Indiana Tribüne, Volume 15, Number 146, Indianapolis, Marion County, 13 February 1892 — Page 2
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SW iiiriiiiiFiWBiiiaTorn' i Jttdiatta Tribüne Ersclzrint UUgiich und S 0 n n t n g s. Die tägliche .Tribäue" tof.n durch den Träger ZACetS per Wvche, die Ssntag5,'.TrNüne- 3 Eent'J per Wch?. Berde znsamnie lSScm dr SS Cents pTZlat. Pe?Pft zizgrschiSt in Vor SAsZsezsHluzzz $f per Jahr. Ossice : 130 Ost Marylcnd Strafte. JndisoapoliS, 3nd., 13. Februar 1S02. Europäisches Allerlei. Der russische StaatZrath Annm?o ist wegen Unterschlagung von 24.000 Rubeln m o:r Kasse deZ rothen Kreu z:Z aus dem Dienst entlassen worden. Um die Verschickung, den (nnpfang, die Aufbewahrung und Vertbeilung deZ Getreides zu leiten, das durch das vom Kaiser nach den östlichen Gouver nemmts entsandZe Moskauer StadtHaupt Alexejew angekaust wird, sind Lö Gardeofstciere nach Ufa, Orenbur und anderen Orten hesehllgt worden. Von mehreren Seiten ist bei der ruf fischen Regierung die Frage in An regnng gebracht worden, gewisiermaßen . eine allgemeine Dienstpflicht für grauen im Kriege einzuführen. (5s wird in d:r PreM ausgeführt, daß angesichts der für die Zukunft drohenden Nriege die Verstärkung der jeiU vorhandenen weiblichen Hilfsträfte unbedingt noth wendig fei. Zur Erreichung dieses Zweckes wird vargefchlagen. in allen -wekbZichen Lehranstalten einen tzkementarZurfus sü? vl Ps!ge von Verwun beten nnzusühr.'n. Schon jetzt wer)e in den weiblichen Gymnasien ein klei ntt anatonttfcher Kursus gehalten ; dieser Kursus sei durch Hinzu fügung von Chirurgie, soweit diese für die in - Rede stehenden Zwecke in Betracht koMM?. zu erweitern. Der Plan findet grofze Anerkennung. Die deutsche Heeresleitung hat die Abschaffung des Sabos bei der üaval lene endgittig beschossen . Das wstrttembergische Aruleeorps trug bishÄ dsppelte Knopfreihe an den Umformen. Dieselbi wurden jetzt durch die einfache Knopfreibe der Preu pn ersetzt. Das demokratische leitende Blatt Württembttgs. der Beobachter", sieht in den zwel Reihen Knöpfen ein Stück altgewohntec württembergischer ElgMheit dahinfinken und weist darauf hin, daß angesichts dieser Maßregel, wenn man sie im Zusammenhang mit andern Erscheinungen, wie d.'m Eintre im prevßischcr Kavaliere in den fcbwabischen Hosdienft, betrachte, ein Gefühl, wenn nicht der Beunruhigung, je doch des Unbehagens Platz greift, daß man fürchtet, den Knopfreiheil werden noch andere schwäbische Eigenthümlichkeiten sskgm. . Ohne diese Trauerstimmnng . -ftZre zu woLen, sei hier nur bemerkt, bajj die längst als unpraktisch er kannte doppelten Knopfreihen in Württemberg erst feit 1805 eingeführt. aZfo keineswegs etwas Altgewohntes" - sind. Ueber einen vereitelten Mordan schlag auf den Zaren wird aus London gemeldet: Mehrere Beamte d:r MoskauKa , süner, Eisenbahn wurden verhaftet, weil sie den Nihilisten Zeitpunlt dr Durchreise des Zaren angaben. Auf beiden Seiten der Bahn waren Minen gelegt.und der Anschlag wäre gelungen, ,weun nicht irrlhümlich vorzeitig das Zeichen erihnlt worden wäre. 1 Beim Empfang im kaiserlichen Schloß in Warschau sprach der GeneraZgou verneur (Zurko ungefähr folgende Worte zu den versammelte Vertretern des pJlnischM Adels: Meine Herren, mir ,iwich berichtet, das Sie in diesem Jahre nicht tanzen wollen, und zwar aus pol-msH-patrioÜfchW Gründen. Ich gebe Euch den guten Rath, tanzt lieber sreiwil lig, das wird Euch sicherlich lieber sein, , als wenn ich Cuch tanzen mache." Erinnert dies nicht an jene Anekdote von Napoleon I. und der Sängerin, die sich eines Abends weigerte, tro des kaiser ' lichen Befehls, zu singen, und die 9?a poleon 1. dann durch einen Adjutanten , daran erinnern ließ, daß er sie zwingen .' könne, zu singen? Allerdings gab diese vDarae dem Gewalthaber unerschrocken ' Folgendes zur Anwort: .Sr. Majestät 1 k inn mich weinen machen, niemals aber zum Singen zwing.'K.- , Ob die polnisch.' Aristokraten eine ' ahnliche . Antwort auf die brutalen 5 Worte des russischen Satrapen gegeben haben, wira nicht gesagt. Wahrschein' Uch ist es nicht. Der Preußische Kultusminister Graf !i '""Zedsrn ja! verfügt, daß die NeaierunasPräsidenten berechtigt find, Kinder von :ü.:.. ä L. ,V 9 f- t " axiocnteit gegen ven Ztuen lyrer w hin cdcr Bormünder zur Theilnahme an d.'in evangelischen oder katholischen ÄkcgionZunrernchr anzuyalten. ie neue Bestimmung des Kultusministers , bezweckt, elnen feine Volks schlüge scsentwurf enthaltenen Paragraphen schon vor der parlamentarischen Ver ' Handlung in Kraft zu fetzen. Aus d'r Begründ'kng des Gejehentwurss ersehen wir, daß d.'r KultusminZstcr als aner kannte ÄketlalsnIgelellschalten die evan gelische, und katholische Kirche, die Her renhuker, die böhmischen Vrödergnnein den, die Aitlutheramr. die Acennontten, Quäker, "Baptisten, unirten Griechen, Anglikaner und Judm ansieht. Dar nach sollen nicht unter den ministeriel' len Begriff der sogenannten anerkann len , Äelionsgemeinschaften beispiels weile die freireligiösen Gemeinden, die Deutschkatholiken, die Altkathokiken, die Methodisten Jrvina:an:r und alle Die jenigen fallen, welche aus ein:r Rcliglonsgesellzchüsi ausgekrcken lind, ohne sich einer andern Gesellschaft anzuschließen. In Berlin dürfte die Zahl derjeniaen Perlonen, welche hiemach unter die neue Bestimmung des Kultusministers sollen, etwa L000 b.'traa.?n. darunter etwa 10002000 schulpslichtkge Umder. ,, . Nach der '5!reueituna1 hat Finanz minister Miquel im preußischen Ministerlum nlcht, gegen den Zedlch'zchen wurs deL ottschulgejeZeS , ge
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i4:iiiiRf lijjjpjiSiiäjätfÖfiö SMWdÄWMSd pMRtU -WL.'NILel früher mixn laß der Fideikommißstcmv'cl vertheidigt hat, fo braucht man sich über jene ?!ach richt eigentlich nicht zu wundern. Die Berliner VolkZzeitung" ist in Anttagtzuftavd verseht worden, weil sie Auszüge aus einer Broschüre Der Zar ist irrsinnig" veröffentlicht hat. , -vv i li i iy . ra ' Die MaScagm sche Oper .Gattjflena Uusticana m in Paris nun mich end-; lich aufgeführt worden. Sie hat dort mißfallen. Alle Pariser Kritiker schimpfen darüber. Die Musik ist den Parifern, wie es scheint, zu dreibundfreundlich. Der große Erfolg derselben in Berlin und namentlich der Beifall des deutschen Kaisers fettclten das Schick'ak Mascagni's für Paris. Aukergewöhnlkchs LebensMittel. Os Tr. Brka. Der Preis eines Nahrungsmittels sieht nicht immer im gleichen Verhältniß zu dessen Nährwerth. So besitzen z. A. die theueren Erstlinge des Obstes, der Ge, müse, der Kartoffel, des Spargels nur eine sehr geringen Nährgehalt und U einträchtigen sogar, zumal bei geschwächt ter Verdauunassähkakeit, die Ernährung, indem sie mit Hintansetzung besiercr und Zchtiflerer LebenSmlttel den 'Iagen zu viel für sich in Anspruch nehmen, wähl rcnd es Nahrung Zmitte! gibt, welche rotz ihrer gropen Uohlfellhett ftyr uayr;aft sind; . A. Milch, Eier im Som: er ) . i ns be sond e re E n k ene i e r , welche un--gesähr halb so theuer als Hühnereier sind, aelvilse Fischarten und. Fisch und Nindtheile. In manchen Geaeuoen. z. V. Ameri ka. werden Fischköpfe weggeworfen oder verschenkt, während sie in anderen als Delikatetten betrachtet werden. Dcsglei eu wrd auch in den meinen Gegenden er sehr nahrhafte Fischrogen unberück. sichtkgt gelassen, während er in Oesker, reich u? Bereitung einer schr ailgench, wen, bäuerlichen Suppe dient. Niere, Leber, Knochenmark und. Pan creas (öveet. dreaä) sind i vielen Ge enden zu einem spottvllllgen Preise zu hzben. In Oesterreich . Suvdeutschlano. den krischen Wandern, der Schweiz mid in Frankreich kann n:an Milz. Euier und Lungen zu guten Preisen absetzen, wäh, rend sie in den nördlicheren Ländern Europas und in Amerika selbst von den Äernierea kaum genossen werden, i?) Wir sehen ferner Hülsensrüchte in Europa n md häunaerer Verwendung als m Amerika, was diesem durchaus nicht zum Vortheil gereicht. Während Christen kaum eine Ahnung von der Berwerthnng ves fetten und drunaen TberlS des chaZsdarws haben, herrscht bei Juden und Mohamedanern, nielche eine kö'tlichi vurit daraus m bereiten verstehen, tun sehr lebhafte Nachfrage danach. Es sinden indessen noch größere Ad wekchungen statt. Die Patagouier Südamerikas, die Kirgisen und andere Bölker EentralasienS genießen mit Voriieöe Pferdefleisch, welches freilich schniack 5,ikr mrti-r sä 'hnZ in itrMnisi-ftn 1MV ""V JUlIVt UI VUJ tHtVIUIfUkll SiaSten von Armen aenosiktte Fleisch alt und zäh gewordener Pferde ist. Zu ver: wundern ist eS, daß die rrlegsuyrenoen Mächte noch nicht auf die Idee gekommen !lno, sich die Derproviantlrung ihrer unsteheueren Truppeilknasien durch Verwen dung frischen Fleisches der in der Schlacht ßetödteten Pferde zu erleichtern. Gerade ,m Kriege lind insbesondere nach großen Schlachten laßt die Ernährung derTrup pen sehr vieles zu wünschen übrig, und die Armeeleitimg. sollte theils im Jute; resse einer deszeren und schnelleren NrregMhrung, theils aus Rücksichten der Humanität dieses kostbare Nahr- und UrSslignflgömittel nicht 'unbenüyt ocrlo ren gehen lassen. Italiener suchen mit Vorliebe ihrem Magen Katzenfleisch einzuverleibcil. Unbewußt igt fo Mancher dieses Gericht euch anderSwo unter der Marke .Hase".) Chinesen erkaufen auf den Mörste Huttbefleisch. welches gewiß sehr gut schmeckt. Ske essen 'ferner sehr gern Haisischflossen und verschmähen auch ein Nnttenragout nicht. Unter . den Eiern äeben sie jenen den Vorzug, welche halb bkbrukete Junge enthalten. In o:elen tro, xischen und subtropischen Geaenden lassen : t ,. i . si ' ug iv(jar cic elngewanverren urexaer Olsten, Schlangen und Eidechsen jchiuek kcn. Es gibt ferner in Europa und llmerik Leute, welche ihr Menu durch inzusügung junger Krähen F rösche unv Schnecken bereichern Auch die Mai käfersuppe sinder ihre Liebhaber und in großem Ausehen steht bei so mauchen blonrmaud ein von Würmern wimmeln der Gorgonzolakäfe. Gierig und lüstern nacht ein solcher Wiener,, oder Pariser Gourmand darüber, daß ihm ja kein Würckchen entrinnt,.Die Abejsynier unv GallaS dagegen kSnnen ihre Speisebedarf nicht frisch zenug bekommen. Der Abesslznier schnei, Set mif Myttiebe'ein, Ltske aus dem le, benden Kinde heraus. Die niunde Stellt sammt der zurückgeklappten Haut heilt in öer eremplarisch reinen Luft der abessmn, schen Hochgebirge sehr schnell zu. Der zrausame .Nückenverungliinvfer- wird aber sehr bald soon seinem unerbittlich stra senden Geschick nuv zwar in Gestakt einer rächenden Banbwurmschaar ereilt. Harmloser und enmuthsvoller inachen es die Schonen unter den .GallaS-, welche bei den heimkehrenden Kühen mittelst Seidenschlingen die Halsvemn strotzen machen, eine kleinere davo?i anschneiden und das daraus in unkergehal kelle Ge säße fließende Blut frisch von der Queb le weg" ihren Verehrern kredenzen. Der Araber läßt sich gebratene Heuschrecken sehr gut munden. Dem Aotocuden am Amazonas sind eine fette ökaupe. 'gewisse Ameisen und Puppen Arten ebenso viele Leckerbissen und die Otomacken am Orinoco verzehren sogar gierig eine uer' muthlich mit animalischen Bestandtheilen imprägiiirte Erde. Wie zärtlich uud rührend gestaltet sich düS ehcllchc Leben bei; den Eskimos z in liebevoller .hingebender Eintracht schieden sie lange, saftige Seehundslchnitte einander in den Mund und trinken gemuthlich und vergnügt ihren Leberthran da.;u. - II - a'v ; f , j! $ , Anderen Völkern wieder erscheinen einige unserer Lebensmittel nicht begehe rensiverth. So sollen die Garrows und NogZls, halbwilde , Stämme in Hinter Indien, wie auch dk? Eochinchinesen o!e Milch als unreit:?? ZkhrunSmittel ver abscheuen. ' Die assern verabscheuen Fische und die'Hindud Fische und Fleisch:' Aweibundert Millionen Hindus, zwei
"Mil'-lhiiMiiiijiip'iM:!"!"---::'.:--:
iäättjjfel hVdnt lst nfziz TU Msnen Mohamev on eig z:hn Millionen und. noch et merzi'ß MiLkonen, welche sich auS ante rcn Völkern und' Sekten zusammensetzen. enthalten sich beI Fleische der Schweine, mltx Wildpretarten oder thierischer Nahrung überhaupt. . ! 'Auch n der ZubercitungSmeise zeigen sich a,!ßerordentlkche Unterschiede unddicS ri "Dt"'(i,"""i"("' ifi oßer Bedeutung, denn die Ver. ft!)fvfnyt der ubcreitunq knodificirt die Verdauung und Schmackhaftigkeitder Speisen sehr wesentlich. , $m Grunde genommen sind jene Nahrungsmittel die nahrhaftesten und begehrenswerthesten, welche sich in einem gewissen Stadium ! der Fcrinentatkon, die aber nicht zu vor ezkichrtiten lern darr, beynven. Dieses , Stadium fällt beim Obste mit dessen Neisung und größerer Zuckerhaltigkeit zusaminen. Wir können diesen Zustand bei, Obst und Gemüse durch Kochen eder Dünsten auch künstlich erzeugen, während andererseits die wenig gekochten Gemüse der Engländer auS Mangel - an 9 "l ... H H e ucryaikzgretr fazt gar remen vlazr werth denken. ::" Ein netiirder FermentationSi und NeijungZ proceß ist es auch, den wir beim W:!de u?-.d anderen Fleischarten, oorneh? men. wenn wir tu. zumal an kalten BZrn tertaczett im freien hängen lassen um die Zchmackhastiakeit zu ltelaern. , Bei vielen Getreidearten führt der FermcntakionSprcecF, wenn zu weit g dichen. zur Gewinnung leichter und schrscrer tpuituvicr tzietranke, wadrend, - r ''tf.t.n' t wenn tym nuizzenig lnyail geiyan wird, alle nabthafken Bestandtheile! sich in ihrer größten Entwickelung. Reife, Kraft und Nahrhaftigkeit aufstapeln, wie wir dies bei den Malzeiakten sehen. ßast jedeS Lan hat seine besondne Küche und Getränke Der Südamerl kaner liebt seinen Pulque, der Südsla? seinen Pflaumengeist (Slivovitz), der Nüsse seinen Borsts, ein sehr anaenehme Fermentatisnsprodukt auS Faßkohl, Nü den oder Kleie. ? " , 'Wie manchmal e!n Genie im Verbor genen blüht, gedeiht auch manche kulh narische Specialität und Künstlerschaft lange unentdeckt und unbewußt ; so ahnen die Bewohner der Balkanhalbinsel nicht, daß sie vorzügliche Weine besitzen jund daß sie Sauerkohl, Neisspeisen und Voh neu unvergleichlich zuzubereiten oerste he,; andererseits läpt sich der Morlake und Dakinariner im Gebirge nicht träu? men. daß er einen Verstoß gegen! den guten Geschmack begeht, wenn er in eine tmprooisirte Erdhöhlung seine Milch gießt, und sie da zu Käse werden läßt. Alles au kulinarischer Originalität über bietet aber der Eentral'Äfrikaner, er, ans Warigel an Salz, die Butter auf ähnliche Weise würzt, wie der berüchtigt und deshalb mit Haft bestrafte Berliuee Köfefölnikaktt. . ' ' " VomJulande. Siebzig Frauen haben in der Stadt )!ew Z)ork Licenzen für den Verkauf von Bier, Wein und Schnaps. Außer Ohio gibt es nur noch einen Staat in der Union, in wel chern der Gouverneur keine Vetogewalt besitzt, und das ist Nhode Island. ! r.U ni die Fingernägel z u schonen, hat ein Genie ein Taschenmesser erfunden, dessen Klingen sich öffnen, wenn man eine Sprungfeder berührt. A uf einer Farm in l) e r Umgebung von Providence. N. I., be findet sich eins der größten und reich üeu. weun nicht das allerbedeutendste Granitlager östlich von den Black Hills, New Jersey und New ärk crwählen ihre Gouverneure auf drei Jahre, und von den anderen 42Staat'en krähten neunzehn lhre Gollverneure i;us vier Jahre. ! Die Entwickelung de r Baum' tvollsamen Industrie ist bereits soweit olirae zürnten, da das daraus aewöN n.ne Oel bereits für die meisten Zwecke das berühints Olivenöl erfetzt. Als Frau eines Amerika nes darf zede Ehinejm jetzt die Ver. Staaten belreten. Mit Hllse der (ihr cags'cr Ehelcheidunqsgerichte ließe sich da ssir einen unternehmenden Vankee ...i.3 fE?X'i:i ... - i., t'jSiat vc;iy;tji iiiutyfu. Thomas A. Edisons Vater ist im Alter von 88 Jahren noch kör perlich und geistig rüstig. Er ist stolz auf seinen Sohn und gesteht zu, daß er dn.-ch das Gaue dtljelben vollitanylg nbcrascht worden ijh i " Ein Primchen Kautabak kostete einnn äußerst, frechen Burschen Samens ÄttGklney. in ?iew Aork fünf Tage SlraZarbcit aus Blackivells Jsiand. - McGilney hatte sich auf einem Balle so fchmählich betrunken, daß er.in der Ttknkelheit der Nacht ein fremyes Hai?s für das von ihm bewohnte hielt una in dasselbe eintrat, zumal er mit cixxzm chlunel die Hausthür zu ötsne vermocht hatte. Wegen dieses Bergeh.'ns wurde er verhaftet. Noch hatte er zeincn Rausch nicht völlig überwutt sen, als er dem ' Holimrichter Düng vorgeführt wurde. Dieser stand nach Anhörung der Sache gcrade im Begriff. 'McGilney von der Anklage groben Unfugs freizusprechen.' als der An'geklagte durch eine unverschämte Frechheit die Milde des Richters verscherzte. Der Richter ist ein 'Freund des Kautabaks und hatte eine damit wohkaefüllte sil berne Dose vor sich ' ans dem Tische steh.'n. McGilney sah die Tose' eine Zeitlang mit verliebten Blicken an und ehe der Richter seine Entscheidung noch zn Ende gesprochen hüte, 'entführte der Äugekkagte aus der . richterlichen Dose ein Primchen in seinen Mund. Dies ging aber Sr. Ehren über das Bohnen tlch. Er fuhr wüthend auf, schloß die Dose und Herrschte'den Angeklagtettn seinem strengsten Tone mit den Worten an: Wer gibt Ihnen das.Recht, von mcmem Tabak zil nehmen? " Das kostet Ihnen fünf, Tage Strafinsel. - Ein so unverschämter Bursche,1 wie Sie, muß. wenn ec betrunken ist, nach .Nummer Sicher bracht werden." McGilney traute sich hinter den Ohren und meinte: Taz ist der theuerste Tabak, den ich bis jetzt zwischen die Zähne bekommen fuh " ' " , - . ; ' '" ttfly -ji?1;, :f'i l'll'L. ... '!. ;: w;-!: ' i. i c b e r i n E h e f e s s e l vSä ö hinter Ktostermaucrn, 'dachte die Nichtk des ,Millioaärs Patrick Lynch in Phoe. , nir nahe Syracuse. N. Zj., Frl. Mamn Pendergast, als sie vor einiges Zeit mit dem Zungen Martin A. Hutchinson davon lies und sich mit ihm trauen ließ. Die iunaen Leute liebten sich bernnnia
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lich, ihre rlrern wollten aber' nichts von einer Heirath, wissen. Mawies Familie ist römisch-katholisch, HutchinscnS bekennt sich zum evangelischen Glauben. Mamies ' Vater ist ein wohlhabender Mühlen bejiKer in Phönir, HutchinsonS Familie wohnt in demselben Orte und Martin' hat seit einem Jahre sein rigev ms Geschäft daselbst und ist erst zwaV ziA Jahre alt. Um die liebende Jung frau aus der Nähe des Geliebten zu bringen, hatten Mamies Eltern An stalten getroffen, sie dem Kloster des Heiligen Herzens am Hstdson zn iibc geben. Eines Tages reichte Frau Peitdcrgast mit ihrer Tochter nach So racuse,, damit sich diese von ihren Sreun den verabschiedm könne. Auf vorherige Vcrständignng zwischen dein liebenden Paar war auch Martin nach Syracuse gereist, .und eine Stunde vor Abgang des Pacisic Erpreßzüges wurden Ma miö und Martin im Eongreß Hall Hotel von einem Friedensrichter a traut; Aus Chicago erhielt die Mutter des jungen Frauchens eine, Depesche vom Zungen Ahentann. 'worm 'er' lht mittheilte, daß ihr Töchterche sich wohl besinde und ;,;daß : sie , Beide , nach einer kurzen Hochzeitsreisen zurückkehren ronx den. . Der junge Hutchinson besitzt einiges Permögen ebenso .auch-'seine Frau. - ' ' : ,::t;- , D ie Eingeborenen . v o n Neubritannien,' einer Inselgruppe tU lich von . Neu Guinea, sind, von mittlerer Größe, ' die Männer, größer'und stärker, als die' Frauen. . Sie gehen vollständig nackt, nur die in der Nähe der Küsten wohnenden, wo sich eurovalsche Nlederlanunacn und Mlttio. nett befinden, tragen ein Tuch um die Hüften. 'Ein deutfchcrJngenieur, Na mens V. . lttnemann, welcher von der deutschen Regierung nach der Insel u lJ. . ..A.- -M , . 'k " t junoi . war, um ireiilgleuen ver cew Gutnea.Eömpänu" und Ansied' lerir Zu regeln schildert den sckreckli. chen Anblick, welchen der Kannib'alis mns dieser Wilden aus ihn mächte; Eingeborene, welche sich gegen die Ge setze des Stammes versündigen, werden und verzehrt. Icb werde in meinem Leben das Ereignis nicht vergessen.' - von dem ich Augenzeuge war,- sagt Linnemann in .der Be schreibung eines dieser kannibalifchdn Es war wett von der Küste entfernt. ' Wate es naher gewesen, würden die Wilden nicht gewagt haben, Menschenfleisch zu essen, denn alle europätschen Reglerungen thun Alles, - was in ihrer Macht steht, diese Gräuel zu unterdrückend' Ein junges Weib -hatte sich des Ehebruchs schuldig gemacht und wurde unter großen Ceremonien aetöd ii : . rt- ..rx .r. k . und so ruhig wie möalich nach den Ge ie. -t-ic, uc uuu un ucuciincr icur woh'nheiten. d.'s Stammes. Die. älte sten Mnner (Medizinmänner) . hatten die Todcsjtrafe zu vollstrecken, und nicht einer von den übrigen Eingeborenen erfuhr7wcr den' TodesstreZch vollzog. Der Körper wurde darauf gereinigt und tttStiicke zerschnitten, die Theile wur den ,dann in 'Mewiirblätter gewickelt und gekocht.: Ich hatte von allen die sen . Vorgängen nichts gesehen, wußte, k.rr., - t. .r ..w rr . . '.noczirn, uy nnc ocionoere eremome vorgenommen wurde. Ich sührenöch das Entsetzliche, als einer der Knaben auf den 'Platz ! zukam, wo ich mich be fand,: und: mir ein Stück dieses Flei schcs zum Genusse darbot.' Es kam frisch vom Feuer' und dampfte noch, und al):ich''Nähermsah!MdecktichdaK & der Oberarnt eines weiblichen Kör vers war.? ' , r Bet einem Empfang du Frau Nob-rt Garrett in Baltimore kürzlich pflöget? lebendige Vögel unter den zur Deioration des Saales' aüfge stellten Patinen Und anderen Pflanzen umher. '! Immer noch besser, -als die Angewohnheit, todte Vögel an die Hüte .j Pl . . . '' ' - , ' ,! ' " .. t zu ueacn. - - ," - : ; Ha Ich von Missouri. Na tionalabgeordneter, : ist ein Sports mantt.' Er geht gern Und häung auf die Jagd und findet großes .Vergnüge daran, beim Mittagstische seine Jaah abenteuerzu erzählen: Er ist ein Land. wtrty. aber emer. von der orte die den Pflua nicht mtt eigener Hand führt; schnelle. Pferde interessiren . ihn 'mehr. Er ;ft ein Mann von Geistesgegenwart, . loow..-::" w i-zt im gui vicyuci. uuu tui wüiuc sicher Geschichtenerzähler: Deutsche sealnachrichte. ; . ' (- , ; ":' !; , j - - ' I1 ,' "t !; ," ' P ?o vi n ; Brä ndenb u r g. " Berlin: Der in der WilSnackerstraß mit , iemct;! Fruw,? ; : einer 1 7 ähnaen Tochter und einem 5jährigen Sohn , in besten ! Familien- und Vermögensver haltnissen lebende Kaufmänn) Julius Ludwig Wepchat im Askanischen ,Bade Selbstmord begangen. : Mit qeöffueten Adern und einem chuß in der Schläfe wurde er m der Wanne, llegend todt aufgefunden. ... Für., die verzweifelte That sind Nicht die geringste Beweg gründe ernchtlich. Der Beamte der 'Preußischen Hypotheken-Versicherungs Aktiengesellschaft" Bock, welcher binnen 2z Jahren Mark unterschlug. dann noch Mark Relleaeld ein steckte und nach Amerika flüchtete, wo er jedoch bei seiner Ankunft festgenommen würde, ist von der Strafkammer au 6 Jahren Gefängniß , verurtheilt worden. Elfe Schaf, das einzige Mitglied der FamllieD?velchMiS , dem Familien morde in der Sträne XL mit dem Le den Davongekommen ist, hat nunmehr Ersatz für die verlorenen Eltern aesun den. 'Der Spielwaaren handler Franz Hoffmann, Müllerftraße 160, ein lang -...-V. V. V.9 . zuuriger (jicuuu vrs üuici ve ver waifte n KrndÄ 1 dl I. die Bestallung als Vormund für die Kleine und entschloß sich später, da er selbst in kinderloser Ehe lebt, die Else an Kindesstatt anzunehmen. Als An denken an die entsetzliche " Mordnacht trägt Else an der linken Schläfe eine uefe Narbe; sonst stnd alle Folgen blZ ans ?em" aenna satr;,öet:fTrawn' HaW)KeMesZzMnamen Schreiben bemerkbar macht, völliz ge schmunden. Interessant ist es daß das Kind sich bezüglich seiner Vergangenheit auch jetzt nur noch dunkel erinnert, dag es früher einen anderen Vater, Mutter und Geschwister gehabt hat. Der Veraolder.Otto in dn Ahemberaerstr'. fand Abends bei der WMw seine WobnuNa sewe Ebefrarrttbänak.'ur:d
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2 vaS "4 Wochen alte' Kind durch Bett, stücke erstickt vor. Grund zu der schreck lichen That ist. wahrscheinlich Schwer? muth gewesen, wovon die Frau schon seit längerer Zeit Spuren gezeigt hat. Der Distillateur Hermann Pick, der im Spatsommer v. I. mtt emer Unter bilanz fast einer halben Million seine ä " n ii c .k .. . zjaylungen elNsieuie. wooei ueme euie msammen weit über eine Million Depps uten einbüßten, wurde wegen einfachen Bankerotts zu zwei Jahren. Gefängniß oerurtheilt. Anläßlich des am 24. August,. I. z-.l begehenden bMlähri gen Stadtjublbäums in Nauen habe die Behörden beschlossen, den Piatz am neuen Rathhause in einen Schmuckplatz umzuwandeln und un Mittelpunkt aus einen Granitssckel eine Bronzbüste nig Friedrich Wilhelms aufzustellen. 'Pr ovinz Ostpreußen. . ' t Jn'Köniasber'a: Dr. med. Paul Michelson Docent an der Universität und Specialarzt für Nasen, Hals und i ..! . - r-.j ""tvWV.. Vauuranlyeucnz lerner oer wlaolge richtsrath a. D. Gustav Prin;, Frau Minna Minuth, geb. Bro cheit; Jrt. Mathilde Förster. Die Strafkammer ' . .r jw .i. 'r..ri - ' ff veruriyeilre ven yieugrn - enrrllil,uuvschaftSTepositkükassen.Rendanten -Karl Gustavs , Schm.' 5wegenUnterschlagüng amtlicher Gelder im Betrage oW 14,400 Mark u ein 5abr Gefänaniß. ! Die 73jährige Fischerwittwe Tledtke m Fljch 'bauseri welche vörÄnlaenÄkhren.in nerhalb .weniger Monate ihren Mann und drer erwachsene Söhne in den Wel len verlor und seitdem dem Wahnsinn vertallen war. fubr. wle bäuna vel Heu lendem Sturm.. Abends in einem Kahn m die See hinaus, um ihren todten Angehörigen Hilfe zu bringen."- Mm nächsten Morgen fanden Fischer I das arme Weib, die' Hände gefaltet, starr und steif im Hintertbeile: des halb mit Wasser aernllten Bootes, feie war todt. - i - Wegen Verdachts des Giftmordver suches wurde" die Altsitzerfrau Paw lowski aus Zimmawoda verhaftet ,Sie soll einem Kätbnervaar.-dem. sie ibr Grundstück verkauft hatte, welches sie gern zurückhaben wollte. Gift in i das Etten gethan babenn'Grünfließ ist die Besitzung des Gastwirths Heybutzti Niedergebrannt. 'Wie Bewohner tonn ten nur mit Mühe das sackte. Leben retten. Bürgermeister Giehler, in Pil. lau feierte fein 25jähriges Amtsjubäum. Die Stadt ließ ihm em werthvolles Silberaeschenk überreichend .Der! als Voltsdlchter in weiteren Kreisen sbe kannte Gerbermeister Wilhelm Stephan in Pillkallen stürzte sich, durch erhebliche Vermögensverluste in hochgradige sSr regung verseht in einen Teich md; er trank. Kaufmann Louls 'Ziehe, und Kaufmann Julius Hutecker in Tilsit haben den gerichtlichen. ConkurS aNge meldet. Wegen des Verdächtes,der russischen Regierung Spionendienste zu leisten, - wurde der russische Sprachlehrer Beckowil) von Tilsit ausgewiesen, an die .Grenze gebracht und ,dört der russischen , Behörde übergeben' die ihn freiließ. Ueber das Vermögen des in Wormditt ansässigen Kaufmonns Hub. Splanemann ist das Eonkursverfahren eröffnet worden. . -' P r o v i n z W e st p r e u ß e n. t In Danzig: der dortige dänische Eonsul. Civilingenieur Müller, ,1364 der erste dänische Offider auf Alfen, welcher den Uebergana der Preußen be merkte und die dänische .Besatzung alar mirtez serncr:' Polizeirath Wenzigz der Jnspector des Forts Kalkreuth.,Feld. webel Ehmielowski; ' Kaufmann ,G: Krause,' Kaufmann Hermann" Kraatz; Kaufmann Juk Cäsar? Block; Pen,. Steuer'Con!role!lr.Cd. Fr. Schultz. ! Der Buchhalter bei der Stadthauptkässe Barchmin beging sein 25jähriges Dienftjubiläum. Wegen Wechselfäl. schnng wurde der Kaufmann Wilh. Conr. Schwärm zu I Jahr 6 Monaten Gefängniß verurtheilt., f In Bi schosswerder Sanitätsrath ' Dr. HolderEgger Der' Rentftr - Gostrin ;in Briefen wurde, während ee -in seiner Wohnung - Mit einem' Freunde Karten spielte, vom Schlage getroffen. , der sei nem. Leben in wenigen Minuten, ein Ende ' machte. ' ' In Tirschau her Besitzer der LöwenApotheke, Kasimir Megierski. - 'P rövi nz Pommern. Durch das königliche Gericht der 3. Division ist der Sekonde Lieutenant Georg Karl Gustav Kieckebusch des Cöl berger Grenadier-RegimentS Graf Gnei fenauL.' pommerifches) No. 9, geb. am,23. Juni 1866 zu , Brendemehl in Pommern, durch kriegsgerichtliches Er kenntniß vom 23.', September 1891, iu contumaciam für fahnenflüchtig lDeserteurj erklärt und i zu einer Ge'ldouße von 3000 Mark verurtheilt wörden.'Wegen schwerer 'Sittlichkeitsvergehen an Schulmädchen ist der Lehrer und KantorTanck in Nepplin in das Bezirksgesängniß zur .Untersuchungshast über geführt.,' worden. Der ,Sohn', des Händlers '.Riebe ' in Brenkenhofsnialde, welcher von seinem - eigenen Bruder' ge legentlich eines beim Pferdeausspannen rntstandeilen'StreiteS mit einem Messer! schwer verwundet worden war istim Krankenhause gestorben , Der.Ban. kier Leo Heymann in Otolp würde we gen. einfachen Bankerotts und ' wegen vollendeten Betruges in 17 Fällen so wie wegen eines vealuchten HtruSeS zu einer. Gesammtstrafe ' von 7' Jahren Zuchthaus, 'einschließlich der, ihm vom Schwurgericht zuerkannten, 2 jährigen .ucktbausstrase. verurtbeilt .i Werner wurde aus. eine Geldstrafe von .3000 Mark, an deren Stelle int Unvermö gensfalle des Angeklagten für - je 15 Mark ein Tag Zuchthaus tritt, erkannt. Die . Stickereifabrik Wolgaft, welche etwa '300 Arbeiter und Arbeiterinnen beschäftigt, wird nach 20jähr. Bestehen jetzt -ihren .Betrieb einstellen. Während des jüngsten Sturmes sind auf dem Nordergrund, bei Eöslin die Boote der Fischer . Joachim und Fritz Anngl gesunken.'' Beide Insassen sind ertrunkenHsZWMiM :. HX!&':.M-"if 4if " "" ;-! i '" ! " ' ' ' "' Provinz Posen. f:r ?'vah' lrW:'"-t'''''itt'B- ;k'JsJ.'; ;A : ' ' v- " Bromberg: f Der Rentner, Julius Gamm. Der Eiseubahuassistent Müller in Bromberg . traf' Nachts , in seinef.Küche einen fremden Mann, den er für emnr Einbreche?' hielt .und durch einen RevolverschüÄesäbrlich' erwan
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f Ist da? beste Heilmittel gegen die der schieienen Leiden der Lunge und Kehle, wie Hüften. Heiserkeit, Bräune, Erkält ung. Engbrüstigkeit. Jfluenza.' Luft röhren Entzündung. sowie gegen die ersten Grade der Schwindsucht und zur Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, wen die Krankheit, schon tiefe Ein schritte gemacht hat. Preis. 25 CmU. oete. ''er Almmerlnantt :. Bahr in Posen, ein als ruhiger, .nüchterner und . . , 1 " f . i ' o . ' -! . oitoer vilveiier oeiannier cann, gao einem achtjährigen Sohne' eine Ohr eiae, die unglücklicher' Weise wohl die Schläfe getroffen haben muß, den der Knabe fiel in Folge des Schlages sofort todt zu Boden. Der Bater. übe? die Folgen feiner Züchtigung entsetzt, griff hierauf zum Revolver und machte uch seinem Leben ein Ende. Der Altsitz Johann Matuszewsti in Gorsin ?war seit mehreren Taaen verschwunden.! Da ein Perbrechen vermuthet würde, wurde auf polizeiliche Anordnung der, Wald und die Schonung bei Gorsin durchsucht und M. etwa 20 Schritte von! der Straße in der. Schonung todt aüsae funden. Die Leiche lag auf dem Ge licht und hatte zwei Verletzungen' am Kopfe, die von Schlägen herrühren. und eine tiefe Stichwunde unter dem linken Auge. Als muthmanlicher Mr der ist der Schwiegersohn des Ermorde ten. derKäthnerPrzemorsklaus Gorsin. verhaftet. In dem Dorfe Kirschdorf brach in einem Kätbnerbause Feuer aus. Drei Kinder, ein sechsjähriges Mädchen, ein vier- und em zweuährt aer Knabe, kamen in den Flammen Um. Köni grelch Ba yern. In Bernbeuern der alte Schnei derwirth". 1 Er erreichte das Alter mn 96 Jahren und neun Monaten und hat dabei unermüdlich bis m die letzten Mo nate gearbeitet. In dem Weiler Hir zau hatte der Gütler Schober von Met ten vor einem halben Jahre ein einzeln stehendes Haus gekauft, das er mtt t' ner Frau und Schwester bewohnte. Dieser Tage wurden nun alle drer Per sonen in dem Hause ermordet aufae funden. Der Student ,Emil -Rohr aus Essen wurde IN, Erlangen wegen Betheiligung an einer Schlägerei, j bei herein Mensch das Leben verlor, zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt ; ! er wurde anfänglich wegen Todtschlags in Untersuchung aezoaen, well , er beschul digt war, den Schreiner Gustav Wrede durch einen Hled getödtet zu haben.! - Der Privatier ?Jatt Frledr. Fleisch Hauer in Fürth. Die Deuringer'sche Malzfabrik (Besitzer Seyboth) ist nebst mehreren Nebengebäuden mederae brannt. AmPsingstsonntag 1369 wurde der Waldaufseher Schmitt von Singenrein ' erschossen und 'blieb die Spur des Thäters lange unermMelt. Dieser Tage wurden nun, unter dem Verdacht der Thäterschaft, der, Bürger meister von Rüth und ein Tüncher von x jir , jt " i l. . -' " iyulva veryaflet. zeausmann voy mann, Kässirer des Verkrachten Kre ditvereins Haßfurt,ist wegen Flucht Verdachts verhaftet worden. , Bürger melster Bredm. Vorstand des Vereins, hat , das Bürgermeisteramt" srelmiklig niedergelegt. -' Die Wirthin Mantel in : Westheim starb an Blutvergiftung infolge 'Tragens gefärbter. Strümpfe. Zehe und Fuß wurden zwar, ampptirt. jedoch vergeblich. . Pfarrer ' Frey wurde Sonntags' auf der Kanzel sin Hirschaid' wahrend der Predigt ' vom Schlage getroffen und brach leblos zu sammMi r t In Kitzingen Bahnln spektor Walther. -U O t t e r re i ch. Wien: ' Vor' 'Kurzem hatte - indek Servitenkirche - die Wiedereinsegnung des Ehebundes statknnden sollen,' den der Hausbesitzer Josef Weidin ger mit seiner Gattin Klara vor fünfzig Jahren aetchlonen hatte. , Kurz vor der Trau ung erkrankte Frau Weidinger ' und starb wenme Tage später., .Den Kum mer über den Verlust seiner, treuen Lebensgefährtin wart nun Herrn Wel dinaer auf das Krankenlager und nach wenigen Tagen-ereilte auch ihn der v . r '. i : im r .'s oo.. AUs gikicy traurige ..vetfe, er eilte der Tvd den 70jähriaen Einspäu nereigenthümer Andreas Babitsch und dessen . Gattinn Katharina. - Wenige Tage vor Beaeyuna ihrer fubernen Hochzeit starb Frau Babitsch an einer Lungenentzündung und kaum 24 tun den später folgte ihr ihr Gatte in den Tod. nach. Der 6iährlae Schneider meiste? Franz Mäder, ' welcher sich am 27i . November v. I. fünf große Nägel in den Schädel triebe ist wieder vollftän big genesen. Vor einigen Tagen wurde derSickerbeitswackinsvector Frie brich Wittigschlager ' der Abtheilung LandstralZe wegen Unterschlagung ära rischer Gelder in ziemlich, bedeutender Höhe, die er größtentheils im kleinen Lotto verspielt hatte verhaftet und dem Wiener Landesaencht ttnaelterert. - f In Baden der bekannte langjährige Tralteur des Militär. BadebauseS und Hausbesitzer Fridolin Sablonsky, und Iran Elise Gerber, Wittwe deö renom mirten einftiaen Stadt und Badean tes Dr: Gerber. Neulich hat : sich in Eisenberg die 70jährige Försterstochter Frl. Anna Duvisch, Schwägerin des Kaufmannes chlinger, am Thürhaken ihrer Wohnung erhenkt. , Ein lang jähriges Gichtleiden wird als das Motiv der 'verzweiflungsvollen That an,:ge den. Deifer Tage war in Heilige-r kreuzt der Schuhmachermeifler-Fr..ch mit dem' Zuschneiden von Schuhcheilen beschäftigt. Plötzlich glitt Frisch mit dem Schusterkneip aus dem Zuschneide, brett ouS und schnitt sich den rechten Oberschenkel quer durch, wobei er sich die Hauptader abschnitt. Trotz aller ärztlichen Hilfe war Frifch in Folge Verblutung nach . wenigen Minuter schon eine .ei
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Anfunft und Abgang der verschiedenen Visen batMge im Nniot) Depot, Indianapolis. : Vandalia. MsangPostjuz. 7 30nt Express. .. . !I MPm Expreß. . 1 00 Nrn Accomodatlön 4MRm Erpreßt. ..v. 7W $lm Erpreß...., 1100 Ankunft Expreß W Nm lIrpretz ?m Accomodatlön 10 00 f-rn ExpttöA Schneozug.. r. W Vm Accomsdation 7 45 Nm . ( Eleveland,, Eincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis und Cleveländ Division. AbaanaErpreö. i , 6MVm . i?xpr,tp,..z,. 5i5 . Erpre ..;;,..... ... 11 45 V Limited SrHttß. 3 20 Nm ErvreS:, L4SNm Ankunft Sxvreß'.'i. 700rn , 1 1 f(t !rn V(ftVp j ...... V W4.t Limited Erpreß. 11 55 m Erpreß Z. 00 Rm Expreß.'.! ; . 10 50 3lm ?Ä. Louis Division. Abgang Erpreß . . . 7 30Tm Limited Expreß 12 03NM Expreb... 20yirn Erpreb. täalich 10 55 Nm Ankunft Erpreß täglich. 3 W AM 0 25 Vm 2 55 Vm 6 20 Vm Expreg . ; Limited Erpreß..... -Erpreß f.... z', Chicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 55 Pm Accomodation täglich. 7 05 Vrn Accomodation 10 55 Vm Postzug. 300 91m Accomsd. (nur Sonntags) . 00 mm Accomodatlön.. 6 45 Nm Ankunft-RushvilleAccomodatwn.l0 35 Pm Pomüg...... 11 50 Pm JndplS Acc. (nur Sonnt.).12 35 ?!m Accomodation 5 00 Nni Accomodation 10 45Rm Schnellzug. 12 15 Am Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Accomodation 7 10 Vm Schnell.Post 12 01 Nm Lafayette Accomadation. . . . 515 m Schnellzug... 12 30 Vm nkunft-?-Schnellzug 3 2Q Vm Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 5y Nm Accomodation , 15 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß.... 7 45 Vm Expreß... 12 03Nm Danville Accomodation. ... 5 05 Nr. Expreß. IOWNm Ankunft-Expreß. 3 l5Vm Danville Accomodation. . . -10 40' Vm Erpreß.......... Ä40M Expreß N5.Nm Peyria Division östlich. l Abgang Expreß 3 35 Vm ceomodation 5 30 Vm Expreß 305 'Mm Ankunft Expreß H 45Vm Accomodation 00 Vm Expreß,.., lOSOm Lake Erie und Western. : Abgang Erpreß 7 15 Vm Expreß... 1 20 Nm Expreß...... 7 M.Nm Schnell.Expreß 11 10 Nm Anrunft Schnell.Expreß 3 20Vm Expreß.......... lOSO.rn Expre ß. 2 50 mm Expreß t$20pto! Pitttburg, Cincinnati, Chicago ind St. LouiS. " Indianapolis Diviston. Abgana---ExpreK ........... 4 45 Vm , :. ColumbuSAcromodation.. . 900 pm Expreß.... 300 Nm Richmond Accomodation. . . 00 Nni .': Expreß......... ... .... 5 30 Nm Ankunft Richmond Accvmobation 9 00 Vm . Schnellzug .. ..11 40 Vm : i Expreß; ................. 12 M ?!n: Accomodation ,. 3 45 Nm Expreß tj 50 ?!m 1 Expreß ; OOJlm i" i Chicago Division via Kokoms. " AbgangExpreß... ..1105Vm - Expreß 11 30 Nm Ankunft Expreß 3 30 Vm ' , ' Expreß 3 45 S.'m ' : t " . : . ' LouiSville Division. Abgang Expreß .7 3 40 Vm ' Louisville Accomodation. . . L 00 Vm ... Schnellzug.. 855Nm Accomodation 4 3) Nm Ankunft-Accomodation 1025Vm ( Schnellzug 11 00 Vm Accomodation 6 00 Am Spezial täglich lOoONm Cincinnati, Hamilton und Jndiana- " ' : polis. Abgang Expreß '.. 3 55 Vm Cincinnati Accomodotisn . . 10 45 Vm Expreß....... 300Nm Expreß... 3 30Rm Expreß. 6 30m Anrunft Accomodation 15 Vm -. Expreß .................. 11 15 Vm 'Expreß..... 7 45ÄN, Expreß 10 55 Nm Expreß... 12 35 Vm Indianapolis und VincenneS. Abgang Expreß 7 30Vm , ; VincenneS Accomodation.. . 4 10 L,'m Anrunft VincenneS Accomodationll 00. Nm " " 'Expreß: . .. ; . .v . . . . .. 5 OS Ssm Cineinnatt,' Wabash und Michigan. AigmaExpreß 6 30 Vrn Exvnß- "...11 45 Vm Expreß' 45Nm Anrunft Expreß .1 1 10 Vm Expreß.... 5 00Nm , : Expreß .10 50 Nm . ' Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Expreß ... .. .... .. 8 30 Vm Accoinodation ............ 4 20 Nm i Schnell'Expreß.. . . . ..... .11 00 Nm Anrunft SchneüEr?nß ; . 3 30 Vm Accomodation.. 10 10 Vm . : . Ervtt",k . ... . .... 4 45 Vm Louiöville, New Albany und Chicago. AbganoDmreß ... . . . ... . . 12 40 Vm W '$. i? Expreß ; . . . ...... 1 1 35 Vm ;.)i'''',,Monon Accomodatisn t ... 6 20 Nm AnrMftxpreß . . . . . . , . . ß ... 3 25 m &.SRonwi AccWodation t;;10 40 Vm lj3i frtir 6 1'!!' 0't '' ?',,'"" j ,:it; tj ....... . . .. iji,i, t ,: . -16,: l3 2031m ''v;!r , !( : ' 'i iiitj-.ii,'!: :li!j,!v' ,!i (! aV Uni ftirtMlu !) ck. murk fvr , ht irnu tf, Aujun, lr, ixt Jtnt. Htm, Ir, i'bi.:, ru. Oili.r ndufHtll. hjr :m jrr kmi4 r .rr MMtlk Tu Im Oi rorfc v4 lir kMMn, fVr vnhiwirii f tfrrm. " KW mt wrftiL Prtirit.r fr. QJWItttACiU)ilwtlMi,UlM
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75 tmn ist daS einzige Vlst! in Jndiana, Wels ches die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Als Organ deS Wolkes und nicht einer Partei oder Parteiin teressen kämpft sie unentwegt für Freiheit it. Nechi . auf allen Gcbicien des LcbenS, , Die Arbeit des Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und da, rum wirken wir für solche soziale Re . forntcn, welche die Arbeit zur sreude bringenden Lust, statt zur leberdruck, enden Last machen. Jeder fortschrittlich Sesun.tr, söNle es als moralische Pflicht empfinden ?eser der 3ndhna Tribüne zu fein SaS nlchhaMge 5 - bietet eine Fülle untcrhallcndcn Lese NoffeS. . s Der AbottncmctttS -Preis der täglichen Tribüne ist 12o deS Sonntageblatts Jc, bei')er zusammen Cts., per Woche oder 65 Cts. per Mona!. Durch die Post versandt, kostet daS Tageblatt HI, das Sonnkansblatt T . ' 92 he'e Jähr, beide 'zussÄmen -. ... .Ktt in Vorausbezchlung. DrnMsnchsm , v ' ""öP'iii i:!-. i .:;;! aller Art werden rasch und billig aus geführt. Eintrittskarten, Qülttlingcn, " !!' Conftttutlonen, Rechnungei Geschäfts karten, VriesköM, Zirkulare, Programme u. s. w. : ;. ' ' . für Geschäftsleute und Vereine, werden geschmackvoll ausgeführt. mmiwiEimm JndisnapoliZ, Ind.
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