Indiana Tribüne, Volume 15, Number 142, Indianapolis, Marion County, 9 February 1892 — Page 2

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Nndiana Tribüne. ' ' ' Erscheint .: U glich und & o n ntngV. Tie izUche .Tridunc- tastet durch Itn Träger iSCciU per 22üe, die Son!ass-,Tribüne" ö LentS per Woche JSnfce jütfonraten 13 Cent der C5 Cents xerWvnst. Per Psst ziizesickt in Vor, SLZdezahluns f per Jahr. OZsice 130 Ost Martzlcnd CtraZze. Indianapol-S, Ind., 9. Februar 1802. OTMHBMMMMMMaMBHBHiaaaMaaHMaiMaaaMa Scliwerstowör.!öröer. Am 28. Cetokr 181H brachte der San Antonio Light- folgende Nach, richt: Tiefen Morgen uui 6 Uhr wurde die Leiche eines MaaneS im Maverick . Park, in der Whe einer Bank am Boden liegend, gefunden. Tiefelbe hatte eine Kügelwunde in der Stirn und eine 'Plstyle lag in der Nähs. Der Mann war ftit mehreren Stunden todt und eins Börse und verschiedene Papiere wurden bei ihm gefunden, auZ denen sich ergab, daß sän Name Otto Hau Zer war." ' , Otto Hauser, der emsazn und unbe . -laust im fernen Teras auf räthsel ;:: hafte Weife nur Leben kam. war Nie ,maud anders, als der landflüchüge Pole 5 Mlünislaus Padlomstt, der Mörder des , ehemaligen Chef- der russischen SpZo nage, des Obersten Seliraerstoro in m ,: ' ;:!, Ütt. Cs war am 13. November 1390, als ' die Pariser Polizei durch die Meldung jr? des schreckensbleich und athemeos herein ' stürzenden Kammerdieners des wohl Mannten Obersten in Aufregung ; ge U U$i wurde, daß sein Herr soeben in 5 seiner Wohnung im Hotel de Brade ), , am Boulevard des, Italiens ton einem Unbekannten meuchlings ermordet wor Phbeu sei.-- Als man-nach b:m Orte der ?S?Thäi' eilte, fand man die Angaben des, -TieNerSnkoZem öchAigt, als Selnver Mstow mit dem, Tode ran ,,, der bald da ' rauf einerat. ohne daß er das Bewußt erfoZal

lein wieder erlanate. Die Kölner stellte

MsJsortÄakorschungen nach dem ThUer "an. Timlö.'n waren enolalos. .?!ur

die Thatsache, daß gleichzeitig an jenem ! Morg?n eine berühmte russische Nihi liftin, welche durch Se!iwe.-lt?wz Ränke Wrn die Hände' der russischen Polizei ge liefert wurde, auf dem düstern efäa ' nißhofe. dr Festung Schlüffclburg bei : St. Petersburg den Tod durch HenkerZ's Hand erlitt, brachte die Vermuthung . zur fast absoluten Gewißheit, daß einer M der in Paris lebenden russischen Nihj listen den Tod seiner Freundin furcht i': bar an ihrem Perräther gerecht habe. Toch w) diesen finden? Nach sorg' faltiger Prüfung der Möglichkeiten und Verhältnisse, war die Polizei fest über K, zeugt, haß ,Stanislaus Padlowski der , : : Mörder sei, abcr ehe man die Recher chen in umfassenden Maßstabe begon nen, war dieser bereits über alle Berge Pttnt.$hn . Arm der französischen, und russischen Polizei entflohen.. Cln Journalist, der sich rühmt, ihm zu? etltgen KKHlÜcht'. verholzen zu haben, mußte 'als H Sündmbock herhalten, um den Grimm der russischen Machthaber, die ein ab-' gekaries Spiel zwischen französischen' )!;; Republikanern und Nihilisten witterten, durch dessen Verurtheilung roegen Bei- ,. Hilfe einigermaßen zu ' beschwichtige " Ucbrigens ist der Journalist später in aller, stille begnadigt morden. , ' Toch nun zurück zu - Pad!ews!i. , In ' , der That war er der Mörder Settwers-MkoW'-Uaieider Mas:e eines Patrioten hatte er sich bei diesem einzuführen ai

Swuzzt Maincnllich auf den Umstand ,Mhäuend, ,.daß der einAge gefürchteke' i ! Sektionsches in der S. Abtheilung (so . heißt bkannntlich., jenes Tepartemenl der geheimen Kanzlei des Zaren, totU '!cWes., politische Verbrecher überwacht und öen Geheimdienst dirigirt) ihn noch nie KmälszuHcsicht bekommen hatte. Pad HDewsWA später selbst den Verlaus der WUrifredung 'geschildert, und, w:e es scheint, .in, wahrheitSzetreuer Weife. H!!j!Seliwerzkow, 'durch PadlewZkis Wesen , zutraulich gemächt, vergaß ganz seine Ggechöhnliche Vorsicht und schickte seinen 'UDienerw:g.,- Tann suchte er Pad iewski zu überreden, in dem Klubb, dem ,rr-üttL?HZrke, Spionendienste zu leisten und iym l, Berichte zu liefern.' Ta sich , Seliweskow in diezem Theil der Unter1 Haltung gerade in cAnstiger Stellumg iMMsenttt Padlewsli sich über Mgt hatte, daß der Diene? die Wohnung i verlassen hatte. Hielt er den WUuHenö!Ä für 'geeignet, sem Vorhaben , auszuführen. r erschoß Seliwerskow. 'ZMein Versuch. 'die ",Schubfächer zu er örecben, und sich . der wichtigen Papiere v des Ecmrrd.'ti.n zu bemächtigen, mißlang. . So .stieg er, dann langsam dtt Treppe hi.:ab, wünschte dem Portier ;inen freundlichen byn jour"! und ahm, auf der Straße angelangt, einen Omnibus, der ihn zufalliger Weise nach der Wohnung seines Freundes Tuc-Ouerch brachte. Tie Art, wie gHßlhHdcVJournal: Labruyere rettete, var außerordentlich geistreich ersonnen, sr gab ein Tuell vor, das in Italien lusgesochtcn werden sollte, weihte seine ZeitnnDden Eclair, in den Ehren. Handel (aber, nicht in PadlewZkis An krefenheitj' ein, um das nöthige Geld v orges. recktzü, 'erh alten, und reipe mit sei.rcn Secundauten, unter denen sich Padlcwski befand, unbehelligt nach der italienischen Grenze ab. ' Troydem alle Bahnhöfe von .beobach. tenden Polizisten wimmelten, gelang e5 doch demgewandten Labruyer,, sammt' " liche PoiUeichcf , zu -düpiren und den angeblichen ' Dr. Wolis- salz , solchen stellte er Padlewski regelmäßig vor) ? glücklich übcr die Grenze zu schmuggeln. In Italien, ws ihn ieine FreunöMch . selbst überließen, reiste er nach Florenz, Palermo Syrakus und schließlich nach , MaltaH der englischen Besiung ! Alles ziemlich planlos, da die Geldsen düngen seiner Freunde infolge unver t meidlicher Mißverständnisse entweder ganz ausblieben oder nur spärlich ein irafen.'::.:, -;V::;:::i!::;!: iPSiil'iiiy'lji?!! In Malta empfing er 500 Frcs. als großmüthige Spende einer russischen Emigrantin aus der Schweiz, womit er seine Schulden und die llcberfahrt nach LsrÄe bezahlen koimteN Von London

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resp, wecpoo! schiMe er sich dann aus der Ctruria" nach Nen, Mk ein, wo er am 15. Februar. 1891 eintraf Hbegah sichdann, reichlich mit Geldunterstüßung versehen, nach Galveston in Teras und arbeitete bei dem deutschen Farmer Schröder zu Selma im County Lexar. Tie letzten dirccten Nachrichten, die von Padlewsky selbst nach New York kamen, datkren vom 13. October. Auf die Nachricht, daß die wNichte Selier. stow'Z eine große'Belohnung (10.000 Rubelj sür seine Entdeckung ausgeseht habe, schrieb er zurück: Es ist woyl möglich, daß Jemand was spürt. Doch geht mich das nichts an." Sein letzter Bries trugSpuren starkerMißstimmung. Es herrscht jet die Ansicht. vor, daß Padlewsk; selbst das Opfer eines russi. schen Meuchelmörders und Spions im Gelieimdienst der Itt. Abtheilung gewor den ist. Allerhand Umstände, die bei dem sorgfältiz vom Friedensrichter Adams geführteN'Jnqüest zur Sprache kamen, sprechet sür die ledere Annahme.Interessant aus Padlewskis Borge schickte ist, d:e. Thatsache. , daß er i. I. 1833 vom Posener .Landgericht, in des sen Bezirk er damals domicilirte, wegen Verbreitung aufrührerischer Schriften zu 2 Jahren Ges5ngniß verurtheiltward, welche Strase er in Posen und Plötzen see verbüßte..- k In Warschau entging er nur dadurch, daß der dortige berühmte Professor für. Psychiatrie PlewskowNi ihn sür behaftet mit .politischer Manie' erklärte, den Klauen der russischen Jvm. Oessentttcht VZoral in Paris. Das Pariser Zuchtpolizeigericht hat kürzlich wegen schweren Vergehens gegen die öffentliche Sittlichkeit ein Subject, Namens de Chirac, zu fünfzehn Mona ten Gefängniß verurtheilt. Das Bei gehen bestand in einer Vorstellung, die vor drei.Wochen nn einem 1 Winkeltheater der , Rue Rochechouart, . genannt THeatreRealifte", vor einem angeblich geladenen, in Wirklichkeit zahlenden Publikum, (in ' welchem. Frauen vor herrschten!) 'stattfand, und in welcher auf der Bühne eine Liebesscene in un verhülltesterWahrheit aufgeführt wurde. Chirac spielte in diesem dramatischen Auftritt- die eine Rolle, eine Frau Taubresse, welche zu derselben Strafe wie Chirac verurtheilt wurde,, die an dere Rolle. , Zwei andere' Schauspiele rinnen erhielten wegen einer scheußli chen. hier nicht näher zu beschreibenden Scene Gefängnisstrafen - von ein und zwei Monaten T Chirac' begann seine öffentliche Laufbahn , als Verfasier antisemitischer Schriften, l Trotz seiner Uebertreibungen Machte er kein Geld, und so versiel er aus 'den Gedanken jener' Schaustellung.'' Chirac, der zu gleich d.r Leiter teö Theatre Realiste. der" Verfasi er dcS übrigens ! blos aus dem 'einen,- weniger ' gesprochenen, als gehandeltenAuftritte bestehenden Stük tez" und 'der Träger der Hauptrolle war. behauptete, aus Kunstbegeiste rung" gedichtesund gespielt zu haben. Cr wollte den Grundsatz . des Realismus. die Naturwahrheit in Unerschrocken mr Nolgerichtigkeit anwendend -:. Tas Gericht ließ siajedoch durch diese Phra sen n'.cht, beeinflussen. . Tie'e- Strafsache hat eine weit grö ßere Bedeutung, als die einer Pariser Togesneuigkeit. Sie bezeichnet offen bar einen Wendepunkt. Tie öffent lichen Gewalten haben endlich gefunden, daß man es nicht langer gleichgiltig mit ansehen dürfe, wie die Füulniß-Litera tut und Derwtsuttgskunst immer hSh:r steigt, immer weitere Gebiete bedeckt und das ' ganze französische Volksleben zu Jl. j W"I . " T.; ..":''' überschwemmen droyt Ze?n Ja)e lMg geschah nichts:' . Schriftsteller, de unzeifelh st an' moralischem Irrsinn (luvrI lQ,a,nir) leiden, konnten anderthalb Jahrzehnte lang - die Ausgeburten ihrer krankhaften Einbildungs. kraft im Volke verbreiten, i die absto. send sie, Entartung konnte ., sich in der Zeitung, im' Bilde," aus der Bühne, , im Tingel-Tanze! breit machen, die, Regie runz schwieg und ließ gewähren. Jekt erwacht das öffentliche Gewissen schließ lich doch. Ein? 'Anzahl Senatoren. Abg ordnete, AkZdemiker zc. fordern zur Mldung eines Bundes der Faml lienväter' zur Bekämpfung der öffent lichm Zuchtlssigkeit auf."' Allzu schamlose Bilder werden auS den öffentlichen Zeitu.igZ-KioskS Polizei, lich wcgzcholt. Kurz, eS werden An ftrengungen gemacht, ;vm der emgerisse nen Verwilderung der Sitten entgegen zutreten' ' ' Ob diese' Anstrengungen Erfolg haben werden, hängt von der Ausdauer ab. ' welche die Regieruna an den Tag legen wird. Das Uebel ist fchr weit vorgeschritten. Man hat hier solche, Dinge erlebt. 'daß man ganz ab gestumpft geworden ist ' und 'gar nicht mehr 'die. Empfindung dafür hat, ob ein Buch, ein Bild.-ein Stück, ein Zei. tnngyartikel sür anständige Menschen noch möglich ist. Tie politische Mäcd! ftellung - und 'das Ansehen eines Volkes m Mi Welt hängt nicht blos von seinem Reichthum, seiner militärischen Stärke und feiner Bildung, fondern auch von seiner Sittlichkeit ab. ! ÄnttrH Ausgrabungen. . '" " " ---y. ::.77y . . Ta die amerikanische ' archäologische Gesellschaft ilr,Athenmit den Ausgra buugen nach griechischen Alterthümern richtig on's Werk , geht, ist es auch von Interesse, über den Fortschritt der dor tigen Forschungen etwas zn erfahren! Auf dem halben Wege von Athen nach fT f J 's i : ' ' :i' 'I1' - ' ' ' J1""' j " Zi V ' ' Eleusis liegt , an , , einem , malerischen Puntte, - gerade da. wo die Landschaft sich zuerst gegen das nahe Meer öffittt. die - idyllische 'cZloster'Ruine Daphut. Es befanden-si ; im Alterthum an die? fern Punkte der Heiligen Straße", der eine natürliche Haltestelle für die Pro ressionen bot, wie noch? heute für die Reisenden 'mehrereW des ' Ap oll o 1 1! nd der eleü sini schen zwei Göttinnen. Tie Ausgrabungen, welche die Archäologische lZsellschaft in diesem Bezirke begonnen har, werden darum ein allgemeines Interesse erwecken. Einer der Ersten welcher dieselben besichtigte, war i der ehemalige Premierminister Trikupis. Ueber die Ergebnisse wird noch berichtet werden. In Athen selbst wird das deutsche Archävloüische ,7 Institut nne klnere

itfc seä6iaaä3S2S5si Uljram!an"iricr bcsttomteitUÜ rcranstalten. wo man die Lage der al ten Ägoru (des ,, Marktplatzes nicht zu verwechseln mit' btx alten Puyx. .dem Ör,Wwo' die Volksoersammlungen ab gehalten wurden) sucht. Nachdem man tauge über die Stadtgegend gesprochen, wo dieser die wichtigsten Gebäude und Monumente einschließende Theil lag. und nachdem noch im vorigen Jahre die Ausdeckung des, römischen MarttesIelm Thurm de? Winde die Anfmerkfamkeij des nicht-archoologicn Publikums ir liger Wci e auf dilsen Fleck zuruckge lcntt. glauben nuumcyr die' Fachleute, die die Agora ohnehin ganz wo anders suchten, durch die Ausschachtungen beim Bau der Stadt-Cisettbahn genügende Anhaltepunkte gewonnen zu haben,. um ernstlich auf die Entdeckung der altgriechischen Agora ausgehen zu können. Das deutsche Institut will vorangehen und womöglich durch den. Erfolg ;rne griechische Regierung ermuthigen, die Sache ihrerseits . in die Hände zu neh? 'NM. ' . . - Bom Inland. Senat o r,Hi ll i stwi e g e sagt wird, bis fetzt noch nicht einmal im Senat anwesend gewesen, wenn der K aplan das übliche Gebet offerirt. ,., Er wartet, regelmäßig, bis es zu Ende ist. Die größte Tiefed es M ee res iü an einem Puntte dreiundzwän zig Meilen nördlich von Guinea gefun den worden, wo sie 26.850 Fuß detra gen soll. - .., Senat o r H i l l ist betannt lich unoerheirathet und daher läßt sich fein flüchtiges und lebhaftes Tempera ment leicht , erklären. Nur wenn iin Mann verheiritthet ist. wird er gelassen und gesetzt genug, um den Charakter' für die senatorische Würde zu erlan gen. - - General B u tler sagt, er habe zweimal die Vice-PräsidentschaftZ Candidatur abgelehnt, obgleich er die Nominätion hätte haben tonnen. Es hat aber auch eine Zeit aeaeben, roo' Butler eine Nomination für die Präsi dentschaft annahm, die thatsächlich das selbe Resultat hatte. ' j - M u S c a t i n e w i r d d i e erste Rübenzucker-Fabrikin Iowa bekommen: kürzlich hat ein Bürgrausschuß die '" i ji. - t ' . : i " des Sommers eine 8500,000 werthe Zuckerfabrick errichten will, die im Herbst eröffnet werden soll. ' ' ; : Die Kenntniß der Physio logie des menschlichen Kehlkopfeö hat es möglich gemacht Stamme Mit einer' künstlichen Stimme zu versehen. In mcleu fallen lst die Höhlung geönnet und und ein'Kehlkopf von aeeianetem Material mit Gummi Membrauen eingesetzt worden, welche sich zum Spre chen praktisch gerauchbar erwiesen ha ben.. ' . ' . , ' ' Frederick aetlatn, der letzte Hugenotte der alten .Red River Eolonie. in Illinois, ist neulich in blalena, Jll., im Alter von 72 Jahren gestorben. Er . wanderte z im Jahre Itili ein und, ließ sich Wider 'Seleirk Colonie, die damals noch in ihren Kin verjähren war. -nieder.' Etwa fünf Jahre später verließen nahezu ' alle Mit zlieder der Eolonie die Niederlassung und machten Galena zu ihrer Heimath,' Die Wittwe des G e n e' cals John A. Logan und Frau E. Ä Day von New Orleans gehen mit dem Plane um. eine Jndustrlcgesellschaft zu zründen, die es sich zur Aufgabe machte junge. Nezermädchen für, häutzlichiA veiten auszubilden, so daß sie sich in Haushaltungen als Tienstmädchen nütz' lichcr machen können. ' Erfolg ist hier iehr wünfchenswerth. " '.. ' C e n. He n r y A. B a r n u m, zer kürzlich in 5!em Jork starb, wurde für todt auf dem Schlachtfelde von kalvern Hill liegen gelassen:,! Ein Leichnam, den man sür den seinigen hielt, wurde begraben und in seinem eim wurde eine Leichenfeier abgehal ten. Dadurch ließ sich Barnum aber durchaus nicht abhalten einen hecvor ragenden Antheil in anderen Feldzügey zu nehmen. Er hat sich auf dem Felde' ver Ehre mit Ruhm bedeckt. ft- f- : Ja hn I 0 r d an brach te . kürz lich einen großen weißen , Schwan mit nach Hause' berichtet der Portland Oregonian", und .erzählt eine sondern bare Geschichte, wieder den Vogel ge sangen hat. In der Nähe seines Hau scs am East Birch Crees sah er wie dex Schwan von mehreren Adlern ?: hoch über ihm in den Lüften, verfolgt wurde. In seiner Angst flog der Schwan direkt über des jungen Mannes Kopf, so daß er ihn mit "einem - schnellen , Sprunge packen und zur -Erde bringen konnte. Die getäuschten Adler flogen davon. ' j, Di e Ptö ilf üt;rn',2Dtatito:n und McArdle von der landwirthfchaft lichen Schule in NordDakota sammeln GräZärteN"die bet Staat auf der Ch cagoer Weltausstellung ' sehen . lassen will: Unter den bis jetzt gefcm netten Arten befindet sich' eine, -die. an den Ufern ' des . Devil'S Lake" - gefunden wurde und fünfundzwanzig Fu' lang ist. - Die Exemplare waren i so lang, daß sie in Rollen aufgewickelt wurden. Auäz wurde eine 'neue Art von ' GraS hälinen gefunden' die man für die Hal men eines auf den Prairien in dieser Jahreszeit wachsenden wilden WeizenS hUt. der viel höher wächst, als die kul nirteSorte.'"'. rt . , ,.," M. "' ' i ! . , i 'f'i iDNi!, i'.nH!;; '",'): HIV 1 ;'i ::m etwa' drei ßiOJ ahret, setzten Moses ' Sterling und Andere zwei kleine Hcerden Schafe auf Mon h.'gan.' einer öden und felsigen Insel an der Einfahrt zur Penobscot Bai in d.'r Boraussetzung auS. daß die Thiere vzrtgcrade so gut wie anderwärts ihre Nahrung finden würden. Seit jener Zeit ist jede Heerde durchschnitt lich auf zw'ihundertundfünfzig StÜZ angewachsen, die Schafe laufen wild umher und man bekümmert sich gari nichtAlWMHsiinmälD im Jahre be g.'ben sich Männer auf die Insel, trei den die! Schafe in eine Einzäunung) scheeren sie) und zeichnen die Lämmern Die Schafe gehören jetzt einem halben Dutzend Personen, von denen . einigt die Heerden seit zwanzig Jahren nicht gesehen tzabc.

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um:.ne von iuv.uuy augevraazi, um das Anerbieten fines calisornischen Syndikats anzunehmendas im Laufe

NM'eM o l denen St erne lein sind kürzlich aus dem Bereich,! der Dichtung in das der Wirtlichkeit gerückt worden. In dem calisornischen County Calaveras ist dieser Tage ein saust, großes ' Meteor gefallen, auf dessen Oberfläche der Geologe des Smithfonian Institute" H. W. Turner einge-sprengte-Gold entdeckt hat; an einer Stelle nahm es den Raum eines Qua. dratzolles ein. Der Querschnitt des Meteors zeigt eine weiße nickelähnliche Bkasse's Turkier einen Beweis dafür, daß auch in der Sternenwelt Gold enthalten ist. ; : Archiba'ld F ör b e v o n dem man sagt, baß er durch seine Vorlesun' aen in Australien 5100,000 erworben habe sagt, daß es in Amerika ein Jähr dauern, um einen Ruf zu erlangen, ein Jahr um einen Haufen .Geld .zu ma? chen und ein Jahr, um oas Gelddurch bringen. ' - , 5 j N ach z u "reich ii c) e m A k nusse - von sehr altem Käse sind na. mcntlich in - früheren Jahren zuweilen Bcrgiftungserscheinungen eingetreten in neuerer Zeit hat man indenen selte ncr von derartigen Vorkommnissen, ge-' hört. ' Ueber die Natur dieser glstlg wirkenden Substanzen i st man noch' im Unklaren, l ebenso Über die ' Umstände, unter denen sie sich bildet; doch scheint eZ, als ob das Käsegift sich hauptfäch. Zich in solchem Käse bilde, bei dessen Bereitung man den Quark-ehe' man ihn salzt, längere Zeit ' mit sauren Molken , durchfeuchtet liegenlckäßt ' um seine nachherige Reife zu s zbeschleuni qen., .Man hüte sich daher.,, sehr alten Käse , in zu großer Menge zu geuießen. 'rl I m'';5 Bericht d er Sa n tt & tö behörde des Staates Nero Hork sür das Jahr 1891 wird' die, Gesammtzahl ,der Todesfälle im Staate aus 12S.578 oder 21 .43 per Tau send Einwohilernngege ben. Eingeschlossen in dieser Zahl sind 4200 Todesfälle die ,u spät- angemel det wurden, um noch llassifizirt werden V '- :! v :t" m a f. ä"" i 11 'L H iw . zu können und bw ooeslaue (jchät zungsweise) . in Orten roo die Anmel dungMnzHcrsäümtmur fektions szymötischen) Krankheiten) die Grippe nicht 1 mit eingerechnet' sind 22. 000 Personen gestorben, wa? um'2300 mehr ist als irr 18O0 , ' Die Sterblich keitörate zomotischer " Krankheiten ' war in den letzten - sechs Monaten deZ Jahres 1891 229.76 per 1000 .in den ersten sechs 127.17; die Durchschnitts. Ziffer alfo 178.46 per 1000, was nied riger ist. als in fünf vorhergehenden Jahren. An der. Grippe starben in 1891 im Ganzen 10,000 1 Personen, davon 8000 im, März. April- und.Mai und 2000 bei dem späteren. Wiederanf treten der Grippe im December.! An den Blattern starben "fünf Personen davon eine in Jamestown !m Januar, eine in New Z)ork im April und. drei in Scneca im November. Am Typhus sieber starben 1926 , Personen,! gegen 16 12 in 8s0'. AnDiphtheritiSö072 gegen 4915 in : 1690 An diarrhoe artigen Krankheiten 9179 gegen S463 in 1890. Am Scharlachfieber.2254, wa? bedeutend weniger ist, als in den beiden vorhergehenden. Jahren. An den Masern starben" in 1 89 1 ungefähr ebenso viele Personen wie in 1890 am Keuchhusten bedeutend weniger-' Die Auszehrung raffte" 13,445 Personen weg, gegen 13,831 in .1890:' Krankheit ten dee Athmungsorgane 20.674 ge' gen 19.053 in '1890.,--Ferner ist eine aroße - Zunahme, l der durch örtliche Krankheiten 'decürsa yermchnen. - ' '.:,,,,,,,,,,,,,.,,, ',., " . ': :4n Oo rlnslanbe. . . 1 , 9. lZ ,....! .fc,. - - - J n. - Ueber ei nen Roma n de t mit einer Entführung begann zürd . mit einer Heirath schloß, hatte sraiSönn abend d oberste Gerichtshof .In. Wien däsMtzte Ferdinands .Giovanizzi. Kaufmann i Triest, hat :, in Venedig eine- Schwester, die -ihm '.ihre 17jährige Tochter Ear. lotta Caffieri zur . Erziehung übergabt TrotzWßnün Schritt des jungen Mädchens bewachte und , sie ängstlich , behütete, : gelang tl einem jungen , AZanne,, Frederico Fan tino. der eine leidenschaftliche Zunei gung zu dem schönen, Mädchen' gefaxt hatte, hint.-r dem Rücken des alten Man. nes mit , Earlotta - zusammenzutreffen. Das i: kam nun an , den Tag. und al d.'r Oheim das Verhältniß nicht dulden wollte und, die ' schöne Nichte nun noch iJi-Z- ....X.i. - 'O-.. . Z iiyaiici uciuutyic, reerico .oen Plan, die elleote.dem strengen - Wä, ter ra entführen. Earlotta war : ei o.'ritandn und der Vkan kann. ! lAi Danayti ellte.:, kaum da: iUgm Flucht ' erfahren, zur Polizei und zcigte den glücklichen Liebhaber wi' gen der ,, Entführung der i Mindet zahrigen an und ehe noch das Li. b:s?aar nach Venedig kommen und sich dort, der Mutter Carlotta's zu Füßen werfen tonnte, 'wurden sie auch beilje schon ' verhaftet, Fantino wurde nun vor dem triefte? Crkennwißgerichte arj geklagt, ' doch - nahm die Geschichte doft nach vielen Seufzern und Thränen für ihn ein glückliches Ende. . . Er gab die Entführung wohl zu. doch betheuerte er, daß er die Geliebte blos. zur Mutter bringen gewollt, weil i.tr : hoffte, daß , diefe seiner Liebeswerbung kek nen Widerstand 1 entgegensetzen) werd und die Richter hatten ein fühlend Herz und sprachen ihn , frei. - Alleiü der Staatsanwalt war mit diesem Freispruche unzufrieden und ergriff die Nichtigkeitsbeschwerde) ! Am)Sönnabend erklärte nun . vor dem Wiener obersten Gerichtshose der Generalprocurator nicht in der LageZzu seiil, die Nichtig keitSbeschwerde l des Triefte? Staatsan waltS zu vertreten. Allerdings habe der junge . Mann das Mädchen dem Oheim in listiger Weife entführt, aber er .habe sie nicht dem gesetzlichen Versorger entführt deshalb könne von einem Verbrechen der. Entführung keine Rede sein. Und- so entschied auch der oberste Gen ts- und CassariynShof zu Gunsten' der r Liebenden, indem er die Nichtigkeitsbeschwerde deö Staatsanwal tes zurückwies. - ; - D i e Noth i n . A u ß l a n d sörd. zuweilen, seltsame - Dinge, zu Tagr . S.o war ein ännlich gekteideterj , beN-VnlcheineMlch hlbvuhüngerter Tatar von dem Friedensrichter in Ka Im WQS&i$ß erinen Diebktcchls m

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oretmoüaklicher Gesängnlvyas! verur-! theilt worden. ..-Aus die Frage deö Rich ters. ob er mit,- dem Urtheil zufrieden sei, oder appellieren wolle, ries der Nach I komme von Djhtttgis-Khanrn keinem drolligen Russisch erregt aus: Warum zufrieden? Gar nicht zufrieden! Warum hast Du mich nur zu drei Monaten verurteilt, während ich doch sechs Monate bekommen mußte? Nach drei Monaten verlasse ich das Gefängniß, finde, keine 'Arbeit)' muß wieder stehlen. Ich bitte Dich, erweise inir die Gnade, gieb mir fechsMonaie!" ,.Aüf dieses originelle Gesuch erwiderte der Richter daß er den Wunsch nicht erfüllen , und sein . einmal zefälltes Urtheil nicht abändern könne. 'Cin englischer See. mann der. einstmals zur Bewachung Napoleons I. nach St. Helena abcom. mandirt wär,' ist vor einigen Tagen in Valencia, Spanien,' aestocben. Georges Callaghan. der ein Alter von hunder! Jabren erreicht hat, . war .vor achtzig Jahren, also im , Jahre 1811. als Schiffsjunge, in die. englische Marine eingetreten: " Callaghan hatte es bis zum )FregattcnEapitän gebracht und zählte als activer Seemann nicht wem aer .als Neunündvierzig Menstjahre. Im , Jahre 1819 war er wie bereits erwähnt worden ist einer der Wächter des großen Corsen auf St. Helena. Erst vor zwölf I ahren nahm er seinen Abschied und zog sich nach Valencia zu rück Besondere-Freude -bereitete es ihm .bis in. seine letzten Lebenstage, wenn er vor einem'zahlreichen Zuhörer kreise ' interessante' Episoden aus ! der Zeit der Gefangenschaft Napoleon? er zählen-konnte, der sür ihn, so behaup tete stolz der - alte Seemann, stets eine gewisse Sympathie gehabt habe.'. Troh feines hohen AlterS war Callaghan' bis zum letzten Augenblick km vollen Besitz einer bemundernSwerthen geistigen Frische. ..-,:, . , . . ; ,; Man schreibt a us K o penhagen: In der hiesigen Seeofsicier schule erelgneke stchvor einigen Monaten ein sensationeller Vorfall. , Ein junger Kadett, Simonsen, der Sohn'eines hier sehr beliebten' Gängers im National theater, nahm sich das Leben durch einen Revolverschuß. . ES wurde eine Unter suchung eingeleitet,? und eS zeigte sich, daß der jungeMann auS Verzweiflung über d!e Mitzhandlungen, denen er von seinen älteren Kollegen ausgesetzt war, sich ; aetödtet hatte. " Die entrüstete öffentliche Meinung verlangte eine Ge nugthuung. Cs wurde eine Commis sion gewählt, um die Zustände in) der Schule zu' untersuchen, und obgleich das Resultat dieser .Untersuchung noch nicht-bekannt -ist, hat doch , gestern der Direktor der Schule, der Commandant Karstensen, sich ,aus , eigenen Wunsch" zurückgezogen. ) Kapitän Bcrdenfleth ist an seiner Stelle zum Chef ernannt morden - Man betrachtet daö als ein Zugeständniß und hofft daß z man ! jetzt mehr, i zeitgemäße j Zustände einführen ,roer,b5- l:z i 2 ; ' 1 ' . , ;;- Der S ch r ecken zahl! oser englischer Spitzbuben der berühmte Chef der BirminShamer Geheimpolizei, - Mr.- Black, ist ' nach langjährigem Dienst: um seine Pensio nirung eingekommen und gedenkt : den Rest seiner Tage, in Ruhe zu verleben. Er ) hat in ) seider langen J Thätigkeit mehr als' 3000 Personen verhastet und sich ii A5 durch - Entdeckung cher feni schen : Verschwörung in 1869, der 9tt troglycerinbombenfabrik - in ' 1833, in hohem Grade verdient gemacht. ) Bei einem Pfervewettrennen in ''der .Nähe lYi i A ' '!' ' : r. ' "1 !'',!'. r :'-.. ,1 von Rugby nahm er einmal in der Zeit von 35 Minuten nicht weniaer als acht .Taschendiebe, sest. Sein Ruhe gehakt beträgt jährlich 150 Listl. j E i n eigenartiges schwim mendeS. Gefängniß befindet sich, auf sem Wege von Australien nach Eng land.'' 1 m ES ist - ein alteS. bereits im Jabre 1790 erbautes Schiff mit dem stolzen Namen Succeß" und soll, ob wohl mehr als ! 100 Jahres alt. noch u tvi.&'rm m '''., j t :1 :i , . , ' '! . heute so segeltuchtig nne. ze sem, Der innere Raum'de Fahrzeuges welches m AuSstellungSzwecken : nach England kommt' enthält nämlich nicht weniaer als '63 Gesängnißzellen, in welchen sich in Wachs die getreuen Nachahmungen der berüchtigsten australischen Buschräu ber und Verbrecher, darunter .Capitän' Melville, mit ihren wirklichen Kleidern und Waffen besinden. 1 " L ' U e b e r d e nu n g l ück lich eo Verlauf einer Bärenjagd meldet die D. , Ztg.":. Ein, bekannter MoS kauer Bärenjäger Fürst Sch. war mit '!!. '. ' ff v '','i't -,!',.. . r einem errn A? nacy Aowgorov gerom men und hatte sich am Morgen auf die Jagd begeben. Bald war ein kapitaler Var yochgemacyt und kam auf W. zugetrollt. ! Statt ruhig zu zielen und los zudrücken, begann W im Jaadneber zu schreien, und der Bär kehrt um, sich den Treibern zuwendend. ' W. schoß , nun eine Kugel auf das Thier ab und ver mundete, eS auch. - Vor ' Schmer, stikv de? Bär nn 5 Wuthgebrüll., aus. packte , mit seinen Pauken ein Baum nammcyen uno kmctte es wie emen Strohhalm 'ab.' schlug dann von den Treibern zwei mit einem Schlage nie der die aus der Stelle todt waren, ver wundete noch zwei andere, deren einer ebenfalls feinen Verletzungen bald er lag. und fügte, ehe er ganz . aus dem Gesichtskreise verschwand, noch mehreren anderen Verletzungen zu. an deren Fol gensie'noch darniederliesen.,H, tz,A u s d en C h e sre d act e u r deS in Madrid erscheinenden Jmparcial, ter?n Aafael Gasser, wurde in einem immer deS RedactionsgebäudeS von dem in ganz Madrid bekannten Anar chistenführer Francisco Diaz ein Atten tat verübt. Diaz hatte einig'e Tage frühe? bei einem Socialtstenmeeting eine Brandrede gehalten und war in dem Be?icht. den de? Jmpa?cial über diese Versammlung brachte, ein Phrasenheld und ein Narr genannt worden. Sonn tag Vormittag drang er mit einem Re volver und mit einem! Todtschlöger-be maffnet, in das Sprechzimmer des Cbef Medacteurö ein und forderte von diesem Genugthuung.für die ihm im Jmpar M zugefügte Beleidigung. TM . ihm Herr 'Gaffet die Tbür wleZ. schlug er nüt..dern mit, Blei gefüllten Knüttel auf ihn loS, indem er die Werte auöftieß: .Stirb. Tu.Vrettundp Qafct wurZz

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.&:(. niiy" 111:1 riR D Ist da beste Heilmittel gegen die der jchikdenen Leiden der Lunge und Kehle, wie Hüften. Heiserkeit. Braune. Erkält ung. Engbrüstigkeit. Jfluenza. Lust röhren Entzündung, sowie gegen die erste Grade der Schmmdsücht und zur Erleichterung schwindZltchtiger Kranken, wenn die, Krankheit schon tiefe Ein schritte gemacht hat. Preis. 25 Cent?.' am ttopte verwundet, war aber, noch tm Stande, auf den Knopf des elektrischen Läutewerks zu drücken und die Redac tionsmitglieder: herbeizurufen, L welche den tobenden Anarchisten überwältigten und so lange festhielten, bis er dem der beigeholten Pölizeiagenten ' übergeben werden konnte. " - Vor et w a e i n e m Mo nate . bemerkte- ein 5 Bildersammler in 'Lest währen) eines Svaneraanaes auf vem-dortigen - Neuen .Marktplätze ein kleines Bildchen, eme-m-emer Fecht Übung begriffene - Reiterqruppe darstel lend. .) Der Bilderfreund kaufte , das unscheinbare Gemälde , und Übergab dasselbe, da es nch m sehr schlechtem Zustande befand, behufs Renovirung emem bekannten Gemälde Restaura teur. Dieser entdeckte nach Entfernung des Schmutzes zu seiner nicht geringen Ueberraschung auf dem Bilde das Mo nogramm. des berühmten, französtschen Malers Meissonier. Ter Eigenthümer des Bildes, über diese Entdeckung nicht wenig erfreut, reiste mit dem Kunst merk 'sofort nach Paris, um es dort zu , verkaufen. Nach einem an jenen Gemälde-Restaurateu? ge?ichteten Tele geamm hat de? alückliche Eigenthüme? des Bildes dasselbe um deu Preis von 30,000 Gulden verkauft. . Ä m 23. December 1691 dem Tage der unschuldigen Kindlein war der Herausgeber der( in 'Malaga erscheinenden .Zeitung Las Noticias" sehr gut aufgelegt und wollte anch die treuen Abonnenten seines Blattes an seiner Freude theilnchmen lassen. Einen prächtigen Anlaß , dazu bot- die vom Wächter des LeuchtthurmS signalisirte Ankunft des sramösischen Dampfers .Ville de Brest". Kaum war der Ruf: Schiff ln Sichtig erschollen, als der Director der .Noticias" in-den Stra ßen Eztrablätter . aratis vertheilen ließ, in welchen als Allerneuestes angekün digt wurde, daß die Bemannung des einlaufenden Dampfers unterwegs einen lebendigen Walfisch gefangen habe, mit welchem sie jekt im Triumph 'ihren Einzug in, Malaga halten werde, j um ihn später einen Madrider Museum zu überlassen. Natürlich lungerte gegen Mittag halb Malaga am Hasen umher, um den Walsisch - zu sehen End lich lief die Vtöe de Brest" ein; es war ein klassische? Moment. Tie Volksmenge drängte, stieß und puffte sich so sehr, daß mehr als 40 Personen in's Wasser sielen und erst mit Müh: und Noth von einigen Bootömännern herausgefischt . werden . konnten. Für den schalkhaften Journalisten hatte die, Walfischaeschichte noch ein unangenehm mes 'Nachspiel. , Da die Bürger von Malaga offenbar sür ; winterliche Aprilscherze keinen Sinn haben, zogen sie vor da? Redactionsgebäudeder NoliciaS", holten sich den Herrn Redac teur heraus und schickten ihn erst wie der hinein, nachdemsie ihm' eine gehö rlge Tracht, Prügel- verabreicht hatten. 7 Letzt er T a ge sollte Glad stone bei einem politischen Bankett eine 1!ede halten.- Die eingeladenen Ver treter verschiedener Leitungen mußten in eineni Nebensaale der aroßen Halle, in welcher der grand oldi man" spre chen sollte, speisen. Während deS Nach tisches meldet man Herrn Gladstone. daß alle Journalisteu' nach Hause ge gangen sein. , Vor dem Essen?" fragt Gladstone. Mein, nach dem Essen, und zwar weil man für sie in einem Nebensaale gedeckt hatte". Sie haben Rea)t gehabt. Meinen Hut! Ich aehe aucy nach Hause. Ich will die Rede nicht halten. Wenn j ich daö 1 gewußt hätte, würde ich mich auch in den kleinen Äaal gesetzt haben denn ich bin gleich, falls Zournalist.' " ' Und Gladstone aing wirklich nach Hause und ließ das Festcomite und alle diejenigen welche nicht wußten, , welche Bedeutung er der Presse beilege, in , einem Zustande äußerster Bestürzung und des komischsten Erstaunens zurück.' " ", " 1 !' ''si' "''"''s' 1 'i;-,.ä ';":i:i; iKfr t': - i( "' -H;- ' ,!' "i r-Eitt grotzartiaer u nter irdischer Gang ist in Cherson entdeckt worden. ) Von bisher nicht ermittelten Verbrechern war von dem Keller eines Hauses auS quer über den Weg einer ganzen Straße, in einem Umfange von 12 Faden, zum, Haufe eines reichen MauufacturwaarenlaaerS! ein ! Tunnel angelegt worden. Zur Vollendung oeS Werkes fehlte u ,r noch eine kleine Strecke. Die Diebe .onnten durch die en unterirdischen Gang bequem in .den Keller des Magazins Anbrechen und die? scS selbst berauben. Bei den Arbeiten wurden Bergwerksinstrumente, Lichte) Wein und Cognacflaschen :c. vorgefunden, j , 1 i::;:!;;-,:;;!;! General Booth der Gründer und Leiter der Heilsarmee, kann mit seinem neuerdings in Cal rutta erzielten Erfolg wohl zufrieden sein. Alle Klassen der Bevöllcrtlllg be rcitctcn ihm einen freundlichen Ein pfang und nicht nur die kittgcdorcncu Christen, sondern auch die Bramahnen schickten Abordnungen zu ihm. Booth hat Unterredungen mit dem Viceköms und dem Gouverneur Lieutenant ae habt und will sociale Brigaden dej veuZarmce" in Ealcutta gründen. ' l - " :'' " ' - "!V ' " j Meerschaumpfeisen, lange deutfckt YfeifenCigarrenspien etc. bei Wm Nucho, No. 199 Oft Washington Str

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IttMNm St. LouU Division. , ' Abging Expreß . 730rn ' Limited Erpreß II 03 rn Expreß . 5 20 Nm Expreß, täglich 10 Ankunft Expreß täglich. . . 3 20 Vm - Expreß . . , 9 2r, Vm Limited Erpreß. 2 55 Vm Expreß. k 20 Vm Chicago und Eincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 57, Vm Accomodation täglich ...... 7 05 Vm - ccomodatifln ;,. l ..:;. 10 m m Postzug ...... 3ö0 3im Aecomsd. (nur Sonntags) . 00 Nm " Accomodation , ., 6 47i ?!m Ankunft Rushville Accomodation.l 35 Vm , Postzug.. . . . 11 50 Vm Jnd'pls Ace. (nur Sonnt.).12 33 Nm Accomodation 5 00 Nm Accomodation.... ... 1 7. . . 1045Nm Schnellzug 12 15 Nm Chicago und Emcinnatt Division westlich. Abgang Accomodation ... . ... 710Vm - -Scbnell.Post.. ... .... 12 01 Rm LafayetteAccomadation. ... 5 15 Nm - Schnellzug ..... .12 30 Vm Ankunft Schnellzug 3 20 Pm Lafaoette Accomod ation ... 10 45 Vm , Schnellpost.......:.'.... -250!Nm Accomodation Ö 15 Nm Peoria Division roestlich. AbgangExpreß.. ..... ... I . . 7 45 Vm Expreß.. ..123Am i : Danville Accomodation. ... 05 Nm t Expreß ,,4 . . . . . i 10 2; Vlm Ankunft Expreß . 3 15 Vm Danville Accomodation.. ..1040 Vm - Expreß .; .... ........ 40 Nm Expreß ...... ,. .. .... ... . fl B5 Nm . Peoria Division östlich. Abgema Expreß . . . i . 3 35 Vm Accomodation .5 30 Vm -' Expreß . : ............ 305 Nm Ankunft Expreß ; . . .. ..ll 45 Vm Accomodation.... 9 00 Vm Expreß 10 30 Nm Lake Erie und Western. Abgang Expreß ....... . . . 7 15 Vm : Expreß... 120 Nm Expreß ... ..... . .. .... 700Nm Schnell.Expreß 11 10 Nm Ankunft Schnell.Expreß 3 20 Vm Expreß... :...10L0Vm . Expreß...... 2S0Nm Expreß,... 820Nra " - ;, . , f : - . Pittsburg, Eincinnati, Chicago und ... St. LouiS. . .. ; 3 . Indianapolis Division. ' ' I Abgang Expreß . : 4 45 Vtn Columbus Accomodation. . . l 9 00 Bm Expreß .. 3Ö0Nm Richmond Accomodation. . . 4 00 Nm " Expreß ....... .. .. .. .... S 30 Nm Ankunft Richmond Accomodation 9 00 Pm Schnellzug .............. .11 40 Vm . ; Expreß .12 50Nm : Accomodation .... ... .. 2 45Nm Expreß ..... .. . .... 6 50 Nrn Expreß 9 00 Nm Chicago Division via Kokomö. - . Abgang Expreß.... ....1105 Vm Erpreß.. . :". . ... . '1130 Nm Ankunft Expreß '. Expreß ,.,,, ..... , .. , Louizville Division. Abgang Expreß . . .,,.. .... .... LouisotllL Accomodation., , ( t J.-..rY... 3 30 Vm 3 45 Am ,3 40 Vm SOOVm 3 55 Nm 4 3) Not 10 25 Vm . i t utteuzug. . . . . . . , Accomodation.... .. Ankunft Accomodation . . . ' Schnellzug '.. . . ...111 00 Vm , ... accomodation...'. .,6 00 asm Spezial täglich.. ...... . .. 10 50 Nnl '!"', ' ' . ' : C ineinnati, Hamilton und Zndiana AbganaT-Expreß . iL 3 55Vm , Cmcinnati Accomodotisn . .10 45 Vm i:"7 .Expreß. .. . 3 00 Nm ; .. Expreß i. . ....... . . ... 3 30 S!m - Expreß , . , ,4 .. 6 30 Nm Ankunft Accomodation., . . . . . 9 15 Vrii .m.lZ '.Expreß .7 . ... . '1 l.'.l 5 Vm 5; : Expreß ... ...... , ,;.;.,- 7 45 Nm ': - ' : Expreß .I . . ... ... ....10 55: N 5 Expreß j-u' . . ;' . .12 35 Vm Indianapolis und VincenneS. ', üä"";- jj. ",!',.. ","!.;!': v ' ' , Abgag--Expreß : . ... . 7 30 Vm ; VincenneS Accomodation.. . 4 10 Nm Ankunft VincenneS Accomodationll OO Nck , Expre ß ,., ! .... .. .. . f, t. f 5 05 Nm Eincinnati, Wabash und Michigan. Abgang Expreß . 6 30Vnt .....11 45 Vm tzLrprev Ervß r . -..f'f ' . : '-J'" - Ankunft Expreß . . . . . . .. lut !"' ffi nwi - 6 45 Nm , 11 10 Vm Expreß 10 50 Nm tf",,t ' ßOONm '';".:'l:fl" " -' s;. ' jfjfcj Indianapolis, Decatur und Western. Abgana Expreß !.tz.). KsfZ 30 ?m fo Accomodation . . 7. .... . . 4 20 Nm Schnell.Expreß......... ,.11 00 Nm Ankunft Schnell. Expreß 3 30 Vm , Accomodation ', ;,.. . . 10 10 Vm W,M, Expreß . . ti'm ii -4 45 Pm ::!?1; i"5i:l ' Wättr r -5! 1 1! ' ii il LouiSville, New Albany und Chicago. , ' ":tU, i5j::K 14 Abgang Exvnß . . . . : : : . J :. . . 12 40 Vm Erpreß :t:ifi"UU 35 Vm Wonon Accomodation . : 5 20 Nm Antunft Expreß !'?A!'STZ3 25 Vm : ; Monon Accomodation 10 40 Vm ) fMX Expreß .... . . : , :!M.3..S0 Nm Jini, rurtun. h.r hm mAr werk für , b. Jlnua l'tt, Auuin, Tria, ikI jno. V-nmu, ToTtdo. l'bio. tae t. Othrn uredoinr . wij. Wbr )wt jl (.IM rsra UOU a i-io.il. V , i-.u rto ih work aod h. t k, wlntrrvfrjriw ra-, Krra b.riMTS rv -.lil; .rt.lc fmm t& t, ilUjr. All 'tt tiho TW how . u4 Hut n.4 rnik ii mm tdu tH rW. ii. l ii tatmmT tvr worara. ra.itr liinw amovf tttrm. K KW tu4 vntxlarAiiL Fartlntan ftM. a.X2alli4St C.fIm flNrt!d,lOm

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