Indiana Tribüne, Volume 15, Number 135, Indianapolis, Marion County, 2 February 1892 — Page 3
Unlw fr fAYVäv.' kP: ,- m L r M rr 'r . ; . .. iü.LjP t-vj- jjnjr f-r...: W" aiii , m;- ,r?r. -: : .rr---Vlf J.W.iJ.rcjürtiA'ir J-Mv .r.'iv-; ., :,f V41 MARK pr;..y ,feCVä tf,sKc.i heilt Nhenmattsmtts. SSca ISC3 1855, trcstfe 22 Iah. JEit ich e rheuWattsckkN Schnzerze in der Hüfte; durch den Cckrsuch e St. JakeiS d irurde ich gcbei!t.-T. G. Dedd. 9?tten, 31i. Vkrsiauchungrn, Ve?renkunZ?n, Quetszungen. Neuralgie. Ich litt ea Vesichtöneuralgle ; fünfzehn ML! nachdem ich St. Jakodö C4 anze. xszuit hstte, Om e Schmerze verschued. T. V. fifcaa, $r. Ms. - ZaZnfchmrrzen, Brandwunden, Frostbeulen, Hüfteuschmerzen. Rückenschmerzen. Ja Folge beftize? Rä5.'JschQerM kennte ich nicht Akbcil. FnsNsle litt ich die heftig sie Schmtts; jwei MafchlSt. Zakobö Oel tittcs Wich. FrsÄciS Äaure' Chicazs, JÄS. viif-'l (Vj' n i i v-2rrt?p tnü tni,i!Tt',f I 3 ivyjHjyV hT'j Tee swjZgku Wg, erlorens W SkStta,'.tk?KShttZScS, Sj fuc-U seif.. rersUtte ,.d U'st anfiel jj wt nuhei'bs JjMe vo SeZchkchWiZ pi-er ,d tauciafc zu hi!eu ; -a "3 .fwer; geaatse ?nsZ1.rkAA et er Mss fcittol k mmM teil ! Ehe k iccmii! terfrlSin. ud eUG, z?igt bii ge, ticscirt : ,.2er SZetis Anker". S'. ?ü!fla.z. m Srea, wli irfen :, K5elch der. tTut la dkuticker Cvtailyt g?.)?a Cm-, ftözg ta B (Jen: ia Pstn:sr!ea, ta ei.,? ua6hiiJti.'a URji! laz wsl rerxsÄ, frei verss d t. Ad resftre : oiccuis üü..$T,ruT, I 1 lt CliU)U lia.ee. Söw Yori. K. X. p- jiS'l-"5 L-'CiÄ-'fißä Ä SJOTP? Der .KetnngS-'Amrer ist auch zu haben in iln disuapoUs. Ind.. Hei G. üraltt, 2 Süd ?iawäre Strafe. WW?"' "' Jii. ck?, faiU f 1. 1. Schwache W!anner, triüc chie 99 Ue NianLSLrzt nd vnSes IW&t tskttt zu r!.inzea ÄnZche, solltes nicht veriäLnzn. tea Jugeusfreund" zu Ksen. a mit lekil KsmsB5sffiAtfii trliuUrte. s I, kkiauch fiuf.vsMt;üe SSert, Klbt AliffSluß übn tln neut vs"V7ay?en. werurch Tanferde in tixuiut $itl sine BewZsflSinuz von tStiätUattSlxanttlien u ven Folg? d Zugenvluuscn wLerZerzept5k wutteu. Sc5)waÄ;e Z?ranttr, au kr!autchk,r.ttrcie, bleich uvii.euk! LinderloseAraue.erfzbssd1esemiuck.wii cle volle ejuskbzit witiet etUisit uat Ut hetßege jfcj'jr,Jj ,yres Herzens Z!U werde rasn. HeUverfatre? ebesjsisS zli bMig. Jeder kein , i er Arzt. SSkÄ ZZSs StampZb Ihr 'trr.Kt lii Zuch tetf.ccit Ad zr zugeschickt oa ter PrZvai HttnZK n DZspentax, SU West II. Srr.. ttst faxt, !R. ?. ffriwr MW V WWW tzmz s5 -vNX?.S:5f"r mrn t -"im ' W VZ VAJjfJ 'jf CTi 28ä Wtl! WZWZ'W tlitt natürliches Ssllmittel fue Fallsucht, Hysterie, Veitstanz. 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Der Beweis.
Erzählung ven Silvester Frey. (Fortsetzung und Schluss.) In dem Nlächttgeu Raume war es so stw, dahman ein Sandkorn hatte hören können, das zur Erde fiel. Mechanisch näherte sich Edlth dem Tisch. " ' Eine spannende, athemlose Pause trat ein. Dann vernahm man einen jubelnden Aufschrei. DaZ Mnd hatte sein Fmgerchen ausgestreckt und, ein holdseliges Lächeln in seinen Züzen, den Ning ersaht. Nun ballte es das Händchen so sest zusammen, daß das glitzernde Metall nicht zu sehen war. Durch die ernsten Männer, vor deren Augen dies geZchah. ging eine fast elementare Benzegung, welche sich fortpflanzte bis in die letzten Reihen de ZuhSrerraumS. Hier hat lZott gesprochen, sagte The len, indem er selbst Mühe hatte, seiner wieder Herr zu werden. Ich glaube nicht, es ist Nöchig, daß ich für hxt ünschuld meiner Clientin noch Worte verttere. Ich meinerseits, fiel der Staatsaw walt ein, trete von der Anklage zurück. Nach einem solchen AeweiS muß die selbe in Nichts zerfallen. Der Gerichtshof zog sich nicht eiV mal zur Berathung in einen besonderen Raum zurück. Nach knappen Worten, welch- man sich mittheilte, kamen de Mitglieder schon Hu dem Schlüsse, daß die Angeklagte .nicht schuldig" sei. Durch den Zuhörerraum dröhnte eine Beifallssalve. Edith war auf die Knie gesunken, überwältigt von dem unverhoffien Glück, welches sie nach so vielem Wehe einernten durste. Zridolm erzählle in iemfort und die Frau Senator wurde nicht müde, zuzuhören. Sie erwiderte nichts, sie fragte auch mit keiner Silbe. Aber ihre Züge verriethen darum doch das Interesse, wel' ches sie an der gesummten Angelegenheit ahm. Im Hause war eS so still wie in einer Kirche. Der kleine Edmund, dessen fröhliche Kinderlaute sonst in den wei ten Räumen ertönten, weilte bei seiner lieben Mutter. Man wußte nicht, ob er überhaupt zurückkehren werde Das Anrecht .Ediths auf ihr Kind konnt? ihr ja niemand bestreiten, nach dem sie so makellos aus der Gerichts Verhandlung hervorgegangen war. So verrannen die Stunden des Nachmittags. Sie waren freudlos, einsam, in eine Umudlichkeit ausgedehnt für die Frau Senator, welche gar nicht zu wissen jchlLn, wie sie dieselben verbringen solle. TaS Essen berührte sie nicht, die sonst so emsigen Fmger faßten keine Nadel, keineu der farbigen Seidensäden, mit welchen sie sonst so zie.Iiche Muster in den Stramin zu weben verstand. Die alte Dame schritt gedankenschwer durch die Räume oder luate durch die Scheiben .hinaus in die Winterlandschaft, welche nch, mit Schnee behängen, von einem grauen Nebelschleier überspannt, vor ihren Blicken verbreitete. Jridolin beobachtete seine Herrin ge nau. Ich weiß wohl, was sie drückt, murmelte er. Sie kann ohne das Kind nicht mehr leben. Nun weiß sie nicht, was sie beginnen scll. Ich bl wirklich neu gierig, was daraus wird. So kam der Abend. Fridolin! Frau Senator! Ob sie wohl kommt? Wer? Die Mutter des Kleinen. Ich glaube nicht. Ich legte, eö ihr nahe, als die Verhandlung zu Ende war. Aber sie meinte, sie wolle nicht lästig fallen. Sie danke Ihnen sehr für alles, was Sie ihr und dem Kinde wahrend der Zeit der Trübsal gethan. Aber nun, wo sie die Freiheit und ihren guten Namen wiedergewonnen habe, wolle sie versuchen, sich ,und ibr Kind mit ehrlicher Arbeit durchzubringen. Wieder verging eine Zeit. Die alte Dame schritt auf und nieder, wie wenn sie mit einem schweren Ent' schluß kZmßste. Plötzlich blieb sie vor Fridolw liehen. Wenn ich hinginge Sie wollten wirtlich! Wenn man angefangen hat, ein Narecht gut zu machen, darf man nicht auf hzlbem Wege stehen bleiben! Begleiten Sie mich. Edith saß auf ihrem Mansardenzimmer. wie an jenem Abend, da has Xr glück über sie hereingebrochen ' war. Das Kind hatte die Arme um seine Mutter geschlungen. Sie wurden beide ttit müre, sich in die Augen zu schauen und zu liebkosen. Da ösznete sich die Thur, und von Fridolin ehrfurchtsvoll geleitet, trat die Äreisin ein. Ich komme, sagte sie, um Ihnen einev ganzen Frieeen zu bieten. Wo kein Mensch das Recht hat, Ihnen eine Ma'el anzuheften, darf ich es am we nZzsten.. Ueberdies habe ich viel gut zu mach, was ich Unfreundliches wider Sie im Herzen führte. Hätte ich Sie fs gekannt, wie das augenblicklich der Fall, so wäre all, das gewiß nicht ge schehen. Kommen Sie in mein Haus, das setzt das Ihrige ist. Ich hoffe, eS soll uns künftig nichts mehr, trennen. Laut schluchzend stürzte Edlth in du ausgebreiteten Arme der alten Tame. Sogar an demselben Abend siedelte sie mit dem Kinde in das alte jchöue HauS am Ju: g einstieg über. Die Frau enator brauchte eS nicht zu bereuen, daß sie Edith ein solches Entgegenkommen gezeigt hatte. Erst im nähern Verkehr lernte sie die vielen guten Seilen im Charakter derselben kennen und schätzen. Eduh vermählte sich nicht wieder Sie hatte ihren Gatten viel zu sehr ge liebt, um eine neue Ehe eingehen z k önn en. ,Sie w ollte ganz ihrem K nah en leben, um ihm den Vater zu ersetzen, welchen er in so zarter Juzend verloren KWM lS;:3l!!:i Jung fernstieg das frühere Glück zurück oekebrt. Des Kindes irobeS Lachen
belebte die bisher so , schwetglamen Räume. Die Frauen schalteten einträch tiz nebeneinander, unterstützt von Fri dolin, welcher froh war über die Wand lung, welch stattgesunden. Auch Gäste traten wieder in das ehedem so viel besuchte Haus, von denen niemand so gern gesehen wurde als Doctor Thelen, der Vertheidiger Ediths, als es sich darum handelte, ihre Ehre von einetn ewigen Makel zu befreien. Er soll sich eine Zeit mit der Hosfaung getragen haben, der Gatte der noch im mer schönen Wittwe zu werden. Da er ader wahrgenommen, mit wie inniger Treue sie dem Todten zugethan ist. bringt er seine Wünsthe zum Schweifen und begnügt sich mit Freundschaft, wo er im Grunde semeS Herzens auf Liebe gehofft hatte. Ende.)
mi 4i anst iies 3ur..ju Iks N ? vo 0ntA9 T'me Äiif dem Pahnbo'-srerron g'nz ein fchlenler. giosgewachnner Mann auj und nieder. Er war in sichtete Erregung, mühte sich cUx, seine Ekmükl-s' renosiurg N?eVouden merken zu lassen. Gtbn c,cu K rpses schritt er dabin, dik beiden i ände in die Seitentasäen seines leickkcn Scmmerüder;:ehers ge pemmt. den Hut in d'e Ctirn gezogen, und nur mc nmal blieb er an ein? derT-feiler elewt stehen, um das kanze schnurgerade daherlaufende Eisenbahn geleise cnilang zu blic'cn, ob sich der erwartete .uz immer noch nidt zeigen wolle. Tonn, wenn er nichts sah, trat er seine lulekvse Wanderung wieder an, dir Zäbne fest ausemander gepreßt, du Augen starr gesenkt. Der ichmirllche Zug in ''einem feinen, l lassen, schmalen Gesicht, das von einem duukclblondm, kurzen Vollb.art eiugeralntt wurde, trat dann nieder noch intensirer herror, und die ganze Gettalt schien wie unter einer unucht baren, fchwcr niederwuchteuden Last sich zu beugen. Die Schritte wurden immer ungleichmäßiger, immer hastiger. Plölch gellte von rechts her em Pfiff. Ein llnnes. Weißes Dampfwölkitcn stieg auf und zersiatlerte in der blasen Luit des FrühsommertageS. Ein RcUen, Schüttern und Trölmen ward vernehmbar, wieder schrille Psisse, und :'un wand es sich gleich einer dunkein Schlange rittzzend heran, der Zug lief ein. Ueber den Waltenden schien plötzlich etlras wie eme Lähmung gekommen zu sein. Er blieb wie angewurzelt an sei nem Platze stehen, rührte sich nicht ein mal, als der Zug schon hielt und die LLagenlbürcn aufflogen. . Ein Gewübl von Kommenden und Ge! enden erfüllte die Bahnhofshalle ti.it schreien und Trän gen. Signale ertönten, schwer beladene Karren roll len über das Asphaltpflaster. Schcn wurden die Thüren des nur kurz an der Station rastenden Eilzuges wieder ins Schloß geworfen, und der Warlende hatte sich immer noch nicht gerührt. Jetzt endlich kam Leben in ihn. Ein kleiner, breitschultriger Herr mit einer Brille und einem schwarzen Scknurrbari in dem kluge, beweglichen Gesicht war ausgestikgen, batte sich suchend um gesehen und war dann dem Ausgange zugeschritten. Nun batte der Wartende, den er nicht gewahrte, ihn mit ein paar raschen Sätzen erreicht. Er legte ihm von rückwärts die Hand auf die Schulter. Holthosi! Es lag nicht die Freude über ein Wiedersehen, es lag bange Sorge, zitternde Erwartung in dem Rufe des Mannes.Der andere drehte sich zurück. Da bist du ja! Ich hatte dich nicht gesehen. Guten Tag, Berndt ! Er drückte ihm die beiden Hände. Vrnidt entging es nicht, daß er seinem s.ngstlich forschenden Blicke dabei auswich. Da sprach auch er nichts, keine raze. kein Wort der Begrüßung. Ziumm verließen sie neben einander dm Bahnhof, stumm wanderten sie rantzen neben einander her über 'den reiten, sonnigen Platz, an dem die nngcn, hcllbelaubten Lindenbaume noch , einen Schatten spendeten. Dann do .'.en sie in die Anlagen ein, durch die ihr '?g sie führte. S'e hatten immer noch kein Wort gc 'prochcn. In den Wegen war es einam und schattenkühl. Die Syringen blühten und dufteten, die Trauben des Goldregens schimmerten aus dem ge fieberten Laub, in den Büschen jubilir ten Vogelstimmen, im sonnenüberflim werten Weiher schnellten sich spielende Goldfische hin und trnder. Die Stille inmitten dieser traulich - lachenden, jungen Sommerhenlichkeit wurde den Beiden endlich doch drückend. Berndt rückte den grauen Filzhut aus ' der Stirn, trocknete sich mit dem Tuche ein paar Tropfen von derselben fort und sagte dann rasch qthmend: Nun? Und als der andere nicht gleich antwortete: Also wirklich? Tu bestätigst das Urtheil? Unheilbar? Das letzte Wort klang fast nur noch wie ein Seufzer. Hvlthosf hatte seinen gleichmäßig - ruhigen Schritt gehemmt. Er wies aus eine Bank im Schatten eine? Stzringcngebüsches, das sie laubig überwölbte. Laß uns dort niedersetzen, sagte er. Ich mochte dir das, was ich Dir zu sagen habe, lieber gleich und lieber hier mittheilen, als innerhalb deines eigenen Heims. Komm! Er schob seinen Arm unter den des andern und zog ihn mit sich. Als sie saßen, Berndt hinten über gelehnt, halb geschlossenen AugeS, bleich, apathisch, der andere etwas nach vorn gebeugt, mit der Zwinge seines SpoierstockeS im Kies wühlend, sing Holthoff an: . Ach darf dir keine Hoffnungen, keine Illusionen wecken, Berndt. Ich müßte dich : belügen, wurde mich des Vertrauens. daS du mir, zollst,' unwürdig erweisen, wenn- ich es thäte. Alles habe ich geprüft, alle Umstände erwogc, alle Symptome gewissenhaft beo buchte: und wieder beobachtet man hat mich ungewöhnlich liebenswürdig au'gencmmin, ich ' schrieb dir's schon, und mich ganz frei gewähren lassen; ich wär weder voreingenommen noch in meinen Untersuchungen irgendwie beschränkt oder beeinflußt, daaeaen voll
des reoilchen Wunsches, etwas Günstiges, auch nur einen Schimmer von Hoff' nung mit für dich herbringen zu können, und trotzdem. ... Er richtete sich auf und sah den Freund neben sich, mit gutmölhigen, ' ernsten Augen an. Sei ein Monn" Berndt! Fasse dich, trag's w!e ein Monn! ,Jch habe keinen Grund, ich sehe keine. Möglichkeit, mich gegen das Urtheil Professor Helfrichs und der anderen aufzulehnen. Ich muß ihm beistiminen. Ich dachte es. Berndt hatte für ein paar Secunden seine beiden Hände über, das zuckende Antlitz gelegt. Sein ganzer Körper wurde wie von einem Krampj durchschüttelt. Als er die Hände dann sinken ließ der Hut war ihm in den Nacken gefallen , er innerte der bla?e, durchgeistigte Kopf mit dem leicht gewellten Haar, über das jetzt ein paar sich durchs Laubdach steh lende Sonnenlichter zucken, an einen der Tizianschen Christustöpfe. Die großen, dunkeln, verschatteten Augen stauten traurig und müde vor sich hin. Wie fandest du sie? fragte er plötzlich.
Ganz wie dn, wie die College anl der Anstalt, mit denen rch mich vorher in .Verb-nduug gesetzt, sie mir geschil dcrt hatten: völlig apathisch, gegen alle äußeren Eindrücke abgestumpft, grü belnd, immer von der gleichen Wahre Vorstellung heim gesucht, ganz erfüllt, gigen alles andere adgestorben. unthä' tig. stier, das vollendete Bild uy heilbaren Tiefsinns. Sie erkannte weder m ch noch einen von den anderen Aerztrn, rerstond nicht, was ich zu ihr fprach. zeig'e bei ErwöhnunS deiner und des Kindes auch .nicht .'die leiseste 3 heln turnt, das kleinste' Zeichen des Er.unrrns.weder Freude noch Schmers nichts, gar nichts. Sie ist geistig todt. Er mcchle eine Pause und blickte sin nend vor sich hin. Und körperlich ge sund. fuhr Berndt bitter fort, nicht wahr? Völlig, gesund. Und sie kann leben, sie wird leben noch Jahre. nrckJalrzchnte.wird zu hohem Alter.zu weisen Haaren kommen-im Irrenhause. Und muß leben. Denn keiner von euch ist barmherzig genug, ihren Leidens weg abzukürzen, und wenn ich es thäte, thun könnte, wäreich ein Gattenmör der, ein Verbrecher, der im Zuchthaus enden würde. Das ist unsere Moral, das ist die Forderung des höchsten Sittengesetzes, dem wir uns beugen. Nur den halbzertretenen Wurm, der sich im Staub vor uns krümmt, den zertreten wir ganz aus Barmherzig keit und würden uns vor uns selber schämen, wenn wir ihm diese kleim Liebelhat verweigerten! Der Doctor zuckte die Achseln. . Lieber Freund, sagte er. das können wir beide nicht andern. - Und wenn man dirs gestattete, es straflos hingehen lassen wollte, ich bezweifle, daß du die Kra't dazn hättest, es zu thun. Das alles sind eben die Abgründe des Lebcns, an denen wir hinwandeln. Und wenn wir den Blick hinunterdringen lassen in ihre Tiefe, statt achtlos und lächelnd daran vorüderzuschleudern, wie die große Menge, ergreist uns manch mal ein Schwindel. Aber was kann der einzelne? Ich gebe dir recht: es wäre besser für hie geistig Verstorbenen, für die es keine Heilung mehr geben kann, wenn man ihrer rein vegetativen Existenz, in der sie nur noch Zerrbilder von Menschen sind und uns wie ein bitlerer Hohn auf die Schöpfung erscheinen, ein Ende machte, grade wie es unstreitig edler, menschenwürdiger und freigeistiger wäre, alle unter Qualen einem nahen, unausweichbaren Ende enlgegenharrenden Kranken von ihren oft so grauenvollen Leiden selbstthätig zu befreien, sofern sie danach verlangen.Aber vergiß eines nicht: die engen Grenzen unseres menschlichen Erken nens. Wir Aerzte haben uns, je weiter unsere Wissenschaft schreitet, je größer daS empirische Gebiet sich vor uns aus dehnt, allmählich immer mehr unsere Unfehlbarkeitsmiene abgewöhnt. Es dauert jetzt lange, bis sich einer von uns entschließt zu sagen: unheilbar! hoff nungsloS. Wie oft haben wir es er lebt, daß die von den größten Aerzten aufgegebenen Kranken wieder genasen, daß sie gegen alle wissenschaftlichen Grundsätze von ihrem Siechenhett wie der ausstanden und wandelten. Wir reden in einem solchen Falle von eineck Wunder. Im Volksmund nennt man solche Wicdergesundeten die medics nisch Todten-. Darin liegt ein herber Spott auf unsere Weisheit. Und wir wissen selber so genau, wie leicht wir irren können, wie eng die Grenzen unse res Könnens aetteckt sind! . (Fortsezung folgt., , i G 1 Dr. Eisenbart. Der Schwindeldoctor Eequah, der im Sommer in London, sräter in Brüssel und Antwerpen sein marktschteierischeS Welen trieb, ist jetzt noch Indien über gesiedelt. Ein Eorresoadent der uöln. Ztg." schreibt über im Zmam. memrefsen im November ' mu, dem Wundernlanne: Ich befand mick aus der Rene von Simla, der Sommerresidenz Indiens im Himalava, nach Lahore. An verschiedenen Stationen war mir schon ein Mann aufgefallen. : der im besten Man' nesalter stand und eine lane wallende Löwenmähne, und was kaum glaublich für Indien klingt die europäische Angsttöhr? auf dem Haupte trug: "..Ich batte ine unbestimmte Erinnerung. daS Gesicht scbon irgendwo gesehen zu ha den. , In Lahore steigt aus einmal eine phantastische Figur, in einer cow boy Kleidung auS Lederftoffwie man fei uerzeit . Buffalo ' Bill ? bewunderte, aus, ring? vcn Dienern in , ähnlicher Klei duvg umgeben. ; Und nun erkannte ich ihn sofort, hatte ich ihn doch tausendmal in den Straßen Londons gesehen. ES war der vor einigen Monaten in Europa, besonders Belgien und Hll.nd, so vielgenannte Wunderdoctor Sequah. Ich beschloß, am nächsten Morgen den Berichterstatter zu spielen , und bei idm anzuklopfen,, und , sofort wurde ich mit großer!, Zuvorkommenheit ron ibm empfangen. Sequah, dessen eigentlicher Name W. Cox ist stammt au Amerika und wely als richtiger Fankee viel Geld aus menschlicher Dummheit zu schlagen. Seine Mißerfolge in Europa, befon derS in,Oelarett und Holland nach
Teutschlanö' hat er sich wohlweislich picht gewandt haben ihn durchaus nicht eingeschüchtert, er spricht vielmehr sehr heiter von seinen Erlebnissen und hofft alles doppelt hier in Indien , nachzuholen. Und in der That erzielt er bier bei den ungebildeten Massen, die sich ja durch einen vergoldeten Wagen, eine große Drehorgel, .phantastiicke Tracht u. f. w. mehr anziehen lassen, alS von dem berühmtesten Professor, gayz ungeheure Erfolge. Er .macht ' hier an manchen Tagen 500 Rupien (etwa 100 Mk.) ! , Eins muß man'ibm lassen, it ist ein geschickter .ZabnauS reißer-, waS auch bei der Zahl der auegerissenen Zäbne, etlva 100 - 15 täglich, zu begreifen ist. Für ein All bkilmitkel gegen jegliche Lahmheit, Rheuma. Cholera u. f. w. haben einige angebliche Heilungen falscher Lahmen Wunder gewirkt. Der Eingeborene ist überhaupt sedr empfänglich kür Schwindel dieser, Art und fastet Monate lang. um sein Geld an solche werthlose Arznei zu hangen. Unbegreiflich ist es nur. daß die Regie rung solche Dinge ruhig mit ansiedt. be sonders da der Herr Doktor- andere Aerzte,' besonders die Militärärzte, die den Soldaten, freilich Umsonst.- verbo ten Katen, siine Mitlek zu 'kaufen, mit Crhmätungen übcrbau't, die. von .den Zeitungen wiedergeg'elen werden. Wie Sequah mir versickerte, will k? ; eine Gesellicha't gründkn und sich in den Ruhestand zurückziel'en.da er sein Schafchen wohl schon , im Trocknen hat ; auch sckeint er schon andere Sendlwge unter seinem eigenen Namen Sequah äuege schickt zu daben, sodaß er eine Art 'dfl gegenwärtigkeit in Anspruch nebmen kann. Er selbst gedenkt rndessen z.'rab noch , Indien, Australien, ' China und Japan zu. bereisen, um dann in seiner amerilani'chen Heünath als ' oberster Leiter der Sequah Compagnie" ein fröhliches Leben auf Kosten menjch-cher Dummheit zu führen. Vom eue KyevtvL.
Der neue Kbedive von Cgyptcn Abbas Pascha, lebte seit 6 , Jahr, in Wien, woselbst er studirte. Er hat da? Gymnasium des Theresianums absol virt und ist jetzt im zweiten Jabrr Zög. ling der juristischen Abtheilung der theresianisck'en Akademie. SelrjUe? ständlich reflektirle der Prinz nich: us den Doktortitel, und er hätte se:ne Studie zeit, wie dak N. W. T. derich let, Heuer abgeschlossen, auch wen ihn kein Thronwechsel in die Heimalh zurücherufen hätte. Mit den jnridrschen verband Abbas auch eingebende m,litä. rische Studien. Von seinen heimakhli chen Gebräuche halte der Prinz ebenso wie sein um 1j Jahre jüngerer Bruder sich vollständig losgesagt, nur den reli giö;en Uebungen oblagen die beivea Brüder gewissenhaft. Sie bewohnten je eine Wohnung von drei Zimmern im Gebäude der . orientaliscken Akademie. Ter jüngere Bruder. Muhammed.. der die achte Gymnasial.lasse freauentirt, ist von Mittelgröße, Abbas Pascha um einige Zoll kleiner und sehr rundlich. Den Orientalen erkennt Iman in ihm auf den ersten Blick, sein brünettes Ge sicht, wie der ganze Habitus verrätr seine Abstammung. ' Auch die geistig Veranlagung des künftigen Khedive W terschcidet sich von derjenigen der mei sten seiner Studiengenossenz sie ist auch orientalisch. Uebrigens besitzt der Prinz jetzt eine ziemlich udgeschlossene euro paische Bildung, wie sie das sorgfältig eingehaltene UnterricbtZprogramm des TheresianumS und die Leitung eines besonderen Hofmeisters Dr. Hußarek bewirken kann. Zu den eigentlichen Gymnasial und Akademiestudien kamen in den Ferien gewöhnlich Studienreisen in Europa nach Rußland, Skandinavien Und Frankrech, an denen beide Prinzen theilnahmen. , ' In ihre Heimath kamen Beide wöh' rend der sechs Jahre ihrer Studienzeit nur zwezmal. aber gleich lt Beginn der Ferien i-uartlerten sie sich aus dz.n Pensionat des Theresianums aus und bezogen das Hotel Metropole", um auch einmal auzzer der wäbrend der Lehrzeit streng beobachteten Haus ' ordnung zu stehen. . Hier.zü krsäkrt die K. A. Z., ,daß Prinj.ÄbbaS schon am 14. Juli des vorigen Jahres, an sein:m siebzehnten Geburtstage, großZädng er klärt wurde. Erbrachte damals die Ferien ;m Lustschlosse .Ras-el.Tin in Alexandrien im Kreise seiner Familie zu. ' Torr wmde nun unter großen Feierlichkeiten- die Großjährigkeitserklä. rung vollzogech undder Prinz erhielt den Pazchätltel und den Generalsrang Ter d.'vlomatische Agent 'Oeiterreicks Generalconsul, Baron Heidler Egereck. überreichte damals dem Erbprinzen daS Großkreuz des Franz.JcftpOrdens. Prin; AdbaS Vafcha d7r, Liebling fei ner Mu:tkr. die, w;e zman . versickert überaus froniosensreundlich gesinnt i,l und, alle ihre Kinder europäische Srzie. hung genießen' laßt, .hegt' edensallS große, Vorliebe für Frankreich.' HSasig trachte er, bevor.. er, nach den f.erien nach 'ien zurückkehrte, mehrere, Wocben m Paris zu. Seine Lehrer !?'ar'e,k in früherer Zeit zumeist Franzosen. Bk zeichnend .ist. daß Prinz AdbaS mit großem i Vergnügen Wienerisch spricht. ' ,.Ti;i .'T:''T:' Oom yUSUaNVk. j! . 3s''.: : 3 :.!., ' ' .:' . - .Unwillkürlich wr rdrnan äu eme Stelle , aus Schillers Glocke erinnert) wenn man von dem jüngsten Auf stand in Europa, nämlich von dem im Johanisbospital von Madrid, , lieft Man sollte glauben, die dort unter gebrachten kran e.l Frauen könnte froh sein, w.'nn sie das. Leben haben. ' WeU gefehlt! Sie verlangen auch eine ihnen zusagende männliche Bedienung. We nigstenS war die Versetzung eines schein bar zu beliebten Heilgehülfen der Anlaz zu wirklich unglaublichen Aceken. Die nur theilmeife w ihren Betttüchern wie in eine Toga gehüllten Amazonen bauten in ihrer Wuth unter wahrem völlenges hrei mit Matratz.m Barricaden und eröffneten von diesen auS mit Zregelsteinen. Medicinflaschen und dem, was ionst nicht niel- und nagelfest war, ein rege! rechtes Feuer aus die Beamten. Der herbeieilende Polizeioberft erhielt in diese rühmlichen Kamme' eine Wunde am Bem und. müßte vom' Schläch:feld aetraaen werdend iTia werken Wei ff w -"z ' der m Sinnen und Serben rnit Entttt
lleWWPelbstkrHrUident lcialralhs sah sich genöthigt. . das Provin Ha'enplmer zu ergrelsen. Erst als der 'Gouverneur mit Gendarmerie anrückte und die Belagerung selbst in die Hand nahm, konnten die heroisch ver, keidigten Verschanzungen nach mehrma' ligen vergeblichen Anlauf durch eine strategische. Umgehung genommen . und die Ordnung wieder hergestellt werden. HZeLaHter her Herschwörun wurden gelang Wenn die Sacke nicht so komisch Mr könnte man versuchtsein sie erst aufzulassen. In Vkadrid kamen gleich an ersten Tage des neuen Jahres vier Selbstmorde xor. U : e n g l i s ch e K ö n i g s . familie erhält von der Nation die fol gendenSummen: Die Königin bezieht im 'Ganren L ltr N83.000. die sicb aur Nechnunzen und Lieferanten Lstr. 17Ä. 500. könizlicke Dotationen, Almosen und Sonderdienst Lstr. 18,200, verschiedene Ausgäben Lstr. 8040. Die Kinder der K önigiu resp, deren Gemahl linnen und Wittwen erhalten die fol genden Beträge öornSraate: Ä)re Kai ferin Friedrich Lstrl 800 ), der Prinz vönWale Lstr.' MW0. die Prinzessin von WaM- Lstr? Mw0. der Herzog von Edinburg Lstr. L5M0, Prinzessin Christian Lstr. kupi), Prmzessin Louise Marqüije von Lorne) Lstr. 000, der Herzog von Connaught Lstr. L5.000. Herzogin 'von Albany Lstr. 000, Prinzefsin Heinrich von Batteaberg Lstr. Lstr, Llw0. Das Parlament hat end. lich für die Kinder des Prinzen von Wales vor einigen Jahren Lstr:!k;.000 jährlich bewilligt. Außerdem bezieht die Cambridge. Seitenlinie die folgenden Beträte: Herzogin von Mecklenburg' Strelitz Lstr. Z000, Herzogin von Cambridge Lstr. 1,000, Prinzessin von Deck Lstr. 60,000. Alles in Allem.ver ausgabt der britische Staat somit jähr lich Lstr 573,000 für daö Konigshaus. Aus Transvaal wird über eine, in ihrem kräftigen Humor an die Kapuzinerrede in Wallenstein's La ger erinnernde Ansprache berichtet, welche Präsident Krüger an dem nationalen ! ! Danksagungstaze gehalten hat.' Dieser Tag (HZ. December) ist ein doppelter Gedenktag für die Boeren. da sie an ihm ihren Sieg über den gefürchteten ZuluhZuptling Dingaan, fowie die Erinnerung an jeneVrrsamm lung im Jahre 1830 feiern, auf welcher 0000 ?jurghers- wie ein Mann den feierlichen Eid ablegten, bis zum letzten Blutstropfen für die Unabhängigkeit des Transvaal zu kämpfen. An dem !e ten Fest nabmen nun auch eine große Anzahl Engländer und anderer .Uitlanders" Theil, zur Genugthuung Oom PMi'S'Welcher daraufhin die Nachstehendes eigenartige Festrede hielt: Brüder! i Ich': danke euch herzlich für den Empfang, .welchen ihr mir bereitet habHissHhdW'Mmelt, um Zeuzniß für brel Hand des ' Höchsten ad zulegen für seine Allmacht, welche in der Geschichte dieses Platzes offen und deutlich zu uns spricht "Ich hoffe, eure Herzen verstehen daß der Zweck unse rer : Verjammlung nur der sein kann Gott , , für seine, unendliche Güte und Gnade, die er uns bewiesen, zu danken. Ich freue mich, daß sich auch die neuen Ansiedler zu der Feier eingestellt haben. ?enn Gottes Güte, und Gnade erstreckt sich auch auf euch Mörder, Diebe und Räuber, wie eure Gegenwart bezeugt. Vor Gott sind alle Menschen gleich, und Niemand' kann sich rühmen, besser als seine Mitmenschen zu sein, da wir ja alle Staub und Asche sind. Freunde, alte' Freunde. Mörder und Tiede, bew get euch mit mir im Staube vor Gott. F ür ore- pevung d?5 Fremdenverkehrs nach und über Meck lenburg.' .dessen mannigfache Naturschönheiten '., und Sehenswürdigkeiten mehr einen Besuch lohnen, a!S Viele ahnen hat Herr 'Leonard Samter. ein geborener Rostocker, der längere Zeit als Journalist, im Auslande lebte, weitere Kreise Znterefsirt. ES soll zunächst ein Tableau von künstlerischem Werthe in leichten . Tonfärben herzestellt nnd nah und fern verbreitet werden, das Ansichten! vott denr Schmeriner Schlösse, den, Rostocker Hafen und den Ostseebädernlumsant. mC .t . . . xruacrg. Erster Corpsstudent: HSr' nral, ich muß Dir im Vertrauen sagen wenn Du Dich immer mit dem alten Lumpenkerl, mit dem ich Dich eben gehen sah. in Couleur auf der Straße zeigst, 'sa blamirst Du die ganze Ver bindunz. Zweiter: Du .hast allerdiagS recht.' aber vaS soll ich thun, eS ;$L!vet.t,: JA. R S. GRA HAM'S . , , JM " V . "i . ; : Cucumbcr und Eider ilower -i m. ist kein Cosmettc in de.n Sinne, in welchem daS Sorr gemühnlich gebrannt wird, ssttder vrr ichSnt vermanenr 5 s macht die Haur welch, zart uild rein, und durch stetigen iÄcbrauch auch weifzer US ist ein stetiger chui gegen die WirkungcndN Sonne und des Windes und verbittdert SommeH sprossen und Ztccke. . Ee- reinigt das Besicht weil bester als Sem und Wailer. stärkt öle Haut ujt verhindert Runzeln, li macht die Haut ja Mi und glatt ausiehcnd. wie bei einem kleinen Mäd' chen.' - Jede Dame jung der alt, sollte ct)enüdcn, tra ti ; ins jUflcnMidjcl Auskehrn gtebi und )var dauernd, Es rnkhälk , eder, Su, e noch Alkatt.' ist fo unschädlich, wiel hau, und so nä!,rend Ut die Haut, wie Thau iüx die Pflanze. Preis $1 f bei auen Apothekern und Harkünk,' lern, oder bei Mr. Äervaiie rada,n. It Vosi Str., San Jranjisko, rvoseibsr fie Damen von allen EnsteUunaen im Geiichte kunrt. Behandlung auch brieflich. 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