Indiana Tribüne, Volume 15, Number 134, Indianapolis, Marion County, 1 February 1892 — Page 1

A t 00 u s Cs AA ss WA 'A s5 15 ii i i 1 i ' 1 r i i iii k V W V k w x O H V Sl " 7, 7 'fm : Qr Jahrgang 15. Office: No. 130 Ost Maryland Straße. No. v :b O IndZanapotts, Zndiana, Montag, den l Zebruar 1892.

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Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten.

Für Indiana Heute warmer und schön ; morgen zunehmende Bewölkung und wahrscheinlich Niederschlage. Die Flaggen-C raze". B r i d g e p 0 r t, Conn. 21. Jan. Gegen Mittag segelte heute der Schoo ner Glendon von St. John, N. B. in den hiesigen Hafen mit der britischen Flagge auf dem Mittelmast. Dies ist eine Verletzung des amerikanischen Gefetzes, welche bestimmt, daß fremde Schiffe beim Einlaufen neben ihrer Flagge die Sterne und Streifen aufziehen müssen. Als das Schiff ein fuhr und die britische Flagge bemerkt wurde, sammelte, sich auf den Brücken eine aufgeregte Menschenmenge an, welche daS Schiff mit Zischen empsing und rief : Reißt sie ab," schießt sie weg". Der Kapitän deS Schooners zog eine Pistole und drohte jeden niederzuschießen, der Hand ans Schiff lege. 75 unbewaffnete Milizleute wollten einen Versnch machen, die Flagge herunterzureißen, wurden aber von der Mannschaft des Schiffes mit vorgehaltenen Revolvern vertrieben. Ein daneben liegendes Schiff zog dann unter dem Beifall der Menge die amerikanische Flagge auf. Die britische Flagge weht noch, wird aber mit Gewalt entfernt werden. Ausland. Dampfer gestrandet.' S o n d o n, 1. Febr. Der Dampfer Eider" des norddeutschen Lloyd strandete bei St. Eatberine's Point. Bis jetzt hat noch Niemand den Dampfer verlassen, und man hofft, ihn wieder flott machen zu können. Die p r e u ß i s ch e S ch u l e. Berlin, 31. Jan. Die Debatte über die neue Schulvorlage wurde heute geschlossen, indem dieselbe einem Comite überwiesen wurde. Seit gestern wiegt man sich in der Hoffnung, daß die Regierung die anstößigsten Klauseln der Vorlage modisiziren werde. Man glaubt, die Negierung fange an zu begreifen, daß die vereinigten Conservativen, Nationalliberalen und Freisinnigen eine keineswegs zu verachtende Politische Macht bilden. Kanzler Caprivi bat den Ton, den er den Nationalliberalen gegenüber anzu schlagen Pflegte, heute bedentend ge mäßigt. Die Erziehungsfrage, sagte er, kann nicht von der religiösen ge trennt werden. In Bezug auf die Anschuldigung, daß er die liberalen Parteien beherrschen wolle, erklärte er, daß hiervon gerade das Gegentheil zutreffe, indem die liberalen Parteien es versuchten, die Regierung nach ihrer Pfeife tanzen zu machen. Die Nationalliberalen gedachten die Frage zu ihrem Vortheile auszubeuten ; der versöhnende Ton jedoch, der heute von den Parteiorganen angeschlagen wird, ist genügender Beweis, daß die ganze oppositionelle Coalition nur eine Seifenblase war, die heute schon geplatzt ist. Herr Richter, einer der Führer der Freisinnigen, erklärte, er würde kein Eompromiß gutgeheißen ; denn die Vorlage kann niemals so weit umgeändert Werder, um sie annehmbar erscheinen zu lassen. Caprivi erhob sich hierauf zum zweiten Male und wachte folgende Erklärungen: Die Opposition der Skationalliberalen implizirt drei mögliche Grundbedingungen. Entweder muß die Regierung mit den 9kationalliberalen .einen ewigen Freundfchaftsvertrag abschließen (dies Ware in Preußen, wo die Handlungen der Regierung durch den König kontrollirt werden, eine Unmöglichkeit) oder die Nationalliberalen müssen die ökegierung ins'S Schlepptau nehmen, s?in solches Verfahren würde von der Re gierung aber nie gebilligt Werder) oder die Nationalliberalen mußten sich von der Regierung selbst in's Schlepptau nehmen lassen. Zu diesem letzteren Eompakte, fügte der Kanzler bei, mochte er aber den Nationalliberalen nicht rathen. AuS dem Tone, welchen der Kanzler hierbei anschlug, war zu entnehmen, dah er die Nationalliberalen um keinen Preis vor den Kopf ? stoßen ,,; wollte. ' Der Landtag vertagte sich hierauf bis nachsten Mittwoch. Die Situation wird

unterdessen immer kritischer. Die Minister Bötticher und Herrfurth gedenken gleichzeitig mit Miquel ihr Entlassungsgesuck) einzureichen, falls keine radikale Aenderung der Vorlage vorgenommen wird. Zedlitz ist der einzige Minister, dem der ganze Vorgang kein Herzklopfen verursacht. Er

ist ein Minister nach dem Herzen des Königs und wurde von seinem gnädigen Gebieter mit dem rothen Adlerorden erster Klasse beehrt. Die Liberalen geben sich der Hoffnung hin, daß sie in Folge ihrer gegenwärtigen Haltung bei den nächsten Herbstwahlen große Gewinne erzielen werden. Bismarck weigert sich, seine Ansichten über die Vorlage verlauten zu lassen. In den Hamburger Nachrichten" jedoch werden die Eonservativen als Handlanger der Regierung verspottet. Sollten diese Auslassungen durch Bismarck inspirirt sein, so ist eö wahrscheinlich, daß er in den letzten Vorgängen eine Gefahr für die Regierung erblickt und daß er glaubt, der Kaiser sei auf dem besten Wege, sich unpopulär zu machen. Der Großherzog von Baden hat den Kaiser gewarnt und ihm dabei zu verstehen gegeben, daß das Volk sich gegen jeden religiösen Zwang erheben wurde. Die Worte des Onkels fallen jedoch bei dem Neffen nicht schwer ins Gewicht. Aus Oesterreich. P e st h, 31. San. Es laufen noch immer Berichte über die letzten Wahlen hier ein. Aus den letzten Verich ten wird ersehen, daß die OppositionsPartei verschiedene Sitze gewonnen hat. Die niedrige Geistlichkeit hat an derfchiedenen Orten die Oppositionskandidaten gegen den ausdrücklichen Willen der Bischöfe unterstützt. Man glaubt, daß infolge dessen ein Kultur kämpf inaugurirt lverden wird. Wien, 30. Zan. Die Regierung bat bei den Wahlen in Ungarn gesiegt; gewählt wurden 201 Liberale und 141 Oppositionelle. P e st h, 30. Jan. An vielen Plätzen sind während der Wahl blutige Auftritte vorgefallen. In Tiffenlock wurde eine Person getödtet und verschiedene andere wurden verwundet. Zu Gzaezicothree wurden 3 Personen getödtet und IS verwundet. In Banssy Hunhad wurden sämmtliche Mitglieder des Wahlcommittees verwundet ; zwei derselben sind inzwischen gestorben. st Allerlei aus Deutschland. Darmst adt, 31. Jan. Viehesfische Regierung läßt die Bestimmun gen, nach welchen Schildwachen bon ihren Waffen Gebrauch zu machen haben, revidiren. Alle Posten, mit Ausnahme jener vor militärischen Gebäuden, sollen abgeschafft werden. Damit würden bedeutende Ersparnisse erzielt werden. Berlin, 30. San. Daß Fürst Bismarck den Geburtstag des Kaisers gefesert hat, gilt als Beweis, daß eine Aussöhnung zwischen Beiden möglich sei. Der Ez-Kanzlcr hatte dreißig Gäste eingeladen, worunter mehrere, die seit seiner Entlassung besonders treu zu ihm gehalten haben. Er brachte einen Toast voll Loyalität und Patriotismus auf den Kaiser auS und sprach die 'Hoffnung aus, der junge Monarch würde sich seiner erhabenen Ahnen würdig erweisen und das Werk seines Großvaters fortsetzen können. Die Rede hat auf die Gaste einen tiesen E'.'.druck gemacht, obwohl der Fürst stets des Kaisers Geburtstag feierte. In Berlin spricht Jedermann darüber, zumal da Bismarck bei seinem eigenen Geburtstagsfeste nicht vom Kaiser 6e glückmünfcht wurde. Berlin, 30. Januar. Herr von Bennigsen ist infolge des Bruchs zwischen der Regierung und den Nationalliberalen um seine Entlassung ffls Oberpräsident von Hannover eingekommen. Dr. Miquel soll zurücfgetreten sein. Caprivi's Bemerkungen haben große Sensation erregt. rtf Etn Rückschritt. " P a r i s, 31. Jan. Nachrichten aus St. Petersburg melden, daß der Zar beabsichtige, die Leibeigenschaft wieder einzuführen. Die Berichte aus allen Theilen des Landes melden ibcrcin stimmend, daß die Zunähme der Be völkerung in den Ortschaften, eine so große sei, daß das i Land, welches den lokalen Gemeinden qehört, nicht mehr

hinreicht, um die Bevölkerung zu ernähren. Um diesem Uebelftande abzuhelfen, will die Regierung den Bauern grüße Landstriche unter Bedingungen zuwei-

sen, welche denjenigen zur Zeit der Leibeigenschaft ähnlich sind. . Ein Drittel der Ernten soll in Gemeinde Magazinen nntergebracht und zum, Un terhalte der Bauern verwendet wer den ; ein Drittel soll von der Regierung verkaust werden, um die lokalen Schulden an den Staat zu decken und ein Drittel soll der Regierung an Steuern zufallen. Den Bauern wird nicht gestattet werden, die Grenzen ihrer Gemeinden zu verlassen und sie werden gezwungen werden, ihren Kontrakt mit be? Regierung zu erfüllen. Das neue Syftem soll zuerst in den Gouvernements Samara und Saratow zur Anwendung kommen und wenn eS sich dort bewahrt, soll es auf das ganze Reich ausgedehnt werden. Die Durchführung des neuen Gesetzes soll den Gouvernements - Beamten anvertraut werden. Da dieselben zum Adel gehören und die öiebeigenschast befürworten, so steht mit Sicherheit zu erwarten, daß sie zu Gunsten des Systems berichten werden. -..-. QchissSnachrichten. Angekommen in : New A o r k : Pennland" von Antwerpen, Fulda" von Genua, City of Chicago" von Liverpool. H a v r e : La Gascogne" von New Äork. London. In Sicht: Gothia" von Baltimore, Columbia" von New Zork. L i zu r d passirt : Chicago" von New Jork nach Antwerpen, La Gascogne" von New Jork nach Havre. Hiesiges. Vollzelgericht. Auf Veranlassung von Ella Luman, der Freudenhausbesitzerin von No. 180 West Market Straße, wurde gestern George Williams, ein junger, farbiger Bursche, in dem Institut der Friendly 3nn" überrascht und verhastet. Er hatte sich schon längere Zeit der Polizei zu entziehen gewußt, welche hinter seine Schliche als Langfinger gekommen war, indem er sich hinter den sicheren Mauern jenes Instituts verbarg. Ella Luman beschuldigt ihn, sie fort während um Flaschenbier bestohlen zu haben, welches des Morgens an ihr HauS gebracht wurde. Der Richter überwies ihn den Großgeschworenen wegen Diebstahls. Unter der lieben Jugend, welche sich aus dem Marktplatze mit Steinewcrfen belustigte, befand sich auch der 15 jährige Farbige John Wyatt. Diesem armen Jungen mußte es Passiren, daß eine Scheibe der Tomlinson Halle gerade in der Richtung lag, wohin er seinen Stein geworfen hatte. Nicht allein, daß die Fensterscheibe nicht Wiederstandsfähigkeit genug besaß und zerbrach, so mußten die bösen Polizisten ihn auch noch aus die Wache schleppen. Dem Richter war daran gelegen, auch die anderen, bekannten Theilnchmer des Vergnügens naher in Augenschein zu nehmen, deshalb wurde Johnny einstweilen zurückgestellt. Hut ab", brauchte man dem Farbigen McAfee nicht zuzurufen, als er heute Morgen vor den Polizeirichter gebracht wurde, er hatte nämlich keinen. Den Hut btr tt trug, soll er gestohlen haben, darum wurde er ihm auf der Polizeistation abgenommen, um als corus delicii dem Richter vorgelegt zu werden. Letzterer war' durch daö Beweisobjekt vollkommen von McAfee's schwarzer That überzeugt und überwies ihn den Großgeschworenen. M. Morris sollte John Owens geschlagen haben. Da dje Zjrage, ob er es gewesen, nicht genau nachgewiesen werden konnte, so wurde es wifder entlassen. Die drei Burschen, welche, sich am Samstag auf dem Ost Markte herumtrieben und die Passanten belästigten, gaben ihre Schnld zu, und wurden zu je $50 und Kosten verurtheilt. Ungeheuer durstig muß John Walter gwesen sein, denll er füll versucht haben, die Thür von' Wachstetter's Saloon an der Washington-und Ten nessee Straße einzuschlagen, als man ihn nicht einlassen wollte.

Indessen könnten keine überzeugenden Beweise gegen ihn vorgebracht werden und der Richter mußte ihn laufen lassen. Lohn Williams war einer von de-

nen, welche wegen eines enormen Rau sches im Stationshause übernachten mußten. Weil er aber schon häufig derselben Angewohnheit wegen mit der Polizei in Conslikt gerathen ist, so mußte seine Frau, die mn 15 Losegeld erschienen war, wieder abziehen, um mölgen etwas mehr Cash" zu bringen. Die Abart der Trunkenbolde" war außer diesem Repräsentanten? gut der treten,äuch das Vagabundenthum hatte einige Vertreter gestellt: - Alle wurden mit Arbeitshaus" accomodirt, wenn sie ihre Strafe von $1 und Kosten nicht blechen konnten. David Davis, der Trödler und John McFadden, der Barkeeper, welche den beiden jugendlichen Trunkenbolden John Sherman und John Morgan am Freitag Abend Revolver und Schnaps verkauft haben sollen, werden später verhört" werden. Die ivllle mmmt uum n, vor deren Hause sich die Schießaffaire ab? spielke bei welcher der junge West von Caleb Johnson verwundet fein wollte, wird am Freitag prozessirt werden. mm AuS deu Gerichtshöfen. Superi or Court. ' 1' Im SuPeriorgericht ist Generaltermin. - Zimmer No. 1. Olive A. Cloud gegen Benton Cloud. Scheidung klage zurückgezogen. Zimmer Ro. 2. Geo. B. Palmer gegen 3. A.Aandal ; zurückgezogen. 3. George Müller u. A. gegen Rebeeca .3. Scott ; Schuldklage. Ur theil für $122.28. . Martha O. Wilson gegen 3ra M. Krutz :' 'Äesihtitclklage. "ÄK?Ätnnd einer Gegenklage zu Gunsten deS Ver klagten entschieden, Circuit Court. Jacob Miller gegen Edward S. Pope ; Klage auf $200 Schadenersatz. In Verhandlung. . Clarcnce W. Means wurde als Addokat zur GerichtspraD zugelassen. C r i m i n a l g e r i ch t. Arch. Hagerty scheint die Handelsjuden nicht leiden zu können, wenn sie einen langen Bart tragen. Er fühlt sich dann immer versucht, denselben ihren Bart auszureißen. Ein solcher Versuch, verübt an dem nichtsahnenden Morris Cohen, brachte ihm heute im Criminalgericht $10 Geldstrafe und 30 Arbeitshaus ein. , Doris I. Lane ist auf sein Gesuch von seiner Pflicht als Großgeschwore ner entbunden und Jeremlab. Eoble an seine Stelle gesetzt worden. : ,, , G ,G, ii , " '"';.,. . In einem Siraßenbahnwagen der Blake Straßen Linie fiel gestern Abend, als der' Wagen die California Straße pasfirte eine Lampe von ihrem. .Stutzpunkte herab ud gerade einer Dame,, der Frau des Polizisten Crane, auf die Schulter. Wenn sie auch nicht gerade schlimm verletzt wurde, so ist doch ein solche? Vorfall sehr geeignet, Unwillen hervorzurufen, zumal er - bei etwas ? mehr Aufmerksamkeit des Cönduktorö. hätte vermieden werden können. X? Zwei Polizisten beobachteten gestern einen jungen Mann in der Nähe des. städtischen Waisenhauses. der den ganzen Nachmittag Hort hejum sich aufhielt und offenbar auf Jemand zu warten schien. Als er um seine Absicht befragt wurde, sagte er da'er auf seinen Bruder warte, welcher zu ihm kommen würde, obwohl, derselbe, wie er weiter erzählte, garnicht wußte, wo er, der Gefragte, stecke. ' AuS noch weiteren Antworten machten sich die Polizisten den Pers, daß der Mensch entweder irrsinnig oder ein Idiot sein müsse, deshalb nahmeMste ihn zur Vermeidung von Unglück aust tatisnshauS. Er gab seinen Namen als CharleS Krause an, sagte, daß er schon überall gewesen sei und zuletzt bet seinem Bruder an der Madison Ave., nahe Bachmann's Fabrik gearbeitet habe. Er ist Bäcker von Profession und etwa 24 Jahre lt. ', KWU! lim Mimh hrtn Mrf i7)obK Goo4wla,Tro,X Ynl rk t" KeuUr, rMl (Ms u wil k'iuh, k w tn mrh yuuic kl; ho twrmni trom Ii I .1. d.jr l U. w.rt, mwi wm ymt g i, Bmh wiN, .11 tM. Ia mmfmttttt Anrtt, so u ., i hac lr. mm ti nar tfaajc imm in. Mir to Um triMk. AU I mw. ÜraMpjr MltsM rmry ranunr. w. Mrt reu. itanbiiin MirTtbli.. SAflLT, rgKUilX tmni4. riiniCLLAIt IüE. Adflrut et Mo.

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