Indiana Tribüne, Volume 15, Number 147, Indianapolis, Marion County, 14 February 1892 — Page 4

FttVisna Tribüne. Erscheint Stich nd Sonnt ZS.

Tie tSZlichs.Tridüc kostet durch den Träger i2 CcntK per S3o4e, die SsnntasS.Trlbüae" 6 Htm per Woche. Leide znsameu Cents oder 35VentS perMonat. Per Post tugefchtckt tn Vor. iLsbezahlURS A' per Jahr. Office: 130 Ost Maryland StraZze. Iudisnapolis,Jnd., 14. Februar 1892. Der Grotzherzos von Gerokfteiu WM t'.senbahna??chicht au der SlfittlU sn Seorz öhler. Die Sottafel im Schlosse neigte sich ihrem Ende u. Geräuschlos glitten die Lakau in ibren reichen Livreen, weißen Strümpfen und hakenlosen Lackschuhen auf dem splegeldlanken 'Harquer umyer, und die Unterhaltung, an welcher sich Serenissimus aus inneren Gründen mehr durch Zubören betbeiligte, während seine geistvolle Gemahnn das Wort führte, gestaltete sich heute lebhaf:er als ge. vcsnllch. Baron Leistau, ein Diplomat, welch das Großherzozchum Eerolstein gemein, fam mit mehreren Vkachbarftaaren bei einem arLöeren deutschen Hofe vertrat, war in einer persönlichen Angelegenheit anwesend und mußte nun erzählen, was draußen im Äuöland" sich begeben fuite. Bisher hatte der gewohnte Höf ling vorzüglich dem JntereZsenkreise der Eroßhenogin Rechnung getragen und übe? Hoffestlichkeilen. Toiletten und Klatschgeschichten berichtet. Obwohl geistig hoch veranlagt, fand sie en solchen Dingen doch ein besonde res GifaUen. Serenisstmus hörte dagegen zerstreut oder gar nicht zu. Zum geheimen Entsetzen der Oberhof' Meisterin hakte er au seiner Servietti eine Maus gebildet und ließ dieselb tut seinen Teller hinüber und wieder herüber springen. Da U&tytt Leistau eine Frage der Fürstin über seine Herreise dazu, sich an seinen Souverän mir der Bemerkunz zu wenden: Js& that meinen Gliedmahsn unendlich wohl, als ich die Grenze unseres Landes wieder erreichte. Begne Chausseen als in den Staaten Eurer Hoheit habe ich in ganz Deutschland nicht gefunden. Ich mußte an die Zeit zurückoenken, da ich als Attache zum ersten Male die Reise ach Paris machte." Ja, geruhten Serenissimus zu er widern, Napoleon ist bei der Anlage seiner Heerstraßen ganz meinen Aasich ren gefolgt." Es dürfte kaum nöthig sein, einzu schalten, daß ein eigens aus Paris ver schriebe Wegebaumeister das alle? dings musterhafte Straßennetz des Großhenogthums angelegt hatte. In solchen Dingen war Napoleon groß," sagte der Hofmarschall, wenn er noch lebte, so wären jetzt gewiß alle Städte seines Landes durch Eisenbahnen verbunden." Die werden wir hier auch bald ha. den," sag:? der Großberzog mit unge wohnlicher Lebhaftigkeit. Eine Eisen babn muß ich bauen, und wenn sie tau send Thaler kostet!" Der große Franzosenkaiser," unter brach ihn seine Gemahlin, muß in der That colossale Summen auf den Wege bau verwendet haben." Baron Leistau nahm diese Bemerkung auf? Ja, er ließ es sich etwas kosten und war in der glücklichen Lage, auf die Fi nanzen seines Landes keine Rücksicht nebmen zu brauchen." - - Das Wort Rücksichten" stand überHaupt nicht in dem Lexikon des corsischen Eroberers", mischte sich General v. Hol lenstern, der Chef deS herzoglichen rgsdepartements, n die Unterhat rung, ein alter Haudegen, hochlegitimisti scher Anschauungen voll. Ist es doch sogar einmal vorgekommen, daß er nach einer gewonnenen Schlacht, , ohne aus die Vorschriften des Avancements zu achten, einen gemeinen Soldaten, der sich aller dings durch Tapferkeit ausgezeichnet hatte, mir nichts dir nichts zum Haupt mann ernannte!" Se. Hoheit richtete sich straff im Siclj auf, fagre aber nicht?, sondern begnügte sich damit, den Sprecher geraume Weile mit offenem Munde anzustarren. Dann begann er wieder sein Mausisviel und setzte es fort, bis die Tafel amzehoben wurde. An der weiteren Unterhaltung yatte er in nterejie meyr. Nach Aufhebung der Tafel zog er sich in sein Cabinet zurück, um zu arbeiten", wie eS in den amtlichen Berichten deS LleglerungsblatleS t)in. Die Beschäfti gung. der er fedoch in solchen Stunden obzuliegen pflegte, war von der Art, die der Volksmund gemeinhin mit der Be zeichr.ung Bankarbeit" belegt. Zwar befand sich auf der Platte des kostbaren Schreibtisches stets eine Lage vom fein, sien weißen Pvstpapier, die indessen von Zeit zu Zeit nur aus dem Grunde durch eme neue ersetzt werden mußte, weil sie anfing, gelb zu werden. Nur wenige Sterbliche können sich rühmen, von der Hand Sr. Hoheit mehr erblickt zu haben, als dero steifen Namenszug. Er bielt es dar! mit dem Grundsätze Wallen steins: Ich gebe nicht Schriftliches, von mir!" Sonst pstete Serenissimus, wie schon erwähnt, in leine sogenannte Arbeits stunden senn langen , Leib auf die sammtenen Polster des ' Sofas binzustrecken und Gott Morpheus einzuladen, daß er seine Schwingen über - ihn aus breite. Heute aber war seine Gehirn tbatigkeit so gewaltsam erregt, daß er nicht an's Schlafen dachte. , Mit dröhnenden Stritten durchmaß er das geräumige E.mach. Heftig gestikulirte er mit den großmäch tlgen Hän den und von Zeit zu Zeit brachen abzerissen Worte aus dem Gehege , seiner Zahne hervor. Bin auch souverän! Kann thun, was mir beliebt! Hollenstern hat gar nichts zu sagen ! Selbst Kriejöherr mei er Armee ! Werde den Knls das be

welftn! Ganz recht gemacht, der Na peleon !" " Endlich trat er an das Fenster seines Zimkners, das einen freien Ueberblick über den Schloßplatz gewährte, und trommelte heftig an den Scheiben. Unter dem Fenster stand ein Schilder Haus, vor dem ein Posten in gleichmaßu gem Schritt auf und ab spazierte. Als der Großberzog. welcher erst träumend ins Wette gestarrt hatte, seine Augen sinken ließ, kam ihm mit einem mal der Gedanke und mit dem GedaN ken ein Entschluß. , Klirrend flog das Fenster auf, und den jungen Krieger da unten schreckte die Stimme seines Fürsten aus seinen Ge' danken, zu welchem ihm die sonntägliche Leere des Schloßplatzes hinreichend Zeit gelassen hatte : Heda, mein Sohn!" Der Soldat machte Front vor seinem Landeövater und präsentirte vorschnfts mäßig das Gewehr. Abnehmen !" Klmend fuhr die Waffe auf das Pflaster. Stelle 'mal dein Gewehr in das! Schilderhaus und komme herauf zu

mrr r Der Mann zögerte. ,,Hoheit halten zu Gnaden, ich darf einen Posten nicht verlassen !" Willst du wohl pariren!" schrie Bti renissimns. Ich, dein oberster Kriegs? Herr, befehle es dir !" . j Jetzt gehorchte der , Posten und der Grchbenoz machte das Fenster zu. Bit der Befohlene das Gemach rreichtt. ging Seremzumus wnder mtt mächtigen Schritten auf und nieder. Bei seinem Eimntt machte Hoheit am Fenster Halt und fragt rhn : Mem ?obn, wie heißt du?" Friedrich Täusler." Wie lange dienst du " Jiin Jahr und zwei Monate." Schon bestraft S!ein. Eure Hoheit!" Freut mich. Musketier Täusler, ich ernenne Sie hiermit zum Haupt mann !" Fritz Täusler sie! aus den Wolken. Gegen alle Vorschrift fuhr er sich mit der rechten Hand über die Stirn, um sich von seinem Wachsein' zu überzeugen, dann starrte er den Großherzoz mit weit aukaerisienen Augen an, welcher fort' fubr : Tüchtiger Soldat gefallen mir sollen Hauptmann fein !" Ader Hoheit geruhe zu verzeihen ! Das gebt dock nichl ! Was? DaS geht nicht ?-Bin ich der oberste Vef'blhaber meiner Truv' pm oder bin ich's nicht? Er wird Hauptmann oder er marsch irt sechs Woqen in Arrest !" Hoheit, es wird mir das Niemand glauben " Müssen'S glauben, befehle eS !" Wenn ich es schriftlich öekommer. konnte" Meinetwegen, sollst eS schriftlich ha den. Kannst du schreiben, mew Sohn ?" Ja wohl. Eure Hoheit." So setze dich 'mal an den Schreib tisch" der Großherzog wies auf die oben erwähnte Lage PoUpapier und nun schreibe: Wir vsn GotteS Gna den, GroprZ? von Gerols'ein u. f. V, ernennen hiermit den Musketier Fried rich Täusler zum Hauptmann. So, mm noch das Bttum V Hierauf nahm er dem neugebackenen . . w r l. . . . i. . . e Haupimann cic eoer aus ver yano uno krönte das Werk mit dem bewußte stettbemigen Namenszuge. So, gratulire, H rr Hauptmann ; t sind entlayen. (vehen sie sofort nach der Hauptwache und schicken Ao lssunz auf Ihren Posten. Können als Haupnnann doch nicht mehr Schildwache steden.". Hiermit beendigte Serenissimus diese merrivurdie Unterredung. Der so plotz lich Avanetrte dagegen begab sich sporn streich s nach der Hauptwache zurück. Ja des Teufels Namen, Täusler, wer bat Ihm erlaubt, seinen Posten zu verlassen?" fuhr ihn hier der wacht bad ende Lieutenant an. 1 DeS Herrn GroßherzsgS Hoheit haben geruht, mich soeben zum Hauptmann zu ernennen. Schockichwcrenotb, Kerl, ist Er be soffen oder verrückt sprudelte es aus dem Munde des Wachthabenden hervor. nachdem er eine Weile das Geschöpf der großherzoglichen Laune mit einer Miene angestarrt hatte, welche eine wunderbare physioznomische Mischung von Schreck und Zorn darbot. emeswegs, yerr Lieutenant, er widerte Fritz Täusler kaltblütig und berichtete mit kurzen Worten, was sich zu getragen batte. Der Ossicier erwiderte zunächst nichts, sondern ging einigemale auf und nieder. Endlich sagte er, nicht ohne ironische Betonung des Titels: DaS ist etwas Anderes, mem Herr Hauptmann". Je doch ersuche ich Sie zunächst, sich eine Weile hier in dieser Stube aufhalten zu wollen, da ich begreiflicherweise dem Herrn General den Borfall ravvortiren muß! Darf ich Sie bitten, mir Jhk Patent a?.MS?rtrauen r Die au?gestreck!eHand des Lieutenants blieb jedoch leer, denn Fritz antwortete: Ich glaube, daß das nicht nothwendig sem dürfte." Sein bisheriger Vorgesetzter wurde ein wenig roth im Gesicht, wie Einer, der sein? Gedart n errathen sieht, und gürtete schweigend, feinen Degen um. lÄleich darauf tonnte man in auf dem Wege nach der Wobnung deS Generals v. Hollenstern erblicken. Wieder eine neue Dumm durch lauchtigte Marotte !'' fuhr dieser grim mkg aus, als er die Wundermar vernom men hatte. Die Sache muß rückgängig gemacht werden! sagte Lieutenant v. Sudheim in erreg'em Tone. 'DaS gesammte . .. , t ' Ufticiets uorps wuroe ncy wnn gezwun gcn seben, seinen Abschied einzureichen - Sein Vorgesetzter krallte sich nervös .- W . M t . ; L V- - r " in ot Xinnieune ce snewcmocci3in a vetantau uoerwattigte rvn. Sie mukrückgäugig gemacht werden! Äder wieZ" Ich wollte dem Kerl das Patent ab nehmen "', :; rT 4 , :. ' - ,te . ' Er hat eS nicht gegeben? Es ist vielleicht auch besser so. - Wir hätten noch, mehr Unannehmlichkeiten , haben können. Serenissimus lassen sich keine Lö0rttlen macven." . ,

liLlne längere ratblose Pause folgte diesen Worten. Endlich stand der Gene ral - auf und 'sagte : k Gehen Sie jetzt nach der Hauptwache zurück Und halten den Täusler dort fest. Wir müssen vor allen Dingen dafür sorgen daß die Ge schichte Nicht unter die- Leute kommt, sonst werden wir vor dem Muslande" blamirt. Schicken Sie auch gleich einen anderen Kerl nach dem verlassenen Po sten. Können meinetwegen sagen. Taus ler sei plötzlich unwohl ' geworden. Einen gemeinen Soldaten zum Haupt mann zu ernennen da hört doH " ! Den Rest konnte Sud heim nicht ver stehen ; er betrachtete die Worte : als nicht mehr an seine Person gerichtet und verließ schnell das Zimmer, dem ent rüsteten alten Zerrn überlassend, wie er diese verzwickte Angelegenheit regeln wollte. Noch niemals, solange der Haarbusch von dem Tschako großherzogilch, gerol stein'scher Musketiere wehte, war wohl über einen Angehörigen der untersten militärischen Kategorie eine derartige Aufregung in den maßgebenden Kreisen entstanden. Die Köpfe wurden hochrtth

usammengesteckt und nach langer frucht oser Berathung, nach vielem Hin und Her Ueberlegen kam man endlich zu dem Ergebniß, daß General v; Höllenstein sich zu Ihrer Hoheit der Frau -Groß Herzogin begeben und dieser Bottrag yatien louie. Der Gegenstand dieses Kopfzerbrechens genoß unterdessen in dem Ofsicierszim mer der Hauptwache m aller eelen übe eine auserlesene Wlahlzett, welche Lieutenant v. Sudheim, um ihm den Aufenthalt angenehmer zu machen, aus dem ersten Restaurant, der Residenzstadt durch den Calfactor . hatte holen lassen. Die Rechnung ließ der Lieutenant übri gens der der Kriegskasse einreichen Hm erh.'r rauchte mit eine von Sudhelm s ngenen fernen Havannacigarren. rw w i. jt r i. ! . i Ais der oesziriegs Departements der Großherzogin den Lorfall erzahlt hatte, mußte diese zuerst über die Posse lachen. Dann überlegte sie aber erntt haft, was zu thun sei, und ersuchte nach längerem Nachdenken den General, er möge den Ehes der Finanzverwaltung, den Geheimrath Thormann, zu der Con ferenz einladen. Dieser wartete bereits mit den übri gen Cabinetsmitgliedern in der Woh ilung Hollensterns auf den Orakelspruch der erlauchten Pythia und trat nach kur jer Zeit mtt dem General der der Fürstin tin. Ja, mein lieber Tbormann." em sing ihn diese mit huldvollem Lächeln, .da wird wohl lern anderer Ausweg lein, ils daß Sie wieder einmal in Ihre Kasse .--??- greifen rnuzzen. Hoheit meinen, eine AbsindungS summe ?" Glauben Sie wirklich, daß mein Genah! sich seinen jüngsten Hauptmann so zewissermaßen würde abkaufen lassen? Da kenne tch rbn bener. kleiner An cht nach wird ihm nicht anders beizu. kommen sem, als wenn wir tym semen ngFehegten Herzenswunsch erfüllen und dle'Eisenoahn bewilligen!" Hoheit!" prallte Thormann entsetzt zurück., Woher sollen wir eme solche umme denn hernehmen? Unsere Fr nanien " Bünden sich, dank Ihrer überaus gewinenhasten Verwaltung, m den denk bar besten Verbältnissen. Die erforder liche Summe dürfte zwar die bewußten tausend Thaler" etwa übersteigen Um ein ganz Bedeutendes !" siel der Gebeunrath, sich selbst vergebend. enezt em. Aber sie muß beschafft werden. Ich wew mir und Ihnen sonst nicht zu hel zen. meme V?rren:" Der General drehte schweigend an sei nem Cchnurrbart; ein Schimmer der Hoffnung blitzte aus seinen scharfen, grauen Augen. Der Andere stierte mit dem Ausdrucke der vollltändtüen Ratb und Hoffnungslosigkeit auf den Teppich Jkm f a 'Ü ith jtt tllltJl tun. Ich will ja gern selbst ein Opfer da bei bringen," fuhr die kluge Dame fort. um ibn zu ermutbigen, und einige Ab ' . iinie an meinem nuvaer vls aur eue res gestatten. .Ich erwarte darüber ibre Vorschläge, mein lieber Geheimratb. Im Uebrigen b.denken Sie, daß nichts so t.s.!L rlrr. i't . -.t:xl . . V'P egeneu irito, wie es geioqr roor den ist. ' Der Eisenbahnbau braucht ja nicht sofort vor sich zu gehen ! Wenn der Eroßherzog erst die Gewißheit hat, sein Steckenpferd nun endlich besteigen zu dürfen, dann ist er vorläufig zufrieeen ; und kommt Zeit, kommt Rath." Eurer Hoheit Propositionen' sollen sogleich dem Cabinet übermittelt wer den," erwiderte nach kurzer Pause Rath Tbormann mit sauersüßer Miene, und ich werde mir alsdann die Freiheit neh men, umgebend Bericht zu erstatten." Thun Sie das!; ich erwarte Sie bald zurück, lieber Thormann." Aber was soll denn nun mit dem Täusler geschehen? erlaubt sich jegt Hollenstern zu fragen. Ja frellich, lachte die Großberzo gin, der muß ja auch eme Entschädigunz erhalten. Vielleicht eine Anstel' lunz bei der Zukunftsbahn? Was mei nen Sie, Herr Geheimrath Hcheit halten zu Gnaden, daweiß Besseres' antwortete dieser. Vor nigen Tgen ist die Nachricht von dem Ableben des alten Zolleinnehmers' in Birkenrode emg.'gangen. Die Stelle ist enttcazlich und es gehört ein schönes Anwesen dam." Bravo!" rief Serenissima, daS kom nt wie gerufen. U:id dieser Aus w?g ist um so angenehmer, als Birken rode an der Grenze liegt. Der junge Mann ist aljo fern von Madrid" und die Sache wird bald ' wieder in Berges, senheit gerathen, was im Interesse aller Theile doch erwünscht ist. Nun, meine Herren," setzte ' sie mit einer gnädigen Handbewegung hinzu, ich hoffe auf baldige und gunstige Nachrichten." . : Nach einer tiefen Verbeugung verlie ßen die Minister des Krieges und derder Finanzen das Gemach der Fürstin. Der Vorschlag d erlauchten Dame, gegen welchen eigentlich nur der Geheime iminzrath Thormann etwas einzuwen den hatte, fand die Billigung des bei Hollenstern versammelten hohen StatheS. Man verwies den trübselig Drein schauenden nicht ohne deutliche Ironie auf die Geschickt ich seit, die er in der Handhabung der Steuerschraube besäße, und erwäbtte ibn ebenem ium Ab

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