Indiana Tribüne, Volume 15, Number 135, Indianapolis, Marion County, 2 February 1892 — Page 1

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$300,000. 40,000. Editorielles. Es ist sichcr, daß die Entscheidung deS Schiedsgerichts in der Straßenbahnangclegenheit für Jedermann eine Enttäuschung war, nur für uns nicht, denn wir sehen eben zu gut ein, daß ein Schiedsgericht dergleichen Streitigkeiten ganz unmöglich zur Zufriedenheit aller Parteien schlichten kann. Zunächst ist es klar, daß die Sache eigentlich gar nicht geschlichtet ist, sondern daß lediglich an die Stelle des einen Streitobjektes ein anderes gesetzt wurde. Die Badgcs" sind eine Entschädigung für Eztraleistungen, diese sind zwar nicht bedeutend, aber immerhin sind die Leute zu einer Ertraentschädigung dafür berechtigt, und ' wenn die Badges" zurückgezogen werden, so sollten die Leute eine andere Entschädigung bekommen." So sagt das Schiedsgericht und laßt die Frage offen, was diese andere Entschädigung sein soll. Somit ist der Streit nicht geschlichtet, denn es ist dieser Punkt unerledigt, und wenn sich beide Parteien nicht verstandigen können, so ist e'en der Streit in anderer Form da. Wenn nun die Compagnie sagt: Cut, ich füge mich der Entscheidung, ich gebe euch an Stelle der BadgeS" eine andere Entschädigung, ich gebe jedem Manne eine bestimmte Anzahl Checks", von denen jeder für eine Fahrt gilt, dann ist der Streitpunkt ganz gen iu, wo er war, als die Geschichte ansing. Wir habcn gar nicht nöthig, zu uu tersuchen, Iu Gunsten welcher Seite die Entscheidung lautet, denn im Grund genommen,- ist gar nichts entschieden worden. Und darüber wundern wir uns, wie gesagt, keinen Augenblick. Das Schiedsgericht sagt:, Niemand bestreitet das abstrakte Recht der Compagnie, nenne man es nun gesetzliches oder moralisches Recht, die Badges" zurückzuziehen. Sie hatte dieses Recht unabhängig von dem Nebereinkommen, auf Grund dessen dieselben ausgegeben wurden." Die, Angestellten hatten ebenfalls vor und nach dem Uebereinkommen daS abstrakte Recht zu sagen, daß sie nicht arbeiten würden, wenn sie nicht Eztra bezahlung für die verlangten Ertradicnste bekommen." Man wird zugestehen müssen, daß dicö. im Grunde genommen Gemeinplaße sind. -Mathematisch gesprochen heißt das, daß man zwei gleiche Größen nicht von einander abziehen kann. Wenn beide Parteien im Rechte sind, kann das Recht keinen Anhalts Punkt mehr zur Schlichtung geben. Die Sache erinnert uns an die Vczirfrage: Wenn ein unwiderstehlicher Körper in unaufhaltsamer Bewegung gegen einen unbeweglichen Körper stößt, was geschieht?"' Das Schiedsgericht gesieht zu, daß die Sache einfach so liegt ; Hier ist ein Mann, der Alleö zur Genüge hat, und der A. heißt. Ex will eine gewisse Arbeit besorgt haben und wendet , sich an B. einen armen Teufel, der nichts zu essen hat, wenn er keine Arbeit bekommt. , Und nun entspinnt sich folgendes Gespräch : . A.1 Was verlangen Sie füx die , ,,; :"' . i"''o :,lh'!":s,':';;Sll!il;i!l;;3 :!!'i' ü-E'jij ! K:r!i!l:;i:iilli!:ji:j:ii'i!! Arbeit ttw ifei; nin! B. Zwei Dollars. A. Das ist mir zu viel, ich bezahle

bloß einen Dollar. . (

B. Dafür thue ich es nicht. A. Gut, .Sie haben das abstrakte, gesehliche und moralische Siecht für Ihre Arbeit so viel zu verlangen, wie Sie wollen, Sie haben daS abstrakte.

gesetzliche und moralische Recht, die Arbeit für den Preis, den ich geben will, zu verweigern, ich aber habe das nämliche Recht, die Sache gehen zu lassen, und Ihnen den verlangten Preis zu verweigern. Also, lassen wir die Sache gehen und warten wir ab, diS Einer von unS andern Sinnes wird. Ich kann warten, eö eilt mir gar nicht. Damit trennen sich die Beiden. Nach einigen Tagen aber kommt B. zurück und sagt-: Lieber Herr A., es ist zwar ganz richtig, daß ich daS abstrakte, gesetzliche und moralische Recht habe, die Arbeit nicht unter zwei Dollars zu hun, aber da ich gerade keine andere Arbeit sinden kann, und ich doch etwaS zu essen haben muß,und sintemalen man von abstrakten, gesetzlichen und moralichen Rechten nicht satt wird, so will ich Ihnen die Arbeit sür einen Dollar hun. Und er thut sie für einen Dollar. Dieser Verlauf ist typisch, trotzdem eS zuweilen vorkommen kann, daß A eS vorzieht zwei Dollars zu geben antatt zu warten. tt kürzlich die Arbeiter in Moores Desk Faetory an den Streik gingen, weil sie für mehr Arbeit mehr Bezahuug verlangten, da hatten sie auch daS abstrakte, gesetzliche und moralische Recht, Mehrbezahlung für Mehrarbeit zu verlangen, aber sie bekamen sie doch nicht. Und wie ist eS nun gar, wenn ein Fabrikant auf einmal den Lohn um ein Bedeutendes herabsetzen will, ohne zu gleicher Zeit die Arbeit zu kürzen, oder auch wenn umgekehrt die Arbeiter ürzere Arbeitszeit verlangen, ohne sich mit geringerem Lohne begnügen zu wollen ? In all diesen Fällen ist daS abstrakte, gesetzliche und moralische Recht gleich. Wenn aber die Rechte gleich sind, wie ist' es dann möglich vom Rechtsstandstunkte aus, solche Fragen schlichten? Wohlgemerkt, wir sprechen nicht von idealen oder sog. natürichen Rechten, von solchen, welche vorausig noch in der Luft schweben, sondern von den Rechten, welche heute gelten. Dieser Schiedsspruch illustrirt auf'ö Deutlichst?, daß die soziale Frage keine Rechtsfrage, sondern eine Machtfrage ist. Das Recht war bisher immer und ist heute noch der WillenSausdruck des Stärkeren. Jedes Schiedsgericht ist daher und muß sein eine Farce, ausgenommen, die Parteien verzichten vorher auf Alles, was man Recht nennt, und unterwerfen sich ganz und gar dem Billigkeitssinne der Richter. Und selbst dann ist nicht ausgeschlossen, daß der Billigkeitssinn ganz und gar unter dem Einflüsse des heutigen RechtöbegriffeS sieht. DaS Schiedsgericht mag gewisse Vortheile bieten, insofern es, wie z.B. im vorliegenden Falle, das Mittel bietet, einer öffentlichen Unbequemlichkeit ein Ende zu machen, oder das Nachgeben zu erleichtern, an sich ist und bleibt es ein Unding, ein Widerspruch in sich selbst, denn Machtfragen können wohl geschlichtet werden, es kann wohl entschieden werden, wer der Stärkere ist, aber Rechtsprechen giebt es in Machtfragen nicht.' P, '., - Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. ' V , ,' Für Jndiana : Bewölkt und kälter, gelegentlich Niederschlage. n.,r m ' ,V i , V o m Ober- Bun d eö g e f ich t. W a s h i n g t o n , .1 . Febr. Heute hat das Oberbündesgericht den Prozeß um daS Gouverneursamt von Nebraska zu Gunsten des DemokratenBoyd und gegen den bisherigen republikanischen Gouverneur Thayer entschieden. Alle Richter b;S auf Field stimmten darin überein, daß Boyd Bürger , der Ver. Staaten und daher wählbar sei. In der Begründung des Urtheils' wird auch angeführt, daß bei der Aufnahme von NebraSka ln den Staatenbund alle feine Einwohner Bürger wurden, außer jenen, welche es vorzogen, ihre Rechte als Ausländer zu behalten. Das Ge xicht stieß die Entscheidung deS Ober Staatsgerichts von Nebraska um und wies eS an, der Entscheidung gemäß zu verfahren.

Eine andere Entscheidung des OberBundesgerichts erklärt das Gesetz gegen Lotterien für verfassungsmäßig. Es handelte sich dabei um den Prozeß gegen die Mobile Register" ... und "die

New Orleans States", welche Lotterieanzeigen veröffentlicht hatten. j ; ,' . Zun ahm e der Bundes sH u l d. Washington, 1.. Febr. . Nach dem heute veröffentlichten Schuldausweis beträgt die Desammt-Bunde?-chuld $1,579,409,705 gegen tz1,553,125,205 am 31. Dezember, eins Zunähme von $20,2&,500. Der Geammtbestand der verzinslichen und unverzinslichen Schuld ohne durch Kasenbestand gedeckte Gold- und SilberCertisikate und Schatzamtsscheine .ist $973,986,293, gegen $975,981,941, eine Abnahme von $1,996,653 im Januar. In der Bundcskasse sind heute im Ganzen $1 31,368,459 gegen $134,574,128, eine Abnahme von $3,205,669 im Januar. m , 'm Ausland. Das Elend in Rußland. London,!. Jehr. Laut Nachichten aus dem Zarenreiche treffen tag -ich Hunderte hungernder Landleute -in der gleichnamigen Hauptstadt des Gouvernements Ssamara ein. Sie können weder Arbeit sinden, noch Nahrung erhalten und werden durch Hunger vielach znr Verzweiflung getrieben, sodaß aglich Läden geplündert und Gewalthätigkeiten anderer Art von ihnen derübt werden. Sie stellen, was, sie sin den können, selbst die Messingplatten m't den Namen an den Thüren, und Vi:le von ihnen sind am TvphuZ erkrankt, und sterben massenhaft. . Ssamara gehört zu den GoüvernementS, in welchen, wie eS heißt, der Zar wieder die Leibeigenschaft einführen will. ; - " Der Bau der Petrowösk Bahn, wel ch.? die Getreidegegenden des Kaukasus mit dem europäischen. Bahnsystem iier binden soll' wird sehr beschleunigt. Temporäre Bahnhöfe und hölzerne' Brücken werden gebaut, um den Berieb der Bahn vor Ablauf deS Jahres zu eröffnen. Gegen S o l baten schind er ei. Berlin, 1. geb.. Pas sozialdemokratische Vorwärts" veroffenticht die Abschrift eines vom Prinzen Georg von Sachsen erlasenen Befehls an die Ofsiziere des zwölften Armeekorps, wonach diese der brutalen Behandlung von Soldaten durch Subalternofsiziere ein Ende nachen sollen, da durch dieselbe' die Sozialdemokratie, welche eine offene Gefahr für Deutschland sei, nur ge ördert würde. In dem Befehl wurden neun derartige Fälle angeführt." In einem derselben ließ ein Sergeant Zwahre seine Leute so lange ezerziren, biS sie vor Ermüdung halbtodt waren. Er ließ sie eines . Tages 600 Mal das Gewehr Präsentiren. In einem anderen Falle mußte ein Rekrut einen Kessel heißen Kaffee so oft hochheben, daß er sich vor Ermudung dessen Inhalt über Kopf und Schultern laufen ließ. Ein Sergeant Namens Pflug trat seine Leute nut Füßen, schlug sie mit einem Gürtel und zwang sie zur Verrichtung ekelerregender Arbeiten. Ein Sergeant Weise schlug einen Mann mit dem Gürtel, bis er vor. Müdigkeit nicht mehr konnte, und verletzte einen anderett durch Füßtritte innerlich. Andere Falle werden angeführt, wo Soldaten mitten im Winter um Mitternacht in Hemdärmeln solange ezerzlren mußten. bis sie ohnmächtig wurden. Außerdem werden viele Fälle von Erpressungen angeführt. Die schuldigen Sergeanten wurden zu einem bis . fünf Jahren Festung verurtheilt. Die Enthüllungen dieser Brutalitäten haben allgemeine Entrüstung verursacht. : ' -!!!:" ,ii t,t D t r g e strandet e ' E i d e r." ? L o n d o n, 1. Fedr. Eine um 10 Uhr; AbendS , eingelaufene Depesche meldet : Alle Passagiere und Postsachen sind glücklich gelandet, die Mannschaft bleibt m WMWW fü? den Versuch, den Dampfer loszu ziehen, der um 1 Uhr morgen früh gemacht werden soll. Die letzte Poot--ni" 'iSi'ir',: :( ' tu;,!;, .r;;:llf.;;,; ,. , sqdung Passagiere wurde unter dem Jubel der Bevölkchrung gelandet. Die Kontanteu sind noch an Bord. Per Kapitaa glaubt nicht, daß der Darnpsi? während der Nacht Schaden

leiden werde. Das Wetter hat sich vollständig aufgeklärt und die Sterne scheinen. , . 5, . ' ' i 1 . m

OcktssSnachrichten. " .Angekommen in: ''.N e w I or k: , F,Spain" von London,"Aurania" von Liverpool. ' !QueenS town: BritifhPrince" von.Phi!adelphia. ' ' . ' , jM G i braltar:" Werra" vonRm Sork. . . , ' London. ' In, Sicht allst" von New Jork, Switzerland" ' von Philadelphia. ' . ' ''J"'. St o v enha g en : Jtalia" ' von New Jork. .D o n d o n: Michigan" von Phi'ladelphia. , l G l a Sg o w : Nestorian" von Philadelphia. , : ;:i Hiesiges. JabreSberkcht der Stadtverwaltunq. Der Bürgermeister' unserer Stadt legte gesterntem Stadtrathe mit einer Botschaft die Berichte der, ihm. unterstellten Zweige der Stadtverwaltung vor. . ,: , . - '; ,: .:, Da diese Berichte! sehr ins Einzelne gehen,' so sind sie sehr umfangreich ; aber wir wollen uns nur auf die Hauptdaten in denselben beschränken: ;t 3n ,: der Stadtkaffe . waren, am 1. Januar 1892 $35,395.99 ; die AuSgaben überstiegen die $876,276.46 betragenden Einnahmen im vergangenen Jahre um $26,349.46. 'Ausstehende Warrants beim 3al)rcärt sän g belief en sich aus die Summe von $3,205.32. , iVon den für daS im September beginnenende Verwaltungsjahr bewilligten Geldern .stehen den verschiedenen Abtheilungen der Verwaltung' noch $5M26l!?5;K .Die Verbesserungen in I der Stadt sind - Zm., vergangenen Jahre sehr um -fangrelch gewesen. ES wurde 4118 Meilen Asphaltpflaster, 1.90 Meilen Backsteinpflaster und etwa 300 Fuß Macadam - Pflaster "gelegt. Ferner wurden etwa 4 Meilen bekicste , und mit Steinpflaster versehene Straßen hergestellt. Für 2.3 Meilen von Straßen mit Backsteinpflaster, 0.17 Meilen Asphaltpflaster, 2.09 Meilen KicSstraßen,' 0.56 Meilen Seitenwege mit Backsteinen, 0.34 Meilen bekieste und 0.43 Meilen gepflasterte Alleys,( sowie für 0.47 Meilen Kanalisirung sind die Kontrakte bereits vergeben, . aber, die Arbeiten, noch nicht begonnen. , Für den Bau' von vier neuen und die Reparatur der alten Eisternen würden $7,603.85 verausgabt, ' ;5 'i ., DaS der Stadt gehörige Eigenthum hat einen Werth von $676,700; davon erzielte die Tomlinson Halle eine Einnähme von $2,805, di. $40.58 weNiger als die Unterhaltung deS Gcbäudes kostete. , Mit Bezug auf .Fortschaffung und Vernichtung der Abfallöstoffe von den Straßen, der Stadt wird, die Anlage einer Verbrennungsanstalt empfohlen, und dem Stadtrath .eine :i einschlägliche Ordinanchörgelegt' werden Für die Beleuchtung der Stadt soSf-. ,' . '. :.!,!' ..."v:1 . . i ..-..,: . .),::. W; ' wohl, welche mindestens $65,000 kosten wird, sowie für die Wasserliefernng wird eine Eztrabewilligung vom Stadtrath verlangt werden. , , '.ÄZMWW , ;' ' -f ' !, .: . -. ' 'li:'.. '!.! ':!. ill- M" ..!!' ! ' ! 1 ii ;' .,-: Der Bericht des städtischen IngenieurS zeigt, daß die Größe der Stadt 9,6li Acker beträgt mit 287M Meilen Straßen, von denen 13.93 gepflastert KV aL"0.-. wm: Für beständige Straßenverbesserungen sind $429.299 verausgabt worden. ündHwarM Asphalt- und für Backsteinstraßen. zs?Di!3ÄÄei zugskanaleko Die Kosten, welche daS Ängenieurhepartement verursachte, belaufen sich au f äi 4 '; :1 7 :Pi7:i'f "i;,11!:in; ' : : UUI ll.ll.Oli r". 'ii!1.,? : r ,V ilji'nti!" ,,! .(i.i1!: : 1 ü 2 i'fifM ' ! ß . i- - V'S" ' ;-r" ' " ' : r II jlq bt i f cg i;!!; n t t i f ;;: a n ;;u : den Straßenverbesserung?- und anderen KHenlbeHä'g !Pom Straßenkommiffär wurden $38,889.90 für Arbeitslöhne und $8590 sür Materialien verausgabt. Ilorn Sicherheitsrathe liegt ein Hauptbericht nebst detaillirten Neben berichten der Abtheilungen der Feuer wehr und der Polizei vor. Bei der Feuerwehr sind 61 Nepu blikann und v60 Demokraten ange stellt. DaS Material besteht cuj 6

i , Wiedereröfftmng ! Meinen werthen Kunde jur Nachricht, daß ich meine v - ' weiu-u.Vler-ÄUrthschaft i!": :-! :. .,,1 '. . . . . . ,

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