Indiana Tribüne, Volume 15, Number 133, Indianapolis, Marion County, 31 January 1892 — Page 5

AhAugusöRseulKS tffSP8 Ä"WkM ;"''::-''iS': M ? TOÖWEEsI

-da bcpe Mittel gegenMenleiö Seit zwei Jahren litt ich an Magen schwäre und MagKeZ an Verdauung, ick kam so herunter, daß ich nickt im Stznre roar zu arbeiten. Turch die Anwendung ton Dr. August Kenias Hamburger Trcvfkn vurde ich rollstandiz wikderher gestellt. Fritz Wezner. 243 W. Madi soattaße, Chicago, Jlls. ehtthibtti Ein heftiges Leberleiden verursachte mir , die größten Lrschverden und nur durch te Gebrauch von Dr. August König'S HMburstr Tropfe wurde ick ollständig gebeilt. Friedrich Kurze. Ecke Austin und Wood-Straße, DallaS, Tex. InvewsM St. Cyrille fce Wendooer, Prov. Oue. iee. E gereicht mir zum Veranügen, Dr. August König" Hamburger Tropfen knvfehlen zu können. Ich halte sie für da beste BlutreintgungSmittel. Dame J.BteDionne. $r3&9 Cents; ialleathksk,a iabe. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Eattlm. liflteMe .fc ? ' : V ' TV y V-'.'VV vjwA. :i j.,Au&c; fiud fcttcu gi'ttchc. Wie ictyn W.fcvt UtM in (umh Hll alain Aitttn I.:u.j, t.tf d ,,'Oiiti tau0ösÄtiiVE' U.i..r;n, luti ,hltttch tnskkk viliiii., u-.'U-i ou dem ilt.n d MuUiua 'Di-i- i i; 3rattiit i s, jlfnl hkZk9es uf -.tfe klarst 3etfe. !unae ieuf; t.t Stau r Gftetretäa oe'U-u. VUUi t n rm dnin-t' : U'tttEi yrtife,ires fit eul äisift, feebtrfi. uuV i stuirnUJrt BZ lesZA, 'e sie fr ttkibliznen schritt r jcedinö ti-tt 1 Sive jar tteuiz la Svftmke in tcutfd;tr v frei unk ltt$fni tvyctdl. üv-ijautt. Steile : IreutricUoa l!ii-lastitui, 11 Clinton l-Uc. Staw Ich t K. Y. WZMk Der MettnnflA Anker- ist auck ; hadrn in dinaolis. Ins., de: . ttrulrr, a eä Dela war & trage. X 71k Schwache Männer, wmmmmmmmmmmmmmammmmamamM weis? ihr wolle VZaunkskraft und äie4 frts wieder i erlang n wavjchea. sollte nicht vexzaumen, Un ,,JugenVfred" zu lesen. al !t iele srantengestStk rüatert. reiflich uSgestatte Werk, gibt Aufschluß St in neue Heilverfahren, wodurch Tausende la kärzesln Zeit ebne Beruksftölunz vo schlechtSkrankheiten nd den Kolge er JugeuSlünde lederherzegeai wurden. Schwack?e Frauen, au kranUlch,eri,bteichuchl,ge und kkttder ske brauen. enabreuius diesem Buche, wie die ; olle Öesuncbeu mied erlanqt und der hnAeste ;iunju iDtts HkrzeoA tmm wen rann. Dellr erfahren ebeso einfach alö billig. Jederseta 1 tzerzt, SchiZt256ezUSW Stampi ndJhr ' vrvii ras igas oro icijugqiai an der ; ptivat Klwlkr v Zttspenfar, ! . .. uk ttuuiucu . Zl. j (9 mim vege Nerbtsschmerzeu. SlUnsu Tubnqn, Co, Ja Sevt. '83. yrl. st. ZZinnigan schreibt: Meme Mutter un Etfter Mihmeu Pastor Smz'K Nerven.SMrker ge Neuralgia mit bestem Erfolge und sind bei halb deZ Ssbtl voll sä d se Mittel. Verschiedene Fälle kurirt. Vtttburg. Pa Mal IZS9. Tttjgghr dekänlltk Herr Pastor A. Z.Z.. welcher traun Namea aus Verlanqen gerne mittheilt. slttiM bhI: ffz nnttx mnner Pflege stehender Wai Äaabe hatte oanj ngenthümliche strarnpfe, so daß et zui!e tob'üchtiet wurde und sein etzeneZ Lebe in tet brachte. Mehrfache Behandlung ia ptalkin .t ruchtiaea Aerzte draSnn nur zeitweise Beer us? Der Gebrauch einiaer Flasche KmS Ncrk' Stärk kirt tttn; seit sichi Monat tt .t er fnici: 'a gesuuö. Cfr jZ tia werth lleS Buch furNerventeidendk ,ttsPi ro,rd Jedem der eS verlanat. zugesandt. O?1 ''' Arme rhtte auch fe Medizin umsonst. Diese Medizin wurde snt dem Jahre von dem Hoch. Paltor KSui. ffort Wasu. Jnd zuberntkl Mtd letzt unter seiner VnWnZnng von der KCZNIG MEDICINC CO., 23 Z Jtandotph 5t. CHICAGO, ILL, Sei vhkr tt haben für OK. Oje Siascde. S Flasche s, $S.00? Fttb OK.?S, & f ir .00. In ntWK?t?o!ii in den deutickikn Upothese vo ii. li l. yansir, &4 W?,r aisai itnaton tr. uns Ee ucit w:r n, ZUziaiykNglSn und Lincoln Vane. f,Pett eknn Schachtel eine Hninee." ) MßS Cine wunderbare edkzi gegen UnrdanUcbkett, Vppetittoffgkelt. VnsblSd: ung nscb Vkobljeittn, Vrdrecken, Wgen letde, Vi'USse n Leber , rankbeitt, Vtlgrane, kalte Schauer, Sengeftionen, etstschkch und grgeu all nervösen Lfftkrtonen. Um diese Leide zu entfernen, nik ran die Ursache deseitiqen. Die Haupt-Ursach is im. u. tentetae tat Magen und In ber Leber U sin ett; man halt diese Organe in Ordnung und altes wird sich wshl best den. Zwei bi rier Pillen für ein tu? Zeit zweimal den Tag werden diese Leiden entferne und den rratcn zur Kräftigung und K dauernder geiu?dheil verhelfen. I allen k?o:heker zu baden. Preis 2S nu? ) ein Ecbackitel. New York Depot, SSS Canal St. 77 Holz- und Schiefer-Gesimse, - lantels.) G&U City STONE FILTERS, Masserbehälter.) Zisfchranke und lUskisten in grööter Äuatt ift zu den bMzste Preisen I , IwlÄ m

ifa

SZil

M's ßMß

W

v . , V fc.

statt litt int tttr Jayre cn Jauzucyt. miau wt tont oraeschrak twtt, Cni Flaichea Pastor ftöitij'i StenStarktt kunrt ion ooUstandia.-Em anderer

mmm

Eine VZeisttrin im Htiratyss schwindet.

Material für einen Hintertreppen Noman bot eine Verhandlung, welche in Beelm vor der 3. Strafkammer stattfand. Die Anklagebank betrat eine Dame, die SS Jahre alte PostsecrttärWittme Jenny Elise Marie Ziemann, welche sich gerade ein Jahr lang in Un tersuchungshast befindet und über deren Verhaftung wegen Heirathsschwindels wir seiner Zeit ausführlich berichteten. Sie ist eine der abgefeimtesten Betrügerinnen, welche je die Gerichte beschäftigt, und um so gefährllcher. weil sie eine gute Erziehung genossen hat, über eine bedeutende Gewandtheit im gesellschaft kichen Verkehr und ein großes schauspielerischeS Talent verfügt. Sie ist bereits acht Mal wegen Betruges vorbestraft, zuletzt mit 7 Jahren Zuchthaus und 19,000 M. Geldstrafe, woraus bald noch eine Zusatzstrafe von 2 Jahren 4 Monaten folgte. Am 15. December 1890 wurde sie auf freien Fuß gesetzt, nahm in einem hiesigen Hotel ersten Ranges unter dem Namen Jen? v. Nheinsberg Wohnung und letzte alsbald die alten Betrügereien fort. Sie inserirte, datz eine junge Dame mit fürstlichem Vermögen sich mit einem Kavalier zu vermählen wünschte, Reflektanten sotten sich unter angegebener Chiffre schriftlich melden. An einem Tage seien 43 Bewer bungs schreiben eingegangen, unter denen sie Auslese hielt. Ein Major v. E. wurde au? feine Zuschrift aufgeforvert. sich persönlich zu melden. Er trat als Vernttttler für einen Freund auf, der aber der Frau v. Rheinsderz- für die heirathZlustige Dame 'zu alt schien. Major v. E. schlug nun seinen eizenen, damals 2Ljähnzen Sohn vor und er dielt darauf die Mittheilung, daß es sich um ihre eigene Tochler handle, welche bei der Gräsin Lawinska in Paris lebe. Der juuge Herr v. E. kam, wurde ge sehen und gesiel der Mutter der zu verde.rzthenden jungen Dame auögezeich. net. Sofort setzte sich die Angeklagte hin, um an ihre Tochter zu schreiben, v. E. nahm bei seinem Fortgange den zu seinem Erstaunen postlagernd adres strten Brief mit, um denselben in den Briefkasten zu stecken. Nach wenigen Tagen wurde v. E. wie) nach dem Hotel eingeladen und die Angeklagte händigte ihm einen Brief ohne Couvert ein, der von ihrer Tochter ein gegangen sei. welche den Heirathsantraz mi: Freuden annahm. Herr v. E. mußte der Angeklagten seine Photogra' vhie einhändigen, welche nach Paris ge schick werden sollte. Bald daraus hielt der HeirathScandidat eine Anlage. welche sich m einem Briefe an die Mut' ter befunden haben sollte. Fräulein Irma v. Rheinsberg bedankte sich in den wärmsten und rührendsten AuSdrücken für die Liebe und Anhänglich seit, welche ihr demnäMer Verlobter threm lieben, braven Mütterchen" erweise. Die Angeklagte hatte nämlich inzwischen den zukünftigen Schmiegersöhn bewogen, recht häufig mit ihr auszufahren, Theater und Restaurants zu beiuchen, wober Herr v. E. naturgemäg Die Kosten trug. Schließlich wurde er aber mißtrauisch. weil der Termin des Eintreffens der zungen Dame immer miede? hinaus ge schoben wurde. Als die Angeklagte dann ein Darlehen von 209 Mark von ihm haben wollte, merkte er end lich den Schwindel, lehnte das Ansin nen ab und loste die Verbindung mit der Angeklagten, welche auch bald da rauf verhaftet wurde. In ähnlicher Weise ist der Buchhalter R. geprellt worden. Da er kein Cavalier", war er für die Dame mit fürstlichem Ver mögen nicht geeignet, wohl aber für eine Coaylercienraths . Tochter, deren öater in der Gegend von Liegnitz wohne. Dieser Zeuge zahlte 50 Mark Borschu. Es stellte sich heraus, datz ein Commercienrath des angegebenen Samens in und bei Lieqnitz gar nicht existire. Ebenso wenig ist die Tochter der Angeklagten oder eine Gräfin Le minSka in VariS zu ermitteln gewesen. In der Untersuchung hat die Ziemann ihre ganz unglaubliche Erfindungsgabe aufgeboten, um immer neue Behauptun gen aufzustellen und dadurch mehrfache Äertazungen erzielt. $m gestrigen Termine gab sie eine Schilderun; ihrer Vergangenheit, die eine Men.ze de? Ge heimnitzvollen und augenscheinlich viel Dichtung und wenig Wahrheit enthielt. Sie sei die illegitime Tochter deS herzoglich koburg'schen Kammerherrn von Rast.RhünSderg. Im Jahre 185 habe sie den Postsecretär. Ziemann gebeiratbet. dies war aber nur eine Scheineye. die sie einging, um die Fol gen deS Verkehrs mit einer hochstehen den Persönlichkeit, die sie nie und nim mer nennen werde; vor der Welt zu ver bergen. Wo der vo ihr geborene Zoh sei, wolle sie ebenfalls nicht angeben. Sie mbe ihrem Liebhaber dann noch zwei Tochter geschenkt, deren eine einen In genimr, die andere einen Kaufmann je heirathet hi&e, Später h tbe ihr Liebhaber mit einer Dame, welche bei einem deutschen Hofe eine hochangesehene Stellung bekleide u id deren Namen ebenSfalls me über ihre Lippe kommen werde, ein Ber hältnig angeknüpft. Emes Tages habe man ihr ein kleines Mädchen gebracht, das ste.als ihr eigenes angenommen habe. Das sei ihre Tochter Irma von Rheinsberg, welche damals in Paris lebte, und der von ihrem Vater ein be deutendes Vermögen ausgesetzt sei. Dtt Angeklagte behauotete, daß sie als Jenny Elie von Rheinsberg viele G dichte gemacht, welche im Verlagt von Henkel in Frankfurt a. M. erschienen und auch in Munk gesetzt seien. , Sie habe deshalb geglaubt, diesen Namen führen zu dürfen als sie aus d H Zuckthause kam. Sie bestritt auch ihn Schuld bezüglich des zweiten Heirathsfchwindels. Wenn der erwähnte Kommerzienratl. nicht Listire, so sei sie wahrscheinlich vou ihrer Auftraggeberin, eine? Frau Schwarz in Breslau, der Inhaberin k'neö bedeutenden HeirathZ-Comytoirs.

falsch berichtet worven.. Durq'bie Beweisanfnahme wurde festgöstellt. daß dit Angeklagte thatsächlich zu hochstehenden Personen Beziehungen haben muß. Sie hat Reisen nach Italien und der Schweiz gemacht, ein Luzerner Bank' Haus erhielt damals von Berlin auS die Anweisung, ihr 00 Franks aus zuzablen. Bald nach ihrer Verhaftung erschien m dem Hotel, wo sie gewohnt. ein vornehm aussehender Herr, der ihre Schuld berichtigte. Einer der Zeugen hat ferner ein Nvtenheit ge sehen, in welchem sich ein in Musik geseytes Gedicht von Jenny Elise von R Heinsberg befand. Der Staats anwalt hielt die Angeklagte in allen Punkten für überführt, wegen unbefug ter Führung des Adels beantragte er Wochen Halt, wi'gen der Betrügereien dagegen 7 Jahre Zuchthaus, 1500 M. Geldstrafe und zehnjährigen Ehrver luft. Der Vertheidiger hielt die Be. truzsfälle keineswegs für genügend aufgeklärt und plaidirte deshalb auf Freisprechung. Das Urtheil lautete auf ein Jahr neun Monate Zuchthaus, wovon sechs Monate für verbügt er achtet wurden, 460 Mark Geldstrafe und vier Wochen Haft. Etwas Darwinistisches.

In der letzten Nummer des "X!ns ;eenth Century" veröffentlicht Dr. Louis Robinson einige Ergebnisse seiner Forschungen, die einen wichtigen Bei krag zur Darwm'fchen Theorie bilden, nach welcher bekanntlich die Species horno sapiens wesenSverwandt ist mit den Vierhändern, d. h. mit den Affen. Robinson erinnert zunächst an das da?' winisii'ä e Axiom, daß die Entwtckkl-lng deS Individuums ein Abbild der Stam meSgeschichte darstelle und gibt dann eine Reihe von Beispielen auS dem Thier und Menschenleben. Dann führt er aus, daß das Kindesalter noch manche Erscheinungen biete, die auf den Zustand der Wilbdeit zurückweisen; zu diesen rechnet er das Verstecke. Ab neigung gegen fremde' Gesichter und dergleichen. . Der Hauptgegenstand seines Artikels ist aber folgende Darstellung: Eines der charakteristischen Kennzei chen des Aflengeschlechtes ist die be kannte Gewohnheit derselben, sich mit den Händen irgendwo auszuhängen. Diese Fähigkeit spielt im Affenleben eine große Rolle ; sie entwickelt die Affenhand so sehr, daß sie zu einet kräftigen Klammer geworden ist. Nicht nur die erwachsenen Individuen haben sie, sondern auch die neugebornea. Wenn eine Affenmutter mit ihrem Jungen von Ast zu Ast flüchtet, so kümmert sie sich nicöt um dieses ; eS hält sich selber fest genug im Pelz der Mutter, mzcht ft alle Svrüage mit und gelanat mit ihr in Sicherheit. Bei zahmen Affen wurde Sehnliches beobachtet. Wallace erzählt von einem neugebo renen Oeanq. dessen Mutter er getödtet hatte; das Junge griff ihm in den Bart und war mtt knnem Mittel loSzubrin gen, bis man es in ein weiches Bison fell hüllte, in das eö dann hineinschlüpfte. Dr. Robinson hit nun zu erforschen gesucht, bis zu welchem Grade das menschliche Junge die nämliche Fähigkeit des Festhaltens besitzt, und er war der Ansicht, daß wenn Darwin Recht hat, wenigstens eine Spur dieser Fähig kett bei dem neugebornen Menschen sich finden müsse. Er hat nun darauf hin sechzig Kin' der im Alter von weniger als einem Monat untersucht, und zwar die meisten gleich während der ersten Stunden nat ihrer Geburt. In allen Fällen, bloi zwei ausgenommen, hatte das Reuge dorne mindestens zehn Sekunden lang frei an den Hände hängend, sich fest hallen können, entweder an den Fingern des Beobachters, oder an einem Ringe, so daß das ganze Gewicht des Körpers an den Hänvea hing. In zwölf Fällen bei Kindern vom Alter einer Stunde, verfloß eine halbe Minute, ehe der Halt losgelassen wurde; in drei Fällen ver floß beinahe eine ganze Minute. Im Laufe von vier Tagen hatte im Allge meinen die Kraft zugenommen, und fast alle Kinder konnten sich mit ihrem Gefammtgewicht eine halbe Minute lang aufhängen. Nach 14 Tagen hatte die Faustkraft der Neugeborenen ihr Mari' mum erreicht; die meisten blieben 1j Minuten hängen, zwei mehr als 2 Mi nuten, eines sogar I Minuten und 2S S k n'Zen. Bei der raschen Zunahme des G? Wichts erklärt es sich, daß es denReuge borenen von der dritten Woche an im mer schmerer wird, sich aufgehängt zu halten. In einem Fall, den Dr. Roe binsoa anführt, ließ ein Km nach zehn Sekunden mit der rechten Hand los und hielt sich schwebend allein mit der linken noch fünf Sekunden lanz. Dr. Robinson hat auch Photographien der so hängenden Kinder aufgenommen; die Haltung der Kinder (heraufgezogene Beine) und die im Verhältniß zu den übrigen Gliedern starke Entwicke lung der Arme erinnert unwillkürlich an Äffezart. Wer sich überzeugen will, welche Muskelkraft zu dem gehört, waZ ein neugeborenes Kind ia dieser Weise vzllbringt. der möge nur einmal mit gezogenen Knien an einen Barren Nch hangen uno verzucyen, es io zwei bis drei Minuten auszuhalten; er wird dann über den Werth der Heistunz im klaren sein. Die (Grausamkeit des Yoq Psrsien, Unter dieser Spitzmarke erhielt die Hamburger .Refqrm- Mittheilung de, folgende haarsträubenden Geschichte; Ein Brief aus Teheran berichtet über eini furchtbare Mthat, Mam lö. Ro? vember auf ausdrückliche Befehl des Schahs begangen worden ist. . Als sich am Morgen des genannten Tages einig, Hosbediensteke ia den Thronsaal bega, den, um Alles für den feierlichen Em. vsanz des neuen englischen Gesandten tn Persien, Sir Frank Lascelles, vor Zubereiten bemerkten sie, haß ein Stüä

von der mtt'Evelstemen reich Lörzierten Goldplatte fehlte, welche den ganzen Tbronsessel bedeckt. ' Nachdem sie de Tubstahl gemeldet hatten, wurde sofort die Untersuchung eingeleitet, und schon nach kurzer Zeit wurde in einem 23 Jahre alten Lakaien der Dieb entdeckt. Man verhaftete ihn und versprach ihm im Namen des Schahs, daß er auS de, Haft entlassen werden würde, sobald er sich schuldig bekenne. Er gab den Tieb stahl auch unumwunden zu. Daraus befahl man ihm, seine Com plicen zu nennen, und da er keine an geben konnte, weil er bei der Ausfüh rung der That ke:ne gehabt hatte, be, handelte man ihn wieder im Namen und aus ausdrücklichen Befehl des S bahs in folgender Weise: Man be gaan damit, ihm erst die Finger der rechten und darauf die der linken Hand zu verbrennen: dann schnitt man ihm die Arme und die Ohren ab, schließlich wurde ihm mit glühenden Kneipzangen das Fleisch vom Körper gerissen. Zum Schlüsse ordnete der Schah trotz der lebhaften Fürbitte seines Sohnes, bei Prinzen Naib-Sultaneh, an, daß de, Verbrecher enthauptet werde, und br obachtete in höchst eigener Person von einer Terrasse aus das Schauspiel. Aber auch das schien dem civilisirten Herrscher von Asien" noch nicht zu ge nügen ; er gab den Befehl, daß der Leichnam drei Tage (!) hinter einander an den Füßen durch die Bazare der Hauptstadt geschleift werde, uad daß der Henker den abgeschlagenen Kopf an den Haaren durch die Straßen trage. So unwahrscheinlich auch die ganze Geschichte klingt, so stammt sie doch aus authentischer Quelle, so daß an der Bestialität des persischen Caligula nicht mehr gezweifelt werden darf. (Trotz alledem gestatten wir uns dennoch einen 'eisen Zweifel. D. Red.) ,n Veirathöschwiudlcr.

Ein Heirathsschwindler schlimmster Sorte stand unlängst vor der Kölner Strafkammer. Ter Angettagie e? klärte: .Ich heiße Wilhelm Batty und b:n Amerikaner, zuletzt war ick in New Aork als ziocreltor und Ueberscver be schästigt." In Amerika h ira hete Batty eine vermögende Dame; nucy der Trauung überredete er dieselbe, ihr Geld flüssig zu machen und mit ihm nach Deutjchland überzusiedeln. Er hatte einen Firmenstempel, Rechtsan walt Grammes, Köln-, anfertigen und von einem Bekannten einen Brief schrei ven lassen, in welchem Baltu von dem Kölner Rechtöanwalt" mitgetheilt wurde, in Köln sei ihm ein Oheun ge storben, der ihm 40,000 Mk. vermacht habe. Batty gab seiner Frau den mit dem vorgenannttN Stempel versehenen Brief zu lesen, und die Betrogene hegte keinen Zweisel, daß derjelbi echt sei. Batty verschrieb ihr die an gebliche Erbschaft und die Frau rüstet 'ich. mit ihm nach Deutschland überzw fielelr-. D?$ der Schwindler machte sich plötzlich mit 1000 Dollars die ihm ?eine Gattin übergeben hatte, aus dem Staube und trat die Reise nach Teutschland allem an. Er kam nach Köln und nehm hier in einem der ersten Gasthöf Wobriung. Er ließ uun in die Zeitun gen folgendes Heiratdsgesuch einrücken: Ein reicher Amerikaner sucht eine Le b'enSgefäurtin." Zahlreiche Anerbieten liefen ein und der Schwindler trat gleichzeitig mit einer größeren Zahl Damen behufs Verehelichung in Ver bindunz. Er schwindelte den Heiraths, lustigen vor, er sei ein reicher JuwelenHändler ous Cincinnati, sein Baarver. mögen beziffere sich auf l!2,000 Dollars, außerdem sei er Eigenthümer mehrerer Häuser und Villen. Er führte auch medrere photographische Bildchen bei sich, d'.e solche Villen zeigten. ES faw den sich Reflektantinnen genug, die so gar liebevoll übersahen, daß der reicht Amerikaner ein hölzernes Bein hatte und am Stocke hinkte. Nach feiner An gäbe hatte er das Bein als. Offizier aus dem Felde der Ehre verloren. Ein, Dame aus Essen ließ sich von dem Schwindler überreden, sich mit ihm i London trauen zu lassen. Das Paar wurde daselbst bürgerlich und' kirchlich verbunden; hle Bsautreise führte heidi nach Paris, Hier ließ BattY die Angeführte, welche ihm bei ihrer Verheiratung 3000 Mk. ausgehändigt hatte, völlig mittellos im Stiche. Von London aus hatte er kurz vor der Verheiratung glühende Liebesbriefe an eine Wittwl in Berlin und an eine Dame in Crefeld geschrieben, mit denen er ebenfalls bevufs Verheiratung in Verbindung ge treten war. Er ersuchte jede um 200 Mk., indem er vorgab, er besitze nut große Scheine, die er zur Zeit nichi ohne Verlust umsetzen könne. Die bn den Damen waren so vernünftig, dem Ansinnen des Betrügers nicht zu ent sprechen. Auch an seme Frau in Ame rika schrieb Batty von London aus einen Brief, in welchem er seine Liebe und Treue betheuerte. Von Paris aus fuhr der Lchmindler direct nach Creselv. um dort das anzelnüpüe Verhältniß fortzusetzen und die Verehelichung vor zubereiten. Inzwischen hatte die Cri minalpolizei hie Spu? des Verbrechers emdeckt; in Crefeld erfolgte seine Ver, Haftung. Während der Vorunter suchung traf die verlassen? Frau des !ngeklag:en cus Amerika hier ein. si machte 5er Behörde die Mittheilung, daß nach den Aussagen ine? in Amerika lebenden Französin Batty. auch d.ese getzeiraihet habe. Batty bkhaupltte vor Gericht, seine amerikanische Ehe iei un giltig. Das Gericht ve.rurtheUte ihn wegen Betrugs in einem und Betrugt Versuchs in zwei Fallen zu funk Jahre. Gefängniß pffd fünf Jghrm hr vertust. C. C. Wverts. Deutscher Zahn -Arzt, No. 8z Nord Pennsylvania Str. a wird aus Wunsch angewandt.

W l m

auf der Welt. Ändert .Keilt Nheumatiömuö, Nenralgia, Schwellungen, lahme u. steife lieber oder Muskeln, Gicht, Nucken, u. Eelenkfchmerzen, Kreuzweh, Brand-, Schnitt u. Brühwunden, Frostbeulen, Quetschungen, Kopf, Ohren, und Zahmveh, Geschwüre, ,c. In allen Apotheken zu haben. Preis 35 entS per Flasche. Dr.H. S. Cmmingham, Office und Wohnung : 35 Süd Meridian Straße. Telephon 1319. .,55'Tru"dkn : 8 8 Uhr Morgen?. 12-2 lT fc. kTTi . a. ia m . r. i".. i! t ju uqx e.oenos. Dr. Cunningham spricht Deutsch. Dr. Wagner, Office: Zlo. 0 Gsl Ghro Str. Offtce-Ttunde : 10 Uhr Vormittag. 84 Uhr Nachmittags. Wohnung : ckeB.-oadwat, ud Liurvln Ade Telephsn Atä. vr. 0. S. PPAPP, hat feine Office von Ost Ohis Straöe, nach 134 Zlord Psnnfylvnr Str. verlegt. Cpreckftunden daselbst: NackimittagS von 24 Uhr täglich. Am Dienstag. Minmock uud greiksg von 7 Z Uhr Abends. Telephon VS. Sprechstunden tn der Madtson Avenue Otftce : Bormitlags 10-tt Uhr tüglicd. m Montag. Donnerstag und Tam,tag von 78 Uhr dend. Tetepho zöZö. Ferd. A. Müller, (Nachfolzer von Seorge Müller.) Apotheker. Die Anfertigung ds Rezepte geschieht tn t-verlasfiger. sachverftöndiger LUetse. Südwest -Ecke der Ost Wasbington und Ost Str. Telephon 870. k Mi M WsM Das beste Stärkungsmittel. tzl.t per Flasche 6 Flaschen für $5.00. Zu haben tn der Deutschen Apotheke van F. Will. Pantzer, 54 West Washington Straße und Ecke East Straße und Lincoln Lane. Die ganze acht offen! URS. CRAHAM'S Cucurnbsr und Eider Plower Crearn ist kein CoSinehc in dem Sinne, tn welchem das Wort gewöhnlich gebraucht wird, sondern verschönt permanent. ö macht di Haut weich, an und rein, und durch stetigen Gebrauch auch weiter ES ist ein stetiger Schuy gegen die Wirkungen der Goune und de Wlndrs und verhindert Sommerjprofsen und rZlecke. t!ö reinigt das Besicht wett besser als Eeue und Waffer. stärkt die Haut und erdindert Runzeln. 5S macbr die Haut so frisa, nd glatt aussehend, wie bei einem tteinen "Vläü chen. Jede Dame, jung oder alt, sollte eö benützen, da es ein jugendliches Aussehen giebt und zwar dauernd, tf? enthätt weder Taure noch Alkalt. ist so unschädlich, wie Thau, und so nährend kür d,e Hat. wie Tbau tr die Pflanze. Preis $1; hei allen Apytke'ern und Haartünstlern, der bei MrS. Gervai, Äraham,. lüü Post Ttr., San granzisks, wvielbit st Damen von allen Enstellunae im Rendite kurirt. Behandlung auch brieflich. Da kleine Buch Wie man ch ,chön macht." gegen Einsendung einer Brtes' marke verschickt. Mutterslasche fri verschickt an Damen gegen Etnlendung von IS Cents in Briefmarken zur Be Zahlung des Portss. Weihltche zenten verlangt. MR8. CRAHAM'S Wesichts-Sl eiche kurirt die schlimmsten Sommersprossen, Flecken und Hautschäden. Preis l. SO. Harmlos und wirksam. Muster davon könne nicht geschickt werden. Der Apotheker in dieser Stadt, der zuerst von mcmen Prävararen bestellt, kann seinen Name dieser Anzeige beigefügt bekommen. Mein Präparate und bet allen Wholesale Druggisten tn Chicago und jeder Stadt westlich davon zu baden. Extra feiner gebrannter (Bolden Rio Kaffee 30c per Vf"d, IN MUELLEH'S Thee-Laden, 2 Ost Washington Straße. , Tcltphon 832. D. Kregdo & Sonn, Leichenbestatter No. Nord Illinois Straße. Telephon 1124. ' ,u - v ' ; eine Beziehung zu Kregelo ä: Whitsett

Nicht

Die besten Ueberzieher niid Anzüge für -Manner nnd Knaben kann nian jetzt für qcmiit den halben Preis kanfen. ' Wir müssen unser Lager verringern, und zehn Dollars können erspart werden bei jedem Einlanf in Mo. 10 W. Washingionstr.

w l (p v

Die

Perchants National Bank.

(Grgnnisirt

Tüdwest - Ecke Washington und Meridian Strasze.

Rapital Neserve-Fond .

Diese Bank erlaubt sich hierdurch, die Erhöhung ihres eingezahlten fajri tals auf $300,000 und Reserve-Fonds auf 0,000 anzuzeigen, und hält sich der Gunst des Publikums von Indianapolis bestens empfohlen. Oirelctoren: JaS. Failey, Christ. F. Aals, Paul H. Krauß, Otto Sd. Frenzel, J.P.Frenzel. I. P. Frenzel, Präs. O. N. Frenzel, Kassier.

Unsern Freunden und Bekannten HZennit zur 2l,lzeige, daß wir jetzt eine große Auswahl rxrn fertigen Kleidern sowie Herrenartikeln im Allgemeinen auf (ager haben, und zu selzr mäßigen preisen verkaufen. Kein Schund!

i i nnm &

XE XU 1

Unsere Auswahl von

K i n d e r ist ganz großartig. mmi nn H 29 und 31 West

Wir möchten Ihre Kundschaft in 102 haben. Und um sie zu bekommen, werden wir Ihnen bessere (övnclrers geben als Sie hatten. Probiren Sie sie. JJ?ttT3?J3?aiyQr& TmniiaH lXDfia&siis'tt9 M Zweig der United States Baking Co.

LIW-QIIW QlN CD., Commifsions- und Prodnktcnhandlcr, Z0 und 32 Süd Delaware Str. und 46 und 45 Virginia Ave. Käse- und Delikatessen-Abtheilung. Alle Sorten von importirten und inheimischen Käfesorten und Delikatrssen. Schweizer Käse, Senf- Sardinm, Edamer Käse, Gurten- Sardellen. Limburger KÄe, Tomato Holl. bringe, Brick Käse, Wonester- Bücklinge, Pineeipvle Käse, . und andere Caviar, Lunch iLvu Saucen. Cervekat Wurst ?e. Austräge werden prompt auigesühtt, l'elerikon 6SU

H

vrn

e eil ! in 1863.) 40,000.

i

i

i i

30

Ecke McCariv und East Straße.

W a g e n Die Prsiss sehr billig. ' MB il Washington Straße.