Indiana Tribüne, Volume 15, Number 147, Indianapolis, Marion County, 14 February 1892 — Page 1

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Office : No. 130 Ost Maryland Straße. Jahrgang 15. No. 147. Indianapolis, Indiana, Sonntag, den; W Zebruar W2, -."!'pi; V s,";1 ' H:

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DankZagung. 9sll 3i .faSttii. ud Bkkanntett. fpriftt dem Herr, ölrveiter NuterstÜynngsverkin und der Mozart $m I. O. O. I.. sagen wir hiermit h,r;li,kcn Tank sur die unserem Cohe ud Bater rfViekeue Tl?eiknahme,ähre,id seiner lange rankkkir und bei feinem BgrZdnisie. Paullne Hellch. Mutier. VkU Helmich. i Paultne Helmkch, i gl-der Heinrich lmiä, j zmma ZyelmiS,. ) Grußes Sacreb Conzert gezed? vo? der - Prögms Military Banst ! - iti er -

UvmlZnson Met Conntaz. t:u 14. Februar 1892. N-chnttttzzsZUKr. Eintritt : fxtmt 10 Cts. GaUerie 20 Cts. Sozial. Sektion ! ,M " Sonntag, IZ. Febsuar 'stl. Nachmittags S Uhr, . 4-Regelmäßige-i-Geschäfts - Versammlung ! in der ARBEITER-HALLE! Sfcte Vttglleder ,in gebeten, zablret, i er steinen. , Masken-Ball : 5es feÄüfiyiite in der lolumbla-Halle! am Donnerstag, 8. Februar 892 ! Mnlritt Herr und Düme 50 Cts. Jede weitere Dame 25 Cts. t v f t x Mnsken-VM ;t Gegenseitigen Deutschen Frauen Unterstütz. Vereins Xlo. f am Donnerstag. 18. Februar '92 in der Mozait-IIalle ! Eintritt . ... 25 Cents. ft. B. Xie fiansie TamenmgKke und die häg' tiid HerrenmaSke erhalten preise. 46. StifwnggFeft mm jjjjj dtuitth Ordens Harugari vtvdn :ir lkoncert und Ball, um Sonnwg, den f.. ZNürI l9Ä, - ' i der M 02 ART-HALLE! Eintritt für Herrn . . 27 Cents. Damen frei. - Grosser WnsKen-SaU des Q Ha. xwsa üz & na Unterstützungs-Vereins, am Montag, be 7.März 1892, in der MOZART-MALLE ! Gittinii für &m?st .... W Cent?. Damen 27. üent. -Xitfe $ ui haben bei Sonrad 'ift-Ät. Äbke rtr.. t? tin. ifiilitTUr 1 aöii i.ii'K Vüirfc JM söeö ttd'2trKe. tm in Mt1Kaat Haöe. ... MskÄ? Umk lämi Cncluv vonzwblf Vortrügen j)r. Edward A. Ross über Toz. Oekonomlc U. Ncwrm im'' Prspylaxm, Freitags vom 19. Febr. bis 6. Mai cr.'BiTS, kür den ganzen Kursus tz2, für den Kursus und Betdeittgung an der Klaffe lh und für den Slnzeloortrag 2' Cents ZWd in der Bcwen MerriU Co., bei 5atd.card Clklland und tm propplaum zu yaven. U sVDiSuvs ' flfa'iillif " i ' - !' " ;:i -. Jii'' "i". Starra n7 cre4 an der Tbre Vtstck Rsad yi't 3J?eilea iälUi on der Görtelbahn. HauS nrai iinmee und ckeutr! kostete t6Ä. Z. exet in eize. IZ Seöl, d Weid. Vsiuednge Wlk,e. vre: , xercre., I Yi B. Vsshwsn Strsöe. , -f-

Drahtnachrichten

Braucht keine Scheidung m t fj r. Aew Sork, 13. Febr. Ein NrUrenkel des berühmten Fürsten Blüchet starb vorgestern hier in seiner bescheidenen Wohnung. 2m vergangen nen Sommer rief derselbe dadurch Sensation hervor, daß er iu Milwaukee gegen den Willen seiner und ihrer Eltern ein Fraulein Alma Löb heirathete. Als dritter Sohn führte er bloß den Titel- eines Grafen. Sein Bater, der ihm monatlich $600 zukommen ließ, verstieß ihn nach seiner Heirath und sein Versprechen, seine Frau durch eigene Thätigkeit zu er nähren, konnte oder mochte er nicht halten. Diese befindet sich zu? Zeit in Denver, u?n eine Scheidung zu er wirken, die natürlich jetzt unnöthig geworden ist. Vor einiger Zeit noch de hauptete der Graf, daß er durch einen Trick" zu der H'irath veranlaßt worden fei, aber dieö ist unwahrscheinlich. Er sagt nämlich, das Mädchen habe ihn auf ihr Zimmer kommen lassen, und vom Hotelbesitzer .. darüber zur Rede gestellt, habe er auS Galanterie, um den Ruf des Mädchens zu schonen, gesagt er sei ihr Verlobter und das Mädchen habe ihn dann beim Wort gehalten. Vom deutschen Reichstag. Berlin, 13. Febr. Während der Debatte über das Cisenbahnbudget kam es im Reichstag zu einer lebhasten Szene. Herr von Stumm, von der ReichsPartei, unterstützte die Regierung, welche sozialistische Agitatoren auhen Staats - Werkstätten entlassen hatte. Der sozialdemokratische Abgeordnete Bebe! griff die Ansichten des Herrn von Stumm heftig au und eine hitzige De balle folgte. Herr Kardorff (konf.) verlangte strengere Maßregeln zur Kontrollirung der Presse, von Vereinen und öffentlichm Versammlungen, wie er be merkte, um zu verKindern daß der Staat den Soziakisten in die Hände falle. Daraus bemerkte Herr Barth (freis.),.es sei klar, daß die Mitglieder der Rechten einen Konflikt berausbeschwören wollt-n, welcher wahrschein lich zu einem Bürgerkriege fülrea dürfte. Hierauf wurde die Debatte vertagt. ' Unglücksfäll. Berlin, 13. Febr. In der Nähe von Palmnicken, einem Fischerdorf an der Oftsee, stieg gestern die Fluth so hoch, daß sie eine Bcrnsteingrube überschwemmte, in welcher eine Anzahl Menschen arbeitete. Sechs ertranken, den anderen gelang eS, sich zu retten. ,, Das B i s m a r ck d e u k m a l. Berlin, 12. Febr. DerAusschuß für daBismarckdcnkmal hat beschloss sen, seine Fonds von 1,014,440 Mark in der neuen Reichsanleihe anzulegen und eine Stelle für das Denkmal erst dann auszuwählen, wenn dies für das Kaiser Wilhelmdenkmal geschehen ist. . Die gestrandete Eide r". London, 12. Febr. Taucher welche den bei Athersield auf der Insel White gestrandeten Dampfer Czder" untersucht haben, fanden ein großes Loch im Kiel unter der Schraube und an der rechten Seite des Bugs waren die Platten verbogen. Man glaubt däs.Loch verstopfen und den Dampfer wieder statt machen zn können. , ,, , , ,. D er Ausstand in L o n d o n. London, 13. Febr. Die streikenden Kohlenarbeiter wollen nickt nachgeben, bis ihre Forderungen gewäbrt worden sind. Viele Besier von Kob lenhöfen fungiren jetzt als Kutscher bei der Ablieferung von Kohlen. DaS Kohlengeschaft längs der Themse ruht fast vollständig und .bei Black FrZars harren 30 Kohlenschiffe der Entladung. Zn Folge des plötzlichen Ausstündes droht Kshlenmangel einzutreten. Die Älei Händler haben .die Preise bereits erhöht, was namentlich die Armen, welche ihre Kohlen in kleinen. Quantitäten kaufen müffsn, schwer betrifft.

Wenn der Ausstand fortdauert, wird er große Noth verursachen, da' dann viele Fabriken genöthigt sein werden vegen Mangels an Feuerungsmaterial den Betrieb einzustellen, wodurchZeijntaufende von Arbeitern ihre Beschäftigung verlieren würden. , Flottendemonftration. London, 13. Febr. ' Die Vcrsammlung der Geschwader her Großmächte in der Levante ist bedeutungs voll. Seitdem es verlautete, daß das russische 'und französische Mittelmeergeschwader nach Alerandria fahren, hat der österreichische Admiral in Smyrna Befehl erhalten, mit seinen fünf Kriegsschissen nach demPirauS zu sahren, wo sich ihm deutsche und italienische Kriegsschiffe anschließen werden. In einer Woche werden 'die vereinigten Geschwader des Dreibundes zur Unterstützung des englischen in Alezandria bereit sein. Wenn Frankreich beabsichtigt, auf den Khediven durch eine Flottendemonstration Eindruck zu machen, so sind England und seine Ver

kündeten noch zu einer größeren be reit. - AuS Spanien. Madrid, 13. geb Von dtrschie denen Theilen Spaniens sind hier Depeschen. eingetroffen, welche melden, daß unter den Anarchisten" wegen der Hinrichtung in 'ereS heftige Erbitterung obwaltet. 3n Reut, einer Fa brikstadt (23,000 Einwohner) der Pro -vinz Tarragona, hat die Polizei mehrere hervorragende Anarchisten" derhastet, welch öffentlich Flugblätter vertheilten, in welchen die Arbeiter zu Demonstrationen gegen die Behörden aufgereizt" werden. Auch in Va lencia wurden Plakate angeschlagen, welche zu" Handlungen der Rache für den Tod der Anarchisten" von ä'ereS auffordern. t. . . ,, SS K ""ö! ..' . . , . .ch,, , Hner wlro öle von oer Neglexung verbreitete Nachricht, daß einer der vier .gestern in äres de la grontera garottirten .Anarchisten vor seinem Tode ein volles Gestandniß" abgelegt und darin erklärt habe, der AnarchismuS sei sein Unglück gewesen und er rufe allen jungen Männern zu, sich nicht, wie er, bethören zu lassen, sondern ehrbare Arbeiter zn bleiben, von allen Parteien als ein Machwerk der Polizei betrachtet. Man hält die Ge schichte allgemein für eine plumpe Fabrikation der Regierung. Sogar die im direkten Dienste, der Regierung stehenden Zeitungen haben das Geständniß" ohne Kommentar abgedruckt. Schiffs -Agentur. Alle Dampfer-Linien sowie alle euxopäischen Elsenbahnen haben ihre hie sige Haupt-Agentur in Ale;. Metzger's Grundeigenthums - Agentur, WechselBank und Vollmachts -Bureau. Etablirt!863. ' lesig es. Nns deu Gerichtshöfen. Im Eircuitgericht wurde gestern eine Klage wegen gebrochenen Eheversprechens entschieden. Maru Tateman hatte auf ihren Martin Stoll derartig gebaut, daß jie arg entlänscht war, als derselbe sie sitzen ließ. Sie besann sich nicht lange und klagte auf $5,000 Schadenersatz zur Heilung ihres wun den Herzens. Wer sich im Gericht'nicht blicken ließ, das war unser Martin, der verduftet ist; aber das Schicksal nahm dennoch seinen Lauf und der Richter erkannte, daß der Schuldige $."00 Entschädigung zu zahlen habe. Wenn sie das Geld nur erst hätte. ' ' ,. Wir berichteten neulich von den Schwierigkeiten, welche die Beamten Parr und Scanlon bei der Wegnahme deß , Kindchen? von Lillie Johnson zu überwinden hatten Gestcxn kam diesk? Fall, in i der Klage des Board of ishildrens Guardianö" gegen Lillie öohnson wegen Uebergabe ihres Kindeö, das bei der Mutter ihres Geistes Zustandes wegen gefährdet sein soll, zur Sprache ; doch wurde noch keine ,;nch terliche Entscheidung herbeigeführt. : Dagegen entschied der Richter, daß daS 9jährige Mädchen ö ora, welches die

Behörde ebenfalls haven wollte, bei seinem Vater, George Jackson, verbleiben darf. Die- Eltern scheinen dieses Mädchen, das einen guten Eindruck machte, .durchaus nicht zu der-

nachlässigen, wie die Behörde behauptete. Im Superiorgericht sind wieder verschiedene Eheknoten mit dem Richterstabe durchgehauen worden, was zwar sehr poetisch klingt, ' aber durchaus prosaisch aufzufassen ist. ' Da ist z. B. Aminoallia H. Me. Garrahan von ihrem Thomas geschieden worden, der sie schofel behandelt haben soll. Wir wissen nicht genau, ob diese schlechte Behandlung sich auf pe selber oder nur auf ihren Vornamen erstreckt; der Richter hielt Wessen die Schuld des Verklagten derartig erwiesen, daß er ihn auch noch zusZahlung von $500 an die .Frau, derurtheilte und derselbe das Kind zur Erziehung übergab. Daniel ' Atkinson hat in seiner Scheidungsklage gegen Rose Atkinson einen Rechenfehler, gemacht. Als es nämlich zum Klappen kam, wies die Frau nach, daß er ; das Karnickel gewe sen, so daß des Richters Urtheil gegen ihn aussiel. . Der Frau wurde nicht nur die Scheidung bewilligt, sondern der Kläger muß obeinein noch, in die Tasche greifen und $500 an Alimenten blechen. ' ; ' An weiteren Scheidungsklagen wurde die von Hattie Hilger gegen ihren Mann John Hilger zu Gunsten der Klägerin entschieden, während eine andere von Albert H. Lingenfelter gegen Kate M. Lingenfelter. noch nicht spruchreif geworden ist. Eine Entschadigungsklage erstaunlicher Art kam gestern im Zimmer No. 2 zur Erledigung.' Ein Sunge, Henry De Berg er ist sein Name, war an ei n'em Sonntage im , vergangenen Juli von einem' Straßenbahnkutscher. bei den Stallen derbst, Washington Straße abgesetzt ? woröen, weil er al s transferirt kein Fahrgeld - bezahlen wallte, und der Kutscher sich nicht erinnern konnte, -ihn unter den Passagie ren von ' der,Transfercar gesehen zu haben. Dafür verklagte mm die Mutter des Jungen in dessen Namen die Straßenbahncompagnie auf $2000 (sage zweitausend) Schadenersatz. Obgleich es sich der Anwalt der klägkrischen Partei bei der Gelegenheit nicht nehmen ließ, nach Herzenslust über die Verwaltung" her Straßenbahn loszuziehen, so gaben die Geschworenen doch ein Urtheil zu Gunsten der verklagten Partei ab, und mit der gehofften Entschädigung war's Essig. - - Kenner wissen es zu schätzen, nämlich das Budweiser Bier, aus der Anheuser - Busch Brauerei. Es ist ein relneS, lediglich aus Malz und Hopfen mit besonderer Sorgfalt, hergestelltes .Gebräu. In Flasche durch die hiesige Filiale zu beziehen. Telephon 137. Dle römische Feuerwehr. , Ter Brand der spanischen Treppe" in Rom. welcher daZ schönste und reichste Haus der Piazzo di öpaqna. wie wir bereits gemeldet,, vernichtete tlnd so von Grund aus, daß die Bewohncr außer dem nackten Leben, nichts retten konnten, läßt die Feuerwehr in der Hauptstadt Italiens in cinein, merk willdigen Lichte ersche nen. . Ein Au zienzeuge ihrer Thätigkeit ironisirt sie in folgender Weiie: Die römische Feuerwehr, diese SZnecme für 'alle Gunst' linge des Gemcinderathctz. . hat wieder einmal .Gelegenheit gesunden, zu bewci sen) wie unzulänglich nnd mangelhaft sie organisirt ist. Auf das erste Signal kamen fünf Wann mit einer kleinen Spritze. Diese Männer konnten die Hydranten der Wasserleitung nicht sin den. Man rief BerftÜrtung herbei, und sie traf erst nach drei Viertelstun' den ein. Nachdem ' die herbeigeeilte Bereitschafts-Eompagnie das Rett'ungs werk in die Hand genommm hatte und als endlich Spritzen in Thätigkeit gesetzt wurden, warfen sie ihre dünnen Strah? len kaum so hoch, als die Lohe aufschlugt ' ' 11 Es war ein ' Schauspiel zum Erbat men. DaZ ganze Haus war schon ein Feuerherd, als die Dampfspritze eintraf Bald' daraus stürzte haZ Dach ein und de? Brand wurde dadurch er? stickt'' Das Blatt Don Ehisciotte" verhöhnt die Pzmpiers in einem tost' lichen satirischen Bildchen: ihrer, Fünf stehen vor einer Spritze, betrachten nach denklich die Schläuche, und Einer wricht: Die Svride reicht nicht bis ium

ornren ftoa. warten wlr, v:s oav

Feuer den ersten Stock ergreifen , wird. Das Publikum eraebt sich in den bitter. stcn Urtheilen über diese schändliche Art, njit für die Sicherheit der Person, und des Eiaentbums aeacn eneraefakr ae. sorgt ist. ' Fürst Odescalchi hatte schon vor fünf fahren ln der Kammer die egierung lNterpelllrt, um zu erfahren, was diese zum Schutze der durch diese unverantwortliche Mißwirthschaft bedrohten Kunstschätze der Stadt thun werde, und 5as ist allerdings für Rom eine hochwichtige Frage. Eine gleiche nierpeuanon hatte der Fürst m Folge des Vranoes seinen eigenen Palais em gebracht. ' - ' ' Ter-Gemeinderatb ermannte sicb da malA so weit, daß er eine Untersuchung anordnete, die aber wieder - einschlief. Mit den Helmen der Scivionin anaethan, so moquirt man sich über die Herren an der Spritze, . machen ste bet allen feierlichen' Eeleaenöeiten Staat. was aber das Löschen anbelangt, so ..,5: jl!1 te.- ti. (Tfi: yiiucu ic iiivyl nur iyren urzi l0ien, diesen aber, .nach den debö.biaen EeZZal. ten in ihren Reihen zu urtheilen, in mclZteryaster Welse. Fürst Odescalchi hat aus ANlag zenes Brandes nun neuerdings wieder in der Kammer eine Interpellation bezüglich der Feuernehr gestellte Nicotera antwortete ihm. die Regierung habe nicht die Befugniß, in die Gememdeberwaltung direkt einzu. greisen, doch sei er überzeugt, daß der cann, welcher in würdiger Wetze an der Spitze der Stadtverwaltung stehe, den Uebelstand beseitigen werde. Odes. calchi war durch diese Antwort nicht zusrieoengesteut und fragte, ob die Welt, wenn 1as Museum mit seinen Renaissanceschätzen abbrennen würde, sich mit solcher Antwort wobl beanüaen würde. Der Unterrichtsminister versprach. )ie Frage der Feuersicherheit der Bibliotheken und Gallerten zu studiren. Bonacci - suchte die Feuerwehr zu verheidigen, worüber die Kammer murrte. ' ' 'i m : . ..i- .iiiiii, i.i Die reichste Leute in Berlin. nl -i ' DiedemAbgeordnetenhause soeben zu. gegangene Rachmeisung der Einschät. Zungen zur, klassisizirten Einkommen, steuer für 1891W2 ist die letzte vor Ein führung der' Selbsteinfchätzung. Der reichste. Berliner ist danach eingeschätzt mit einem Jahreseinkommen - van 2.90,0,)0 3,000,000 Mark. Wenn diese Einnahmt eine 4-procentige Ver zinsung .seines Vermögen darstellt, so besitzt derselbe über 70 Millionen, seit dem vorigen Jahre ist er um 7 Steucrstufen höher eingeschätzt worden. Sein Einkommen wird in Preußen nur noch von zwei Personen Übertroffen, von denen 'die eine im! Regierungsbezirk Wiesbaden (Rothschild?) mit einem Einkommen von 4,140,000 bis 4,200, 000 Mark, die andere im Regieruligsbezirk Düsseldorf (Krupp?) mit 6 Millionen bis 6,000,000 Mark eingeschätzt est. ' Dieser arme" -reichste Preuße scheint nicht recht vorwärts kammen zu können, er war auch schon im vorigen Iah? zu derselben (123.) Steuerstuse eingeschätzt. 7 . ; - Dagegen . gibt her Wiesbadener ein nachahmenswertheS Beispiel des Vor wartsstrebens. er hat seit dem vorigen Jahre sein Einkommen um mehr als 80,000 Mark vermehrt; freilich bleibt er noch zurück hinter einem Opelner, der im vorigen 'Jahre mit einem Einkominen. von' 2.520,000 bis 2.580.000 Mark in der 70. Steuerstufe einge schätzt, war, und in Jahresfrist durch Vermehrung' seines Einkommens' nm die Kleinigkeit von 1.200.000 Mark in die W. ' SteuerUazze aufgerückt ljt. Doch beschränken wir Uns auf Berlin. Dem auf einsamer Höhe in der 77. Steuerstufe mit einem Einkommen von mehr als 2.940.000 Mark thronenden kommt' am nächsten ein Berliner in der 52. Steuerstuse, der zwar allderthalb Millionen jährlich weniger zu verzehren hat, aber, immer noch über ein Einkam men von' 1.440,000 Mark bis iz Ml lionen verfügte Dann folgt in der 50. Stufe ein Berliner mit 1.820,000 bis 1680.000 drei Personen mit 9t;0.000 l. 00.000 M., und je wei e.- eine in der 42. bis 39. Stufe, deren Emiom MM '.sich also auf 900.000 60,. 000 M. abmindert. In der 33. Stufe Mit 000.000 bis 660.000 M. 'sind 5 Personen verzeichnet. Ein Einkommen über 600,000 M. haben also in Berlin 15 Personen gegen 13 im Vorjahre. Nimmt man an. daß ein Einkommen von 1201000 M. erforderlich ist. um einen "Thalermillionär vorzustellen, so gibt-es solcher Thalermillionäre' in Ber lin 223 gegen 193 im Vorjahre.' M Markmillionäre kann man schon Perfo nen mit einem Einkommen von mehr als 40,000 M. bezeichnen, deren giebt es in Berlin 116? Personen gegen 1083 im Vorjahr. ! In ganz Preußen ist die Zahl der Tahlcrmillionäre. also Personen mit mebr als 120,000 M. Einkommen in Jahres st von 523 auf 565 "gestiegen. ' DaS Urtheil . der Hausfrauen geht einstimmig dahin, daß H. Schme del'S Bürsten - die besten sind. ' 423 1 1 -1 m. ,,',i:..::;,ifl;i:!,:l:i:i;i.:':!;i:ilvi A: l'f - -. K"' im,:,"..:;!. Virginia ve. ,

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