Indiana Tribüne, Volume 15, Number 145, Indianapolis, Marion County, 12 February 1892 — Page 2
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" Um diese Frage uns einigermaßen lidiiu teanirnörf! tu sannen, müssen wir uns vor Allem jme Hilfsmittel und Vorkehrungen vergegenwärtigen, welche zur Zeit vorhanden sind und ange wendet werden. Wir besitzen: 1) stark aus Stahl gebaute Schiffstörper; 2) besiegn diese SchifsSlörper aus vielen Iui nnd wasirrdichten Abtheilungen; 3) .t starke Maschinen öfters zwei, welche unabhängig von einander arbei ten; 4 Tampsst'euer; 5) vorzüglicht ,TampfpumpeN: 6) Rettungsboote und Flöße; 7) ausgezeichnete Navigation-' Hilfsmittel' und 3) tüchtig geschulte 'N.n:lschaften und Osflciere. Um einen Unfall zur See zn verhüten, sei es eine' Hollijion, Strandung. Feuer an Bord oder Bruch der Maschine, oder der schraube, sertte?. wenn der Unfall sich einmal eeeignst hat, um keine Menschen leben dabei zu verlieren, müssen: 1) das Fahneug, die Maschine und di Kessel, genau vorher unter sucht worden' sein; 2) die Lüdunq gut verstaut, 8) die Compasse richtig g:stcllt, dcrcn Abweichungen corrigirt sein; 4 muß ein exakt arbeitender Chronometer. richt!gg?stellte Seekarten, alle NavigatZonZ-Hilssbücher an Bord sich befinden und müssen die Ossiciere mit guten Instrumenten ausgerüstet sein; st) müyen mehrere Hand und wenigstens ein Patcntloth stets zur Hand und G) mn ein stets in gutem Zustande erhaltenes Dampf und Hand fttucr vorhanden sein; 7) müssen die Maschinen und Steuer Telegraphen auf ihre Verläßlichkeit geprüft werden; 3) die Tampwfeife muß richtigunktioniren; 9) die Signaliichtcr müjftn stets l?ell, leuchten 10) SignalRaketen, ein kleines Geschüs und Signal'Flaggen müssen bereit liegen; H) die Nettunzs boote und Flöne müssen leicht auS;u fegen und, RettungsgÜrtel leicht erreichdar, sein; 12) das Mafchinenpersonal muß alle Theile der Maschine scharf im Auge behalten; kein Theil darf heiß laufen: die Manometer müssen gut funktioniren und stets beobachtet wer den; der wachhabende Maschinist darf sich nie zN weit von den Steuerunzshe deln entfernen; 13) die Steuerleute (Quar!e?niasters) müssen strengstens den Kur? einhalten und keinen Irrthum degehcn, ' falls ein 'anderer Befehl plötzlieh gegeben wird; 14) die Auslugposten müsjen scharf auslug:n und nicht schlaf rig am Posten sein, und endlich 15) müssen die Öfficiere strikt Wache hatten und dcr Capitän muß zu jeder Stunde mit größter Genauigkeit den Ort bt stimmen Unncn, wo sein Schiff sich be findet: es muß auch die internationalen Navigations-Borschristen strenge ein holten. Wenn nun alle diese Bedingungen erfüllt sind und auch die gefährlichen Punkte der 5iüste rnit Leuchtthürmen, Nebelhörnern, Bojen und Leuchtschiffen versehen sind, kann erst der Reisende zur ! See sein Haupt in annähernder Sichechcit zur Ruhe legen. Da nun alle diese SicherheitSvorkeh rungen auf allen großen transatlanti' fchen , D 'mpfern neuerer Bauart vor hand:n sind und auf die Pflichterfüllung seitens deö Personals strengstens ge? sehen wird, so fragen wir uns unmM kürlich: Wie 5rnn dann ein Unfall, wie jener mit der Eider" oder jener auf hoher ; See zwischen der Thmgvalla" und dem $ütxH, stattfinden? Die Ursachen - sind ' mannigfaltig. Wer je , auf, transatlantischen ' Passa. gierdampsern gedient hat und die Vor gange .daselbst beobachtet, kann sich nicht verhehlen, daß sich die Capitäne jener Schiffe nur zu oft in recht argen Dilemmas besinden, daß es ihnen oft beim besten Willen nicht möglich wird, Unfälle zu verhüten. Ter Sturm mag heulen und - die - See schäumen und toden. so viel sie wollen, so wird der Eapitan ruhig zusehen und lächelnd seine Anordnungen ' treffen. , So lange der Horizont klar ist, sind unsere modernen Dampfer, der sicherste Ausenthaltsort.Sowie!,, aber der Horizont sich verschleiert. verdüstert sich auch die Stlrn des Cavit5,Z, und wallende Nebel er füllen das H?rz des Letzteren mit Sorge und Unruhe. Ter Grund hierfür liegt m der, That fache, daß unsere maritime Entwicklung einseitig ist. -Wahrend die Fahrge-' fchMndlgmt;vTampstt:',siet5'gröser und der Verkehr zur See stets zahlreicher, w!rd ist miin i in Bezug auf Präventiv mittet gegen Unfälle bei Nebel auch beute noch immer auf die alten Schallznale.! wie: Nebelhorn, Tampspfeife, j- M'nm 1 1 . v rA.i?r. . LZlssSgwilc uns uttonrnllzz?, ungeKxtyxTx. Und dennoch werden diese pci mitiven Mittel genügen, Unfälle zu verhäten, wenn sich eben die Kapitäne strittest an die Ravigations-Borfchriften hmteu'und' ) tten:jmfeCaIoir Menschheit mehr Gcduld haben, resp, die Dampfer-Gesellschaften ihren Kapiiänen die Einhaltung einer bestimmten Fahrzeit nich gewissermaßen ur Pflicht
rnaajcri wurden, xvprere orZchrikl steht zwar nirgends geschrieben oder cje. druckt, denn dann würde ja der $ap; tän im Falle eines Unglückes von , der Verannvortung entlastet sein, sie fcc steht aber trodem. Versehen wir uns in die 2ate des KapitSuS. Tcr Neb.'l tritt cin, ü:.d wir sollen nun, den int nationalen Vorschriften entsprechend, die Fahrgeschwindigkeit des Dampfers auf ein ÄiniWum' reduciren und die SÄallsianale ertönen lassen. TaZ lcn
tere befolgen wir. da5 erstere nicht ganz. Warum? Wir haben unsere Gründe. 1) wo! len wir nicht z hl Zeit verlieren:. 2) untren wlr. dan i.i oere fecacl um Dampfschisse ihre Jahrgeschwindigkm auch höchstens auf die Hlstreducircn; 3) ist das Fahrzeug bei sehr vermindere ter ahrgefchwindlzkcit nur schwer zu steuern. Kommen wir wirklich- in Gefahr, so können wir dieser nicht einmal rasch genug ausweichen, und es ist im mer für unsere eigene Sicherheit vor thcilkZfter, ein anderes Fahrzeug, wenn es eben unvermeidlich werden sollte, einzurennen. als selbst eingerannt zu werden. Wir fahren daher mit nur halber Fahrgeschwmdlgmt; das ist aber für einen Ocean-Passagierdampfer eine Geschlvindigkeit von 910 See MölieN PCs lUNOe. .Nun sind die - Nebelsianale . auf eine Cntsernung von höchstens zwei See meilen deutlich vernehmbar. Wir ut nehmen daher das Signal eines anderen Schiffes auf eine Entfernung von circa sechs Minuten Fahrzelt. Da das andere Fahrzeug aber auch sia aus bei Fahrt befindet, so wird diese Fahrzei! auf vier, ja oft nur auf drei Minuter reduzirt. Haben wir das Signal ver nommen, so horchen wir Alle ange. strengt auf das zweite, um uns zu ver gewisser., aus welcher Richtung du Gefahr droht. Es vergeht dabei wiese, eine Minute. Vielleicht hat aber bet Andere das Signal zu gleicher Zeit mit uns gegeben, , wir hören dann ihn un er uns das zweite Mal nicht; wir war., ten. eine kostbare Minute verrinnt unc plötzlich taucht der Bug eines fremder Schines aus den Nebelmassen auf. Jel heißt es handeln, mit einem Blicke du Lage erfassen, das richtige, Commandc dem Qüarlermaster geben, und sausenl muß das Dampssteuer dem Worte auch richtig folgen. Zugleich läßt der Ofsicier die Ma schine'reversiren und der Maschinist muß auch schon die Steuerhebel der Maschini in der Hand haben; keiner dieser Leuti darf jedoch auch nur . einen AugrnblU lang feine Kaltblütigkeit verlieren. Dann sind wir vielleicht gerettet. Bicl leicht aber.wür die FährgeschwindZgktt oder der Kurswinkel der beiden Tan pser zu groß; dann folgt im nächste.' Augeriblick ein furchtbarer Krach unt das Unglück ist geschehen. Wen trifft die Schuld? Wenn dann die Leute in ihren Zeitungen den - Bericht von dem schauerlichen Unglück gelesen haben, sind sie auich schon mit ihrem ttr theil fertig. Sie verdammen den Cpitän oder seine Officiere, und wenn it fptter wiedcr leseil. daß die Capitäne. resp, die Mannschaften, freigesprochen wurden oder wie dies , mit dem Eapitan des am 16. März-189 l bei Gibraltar gesunkenen Anchor' Linie Dampfers Utopia". wobei 567 D!en schon zu Grunde gingen, der Fall war daß d:m' Capitän nur eine Rüge zu Theil wnrde, so wundern sie sich uns begreifen nicht diese scheinbare Milde des Seegerichtes. Wird der' Nebsi den Fahrzeugen jc? der Art' schon auf der hohen. See gefährlich, so muß dies in der Nähe der Küsten, wo nicht nur Uutiefcn und Riffe zu vermeiden sind, sondern-auch der Verkehr ein . bedeutend größerer wird, in erhöhtem Maße der Fall fe'm. Der Leuchtthurm, die Signalbojen und Leuchtschiffe sind bü , klarem Weiter sichere Wegweiser i des i CapitänS, und wenn sie der Nebel verdeckt, dann treten fast immer von jenen Punkten aus die Schallsignale in ThättgZeit.' Nun ist -lber dennoch bei Ncbüwctter der EapiUn im Nachtheil, da selbst an ' den am besten beleuchteten Küsten jenen 'bon Großbritannien die LeuchlthÜrme und -Schiffe meist auf. größere Entfer nungen von einander errichtet sind, als das Schallsignal zn reichen vermag. . , Wenn nun der Capitan weder die Leuchtfeuer sehen.' noch aber die Nebelsignale vernehmen kann, wie'' soll er wissen, wo er sich befindet? In diesem Falle hat er ein einziges Hilfsmittels auf welches er sich, wenn es richtig angewendet wird,' mit ebenso großer Sicherheit verlassen kann, wie auf den Leuchtthurm' oder die Boje. Dieses Hilfsmittel, die'er Wegweiser im Nebel ist das Loih.s Warmes dem Ca. pitän gelungen, einen oder selbst zwei Tage vor - dem Erreichen der Küste astronomische Beobachtungen machen zu können und dadurch die Lage de Pchifscs genau festzustellen, so kann er auch auf dem Wege des sog. de&ä recköning (Berechnung der Lage des Schiffes ohne astronomische: Instrumente) von .dort ab jenen Punkt an der üste erreichm. welchen er erreichen soll. ' '. - Die modernen Dampfer sind näm lich so vorzüglich gebaut - daß selbst bei stürmischem Wetter , . ein $ geschulter Steuermann das Fahrzeug nahezu stets im gegebenen Kurse halten kann: Ueberwachen nundle diensthabenden Officiere genau . die Einhaltung deZ Kurses in diesem Fa lle . müssen sie wenigstens von fünf zu fünf Minuten auf den , Compaß sehen , berechnet der Eapitan genau die Wirkung 'dcr auf - den Seekarten verzeichneten Meeresströmungen auf das Schiffe und ebenso die Ein wirknng der vorherrschenden Windet das sind alles Kräfte, welche das Schiff aus seiner Kursrichtung - drängen läßt er ebenso innerhalb jeder Stunde die. Fahrgeschwindigkeit deZ Schiffes messen. so muß "''er' mit E in bcrech nunz aller dicier Faktoren genau den ZeitPunkt Annen, ''nn Nähe eines bestimmten Punktes an der Allste sich"he,sindetsiÄ'' MunHfftritt'bellNe erfahrenen Schiffsführcr os Loth an Sie stelle des Leuchtfeuers. Er läßt Lothunaen vornehmen und tappt sozusagen seinen Weg nach dem. Hafen. Weil fsfa : ii it r.vt V1)f ftd.iti 1 ober selbst bei aenaueyen Berkabren
Zlt'a deaü reikonmg durch fast UnkvNtrollirbare ?lb.i?c!chungen beim Steuern vcs Säziffcs an Zuverlässigkeit einbüßt, so läfzt ein jeder Kapitän bei Nebclwetter schon auf gcöhere,Euksernungen vom Landes as Tiefseelolh w:rsen, um sich seiner Sache zu vergewissern. Um je Doch das Loth werfen zu können, fei eTiessee oder Handloth, muß die Jähr geschwittdiglcit des Schiffes fast ans Null reducirt werden und das ist ein grsßcs Uebel. Es ist d.r Hauptgrund, warum rnch genügend ge o!h:t wird. Ten Kapitänen stehen lo ausgezeichncte Küstcntaricn zur Verfüguug. und die Beschaffenheit des Sccbodens,' besser llnfDinheitcii variiren meist so sehr, daß sie milielst der Loth-Ergebnisse dit Resultale ihres lsat r?!oo!n fast
lmzner zur ab io! uten (vew.zzhelt steigern sönnen. Bei fleißigem und rechteiti gem Lothen wird nie ein aewaltlger.
moderner Tampfer stranden. Wie aber schon erwähnt, erfordert fleißiges Lotheu . viel Zeitverlust, weshalb man es auch gewöhnlich bis zum letzten Au genblick ausschiebt. Das nervöse We, sen d:r Gegenwart hat auch den See fahre? ergriffen. Ter Zeitverlust beim Lochen einersektZ und der allseitige Ei fer einander, zu überbieten, andererseits, und zwei Ursachen, welche direkt oder indirekt Schisssunfälle herbeiführen, welche alle modernen Erfmdungen und Porbesiernngen. die zur Sicherheit der Ncisenden zur See getroffen werden, zu Schanorn machen. Oben rourde schon einmal erwähnt, daß die Entwickelung unserer maritimen Technik einseitig ist. Ter heutigen Fahrgeschwindigkeit tntsprich: das heutige Loth und das Schall' signal nicht mehr. Man hat bereits Bersuche gemacht, sich mittelst elektrischer Apparate bei Ncbelwcttcr zu verständigen; bisher haben.s:ch diese die Tampspfeife ersetzenden Fermneldc-Apparate jedoch nur un vollkommen erwiesen. Auch mit dem Loth sind Verbesserungen angestrebt worden, jedoch ebenfalls ohne günstige Resultate. Von welch dringender Nothwendigkeit diese Berbeffernngen sind, zeigte uns das Stranden dcr Eider" wieder einmal in größter Deutlichkeit. . Ätanche werden, wenn sie die Land' karte znr Hand nehmen und die Stelle aussuchen, wo dies stolze Fahrzeug ge strandet ist, sich fragen, wie es möglich sei. daß das Schiff dahin gcrietb. Biele werden genügt se:n. du Befehlshaber der ..Eider", Eapitän Heinecke, der Un erfahrenheit zu zeihen, weil es eben seine erste Fahrt als Ea pitän war. Dieser letztere Umstand kann nber vor einem Seegericht gar nicht in .Betracht kommm. weil Eapitän Hcinecke schon jährelang als erste? Ofsicier gefahren fein muvte und gewiß in Bezug aus Füh rung eincs Dampfers des .Norddeutfchcn Lloyd" ebenso viel Erfahrung besitzt, wie irgend ein anderer, Eapitän jener Flotte ehe cr-selbst mit der' Fühnnxa d:r Etd:r" betraut wurde. - Wie kam er aber dazu, sich um circa sechs Meilen in seinem äearl reakonmir" zu verrechnen? Wie kam es, daß der erste und auch der zweite Offizier die beide mitrechnen müssen sich eünlsaüs verrechneten? Es wurde oben bereits erwähnt, das; das ded reclco" nmr" niemals ganz zuverlässig ist da Faktoren hinzutreten können" deren Wirkung auf das Schiff fclbst der scharfen' Beobachtung sich - entziehl , neöstöei wnrdö aber auch hervorgehoben, daß das Loth, die oftmalige Handhabung desselben,, den entstandenen Fehler corcigiren hilft.' ZSarum hab:n denn Kapitän Heinecke und seine ersten Offiziere einen Fehler von circa sechs Meilen in dr Berechnung nicht ausgedeckt? Es kann , nur ängmonimeylwer den, waZ schon oben erwähnt wurde. daß. . n:n inSglichst Zeitverluste zu ersparen. d':e oftmalige Handhabung dcs Lolh.S bis zum keZsca Augenblicke' quf geschoben wurde. ? " Das alte-Wjti Hut sich wieder einmal in seinen bösen Folgen gezeigt. Daß man nichswchsän: t;e:mg 'gewesen wäre kommt !)lcr, ganz . auzzer. ,vraae. denn ttlbst auf jedem alten Kohlendampser st... rli.''0....L. r i . ' " . -1 v. ma uapuan uno cannasi roaureno Nebelwetters äußerst wachzam. ' Jcses Scemanncs bemächtigt sich in solchem Falle ein starlcs Gefühl der Unsicherheit. welches ihn. selbst wenn cc wollte, nicht'zUrRuhe kommen läßt. Daß nun im Falle der Eider ihr ' Eapitäwwegen dbs Unfalles verantwortlich gemacht werden wird, ist klar. Jemand , muß der Sündenbock sein.- - Es wird aber kaum einen Seemann geben, welcher Eapttan Hemecke moralisch nicht von aller Schu ld freilprechcn würde. Er mag. von der Wucht feines bösen Schick MS niedergeschmettert.- nachdem das UlUliück aeichegen. Nicht 10 aehandeltha öen. wie ein alter im Dienst ' ergrauter (zapttän. - Als zu dem Auaezlblm ie doch, in welchem das Schiff strandete,' c. i, - rj'- .-.'t v-if'i ti Qi rr gcioiß gcnuu o gcganocii, mir jeder andere Eapitän gehandelt, haben' würde. Die Hauptschuld liegt in diesem speciellen Falle an der mooerncn Hast, an dem Bestreben der Gesellschaften. Records" zu brechen., und hauptsächlich an der eznicttlgcn Entwicklung unzerer mannmen Technik. .. - Vom Gerrnmander. ' ' " :,. ' . . . fi ! .:; , y -s ':!!!:;, . . - ,f.S;r4-. i j;--'f Jetzt, wo im verschiedenen taaten wieder gerrymander!" wird, ist es wohl zeitgemäß, den Ursprung des seltsamen Worte zu erforschen. Der Vater desselben soll angeblich der einstige Gou verneur Elbndge Gcrry von Massachu settZ sein.' Dieser theilte den. Staat in neun Wahldistrikte! ein' ündIieß eine kolorirte Carte davon anfertigen, welche von weiten gesehen einer Eidechse niqt unähnlich sah. . Eines Tages fragte ihn ein !Freund. was' das für eine sonder' bare Karte sei, worauf Gerra erwiderte, es-sei ein .Salamanders ' Der Freund sah , sich das) Ding .näher an, erkannte dessen richtige Bedeutung und. meinte, der Narae Gerr?mandcr" werde viel passender dafür sein. Dieses gab der WahsAeographie?thren NJeoDDxrHAMÄclTm Wahkgcographie nur den Namen gegeben. erkunden hat das Ding ein Zlnde rcr. und zwar war das dcr große ameri konische Patriot Henry. Sein Gerrizmander" wurde schon 1738 bei dcr ersten Eintbeiluna Vircü.
nlens in Eonzreßdiftricte durchgeführt. ' Ter blampf la damals zwischen Föde raliften und Republikanern oder, wie Iesferson dieselben später umtaufte. Demokraten, Man hatte damals zehn Vertreter deö Staates im- Eongrcsse. Als aber der Staatveingeiheilt wurde.
fand man. dan die Föderalisten die Ueberhand hatten, und Henry setzte es in der Gesetzgebung durch, daß OrangeEounty. in welchem Madison wohnte, mit sieben anderen, von denen nur eins föderaliltijch war zusammen geworfen wurde, und im ersten Congresse waren in Folge dessen :- die virgin'schen Repu blikaner ganz bedeutend in der Mehrhcit. Dank Patrick Henry's Wahlgeo graphic, dem ersten historischen ..Gerry'nander." Bom Inlande. Amelie Rive sE Händler erklärt, sie könne nicht Worte und Bilder finden, um die Qualen der Grippe zn schildern. . Wenn selbst die Worte und die Phantasie dieser Dame nicht ausrei chen. dann ' muß die Grippe allerdings furchtbar )tn. . Dr. Buckley. das Haupt der Methodisten in Amerika, ist der Ansicht, daß über 59 Procent der Einwohner der Ber. Staaten an Zauberei glaüben. Der Herr Do:tor sollte wissen, daß man leicht Irrthümer begeht, wenn man von sich auf Andere fchließt. . Der Präsident der Welt. ausstellungs-Commission. Thomas W. Palmcr ist in dcn 33. Grad der Frei maurer erhöben worden. Weitere Kla. gen über Baufälligkeit der Ausstellungsgebäude werden nun wohl nicht mehr gehört werden, ' wenn ein solcher Sachverständiger die Aussicht führt.' . Der Gepäckschaffner Witliam W. Wilhelm 'von der Pennsylvania Eisenbahn hat drei Millionen Meilen zurückgelegt, ohne etnen einzigen UnglücksfaU zu erlebend Der Mann ist der reine PolykratcS und sollte von einer Bersicherung'gefellfchaft gegen Unfall engagirt werden. Ehas. H. Benedict. seit mehreren Jahren confidentieller Buch halte? sür H. Eläy Bascom von Troy, N. A.. den voraussichtlichen Präsident, fchafttsandidaten der Vrohibitionspartci, 'ist nach Unterschlagung betrachtsicher l Geldsummen verduftet... Man soll seine Spur bis Atlanta, Ga., verfolgt haben. Durch, falsche Einträge wußte er seine Betrügereien zu ver decken. Se nator Hill hat d u r ä seine plumpen Manöver zur Hintertrei bung der Nomination Elevelands eim förmliche Revolution in der demokrati schen Partei von New Pork hervore' rufen.' In der demokratischen Natw' nalconvcntion von ,1334. als die Tämmanyten ihren ganzen Einfluß aufboten, um Grove? Elevelands Nomination zr verhüten, erklärte General , Bragg vor Wisconsins Wir lieben ihn der Feind wegen, die er sich gemacht hat!- und ein Applaus folgte, der die Wände deö Ge, bäudes erschütterte Hr. Hill schein! das vergessen zu haben. ; . Der , Pr an ge r; 4 welcher i u Staate Delawar'e' noch immer gebraucht wird, ist von ' altmodischer' Beschaffen heit. ' Er' ist mitdem' Prilgelpfostev verbunden . und eine lange Planke erstreckt sich durch den oberen Theil des Pfostens der Löcher enthält, in welchen Hals nd Handgelenke des' Berbrechers festgemacht werdenwährend er selbst aus einer Platsor,m steht." , Die Stellung ist eine nbcrauS fchmerzhastet. Die' Schärsi .der Strafe am Prügelpfosten hängt vollständig von der Laune des Sheriffs . ab.' dä das Ktetz nicht vorschreibt.' mit welcher Gewalt tr w" wwt auSthnlen ; UmUut ... , mit jedem Schlag bis 'auf die Knochen durchhauenaber schon seit' vielen Jahren wird die Prügelst! afe nicht so grau faaz angewendet. ;. ' 'c. ' . A ti'ch' B n ffal oi n Ne w York hat - eine Aü von Nipper-Jack" . abn in weiblicher oiestalt Es ist eine Katzen. seindin. die es auf dieVertilgun der Naler und armen Miezchen abgejehev hat j AllfIer Ostseite; derDtadt wer den Katzen von jedein Alter und . jede: Sorte ohne. Erbarmen meuchlings um's Leben geLr.icht. , , Virginia- .Eherry' nNÄ Pcachstraße ' in : jenem Stadttheilt scheinen die bevorzugten Jaczdgründk der Katzenjägerin zu jein und an jedem neuen. Morgen sieht man die Straßen lnit einer Anzahl, von Katzenleichen . be deckt. . Tiejeuige welche sich vorgenom? inen ' zu ; haben ' . scheint, '. das Katzcw ge schlecht anszurotten,' wird alsemjuw ges, hübsches, gutgeklcidetes Frauen' zimmer 'beschrieben, das einen rothen Matrosenhut und rothen Schleier trägt. Sie gebraucht zu ihren Mordthaten vergistctes Fleisch,: das sie in einem Korbe mit sich trägt und den Katzen zuwirft. wo sie sich blickeni lassen.' 'Innerhalb drei Tagen ht man tiirzlich nicht wenigcr als ' zwclhünocrt Katzencadaver aal oen Straßen, geschafft. 1 . ' Deutsche Loealnachrichten. IV Elsaß.ohringen)I , :!: , ; " i; ; h. . fc ' ft, ', , i. I 'V i : , . ' ' ' Vor : der - Straskammer des Metzer Landgerichts stand der katholische Pfar rcr G ad oi von Hargarten, angeklagt wegen Veeb.echen gegen die Sittlichkeit. Das Urtheil lautete auf 4 Jahre Zucht haus. In der Neujahrsnacht wurde der Arbeitshof der Gebr. Bühler. Bau. Unternehmer , in Mülhausen, ein Raub der Flammen. Der Gesammtschaden wird auf ungefähr 150,000 Mark ge schätzt. Strafanstaltsdirector Gkauner in Pfalzburg ist zum Bürgermeister wieder ernannt worden In der Nahe der Station Berthelmingen wurde der Bremser Schweichhöffer von Saage münd in dem Geleise todt aufgesunden. Dem Unglücklichen war die Brust einger drückt und die linke Hand abgetrennt. Wahrscheinlich war er von seinem Bremersitzhcja G Der um die Hebung der Karlsruher Kunstschule hochverdiente LandschaftSmaler Jacob Bollweidcr, der mit Lef sing und Schirmer in Karlsruhe wirkte, ist in Freibura estorben.-Tkr KalL.
rer des ?SorschüßvereinZ, Kaufmann Otto Hermann, welcher sich . zahlreicher Unterschlagungen und Veruntreuungen im Betrage von'35M0 M. schuldig gemacht, wurde zu drei Jahren !Gezängniß verunheilt Der ersi seit kurzer Zeit zum zweiten Male verheirathete H. Ruf aus demiHarmersbächle litt schon seit einiger Zeit an Verfvlgungswabn. Er entfernte sich Nachts aus
seiner Wohnung und begab sich, ganz leicht gekleidet, nach dem, zwei Stunden entfernten Hofstetten, "wo er in einen 1 Weiher' ?sprang und ertrank. Wirthschastspachtcr "Blank auf Schloß Werenwag wurde wegen-Verdachts der Brandstiftimg verhaftet. Mühlenhausen. Amts Engen, befindet sich im kleinen. Belagerungszustand. .Infolge der wiederholten nächtlichen Einbrüche und gelegten Drohbriefe wurden seitens der Ortspolizci entsprechende Vorsichtsmaß. regeln getroffen. Es ist untersi.gt, nach der Polizeistunde ohne Ausweis sich auf der Straße aufzuhalten. . Zusammenfünfte in Häufern nach 10 Uhr find nicht gestattet; auch werden die Bürger zu? nächtlichen Wache und Patrouillengängcn herangezogen! -' Herumziehende Karren mit Zweifelhaften ! Persönlichleiten unterstehen, strengster ' Kontrolle. In manchen Häusern, brennt Licht die ganze , Nacht. Der' Landwirth und Gemeinderath Weidner in Neckerau ae rieth mit. seiner Frau in Wortwechsel. Im Verlaufe desselben wurde , er so vomZorn übermannt, daß er mit einem Hammer seiner 7 Frau -derart auf den Kopf schlug, daß sie bewußtlos Nieder? stürzte. Weidner glauble, daß er seine Frau todtgeschlagen habe und machte seinem Leben durch Erhängen ein Ende. In Ogenburg feierten die Eheleute Samuel Bloch' fr. das Fest der dja mantenen Hochzeit. Der Bremser Joh. Wälde von ' Gutach. welcher seit zwei Jahren der Marder" des ' Eisenbahn. gutesaus der SchwarzValddahn,war.: erhielt wegen zahlreicher DiebstähZe, von Bahngütern eine Zuchthausstrafe von zwei Jahren. Seine Fraü erhielt 4 Wochen und Jakob RutS Ehefrau geb. Wälde, von Gutach 14 Tage Gefängniß : Degen Hehlerei. Königreich Württemberg. . Die neuerbaute Bahnstrecke Nagold Altenstein ist . jetzt, fertig gestellt sl und unter entsprechenden Feierlichkeiten er öffnet worden. In Jselshausen feierte die Gemeinde die silberne Hochzeit ihres OrtsvorsteherS Klotz mit Fackelzüg des ssriegervereinS und einem Bankett -in der Linde. f,Jn Nürtingen der erst vor kurzer Zeit von Gerabronn versetzte Oberamtmann Speidelf JnRavens bürg der ehemalige Rector der Realanstall, R. Heh. ' Die Einweihung und Uebergabe der. neuerbäuten Danau brücke bei Rottenacker würde im' Beisein des Obcrbauraths Euting aus Stutt gart, der bürgerlichen Eollegien der geladenen Gäste und der ganzen Ge meinde in feierlicher Weise vollzogen. s In Rottenburg der' Bankier' Karl nM - ' '- ; Rheinprovinz. Der Zimmermann Mann in Kreuze nach drang in die Wohnung des Mau rersj Kleindienst, schoß, dessen , kranken Sohn nieder.' schlug die Tochter zu Bö den und verrammelte die eigene Woh nung, : verwundete zwei seiner Kinder schwer , und zerschmetterte sich, als !,die Polizei kam. durch einen Schuß aus einer mit Wasser geladenen Pistole den Kops. Z Wegen Mißhandlung seiner alten Eltern wurde der zu Holt wohnende Agent Christian ' Ernst in Mün chen-Gladbach zu 5 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Der durchgcbrannte Wirth Schilling auö 'Reden .wurde in Hamburg verhaftet.- Das mit ihm geflohene -Mädchen aus Neunkirchen telegraphirte nach Hause um Geld,' worauf der Vater nach Hamburg reiste, 'nm es zurückzuholen. Der Kultusminister hat eine Niederlassung derPatres Fran liifnnr tn (?(irnffm srim ? i 1 1 li Sri jw.Hiivi iik niivm(( vivn vi wvv.v nahme'dieser, Pfarre durch die. genann ten ' Ordensleute genehmigt. i( In Rheinberg der Inhaber der weltbekännten Firma H Underberg'Albrccht, Hu bert Undeiberg sen ' ' Provi nz H ess enNas sau " ; in Kassel 1 die Wittwe des berühm ten Komponisten Ludwig - Spohr. Gegen' den 70jährZgen Großhändler Cramer wurde ein Raubattentat' verübt.) i Der Thäter drang in da? Komp. toir ein und schlug Cramer,' während er sich am Geldschrank befand, mit einer Eisenstange nieder. Durch das Hilfe, geschrei seines Opfers verscheucht, wurdc der Thäter flüchtig und ließ Hut' und Eisenftange zurück.,. Die: Verletzungen Cramers find schwere. Der Inhaber der Getrelde-Großhändlungsfirma Hermann Rosenberg beging in seiner Wohnung Selbstmord, indem er sich die Pulsadem und die Kehle.' durchschnitt. Der Grund zu)er That , soll in großen Börsenverlusten zu .suchen Apothekerwaaren und ' Kartonagenfabrik (ältestes Platzgeschäft) von Ruh! und Sohn, welches - vielfach nach dem Auslande ausführte, hat die Zahlungen eingestellt. , Die Passiva sind bed'eu. tend.-'t der Musikdirektor Heinrich Klahre.' der sich auch l als Komponist, insbesondere für Männergesang einen Namen, gemacht hat. Im Dorfe Hattendorf erschoß' der Jagdpächter, der 25jährige Schuhmacher ' Albert Bug, welcher tm Wirthshaus? mit den Brüdern Möller in Streit gerathen war, den 20 Jahre alten Bauernsohn Valentin Münster, welchen er für einen der Möller hielt. Bug hat sich selbst dem Gerichte gestellt.Der KreiSsekre tär Baabe om Hanauer Landrathsamt ist seit einigen Tagen, zu welcher Zeit er i seinen Angehörigen gegenüber die Absicht aussprach, seinen Spaziergang nach einem benachbarten Orte unter nehmen zu wollen, spurlos verschwun den. Dc? Handelsmann Wilh. Beyer von?Hanau,! welcher iin der! ' trafani statt Eberbach eine ILmonatliche Ge änqnißrafe wegen Unterschlagung zu verbüßen hat, m . der Sylvesternacht aber aus derselben ausgebrochen war, ist hier ' ergrissen worden. Die Ha nauer Bijouterie Großfirma Hugo Zeuner hat bei ihren Gläubigern em Moratorium nachgesucht. Provinz. Sachsen. Der Bankier Greifeuhagen, der, nach, dem er lein Geld dura' unglückliche
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i Der größte Schmerz enstiller anderWelt. Ändert .heilt NheumatismuS, Ncuralgia, Schwellungen, lahnte u. sieife Glieder oder Muökeln, Eicht, Nucken u. Gelenkschmerzen, Ltreuzweb, Brand,, Schnitt u. Vrühwunden, Frostbeulen, Quetschungen, Kovf,, Ohren und Zahnweh, Geschwüre, ze. In allen Apotheken zu habe. PrelS 23 CentS.per Flafch e. Vorzenpecuiatton verloren, Wechlcl,'m großer Menge fälschte, und ihvl andertraute Wecthvapicre veräußerte, wurde ,M 6z Jahren Zuchthaus verurt(e.lt. Der socialdemi-keatische Agitator Lelchenrath ist wegen Äkineids in Mag. deburg verhaftet worden. Der fünf zehnjährig: Sohn dcS Gastwirthcs May in Egeln richteie -aus Scherz ein Tefchin auf; seine siebzehnjährige Schwester es entlud sich aus demselben ein Schuß und traf die Unglückliche ; in den Uater leib, so daß der Tod bald darauf ein trat. s In Erturt: Privatmann' lndr. Lamprccht. ' Rentnerm Wilhel. mine 'Altmann. - Webermeister -Christ.
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Wickcnhagen, Frau , deS .'Gastwirths Wilh. Lcidel, Marie geb.., Reinhardt, Wagenfabnkant Aug. Krüger. Schuhmachecmeister Fried?. , Rosenbaum, Wwe. Georg .Mitz geb. . Schröter, Wässerwerks Eontrolleur Grohnke, Wwe. Toroth Lohmann,' geb. Böger, Frau des. MalerS Holland -Merten, Äma geb. Georg Wwe. Wilh. Stein, geb. Viel. Wegen Veruntreuung von 12,002. M. ist der bei dem Bankier Friedemann in Erfurt angestellte Buchhälter Fricdr. Dieck (aus Hof in Baiern) zu 2jähriger'Gefängnißstrafe der urtheilt worden. f In Halberftadt der Tirector des Domgymnasiums Dr. Gustav Schmidt. EinelAnzahl Freunde des l verstorbenen Geheimen Raths Pro. fessor Tr. v.' Volkmann (Halle) beabsichtigt, dem großen Chirurgen vor der Klinik, in welcher er mit so großem Erfolge thätig gewesen war. ein würdigt Denkmal zu errichten. ' Die Sammlung hat die Summe von nahezu 23,000 M. ergeben i Mit der Ausführung des Denkmals ist ein in Rom lebender Ver--mandterdes Verstorbenen betraut - wor den.' ,, ,: , - : 1 , - ' ,, ..... Schweiz..:. : flJn Schwyz der .Landwirth Äl. Marty. der an der Landesausstellung in Zürich (1833) für rationelle Bienenkörbe ein Diplom erster Klasse sich er warb. Der. alte Brauch des KlauS jägens" artete dieses Jahr in ftüsnacht zu einem förmlichen Uufug aus, so daß das Bezirksamt sich veranlaßt sah, eine Belohnung von 500 Ft. 'auszufegen auf die Entdeckung der Thäter, ioelche sich verschiedener Schädigungen schuldig gemacht habend f In Muotathal die bekannte Frau Brigitta ' Betschart zum SchtttzenhauS-. Zu Einsiedeln brach in.' der Klosterbackerei bei' gewaltigem Sturmwind Feuer " aus. Glücklicherweise wurde der Brandausbruch noch rechtzeitig entdeckt und konnte am ;Wei terumsichgreifen durch energisches "Ein. schreiten ' der Feuerwehr verhindert wer )en.-7-Jüngst verirrten sich zwei I berge? derart, Haß sie, die ? ganze Nacht in. dem ?berha!b Schwyz gelegenen Giebelwald umher liefen, bis sie endlich bei Tagesausprüch einen ' Ausweg fanden. Der nne verlor seine Brieftasche mit : Fr. Z00 .Inhalt in Banknoten.' - Ein armer Holzhacker ,fand das 7 Verlorene, und, kellte 'es dem Eigenthümer zu Handen. - Auf der Gemmi sind Wilhelm Hauth gon Frntigen und zwei junge' Burschen ZramenS Bacher, welche vom Leukerbad tber Gemlm' nach - Frutigen, wollten, verunglückt "indem , sie,! von herunter'allenden Lawinen in die grausige Tiefe zinabgestürzt wurden. ' In Brienz jerrscht Bestürzung über den Zusamnentrach der . AÜg. Kreditbank! in Läse! indem diese mit dem Brienzer Rothhornbahn Unternehmen , ; in enger ( ' Verbindung gestanden. - Jnk tzuttwyl' wurde alS Urheber deS Raubanfalls auf Andreas Burkhard im Schlegel entdeckt der-13jährige, Maure? Friedrich Jlückiger von Rohrbach. .Derselbe sitzt in Trachselwald am Schatten'. Herr Christ. .Etter-Häberli Müller, meister . in Höfen zü Wohleu, welcher mährend mehreren Jahren die Stelle als ttasstrer der Straßenbaugesellschaft zur besten Zufriedenheit , versehen ; hat, schenkte als Beitrag an die Kosten für den Bau der 'Wohlenstraße noch die Summe von 5000 Fr. Von Herrn Albert Borer in Breitenbach wird die Gründung von Viehlcihkassen angeregt. f In Mümliswil ber bekannte Herr Urs Jecker. alt Friedensrichter. Zu Matzcndorf ' brannten bei der Mühle zwei . Häuser nieder. Das erstere gehörte dem Ludwig Fink, das zweite dem Emil Miß, Zimmermann. Vom Mobiliar l konnte nichts gerettet werden. Auch drei Ziegen von Fink verbrannten. Wiß hatte fein Mobiliar für ca. 1900 FrÄ versichert, Fink . dagegen nichts, Es wird Brandstiftung vermuthet. f In Genf Otto Sesscli-Ru. dolf von Oensingen. . ,,,P 3;: nover. f In Bergen bei Celle Notar Oppcrmann. - In Woltersdors ist der frühere Gemeindevorsteher Karl Thiele auf dem Heimwege I aus der Schubach' schen Wirthschast in der Dunkelheit ver. irrt. Er wurde am nächsten Tage au' einer Wiese ' in ! derZ G Colborn-Loge todt aufgefunden. In Celle der frühere Lehrer der reformirtcn Schule Stegemann. f In Göttingen der .Geh. Reg..Rath Prof. de Lagarde. s In Harburg AmtSge. richtörath v. Jssendorf. Der wegen Depotsunterschlagung in Untersuchung gezogene Bankier Theodor Knolle in Hildesheim ist nunmehr aus der Haft entlassen worden und zwar gegen Hinterlegung einer Kaution von 10.000 mii r' "
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'. ... . 7 45 Pm Expreß........ 12 3 Nm Danville Accomodation. ... 505 Rn, Ex??eß..... 1052 31m Ankunft Expreß 315 Vm Danville Accomodation. ... zo 40 Vm Expreß,. 2 40Nm Expreß W ?!m , Peona Division östlich. ,, Abgang Expreß 3 35 Vm .Accomodation 5 30 Tm Expreß.. 3 05 91m Ankunft Expreß ............... H 41 Vm Accomodation 9 00$m Expreß.. 10 30 Am Lake Eric und Western. Abgang Expreß . t , . . . 7 15 Vm Cxpnß. ....... 1 20 Nm Expreß.. ... 7 00 Nm Schnell.Expreß...., 11 10 S!m Ankunft Schnell, Expreß 3 20 Vm Expreß ..... ............ 1 30 Vm Expreß... 2 503!m Expreß.......... 20 Am Pittöburg, Cincinnati, .Chicago und ''. St. Louis. ' ', .. I Indianapolis Division. Abgang Expreß, 4 45 Vrn EolumbuS Accomodation.. . SM Vm , Expreß 300 Nm Nichmond Accomodation... 403Nn ; ' ' Expreß . . s; ... . . .... 530 Nm Ankunft Nichmond Accomodation Vm -Schnellzug ... ...... ......11 40 Vm . Expreß l . .. .7... .'. ...4 .12 50Nm Accomodation. 3 45 Nm Expreß ........... .... .. .. 6v0 Nm . 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Expreß . . ; . . . 7 45 Nm " ' . : ' " Expreß 17. i . . . , , , . . .10 55 Nm Expreß .... 1235 Vm ' ' Indianapolis und VincenncS. ,1 1 , t, ;;:! : ; ' " ... , Abgana--Ex?reß.. . . . ..7730 Vm ' .VincenneS Accomodation..,.' 4 10 Nm Ankunft VincenneS Accomodationll 00 Nm '". v:" 7 Expreß i . .": ; .7 . ,,. ... .5 05 Nm ' '-! VMf' f ", -e i ' , V . (, . Cincinnati, Wabafh und Michigan. - . '7:A:, , Abgang Expreß ... . . ., .... P. . 6 30 Vrn !. .:. Expreß ...... . ..,11 4 Vm - '7!s Ervrek - - - : -; ' 45 Nm .1 . . v" 1 "! v ii Ankunft Expreß . , 7. . ... .. .11 10 Vm ' . Expreß t. f-v; ; A ..'! 5 00 R,n ßM Expreß pif. .4 .i ....10 50 Nm JnoianapoliS, Decatur und Western. Abgana--Expreß . . .... .7.7.. L 30 Vm . ' Accomodation 1 . 77. l J 4 20 Nm ; ' , 7 Schnell.Expreß. .. 11 00 Nrn Ankunft Schnell.Expreß .... 3 30 Vm Accomodation , 10 10 Vm ;;,,:!- . Expreß 'i- . . ' ' r 4 45 Vm i 7i.i7-.r':'-"'ji:'.v Louisdille, New Albany und Chicago. J:.iKWiS. i:,'; "r '7 ' ' : - ,.. '-i. 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