein Seemann Namens Robertson hatte sich auf . ein Schiff anwerben lassen, konnte aber nicht rechtzeitig an Bord gehend da er wegen einer ' angeblich von , ihm ver übten' Betrügerei in Haft genommen wurden Bei der Gerichtsverhandlung stellte sich seine Unschuld heraus, er wurde freigelassen, sein Schiff war aber längst fort. Bor einigen Tagen würde nun gemeldet, daß das Schiff auf der See gesunken und die gesammte Mann schüft umgekommen sei! ' , Ein s onderb a r es Ha n d-, werk betreibt Herr Charles Äichon in Paris, auf dessen Visitenkarten zu lesen ist; Charles Richon, Nachtigall-Imita-teur für Garten und Spei schau ser". Der Künstler scheint während der So.n mersaison . vollauf beschäftigt zu fein. So oft auch ein reicher BürgerZmann,' der in Paris' zwölf Melcr Garten besitzt, ein Gartenfest" veranstaltet, verNeckt sich Herr Charles Nichon hinter Blumentöpfen und - Oleanderk Übeln und entzückt die Gäste durch die Nachahmung der herrlichen Triller des mclodiereichsten unter unseren Singvögeln. Der Nachtigallcn-Jmitateur läßt sich seinen Gesang natürlicher gut bezahlen und lebt den Winter, hindurch in Nizza von dcLEriragnissen seiner soin merlichcn Thätigkeit. . i:f, : l ' . I n h ö ch Zt e r g ö tz l i ch e r Weise persiflirt hieRußkaja Shishu". )cn Bericht, ' den die zur Besichtigung )er eingestürzten Brücke be! TiflisÄN4 zesetzte Commission zu Protokoll ge aommen hat. Das Blatt schreibt: Die Wis'sche Brücke ist Gegenstand 'aller Zlespräche. t Dieselbe ist bekanntlich eingestürzt, wobei gegen 100 Menschen.ertranken und etwa ebenso viele verstüm melt wurden. Hiernach ist die Brücke besichtigt worden,, denn sie ist die Heldin )es Tag:s 'So lange sie stand, war nichts an ihr zu sehen.. Eine Brücke ist :ben eine Brücke. Sobald aber der EinKurz erfolgt - war, reiste die gelehrte Zommission Fab. , Einige Mitglieder zerCommission kamen hoch zu Roß. an )cre in Equipagen Sie, betrachteten )Ie Trümmerhiüscn und fanden Alles in schönster Oronung. wie es d.'r schwierige Fall erforderte. Tann studirte die TommissiWiMlt ! Eifer , jeden jerbroche aen Balken und - constatirte: 1. , Die Brücke war zweifellos vorhanden; 2. Die Brücke hat ihrer Bestimmung ent,'prochen. (Stand wirklich wörtlich im Protokoll.) , Bekanntlich ist es die Be timmung aller Brücken, einzustürzen. Das Weltall wird ja auch mit der Zeit nnstürzen. Ueber die Tiflis'sche Brückt zingen 200 Menschen, weshalb sollte sie ilso nicht einstürzen?! Sie hat eben nur ihrer Bestimmung entsprochen, und die lehrten Mitglieder der Commission jjabw gleichfalls ihrer Bestimmung ent sprachen. Papst Leo XIII. hat sein lebhaftes Bedauern darüber ausgedrückt, daß der Palast Falconieri in Rom, an welchen sich für ihn viele liebe Erinne. cungen knüpften, verkauft worden fei. Als Gioacchimo Pecci noch Cardina! war, bewohnte erden genannten Palast, und von hie? aus begab er sich zu dem Ccnclaye. in welchen) er zum Vavst oe.
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Ist daZ beste Heilmittel gegen die ver schiedenen Leiden der Lunge und Kehle, wie Husten. Heiserkeit. Braune, Erkält ung. Engbrügigkeit, JZIuenza, Luftröhren Entzündung, sowie gegen die ersten Grade der Schwindsucht und zur Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, wenn die Kranthett schon tiefe Ein .rtsi I schritte gemacht hat. PreiZ. 25 CentZ. waint wurde, .attc üarDinai Pecci gewußt, daß er gewählt werden würde, so hätte er wahrscheinlich noch rechtzeitig die Briefschaften nnd andere wichtige Gegenstände die ih.n gehor!en. au dem Palaste entfernt. Am Abend des Ta ges, an welchem er zllm Papst proclü' mirt worden, kehrte er heimlich zum Palaste zurück. Der alte Fürst Orasio Falconieri bereitete dem neuen Pontifex eine glänzende Aufnahme und bat ihn, zum letzten Male in dem Zimmer, das er als Cardinal bewohnt hatte, zu über nachten, indem er ihm versprach, daß er ihn selbst am nächsten Morgen ohne Aufsehen nach dem Batlcan zuraw bringen werde. Leo Xttl. sag.e jedoch lachend: Kon possamus, non dos- . . , . ... suraus! Wir Uno bereits Gcranaener und müssen Nl unser Gesäiigniß zurückkehren, aus d.'m uns Gott allein erlösen kann.- Nach dielen Worten stieg er schnell in den Wagen und kehrte in den Vatican zurück. E i n f r e u n d l i ch e 's Dienstözlenzimmn. so recht' eines, wie sichs sie Hausfrauen wünschen möchten, kam :sn Verlause des Processes wider die Wiener Dieustbotenmördcr zur drastischon Beschreibung. Im Hause rines zochgestellten Mannes,, des k. k. Seclionschess v. Falke hatte sich der mehrfache Raubmörder Franz Schneider, Während seine Frau dort Köchin war, wochenlang Tag und Nacht 'aufgchalken. Das Hinterzimme?" ' des vor lehmen Vorderhauses" barg aber zu Weicher Zeit auch noch den Geliebten des sechszehnjährigen Stubenmädchens. Leide Anhängsel hatten unter den Betten, einträchtig nebeneinander, ihr Ver Zeck gehabt! Angesichts derartiger unerparteter Aufschlüsse hat sich selbstver Zändlich eine hestige Bcunrnh'lgung in den Wiener Vürge'rkrcisen fühlbar ge nacht, die in allerlei Zuschriften an die Llütter zum Ausdruck kommt. 'Einen zanz praktischen Rath enthält der Brief nner Dame an das Neue Wiener T g zlatt". in dem es heißt: Ich frage jedes Dienstmädchen beim Miethen sozleich: Haben Sle , einen Geliebten?" sagt sie Nein so schicke ich sie gleich fort, denn wer weiß, was für, einen skerl sie sich später nimmt. Sagt sie ab.-r Ja, so frage iclz. ob eö ein (limi)t oder ein Ssloat ist. I st's ein Sol)at, so behalte ich. sie, wenn irgend möglich, . denn vor einem Liebhaber in ver Montour, braucht man, Gott sei Dank, wenigstens keine Angst zu haben.' . . . . " Den- Kaukasus machen Räuberbanden unsicher, - im Balkan streift der böse Athanas und die Abbruzen sind immer noch etwas brigante verächtig, der Hweizcr Jura, galt über bisher für banditcnfrei und der Wiener Wald gar hatte durchaus nicht den ehe maligen Ruf der böhntichw Wälder. Aber darf man, auf dZ? Felsen bailtn? Schlechte Beispisie stecken an. , und LU naldinistrelche werden ans Niedcrbstcr reich und aus der OstschMz gemeldet. Der HolzhZndler Dwömkowitsch kehrte, so meldm NieycrrBlätler von Wien über , Maria-Länzendsrf yaH seiner ,DeimathHss,am MWergMt.ltsicm Wgm. ln ,vev, lasche 'vZtrundzn a iz Guioen, die er für eine Fuhre . Hulz ge. löst, zurück. Bon Aothneüstedl hatte er eimn jungm,M:m auf dessen Bitte mitgenommen. Bei der sogenannten LeopoldSdorfer Neid kamen 'noch zwei Männer, plötzlich auf den Wagen zu und verlangten vom Fuhrmann dessen Geld oder sein Leben stehe aus demMpsele.Der neben ihm sitzende Fremde faßte ihn gleichzeitig bei der- Gurgel, riß ihn vom Wagensitz nach rücknärts in den Wagen und die beiden anderen Strolche sprangen auf denselben und schlugen auf den Wehrlosen ein. Als der Fuhr mann kein Lcbens-cichen mrhr von sich gab. raubten sie ihm die Brieftasche mit 'Inhalt, trieben die Pferde ' zum Laufe nach Mimberg an und suchten selbst das Weite.!, In Himerg blieben die Pferde vor dem , Gasthause Westerineicrs, woselbst Twornikoivitsch öfters einkehrte, stehen Nachdem man den besinnungslosen Fuhrmann aus seiner Ohnmacht gedeckt und vom Blut! gereinigt hatte, machte dieler einem Gendarmcn. , welcher, mittlerweile , vom Posten himberg avisirt worden war. siine lngaben. : Der verletzte Twornikowit'ch i)t verheiratet und Vater mehrerer stindcr., ')y:f! ,',!!l!,!"i, jtm"':H;-' ; . ' : - ;; ; 'iV.'L :;.!' . j J' -''! ' .. tti nen gluck ll ch e n Aus zang fand ein Raubanfall, von dem Werner Blätter berichten. Ein Herr aus Niedau am Vieler See war in einer derletztenNMit Mf der Heimfahrt längs des Sceufers von Twaun her gegen Viel OeDffM Eine Frau bat ihn. mitfahren zu dürfen.1 1 Dic;c Bitte wurde H freundlichst gewährt. Die Frau reichte n'.cr't ihr handtörbchen de:n Herrn in den DKn um dann selbst nachzusteigen. Als abcr ser Herr ihr behilflich seinÄ?!llc!crZ kannte er aus der Berührung m;t dcr hznd, daß nicht eine Frau sondern :in Dcann in den WeibIlleidem stecke. Nichts Gutes ahnend, stieß er die unheimliche Gestalt vom Wagen wiedor herunter, hieb auf das Pferd ein und zekangte in rascher Fahrt glücklich nach hause. Jetzt erst bemerkte er, daß das handkörbchen der vermeintlichen Frau noch im Wagen lag. Es enthielt außer kinem acladenm Revolver nichts!
GWMahn-TaSöAe
t Ankunft und Abgang der verschieienm Elfe bah:,z5'.ze im Union De;wt, tzndlanapclU. Vanbalia. Aözang PoJzug 7 R Bn: 3rpren 11 "nn Expreß , 1 Nm Accomodatisn 4 00 Nm Erpreß 7 w Äm Erpreß IlwRm Ankunft Expreft S 80 Rm Expreß. 4 n Pm AccomodStwn 10 W Vm Expreß . . . W Schnellzug nmm Accomadstion i 7 4: i":n Elevekand, Emcinnati, Chicago und Lt. Louis. Indianapolis und Clcvcland Division. Abgang Ereß KWVm . Erpreß 9 M Bm . Expreß 11 4",Vm Limited Expreß 3 20 Htm Etpreß ' 6 4Z ?.'m Ankunft Erpreß . . . 7 00 Vm Expreß . . .. 11 10 Vm Limited Expreß.... 11 63 Xm Expreß 5 00 Hirn Expreß 10 50 Km 8i Louis Division. Abgana Erpreß . . 7V Rm i. . . Limited Expreß 12 W Rm xpreft r 20 -lim Expreß, täglich 10 55 Nm Ankunft Expreß täglich 3 20 Vm Expreß i W Vm Luntted Expreß SW m EN'reß L0Vm Ehlcago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnelles ... 3 55 Lm Accomsdation täglich ? 05 Vm Accomodation 10 57, 'ni Psstzug S 00 äön Acconisd. snur Sonntags). bOOTm Acconwdatwn ... 0 45 S2ni Nnlunft- RushsW Accoinodation.1 II tm oAug. . 4,. . . 11 50 n Jndpls Ace. (nur Connt.).i2 37. Mm Accomodatwn.... K 3lai - Aeeomodation .10 45 Nm Schnellzug.. . . . 12 In Sm Chicago und ElncMaN DiVlsien westlich. Abgang Accomodation . .t. . ... 7 10 Vm Schnell-Post 12 01 Nm Lafauette Aceonmbation. ... 5 IS Nm Schnellzug ....12 30 V:n Ankunft Schnellzug K 20 Vm Lafayette Llccomodation ...10 r m SÄnellpost. 2 50 Nm Accozncdatio 17. ux Pcor'm Division westlich. Abgang Expreß. 7 4 ?k Expreß.... 12 40 5fca Tanvills Accomodation 05 ihx Expreß 10 Zi Xir. Ankunft Expreß 3 15 'm Dauville Accomodation . . . . 1 0 40 m Expreß. 2 4(i:"in EMcß..,, n:tis;ni Peoria Dwistcn östlich. Abgana Expreß Lseeomodation 5, M Vm ' Expreß.. 30"Sh Ankunft Expreß 1 1 45 Vm ccomodanon 9 00 Vin ' lSrvre . . 'Irt-rii w w - - - - - " " " w w m w .V -jn Lake Erie und Western Mgang Expreß, 7 15 Vm Erpreß . . 1 20 Nm Erpreß i...'. ... 7 00 Rm Cchnell.Erpreß. 1! 10 Rm Ankunft Scknell Expreß 3 20 Vm , Erpreß............; lOMVm Erpreß 20Nm Expreß.... 0 20 31m Pittsburg. Eincinnati, Chicago und St. LouiS. . ' JnUanüpcliS Divisicn. Abgang Erpreß 4 45 ?m Eolumbus Accomobation.. . & 00 tm Expreß i M vlm Äichmsnd Accomodstion. 4 W .. , - Expreß .......... .... . . . S SONm Ankunft Ricr.mono Accomodation 00 m "' Schnellzug 11 40 Vm '. z Expreß . .". . M SO.fet . Accomodation 3 45 Rm ' " - Erpreß: , 6 50 Rm - ., Expreß ........... .' .'. , j 9 MAs - Etzleazo Tirilion via Koköms. AbganzZ Expreß.. . . . ......... .11 WVm ..Expreß...... ;l 1.80 Sän Aukunfk ßreß . . . f .. Bm f?rt-a, t '. v,p...... .... ........ w yuf KkuMille Disists. AS gang Exprch ä 40 VW ücitboisli Aeeonwdatlyn.. . 8 00 Em Schnellzug.' . 355 Vlm , Accomodation.. V.... 4 31 $in Ankunft Accomodation 10 25 - - SchNöllzug . . ......... 11 M Vck : ,, Wccomodatwn . ; . . . .. C v SpezialLaglich . . . ... ...... 10. m Aw Eincinnati, Hamilton und JnblanaPSlis. : ' " Abgang Expreß ............... 55 tm . Cincinnatt Aceomydotisn . .1045 Vm ' Erpreß....... . 3 00 3Jrn - Expreß. ..... i". ... 3 30 Rm .' Expreß.. 6 00 Nm Ankunft Accomodation.. 0 15 Vm ' Expreß fi U y ti Erpreß , , ... . S. 4-5 9ij.n' ; , Erpreß .............. ... .10 55 3h;: v 1 , . ........... J.I Uul 1.-1 r .. JndianapoliZ und VincenncS. ASgana Expreß . . . '7 30 Vm : Vincennes Accomodation... 4 10 Am Ankunft VincenneS Accomsdatisnll 00 Am Expreß... . . .. . ... 05 'Slm Cincinnati, Wabash und. MichiganI .Nff Erpreß .. . . . .. ... ;7iVf 30 5?rn :, Erprek . ..... ;:: . . . . ,1 1 4o X'm ri Expreß ,.. . .v. . . . ... . .... 0 45 Ankunft Exvreß.. . . . .. ... . . . ..11 10 Vm Expreß ..,.. . . . . .:,.,t .. vr .15 00 ?!m !P:m Expreß v. ff':'. ... 10 50 Am Indianapolis, Decatur und Western. -, -' ii;,. ' '; atc. tr. e. :J. , . ' .ug-urprc5 ::!',. Aecoinodation. . 7 ...'. 4 20 Nm . 4 '10 .UI 0 c-v (r Fmr'vt, SchneU Q&te 00 Nm Ankunft Schnell Expreß . l ..... 3 30 Tm Igiil;!. 'M'l Expreß 'iW':'vfft:l . 4 45 Pm ? 'V : Jp:. - :m, !!! ':! : -'; -fc ''V . vo-'- fA. LouisviLe, ?!ew Albany und Chicago. ::- '4. iV'l" m El : ; ' K - ... '. "i,, :., -.' :; : ;!,:,;; ji.f'; tut Ä'Jll m -" n tt rt vvptt ß m umsMW. i 35 T m Asnon Accomodatisn SSONm .ÄnsiiiiftSÄTOB'S H!Z!zsZS.Monon,Accomodation tO 40 Vm .KzßstzzExxreßzZ'L'? !KWSPi,DÄ!"! Ruh. lif). fn.',M),.uhu.r...M1' V. w-i i.j t, r. f'.T'. Au.ütt. JV, M ,)n. Hon, To'idu, ohkj, i fi t "t x f H'r'u rm vrtt HG.m knnlU. V , ,1 ,K. mork rnnl Hr v. tu. Oifctr.rrlwiBtIl. Wtir t ' rrn i u. . r ctvci i. frluu.n i,rr.' AHly nibir fr tk U t Hl dr . . : (. r .Ii um x Ito it't Til. v uv w.lk in mmn tin rm ,1, H... liljr tiMme far wt-, : ' iliw.km: nrakf tbtm. ' VklT Mtl L,4f..l II.mUi'I! U.llUUAr.,U hmUilt tia.d.UkiM
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