Indiana Tribüne, Volume 15, Number 140, Indianapolis, Marion County, 7 February 1892 — Page 5

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merUanische Mexkvürdlgkeiten.

Vsn Ccolf Donat. Wn dieses Land m semer und semn Kinder elmatb bat erklären müssen sollte auch mit dessen Eigenthümlichkei ten sich bekannt mächen. Wir wollen dazu eine Kleinigkeit . beizutragen ver suchen. Zuerst sprechen wir von den Erscheinungen, welche auffällig sind; t'.e v. rcirz ' ylmeryer uexern n?lr vle rllarungkn derselben, soweit sie schon vt Tage liegen. rn- it ii ;ii3 z:rt: . fc. ieueir?t i niii uujjauigci jus uu ropäer. besonders aber für neu einge wanderte Deutsche, als daß Amerika und zwar aam Amerika nicht vierJab' reszelten, sondern nur drei oder zwei ge nugend ausgeprägte besttzt. In )vtmq land bat man vier Jahreszeiten von je drei Monaten duröschnittlicker Dauer: im übrigen Europa, mit einziger Aus nähme NublandS, kdensaus vler, wenn auck von unaleiöer Dauer. In Ame rika abt eS deren überbauvt nur Ziwei be stimmt auSaeprägte. Im hoben Norden l rrr T. , rp, .5 . t vlezes ütciijeHS weozjelr ein ayv, neun' 6U zebnmonatlicher Winter mit einem vier, drei biszweimonatlichemSommer schroff ab. Wetter südlich an der atlan tuqen Küste tst an der cunvung des Et. LawrenceZlromeS der Winter sieben Monate lang, in Boston sechs und ein halb, in New York und Philadelphia .!. m F t OTX-ttL'-M. -i t mrnoepens junj, m WS!?lrigioir. sitz, in Richmond drei Monate ; weiter südlich beträgt der Winter nur noch einige Male i i t je einige age, gesvtgr von meyr om metlichem Wetter. Alle übrige Jahreszeit an allen genannten Orten muß Sommer genannt werden, weil der Uebergang zur heißen Jahreszeit und umgekehrt schroff ist. An der noroamerikanischen Küste des Stillen MeereS gibt eS vom Süden her ange fangen bis zur Halbinsel von Alaska nur einen Wechsel zwischen einer trockn nenuno emer najjenJahreszett ot Ut rere auf drei bis fünf Monate vertheilt dauerndes Eis und Schnee kommt nur auf hohen Gebirgen vor, und die Tem peratur wechselt erstaunlich wenig, U sonders im SAen. An der atlantischen Küste kann man auf einem Schnell Ei senbabnzuae binnen drei Tagen durch alle Klimate fahren, die eS in der Welt gzbt ; an der pacchschen aste giebt eS auf einer ebenso langen Strecke eigent lich monatelang nur dasselbe Clima mit äußerst allmäbliaem und aeilnaem Tem peraturUnterschlede. Im Inneren des Festlandes gibt eS heiße Sommer und kalte Winter, aber keinen Frübiing und nur am Ende deS Sommert den söge nannten indianischen Sommer, welcher dem europäischen Herbste ähnelt, aber kaum so sehr, um ihn eine ausgeprägte eahreSzeit zu nennen, da er in manchen abren fast ganz fehlt. In Südame nka ist es ähnlich eS gibt auch hier nur zwei Jahreszeiten. In Central Amerika zweimal im Jahre zwei JahreZ zeiten : eine lange und eine kurze nasse. und eine lange und kurze troaene JayreSzeit. Mit dieser allgemeinen Bemerkung werden lokale Verschiedenheiten nicht ausgeschlossen, welche in geschützten vochgeongStdalern vorkommen, vlatux lich ist die Neue Welt von der Alten Welt darin nicht verschieden, daß aus den Gipfeln der höchsten Gebirge nur ewiges Eis und Schnee, also steter Win ter herrscht, weiter hinab ein Wechsel der Jahreszeuen beginnt, welcher Weide land, und tiefer dmav WaldwuchS ge stattet, bis in troviscken Gegenden noch tiefer am AbHange gar kein Winter mehr vorkommt. Aber kein Land der Alten Welt zeigt einen ss schroffen Gegensatz der Temperaturen und Jahreszeiten an den östlichen gegen die westlichen Küsten m. t rv rvr n er . ai die 'ceue imaz. DieS wird noch bedeutsamer, wenn man die Pflanzen und Thierwelt in'S Auge faßt. In der weiten Thalmulde zwischen den AlleghenteS und dem Felsengedirge wachst der Mais vom (soll? biS ziemlich nahe an'S Eismeer gleich gut nur daß er dort sieben und hier drei Monate zum Reifen der Frucht braucht, und dasselbe gut von einer auveroroenrncy großen Zahl einheimischer Pflanzen. Die große Klimaverschiedenbeit an beiden Enden dieser 3 Meilen , langen ntfer nunz hindert daS Gedeihen derselben oder ga.iz nahe verwandter Pflanzen auf der ganzen Linie nicht, solange sie dieselbe Länge deS Sonnenscheins und dieselbe flm w rt 'm, e crr ir Wärmemenge in ver eu rote Wucyi? genießen, waS wirklich der Fall ist : denn die kurzen Sommer t im hohen Norden sind sehr hnß, und die Sommertage sehr lang, während am Golfe die jahraus jahrein dem Tage fast gleich langen Nächte das Wachsthum deS Nach unterbrechen. Die ganze Pflanzenfamilie, wozu die Kartoffel gehört, wachst wild vom Golfe bis zur Hudsonbai z ebenso d wude Weinrebe und die Cpbeuartea und viele Arten Schlingpflanzen. Der wilde Büffel war von TeraS nach Alaska und zum Mackennettune zuhauS, oder wanderte je nach der Jahreszeit über dieze ganze Strecke. Ebenso der Biber, der Waschbär, daS Skunk und viele an dere Thierarten. An d? atlantischen Küste ist dies bei Weitem weniger der Fall das Klima wechselt hier schon auf kurze Entfernungen zu rasch. Eine Anzahl europäischer Nutzpflanzen woll ten in Amerika sich im Freien gar nicht akklimatisiren, selbst an Orten welche durchschnittlich gleiche JahresTemPera. tur aufweisen; so z. Ä. die Zwetsche (obwohl wilde Pflaumenrten vorkom men), die Linse, die edle Kastanie der besten Sorten (obwohl diV wilde fast überall wächst), - die edelsten Horten Kirschen, Aprikosen u. f. p. Europäische hochveredelte Schafe und andere Zhzer arten, auch bei ähnlichem Futter unh Klima, leicht auS. Nur Ealifornie scheint geeignet, alle vom Menschen ge . . . .... ' l, w !:. züchteten Pstanzen uno oiere in roren Mgenschatten zu pewayfekk. , Die Gleichartigkeit der Ureinwohner des ganzen Festlandes gehört ebenfalls in diese Reihe von Thatsachen. Die Vioihhaute, wle man ste genannt hat, obwohl' ihre Hautfarbe von der Selben der. Mongolen nicht verschieden ist, sind über gan Nord, Mittel und Südamerika verbreitet der verbreitet gewesen wäh r end in Europa die Haut-, Haar' u.Augrn färbe nach dem Klima und der geogra phischen Breite verschieden ist. Dieselbe Farbe der Haut, deS HaareS und der , . rr K . i ;':.-. . 1 m . , muaen. raneive ciQU, vie, aimte a

ist vet auen Lnvianerstammen zu finden, welche nicht mit dem Blute der Nsaer

und Weißen vermischt sind. Die Eski' mos deS hohen Nordens weichen davon nicht ab, sind nur in der Körpergröße i f. l. r. . , ' , ven nvlanern nacysteyeno ; ste pno za ebenfalls Mongolen, nur von den ebenso untersetzten Mongolen Sibiriens abge stammt. Und zum Ueberfluffe der Em förmigkeit sind auch die 30V verschiede nen Jndianeriprachen, mit welchen man sich bekannt gemacht hat, im Bau ein ander sehr ähnlich, im Laute noch -ab llcher selbst die der ESltmvs nicht ausgenommen, und dasselbe gilt von den Religionen, wie sie ursprünglich von den Weißen vorgefunden wurden. Und sehr ähnlich waren, oder sind noch, die india nischen StammeS'Verfaffungen. Man darf auch behaupten, dan die Einförmigkeit der Landschaft in ganz Amerika auffällig ist. Längere Gebirgs zöge von wenig verschiedener Richtung sind kaum irgendwo in der übrigen Welt zu- sindeu, und ihre Hauptrichtung ist notd-Mich, während sie in der alten Welt vorwiegend West östlich ist. Die Gestalt der crgkämme ist gleichartiger m der vceuen als m der Alten Welt. Größere Flüsse ünd FlußfhPeme und 5 ßere Wassermaffen, welche sie fortrollen, gibt S in der ganzen Welt nicht. Trotz dem fließt in Amerika wahrscheinlich mehr Wasser unterirdisch zum Meere ah alk überirdisch, worauf wir weiier unten zurückkommen werden. Und das scheint eine der Ursachen zu sem, wesdald auch in dem so reich mit Regen, Schnee, Thau und Nebel gesegneten Amerika Wüsten und Steppen von grober Aus dehnung vorkommen. Der feuchte Nie derschlag nimmt an der atlantischen Küste i , .' x. CT c . . . JL -- V uno im innern von 'toroen nacy ir-uoen zu, an der pacisischen Küste aber von Süden nach Norden. An der St. Lorentmünduna beträat er 20, in Neuengländ 35, in New Jork 40, in Philadelphia 45, in, Norfolk 50 Zoll im Jahre, biS er m Florida 7o Zoll er reicht. Aehnlich im Innern. An der paclfijchen Küste aber beginnt . er mit 15 biS 20 Zoll in San Diego, erreicht in Mittelcalifornien 35, in Oregon 45, in Vritish Columbia 55, in Alaska 70 75 Zoll. Zu beiden Seiten der Fel. sengeblrge steigt, von Vüden angesan gen, der jährliche Niederschlag von 5 bis 15, weiter nördlich auf 25 und mehr Zoll. Darin Prägt sich die Einförmig rett deS Bodens und landschaftlichen BildeS auS. Dieselben Züge und Er scheinungen wiederholen sich mit geringer Abwechslung und Mannigfaltigkeit auf ungemein große Strecken auch in Süd amerika. Wir Europäer von Geburt (mit Ausnahme der Runen) sind viel größere Mannigfaltigkeit der Landschaft gewöhnt. Länder, wie Griechenland, wo mittelgroße Berge verschiedener For men mrt beschrank Tief und Hoch thäte rn, ohne große Flüsse, aber mit dielen tiefen Meerbusen und Meerengen, verschiedener Richtung abwechseln, und wo fast jedeS Thal andere Winde, Pflanzen und Thierarten und Volks stamme zeigt , solche reichgegliederte Länder sind in Amerika nicht zu sinken ; auch tst Amerika wett armer an Insel und Meerbusen als Europa wenn wir . i . i. cr . ca unroiriyttky iia uno cic Po largegenden auZnehmen, zumal Süd' amerika. Woher wir wissen, daß vielleicht eben soviel Wassei in Amerika unter statt überirdisch abstießt? Nun, eS gibt dafür eme Anzahl Beweise. In TexaS rm Jndian Terrrtorv, t ArranfaS und Missouri brechen, wo eS eine Bergab stuxung gegen die Ebene gibt, Dutzende von wasserreichen Flüssen und Bächen hervor, mitunter so starke, daß sie sofort in Schiff tragen, eine Mühle mit einem Dutzend Gangen treiben könnten. Diese Gewässer müssen weither von Gebirgen herabgekommen sein und viele kleinere Quellen in sich aufgenommen haben. während die Erdoberfläche darüber höchst selten genugend Trinkwasser für Men schen und Bieh auf wette Strecken hm bietet. Hier und' da ist die Felsdecke über so! chen tief im Boden eingewaschenen Wasserläufen zusammengebrochen, und man sieht sich auf einer weiten Ebene plötzlich vor einem tiefen Thale mit steilen Böschungen. Man sieht e? die sen Thälern an, daß sie im Kalks elf durch fließendes Wasser ausgewaschen worden sind. , I der Regel ist auch auf n rrk t II i nrr- M vem Booen oas AZaner last ganz yer schwunden, hat sich tiefer eingefressen. und man nennt deshalb dies trockenen Thäler -bad landa" (terre rnaut ire. t nr 1 i . ... vaiaea;. ap oer oioraoo in uia? und Arizona mit seinen Nebenflüssen von 3000 bis 6000 m tief auf die Läng, von 1000 bis 2000 Meilen sich ktnge ägt hat, so daß dort an sehr wenig Stel en sein Wasser zugänglich wird, ist be kannt. Daß die fünf großen Seen Nord amerika mit Hunderlen sie umgebender kleinerer Seen ibren Wasseneichthum, welcher ein Drittel alles Süßwager auf Erden enthalt. Nicht aus den ziemlich nahe anliegenden Höhenzügen erhalten können, von denen nur Bäche in sie flie feen. ist bandareiklick. Di unaebeure Menge dieses WasserS muß von den Zrclsenaebtraen ( Hoc&y Mountam9) unterirdisch adaeslossen und unter den rroaenen Prärien yinmeg in groger iefe diese Seen gespeist haben, und mutz sie fort und s?rt speisen. ' Eine sehr auszeichnende Merkwürdig, seit Amerikas ist eS. daß es 200 und ei nige Geyser (natürliche heiße Spring brunnen) hat, während die ganze übrige Erde deren nur iwei auf der Insel Island hat. Unsere Geyser liegen alle dicht beisammen in dem sogenannten Na tionalpark, wo sie die Quellen deS fiel lomstoneflusseS bilden. Darunter sind einige, welche einen an 200 Fuß hohen Wasserstrahl von mehreren Fuß Durch messer emporsenden, und' das Merkmür hige pabei ist, daß diese beheytende Was; fermassf sich jn piner Gebirgslandschaft auf einem Plateau vyn über 7000 Fuß MeeteShöhe vprfindet. Und nur Hern Meilen davon entspringt he? Oreaonfluß der in'S Stille Meer, unh hzr SaSkaZ schewanfluß der in'S Eismeer mündet, während der Sellowstone den Missouri fluj speist, der in den Golf von Melikv ' rClsA A - - -.: iri,il:'!e SWi; UNdet. - . ;.i,;;f;: ;. ,;! piA Alerander Von Humboldt war es, vel, cherkdie'Mnkv berichtete, daß in Südamerika ein Flu,' der akseauiare. Zualeich nach Norde

den Orinoko und nach Süden tn - den Rio Negro, den Nebenfluß des Amazo ' ö, : tt' p r?s

nenslroms, wv les tagt na? nur o erklären, daß man annimmt, dieser starke luß komme unterirdiich werther vom ndeS-Gebirae und breche wtaae au? ei ner flachen Wasserscheide, so daß sein Wasser theilweis nach dieser, theilweiS ". . . . , tPT e nacy ver enrgeaengeienien oeuc avsiteßr. Dieser Fall wiederholt sich aber mehrfach in Nordamerika. Der westllche Quellbach deS Hudson kommt auS demselben Sumpfe auf dem AdirondockGebirge, am Fuße des Mount Morey, aus wel chem auf der Nördlichen Seite der Aus eablefluß, der in den Lorenzstrom mün det, abfließt. Und nach neuesten Be richten kommt der Quellbach des Lorenz stromeS aus demselben See, aus welchem auch auf der Südseite der Missisippi entspringt. Aehnlich soll ein Zufluß deS St. Lo renz im Zusammenhange mit einem Flusse stehen, der in die Hudsonbai mün det. Ueberhaupt liegen die Quellen fast aller großer Flüffe oder ihrer Nebenflüsse auffallt nahe an einander rn Seen des Hudsonbai Gebiete, zwischen denen kaum eine merkliche Wasserscheide besteht. Und diese Seen müssen hauptsächlich von unterirhische Strömen gespeist wer ven. Wenn es ai,o geunzr, vtete tro me durch artesische Brunnen anmiavken. so mag noch daS gefammte Nordamerika nische Prärie- und Steppenland reichlich durch Kunst bewässert und für hundert oder mehr Millionen Menschen fruchtbar gemacht werden. Zu erklären bleibt auch, woher eS kommt, daß in den großen Ebenen Nordamerikas abwechselnd eine Reihe von Jahren der Regenfall erstaunlich aering ist, und dann wieder ebensolang feuchte Jahre sich folgen. Darüber wer. den wir im'nächften Artikel unsere Er klärungsversuche äußer. Sie MUa der aiserin Slifabttl in ttorfu. Unmittelbar nach dem Tode des Kronprinzen Rudolf suchte die schwer gebeugte Kaiserin Elisabeth Trost und ammlung in der Abgeichiedenheit der bescheidenen, aber wundervoll gelegenen Villa Braila beim Dorfe Gasturi aus der Insel Korfu. Die Stätte übtt einen so mächtigen Zauber auf ihr Ge müth. Da? sie beschloß, sich hier em Heim zu gründen. So entstand in kaum anderthalb Jahren aus der Kup' pel von Gasturi das marmorne Mar chensäzloß Achilleion. eine Meister schöpsung der italienischen Kunst unt ves Wiener Kunstgewerbes. Das Achilleton liegt auf der Kuppi eines ziemlich steil zum Meere abfaUen den Hügels, dessen der See zugewendet ten Hänge ein Olivenhain bedeckt. Dit flachdachige Villa hat die Form eilzes Rechtecks Tie beiden antiken Kentau. ren auf den Balnstradesockeln der Ter raffe des ersten -tockes mahnen an den Kentauren Eheiron, ven Lehrmeistet m Achilles. Die westliche , Langieite, durch ein Cckrisalit. ein Shulenperistyl. eine Loggia und eine Fniterrasse be' lebt, baut sich in zwei Stockwerken auf. Die Zimmer der Kaiserin enthält, als Erdgeschog erscheint. Das ksübarste Prachtstück des Achilleion ist der vor den Gemächtern oer Kaiserin , sich hinziehende Periltyl. vor dessen zwölf Marmorsäulen ebensr viele aus Rom nach dort gebrachte Mar morstatuen die Ehrenwache halten, wäh' rend die Wand der pompejanisch aus' gestatteten Raume &l fresco mit Dar steüungen griechischer Mythen geschmückt ist. An das Peristyl stößt die von Marmorbalustraden umsäumte, mit herrlichen Blumenanlagen geschmückte, von Pinien und LibanowEedern be. schattete Terrasse mit dem unvergleich lich schönen 'Fernblick auf das Meer, auf die Hauptstadt Korfu. auf die ge. genüberliea,ende albanische Küste, das Pindus'gebirge und die akrokeraunischen Berge. " Aus einer tiefer gelegenen Ter raffe des Parks ist der MeisterschSpfung ÖerterS, dem sterbenden Achilles, ein Ehrenplatz bereitet. Unten vom Mee resftrand endlich, zwischen dem Molo und dem Mschinenhauß, das für das Achilleion daS elektrische Licht liefert, führt auf malerischen Tttrassen ein Weg am waldigen Hügel empor zu einem sechssäuligm. von allen Seiten offenen Rundtempel autz weißem War mor mit runder Kuppel, Der zierliche Bau, heschatZet von mächtigen, silder. grauen Olivenhäumen. birgt da? lebensgroße Marmorbild Heinrich Hemes. bekanntlich eine Schöpsung des in Rom lebenden Dänen Hasselries: Ein fchö neres Tenkmal. als ihm seine kaiserliche Verehrerin in Bugsrieden tzes Achilleion :rrichte:e, wird Heinrich Heine wohl kaum je zu Theil werden. Tiefes Heinedenkmal ist zugleich der deutlichste Protest der künstsinnigen Kaiserin gegen sie Stöcker'schen Machenschaften, welche vor einigen Jahren bei her 'Fraae der Errichtung eines Heinedenkmals in Düsseldorf die Verehrerin Heines ver hinderte, ihrer Vorliebe für den Dichte ch'en Ausdruck zu geben. Originelle Wette. Eine originelle Wette wurde in einem Schantlocal der Schönhauser Allee in Berlin unlängst zum Austrag ge bracht. ' Es handelte sich dabei um eine jener Eßwetten. durch welche schon so viel Unheil herbeigesührt worden ist: im vorliegenden Falle aber ist. wie wir vorweg bemerken wollen, die Sache glücklich verlaufen., Die Kelchichte war nämlich die: Der Wirth des betreffen den Localö rühmte den' gesegneten ApPetit seines siarö, eines WiesenköterS, und erzählte Wunderdinge h von, hzn ajoßen Massen" f peifen welche das Thier zu sich nehmen tönn?. Da erhöh sich plößlichZanZeineP hünenhafter Schlschtergeselle und er klärte dem WrthS daß im Standt sei. mebr tu vertilaerr. als Hdn Riesen. Hund und erbot sich, als der Wirtb dies bezweifelte, zu einer Wette, welche

mährend die östliche dem Meere zuge lehnte Lüngssront sich derart an der üae! anlehnt, daß der zweite Btod. dei

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