Indiana Tribüne, Volume 15, Number 149, Indianapolis, Marion County, 16 February 1892 — Page 2

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WttdZantt Tribüne.

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SifJäSÜSe Tribüne faft durch bett Tröger iSCcati per Woche, die EonteSTrZbS,n" 6 CeukS perLZsSe. zusammen ISCetS oder 53 Gent5 per Monst. Per Post zngeschiLt in Vor snöbcjahluizz $1" per Jahr. OZsice : 130 Ost Maryland Strahl Inblanüps!tö, Ind., IG. Februar 18D2. ike5troc::tis. MeJlvaine's.

, Vor wenigen Tagen fad in Sing , C!ng die Hinrichtung von CharlesML ' , Jlvaine, dem Mörder des Vrooklyner . DrocerS Christian Lucs, statt. Zwar t war es die siebente Clektrocution, aber . " die erste, bei welcher in Folge des neuen !i MN! Gouverneur Flswer eingebrachten ', (öelches die Vertreter der Tagesprcsje iKzngÄaffm wurden. 'Der Eindrucks den :C'iit kelteren von dem Act epsinzen, t" war grauenvoll, und die Berichte der h New Korke? Blätter spjegttn aus' j : nahmZloZ diesen Eindruck wieder. l?3 ''schein! danach, als ob die sßarlichen u Mittheilungen, die schon bei der m , ; richtung des ersten mittels Elektricität Hingerichteten Delinquenten.des GattiN' ' Mörders Kem:nZer. in's Publikum ge- :" langten und die Elettrocution als eine . . . . . j .

Gxmmt Textur änderten, doch MIN Ichiloerten. doch nicht foobne Weiteres in's Re'ch der Kabel

und sensationellen Erfindung au wä w lV.S i;A fiU ?fiM,(! mit Nar. sKleinere und größere Gehöfte (Farms),

lieb: aeÄ-kh. Tie letzte Scene dieses ' Zre,aZ spielte iliif Ijvl.l ii nach sÄgVkZer xß$$rt m: Im H; nrichtnnZ '.immer an,;?koM' , men, setzte sich ÄcIlvine.s?lort auf chen derhlngnisögüe .ti Stuhl; IHM LZA?!!'. die 'Riemen umgchhzM'itzhd ':$Ui Elektroden angelegt. Dieselben U Wänden di'ifeZ Wal au. kleittM OchZli !Hnt mit SalzAsjse?, in die der Verur? Äheilte sewe Kande halten mußte. , Wc Iloaine rief: Lot aar ' und ist GdemftZbe Augenblick., genau um? I Z "Uhr ll Minuten, nzmdz dee Strou naedeib : DerssZbe-war "v16t)Ö Volts Xic AlJ.lf.i. Hiiil lt.l, Ui? ü; nr I 1 H , ml rtlt

gtrldle Fesfcln Mprengm wollund

tzWMe? drang aus den sestgeschlo'zenen.. UOkppen hervar. " Dampf eutströwtMzn! Gaffer, ein dünner weiter Strahl. Tr. MacDonald gas schnell ein ZelAchen,, und der elekMche Strom ' wurde abgestellt. Sofort wurden die (rfektro iMw an die 8ttne.uiid an die.,Äaoen . angelegt. Es schnell dieses auch ge . schah, so war d.r Körper doch wieder zusammengesunken. Tie Brust ho,b, , Zi! und senkte sich schnell und ein cntscyUlWr Seufzer entrann den Lippen des 'Mrde.-Z. Sie Zeugen wareiß tWüt Dtet Sle wohnten er - grauenhaften' Scene bei, die sie nie wieder vergessen Mwerwn. Um. 11 Uhr 14 Minuten 1 wurde der Strom, dieses Mal 1500 wieder angedreht. Der Ksryer fidchnte . sich wiede, und,,,. .Rauch. eiU NltrömteHw Clektrod.n am Bein. Ms

Usr:Dampf, kein. Aauch!", , sagte Vrff . . ...ta it.L. y 1 : ii. . iviaconaio inn Kijr leiser 'l.mme. l?in Geruch, wie von verbrannte stleisch,.. verbreitete sich im Zinlmer uin N Uür lM-n. 47, See7 wurde"der U' let'.rijche Strom wieder abgedreht, und dW Aetzle erklärten McJlvaiue für todt. Tr. Robertson sagte: Ich glaube nHtI daß er todt war. als man den Strom zum erst.'n Pale, abdrehte.". ,;, Äei dec BciichiZg'ZNg d'r Leiche fand mWkMKIech!eN'OeiN, M,M"jdieEleftrSWangelezt haiteineSralW, stelle von der ttroüe eittHa'nd7 ' 'Die-' selbe war e:wa einen halben JallFief, und sU auZ. als ob ein glühend5Z.l5iken ne verursacht hatte, .Än.dcmpand-. zelenke waren ' die BcMWen . gerin ?r.' Ueber dem Unten Auge 'emertte 'manhJß, die Haut versengt war. .,, AssemolyMWich MmS Stein' d:r Ms Zeuge cmgewden war, wurde wählen) der Hunichwng ohnmächtig. Spätcr sagte er. die Erccution wär zraulam un) unnatürlich. Ich werde ' versuDn," fuhr er - fort, .das Gesetz wder.-ufen zu la-sm, sobald wiMch nach,?ttbZfly komme. - Dieses Sesetz so'tc keinen Tag Zangerrn 5kralt :scitt.' .JMAklÄdZöMLrsusuhz.war, und ich werde Alles aufbieten. dH GcWM widerrufen." -fA ViSmarck plandert lnterressant. f ' i- " : iti-:':':i!:Y'.'?i''!'.' , " ' " lm .m' IMn eine 'Abirdnnna von Studenten d?Z Akademisch -dtamaüschen Vereins zu Leipzig, welche den Fürsten Bismarck dierMage' a!H lhr'unntgiled lhres ÄcrWsVlM'FriedN richtete der ÄlZkanzler loigende An spräche , rA ... ; tf! Ich dan!c I hn:n von Herzen für die Ehre, , die ci intr durch die Ausnahme m ZhrcnDcreur und durch hr mzchez nen erweisen. Ich freue mich über. jede nnkeMW,' erfahre; wenn man in meinem Alter ist. so hoit man m:hr. wie früher, auf die jüngeren ünMach folgenden Vene rationenSund?ichM!n Nicht gleichgiltig gegenDRBctMkmÄPÄernem Tode. In den SyrnptsnlM Zur diese meine Hoffnungen 'p oditum gehört auch die Thcilnahm?, die ich bei dc? studentischen Jugend nnd:, zn der mich die -Erinnerung an die Jahre hinsieht. wäbrcnd deren ich selbst Student war. ' .. , '' ' -K '" ... ! ?- m .! ..ij11')' ... j"',r !(,'; ji. . !,, .; I ; v r '3 b 1 n:i eni::' ert) 't;::'' gef B mm ert ji; all wenn ich für Kunst keinen Sinn hätte; noch neulich hatte ich tt.lcgen' hnt, dies zn hören, und gerade der von mirÄsehrW t im gegenüber. Mit der Politik acht es aber, wie mit allen menschlichen Leidenschaften, sie nehmen die Hand, wenn man den Fin ger gibt.unMoifHar die schWächerfttZreninTo stärkste unter den ?!eiaunaewb!LkchmÄ ."chere nicht aufko:nmen. .' Ich hätte mich 1 von der Polltlk ganz ersaenazZeNiLnd' für Theater und flurn leine Zeit übrig. Jetzt, ;;: wo ichimUÄe rn Dienst nichts mehr zu thun habe, würde ich gern den Schaden nachholensun oftnachMm? ' barg in's 'Theater fahren, .wenn ?die Hamburger sich erst mehr an mein Cr. scheinen gewöhnt haben und mich wie nnm der Mnaen cirkuliren lassen.'

ÄelWuyflJck. zu betn die Bluom-

ten zuaewien wurden, bemerkte der' Fürst gelegentlich: Um Politik ,, küm mere ich mich nicht mehr.' : (5s geht mir wie einem WaUderer im Schnee; er fanzt allmälig an zu erstarren, 1 er sinkt nie? dx und die Schneeflocken bedecken ,ihu. es ist ein angenehmes Lustgesühk. erstarre auch ich ällmälic;. mein In. tercsse an der Politik schwindet, aber ich kttble mich wohl dabei." Tie Studenten erfreuten sich noch der Aufmerksam lc t des MritMI eine SÄIlttenmbrt un Sachjenwald machen zu dürfen. Eine deutstyc Colonke. WaS deutscher steift, deutsche föteraje und deutsche AusDMr, zu leisten fcer MM, bas zeigt sich an dein wunder barm Gedeihen ..der Kolonie Citen heim in MncoK Wunty, Kentucky. Im Jahre 18&4 gründete ei Herr I. Ottenheimer diese Stätte deutscher Stttblamkcit. ß war zu Anfang nur ein l kleines Häuflein von Familien Häuptern,' die : ihre Schritte nach d.'r jeigen CoZonie lenkten,'- im Glauben, einen Weg zu betteten, der auZ dem Bereiche der großen MasZe'lag und na türlicher Weife wurde dieser Pfad auch mit ncm gewissen Zögern einzeschla gen. Taß der Entschluß dieser ersten Coloniften nicht ohne feinen Lohn ge blieben, beweisen die Erfolge, mit wel chM' ihre verschiedenen ; Unternehmung gen gekrönt wurden. Was damals ein großer, unbearbei Mrf Piinhflrt --tortr hteM iefct" in " " zir'7trZZ ili :2Kl J-?r w mit freundlichen Heimstätten und dem Getriebe der,Oekonomie erfreuen daz AugeZwohin es auch nur blickt. Was aber von unüberfehbar Wichtigkeit ist und sicherlich von tedcm denkenden Menschen m Betrachtung gezogen .werden ewirdx i ist, der ausgezeichnete Geij- fji'-tk'i -J'r, v crt:ul lunoyellszuuano, oer in iciucm .qcuc Amerika's übertroKen, werden kann Die Kolonisten' sehen mit aroöer Zu yersicht aur ihrlMs Trinkwaffer. das Ü ich sus a'e t Qe en'entgeöen Iprit; elt und vice au oem allgemeinen Ge ' w r j r. ' i t . i J unoyettszuflano oeuragr. Die wirthschaftlichen Verhältnisse der Kolonie. chaben sich von Jahr zu Jahr aehobe Dieselbe besteht 7 jetzt- aus ' ' m . : . .1 ist i. I Einer Anucoiung von ciiuaa ttrni lienpf die . aus allen Theilen-Teutsch. f'-ri'l--i-'f' "l:1' TC" wtJ'jw-'ü auos, cuerreichs uuo oer cy.vciz zu ämmcnaekömmen sind. Zwei Haupt bahnen.- die Louisviüe And Nashville und die. Cincinnati'Südbahn, bieten dem Verkehr der Colonisten. sei eZ zur Besörderüng ihrer Erzeugnisse oder zur Beschaffung ihrerWeoürsniWjede Be auemllchkett, und m daher stets dem Äckermann und Viehzüchter sowohl, als dem Milche und Käsebauer, der Weg zu dem vortheilhastesten Markte offen. Be r.v.. of.tCw. ai AMiut n Km 'Häu rttf juiiutit 4Uuitiijuuutn, ii im -cuu yw ter Fahrwege gewidmet worden und sind die Kolonisten selbst aus eigenem In teresse daraus bedacht, sie in gutem Zu stand zu erhalten. Was Schulen. Bu dnng jeder Ar! und kirchlichen Dieust anbetrifft, so halt die Kolonie Schritt mit der Civilisation und wird den Er sorderniffen der' Zeit gerecht. Die Gemelnde erneut sich emes gesunden, gebildeten und moralischen Tones, den zu befördern .sich die Kolonisten stets deflei. neu. Eine evanaelifche und katholische Arche befindet ' sich' in Mitte der Kolonie. In den Schulen wird sowohl deutsch als englisch gelehrt. fflcwettoaqen,.-TOai3iorai.-r3:ttbttI, Gras,' Kartosteln. Gemüse und Obst aller Art gedeihe reuhltch. ; y UDie"' Ansiedlung hat schon mehrere Läden, welche die täglichen, Allgemeinen Bedürfnisse. der Kolonisten zu befried! gen wohl rm Stande sind, mtt "einer i ' f i. .tl i. v jßiieyen on, ; einer muncuc uuo .teumach?rei, einer Sägemühle, einer stall- und Backsteiubrennerei und einer Verberei. Ein , Hotel) erschließt dem Wanderer seine gastlichen Pforten und gewahrt dchisclbih ';Uqueint($ntert' eines aemüthachen Heimse - i 1 1 : Für die Betreibung einir ausgedehu ten Butter- und Kasewnthschast sind alle Borrtchtungen getrogen und die zu den: Betrieb .erforderlichen Einrichtuno.en und Maschinen sind ' am Platz: die Pläne sind in den Handen von Fachmännern . und., mit , dem kommenden 5 rsthiohr - dürfte i ; diese neue ? thätige und dluhendeJndustrte vielversprechend lranreifcnl ' Das Vieh' und das ist für den Landbauer besonders-von In eresseÄr? kann 810 Monate im Jahre auf der Weide bleiben. Ter deutschen olönieWVÜeührMÄMusrichlicheS Prosit!" ' " : - iAmer. Sch. Ztg.) , . 5Lke üttin &t&mttf $wht4ii t Der Philadelphia Meeord" sagt anläßlich eines Vortragest - den kürzlich Richter Peunypacker aus Philadelphia in Oarriöbuk'a über!dielDeütsck-Penn? I sylvaaterhiekt: 7 ' : 1 ES ,ft, recht genug, datz England und die Englischen ihren. Antheil an dem Credit haben, soviel ihnen dafür für die:. Größe, und, Errungenschaften der Republik- gebührt; 1 aber es ist auch große Gesahr, , daß selbst hier in Penn sylvanien, w 0 der wenigste Grund dazu vorhanden ist, das Englünderthum sich zu breit macht. Die drei Millionen VensweAMKem Kampfe für d!ezUnabhängigkeir fen gegenüber traten.' waren von ge mischtet BluMd das große Aefultal des Kampfes- ist einem allgemeinen Zreihcitsdrange. der hochherzigen Männe? vieler Nationalitäten zu danken. " Die .Pennsylvania Dutch" waren ebmso .rrif für die Revolution, wie die Puritaner von Massachusetts, aber das Maß ihres Verdienstes ist durch die Zusälligkeitl!Z'ihrerHSpracheRun welche der Masse des Volkes nicht geläu sig war, verdunkelt worden, sowie auch durch die charakteristische Bescheidenheit und Zurückhaltung, die lieber handelt As .spricht.!? Die feste Unterstützung welche) die Pennsylvania Durch" der BuMsverfassung zur Zeit ihrer Annähme . entgegenbrachten, und die con servative Stetigkeit, mit welcher sie feit l dem an M Ptlnclp!m Unserer Regieiuns ' ' iksthaltewS 'VV'? rt x. :er

.Peimyhsckr durch Namen, 'Beweise M Erinnerung von fast vergessenen Vorfüllen 1 'illustriren, iwelchc daß Herz von Tausenden ,vön Mnnsylvaniern lm ganzen ' Wetten Webite der Union mic Styl; erfüllen müssen.Vom Inland. E 0 n g r e x t p rä fentant Bmg ham von Pennsylvanicn ht den Rnf, der bestgekleidete Wann int Eongreg zu sein. . Ez - Gouverneur Cnrttn. PnnfylvauienS großes Haupt der Exe kutive während des Krieges, wird den Äest seines Lebens dazu benuhen, eine beschichte der Ereignisse zu schreiben, on welchen er vornehmlich Antheil ge .uruunen hat. Der Gouverneur ist be scheiden. Das erste Buch, welches von der SpZrbank in Newburyport, Mass., an ihrem Eröffnungstage, d.'u 5. April 1820, ausgegeben würde, ist neulich zurückgebracht worden, um die Zinsen zu dem ersten depönirten Capital zu z'ihken. das zwanzig Dollars betrug. Mehr Capital ist rncht deponirt worden. Die Zinsen betrugen bis zum Datum

Aor ein igen Tagen wnrdei der Fruchthlndler Jse Marsicano in! EoanSoille. Jno., von einer großen Tarantel in den Zeigefinger der lin?en Hand gebiffen. Tie' Hand begann so fort anzuschwellen und ,der Gebissene versuchte, das Gift durch Eintauchen des Fingers in Salmiakgeist unschöd lich zu machen, bis ärmliche Hilfe er schien. Der Arm war edoch schon auf d,is Doppelte angezchwollen und schmerzte so sehr, daß zwei Morphin? Cinfprißungen gemacht werden mußten, um den Schmerz zu lindern. Die Aerzte hoffen, daß der Vorfall leinen tödtlichen Verlauf nehmen wird. : In H a n n i b a l, M 0., haben die Großgeschworenen -den Lieutenant JameS C. Dodge vom Vundesh?ere wc. gen schweren und einfachen Diebstahls in Anksagestand versenk. ' Dodge war unter dem Namen C. F. Dubois nach Hannidal gekommen und hatte sich dort bei vielen angesehenen Bürgern als! Versicherungsagent, eingeführt und. liebt gemacht. Nachdem er vier oder fünf derwegene Einbrüche, verübt hatte, wurden er und zwei andere junge Man! ner verhaftet.' In seinem Besitze wur den viele gestohlene Sachen 'gesunden. Pläne zur Beraubung der Bank of Hamnb.it" wurden durch die Vcrhafp tung der jungen Leute vereitelt. Sein wirtlicher Name und Stand wurden da durch entdeckt, daß er in Hannibal eine SoldatenanweisunA indofsirte, obwohl er vorher von feinem Truppcntheile entwichen war. Er ist ein Neffe der iSchriftstellerinMail Hamilton und ein Jetter der Frau James G. Blaine: stine Cl lern und Verwandten wollen aber nichts von ihm wissen. ' Die kürzlich mitgetheilte Entführung der sechs.;chnjührigen.Alice Packard aus Verve Valley in' Ari.zoNa durch zwei Indianer, wird durch nähere Nachrichten von . dort bestätigt und fol gendermaßen ergänzt: Das Mädchen befand sich zur Zeit seiner Gefangen, ahme auf dem Wege zum Hause seines Oheims. dieMothhäute hatten den Weg nach der San CarkosAgentür einge schlagen. Die Elternfühlten sich durch das Ausbleiben ihrer Tochter nicht beunruhigt, da sie annahmen, daß sie bei ihrem Onkel gut aufgehoben sei. So' bald der stumpfsinnige Sohn des Cap!. Jackson, in dessen ' HauS die Indianer Alice hatten gehen lassen,, nm sich etwas zu Essen zn holen. Larm unter den Nachbarn geschlagen l hatte, machten sich etwa vierzig Äkann auf die Suche nach dem Mädchen und sie verfolgten die-Spur der Indianer , bis in eine wildznktüstctc Gegend und durchsuchten dieselbe, doch ist wenig Hoffnung vor hzuden, Alice, wenn sie noch am Leben : ein sollte, wieder zu sindcn Wahr schcinlich haben die beiden Indianer, einer soll ein Navaio. d'r andere ein Apache sein, die Unglückliche so fange ' . , " . , . r ' Mng'Zchicppl, vi ue nicht meyr gcyen konnte und sie dann ermordet ' oder hilflos liegen lassen. ' " ' !':vAus D 11 r a n d i n Mich ig a n wird gemeldet, daß in der evangelischen Nirche des in der Nähe von Durand gelegenen Ortes Burtts tvegen einer neuen Methzde. Geld zum Besten der irche aufzubringen, ein Streit ausgc. brochen sei. . Wenn der Berichterstatter nicht geflunkert hat, trug sich die Sachk solgend.'rmaßeu zu: Die jungen Da men der Gemeinde veranstalteten eine Unterhaltung nnd es hieß, ,eS toürdl oen ! Besuchern eine ganz neue Ueber raschnng dargeboten werden. DaZ Fest fand in den Parlors" der Kirche statt und war fehr gut besucht. An eiucr Seite deZ Zimmers war quer durch das elbe - ein Vorhana aezoaen Eine S tunde lang unterhielten sich die Gäste in hergebrachter Weise, dann wurde der Vorhang in die Hohe gezo gen. ilnd daWandeN tn einer Reih zechs der hübschesten , Mädchen, der Ge- . meinde.. kichernd, und ' erröthend, nnd jede hatte auf der - Brust einen Zettel hängen. : worauf geschrieben war: Küß' mich für fünfunduvanzig CentS (ls dauerte eine Viertelstunde, ehe Je. mand der Aufforderung nachkam, als aber das Eis gebrochen war, flössen die Vierteldöllarstücke reichlichiin die Schür, zen der hübschen Madchen. Die Freudl dauerte jedoch nicht langte. . ! Der Vor '!öng-:ö'iitSj gel äffen H ! Jcma die Un zchicklichkeit der Sache hingewiesen, tl wurden Einwände dagegen erhoben und die Unierhaltüng kam zn irinem'l'tDrnig 'heHiesiKndeltKbschllcheÄck! ' i.f..-1"1.:;,:- .'Mi l l ! ' . S ;. 'I CremrlolimVil ruhig sein l" Mit U dem Refrain der ,WachtZamhein- als Ueberschrift witzelt die ..Quincy Abendpoft" übn die columbischen Husaren in folgender Weise: Auf Veranlassung des General, direktors der Weltausstellung, Georg, A. DaviS, werden in Chicago in aller Kürze eine oder mehrere Compagnien Husaren gestartet" werden. Diese Cavallerieabthilüüg, welche sich aus allen Sonntagsreite'rn der Stadt rekru tireil soll, wird während der WeltauS. stellung zu Ehrengeleiten für die allerhöchstens höyWyd'hqi ömfch tin; :tüm tätOmttotik umm

gan;cn' lfa;Cf yi:r.)er lommen werden, und für die europäisches Fürstlichleiten, .welcheHch hierher mjecen sollten, vcr' ;iWKod w.'eveNx.-..CMmandeur' dieser Elitctrnppe.' welche ''die besten in der Stad! anfzutreZbenden ausrangirten MrkeS'schen Straßcndah.lgäule ' als Dlcnstpftrde' antanscn ivili, wird ent wed.'r Buffako Bill" oder (Trichter Prendgast.7 der ein großer Reiter Sieenozecdreitcr) fei:, ju:l. werden. Bewaffnet . werden die H.'rrcn Husaren mli krummen Sabilii, Caradinern und Nevo!v.'r!a,lo n - fein und" ein roihn über und üb:r mit Gold beseitter Dol man. ichwürze Beinkleider mit Goldstreisengoldbesehte echte Husarenftiescl, Gürteltazche und Astrachan(?zako ihn Uniform bild?m Die Truppe wird sich

die ColumbianGn's.ca nennen und da sie zu solch wichtigm Dienstlesstungen verwendet werden soll, nur au Korporälen. Serg -anten. Lieutenants und Capitäneu bestehen und jedem der selben als Anerkennung für feine Thä tigkeitPeaslonsberechiigungzugefprochen werden. Fräulein Flora Lalor, eine Lebrttw an einer : der öffentlichen Echulen.m Iowa Falls. Iowa, wurde dieser Tage, abgcsept. weit sie ihren PÄtiferrt ffirihttstinttt beekeat batte. Sie legte gegen die Adsepung beim County-Schuldilector vergeblich Bervsung ein und Hat jetzt die Entscheidung des Siaats-SchuldZrtttors angeruleu.' ; iv 1 c 4n a a 1 1 1 t t 1 1 ne r . M i e it bahn in Rord-Dakota wies . in letzter Woche nach, daß ein Hzizer 48 ..Stun hen hintereinander arbeitete, dann drei tuud n abgelöst wurde, um zu schla sen und hierauf 31 Stunden weiter ar beitete. Das wird damit erklärt, daß infolge der schwern Schneefälle die ?libeliZ!räjte , Mnderweltlg gibraucht wurden. . ,'. .Bon", und Mc". Der Herold nes-Glaubens" erzählt von dem Friedensrichter Georce WagNer in Jef ferson City folgende Geschichte: Eines Tages fragte ein Advokat, dessen Name zufällia mit Mc". begann,- was denn eigentlich das Bon" in deutschen Namen bedeute.' . Das Wort Bon?, vor einem Namen." . antwortete der Frie densrichter., ..bedeutet in Teutschland ganz dasselbe, wie ' hier der Vorsatz. Mc". Elner. der das Wörtlein Bon"' vor seinem Namen hat, erhält in Deutschland eher ein Amt,' als wer es nicht hat; ganz wie es hier mit denen, die den Vorsatz Mc" vor ihrem Namen haben, dcr.Fall ist." Der Jrländer wax von dieser Auskunft sehr befricdigt.' i.: y . Inder Nähe. des V u t e of the Woods" in dcr.canadischen Prinz Ontario wurden jüngst zwei indianische Jäg?r von einem angeschossenen wnthmdcn Moosethier ''(Elch). getödtet. Einer der beiden Indianer strauchelte über einer Wurzel und siel dem wüthenhm Thiere gerade vor die, Füße und dieses bearbeitete ihn - mit den Hnfcn so lange. .b,s. er ttdt war. Inzwischen hatte der andere Indianer alles Mög liche gufgeboken um, seinen Kameraden zu retten und ging dem. Thiere mit Messerstichen zu Leide, weil er b:sürchtete. durch einen Schuß nicht das Thier, sondern seinen Genossen zu tödten. Der Elch wendete sich nunmehr gegen ihn, warf ihn zu Boden und trampelte ihn ebk falls zu Tode; dann aber verendetes auch das Thier in Foig von Verblutung. ES maß in der Höbe bis an die Söe leiuer .Geweihe volle . ' (., ', . -i- . 1 ;f- :L Zehn Jul!. I - " - : ; r m .1 ; Som Muslande. . Ine i n em H 0 te l inW ie n wurde ein Mann verhaftet, dec nach amtlichen Dokumenten' eigentlich uichts' mehr mit dem irdischen Richter zu thun haben konnte. Er war pslizeilich todt, oa er sich, wie gemeldet worden, in die Donau gestürzt hatte,, und da auch seine Leiche bei Pccßöurg angeschwemmt wor den war. Herr ein .Mann von über sechzig Jahren. Hausbesitzer und Oberhaupt ' einer größeren Familie, jourde vom 1 Johannistrieb erfaßt und machte einer jnngen Dame., .die füglich sesueMrilel! n ,.Hät,te sein könneNx ..auf Tod üud Leben den Hof. Seine energifche bessere Hälfte re:n")nstrir!e be greiflichcrweise' gegen ' diese Allüren' ihres Gatten, was aber die Sache nur verschlimmerte. , ,Tenn eines Tages war . dH,aüS,, verkauft und Herr .V. mit dem ganzen Geld uud der junge!Mtämme,di entzündet hatte,- verschAunden. . Monatelang ließ schon der Entflohene, nichts von sich chören., 1 Doch seine Frau tönniö Mannes glauben und muthmaßte, daß er. sich - vielleicht .ein Leid angethan. Bor etwa drei Monatenllas sie m einer Zeitung die . Beschreibung einer? Leiche, die bei P reßbu rg angeschwemmt worden war. Tie Personalbeschreibuna uud ,;k . . !' . " ! ,-. ! !"' " ' - 1 .. :'. '" . . , oieicnige oer quellen paie vauzt-indig. Der-angeschwemmte Leichnam war beerdigt worden doch die Fraü VnnVin Preßburg Z die,? . wenn auch Ziemlich unkenntlich gewordenen! Effecten recognosciren. Der V!ann stand nun in nanz anderem betrauert und alle seine; Sünden waren ihm verziehen. Die Auffindung seiner LeicheMtrÄAaüchWfliie! Nun kam , die Todes.'rtlarunq. nach längerer Zeit zwar. ) dem in einer deutschen Stadt lebenden wirtlich lebenden MMäane der trauernden .-Wittwe zu Gesicht. Die neue Liebe war erloschen und da wollte er nicht todt sein für seine Familie nicht todt sein. E? kam nach Wien und miethete sich, um zuerst zu recognos.iren und unerkannt zu bleiben, unter falschen Namen ein, machte sich aber verdächtig und wurde verhaftet. Da ! stellte sich nun die Falschmeldung-heraus, und wegen die fes Details wird sich Herr . vor Ge. richt zu verantworten haben. Man kann sich vorstellen, wie i erstaunt die Angehörigen sind den als todt Vewein. ten nun wieder lebend zu haben. " P rofesso r He r mann Cor. rodi. mlcher durch den Brand, der am 17. Januar in Rom das .Palais der Gräfin Rzewuska zerstörte, am meisten ceWdlgt ist hat einem Berichterstat ter der ihn besuchte, folgende Mitthej. immm " i'i.LL JL ''iX J . , J " gen gauoQl; jn mnnm Zimmern fc.k w . fit . r . ttt . 77 . X v!k ronvaruen egennande m

gehäuft. Ich YAte dort alle Kunstwerke aufgestellt, die ich während mei-

ner großen mnlm tn Syrien." in Persien, in der Türkei und InMeWten j vnrch Kauf erworben, ferner Geschenke. , die ich von regierenden Fürsten und, sonstigen Gönnern erhalten hatte und I die einen außerordentlichen Kunst. und Geldw-rlh darsteUten. ' Ich besaß Line großartige Sammlung der sei teuften orientalischen Teppiche, ögyp. tische.. Trachten, eine sehr werth volle Sammlung von Gesäßen, die im oricnmlischett Stil in Silber getrieben waren, ferner alle Gemälde meines Bruders, drei silberne Geldkassen, Sta. tuetien, Edelsteine und tausend andere Dincze, die natürlich alle vollständig vcr nichtel sind. Der Schaden, den ich er litten habe, beträgt sicherlich uiehr, als 300,060 Lire 40,000 M.). Tvch wäre der Verlust von Geld und Geldes-, werth noch leicht zu ertrageu; das sien: JM . Jt T . will mir Zwoch vrechen. wenn Ich an die seltenen, jetzt unwiederbringlich verlorenen Kunstwerke denke, an die Sammtungen. die ich mit so großem Eifer zu vervollständigen gesucht, ein Mcnschenlcben würde nicht genügen, sie wie der zusalttmenznstellen. Römische Blätter berichten noch als Eigenthümlichkcit. daß sich wahrend ' des Brandes einige deutsche Jünglinge, die ganz in der Nähe des Palastes wohnten, vor Allem bemühten, ihre Bücher in Sicherheit zn bringen. Ebenso echt deutsch sei das Benehmen, des deut scheu Gelehrten Karl Weder gewesen. AlS dieser Herr, dessen Zimmer an. die Fenster des brennenden Hauses grenzte, von . den Äcunicipalgardisten ausgesor dert wurde, sich in Sicherheit zu bringen, soll er geantwortet haben: Ach, Unsinn!, bei uns in Deutschland rettet man sich erst, wenn 1 das eigene Bett brennt." Sein voreiliges Vertrauen in die Tüchtigkeit der römischen Feuer wehr erlitt jedoch bald einen argen Stoß, als er die zu rascher Berühmt, heil gelangten fünf Löschmänner mit ihrer Handdruckspritze anrücken sah. Herr Weber zog es denn doch vor. sein Zimmer zu verlassen uNd nicht mehr auf die Geschicklichkcit der klassischen Spritzcnmänner" zu bauen. Eine heitere Wahl-Epi' fode wird aus der szckler Gemeinde Os. bola in Siebenbürgen berichtet. Dort war dieser Tage der Candidat der libe ralen Partei eingetroffen, um seine Programmrede zu halten; doch die Wähler waren bereits durch seinen Ceg ner für die Unabhängigkeits-Partei geWonnen. Trotzdem versammelten sich die Leute vor dem großen Wirthshause, wo der Candidat sein Absteigequartier genommen hatte und einige begaben sich zu ihm, um ihm die Situation zu er klären es . wäre gut, ' wenn er keine Programmredc hielte, denn in der Gemeinde seien alle für die Unabhängig keits'Partei, uud es fei zu befürchten, daß ein Unglück geschehe, wenn er doch spreche. Der Candidat bengte sich . vor diesen Argumenten; doch die Szekler entfernten sich noch nicht, sondern mein-ten,-die draußen wartenden Leute erwarteten doch eine Rede, und zwar eine solche, die nach ihrem Geschmacke wäre. ES würde sich daher empfehlen wenn er den Gegencandidaten und dessen Partei hochleben ließe. Und' der Candidat that, wie ihm geheißen, worauf sich das merkwürdige Ercigniß zutrug, daß der Candidat der liberalen Partei von den Wählern der Unabhän gigkeits Partei stürmische Eljen crhielt! ' : Die Münchener s! nd.für

dieses Jahr um ein Spectakel betro gen". Die , dortigen Metzgermeister hatten früher den Beschluß gefaßt, den Mtzgerfprung". das mit solchem Er jolg wieder in s Leben gerufene Volksschauspiel, alle drei Jahre zn' wiederholen, und das Fest, wäre nun in diejein Dahre' 'abzuhalten) Wie die Munch. N. N." vernehmen, wird aber mit Rücksicht darauf,.daß diesmal der Tag des Sprunges mit dem Gedächte nißtag an das Hinscheiden König Lud' wig's l. 0, Februar): zusammenfällt und deshalb der herkömmliche Zug zur Nesidcuz an diesem Tage nicht wohl geziemend erschein!, sowie auch in Anbe? tracht der. nicht sonderlich günstigen Gc. fttudheit?vcrhältttisse.' der bayerischen Hauptstadt der Metzgersprung Unterbleiben und auf das kommende Jahr verschoben werden. ' : ... ! Ein. keckes Spitzbuben, stücklein haben, wie russische Blätter be richten, vor Kurzem Lodzer Gauner ver übt, , Auf ... einer Bauernfuhre - mit Gänsen thronte die Bäuerin, um freche Diebsgriffe .besser abwehren zu können. Am Wagen . selbst steht der Bauer und gibt-den Kauflustigen Red' und Ant wort. 7 Allmählich ' sammelt sich ein Haufe von Strolchen dieMUch gerne Gänsebraten essen.aber grundsätzlich nur solchen, den sie nicht zn bezahlen ; brau, chen. Nach kurzer Berathung mit den Andern lrit t Einer von de r Sippschaft, ein stämmiger Burlche. zu der Fuhre heran, packt ; bic i Bäuerin von hinten, hebt, sie auf leine ' Schulter und läuft mit ihr davon. Der Bauer rennt na, türlich dem Entführer seiner Ehehälfte nach und' läßt iWagen und Gänse im Stich; .in Demselben! Augenblick stürzt Die Bande auch schn auf den Wagen und holt die Bratvögelherunter.und alz derlMa Ehehälfte zurückkehrt, sind Gänfe und Gäiisediebe verschwunden. . .) MW..Ä"nMHMWftNWe russischen - Hauptstadt: Von mehreren Seiten ist bei der Regierung die Frage in Anregung gebracht worden, gewiss.r maßen eine allgemeine Dienstpflicht für grauen im Kriege einzuführen.' . ES wirdRiiiNePresseA AngesichtF der für die Zukunft drohenoen K rieze die Verstärk u ng derH j etzt vorhandenen weiblichen HilsSlräfte unbedingtj;no!hwcnigUei chung dieses Zweckes wird vorgeschlagen, in allen weiblichen Lehranstalten einen ClementarkuriuS für die Pflege von Verwundeten einzuführen.. Schon jetzt werde in den weiblichen Gymnasien ein kleineNnatomischeW dieser Kursus sei durch HinzusüjZttng von Chirurgie, soweit diese für die in Rede stehenden Zwecke in Betracht komme, zu erweitern. DaZ Projekt sinhet. in Ptoihnra poße : .nk:n vw. .... :'" lla:':.

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Jft daS beste Heilmittel gegen die ver schiedenen Leiden der Lunge und l?eUe, wie Husten. Heiferkeit, Bräune. Erkalte NF, Engbrüstkgleit. Influenza, Luft röhren EntMdnNg. sowie gegen die ersten Grade der Schwindsucht und zur ErleichterrngschwwdsSlZer Kranken, wenn die Krankheit lchon tiefe Einschritte gemacht hat, Preis. 25 CentZ. SSSffi3fe, N e b e r den S e l b st m 0 r d eines Jockey in Niz.;a wird der Neuen Freien Presse von, dort geschrieben: Das erste der großen Rennen, welche jetzt stattsinden. wurde wegen heftigen Regens früh abgesagt, fand aber dann doch-statt und forderte zwei Opfer: ein kostbares Pferd, welches so unglücklich siel, daß es erschaffen werden mußte, und einen ehrgeizigen Jockey, welcher sich zum Fenster hmausstürzte und nach einer Stunde starb. In Folge des Unwetters hatten sich auf dem Nam felde Hügel Seen und Gruben gebil öet, wodurch sich zwölf Reiter wehr oder minder verletzten und fcchs Jockeys, wegen falschen Abganges" zu je 200 Fr. Strafe verurthcilt wurden. Einer' da Von, Namens William Pellt, brachte seine Pferde in'S- Absteigequartier in :inem kleinen Gasthause in Bar, über zab einem Freuude Uhr, Nadel und Börse uud stürzte' sich aus dem zweiten Stock des HauscZ :fa den Hof. Er wurde in scinBett gebracht und starb bald darauf, Der Commisiar fand ihn schon todt. Der Renn-Elub, wel cher das Bcgräbnißeranstätiete, stellt die Sache so dar. daß der Jockey schon leidend aus England angelommen uuc sich so heftig criältet hätte, daß Fiebcr und Delirium . eintraten. . In E Folgt cssen sei er gestürzt und gestorben. , E i n e ch t e s G e l e h r t e nstückcheu " wird aus Ungarn berichtet: Im Laufe der vergangenen Woche machte ein berühmter ' Äudapester Universitäts Professor - mit seinen zwei schönen Töchtern einen Ausflug nach Fiume und bei dieser Gelegen hei t kam en sie auch nach, Tersato, wo sich eine uralte Kirche befindet, die der Sage nach an der Stelle erbaut wurde, wohin zwer Engel das Häuschen, der heiligen Familie von Nazarclh vor der Muth des Kalifen Kali! gerettet. - Der Professor vermochte sich von den vielen Merkwürdigkeiten, der Kirche kaum los'zurcißcn, aber endlich mußte man doch gehen, da noch Zie Besitigüttg des Fclsciincstcs der Frangepäue aus dem Programm stand. Dort zeigte die Beschließcrin die Kapelle in assyrischer Stile, das Grab der Familie Nugmt, die Siegessäule Napoleons I., die alten Kcrtcr, den' rnndcn Thurm 'mit . den vielen Äntiquitätm. Der alte Pro scffor verbarg sich hinter einem Faun, während die Gesellschaft, aus 10 bis 12 Personen bestehend, die , genüg desModergeruches hatte, in's Freie ging, um die schwindelnd hohe Bastei ju erreichen. Dann trat mau in heiterster Laune den Rückweg nach Finme an uulz hatte die Stadt so ziemlich erreicht. Plötzlich . hörte man einen , Schrei des Entsetzens: Wo ist mein Vater?" Der alte Herr war in der. That vcrWvun den. Wo war er geblieben? Inder Kirche konnte er nicht eingeschloffen sein, da , - malt .1 sich erinnerte. An . hinaus geführt ' i u; haben. ; ; W ar er 'v icllcicht aus die Bastei, gegangen und von der engen Wendeltreppe in die Tiese hinab' gestürzt oder hatte man ihn im runden Thurm - vergessen?. Die Pcschließerin noch im:ncr hinter dem Faun weltvergcssen - gelehrte Notizen emsig nieder schrieb, ohne - an den Naturgenuß, zu dem er gekommen, an die Heimkehr uns an die hamilie auch nur zu denken. ' Tic,Noy a kMUWa ne So eiety in London hat den kleinen achtjährigen Frank Lines ihre silberne Nettungsmedaille verliehen.. ' Am 28. Deeember war ein Knabe Namens och ran. der sich NttteinigenfMlen' ,chei Hatsieid auf dem Eise' vergnügte, etwa 145 Hards vom Ufer eingebrochen , und Untergesunken,' hatte' sich aber wiedec emporgearbeitet und laut um Hilfe ru' send an einer Eisscholle festgehalten. Die übrigen Jungen liefen fort,! der kleine brave Lines aber kroch auf der dünnen ' Eisdecke entlang bis in die Nähe des , ertrinkenden Knaben, reichte ihm einen Stock hin und zog den Verunqlttckten ' über das . Eis 'nach dem i i - - ?: : . : 'J. ! : , A . .: j..tf -" ... ;.. . . .." ,jv '. i ' '"ei 1 -! -.,!: Ii; ':'lvi,:. L"Z':' ., .f . . ! B 1 ö r n st z e r n e Bj ö r n j v n hatte ' einen Proceß angestrengt gegen alle die Blätter, die ihm anläßlich feincs , ; Vorschlages, 1 einen ' norwegischen Hafen an Rußland ' abzutreten.' einen L and es verräther zSgen ä nn MV ä t te n TerMstizminiftcrhatn antwortet, der Siaatsanwalt könne in der Sache, nichts. thun,, und Björnson hat diese nun einem Advokaten übergeben. Er schließt seine Mittheilung mit solgenden' Worten: .Wenn Jemand ungestraft von mir sagen kann, daß ich als Landcsvcrröther haudle, so muß ich daSjMndz,H !-WUWarger wall ist in Neapel am'2I.' Januar aüö- ? gebrochen, welcher dadurch heevoegernen wurde, daß der Profeffor Sa dia zu verschiedenen Walen Studenlew ge ohrfeigt hatte. Die.MudeliieE".KKn. den Profeffor aus und. übnsiclen ihn mit Stöcken. Der Profeffcr,.. wurde von den Studenten verfolgt uud fluLmNMÄtMVGM igMFWWNZstM r K 5r't?xt ,; . I 's! f f ' . ... f-- , , , n. . " -t IC

öffnete wieder, die Sale, man durchsuchte jeden Winkel und fand den Prosessbt endlich im runden Thurm." wo er

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