Indiana Tribüne, Volume 15, Number 150, Indianapolis, Marion County, 17 February 1892 — Page 2

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WW Jzzdiana Tribüne. Erscheint 2ii0Üd ttd Sotnitajjß. W tSglKHe.TribSae- foftct dnrch den Träger i3Htst& per Woche, die SsnntcgsT?ibüKc- k tttati per SSs&e. Brde zusarmsen CentS der V Sr? per Won t. Per PvA zugeschickt in Vor. Sszzchlaz t per Jahr. Ojsic? : 130 Dff Awrylcnd Etrae. I:idianIpotts, Ind., 17. Februar 2892. Neue HimmelSerscheittuttg. Wellen entstehen und vergehen vok unsren Äugen im unmdlichea $im le!Z?aum. " An rlncr sternarmeü, nur "tn ielestopischen. d. h. mit bloßem Auge nicht sichtbaren Fixsternen bevbl fette Gegend des HiMÄeZsgcWSkbes Erscheint pZGlich ein Stern erster Größe. Mftaunt reib! sich der WftronM die AuAM; erscheint ihm doch dieser nnfce kannte Stem wie em Traum. Doch iß das wunderbare Phänsmsn nicht t?eßMeugneI. Er findet bei sorglichem , NschschKzm in den Cternvnztttdmsitn und HirnzneMarten. daß der plötzlich -euZgetanchke Stern knnesWegZ ein FrWdlwg ist; cm dzrher tcum beachte ter Sinn zwölfter cd er gar nur ftck zehnter 3rlf hat sich 'plolich mit strahZeÄer Aureole umhüLt und ist zur zweite ' 6c$fe - avancirt.. Wie man dMerWttn ssä. wein man nicht. Meint, sich in solchen Fällen unt -inen fur-chtbaien Wenenbrand handelt 'fcer in unendliche? Fe-.-ne. aus der S.f. p4f Ij . brauche ant AN uns zbsMt, oder trtdrnehf "" ..U. (CT MM 1 1 K.'. Ulfs iSfrftirffl hfti als. nrtfort WüHr vik.

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mm 'WZ m rchtftrchl, der trs5"ds? M.WS Meilen, die er in wrSMde il'ft i Mchülk, ft di: Entfernungen des iW ttranmA ur ein tmaec und UuUn dtr Bote ist, von jener Feuersbiiunst 4itent&.,&?e eine Welt in Äsche legte. .Solchs Kawstrsphen des Weltöaüde'Z tul$tm sich allerdings nur selten., Entgeh-'n können sie bei der Mnanzg Mi un.'ere? Straf arten' uilvdkrzu eler ZmeI- und NüchHunds stelz .WGAdMden esbachtvNS-itti' Um trolle deI. Stern hinnucls aus dnli:bcK "dje,M?eC?dZngel zerstreuten Sterns Wxki' der 'Mfrnertsäm?eit der AZtro nsnnn' natürlich nicht. Lwkelchxc Klötzlich suManlAend' 'Stern., ist jcht wieder am Himmel er chtwm. (Znideckt von emen.MrW,J ,!n:n l' MnMq. derbreitet? der TeleMv,d mit VlißcZschnclke die Nachricht nach allen Erdlheilen. Terselbe steht Nahebei dem teleskopifchen Stern ' eiä Auifea, d. h. dem 22. St:rn des DÄhnMnnZ. Man bezeichnet nämlich chieHtTrne nach, den einzelnen Stern bildem entsprechend dem Grade ihrer alCit nii; l den Buchn adcn des arrcI ,-. ' : AlpWew. in weWm M die einnimmt. Ter Fuhrmann MeWkernbild des' nördlichen bim? WMsKMZ-dörch mLhrfte"glän,;ende MwierneH:!SMttchttZi rst, namentlich d,e HPlaWndö'Capella von 1: Größ die Wman Reicht .sM'sei, wenn man pie Ver MbZndllÄZUsle, der beiden oberen Sterne !MMchhz,r.o,ere"der vier- -in Parallel i!ßMWM Vchmden),deZ, großen,,, Bären, jj?infc ißlittedreilSto bet, r?rlanaert. &il man auf den erste ii1 iätt-MMi das ist die, aesuchle !ßßMamll,VMlw'nell,-bav ÄHÄ,cheM,Wetnifüchen,chwch i:;;:;!:!:' i f e:l;c!ttt-l Itäc 0,3 1 1$ -'it C,pH.riii a'tt j sV r: x. i c 'j.Jü'iiÜ'S js j?r "fc1 .i jtu;iuut wi:w. - ." ' .' PröMy Murnhüm , nxt , der, . W Sternwarte aus Mount Hamilton beSan FranciZio hatte den neuen . Stern ÄnHM'oWHK ' als ihn. ein,, mißMbealerzgts Löorlcr'des Xi). -verald 'iulltSförKci ersuchte. Tiefe nur GnlgMMmäj't'rs?? esmohk dieder R'pO?,tcPHme;üeM Wenn da diese unsere Leser inleressirt, möge sie hier in 'wörtlicher UeberfkKung folgen: : 15 i'!i:ii;3?lif i:;:b.aK die feurigen Wal MfetMff-EiKMge unserer Sonne mik sie ' tctalcii" irslernUen sichtbar roerB dZZ Spektroskop allen Zeilen b.'oöachle: erden können, hzüsig.vis zu einer Höhe, von 100,000 Meilen über die So .ine emporgeschleu dert 5,roernM .enn nun. was nicht unmöglich 'zssMne Eruption' rf ?rtr Krs rUi! neu sollte a denen,-, rrelche, tele wnu skopische Firsierne für das unbewassne:e Aug? deutlich sichtbar - gemacht- 'haben. mas wuide dann wo'z! aus unserer Erde und allen, andcrn Planeten mit sammt ihren Ve.oohnern werden? Es besteht kaum ein Zweifel, daß dann die Vernichtung aller lebenden Wesen die Folge sein, müßte, Vhch läßt sich , lel$l rmeffeWNh:e ,Wah ei nHsolcheMreigniff - sehr entfernt wenn man bedenkt, dak' die'Wenge'., ,,teleskopl,schK?,,M,tewL'-'tWg und die Zahl solcher Natasttophen' nn : !,,, ,,! , .,.,ii!!!,"',: r''',' i geheucrsgermgvlzt 211311?; bis auf .emrfe:ringiügige ! Uebertreibung der Höhe jener, Eruptionen, richtig und aus Rorman Lockyer c.bg.'schricben. Terzweite Saß hatH seiner schieftn und unklaren AuödruckZivMDenlU etwWHL Sinn Z ;0$i0kMi' "" - - w t;siü::K Wenn auf so ungeheure Entfernnngen ein winziWStezn plötzlich Zu so hellem Licht erstrahlt, daß er mit blo .dm.Auge' sichtbar wird, so' W das auf eine Verbrennung un kolossal steu M!abe Ichllcen. ,r wl'scn abcr. daß : bereits üci,,i!rtjcre,,,criüe ; ,, pll!chc ; erdrennungcn. ' glncklichcr- , : weizewkleinereMU5W )ung yiilJsSuji1:':: oriommra:. :: llijiplifcrinj!;! :" 'Sollte' cs;Äü1t!Stchl;ilit; iiapfiiCSi :;;:';! oglich CIN, daß auch ans o erM on y e,e ttW a l S z o e l n e t-: raiselicItnftSHIlJfiil; Maßstabe statt fi nö ' II könnte, die dann " das ganze Planetensystem mit ihren ungeheuren chervvrschiekenden Slam. mengarben in Asche verwandeln mMe?MW) Das ist naturlich eine Frage von der i; Klage derjenigen, von welchen nachdem - AuZspruch r:; des Königs Salomo ein DAarr in einem Tog? mz , stellen kann.

!3i:i!:!i, als ein 2Ctcr m emem zayre zu ve ankvorten vermag. Ter Reporter, oder der "Iacal sstronomsr", dem er mit bescheidener Selbstverleugnung diese Ergießung in den Wund legt.( räumi selbst ein, daß dlMahrschemZtchkests? rechnnng einen baldigestKeltulzUAjzjg dorläusig verneint. ' Sie Möglichkeit, daß unser eigener Centralkörper uns aber den Untergang bringen soll. chlagt der Laplace kchen Theone von der kntpehung des Eonnensystenls direct in's Gesicht. Einmal vermehren ene Watterston.Eruptlonm die Helllg Kit der Sonne bsolut gar nicht. Tann aber hat sich du onne rm Lause der Aeonen nnmer mehr sbgekühlt, um so nehr. als nch feit Abschlendcruna ihrer Trabanten, d. h. der Planeten, ihre Masse bedeutend verkleinert hat. Was euer vinronom ausgedacht, ist etwa ebenso weife, als wenn man fragt, ob rtn opt mlt Wa'ier, den man vom Feuer genommen, nicht vielleicht doch von selbst wieder in's Kochen gerathen önnte. Tie Ursache zencr, ttataitro phcn und Wcltenbrande sind zweifellos KuIeezUrs'ächett; vielleicht Kollisionen Ät'ÄnoeienNmmelZ'SrpttN.' " Erlebnisse in Ifriks. Ein auf einer Kaffceplantaae dtt fransischen EolouZe Eaboon in Welt asrika seit mehreren Jahren angestellter Natlboreo schrelvt M' emem an tcme Eltern gerichteten Briefe, den die Vres lauer Leitung- mittheilt, u. A. joU omdes: Eine Viertelstunde von unse re? Plantage , spielte : sich kürzlich ein VorfaU'ab,' welHer den Beweis liefert, daß die Eingeborenen, trotzdem sie seil r . r : h-. '' r"" '' " , s . . . . itH.j linier rranzonzazer oeruoyen stehen Und durch den Verkehr mit Wei ßcn in Gaboon etwas von europäischen Sttten gelernt' haben, an alten Ueber lieserüngen'mit großer Zähigkeit fest ' t . . , !,. L V Mien. mnes ageseryietlenrolr, oer Leiter der Plantage und ich von einigen Eingeborenen die Nachricht,, daß du Einwohner der etwa nur. 15 Minuten von hur entfernten own (Tors) EinckeT dem stamme der OneUanls angehörend, die Absicht hätten, sech Leute desselben Torfes zu todten, da lu im eroaaz! nanoen, oen..oo emes altenMannes durch Hererei verursacht zu haben. Wir hielten es für unwahr' schernlich, daß die Leute in unmittelba' ree Nähe von Gaboon dasselbe ist nur zwei Stunden von hier entfernt lc eiwaA mMcene fttzey würden, t , i Wir sandten deshalb einen schwärzen Ausseher mit drei Leuten nach der Town, , um Näheres zu erfahren.,,,- Die Nachrlchten welche die Leute nach ,rnge fahr, zwei Stunden . brächten, waren grausig.,,,.Tanach wurden gerade bei ih rcr Antnnst einem jungen Mädchen von 15 Jahren die Finger abgehackt und die Nase abgeschnitten und dasselbe daraus über einen langsam brennenden Feuer geröstet. Ein anderes Mädchen wurde in Stücke ' gehackt und die einzelnen Fleischstücke wurden in Asche verbrannt. Einer der Barbaren hatte als dem er sten Mädchen die Finger der einen Hand abgehauen wären, dieselben im Feuer geröstet und dann ausgefressen. Daraus nahm er eine Art,, spaltete -den Nücken des Mädchens, öffnete den Leib und nahm die Leber heraus., Wir hätten diese Gränelthaten vielleicht verhindern können,, wenn unsere Leute früher m l . , . 'i-L-l .A ; . J i t. ' t t ' ... "rf j ruaaerommen roarni; iccjocu miHniar z selb st P aranGefallen gefunden zn h aben Sofort wurde an ,, den Gouverneur ge schrieben (eZ wär gegen 3 Uhr Nachmit- . I , . je i' i'-if' ' ragZ) uno lym oie acye Mligciyeitt. Um Mitternacht traf ein Detachemeat 20 Mann) Tirailleure,' die von einem rechen Officier (Weiftroffer) befehligt ?.VaeenF,y:erLemM,,?kemvierteuirzn oiger Rast setzte sich der Zug siautlos in Bewegung Ich begleitete den Officier. Der Weg war! sehr schlecht, mitun: zanken wir bis an die Knie beimlleb.'r 'chreilen kleiner Bäche in den Schlamm. Ungefähr 25 meiner Leute begleiteten mich. Wir -HatteirAoämonb und. da Niemand in der Town. ahnte, daß die Lergeltun g eine so schnelle sein würde. yatte nch Alles ' sorglos zur Ruhe beae Äen. Im Augenblick war M Town umzingelt und unter lauten Krachen sprangen die Thüren der Häuser unter den Kolbenschlägen : der Soldaten in -tucke und Männer. Weiber und Km der wurden hervorgeholt und gefesselt. Cbgleich Ijedef I gsuchttj(üch mit dem jode bedroht . wurde, gelang es doch cinlgen, zu enriommen. ,.ie vaupr sache jedoch war, daß die Rädelsführer, die ' ganz unschuldig thaten. , gefangen wurden. Der Rückzug wurde mit Zackeln angetreten. . . Sämmtliche - Ge : sanaene waren aebunden und wurden - Ion 15 Tirailleuren, die scharf geladen hatten, eskortirt. Ter Lieutenant und ich. von fünf Soldaten begleitet, beza 5en uns !edt i in den Wald, um die ÄözdMj ZMchMsmAMäch,Me fahr fünf Minuten kamen wir dort an Wohl taum werde ich i? das schreckliche Bild vergejten. das wir bort zu wejichte . !' -.J' HU'" - ociaincn.. . ,ouu gingen roir na ver ffilantaöe;;;:3Ütüc! MrgensßankaM a tc st A ti et aentsi üni 1 icSc c 3 tt a n ä cb Baboon. , Voran der Hauptmijsethäter, Vn--Kt,HmgGMMdchenaeD fressen und ihr den Leib aufgeschlitzt i)atte. Tarans kamen die anderen Ge fangen!, alle gleich; bem ffrSerßßtfef :CU; dtf öeiber trugen die erbeuteten Gewehre, aus denen vorher die Ladung cherä us a: h i6mmetMrieiSftabe!S!' führcr werden nach dem Senegal ge schickt und dort entweder füsilirt oder zu long'ähriger Zwangsarbeit verur theilt wttden. Nach zlvei Tagen kamen d:e ;Rlchler und ein ! Arzt von Gaboon) hm den Thatbestand aufzunehmen. kSD tUiit9ttbtct !f ; V?lWitöaä !hIngcHitet; lctbrcchflslfan steck Icicrj nna Seuche um sich grriren, bil siel saließlich. natürlich nur in eng. begrenzten Klaffen, geradezu Modesach geworden sind. Zum letzten Mal mach ten wir auf diese unheimliche Jortzeu gungztrast des Verbrechens bei Gelegen heit des SewDnktt Dhnamit.Attento. teö aufmerksam, welches bekanntlich vo einen? EranZ verübt . tsurde und zul Folge hatte, daß die ganze Narrenwekl außer kand und Hand cerieth und ein

atafm'h't r't'iü' 'Tlf'itr

Sollheu nach der anderen beging. Aü dem Gebiete des Verbrechens, aber scheint, die Mode ebenso schnell ihre Lau nen zu wechseln. , wie sie dies in allen anderen Tingen thut, dcun heule haben wir es schon wieder nsit emeuimeuen M.d verbrechen zu thuu, und das ist bei Kindtträvö. ' Sicht man von der berühmten, Ehar lie Roß-Mysterie ad, welche bekanntlich imn?er noch nicht aufgeklärt ist und wahrscheinlich auch für immer in tiefes Tunket gehüllt bleiben wird, so kann man setzen, daß die neue Kinderraub Epideune ihren eigentlichen Ursprung in Kansas Eity hatte, wo vor. einigen Monaten eincmwohlhabenden Geschäfts manne mit Namen Beal sein kleines Söbuchen entführt wurde. Die abscheu 'ichen Bei brechn hatten es auf ein reich s c feiest abgesehen, und leider güc e auch ihr Anschlag, denn dlt So: ge um sein Kind ließ den gequäl ten 'üt die Rücksichten, die er der me s zllchen Gesellschaft schuldete, außer Acht kas'e i. Er versprach den Ent. führern für den Fall, daß sie ihm sei um Knaben wohlbehalten wieder über' lieferten, ein Lösegeld von 5500 und mach'e sich gleichzeitig anheischig. daHr zu morgen, daß sie bei der Empfangnahme'des Geldes nicht von der Polizei b.lästigt würden. . Beat hielt sein Versprechen, das Kind wurde in's Elternhaus zurückgebracht, und die nieder trächtigen, Räuber erhiel t.n ihr Geld. Beals thörichte Hand. langZweise sollte die Ulcheilvollstm Fol gen höben. Die Presse brächte spaltenlange Sentsaionsberichte übe? das Bor kommniß. und im ganzen Lande mußten natürlich v'.e Herren SpiZbüben. Gauner nn) zm'tigen Hallunken zu dem Schlüsse kommen, daß es in ihrem Genre gar lein gefahrloseres und habe! profitableres Geschäft geben könne, als den K'inderraub. Man stiehlt das ein zige Kind wohlhabender Eltern, läßt sich von letzteren Straflosigkeit zusichern, erhält ein reiches Lösegeld, und das Geschäft ist gemacht. Tas mußte- sich ja offenbar noch besser bezahlen, als der Bankraub, vom ordinären Einbruch und Tiebstahl gar nicht zu reden. Wäre Beal damäW pernünfsig ge nu'g gewesen, dem elenden Räuber,- der ihm sein Kind wiederbrachte, ohne Wei teres eine Kugel durch den Kopf zu lagen, so -h Ute man von einem Kin derraube nichts mehr gehört. Da der Hau unke über leide? itatt des verdienten Lohnes, der in Blei bestand, den unver dieklen. der in Gold 'bestand, erhielt. so dauerte es nicht lange, und die Z lmmen wußten abermals über einen Knid-rraub zu berichten. Seitdem ist c Kmdkraub Moderer brechen aewor de.i, d:n:i allein in den legten vierzehn Tagen Uhen wir von sechs bis acht Fäaen gehört, in welchen Kinder von Leu en, die den angstgefolterlen Eltern ein Lo:ege:d erpressen wollten, entführt w-.-rd. n. Tee sensationellste dieser Fälle pa urte .in Eo-nectuut. wo dem reichen Farmer laterbury ein hübscher Knabe geraubt wurde. :: Ter Anztttter des Verbrechens war Waterburs eigener Vetter, und seine Spegezellen jagen , aus, dan -der Schiirle fest , entschlossen, gewesen f eij sein Cvser zu tödlen. falls der Vater sich welgette, das geforderte Lösegeld zn bezahlen. Die Schuld'gen sind jämmt lich in Hast , und eine langjährige Zuchthausstrafe ist ihnen sicher. Nach gestrigen Depeschen aber war KansaS Eity abermals der Schauplatz einer! Kind relltsrh.uns, und zwar dies Mal eiiiee dopnlten dee beste Beweis dafür daß der Beal'jche Fall thatsächlich als die directe Ursache aller weiteren Ver brechen dieser Art zu gelten hat. Ter berühmteste Kinderraub, den die Geschichte kennt, wurde in der Mitte des' 15. Jahrhunderts verübt. Ter Fall ist allgemein bekannt als der fach fische Prinzcnraub. Ter.Ritter Kunz von Kausungen entführte mit .Hilfe mehrerer anderer Edelleute die beiden Söhn; ,des sächsischen Kurfürsten, Friedrich des Sanftmüthigen, um diesen zu zwingen, gewiffe Forderungen zu er füllen, die er Ftt';hn,isüege!eiste!t Kriegsdienste zu haben glaubte. - D ie Sage will - wissen, daß ein Köhler mit seinen 'Gehilfen den Räubern ihre ' Opfer abgejagt --jäbeZDieWe' schichte aber meldet, daß zwei der Edel, leuie. welche mit Kunz von Käufungin im,Ai'.ude standen, gegen Zusicherung der Straflosigkeit, die beiden Prinzen auslieferten. , Kunz von Kausungen iind seine übrigen Helfershelfer, unter oenen sich auch sein Better. Dietrich von 'kau fangen, befand, büßten später ihr Erbrechen mit dem Tode. Sie wur den theils ellthauptet, theils geviertheilt. Das moderne Strafgesetz muß sich na üirl'.ch damit begnügen die Kinderräu bee in's Zuchthans zu schicken. Wenn man aber bedenkt, wie gemein und nie !ber:rzcZllg'M-Berdrecyen, und .wie furchtbar die Seelenqual ist, die eS den armen Eltern verursacht, so kann man es nur bedauern, da der amerikanische Riinz von Kaufungen , nicht auch um . , '. i:. ...'1' i: 'Jt t:'.J . ": i'l '.'Jeinen y.o kurzer geinaair weroen rann "' (Louisv. Anzeiger.) " Vom Jnlande. ' v 1 D r. ; 2 ouis Reuter, ein Arzt Mit einer einträglichen Praxis und letzt em reicher cann. hat sich als ein Geizhals entpuppt. Er , lebt in einer armlichen Wohnung in WiUiamSburg, N. I., und feine Frau. , die eine Nichte des Generals l!xran; Sigel ist, , hat ihn schon vor mehreren Jahren verladen. !ii! M ajor James BkcLauhglin, Jndianer'AgentderStandingRockAgett tur in Nord'Dakota. berichtet, daß unter hundert Schülern. Knaben und Mäd chen: welche vom Hamptsn Lchrwstitut in VlrgiNien nach der Reservatton zu rückgekehit sind, sich nur zwei befinden, dl? nichts gelernt haben, doch einer da von habe scildcm angefangen, sich zu '', .-.'!. ili.l. !!::. l'i::i,:!l Kill !:.ii;"Hii: 'iii !'!!' fc ' 4 ' 'V Onkel Jelse Neeveö von Päola. KaZ.. ist 77 Jahre alt gewor oen, oye ein eampi oooi geieyen. in ., L!. si..t. " . . !; i ' r- i. . ' nr.cr aroicc uice oier einer ccouni wirihschaft gewesen zu sein. Er hat Niemals aeianzt. niemals Meduln genommen, niemals Tabak gebraucht. noch einen Proceß gehabt, auch hat er ich nie um em Amt ottvorden oder jemals stimmt. ein demokratisches Äicket

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:! ir i:'1! : . E i n C d I e r , i hrer. Eitelkeit A Fr!. Loul'eSherman in Smna Falls. N. V, geworden. ' Sie ist eins deKfchönsten iungeit Damen im Orte. Besonders diel! bildUsie-sich auf ihre Füßchen ein. Tieselben waren klein zenug, aber sie wollte : sie noch kleiner machen, iiidem l sie zu kleine Schuhe trug. Dadurch bekam sie bald einge wachsene Zehennägel, und diese wieder um führten zu einer Knochenkrantheit, welche der Kunst der Aerzte spottet. Nach einer Berathung kamen die Aerzte zu .der lkberzeugnng, daß das. Leben der Dämenur durch die Amputirung beider Füße gerettet werden könne, und diese ist denn auch sofort vollzogen wor den.' - Ein-Wechfelblatt entwirft folgende ziemlich zutreffende Schild? tuxt'X des Net? Porter Senators Hi!l: Al'ter 9 Jahres Statur mittelgroß uiid vierschrötig. Wachsbleiche GesichtZfarhe, Kopf so rund wie eine KiM gel nud glänzend kahl wie der eines Mönches. Sein Hals ist dick und weist an einer Seite die'Narbe eines Schrift tes auf, der ihm von einem ungestümen Liebhaber beigebracht worden. Seine Augen sind ein verblaßtes Graublau, sitzen tief und sehr nahe der Nase. Sie sind ruhelos, listig und glänzend, kon nen aber einen stetigen Blick nicht er tragen,. Er, macht" deshalb im Allgemeinen einen .unangenehmen Eindruck. Uebrigens kleidet HiU sich gut und er ist auch ein wenig humoristisch. Bildung besitzt er nicht - viel und er quält sich auch nicht damit ab. mehr' zu lernen. Et raucht nicht, und trinkt auch nicht. Das Familienleben ist ihm ein .versie gelles Buch. Seine Eltern sind toU und er ist nicht allein Hagestolz, son dem er haßt auch die Weiber." , .Neulich Abend fing derEä pltain William Brandt mit Bei hilf der Mannschaft der Rettungsstation an dem Ufer von Fire Island bei New Bork einen Seelöwen von ziemlicher Größe. Das Thier lag auf einer mäch tigen Eisscholle, auf welcher es offenbar aus, dem Polarsee nach Süden getrieben worden war. Die gesämmte' Mannschaft der Rettungsstation war ansge rückt. . um an. der Gefangennahme des Thieres teilzunehmen. . Tee Seelöwe wehrte , sich tapser und versetzte einem seiner Angreifer mit dem Schwänze einen Schlag- 'der ihn kopfüber niederstreckte. ' Dann begann er zu bellen und nach, seinen Gegnern M schnappen. , Bon seinen floffenarti l gen Borderfiinen machte er, wie ein ge wanmer yaulttampler von den yausten Gebrauch. Mehrere Male schien seine Gefangennähme zu glücken, aber jedes mal entglitt er den' Jägern. Erst als er, vollständig ermattet, War,, gab er den Kampf auf und wurde mittels Seilen än's Land geschafft. In denr Häufe, in welchem Otto Edel in Williamsbura bei New York , eine Schankwirthschaft betreibt,' gibt 'es Geijteripuk. Um den Leuten rtcuseim zu machen; hatte Jemand neu lich Nacht ein menschliches Gerippe auf den ersten Absatz der Haustreppe z und daneben.' in ein weißes Tuch gehüllt.! entlveder sich selbst oder eine Puppe ge stellt. Als , Morgens aeaen fünf Uhr der Milchmann die Treppe hinaufgehen wollte lind das Gespenst mit dem Tod tengerippe zah. schrak er so sehr,' daß bewußtlos zusammenbrach. Durch seinen Fall herbeigelockt, ,i kamen ' der Schankwrter Eostcy und zwei Arbeite Namens Shaw und Dcelin ' ihm zur Hilfe Als er wieder zu sich ekömmeü war. entfloh er auf die Straße und erzählte dort den drei Männern von den pu:geitaktettDle,eeLejeyenPieMä. ner lachten ihn ans und wottlen M persönlich' ' dsli'et,'''ttstererHe7nün überzeugend ÄuHig'-'PiEn'-'isleie Treppe' hinauf; als aber auch sie die weiße Figur und darüber das TodlenerippCf9 i wnVl ctl5 biefte bei itjrc Annäherung drohend seinen rechten Arm erhob und die Kinnbacken bewegte, siel den Dreien das Herz in die Hosen und Gt !! stürzten Häls iiübev Kopfs die Treppe hinab; zivei von ihnen fielen in Ohnmachl. ii , 4 . ; 3 S. WKC ÄÖ5 8 Ä; t Vii' t'Ä'i von Jndiuna hat einen!, neuen Proceß für Frank E. Hendryr bewilligt,' der im April 1 690 wegen Erm orduna von John Ealtius in , Elkhard zu ! lebcns länglichem Gefängniß verurlh'ilt wor den'lft. Es ist dies -ein höchst eigen thümlicher Fall. Ealkins war ein angejehencr.. 60 Jahre alter . Mann; er war von seiner ran beztim:nt worden, ihr in seinem Testament sein ganzes Vermögen zu vermachen und auch sein Le 6e n . .: Ai i : :j i 0 r eii' :i ;Cl u n st e ri!-::3 ' ' er fi dac r n Drei Tage nach der Hochzeit machen die Eheleute in Gesellschaft von Hendry? eine Vergnügungsfahrt zu Wasser. Hendr.)r- und zrau , Ealtlns kamen allein.! ganz ourchnak;t. zunm und zag ten aus, der Kahn fei untergesunken und Ealkins sei dabei ertrunken. Ter Fall - sah sehr verdächtig : aus. D:e Leiche von EalkinZ wurde nach dreiTa gen .'funden, da aber nichts Verdäch ngks an ihr entdeckt wurde, so gab die Eoroners-Jury den Wahrspruch ab, Ealkins sei ertrunken. Die Lebensvcrsicherunasgesellschaft verweigerte die Auszahlung der Summe für das Leben Ealkins', und , Frau EaltinS machte keine Anstrengungen, durch die Gerichte ZU dem Gelde zu kommen. Dös war ein weiterer , verdächtiger Umstand. Bald nachher machte sich die Frau, und in ihrer Gesellschaft Hendryx. die beide von den Behörden fortwährend streng überwacht wurden, aus llhntsoct. Später wurden Beide aus dringenden Verdacht hin von der Grand Jury in Anklage versetzt, verhaftet und vor Gericht gestellt. Frau EalkinZ trat als Staatszeugin auf und mit ihrer Hilfe wurde' Hendryx überfahrt. Nun soll der Fall noch einmal zur Verhandlung H langen Prof. William I. Knapp von Vake. der bald den Lehrstuhl der romanischen Sprachen in der Universität von Chicago einnehmen wird, ist Meist in achtzehn Sprachen, darunter islan dich, schwedisch, wallisisch, spanisch, ar. bisch, hebräisch, russisch, portuKiesisch und böhmisch. Verlangt 'cucho'S Best Ha. cij;.1 .

!,.!'" -iß 6m Auslande. In der Petersburger Ge fellschast hat ein tragikomisches Abew ; teuer, das unlängst dem überaus reichen ' Grafen L. züMoßen ist. , iuygcheurk. Heiterkeit erweckt, Der Herr Gras hatte sich aus Paris , einen riesigen GelÄ schrank kommen lassen, der mit tausend und mehr Geheimfächern versehen war. Nachdem der Graf das Ungethüm ge öffnet und den einzigen Schlüssel in die Tasche. gesteckt hatte, begab er sich in das Innere des Geheimschrankes und legte feine Werlhpapieie und Ju vielen in die einzelnen Kassette. PlöP lich gab es einen gewaltigen Krach, du Thür deö Geldschranls war in's Schloß gefallen. Ter unfreiwillig Eefaugem begann Lärm zu schlagen, seine Tiener liefen herbei, und nachdem sie den Ernst der Lage erkannt hatten, eilten sie zu einem Geldschrantfübritantm. der so fort mit emem Dutzend Arbiter aus der Unglücksstätte erschien. Von den Sachverständigen wurde nun ein Eon silium gehalten, in welchem man zu dem traurigen Ergebniß gelangte, daß man den Geldschrank jetzt auf na türliche Weise überhaupt nicht niehr öffnen könne. Man fand es daher am gerathensten, an den Fabrikanten nach Paris zii telegraphtren, von dem jajos 1...1V ..." w; . AHrüf! i. o.i null) vur lunoen vl? lrvutia)e wu wort einlief, daß er safort einen Schlüs u uiü suiiä i uvyw Sn frfcrf htMr (ZJ,Uuti in Mr ft.tnh M.t 4.Jk SlT AftA K AhftAhiW 1 t tadt cn&nitf kenn te b"r ae ras ' naor aniangie, ronne or ar.n ?ras allerdinas bereits verbunaert oder, er. stickt sein. Man lief daher zu mehre nn tüchtigen Mechanikern und nach einer Riesenarbnt. die noch mehrere Stunden m Anspruch nahm, gelang es endlich, in die Elzenwand ein Loch ein zubohren, durch welches dann der Ge fangene den Schlüffel herausreichte. Graf L. hat hoch und heilig geschwo ren, nie mehr im Leben einen so un heimlich großen Geldschrank zu betreten. In Nizza bespricht man. wie hie jr!s. Ztg." schreibt, in Sa Ions und Wirthschaften folgende beiden Ereignisse tragikomischer Art: Vor einigen Tagen wären in der Taverne I?us3s" etliche Hitzköpfe zornig gewor den, weil sie Deutsch reden hörten. Die drei Verbrecher lachten aber nur und redeien weiter, worauf sie ersucht nrnr den, das Local zu verlassen, was sie auch thaten; Einer aber 'hatte seinen Stock vergessen, wollte ihn holen, über welche vermeintliche, Verhöhnung" ein ärger Skandal mit dazu gehörigen Schläaen. Püffen. Stühleschwingen ausbrach, während das Schlachtgeschrei ' 4 1 ' 1 T . ... St. . it a. ia narr 103 rru3sieiis" cricoou. Die Polizei kam. führte die : blutenden . j, r - . ( f eulzchen ' ;um ommizmr, wo uaz iefe auswiezeu. ' Es waren drei echte Franzosen. ' welche nur von emem ziemlich langen,. Ausenthalt in Wien her mit 'Vorliebe- Deutsch sprächen! Große Entschnldigüng und noch größere Zeitungsartikel! Held der zweiten' Geschichte ist der Pfarrer in Eastagnieres. EA wnrde an einem Ab' hang ein todter- Mann gesunden, der Sträflingslleider trug., 1 Erst weigerte sich der Pfarrer. . den Todlen ans dem Ortsfriedhose begraben zu lassen, er könne ja Protestant sein; schlieglich auf ' en des Maires , segnete er ihn doch Nach vielen Nachforschungen aber stellte es sich nun ' heraus, daß der offenbar verunglückte Mann -ein aus dem Rizzaer Irrenhause entwichener Muselmann Namens Ali-ben-el-adji-Raudu war. , , I n Arme nie n herrscht der Volksglaube, daß sich im Zimmer eines Kranken immer Engel aushalten, welche, wenn Jener stirbt, die Seele auffangen und in den Himmel tragen. Jedermann, der den Kranken ' besucht, mu beim Eintritt in das Krankenzimmer der am Lager stehenden Valaika, einem Musik instrument, einige Töne entlocken, um die Engel zu ergötzen. Das Zimmer muß mit! kostbaren Stoffen, Teppichen Shawls', ausgeschmückt .sein, denn die Enge! sind durch ihren Aufenthalt . im Himmel etwas verwöhnt. Auch muß man ihnen von Zeit zu Zeit Erfrischungen reichen' Zwar bedürfen die Engel irdischer Genüsse nicht, aber, man muß ihnen doch deit guten Willen zeigen. TieS thut man. indem man Teller, mit Zu. ee, Zü e i. " a k.ver! und Früchten im Zimmer heeumlrägt, sich in , jeder. Ecke tief verbeugt und dann ' selbst ! von den Süßigleiten kostet.' ' iK" ! i: . Einem a it en Mütter. ch e n so erzählt 1 der Mann: Eourier" sucht ein Landpfarrer ' durch lrostrcichen Zuspruch die Sterbestünde . zu erleichtern. Er spricht mit beredtem Munde von der guten allen Zeit, aus welcher die Sterbende hervorgegangen, und meint, die neue Welt sei so verderbt und verrottet, daß es für fromme Seelen als ein Glück angeschen werden müsse, wenn diese sich in ' den Hiinmel hinüberrelten könnten Als er mit einer verlockenden Schilderung himmlischer Seligkeit abzeschloffen hat, schilttelt ' das Mütterchen trübe den müden Kopfj!InHrw" Herr Pastor, wie man hürt, fall dat in den hogen Himmel ooch schon ia ige nich mehr so sind, wie dat in ' ollen Tiden . """ i; ';fu"i' ' ' ' (' !' '. 's .i i' ' " . .3. L'ß" ';;$ meit;.,;;;!;;;;:, !ig;:ilttfg darien erhielten neulich das Füsilierbataillon des 3. Garde-Grenadierregi-menls Königin Elisabeth, das Gard?Jägerbataillon, ' das 1: ; Sranbtmlmr gische Dragoncrrcgiment Nr. 2 und das Ulanenrcgiment v. Schmidt (1. Pommcrschcs) Nr. 4 in Berlin. Die Nagelunz fand in Anwesenheit dcö Kaiserpaarcs. sämmtlicher in Berlin befindlichtn Prinzen und der höchsten Militärs im Rittersaals des königlichen Schlosses statt; hierauf folgte im Kapitelsaal die Weihe der neuen Feldzeichen durch den evangelischen Feldprobft der Armee Richter im Beisein des katholischen Feldprob;! es Aßmann. Die Uebergabe der Fahnen erfolgte an Kaisers Geburtstag, den 27. Januar und zwar an das Füsilierbataillon der Elija bether" und an das Garde-Jägerba-taillon (welches zu diesem Zweck an dem genannten Tage von Potsdam kam), im Berliner Lustgarten durch den Kai ser selbst, der hierbei eine Ansprache hielt. Den Eavyllerieregimentern wur? den die Standarten a 27. Januar durch ihre Commandeure überleben. "

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M4i i;a;::! Äj Der größte Schmerzenstiller k anfder Welt. Lindert .heilt k NyeumaNdmus, Sreuralgia, Schwellungen, lahme. steife (?lieder oder Muskeln, Gicht, Nucken . Gelenkschmerzen, Kreuzweb, Brand, Schnittu. Brühwunden, Frostbeulen, Quetschungen, Kopf,- OhrennndÄahnweh, Geschwüre, ze. Inallen Apotheken zu haben. Vreis 2Z ?entS ver Xlai, mmf-ma-ssu ....- y..- y " " T 1 1 " 1 F Ai 3 u ii g tno v i r -p r v o e fahrt eines ueuarlig beleuchteten Flakers von Wim nach PenziNg statt. Der WaASik hatte außer den Laternen am Kütscherbocke ein elektrische Licht vorne au der Deichsel und ein solches im Inncrn, bei welchem man bequem lesen konnte. Die Lampen waren mit einem Accumulator gespeist) welcher unter dem Kutscher siße angebracht ist. Tie börhrf stntt hii$Whrt 9Üm uns ??rAe rßni v.ieua,ltt o.N g ans F Schritt EttUernung. so dan ein Zu sg..n'tnn trviir her l?st.Tik ntmür lich wird., Eine Wiener Aceumulatoren Fabrik stellt Versuche an. um diese Art der Beleuchtung außer bei Privatwagen, in welchen ein Accumulator tür je sechs Stunden geladen ist, anch bei Omnibus, Tramway' Und Eisenbahnwagen einzuführen. uinen gerre oenen poü stapler beherbergt seit nahezu zwei Iah' ren das Dresdener UntersuchungS-Ge fünIniß. Es ist dies der, 5!ausmann Emil Hammerstein aus Stettin, der im Sommer 1833 unter der Firma Harn merßein & Eomp. in Wien ein Agmturgefchäft errichtete und später dort eine Wechsel, - Discontobank eröffnete ; schon vorher hatte er sich mit einer Wiev nerin verheirathek. Das Geschäft wurde augenscheinlich nur zur Maslirung großartiger - Schwindeleien : ' eröffnet, denn es gib! kaum einen europäischen Staat, in dem der elegante Biedermann Hamincrstcin nicht vor und nach seinem Wiener Aufenthalte umfangreiche Bctrügereien verübt hätte. So weit durch die Voruntersuchung festgestellt werden konnte, wird er von deutschen, österrei chischen.- englischen, L französischen.- holländlichen, belgischen und amernanl fchen Erlm'uiülbehördtn verfolgt. Ge schäfte" hat er in Berlin. Wien. New Z)ork. London. Antwerpen, Amsterdam und Paris gegründet. Fast, überall machte er Bankerott und betrog seine Gläubiger ; von den Jahren 1867 bis 1889 wurden 140 Klagen ' gegen ihn eingereicht. Seine - gefährlichste Thätigfelt , scheint er aber als Vermittler einer Einbrechabande geübt zu haben. Es ist festgestellt, dan er mindestens 100.000 Francs in Werthpapieren, die aus französischen Einbrüchen stammten. umgesetzt hat ; ebenso' hat er in Wien Pfandbriefe der Oesterreichischen Bo-vcncrcdit-Anstalt, zahlreiche Obligationcn -der Oesterreichischen,' SüdbahnGesellschaft und Obligationen der un garischen, Eisenbahn-Anlcihe versilbert! I n ei n c r d er j ü n g st e n Sitzungen der Berliner medicinischen Gesellschaft stellte Prof. Julius Wolsi einen ,, ibjährigcn Mann vor. dem .er "or Monaten 'den ganzen Kchltt'U.'.'n eNt (t$i:, "Dcr; ,Pa ej izatte ieü Ml Jahren an ,iN0) gelitten-,' schon im vorigen Juli war ihm die Opemtiom angerathen wordem doch konnte sich der NcanZe noch nicht oazu entschließen, bis die , immerstr ker werdende Athemnoih ihn selbst zuni e tncb. Tie Operation gelang vollkommen, der öiranlyeitsvcrlaus gestaltete sich außcro:dent!ich günstig, und der Kranke, der eine Eanäie trug, b?? m:,tteitt,kmek'e,5Äeymnyi onye ernasri worden war. , slilssige und breiige Speisen genles.en. , Aber', noch mehr iß, wurde , dem Patienten ein, 'künstlicher Kehikop? eingesetzt, um ihm ' außer - der GezüMheita,üch''dieprach geben. Ter , Openrte sprach bald so laut, dak er nicht , nur in demselben Jkaume, sondern auch im Nebenzimmer deutlich geHort und verstanden werden konnte. Ter Operirte trug in der Verfammlung den Ansang von Schillers !ZGlöcke5 drMKachettanetwÄ rauh, war aber im ganzen Saale verst ä nd l ich. Aii ch , oh n e de n k ünst lichen Kehlkopf, der nach Belieben entfernt werden? k ann. hatte der Patie nt , sich im Sprechen geübt; in diesem Falle äst die Stimme eine normale Jlüstcrstimme. wie , sie bei jed'm Gezunden sich darstellt. Mas die Jnlunft betrifft, so hängt natürlich Alles davon ab. ob die Krklhejf;;M solche Operirte erst dann als gcheilt zu betrachtcnMVeMJWntthÄbl f I: : " Ci - ""'"f f C :"'! ;"' '"'K? ' ":,,'! ''; Jahre sich keine Neubildungen zeigen. iMMMt ''ili iiblfcfllri i!f - .Norddeutscher Fruchtwein", so verkündet der Annoneentheil des .Jserlohner KreiZanzeigers, heiß getiunken, ist das sicherste Mittel gegen die Grippe oder Influenza ; wer nicht glauben will, möge es lasten, ein Versuch bietet aber den Beweis." Dazu die beruhigende Bemerkung: X. L. Wenn Frauen oder Kinder sich von dem Wein bekneipt fühlen, nkögen ' sie sich unbeängstigt ein. paar Stunden in's Bett legen, erquickender Schlaf ist ihnen stchct.jiiijijj? E o n tre a d m i r a 1 V r a f o n von der Ver.Staatcn'Flotte.derlülZlich Ton Leben abgeschieden ist hat seineul a'ellande länger als vierzig Jcchre g. dient und während des Bürgerkrieges an die len bedeutenden Seegefechten Theil genommen. Muth, Treue und nobles Pflichtgefühl waren charakteristische Eianfchaften oes Verstorbenen. . m W. . : Da? Urtheil der Hausfrauen acht einstimmig dahin,., daß H. '&m bel'ö BürSenbie besten, sind. u 42? Virginia Uve. " ,

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tsrffi .k.MKj.r EisenWHU Tabelle Änkunft unb AbganA der verschiedenen Eisen bahttzüge im Uniön Depot, Jadlanapoliö. Vandalia. Abgang Püstzug 7 M Vm Expreß 11 50 0m Erpreß 1 w Nm AceomodaUon 4 0) ?Jrn ; 7 in x& . Expreß Ankunft Erpreß . ..II (X Nm . s .'m Erpreß i ! . Aceomobatlsn 10 00 Vm Ervrek 2 E Schnellzug 5 W AecSjNadauon 7 47z ?!m ElevelaNd, Eineinnati, Chicago und Ct. Louis. Ji:diaz'.apoliZ und Cleveland Division. Abgana-Cxpreö M m prek 9 37. Vm Erpreß. ..11 4? Bm Limited, Expreß 3MNm Expreß .. 6 45 Nm Ankunft Expreß 7 0!) Vin Expreß.. 11 10 Vm Limited Erpreß, e II 55 Erpreß 5 0 Nm Expreß........ 10 50Nm St. LomS Division. Abgang Expreß . . . , 7 30 Vm Limited Crzneö 12 Nm Expreß.... ö A) Nn, Expreß, täglich 10 55 Am Ankunft Erpreß täglich 3 20 Vm Erpreß. . ' 27, Vr.t . Limited Expreß 2msi Expxeß 20jni Chicago und Mncinnati Division östlich. Wgang Schnellzug 3 57 Vm Aeesmodation täglich 7 05Vni Accemodation ; . . 10 Viu Psld.ua 3 00 Nm Aecomod. fnur Sonntäas). "M Nm Accomodalion ß 45 Nm Ankunft- Nüshville Aeeomsdation.l0 M Vm Postzu'a...... .... 11 5 Vm Jnd'xlS Ace. (nur Sonnt.).l2 37 Slm Accomodation 5 00 Ni Vccomodation. 10 45 ?!m Schnellzug... .13 15 Nm Chicago und Eincinnati Division westlich. ASgangAccomo'datton . ... 7 10 Vm Schnell.Pöst 12 01 Am Lafayette Accomadation. . . . 615NM Schnellzug 4 IZ 30 Vrn Ankunst Schnellzug I 20 Vn: Lafayette Accomodation . . . 10 43 Vrn Schnellpost......... 2 50 3!m Accomodation 6 15 9Irn Peoria Division westlich. Abgang Expreß. ............... 74 Vm Erpreß.......... ..12Nm Lanvllle Accomodation. ... 5 S Nm Expreß.. ...10 52 Nm Ankunft Expreß .... . . ..... 3 15 Vm Danville Accomodation.. . .10 40 Gnt . Expreß. ....... ... Z 40 Nm Expreß....,.? tfK5?Ka.i eoriaTivisisn--Mich. Abgang Expreß 3 37. Vm Accomodation.. &ööVnt Expreß.. 3 07 Nm Ankunft Expreß ll 47 Vm Accomodation.... 9 00 Vm Erpreß ..wMRm Lake 6ne Uiid Western. Abgang--Ex?reß Expreß... 7.... Erpreß . 7 1 Vm IWNm 70Nm . Cchnell-Expreß ...... 11 10 Nm Anmnst SchnellErpreß 3 20 Vni Erpreß.....;.... ...10 30Vm Erpreß..... 2 50 Rin . Expreß.......... 6 20Nm Pittsburg, Cincinnati, Chicago und . - St. LouiS. ' ; Jublanäpolis Tivision. ' Abgang Erpreß 4 47, Vm Columbus Accomodation.. . M VÄ Expreß... 3 00 Nn: 1 Nichmond Accomodation. . . 4 00 Nm -: Expreß w ... 5 30 Nm AnZunft Richmsnv Accomodation 9 00 Vm Schnellzug ........... . .11 40 Vm : - : "I Erpreß. . . . .. . ....... ..! 2 50 Taxi Accomodation ............ 3 45 Nm Erpreß ..' 6 5?) Nm ck...... 00 NM Ehlcägo Division -via Keloms. Abganz-Ervreß.. . , .'. . . i!..' " "" tS,5Ji- ? iii Ankunft Expreß .llMVn? . 1 1 30 Nm . 3 30Vm . rprejz . . . 3 46 Nm ; Louksville Tirizion. ,., , , i u:g Erpre h r ...,..., . . . 3 40 Vm : ,i " Louisville Accomodation...' 8 00 Vm , Schnellzug. ,:C." J, 3 57 Nm - Accvmodationt... - 4,31Rm Ankunft Accomodation . . . .. ...710 21 Vm ; r-Schnelljügii'i . . : .l... li 00 Vm i . Accomodation , 6 00 Nn, ,' Spezial täglich . '..10 m Nm Eincinnati, Hamilton und Ändiana-, , polis. ' . Abgang Erpreßt..... . fc . v 3 7,7, Vm Eincinnati Accomodotisn. . Z0 43 Vm Grj)re 'Wifi :Ä .iyi, . 3 00Nm it Exprcß KML,. , n , 3 30 Nm Expreß....... ... 6 30 N?n Ankunft Accomodation.. . . .. .. l', Vm Z-M Erpreß . j v . U . vaä- 1115 Vm : Ejpreß;; .'i...... 7 47 N:n 4"'r::Ä il i . . '1 35 Vm ( 1 ?neianapolis und VinccnneS. , ' 'Ä '&&;&4tv ' :- Abgang Erprc . . : 7 30 Vm iJiiiKjSljillK! Ankunft Lincennes Accomodation 1 1 00 Nm i'lillllllllllG Clncinnati, Wabash : iir.b Mchigünl "ISIlSiilllllP Slogang 'rel''ß'äo: ::f Vn: 'm Expreß tzHK'A'StzA? ö! 'll ; ,c 6 45 Nm Ankunft Qrv vt k iiMS 1 10 Vm t; 'i'Siis ;;: ErpreJ ÄIZz ,1 BZÄ ö 00 N?u fvn tSt ::. . tfn . . ih y 10 50 Nm Indianapolis Decatur und Western. AbganaExpreß'rZVzSÄS'öDÄ't Accozuodation MNM?4 20 Nm Schnell.ExpreS 1100 5h Ankunft Schnell'Sxpnß 7s f i : : .2 3 30 Vm Accomodation 10 10 Vm 'i0 ;! Expreß ;:7; ; . V: ''14 47, Vm DuisvillkHtewHl ßttNgCT'l Expreß .113ZVm Monon Aecomodation 6 20 Nm Ankunft Expreß 77772 r:i:Mf 3 27 Vra Monon Lttcomobätion 777. 710 40 Vm Expreß .'.277-7ir.':-2.ri:'77r7 3 20 Nm Si,? V.i sjrtM..1ir.lwB wnäm ii r hy Aaur Auwln. 1 Jttf. TUCH, I IM UlUrriiii4krtwtSt. Wh,r W ?? K..ramm&.M , ((ntii. Vima l fc. rk mtti Wt i.t hwu. , hrrrvmr y b. fUaim r rawijt , ttmm ti I AH ?. ,t.,zs, do ! Mn yiic, ln A f rt'n waliilM- ii. nr mtta V Aht rk- . lalliirtutiiav. Iiaaf tkns. ,K(f mä OTntffntj l'arttn.rtlrM. n.n::;;7i c.,u rruui

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