Indiana Tribüne, Volume 15, Number 144, Indianapolis, Marion County, 11 February 1892 — Page 2
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Tte tZglcheTridüuc" kefttt durch dea Träger i2 Cents Per Wscke, feie SonntagsTribäne'' S CemZ per Woche. 33eii zu janraea UCentS der LZ Cn k A per Wo at . Prr s , u gschi ckt iaSJor subHezählung P' per Jahr. Ossice : 130 Ost Maryland Strsbe. I sdmnapolis, Sd., 11. Februar 1892. Das sog. Itthi'ltergcse!;. De deutsche BundeZrath hat sich über "baS Gesetz zurVekämpung derUnsittlich" keil 'ßttinikt, welches bald dem Neichstage vorgelegt wird. Es handelt sich um die Bekämpfung der Unsittlichkeit in je ner Form, als meläie sich das Zuhälter thum darstellt. Die Strafe für Kup. pölei wird erheblich erhöht, und bis auf 5 Jahr Zuchthaus gesteigert, wenn der Schuldige zu der Verkuppelten im Ver kültniß 'bes CbemanneZ zur Chrfrau steht. Tie Zuhälterei an sich soll unter Ge nquitzftrafe ton nicht unter einen? Monat gestellt werden. Also ein Mann, der sich vsu einer Unzucht treibenden Perlon ernähren kSßt.soll schon deshalb ftrafbar werden. Die sog. Kasernirung der Prostitution wird durch da? neue Gesetz jedoch nicht eingeführt. Sodann soll der Psragraph. wel cher von den unzüchtigen Schriften, Abbildung? oder urtoüurtgi handekt, eine Erweitern na, erfahren. Eine - weseutliche Aenderung' des StrafgeseZbuches soll durch die Einfügung des Pawßrsphm vorgenommen werden, tos nach bei der VsrurtheUunz zu Gefüng niß dann, wenn die That von be sonderer Nohhcit oder SittmlssigZeit des Thäters zeugt, uf Verschärfung der Strafe bis uns die Dauer der ersten sechs Wach: n erkannt werden kann. ' Die LerschZrlsng ö.t Strafe soll darin öestehen bafj, der Verurtheilte eine harte Legerftätt und als Äahrung Waffer und Art erhalt. Ti? nngee?)ne en Schar sungen sollen an jedein ontten Tag? in Wegfall lommeu. Auch soll auf eine mildere VsllstreaungZeife erkannt werwn können. DiUasverscharfun- ' gen sollen dann auZgeset werden tön rien, wenn der körperliche Zustand de? Verurthülten den Vollzug nicht zulaßt. Von dieser Bestinununz werden nicht dlon die Zuhälter betroffen werden, sondern belspiekZseife auch die Rauf bold?, welche auf offener Straße rohe . Schlägereien beginnen, harmlose Passanken beschimpfen. Frauen wörtlich od:r thätlich angreifen, ferner die sog. MeffnheZden, und Andere mehr, auf d:ren That die Merkmale der besondeerschZrfungZn auch auf die and jneicher, rückralugen Bettler, herabe kommenen Spieler, Trinker oder MüsziWänger angewandt werden können Schlicfilich soll die Lanoespolizeibehörde ermächtigt werden. Prostituirte, welche ! den polizeilichen Vorschriften zuwider handeln, statt in ein Arbeitshaus in eine VegerunZs- öde? Erziehungsaw statt ddcr in ein Asyl zu bringen. Juden ht der ttulottsarmee.
n Äwhhcu un) Sittenlosigteit zu treffen. Ferner soll eine Aenderung dahin getroffen werden, daß diese Straf
'i;f! Neulich hatte ein Herr NodzerS in MiMerdtt großen Monatsschriften einen jiÄritfd erscheinen lassen, in welchem er , die B.'liauptung ausstellte, daß es keine 1 jüdische Soldaten in der Umonsarmee ßN'gegeöev hab?.. Als Antwort darauf LMoat - Vu '. ..frankfurter Aeituna" viele
' Zuschriften erhalten, in welcher , 1 RodgerZ acl absurdum geführt wird. Eine dieser 5Zuschmten. welche Ncb au?
M, ptinf : frühere Einsendung betreffs des MAGenexal Salomon und des Major RoH?Pngärte bezieht, lautet wie folgt: SK-Tsr Aegründe? dr Familie Rosen- " garten in Philadelphia wanderte im MMabre 1843 anZ Kurbeffen aus. Voir
Hseinm Söhnen traten während des Vürgerkricges drei als Freiwillige in 'ß blk Unionsarmee ein. der iünake im
Altr von kaum 17 Jahren. Der er wähnte Major NoMzartm trat einem WKavallerlekegiment bei. das aus der WElile von Philadelphias Jugend formirl MDwürde. Er wurde an seinem 2 t. Ge ,burts'ag bei MurfreeZborough, TenVWeLM'AnSer Spitze 'jenes ÄeMN.'nts vom Tode, ereilt. Citt alterer Bruder, WlZKMMt I. G. Rosengarten, MWälhleG zum Hauptmann im Stäbe deZ Generals ReynoldZ und nahm nach Beendigung des Kriezes als Major sei !', neu Abschied. Von diesem Herrn rührt MeiTln 'ln'den Ver. Staaten wohlbekanntes Buch her: Der deutsche Soldat in den Krieaen der Ver. Staaten", . das auch unlängst in deutscher Ueber seZung von Ch. Grosse bei Theodor Kay in Cassel erschienen ist. Von der Consefsion der an jenen Kriegen bethei ligt gewesenen Deutschen ist in dem Werk jedoch nicht die Rede. Der dritte, kaum 17jährige Bruder, trat bei der Artillerie als - Freiwilliger ein, wurde bald nachher wegen Tapferkeit beim Patrouillendienst zum Unterossicier befördert, später jedoch wegen Erkrankung entlassen. Als die Rebellen auf Penn syloanien marschirten. trat er nochmals in die Arm.'e und machte die enischeidende Schlacht bei GettySburg mit."
JtalienlfcheDucAe. ' Ueber die schon vom Kabel erwäbntk italienifchetzTuellstatiftik schreibt? Dr. Hans Barth: ' ' ; ' .' Ist da in Rom soeben eine Statistik der Duelle erschienen, die seit zehn Iahren in Italien, stattgefunden , haben. Daß diese Statistik übrigens etwaZ lückenhaft, ja, was die letzten beiden Jahre anbetrifft (d. h., nach dem In krafttreten des neuen bezüglich de? Duells sehr strengen Ttrafgefepbuches), sehr lügenhaft ist, versteht, sich von selbst. Interessant iü es nun. zahlengcmäk zu erfahren, wie oft man sch in Italien, diesem Eldorado des ZiveikcmpfeZ, binnen zehn ! Jahren duellirl bat. nämlich von 1879 bis 1859 nicht
wenige? als 2759 mal, eine bet dem Mangel jeder Studenten und B?Am-mungsMensuren-Pradezu verblüffende Ziffer. Und zwär fchkuq man fi'N 2439 Ml auf U tM. u'antefc schr :' el iedten SSbek iwas freilich ganz anders, als in Deutschland geschieht; Km, man haut und sticht absolut ohne jede
Bandage, mit nacktnn Qbeclörocr und avancirt und weicht pntf, wie es (tu I nem gerade paßt); 17' Mal aus Putoken. W Mal auf Tegm ffloret) und 1 Mal auf Revows?: bei all dieser blutigen Schlächterei gab es. merlwürdiger Weife und was auf die Vertraut' beit des Italieners mit dem Säbel fechten schließen läßt, nur 50 Todt?, schwere. 1400 mittelschwere und 1141 leichte Verwundungen. Und um cuu, schlugen sich all' die kühnen Helden eigentlich herum? Die Meisten selb,:verständlich aus Gründen journalistischer Polemik, die hier im Rn zum Sä bekreuzen führen kann (971), und aus Gründen intimer, d. h. galanler. Ziatur (730). Daß auch in 29 Fällen religiöse Discufsionen zum Duell führten, klingt beinahe unglaublich. Was die Kämpen ihrem Stande nach betrifft, so waren dieselben ganz überwiegen) Journalisten und Militärs (einschlief!ich Kadetten und Unterofficiere; keytm haben übrigens denselben Tuellcoder. wie die Ofstciere und fechten ihre Ziveikämpfe auch in den Kasernen aus); dann folgen Advokaten, Teputirte. Philologen zc, schließlich Bankiers. Dichter und Sänger. Seit das Zattardelli'fche Strafgesetz Duellanten und Aerzte mit drakonischen Strafen belegt (bisher freilich nur theo retifch). hat der Unfug der Oeffentlich' keit gegenüber etwas abgenommen; rscnigstens enthalten sich 'die Blätter in den meisten Fällen, Ort nnd Stunoc des Duells zwischen den Redacteuren dieses Wurst, und jenes Käseölättchens schon vorher lärmend anzukündigen und später die welterschütternden Pro. tokolle, ,' Erklärungen ?c. der Herren Zeugen , in extenso zu veröffentlichen. Das politische und journalistische Duelt aber thatsächlich und völlig in Italien auszurotten, ist ein Ding der UnNög lichkeit, sintemalen der in der Oeffent lichkeit stehende Mann, der. wenn auch aus principiellen Gründen, ein Duell ablehnte, für immer gebrandmarkt dastehen würde. So kommt es denn, dajz fast alle Politiker und Journalisten über mehr oder weniger gestickte Wan gen, Äkasen und Arme verfügen ein Zustand, der einem deutschen Dnellfa. natiker geradezu als der ideale, erscheinen 'NUß." ' . Kronprinz Nudolfö Wittwe. Es bestätigt sich, daß die Erzherzogin Stephanie, die Wittwe des am 30. Januar 1389 zu Schloß Meyerling ver storbenen Kronprinzen Rudolf von Oesterreich, sich in München mit Dom Miguel poir Braganza verlobt hat. er Brauttgam tt das paukt der zwei'Hanötl ist die eine unlängst mit dem Tode des Exkaisers Tom Pedro 11. im Mannes stamm erloschen, während das portu maln Maria da Mona ausaeztorb ili. 'ie azuw oaran. oa Die porlu giesische Linie Braganza so früh zeitig erlosch, tru in gewisser Weise der Vater des jetztgen Bräutigams der Erz Herzogin Stephanie, jener Dom Miguel von Braganza. welcher 1823 als 22jähriger Jüngling mit der damals 9jährige Königin Maria da Gloria vermählt und zum Regenten von Por tugal ernannt wurde der aber später einen Staatsstreich in Werk septe und sich selbst zum König von Portugal proklamiren ließ. Doch mußte er feinen Treubruch bü szen. denn Dom Pedro der Erste zivana ihn aber durch Waffengewalt. a,.f den Thron zu verzichten und in der Verbannung zu leben, während das aus der spateren Ehe der Konigin Maria da Gloria hervorgegangene Haus Vra ganzaEobura die in Portugal Herr spende königliche Linie aeworden ist. tCi fK! . . . w Der verjagte Dom Miguel vermählte r?x ii oi..r:: at.n.'. . m. neu mil rlnzcjuu oruzew von Löwen-stein-Wcrtbeim Aofenbera und lebte seitdem zumeist auf dem Schlob Heubach in Bayern. Aus dieser Ehe chinterlie Dom Miguel außer sechs Töchtern einen Sohn, den - am 19. September 1353 geborenen Dom Miguel, den jeyigen ii n .'i i : 2 i:.. v. t.-. cuuiujuin oer Erzherzogin lepaanle. Diefer. ein reaelrechter Vetter des ver storbenen Erkaisers Tom Pedro des Zweiten, ist zur Zeit Oberstlieutenant in der österreichischen Armee beim nebenten Äusarenreaiment. Oberstlieutenant Dom Miguel 'von Braganza ist schon seit els Jahren Wittwen Als StammHalter der prinzlichen Linie von Braganza vermählte- er sich frühzeitig, im Alter von 24. Jabren. mit Vrin;elsin Elisabeth von Thurn und Tarisl die ihm zwei oyne, und eine Tochter schenkte und im Noch nicht vollendeten 21. vebensiahre starb. . Die Enherzo gin Elisabeth die hinterlassene Tochte dH Kronprinzen Rudolf., ist 3j-Jahr alt.' Erberwun Steobanie bat ifii 23. Lebensjahr noch nicht vollendet. ,st also elf Jahre jünger, als ihr Bräutl gam. - i - Xlai der ute alte Zeit. Necht passend Strafen fanden sich früher im Ful aifchen und in Henen für weibliche HauStyrannen. Im ehemali gen Fürstentum Fulda nämlich erhielt sich, wie die Täzl. Nundfchau"schreibt, bii an das Ende deS achtzehnten JahrHunderts das Rechts daß , da fürstliche yofmarschallamt. wenn ein Mann' von keiner Frau Schläge erhalten hatte, die Sache !, untersuchte und ahndete. . In feierlichem Zuge zogen nämlich die Hoflakaien in voller Livre. an ihrer Spiy Hoffourierenach der Wohnung der Ehelerne ; vor dem Zuge rruz man eine Fahne, die die häusliche Kampfscene :darfleIIteE! An Ort und Stelle angelangt, deckte die fürstliche Dienerschaft das Dach ' des HauseS ab und zog sodann ebenss feierlich wieder ins Hoflager. Daß dieses half, kann man sich leicht denken. Noch kräftiger war die Behandlung kratz und lchlaamchtir Frauen in öemn.
vrinzlichen Nebenlinie des Hauses Bra aanm. welch' kedteres sich bekanntlich in
inien waltete. Aon diesen
Vot mupe nämlich die döe Scan auf einem Esel uucherreiten und der Ehnnann, der 'sich hatte schlagen lassen, mußte den Esel führen. Ja, eS bestand von ein eigenes Eselslehen, welches die Fsmüis vsn Frankenstein besä, die je nen Esel zum nützlichen Gebrauch zu stellen hatte. Tiefer Krankenstein'sche Esel wurde bis an das Ende des se'chszeh.iten Jahr bsndertS geißiq bttmtzt und bald nach D nmstndt, bald nach Pfungstadt. bald nach anderen Orten, wo arme Mannn d?ck ein böse5 Hauskreuz Angst und Netb litten, geholt und mit der holden Bürde belastet, während der eigens licbe E,rl. der sich hätte mißbandeln lassen, neben dem unschuldigen Gcau tlner em herzog und es lenkte. " (Diesen nützlichen Brauch bzt, soviel wir uns erinnern, der Maler Graf Neichenbach in einem originellsn Gernlve illustrirt. Es führt den Titel: Wie das böse Weib juftisicirt ward" !d zeigt die g-immige Sünderin, die rückwärts auf einem E'e! sitzt und von Stallknechten
escortkrt wrv. Der lüde Mob läuft iubelnd hinterdrein und bewirft die böfe Sieben", mit faulen (Iiern, traVenkoly und ah !:chen schönen Dingen. ,;e cscknee zunzeu fit gryen ta:. Ein in Brüssel lebender flotter Jung sesclle, der das Schioa venalter mehr als erreicht hatte, denn er zahlte schier sie benzig Jahre, hatte infolge seines stets in der Fluth, nie in der Ebbe befindlichen Portemonnaies das hohe Glück, sich keinen auf materielle Güter bezügliche Wunsch versagen zu brauchen. Aber in der Bruit des alten Bonoiyants lebt ein ihm in unerreichbare Ferne entrück.es, bildschönes Ideal von 17 Jahren, feine leibliche Nichte, welche sich beharrlich weigerte, den Liebesschwüren des gre'i fenwften Onkels zu lauschen und sein gcldenes Heim als rechtmäßige Gaitin mit ihm zu theilen. Elternlos verdiente sie lieber ihr hartes Brod als Gouvernante ungezogener Kmder, als un:e? solchen Umständen eigene zu erzieben. Da erhielt sie. welche in Ant werpen in Stellung war, plötzlich folzendes Telegramm: Onke! liegt m Sterben, komme!" Diesem Rufe folgte das gutherzige Mädchen sofort. In Brüssel angetanzt, fano sie den kranken, fast todt scheinen)eu Onkel von ernsten freunden umgeben. Mit ersterbender Stimme wies er auf sein nahes Ende hin und bat sie, ihm die letzte Seligkeit au' Erden zu bereite und einzuwilli gen. seine Iran zu werden, wofür der bereits anwesende Notar sie in dem schleunigst aufzunehmenden Testamente als Erbin von des Onkels gesammten vermögen zu be;eichaen habe. Das icbone Kind konnte dieser goldenen Perfpective nicht widerstehen. . Das Testament wurde sogleich rechtsgiltiz. ebenso der durch Stothtrauung am öranlenöette in Gegenwart gesetz iicher Zeugen unmittelbar darauf geichlossene eheliche Bund, dem deS Geschickes Mächte diesmal eine längere Dauer, als die Betheitigten glaubte zugedacht. Sei es, daß !ie Jugend' kraft feiner jungen Frau dem todtkran' ken Manne ein Heilfluidum gebracht oder das langersehnte, nun endlich erngetretene Glück als Heilmittel gewirkt genug, der Zunand des Kranten bessere sich plötzlich so schnell, daß er üsi Abense desselben Hages bereits mit seinen Freunden zu scherten begann und am Mntaz des nächsten seine schier nierergedonnerte Zrau mit zärtlichem Lächeln zu eine? Ausfahrt aufforderte. AVer das Glück, weiches der jungen attm den Mann erhalten, konure ke.ne Grenzen. Ein fremdes Eonsulat zeig'.e i!zr an demselben Tage eine ihr von ett-er verstorbenen Großtante zuzefallene Erdscha't vo. circa 40,0M, F'i? gleich zahlbar, an. Nntee Thränen beschwor sie den Guten und Onkel nun, qeaez dies gan',e ihr zuzefallene Capital ihr die Freiheit wieder zu ge den, rn welcher ue sich als arme Gou bernanie fo glücklich fühlte, und in eine' Scheidung zu willigen. . Der SiebenigiZhrtge aber weigert sich entschieden' dies zu thun. Er hofft, mindestens eH Älter von hundert Jahren zu errelÄ?n und will sich inzwischen die beharrlichste Mühe geben, die Liede der jungen Frau nach jeder Richtung zu gewinnen. Viel Glück! (D. Red.) Fsri mit dem Griechischen? Die Muttersprache dir Musen", wie rv ... ffii ir. . .:ri:. 1 in vuiij. ro.s rlcuula,c g.liulmi hat. scheint in Zukunft dem Lehrplah d:r bumaniJffcben Gnmnassett Teu lands aanz verloren eben tu sollen. Man ist eben heute zu der richtigen Ast? Üi-flrtHI AA.f.1i4' VlH VlSv. IT. "'" Vi)"" "-" " eimm bequemerenWeefchnelleru. besser zu erreichen sei. als dem mühsamen Turchqualcn durch das fremde Idiom. Das Verdienst, wieder neuerdings aus dai Werth der deutschen Ncbcrsctzungen hingewiesen zu haben, gebührt neben Anderen vor AUM dem TäWger Gymnasialprgsessöe'Dr. in seinöm Vortrage: Tie, Zukunft dH griechischen Sprachunterrichts 'auf - bin Gymnasien." , ' '.:;. Schon feit Jahrcu macht sich ein mcklichc? Rückgang im grammatischen Wissen der Schüler geltend, es wird scheinbar ein so geringer , 26erth . auf das gelegt, das die. Schüler- nur mit Mühe lhi? Klassiker verstehen. Dr. Bahn'ch wirst - im , weiteren,, Verlaufe seines Vortrages die sehr berechtigte Frage nach dem Nuen des Griechischen für das praktische Leben auf. Juristen und Mediziner bedürfen desselben fast par nicht: die wenigen Wortstämme, die zur Erklärung 'einzelner tmiim dienen, können leichter und schneller auf andere Weise -erlernt , werden. Es blelbt also nur ein ganz kleiner Kreis von Fachgelehrten. , die d.'s Griechischen thatsächlich nicht entrathen können. Für diese 'glaubenslreue Gemeinde würde aber ein fakultativer Unterricht vollkommcn' genügen, da sie den Haupttheil ihrcr Kenntnisse doch erst auf der Uni ersit.it erwerben. D i e H o f s n u n g i st d a d Brod dcr Armen''., fagt ein Sprichwort, aber e? wi.d leider für die Meisten zu spät gebacken.
Oom Jnlande. ; In Hartford Eity. Jnd., wuldc vor einiger Zeit der zehnjährige Willic mith von der Hauskatze feiner Eltern gebissen. .Seitdem gederdct er sich, lvenn !, er seine, Krankheitsanfälle hat, wie .eine Kake, Er miaut und kreischt.. springt auf Tische und Stühle und Leuten die sich ihm nähern, auf om Hals. Der Docfarzt weiö aus die sen Krankheitserscheinungen nichts zu machen, zumal der sonstige Gesund
heitszustand des Knaben normal ist. In Edgcwood. Pa., legte an einem bitterkalten Tage ein junger Bursche Namens Moffat, um einigen Genossen die große Kalte der Eisenbahn schienen zu beweisen, seine Zunge auf eiue Schiene der Pmnsylvania-'Bahn. an welcher sie auf der Stelle feftsror. so das; Moffatt sie nicht mehr zurückziehen konnte. Erst mittels herbeigeholten hei? hen Wassers gelang es. die Jrostbande der Zunge zu losen und zwar nur knapp vor der 'Ankunft eines Schnellzuges auf demselben Geleise. Uncle Billy" Sullivan von Fairpcrt,'N. Y.. 107 Jähre !alt, ist wieder frisch und munter,, seitdem er die Grippe überstanden hat. Er schreibt seine vottreffliche Gesundheit und sein langes Leben' der Thatfache zu, daß er sich stets nur um feine eigenen Angelegenheiten gekümmert und, seine Nachbarn immer so behandelt hat,- wie, er von diesen behandelt zu werden ge wünscht hätte. 'Der alte Mann hatte fünf Sßhne in per. Union,Armee Professor Leo v om S m i thfonian Institut jänt gegen den Unglückkichen amtlichen Regenmacher General Dyrenforch folgende zerschmetternd gelehrte Anschuldigung los: ..Seine E$ perimente haben dazu geführt, eine irr thümliche und karrikaturenhafte Ausfassunz über die richtige Leitung legt timer ' meteorologischer BeobachtMtgen zu cultioiren." Das ist stark! Her? Tyrenforth sollte diese knatternde Phrase in einen Mörser stecken und dieselbe zud Fortsetzung feiner Experimente anstatt Tynamlt m mc Wolken hmeinfeuern. Ein altes treues Pferd i st wieder in den Besitz des Sachverwaltcrs Hill itt Danville. Jll.. gelangt. Es war ihm vor länger, als einem Jahre gellohlen worden, ztttdem durch meh rere Hände gegangen und schließlich in die Hand? eines Pferdehändlers in Atkanta, Ga.. gelangt. .Ein bekannter Hill's sah das Pferd und machte Hill davon Mittheilung, worauf dieser nach Atlanta reiste, um das Pferd abzuho, !en.. Als das treue Thier feinen srühercn Herrn erkannte, begann es zu wiehern nna zu. bäumen und beleckte sreud: ,. die ihm dargereichte Hand .Hill's. Taraufhin erhielt Hill das Pferd zurück, und .nahm es mit sich nach Danville. R. A Bliven in Brootlyn, N. Y.. hinler dc:n eine Gezellfchaft mit einem Kapital von einer Million Do! kars steht, , ver'pncht mit einem nach seinen ? Plänen gebauten Tampser die. Fahrt über: : denOcea ü .regelmäßig m ehn Tagen? zu machen. Er hat: diel Plane bis in's Einzelne ausgearbeitet und; gedenkt noch vor Ablauf von drei? Monaten ein dreihundert Fuß e langes Palastschiff zu dem. Kostenpreis , von auf dem Meere zu haben, Der Dampfer soll die Form einerHachi und im Allgemeinen das Ausfehen - der großen : Palait'Tundoampfer erhalten und durch .Dampfkraft mtttelsz dreier Schrauben : fortbewegt werden. Die ganze Maschinerie soll auZAluminium Bronze hergestellt werden., weil diese NefallntZfchung,.rin,,ett i ungeheuren Dampfdruck auszuhalten vermag., , ' ' V o r,,k u rz e r cZ ei t h al l i n m Stadthalle oonMew Vork die erste chinesische Trauung stattgefunden., Der Präutfzam ,war Le:n GoöNt, ein Kauf, mann , au? der Mottstrae und die Braul Ah Kim. von der es heißt, daß He vor wenigen ' Bonaten , eingeschmitggelt worden fei. Der Stadtvater Elan, :ey hatte ' die Ehre, die Trauuug zu oallziehen.' Als - Dolmetscher ,:sungirte )er Ehinese, , Lem Wah aus derMott' 'ttaße. z Di? Braut trug ein! einfache 5 'ch:oarzeZ , Kleid und leine graue Jacke. Ihr' Haar : konrde bintenKvon ; rothseide. lun Bändern zusammengehalten und ,hre kleinen ZZübchen waren,,, mit perlen b.'seten Schuhen bekleidet. Ter Bräu ngam batte feinen riesigen Zopf unter :inec schwarzseidenen Kappe verborgen und er hatte seinen besten Staat ange'egt und die ' Fuße in neue mit Filz'ohlen ' besehe Schuhe gesteckt ' Im pochzeitshause fand später ein'Schmaus 'tatt.,, bei! welchem i es nicht an Ratten. 3ralenuüd1altderen',ch!nesische -en fehlte. r . il nzweif eih a st wird sich die französische Fabre Dampffchifffahrtszese llschaft die Worte . hinter die Ohren ichreib.m. welche der gewissenhafte und menschenfreundliche . - Einwanderungskommissär OberstWeber kürzlich schriftllch'zuriMäh:MAaitsie Passagiere nicht , bloß als , menschliche 5'.acht angesehen, tondcrn in chumaner Buk zu behandeln. Kürzlich kam der Dampfe von eille mit zchlhuttdert,Zwischendeckspassügieren. , -fti-ft st'''":'J't?t ? . 'l , 'v ''wl, voxunrer, jico. sruiniHeuoen ve'anden. in New Z)ock ab. Eine Anzahl )erselden war. obwohl krank und elend. NftnachKllisAslandgef vo der Ehef des ärztlichen Stabes Dr. ZattnerMshAbal liinmanderer an typhösem Fieber und kin'FraitdleHild WprMWWKKlWht keMbeDMeWe nrzt und, den Eapitäu des Dampfers iur 1 Rede: ihe lahme Entschuldigung Dar. sie hitten nicht gewußt. , daß jene Leute noch weiterer ärztlicher BeHandlung bedürfen. Sofort schrieb Oberst Weber einen Brief an den Agente n ; der Fabre-Linie. der an Deutlichkeit nichts n iüii n f ck)rn''g:ri b c ict'p ä ß t u n ro ort n ; er!!'' ii tc x "10 nderem M F o lgen öel sagt: Wenn die Translerirung dieser Leute von einem Laien angeordnet' worden wäre, fo könnte dafür vielleicht eine Entschuldigung gesunden werden. Aber von einem Arzt zugelassen, muss eine' solche Handlung als.ttnmenschlich,wenn' . , 1 ' t t . n,cyt ais verorecyertzcy oezeiqmr. werden. Diese Handlungsweise kommt mir so schmachvoll vor. dan idi tk für meine
Pflicht gehalten habe, die" Sache gehört gen OrtZ anzuzeigen. Sollte' es sich herausstellen, daß. Falle dieser Art nicht mit Hilfe desBescheS unmöglich gemacht oder bestraft werden können) fo sehe ich mich gezwungen, alle Passagiere Ihrer Schisse so langem an Bord derselben zu
belassen, bis eine gründliche Inspektion ' k! H.. ? Si AlAin tiitvimn( X I INI! ViVLii WfUi IV4Ut4li l Verbindung! stehenden Arztes vorgenommen ist. Der - unvermeidliche Äusent" halt, den ktn folchcs Arrangement nach sich ziehen muß. wird zu bedauern sein; rch wünsche aber dahin verstanden zu werden daß ich jedes mir zuGebote stehende Mittel in Anwendung bringen werde, um eine Brutalität und Unmenschlichkeitwie sie sich !n diesen Fallen man! sestirt haben,sür die Zukunft unmöglich ;u machen." n i n zweiter Abraham a Santa Clara scheint der Dominikaner C. Trubbe in Quebec zu fein, der in französisch-katholischett Kreisen gegen die Sittenverderbtheit der Menschen eifert. Er verurtheilt das Tanzen in den stärkst Ausdrücken und spricht von den schamlosen Kniffen .verheira theter' Frauen:'' Neulich erklärte er. i junge - unverheirathete Frauenzimmer tutten .wenigstens noch eine schwache Entschuldigung, wenn sie ihre Gesichter bemalten , und verderben, um einen Mann , zu , Datiern. Anders aber stehe' es .mit krverheiratheten Frau. Sie habe einen Wann ibre 'Häuslichkeit und ihre 'Kindern - Wozu brauchen sie die HuderMchiel und Schminke? Sicherlich nicht, damit ihr Mann sie bewundexn solle. .Wenn- sie,, es -als . nicht um seinetwillen thäte, so sollten )tefe Zugmittel - doch Hohl dazu', die nen, andere Männer anzulockend Solche Lufführüng müsse aber verdammt wer yth. , v l Herr Edison soll kürzlich gesagt haben daß" ihm seine Versuche, Patente für Erfindungen zu erlangen, viel Geld Woftet haben,' feint Prozesse aber in Patent-Angelegenheiten mln bestens 560,000 weggefressen, hätten,! fa daß er sich viel besser gestanden., wenn er gar keme Patente herausgenommen hätte. ' ' ' " m mm , i Vom Auslande. D'e r jetzt e rs ä, le n e ne amt lkche Bericht über den. Selbstmord des Seecadets Simonsen in ; Kopenhagen fr ächt nch. rote von dort gemeldet wud. dahin ans. daß dem Director, der Schule keine Verantwortlichkeit dafür zufalle. Die That erkläre sich vielmehr aus ubumamgem Genuß aeisttger Ge tränke uud damit zusammenhängender Vollkommenheit. Als betonderer)An laß könne der Widerwille Simonsens gegen einen alteren Kameraden ange jehen werden, da noch am ' Tage, des Selbstmordes imonjen wegen? Regle nentsoerletzung . eine Züchtigung ertheilt hatte. Der Director ist' auf eiae nen Wunsch seines,,. Amts enthoben, aber gleichzeitig aus königlichem Ver? trauen zum Mltgliede der Ersten Käm mer ernannt worden. Es ist nicht anzunehmen, daß sich die AngehZrig n deß Todten und das däntsche Volk ml. dieser Erklärung befriedigen lassen werden. Tte Behauptung, dan ,tn. dem Institut Mißhandlungen der jüngeren Vchuler durch Die älteren vorgekommen meu und scltens der Vorgelegten tole rirt würden unv.dak derartiae Miß Handlungen den Seecadet Simonsen! in ocn Tod gezagt Hätten, erfahrt . eine gewisse Bestätigung durch 'die Angabe, daß der jugendliche Selbstmörder wegen einem älteren Reglementsoexleßung- ze zuchtlgt worden, lei: , - Vordem .K r i e g s g e r ich t zu Oran ,wurde .am 12. Januar der Belgier vanPetteghen. Lieutenant in der fränzösischen Fremdenlegion. zum Tode bttürthellk " Van PHtegheii war beschuldigt, wichlige.Papiere .vernichtet zu haben, und wurde deshalb vox zdah Kriegsgericht, geladen. -Während des hörs zog er plötzlich den Degen ''aus der Scheide und schlug mit der- flachen Klinge heftig auf den -Kops des den Borsi fMenden ; Obersten los:: Van IZetteghen. der gefesselt werden mußte, wurde, nunmehr zum Tode, verürtheilt und' wird voraussichtlich am 30. Januar nandrechtllch erichouen werden. Als ihm das Verdick vorgelesen ' wurde, spie er dem, protokollführenden Eapitan in's Gesicht. Vielleicht legt sich eine obere Instanz noch die Frage vor. ob man nicht 'einen Wahnsinnigen seinem ordentlichen Arzte entzogen habe, und hindert bic Vollstreckung dieses Urtheils. , , Als ei n Racheact erweist sich die Ermordung des ' Oberst Hoo aU. :.. ui.w! öv:.;.- rtc:-jA, jjvuci in juiuuiu. .icjci iuci, Commandeur 'Mdörtiaen slhb'feiilän'jsere'r'Si ''elncbrttftfrt ichen Beziehungen ! zn der attia eines in, Batavja ansässigen Kaufmanns, Are! Holst. , Jüngst, erwischte der, Ehe mann den Galan, dem er sein Haus verboten hatte. in seiner Villa und ließ ihn durch vier seiner Diener mit Knüppeln Mißhandeln und derart zurtchten. )aß der Ofncier noch in derselben )!acht '''''- T A '"i1'": K'"' 1 . i: oerschtco. ic oioaicn ves Regiments, bei dem ' der Eommandeur sehr beliebt war. liefen alsbald zusammen und zoaen nach der Villa, um öerrn Holst rü ivnchen, allem der Polizei und der herbeigezogenen Infanterie gelang es. die en Racheact zu verhindern. Holst wurde oerhaftet und in'S Gefängniß gebracht. vo er umfonst versuchte, sich durch das Zerschneiden iu nehmen! Er wird ?o:y nerÄorGeriAtHezog !, ;f!';r i.V 4Swe"',' V:!Q:- m s m. & ''i J'a-Ml' U th er einschreck llcheS Unglück wird unter dem -16. Januar zusWukarestDZerlchtetW Zalea Victoriei mohnende Gemahlin des Generals Algin lag in den letzten Zügen. AlS sich die Agoqie einstellte, gab man der Sterbenden nach 'orthodoxem Brauch nneb brennende Wachskerze in die Hand. Plötzlich singen die Bett zardirzen Feuer, und dieses griff so rasch um sich. daß. das Sterbezimmer im Nu in hellen Flammen stand. Frau Algin fand den Tod durch Ersticken und wurde später - als, hälbve.rköhlt'e Leiche aus dem Zimmer geschafft Der' Brand verbreUete sich rasch auch auf die Äbri aen Räumlichkeiten des Hauses, er er faßte den Dachstubl und zerstörte auch
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D ITO Jft das beste Heilmittel egen die der fchubenen Leiden der Lunge und Kehle, tvie Husten. Heiserkeit. Bräune. Erkält ung, Engbrüstigkeit. Jxfiuenza.! Luft röhren Entzündung, sowie gegen die ersten Erade der Schwindsucht und zur Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, wenn die Krankheit schon tiefe Ein schritte gemacht hat. PreiZ.LS CenU. die beiden angrenzenden Paläste. Nur mit vieler Mühe gelang es der herbeigc eilten Feuerwehr, dem Feuer! endlich Einhalt zn thuu Während des Bran des wurde der furchtbare Verdacht laut, daß die ganze Katastrophe ' von der Dienerschaft der Eeneralin, welche sich den bevorstehenden Tod ihrer Herrin zu Nutze ' machen wollte,- um Werthsachen zu stehle, n. herbeigeführt worden. Meh rere Diener würden bereits verhaftet. ; Graf Leo Tolstoi, für des. sen Reformeifcr in den russischen Jnsti tutioncn nichts zu groß und auch nichts ZU klein ist. hat über die Art und Weise, in der seine Landsleute sich am Neu fahrstage abquälen, den Petersburgern in nachitehender, drastischer Form seine Meinung gesagt: Die . Männer legen )en obligaten Schwalbenschwanz an und Zagen wie die Hunde mit heraushangen der Zunge durch die Stadt, die Glocken züae abreißend. 'Und die Frauenzim mer pressen sich Magen und Brust in die Eorsets ein. sitzen jm Gastzimmer und erwarten ihre Scharwenzler. Da Sie Männer nicht zu Hause sind, so dür 'en die Visitenhengstc den Frauen Lie benswürdiakeiten ! sagen und Rendez oous bestimmen. Und dabei lacht man noch und weiß selbst nicht, worüber man lacht. Was soll man sich denn e'gent sich des Neujahrs freuen? DaS ist gar nicht nöthig! Und auch Vistten sollte man nicht machen. . Bei uns im Westen" ist man über eine derartige Beluchslaad selbstverständlich lanmi hinaus, zumal, da nach dem are zorianischen Kalender die Neujahrsfeier zwölf Tage früher abjolvirt lst. Ein e x g e n t h ii m l i ch er Proceß wurde dieser Tage vor dem Schöffengericht in , Danzia verhandelt Der Händler Gode aus Pasewalde schuldete seiner Schwägerin, einer Frau W. in Dann g. Geld, und da diese ihn deshalb auspfänden ließ, rächte er sich in sehr böswilliger. Weile.. Seine Schwägerin ist sehr nervös , und, hatte ihn deshalb gebeten, nie ein Telegramm an sie zu senden. Gerade deshalb tele graphirte er an sie:. Fanny ist todt durch Acrger." Manny heißt keine vrau. eine Schwester der Frau W.) Als Frau W. dieses Telegramm erhielt, fiel sie in Ohnmacht und war in Folge dessen längere Zeit leidend. ' Die Frau des Gode war' gesund und munter. Das Schöffengericht verurtheilte den Angeklagten zu 40 Mark Geldstrafe ?der 8 Tage Gefängniß. Einen eigenartigen Selbstmord vollführte wie es heißt, aus Unglücklicher Liebe ein junges Madchen in Eydtkuhncn. . Dasselbe be gab sich utlbemertt zu der im vollen Gange befindlichen. Windmühle des nahen Dorfes I.. stellte sich 'unter den Windmühlenflügel üud erwartete , den Todesstrcich. Mit furchtbarer Gewalt traf der Flügel das. Mädchen gegen die' Schläfe.' so daß "die. Bedauerns. werthe blutüberströmt eine Strecke fort geschleudert, wurde. . Die herbeieilenden Müllerknappen ' fänden da? Mädchen todt vor. ' ' . ' . - ' E in ' O p fe r des T u derkulinS scheint nach den Berichten schwei zerischer Tagesblätter Professor Klebs in Zürich geworden zu , sein, und zwar äußerte sich bei .ihm die Wirkung "der kctrotisirung deS 9!ahrbodenS darin, das ihm das Tuberkulin die Pro. fessur entzog. ' In seine Arbeiten über das Tuberkulin vertieft, hielt nämlich der Gelehrte weder : seine, Vortefungen noch - die Obduktionen mehr ab, worauf ; die Studirenden eine unter die sen Umständen wohl nicht unbegründete Beschwerde an den Senat einreichten, und der große k . Rath den , dringenden Wunsch ' aussprKch. daß Professor Klebz sein Lehramt, niederlegen möge. : ''Der üln.Z'tg.",, '; w i r t aus Petersburg gemeldet: Der Wirk liche StaatSrath Annenkow, Tirigirender des EameralhofS in Orel und Vor sitzender -der dortigen Abtheilung det Rothen Kreuzes wurdeZPlolichMuj dem Dienst entlassen. ' Der Grund ist die Unterschlagung von 24.000 Rubeln aus der .Kasse des Rothen Kreuzes. Nachträglich verlaulet.Annenkow habt MMMi,,tZnenOttsfft thän bei Plötzlichen siDenrevisionen ses aber stets der jüttgst bei dem Eisenbahn Unglück auf der Optuchadrücke umge kommene Millionär Bukatkm für ihn eingesprochen. Sein Tod kurz vor der Kassenrevision Entdeckung herbei , Zwei! , Bekannte Arinchton)? Summe!chörstrecken?,schre löckj ren ;?!;.;, -j ,,. , Spitz huben . Roman. Siehste. Jottlieb, so kam et. ei Schutzmann zeigte mir meine Phologra: phie ins Verbrecheralbum, un kiek st e. neben mir sticht 'n Bild von 'n Fraueu zimmer, wat so aussieht, als cd sie k--gen will : Mer kann Keenet un dk Wimpern klimpern." Wie ick die fag' ick zu mir: Die oder Kecne nich! Ick erkundje mir nach ihre Verhälwisse, höre, det sie aus 'ner sehr anständjen Verbrecherfamilie iS un det sie jerade noch so lange zu brummen hat wie icl. Wie wir rauSkcnnen, fingen wir jlcich uff'S Standesamt.- '.' ' M a n ' s p r l ch r -w 0 h l vom Lebens! ans, und trotzdem geht es bei s Vielen nicht recht vorwärtZ
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AnkNlfMAdIaug der verschiedenen Eisen bahnzttze im Union Depot, Jnd!anapciiS. Vsttdatta. Aügans-Ponz,:.... sFPm U'EPKB'. 11 iM vm Expreß I Äm Äccoinedätisn 4 Expreß 7 (H) Nin Srvrek H in) 9rn Ankunft öfprch W, örvrek 4 ir Accomodütlött ..... . . . 10 w Cypje L m Schnellzug l.2iPm Accsmadation 7 47 Am .' . ! '! Eleveland, Eincinnati, Chicago und ' St. Louis. Indianapolis und Clevcland Divifien. Abgang-Expreß LVm r " jTfc ix . . xpre.. .. v 55. DM Expreß... ;.... 1145 Sa Limited Erpreß.. 3 20 Nm : . . Expreß, 5. .-. L 45 Slös Ankunft Expreß .. 7WLm Expretz.. ...11 10 i:m Limited Expreß tl Vm Expreß,.... ii W Nm Expreß.!...... ltt M Nm St.,LouiS Division. Abgang Expreß 7 SO m Xirniteö expreß in uj Am Exprek . , OSOSC 10 55 Nrn 3 20S!m Ä 25 m 2 55 V m 6 20 Vin Expreß, täglich Ankunft Expreß täglich. Expreß Limited Expreß , Expreß.. Chicago und Eincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 65 Vm Accomodation täglich 7ö5$m Accömodation . .... s ...... 10 55 Vm Postzug.... 3(X)Sirn Accomsd. nu? Sonntags). 5 00 31m Accomodatton 6 45 9km Ankunft- Rüshoille Aecomodatl0n.Z035Dn Postzug 11 50 Vm Jnd'pls Are. (nur Sonnt.).I2 35 Ä!n, - Aecomodation . ... bVONm Accömodation 10 45 Schnellzug. .......... . . 12 15 Nm Chicago und Eincinnati Division wkstlich. Abgang Accömodation 7 10 Bm Schnell.Post . 12 Öl 3ün Lafayette AccomadaUon .... 5 15 Rm Schnellzug... 1Z 30 Vm AnkunftSchnellzug 3 20 förn Lafayette Accömodation ... 10 45 Vm Schnellpost. ; 2 50 Am Accömodation 15 ?!m Peoria Division westlich. Abgang Expreß.'. 7 45 Vm Expreß .. ... 12 03 Nm Danville Accömodation .... 5 05 Nm Expreß.. 10 52 Nm Ankunft Expreß 3 15 Vm Danville Accömodation. ... 10 40 Vm Expreß 2 40 Nm Expreß. p:i5 Nm ; Peoria Division östlich. Abgang Erpreß 3W Vm Accömodation KSOVm Erpreß . . . 3 05 ?tm Ankunft Expreß ll 45 Pm Accömodation y 00 Vm Expreß . . . . ; . . . , .1030 Am ... 2att Erie und Western. Abgang Expreß 7 15 Vm Expreß... :.. 12031m Expreß.............. ... 7 00Rm Schnell.Expreß. 11 10 Nm Ankunft Scbnell-Erpreß 3 20 Vm Exprez.....'.... ...10 30Vm Erpreß 2 50 Am Erpretz. LO Nm Pittöburg, Cineinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis Division. Abgang Expreß .......... .: ColmnbuS Accömodation. Expreß. Rlchmond Accömodation. Expreß . . .; ...... 4 45 Vm 9 W Vm SOONm 4 00 Nrn 5 30 Nm Ankunft Nichmond Accömodation 00 Vm Schnellzug.... ........... tl 40 Vm . Erpreß............. .7..12MNM Accoinobation ............ 3 45 Rm Erpreß 6 50 Nm Expreß... 9 00 Nm Chicago Division via Ävkomo. Abgang Expreß .-. .11 05 rn i;- - - Expreß:... .... .." ..ll JONm Ankunft-Expreß 3 30 Vrn r Expreß. . w 3 45 Am .. ' LouisvilleTivisisn. ,. ' Abgang Expreß . . . .... . . . . .' 3 40 Wm Louisville Accömodation.. . 8 00 Vm ' Schnellzug. . -. a 0. mm Accömodation. , 4 3Nm Ankunft-Accömodation 10 23 Vm 1 Schnellzug . . 11 00 fern Accömodation 4 . .. 6 00 S!m "Spezial täglich..... 10 50 Nm Eincinnati, Hamilton und Jndianau , ... . ' '' ' PoliS. Abgang Expreß . ............. 3 5 Vm Eincinnati Accomodotisn 10 45 Vm ' Expreß . : .; . . . . . . . . 3 00 Nm , Cxpreß . ... ,.,,......,.. 3 30 Nm '.. Expreß.. tzZONm Ankunft Accömodation.. . . . . . s 15 Vm ' : Expreß. ....... .11 15 Vm Expreß . . ... ,,. 7 45 Nm Expreß.... ...1055Nm , . Erpreßt, .v....... 12 35 Vm Indianapolis und VincenneS." f ' V'1"-, ' : , ..... . , , fh-, . Abgang-Espreß . .... . ... .. 7 30 Vm ' Vincennes Accömodation.. . 4 10 Nm Ankunft VincenneS Accomodationll 00 Nm -J,,,4: Expreß . ... . .. ... , .... ... . .. 5 05 Nm Cincinnati, Wabash und ,,Mlchigan. Abgang Expreß vKi;ß 30 Vm Expreß. 11 45 Vin ' "' Expreß . . :! ..-. .... 45 Nm Ankunft Erpreß ....... ........11 10 Vm 711 "f Expreß , .... .... .... f 00 Nm Expreß?. .1.0 50 Nm Indianapolis, De'catur und Western. X' "l 5 i " . . : -: - - " " . 's 1 Abgang Expre ß ....... . . . . .. . 8 30 Vm V , Accömodation. . ..... 4 20Nm ,lSchnell'Expreß!. .... .-. j 1 1 00 Nm Ankunft'-Schnell.Expreß . . ... ,, 3 30 Vm :;; Accömodation,... ... , 10 6 Vm ;:;'..;;;;;;:' Expreß ... ..., , . .'V ... 4 45 Vm SouiSvi&lK ..:: ü:;;; ;; "r;;i!;i::' , ". s,' , " i!1,1!!"?' ;;". i :.; AbgangExpreßH 12 40 5m 'ifi Expreß ??i;:i,;!,i;v..i,Vi j7. .11 35 Vm Monon Accomodation'?'' ß 20 Nm 9uÄftn4V:MVii-:i3 25 Vm i;j7lik Monon Aecomodation..... 10 40 Vm F.Exprrß!!.4!..",,... -ft 20 Nm .i"fttKl4ltS S..,:!:,rT: iS'ilHiiiiiiSli?'':,...! . -'.k , , 1 : .;,,.;: ..k tut u, Annt lf. Anwtu, : Jura hiifelhnniiMktTihmi m.rt.a . !', Itfi JUO, 1 OlfOis (.MX. h i K.i... rrm o.r M.1Mt Wwalh. 1 t.uct. rtr w rk .nd hrm m l , , In y.mv ttt t. t-f-'nucn irr r.wU n,Ix tret f i t t'- ß im. A M t t. , ym ho 0i frt ,-t. t n .k im rln. Jf r all tkr lünc. IMf nM.r far rfc ? e. Otfc-r rBultf . e(L hjr s. Yitlmvt Mnk.rMwa amf I.. KKW ad rnmlerful. I'anir frM. U.UUttfi( C.,U lrtUMid.liitt
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IlMIIIII'IMlSlrWWWait 1 mc ist bsS einzige Vlatt in Jndiana, r:I ches die Interessen des Volkes gegenüber der Macht . der Plukokrütie vertritt. Als Organ des. Volkes und nicht einer Partei oder Parteilnteresseu kämpft sie 'unentwegt sut - -, äs '. . reiheitn. Recht auf allen Gebieten des LebenS. Die 'Arbeit des Volkes 'ist' die Schöpferin alles MoMandes und"ba- . ., - - i tuvsx wirken wir für solche soziale -Wt: formen, welche die Arbeit zur freudc bringenben Lust, statt zur Niederdruckenden Last machen. ., , Jeder fortscZrittlich ßcmdtrS a als moralische P sticht empsinben Leser der I.ldiaua Tribüne zu sein , . . ... tfi) DaZ leiHZattlze Sonntags - Blatt bietet eins Fülle unterhaltenden Lese. ktoffeS. " ' '. . .;. -,r,i ,;, ,1 1: " -i ;;:i:,:';r Der Jlböttticttköntö Preis . " ' : der täglichen Tribüne ist 12c, des Sonntag öblattS Sc, ,' ., , . "'.. - -- . - bei ser zusammen 15 Ctö., per Löoche ' ,. : -;' .- "" ,,.. 'X ' , 'öder I CtS. per Monat. ' - ' . .,,.:' ,i , . . , . , . - ' . ,' Durch die Post versandt, kostet da? , Tageblatt HZ, daSSonntagSölstt ' ii ?i ' -i' $2 per Jahr, beide zusammen GlZ in Vorausbezahlung. . . . ," ii ii' . , laJ'Äii-'". ,. '"' ...,!: .il!l!U?Ii?!!,!!'',' .,,;il!!l,"li.-, , f.' Iri'i ti 'I ', f j aller Art werden rasch und billig au?. & ij,. i ii 'jit W .. " .I'.i-! t-cf I I " . f ?" i ! f 7-:h geführt. .I1-" l! ' , ;-, gefüh Eintrittskarten, -;v S- - i !' i ; ,! W il ' X .,, J-:4!!3kl!.,i!!; .0 ii i i t n rt a n:ä-.
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