Indiana Tribüne, Volume 15, Number 143, Indianapolis, Marion County, 10 February 1892 — Page 2

Fndwna Tribüne. Ersazemt Zii glich und I3onntngs.

Tie tSMckze .Tribun,- kostet durch den TrLger I2Ccr,i-3 pcr Ooche. Le SonntagATribilne- 6 MtKiS per T? och?. SPetie zufarnnzen ISScatS edr L3 Cents perMonat. Per PoA jugeschickt in VrSusbezahlunI jv per Jahr. Ossice : 130 Ost Marylend Strafte. I dtZnapoZis, Ind., 10. Februar 1892. tnwattvernng der rusflschen Juden. Ueber die MafseneinWanderunst der russischcn Juden liegt jetzt ein Bericht der Vereinigtem israelitischen Wohlthä Zkeitsaustalten New Yorks vor. Tem nach trafen während deZ Jahres, das mit dem 30. September 1691 endete, nicht weniger als 62.574 russische Ju l;n in Neu? $or! ein, darunter 20,891 Männer, 10,393 Frauen und erwach fene Diädchcn und 19,290 Kinder. Vl?n diese? Zahl warm 24,194 aus Rußland ausgewiesen worden. ' Tie' israelitischen HilsSzesellschaftn New Vorks mußten in Anbetracht dieser ungeheuren Einwanderunz ihren eigent lichen Zweck, nur für nothleidende an lässige Juden in New tyott zu sorg?, auszudehnen auf die Emigranten. Auch die Truftees des Hirsch'Ionds haben mit berdr Unterstüung der Einwandern eingreifen müssen, obschon dieselben den ??ond ursprünglich nur für erziehliche Zwecke bennjen so Uten. Das Tirectorium der genannten ohlthLjiqkeitseseüschaften meint und ,woh! mit Recht,' daß die Jsraelilen des 'ganzen Landes mithelfen sollten an der Untusiühunz der einwandernden Elau. benZgenossen. Im Laufe des Jahres gingen bei der Gesellschaft 8,013 Gesuche' um NnterstüSun ein, welche 26.694 Personen , betrafen, und mit Einschluß ver FSLe don durchreisenden Per fönen, dcr vom vorherigen Jahr über Kommenen u. s. w. bnifferle sich die !iste der Unterstufen Leute auf 39, 916 Individuen, Von den in New Jork angekommenen jüdischen Einwan 'Oecerfl wurden, wie es in dem' Bericht heist. nur 193 von dm Regiernnc;sbeamten zurückgesandt und 40.029 blieben in dcr Stadt New Pork. Die Uebrigen waren mit Fahrkarten zur Weiterreife versehen und begaben sich nach anderen Gegenden, doch kehrten viele von diesen Leuten später nach New Vork zurück. d.i sie glaubten, dort besser vorwärts kommen zu können. Vor Kurzem ist von der Gesellschaft ein Ausschuß ein geset worden, welcher sich ausschtieß !:ch der Unterstüung der russischen Verbannten zu widmen hat. Eine sehr ersprießliche Thätigkeit hat auch das Arbeitsnachweisungs Bmeau der Gesellschaft entwickelt. güi 2375 , Personen wurde in der Stadt New 7)rnf und für '1061 auf dem Lande Beschäftigung besorgt. außerdem wurde 673 Knaben Gelegenheit geboten,' ein Handwerk zu lernend Fcrncr wurden jede Woche 60 bis 80 Fa. mitten nach Spinnereien oder Webereien in anderen Städten gesandt. Auf diese Weise hat das Aureau nicht , weniger als 14,370 Personen unter gebracht. c? verkrachte Kaiserbazar. , Was Millionen nicht ersetzen können. über diese Frage gibt uns die kurze cbec tragische Geschichte des Kaiserba , zars in Berlin wicde? einmal Aufschluß. Zur eglüttdung des neuen Universal Ziaushaujes hatten eine Anzahl 5k apita. listen mehrere Millionen zusammenge schössen, ein palastähAlicher Bau wurde im, Herzen dr 'I'-iUionenstadt errichtet , mit Waaren gefüllt. An die Spitze eines Hees von Verkäufern und Vcr täuftrinuen pellte man einen Leiter, welcker mit der Organisation der großen Ä)!s!er in Pcnnnd London vertraut war rud an dessen Intelligenz und kaufmännischer Bildung Niemand zweifelte. Unter glänzenzen Auspizien fand die Eröfsuung dis herrlich ausge statteten, in el et bischer Beleuchtung erstrahlenden öZaushaufcs statt, denn am ersten und während der nächstfolgenden Tage glich das Innere desselben einem wimmelnden Bienenstock. Die Attio näre rieben sich vergnügt die Hände: das Universal-Kaushaus schi.'N sich zum Wcllgeschäfi" aufwachsen zu wollen. Unter, solchen Umstanden verspürten gutherzige Besucher Mitleid mit dem armLu kleinen, welche der junge Riese Kaiserbazar bald erdrücken werde, und als einem solchen Gedanken vor einem d:r Unternehmer Ausdruck gegeben wurde, meinte dieser: NaturgeseA. mein Lieber! Auch im Walde entwickeln sich d:e lebensfähigsten, Stämme auf, Kosten ihrer Umgebung." Der Mann altt bei dem schonen Bilde nur nicht bedacht, wie die Lebens fähigkeit erlangt wird. Die kräftigYen Stämme im Walde haben sich vom Reis auf gemein süm mit ihrer Umge dung entwickelt und find tüchtig vom Wittwe gerüttelt worden. Der Kaiser bazar wurde als fertiger Baum mit allen Aestcn und Zweigen in den fettm Loden der jungen Weltstadt gefer und gedieh nicht. Vor Ablauf des ersten ' Geschäftsjahres schon , brach der Konkurs herein und Millionen sind nutzlos vergeudet worden. Nun glaubten viele Financiers, das aufgebrachte Aktienkapital sei zu klein gewesen." um ein so groß geplantes Unternehmen durchzuführen. Uns aber will es schei neu, daß das Gelingen durchaus nicht von dir Zahl der Millioneu" abhing, sondern von der durch langjährige Ar beit gewonnenen Erfahrung., Sögenandte Wcltgeschüfte werden nicht .über Nacht durch einen 'Goldregen in's Le ben gerufen, sondern sie muffen sich vom Ei auf in natürlicher, l)rganisü' tun entwickeln ,M-" , :., r White!cr.'s weltberühmtes Kaufhaus in London, der Bon Marche in Paris. Rittes Magazin in New York sie alle haben sich von kleinen -Anfängen zu iürcr riesenhaften Gröke und weiten

Verzweigung entwickelt. Tn raklv'e ,'Neiß, die kaufmännische Begabung und Erfahrung, sowie das emiuenke Örganifationstalent eines Manne haben in diesen Füllen das zirStande gebracht, woran die Miklisnen dcr ActiengecU fchaft Kaiserbazar" scheiterten. Diese Unternehmer, vergaßen, daß. je weiter die Verzweigung d:s Geschäfts reicht, desto schwieriger der Zusammenhalt ur.d die Beherrschung des Ganzen wird. Selbst ein kaufmännisches Genie erzielt an d:r Spitze eines so weit, geplanten Unternehmens keine Erfolge, wenn ihm die fähigen Organe zur prompten Ausführung seiner Absichten fehlen. Ridley in New )crk, welcher fein Niesengeschäfi in ei mm Lädchen mit Weiß, waaren begonnen hatte, war der Er zieh:r und Bildner feiner ersten Mitarbeite? gewesen, und nicht eher fügte er kine neue Waarenhranche seinem in's Kolossale wachsenden Magazin ein, als bis für die neue Abtheilung eine durchaus fähige, leitende Kraft gewonnen worden tvar. Dabei blieb er die Seele des Geschäfts. Er kannte alle Bezugsquellen und die Bedürfnisse des Publikums auf's Genaueste. Er sah jede Störung und half über jede Schwierigkeit fort weil er vollkommen mit seinem Wirkungskreis herwachsen war und in demselben aufging. " Ridley entwickelt? sich von unten nach oben, der Kaiserbazar" umgekehrt und die Sache mußt, schief geh Bühne nd Conzerlsaal.

In Stuttgart erregt die Ernennung öes Grafen zu Putlitz zum HoftheaterIntendanten große Bedenken seitens der Theaterfreunde. Der junge Intendant ist ein Sohn des früheren Karlsruher Theater-Jntendanten und steht gegenWärtig als Prcmierlieutenant in Karlsruhe. Es herrscht die Anschauung, daß dem noch sehrjungen Manne die nöthige Erfahrung zur Leitung eines Hoftheaters vollständig abgehe. Rubmstein konzertirt wieder. Aus Petersburg,, schreibt man: Anton Nubinjtein hätte bekanntlich beschlossen, nicht mehr in der Oeffentlichkeit aufzutreten. Erst vor Kurzem wies er ein glänzendes Angebot aus Amerika zu lück. Die beispiellose Hungcrsnoth in Rußland hat aber den berühmten Klinstker veranlaßt, seinen Entschluß, öffentlieh nicht mehr aufzutreten, zu ändern. Für gestern war in dem Saale der ,.Ade!svcrsammlung" ein Eonzert des Antön Aubiustein angekündigt. Das erklärt auch, daß der Saal überfüllt war.. Der Erfolg des Misters war. wie immer, ein glänzender. Besonders war das Publikum von einem neu komponirten russischen Walzert entzückt. Das Eonzert lieferte für die Hungern den eine hübsche Summe. Rubinsteizk wird Eonzerte inMoskau und im Auslande geben. Ehollet, der Dichter des Postillon von Lonjumcau'', des Zempa, ist in Nemours in Folge einer Erkältung ge storden. Er lebte in den letzten Jahren rückgezogen in Nemours und war, wie dcr Fig.iro" mittheilt, wohl der älteste Dichter Fiantreichs, deZ et wurde am 20. Mei 1798 zu Paris geboren. Ehollet ein furchtbare f..3 V Geratht der RckhrungSberettung. p Zali, thftrt. Wir sind, den Nabrung5pllänzen fo gend, dem Urmenschen davongeeilt. Keb ren wir zu ihm zurück, so sehen wir ihn, wenigstens in einigen Gebieten der Erde. auch ohne jede andere Ausrüstun!;, aU die 'Natur sie ihm gegeben, leidlich ge borgen von Nahrungssorgen erst be droht, wenn sich seine Ausbreitung der Grenzen dieser Gebiete nähert. hux auf den niedrigsten Entw icke lungs stufen haben in höheren Graden die Fähigkeit, veränderten Lebensbedingungen ihren noch einfachen Organismus anzupassen: ? .,, . - ... , : nui ver nrwraetung oer Organe scyeuu diese Fähigkeit zu schwingen öder doch u engeren Grenzen siü einzuschließen: Ulm hochentwicklle Thierart aus ihren Le bensbedingungen herüuNel setzt, stirbt dahin. In höherem Maße ats irgend ' -t . . v an r r ' " ein .mer yar oer Wlenzcy w soye ver crgamschen EntwiZelbarkeit ; da erösp tttt ihm der Geist neue Wege zum Siegt über die Hindernisse, die ihm bei der Ue berschreitung des engsten Verbreitungs gebiete? enrgegentreten. Wenn wir zu nächst wieder den Spuren der materieb len Kultur folgen, um, die wichngsten Momente der geistigen später lnr Zusam nlenbange zu betrachten, so geschieht dal nur aus Rücksichten der Darstellung ; in Wirklichkeit arbeitet kein Rädchen des gaw 'M,ifc. (Ct f & tiWa'm 14 VVMVV j I 7 .wvti Es fehlt, wie wir sahen, im südlichen VerbreitunZe gebiete des Menschen nicht an Pslanzennahrung, aber such nicht äu ltemen yleren, die der Mensch lediglich mit seinen, Händen gewinnen, mit Fin gern und Zähnen für seine Verdauung zurichten konnte. Selbst Früchte, teil d.e unserer Getreidearten,sind von; Halm weg. wenn sie ich; allzu dürr geworden und.roh genießbar, unv wenn sie auch nicht durch SchmackhaftZgkeit reizen, so muß der Mensch doch den - größeren Wenh ihrer Nährkraft in sich empfunden haben. Unser Korn ist in d eser Weise genoffen gar nicht unschmackhast z aber wir wissen, daß arme. Leute auch die Gerste trotz ihrer scharfen Hülse roh zur Nabrung verwendeten. , So hielt Ruth auf dem Felde ihre Mahlzeit. , Sie schlug ixt korner aus dem etde aus den gele senen Aehren und brachte , ihrer Schwie germutter den Rest nach Hause, nachdem i ic jeldlt satt , gegessen hatte. Sind die Samen aber zu hart gewor den für die , Zähne des Menschen, dann sehen wir den Urmenschen , zum er ften aller Werkzeuge greifen, zum Steine. Mü diesem in der Hand , enNagt er für immer der Gemeinschaft , semer Milbewerbender Thiere. , So roh dieses Werk zeug scheint, so bildsam ist es. Mit dem Stocke zugleich ist der Stein de,n Men schen zunächst Alles, und auö der Eh beider entsteht Alles, waS dem Menschen an Werkzeug bis auf hohe Kulturstufen hinauf genügt. Aber der Stern scheint uns der altere dieses Paareö , zu sein. Er konnte die ötabrung schon zu einer Zeit treffen, da der Mensch noch weder an die Fürsorge des Sammelns noch deZ Mehrens durch künstlichen Anbau dachte. Mir letzterem tritt der Stock als das Urackcrznäth berror. Der Sckritt ym

wcbrauc des Steines scheint ur.j außer ordentlich lcicbt gethan. Unsere Kinder macben ihn alle wie von selbst. ., Kaum

bat eines seine Zähne vergeblich an der Nuß versucht, so greift es nach dem itetre. Es braucht nicht darüber nach zudenken, wie es ei stärkeres Gebiß her stellte, eine organische Normalprosek Uon" schassen welle. Es denkt nicht, da ran, in einem Uuterlagsteine einen ruhen den Oberkiefer zu schassen und in dem Handsttme dm Zahn des beweglichen Kiefers hcrabzudrücken : es schafft nur w;e durch emen JnMnkt über den Erfolg belehrt, wre die Natur das Glnche für den gleichen Zweck. Dahin ist das höchst ent'vmelle Thler nrcht gelangt: abhängig vn seinen Organen hat es nie gelernt, diesen eine Verstärkung oder eine Verlängerung zuzusetzen, es hat nie das einfachste Werkzeug geschaffen. Dle et stcn Ttaten aus emem neuen Geblete sind die furch ibarsten. so gern man sie gering schätzt; unendlich furchtbar war jene erst That dks freien Gedankens. Die scr war dabei, gleichviel ob der Mensch den Erfolg einer berechnungslos voll brachten That oder den zu erwartenden Effect der zu vollbrinAenden erwog. Nicht nur der Hammer mir seiner unendlichen Verwendbarkeit war erfunden, auch der Mörsr Uitd d:e Handmichlc; was nöch hlnzugehörte, die Höhlung im unteren Sterne, das fand ncy vsn selbst durch die längere Ä.'ttuZung euur r.nd derselben Unterlage. Durch diese Erfindung stieg die Ver wendbarkclt und der Werth der Körnen truchte; sie wurden nun rn lerem Zustaud der Steife und Aufbewahrung ge nichbar, denn es ist gewiß, daß es eine, Zeitlang eines anderen Fortschrittes uiA t bedürfte, um sie dem Menschen an nehmlich zu machen. Zerstoßene oder zerriebene Getreidekörner bildete ohne weitere Zubereitung die Nahrung der Menschen und wurden auch dem Jager die willkommene Stütze der Lebenserhal tung n den Zwuchenpausen seines Gluk kes. So kannte die indianische Halbkul tue rm Siordoslen Amerikas sazontm vorr gen Jahrhunderte eine zwölffaltige Be Handlung der Maisfrucht ; wenn aber der Irokese oder Delaware seine großen Jagdreisen antrat, so bildete immer noch Mdsirnhl, das er in diesem Zustande trocken ap, seinen Proviant. Die? be? zeugt uns der Missionär Loskiel. Eine, andere Form der Zubereitung hatte auch noch gar teme andere Voraussetzung als die Er sindung des mahlenden Ste ines, abgesehen von einer einzigen Zuthat. Der Indianer mischt nämlich dieses trok kene Mehl auf seinen Reisen auch mit Wasser, und indem er Zucker" hinzu setzt, gewinnt er einen zugleich kühlenden und uährenden Trank. Diese Form mit oder ohne versüßende Würze hat zwelfel los in der Urzeit eine viel größere Ber breitung gehabt, denn sie setzt außer je ner Mühle und dem Zucker nichts voraus als ein Gefäß. Gefäße aber bietet dem 'tenschen. denen Denken mmal auf du Benutzung solcher Behelfe verfallen ist. die Natur selbst, vorzugsweise in, den Schalen von mancherlei Früchten. Noch bezeichnen wir Beides mit demselben Worte, und noch ist m allen wärmeren Ländern diesseits und jenseits des atlan tischen Ozeans Kalabasse", die Schale des ausgeleerten Kürbisses,, das ge brauchllchste Gesäß. Seine Leichtigkeit empsiehlt es insbesondere dem viel in der Natur schweifenden Menschen. Wo die Kokospalme wachst, bietet diese ern halt bareres Gefäß ; ja die Naturunterweist so gar den Menschen in dessen Verwendung; die unreife Kokosnuß ist nicht nur eine gefüllte Feldslasche eS fehlt ihr allen falls der Henkel oder die Umbängeschnur aber auch dazu tragt sie die drehbare Faser bei sich ; es kann nicht viel Scharf sinn gekostet haben, letztere wie e'-ien Strick um die Hand zu winden. Wilde Kürbisse aber wuchsen auch bei den ge nannten Jndianerstämmen. : Den Zucker wußten diese Indianer freilich vor hundert Jahren schon zu sie den, so daß üe ihn in Körnchen oder Stücken bei sich führen konnten. Aber r as ist zwnfellos nicht immer so gewesen! Sie entdeckten den Zuckersaft an dem wilden Zuckerahorn. Macht die Winter källe einen Baum bersten, so tritt im Frühlinge ern reichlicher Saftsluß hervor, und die Insekten mögen den Menschen zum Kosten verleitet babtn. Er ,hat eithe? mit seinem Steine selbst Risse in ten Baum geschlagen und den Saft mit seiner Schale, anfangs vielleicht, nicht seltener mit seinem Munde aufgefangen. Vielleicht hat er einst diesen Sast direkt feiner Grütze beigemischt. , ,' Das Sammeln der Samen und das erfundene Säen derselben ist Sache der Frau ; der Mann, der nicht blos des Flnsches wegen, sondern auch zu seiner eigene Mitd.werbung um den Boden; auf dem er leben will, seine Kräfte der Bekämpfung der Thiere zuwenden muß, kann sie au.so kleinen Arbeiten nicht zersplittern. Diese Arbeitstheilung bleibt fortan bestehen, wie sie natürlich ist, und alle Erfindungen, die die Frau auf ihrem Gebiete macht, mcbren zunächst nur ihre Arbeit. Sie muß fortan mit dem Mahlsieine in der Hand das Geschäft deSVorkauens borgen, und diese ihre Pflicht bleibt fortan der Arbeitsantheil ihres Geschlechtes, bis sich bei sich erweiternden, reicheren Hausständen , wenigstens die regierende Frau derselben enlschlägt. So enthebt ein mvthische?, römisches Ge setz die patrizifche' Hausfrau der Mahl Pflicht; aber bet den wudslaven sind es beute nock die Mädchen, die man zur Müble schickt. ... , -ü. Das Hauptstück derMühle ist, wie wir sahen,' ern beweglicher Stein. Dieser kann die Unterlage zum Mörser oder zur Müt,le machen, je nachdem man darauf schlägt oder drückt. Em Theil der asnkanijchcn und asiatischen Bevölkerung hrt, im Besitze geeigneten Holzes, den hölzernen Mörser vorgezogen. So wird insbesondere der Neis vielfach im Mörscr enthülst. In größerem Umfange ist die Steinmühle in Gebrauch gekommen, in ihrer ersten Form ein Instrument, da? wir noch vor Kurzem in unseren Lieibstelnen zum Farbenrelben besaßen. Eine Verbesserung des unteren ' SterneS erfolgte von selbst, indem er sich v-rtiefte. Man : sah , nur noch darauf, r oiefe Bertiesuna auf der einen Seite r fand durchschnitt, damit man hier das inrab fallende Mehl bequem auffangen könne. ? 1. w . : . ... . . t. . -v t s. ... Ajtx icicticc Mein iuuicc gancuajer, Wenn er auf beiden Serien für die fas senden Finger Vertiefungen bot. Solche Mahlsteine werden noch vielfach aefun den. Die mablende Frau kniete oder kauerte bei der Arbeit vor dem Steine. Von da gelangten die Menschen in un bekannter Zeit einer Verbesserung in

vem l sie zwet mrr evenen ooer rauven Flächen genau aufeinandervassende Steine übereinander legten und den obe ren in eine kreisende Bewegung setzten. Oies konnte in verschiedener Weise ge scheben. JnNorbschottland gibt es noch eine Art solcher Handmühlen. Im ode ren Steine ist! nahe der äußeren Kante ein Loch, in da man einen aufrechten Stab stecken kann. Damit dieser in so! cher Lage bleibe und den Stein zugleich auf den unterm maßig festdrucke, stellt man die ganze Maschine unter einen Baum und bindet das obere Ende, des Stabes an einen Ast fest wodurch das Ganze eine gewisse Federkraft erhält. Nun kniet eine Frau hinzu und fülrt den Stab' so hechm, daß sich der vhete Etein in eine kreisende Bewegung versetzt. Nur muß dann in der Mitte dis brweglichen Steines ein Loch durchgeschlagen werden,, durcb Welches man mit derHand dieKörner nachfüllt, während das Mehl rings her um am Rande der Steine auf ein unter aebreitetes Tuch fallt. Das 'st die Grund fprm der, Mühle geblieben; dle wesent

nchen Aenderungen beziehen sich blos aus dre Alilngttna, der Handhabe zum De wMnHsHtetnes, für welches inan aü ßer den Frauenkräften bald Thier und endlich Wasserkräfte ge wann. .Während kleine Haushaltungen der Araber noch heute den Mörser benutzen r r . . t . 1 l . 1 - I oemßen ore uoen scoon zorcoe anomuy Un, doch mit wagrecht desestigter Hand habe,' so daß der Mahlende die,, Mühle bestandig umkreisen mußte, was '' mit Recht für eine sehr schwere Und niedrige Arbeit galt ; und doch erschien das Ge rausch dieser Mühlen wieder als . daS Zeichen behaglicher Kultur und sie selbst waren, dem :u3e:so unentbthilich ge worden, das des Gesetz die Pfändung eines Theiles . der Hausmühle untersagte ; damit nähmest du das Leben selbst zum Pfande." , In ärmeren Häusern , drehte sie immer noch die Frau,, in reicheren mußten eS die billigsten Sklavinnen thun. 1 Wie das Mitte kalter , die Galee ren benutzt so fesselti das Alterthum gefangene Feinde an diese Mühlarbcit. Römer und Griechen machten den Esel zum Motor. ' ' : ' . ' ' Diese Fortschritte ' waren aber nur möglich durch das Hinzutreten einer neu en Kunstfertigkeit der, Mensch ' rußte gelernt haben, einen Stein zu durchboh ren7 - Die Wahrnehmung, wie durch er nen darauf kreisenden Stein ein anderer sich höhlt, ' auch wenn zwischen beiden nur ern so weicher Gegenstand, wie das Getreidekorn, gerieben wird,' konnte der Mensch recht wohl gerade beim Mahlen machen, das allmalig so sehr in die Mitte seiner Lebensthätigkiit trat. ! .Nahm man statt des Kornes emen schärferen Gegen stand, , wie etwa , cristallinischen Sand, statt des NeibsteineS einen spitzeren, et wa emen scharten Knochen, so konnte man zunächst bei mehreren Gesteinen zum Ziele gelangen,' bei größerer Ue bung und Erfahrung auch Härteres be wattigen. ' ! . -' ,.ml,Vo JnlanVe.VNach einer ziffer mäßigen Darlegung. welche der Kriegssecretär dem Bundessenat eingesandt - hat. ,be trägt die Stärke, der organisirten Miliz in den Ber. Staaten! im Ganzen 111, 98 Man. in welcher Zahl 1243 Stabs, Officiere .und L879. andere Officiere einbegriffen sind. Die Zahl der warfen fähigen, nicht .. als Miliz organisirtr Mannen, ist 8,567,253.' . :t , , 1 ! Ein Regen v vn . Würmern, der einen Flächenraum von fünf Qua dratmttlen ' bedeckte, fiel ' neulich bei Elinton in Jndiana . Biele der Wür mer ! waren . lebendig: sie waren neun Zoll lang. ' dunkelbraun, mit'weichen Haaren bedeckt und hatten sechs ziemlich nach 1 vorn , angebrachte Füße. Unter dem Bergrößerüngsglase zeigte in 1 fot cher Wurm Augen welche denen einer Fliege ähillich waren. - Vor einiger Zelt hatte sich Johann Schweitzer ein wohlhabender, ehelustiger Mann Zn WittcsbarrePa., an eine Heirathsvermittlerin in New Z)ork um Zusendung' einer, für ihn passenden Frau gewendet und bald darauf traf die neueingcwändcrte Katharine Gottlieb bei: ihm ein. ' Sie heiratheten einander, aber schon nach einer Woche ehelichen Zusammenlebens bläute Käthchen , ihren , Hans, gewaltig' durch, warf ihn die '.Kellertreppe hinab. über gab Nachbarn 'den Hausschlüssel und reiste , nach New Zlork zurück -Der um eine schlimme' Erfahruug bereicherte Hans wurde von den Nachbarn im Keller mehr todt als lebendig zefunden". .,Drum prüfe; wer sich ewig biindei",' ob sich das Herz zum Herzen sindet. ' ' Unter . sonderbaren UM ständen' fand , vor ,, einiger Zeit eine Trauung in San Antonio Ter., statt. Fräulein Ida .?'mith 1 aus Tecatur, Jll.. die, Braut eines dortigen jungen Geschäftsmannes Namens George Ä. Spitkcr. , reiste mit ihrem iodttranken Bruder eineni jungen Banquier" aus Decatur nach San Antonio. - Der Zustand - des ' Kranken : verschlimmerte sich so schnelldaß er schon einige Tage nach seiner Ankunft ' starb. " Unmittelbar nach Empfang der Todesnachricht reiste Spitler zu seiner Braut, um ihr tröstend zur' Seite zu stehen. Unter den obwaltenden Umständen erachtete das Paares für das Beste, sich noch am Sarge , des Bruders der Braut trauen zu lassen und reiste nach vollzo gener , Trauung, mit, der Leiche' nach Tecatur zurück. , pU;.." ''! i ,.(, : ir.-"v:: ;; ... ; : f,.;. . 1'. Eine Schildkröten; nch that der Farmer Welch in Lisbon, Jll, an gelegt. In einer von.'ihm im vorigen Frühjahr getödtetcn S er dreißig Eier gesunden, welche er in einer gewöhnlichen , Pfanne zwei Zoll hoch mit Schlamm bedeckt und auf einen scha:tigeniPlatz im Garten gestellt hatte) Im September waren 'auf diese Weise sechszehn iunge Schildkrötem ausgebrü tet worden, von denen sechs am Leben blieben,' die etwa die Größe einzs Sil bcrdollarS hatten und mit Rindfleisch Krebsen u. s. f. gefüttert wurden Später setzte man sie in ein Faß Molken. in welchem sie vorzüglich gediehen und sehr bald fett wurden. ,, Sie zeigen eine gewisse geistige Befähigung, und eine von ihnen vermag es sogar ihre Freude kund zu geben, wenn Welch sie ruft. Ihre Schilde sind von grauer Farbe, und obgleich sie keine Zähne ha den, beißen sie tüchtig und find deshalb gefährliche Spielgefährten für klein, Kinder. -

Ein Hahnenkampswurde kürzlich in. einem kleinen Orte zwischen Hamilton und Toronto in Eanada von Freunden solcher Kämpfe aus den ge-' nannten beiden Städten veranstaltet, wozu die Kampfhähne aus Hamilton und bezw. Toronto mitgebracht werden

mußten. Um i das Vorhaben vor der Polizei geheim zu halten, mußten die Torontoer ihre Hähne heimlich aus der Stadt schaffen und sie verfielen zu diesem Zwecke auf eine sonderbare List. Sie verschafften sich einen billigen Sarg, schnitten an unauffälligen Stellen lu(t jöcher ein, banden den Hähnen - die Schnäbel zu, um sie am Krähen zn ver hindern, und thaten sie !n den Sarg. Tarauf bildeten sie Unter dem Vorgeben, einem verstorbenen Freunde bis zu einem Nachbarorte das Geleit zu geden. einen. Leichenzug im zogen mit den Hähnen im Sarge unbelästigt zur Stadt, hinaus.' Der Hahnenkampf fand statt, fiel aber zum Nachtheile , der To rontocr aus. .Einen e nts ch i s d e ne n Ge g ( ner hat die Schutzpockenimpfung an Dr. Walters in' Green Point, ' N erhalten. Anläßlich des Todes der. siebzehnjährigen Frances Ashton an BlutVergiftung, welche er der vor, sechs Iahren erfolgten Impfung des Mädchens mit Kuhpocken-Lymphe zuschreibt er klärte er:" .Ich impfe meine Patienten nur auf deren ausdrückliches Verlan gen; würde, aber unter kemerBedingnng Kuhpockenlymphe , in meiner rigenett Familie verwendend Keines mei net drei Kinder 'würde jemals 'geimpft; ich werde sie nicht in die ölfentliche Schule schicken, weil dort Impfung der Schüler erforderlich ist: lieber würde ich meine Kinder von den Blattern schlimmster Sorte hefallen sehen, ;'aU; das ver gebliche Kühpöckenzift in ihren Körper einführen." , Dr. Walters erklärte? daß er sich zu feinen Impfungen der von der New England Baccine Company in Ebelsea in Massachusetts bereiteten Lymphe bedienen, welche aucb 'der Brooklllner Gefundheitsbehörde ' und die meisten Aerzte im Osten verwenden. Der berühmte T a ucher Ehalk. aus Tuluth. Mm,, hat es unternom mcn, das Wrack des, in der Thunda Bai im Hnronsee , vor fünfundzwanzig Jahren untergegangesten Schiffes 'Pe wabic" aufzusuchen und zu heben An der Stelle, wo das Schiff unterging ist das Wasser nnr bundertundzwanzig Fuß tief. t Viermal nmrden bereits He bungsvcrfüche vergeblich angestellt und jedesmal kani ein Taucher dabü üm'S Leben, nur einer von ihnen gelangte bis an die Oberfläche zurücke Ehalk 'hat m:t mehreren reichen Lruten , in. Mich! gan einen Vertrag abgeschlossen, wonach diese ihm für den gefährlichen Versuch 81000 bezahlen, für die Bezahlung sei. ner Lcbensversicherungssunnne im Fälle seines Todes Gewähr leisten, alle Kosten des Unternehmens tragen und im Fälle des Gelingens die gehobene Laoüng mit ihm theilen. . Der Pewabic ' ist Mit 550 Tonnen Rohkupfer im Werthe von 9105,000 und mit anderer dem Perderben nicht ausgesetzter Fracht ' im Werthe- von $3000 . beladen. Der Taucher hat sich einen ' Helm anfertigen lassen,' welcher einen Wasserdruck von 4o0 Pfund aus den Qnadratzoll aus halten kann. . Er wird außer seinem gewöhnlichen Gummi Anzüge einen ichmiedeeisernen Arustharnisch und stäh erne,!,Arm- und Beinschienen traaen. Er hofft zuversichtlich .auf ', Erfolgs und will alsdann, an noch , tieferen Stellen in den Seen gesunkene, Silberund upferschätze von noch 'größerem Werthe edttl. . ! ' ' ' " " " ' i '!'. ." i vom Vnslande. Eine der furchtbarst ey Feuersbrünste, die je in LeedS gewüthet haben, brach dort aus.. Um Uhl r .. . . t . r m . f morgens ,ay man namtlcy aus meyre ren Luftlöchern der Platform der Lon von und Northwestern Eisenbahn Flam men ' hervorfchlagen. Die - Stationen der North-Eastern, ,London und North Western und Midland Eisenbahn sind nämlich im Centrum der , Stadt auf Bögen erbaut. Tre Räume unter den selben werden zur Ausbewahrung von Waaren aller Art benutzt .Es lagern dort Fett. Harz, Seifen. Petroleum und Whisky. Bald nachdem der Feu irrüf gegeben worden wär, erschienen mehrmals ein halbes Dudend , Feuerspritzen, allein dieselben, arbeiteten um ter den größten Schwierigkeiten.' Der Eingang zu den Gewölben befindet -sich :r v . Xi : ', '" '"''; " w . . . . ... oei oer icroriaoruae uno unrer einem Theil , der "North Eastern Station. Im langen, Tunnels ist stets ein "starker Zug , und in Folge dessen schlagen bettandla machttae ' flammen , -hervor. Nach zwei , Stunden fielen Gewölbein einer' Ausdehnung von 50 Vards mit furchtbarem Krachen' ein,,, wobei' die 'Trümmer in den überbrückten : Fluß Aire fielen ' Gleüh darauf schössen die Flammen'-wild, hervor, deren .Hintergründ, mächtige Rauchwolken bildeten. Um Mittag rasten, trotz aller Anstren gungen, die Flammen noch unter der Midiandstation und stiegen zu kolossaler Höhe hinauf Da gab die Platform plötzlich nach und ein Feuerwehrmann, JameS ' Schofield,' , welcher mit dem Schlauch Waner nach nnten lieg, der schwand plötzlich in den Flammen.,, An Rettung desselben war nrcht zu deilken. TcrPanamerverkehr aus den Bahnen wurde unter ernsten Schwierigkeiten bewerkftelligt , da i die Züge " Umwege machen mußten' Der Schaden wird aus ungefähr L00.000 L rn. (4iillio nen Mk.) aefchätzt, wovon 30, 000 Lstrl. auf Watson, in deren Seifen- und OelNiederlage das Feuer ausgebrochen zu sein scheint, und 170.000 Pfnnd Sterl. auf die Eisendahnaesellschasten kom men. Man,, befürchtete einige Zeit Erplosionen 1 der Petroleum- i und Whiskyvorräthe. Mit eineni Theil der . Geleise verschwanIn sieben Waggons in der Trne iK I Üii.'i1! 'I'"' '"'"l.'Hili' ';' !' i-iii-ivi'ii':!, I! ' I1;1' ''' 'tJ' ' ', i1 "! :' l !,!!ü,,, ::gD e r B eri ch t er st a tter deö Datfy Chronrcle" in Petersburg be richtet den folgenden furchtbaren Rache akt den ein Bewohner des flachen Lan des im Gouvernement Tula an einem Eoncurrenten, der wie er einen Laden besä: ausübte. Der Unmensch ' steckt das - Haus feines - Tomurrentm um XI ' .'s. -V;':f: IT.. " fi.f.ctuernur, u:s aur znzuzjrg itrrsrn, in Brand. Di Tbüren tstt: st rn

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Der" chinesische Gesandte in Paris veröffentlicht '. demgegenüber in eurem Pariser Blatte eine Erklärung, wonach Tschena Ki-Tona wegen nachbenannter Verbrechen abberufen und degradirt worden sei: Erstens entlieh er zwei Variier Banken anaeblrch, aus Ko sten seiner Regierung 100,000 Francs; zweltens fälschte er emen Beies des Ge sandten,' worin' diese Schuld als' die jenige der Regierung anerkannt wurde; drittens borgte er sich in einem Etablisse ment auf einen falschen , Eheck 30,000 Francs;' vlertens beglich er eine Juwe lierrechnüng? auf-10,000' Francs' mir emer aeralschten Anweisung aus die Kasse des Arsenals in Fu-Tschau. Der m.t wi- fv i c j...2 L.f. (m.J ezanoie eriiarr, oic aus oicjc naiver satiou bezüglichen Urkunden , befinden ttch in photographischer Nachbildung bei der chinesischen Gesandtschaft in Paris, wo sie von Jedermann eingesehen wer den können. .... ,c i V ö m. b a d i s ch e n F i n a n zminister: waren im letzten Sommer mehrere höhere Beamte -der. General Direktion ' der, badischen Staaöbahnen nach England gesandt worden,' um dle Verhältnisse bei den englischen Bahnen zu , tudiren. Die , Ergebn! e die er Studienreise haben zu der Erkenntniß geführt, daß anf den englischen Bahnen mit allen Zügen wesentlich schneller und besser bei mindestens alelcher Sicherheit. wie in Deutschland gefahren wird ? und daß sich daö tn England . reizende, Pu blikum sehr gut an eine Fahrgeschwin diakeit., von 120 Kilometer,, rn 'der Stunde aewöhnt hat. Dieses außer ordentliche Resultat wurde erzielt durch das im .englischen Oberbau durchge tüyrte stutzt y nem.: ourey . öte m Folge der kräftigen , ' Schienen . und des bedeutenden Gewichts ' des Ganzen aewachiene Widerstandskraft des Ober baues gegen die . Einwirkungen- der Fahrzeugen , sodann auch , die Eonstruc tion . der. englischen Locoinotiven .deren besondere Eigenschaften sind: die innen liegenden Eytinder," weit vorgeschobene Voi,deraestclle oder vordere Lausachien, große Triebräder, .starke Federn und das Vorhandensein von. soweit thunlich. nur etner Triebachse. .Auch die ,Be schaffenheit der, Wagen,' , welche meist große Radstände haben (dreiachsig und vierachsig) und sehr gut gefedert sind. wodurch die Bewegungen dieser Fahr zeuge geringere sind, ist mit ein Grund der Möglichkeit der Erreichung so hoher FahraeZchwindigkelten. . Die Eommil sion ist zur Ueberzeugung gekommen, daß, wenn in Baden im' Allgemeinen auch nicht wesentlich schneller gefahren werden soll, als bisher, doch noch Bie les zu thun bleibt, um besser zu fahren, als bisher und sy gut, als man in Eng land bei der gleichen und " bei noch grö ßerer Geschwindigkeit fährt. : : Von einem schwarzenKanz. listen und Schuhmachermeister ' schreibt das D. Kolonialbl.:" Der DuallaJunge Joses Timba aus Joß-Torf, etwa 10 Jahre, alt, ist zu Anfang Juli v. I. nach Kamerun zurückgekehrt, , nachdem er im Kloster St. Ottilian einem katholischen Missionshause bei München, eine - dreijährige- Erziehung! genossen hatte und zum Schuhmacher'a'usgebildet worden war. Das kaiserliche Gou vernement hat die zur Einrichtung ei ner einfachen Schusterwerkstatt erforder liehen Geräthschaften .und Materialien beschafft , und dem Timba gegen monatliche Abschlagszahlungen . überlassen. Timba, welcher gleichzeitig als Kanz list beschäftigt wird, hat sich seine Werk statt in' feiner bisherigen Dicnstwohnung eingerichtet. Hier wirkt derselbe, wenn erdie Feder bei Seite, gelegt hat, als Schuster zur Befriediauna der angesessenen Europäer, 1 welche bisher die Anwesenheit eines Schuhmachers in Kamerun sehr vermißt hatten. " : Dre.Behauptuna . ? vad die , Engländer eine religiöse Sekte grün den, wo ihrer ein Dutzend zusammenkommen, ist gewiß übertrieben, aber Voltaire's beißende , Eharakterifirung Englands als des Landes, welches 300 Sekten und nur eine Sauce" aufweist, kommt , der ' Wahrheit ziehmlich nahe. AuS Saucen machen sich allerdings die Engländer offenbar nicht diel, die Zahl der Sekten aber war im letzten Jahre aus 264 angewachsen. So hoch d.zi fert sie wenigstens der Direktor d.ö statistischen Amts für Geburten. Eh.n und Sterbefälle, dem eS in England obliegt, diese feinen und feinsten theo logischen Glaubensabweichungen auszu tifteln. Versehen sollen dem guten Manne dabei allerdings häufig genug mit unterlaufen, aber selbst ane verbesserte Liste weist noch über 200 selbst ständige religiöse Sekten auf, -immerhin eine beträchtliche Autwühl für die Kifl' dnAbionZ.

Eisenbähn-Tabelle

. ; 'Ir&i Ankunft und Abgang der verZchletenen Eisen . 5 bahnzuge im Union Depot, Indianapolis. ". 1, ! ; .. . i r!;jf...'' -HS'if'i'iplii', - Vanbalia. Abgang Postzug . tf iMJ u m im 4 00 7 m U (Mi 3 30 4 15 io m rm 5 20 7 45 TiH Bm Rm Nm m Nm m Wm Slil VA Vu, Nm Exprc Erpreß - ; Accomodatio Expreß,. Ervreö Zlnkunst Expreß expreß., Accomodatton , .... Erpreß,. Schnellzug Accomadatio j, . .. .1 . ... Eleveland,'..E!ncinnati, Chicago und Louis. ... ... . JndianaMis und Eleveland Wpisien. ang 'Erpreß.. ,,. .... ... ... ... 030 Am xpreb . ... .... .... SW Vm Expreß 11.47, V:n Linlited Expreß. 320 Nm (rrorefc., ......... 6453hn Ankmrft-Exxreß . .. 700m Wi il: ' " . . . xpV -. .... .. .... u juTüm Limited Expreß. .. .. .... U 55 Km Expreß.. 5 00 Nm Expreß i ........... . w50 Nm tzk. Louis Division. Abaana Krurek ....-.'..'?') Vm ! LlMlted Expreß. .......... 12 w vim t Expreß.. 5 20 Nm " Erorek. täalilö. . . . 10 16 Wm il O . TCT--V " . 7 AnkunktErorektaalick. ........ 3 20 Vm expren , x. Limited Ervreö. .......... 2 55 Vm j- i v jp-v rxm m,W ..'Erpreß KLOVm Chicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug : : . 3 55 V,n Accomodation täglich 7 05 Tm Accomodation ............. WIBm! - Postzug . . . . . . .-. ...... S 00 Accomsd. (nur Sonntags). ö w Nm Accomodation... ........ 6 45Nm Ankunft-.Nush'ville Accomodation. 10 25 Wm tostzug.. .... !! . ....11 50 V:n nd'pls Acc. nurSonnt.).l2 J5AM . : Accomodation . . : ! . . . . . 6 Oi) ftm Accomodation. .. ... .... ..10 45 Nm ' : '" Schnellzug.. . ; .....12 15 Nm Chicago und Cincinnati Division' weslsich. Abgang Accomodation 7 10 2?rn Scbnell.Post :-. 12 01 lim Lasayette Accomadatio . . . . o 15 Rm Schnellzug 12 80 ,Vm Ankunft Schnellzug . . .. ....... i 3 20 Vm , -Lafayette Accomodaiion ...10 45 Vm Schnellpost. 2 60Rm Accomodation 6 15 I!m Peona Division westlich. Abgang Expreß.. .......... 7 45 Wm Expreß 1203 Am Danville Accomodation. . . . N 05Nm Expreß .; .10 52 ?lm Ankunft Expreß . ,f ........... 3 15 Vm . Danville Accomodation. ... 10 40 Vm ' Expreß ; . . . W. . . . . ; . . . ; 2 40 Mm . Expreß,.. p :&m Peyria Division östlich. Abgana Expreß . ... . .. ...... 3 35 Accomodation.... 5 30 ' ' 'Expreß ' . ............. Ä 05 Ankunft Expreß 1 1 45 Accomodation . . . . . ....... 9 M - - Expreß...... W30 $m m fan tm Vm Am .... a , . ... ' Lake Erie und Western.' -1 Abaana ErvreZi ; 7 15 Vm " Expreß '120 inExpteftV ..,'..',;,...:':7:00 Schnell Expreß.. .... . ... .11 10 Ankunft-Schnell.Expreß . . . . ' . . . 3 20 .; Expreß .. ... .". ..1030 Expreß . , . ,,,.,. 250 Ervre. .... .... .... 6 20 Nm Nm ?!n, Vm tm Nm Am PittSburg, Eincinnati, Chicago , und ' ... Louis. - - Indianapolis Division. - , x , Abgang Expreß ....... I . . .1'. ;4 45 Pm Columbus Accomodation... 9 00 Dm Expreß , 3 00 3!m ' Rlchmond Accomodation. 4 00 Nm . : Expreß ...... .; . -. ... .. ... 6 30 Nnl Ankunft-Richmond Accomodation v OO Vm - 1 Schnellzug ..';...!. ...11 40 m Expreß .. .....:... 12 50 Ä!m Accomodation "... 3 45'm Expreß ......... 50Nm Expreß ft WNm Chicago Division via Kokomo. I x Abganz Expreß.. .'. .. . . . .. . .11 05 Vm : Expreß. . ... 11 30 Nm Ankunft Expreß . , ," 330 Vm 1 Expreß 3 45 Pm Louisville Division. ' -''!.- m ': : r Abgang Expreß ........... 3 40 Pm Louisville Accomodation. . p 00 Vrn , : Schnellzug. ........... .... : 3 55 Nm . Accomodation.,. 4 3) Nm Ankunft Accomodation . 10 25 Vm Schnellzug . 11 OOVrn , " Accomodation ... .... ...... 00 Nm Spezial täglich!.. 1050Pm Cincinnati, Hamilton und Jndiana, t - ':lr ... ' ' , lS. Abgang Expreß ;. 3 55 Vm Cincinnati Aecoinodotisn . . 10 45 Vm e??st " -i3 00 iff in CpirCö f p -m - m 1 3 30 5i in Expreß ....... 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Mono AccomsdationLÄZ 5 20 swi Airkmft Expreß MsMVWMKSMVm Wono AcesAsdation . . 10 40 Via Expreß LO Nm trk fr hrr Anu Vffr, Aii, TrwHs ast Juri. JUinit, JttivÄ Ohiw. AN. I kl kT . r. 4..i..jr ir-.lL Yk'lkT Blil k,-k k, W,5. iwt7 H9HN mm oi MHmiltt. Htm rM o itut wutk ii H. ; (tHn, w liriwrrr y tn ftp. t,m OjJS 1 Jglunttn mt mrAnm trwn I lttd.). All S.. MmI wnti mri 7. . W m m iHmnr nnm Jt tos t tl- 1iMt." TtSjr W 0--A rt. IkiIIm wtiwuw moet .mi, JiKW t4 nn.1rM. rrtiilifr. 1JUUM CHv,U VN Ud,Ui

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S5X5p3 H itnvvm ist das einzige Blatt in Jndiana. welches die Interessen des Volkes gegmülr In Macht htt Plulokt!e dertrM. Als Organ des Volkes f-X . ? . . - ,, f i und nicht einer Partei ober Partelin teressen kämpft sie unentwegt für reiheittt.Mcht auf allen Gebieten dcö Lebens. f t- ' Die' Arbeit beö ' Volles -G die Schöpferin-alles Wöhlstandes und runt wirken wir für 'sökeze soziale' Resformen, Welche die. Arbeit ur frcubcbringenden Lust, statt zur Niederdruck" enden Last machen. Jeder fortschrittlich -&4ftiit es als moralische Wicht empfinden Leser der JnbiÄna Tribune Zwsern. i 7 ' ,, 'i ii , . . ;' if ;; .DaS reichhaltige ! 5 - ST hietet eine Fülle unkerhaltenden Lefe it , n1 ii ! v f di;.i. ' ,'" .!sii, ;l" i .," i'" f stoffes. . ,f 5 1 :.. 'V."' Vl!fij!&,fi!' . , - '" . ,i!is;f!8;'!'':l!l!!" ' .' ' .-' ... iifeäi, JT ,ii' .,k .r1'" : "" ' ' ' " " ., . ' . '' ' '' l" "' ' " .,??!,,,!. Der Abo ttttemeit es H Preis rv . .. ' , . .. :. ..der täglichen Tribune l$.:X2c:: ':' ' - ' dcS'SönntagMttW. beiicr zusammen 15 Cts.,PerMoHe.?? a - f ' l , oder s.JMts.MMonM Durch die -Post dersanit koKei .b.aß Tageblatt HI, daS Sonntagsblatt ' ;,, 2 per,3ahr, beide zusammen - i! ' !:- 7' 's!- U ,:f.;; '. ' $Ö in Vorausbezahlung. . ,,,,, : , , ä,", 7 . " . ... . ii lici M I'!1' '& : m (f h? 'i m m;i - . ü: ,f M? " ;W;V 'iß ,,. - ': m.-,,.--, :-,,',:l, -l!i!l!iS'C!:'i'':-i: -:Vi ;;,!:.:- .;! (J.'A. . " X Jl. kKWM f ?-'4"r !' aller Art werden 'taWundMllig öef5jiitu. "".'ifetilP Eintrittskarten, , ' ' ' , .... .ir . . v.lll, V:; . ih "iiM; ...jiilliiiJ:!;;)!;!;')! i"!:;..; - ,, .iW'ioAi'llÄ Quittunaerr. im , - - J...,if. - ins:;;, i:iAa: ;,!;.:,.;.: (bußlifptu iiiiSiai'li'l'l! i, .. j:f; Nechnunaen, ':l ii.;i!i,li:!"ii!i,!!'5li':J , ,,;,!:. r.w, T. k: "-i. ..: .,. :! !; J'i .,; ,eia?asisrarrcn, ,i ,,. 1 u i ,:,;:n""i; .' '('H! .lill... a;, T...T T J " "... rkulare, 'l, I' -Elll'-f! WröarWtmc ifö s. w. .lii' .,::; .ii-"l,. '...-: II,; Ii!' !"!...'. ... C;S; für c fc$ a f t i ic ii üri b c r e i k rr leri i! W ttW- i$i:M1$ ''M fei S f : i: ; ; ' ,,''l!"-!" li1.. ...N'.S'i, i'i'!l' V , '"-iv .;, (!i Ü:,i II I l lill :;,.;'.:. gezchmaFvollMSgesuhrtM! te!.:iii;:,'i.,.,,j.,ii;i "i,S!pi,!!,f i i;,, s i'i'ifl :! :;ni II 'mi "iß0 '$ WMmi-WM Im II.i.mm. W-- tij NvtMWMpvllBp - i'ti

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