Indiana Tribüne, Volume 15, Number 133, Indianapolis, Marion County, 31 January 1892 — Page 4
Jndiana Tribüne. Erscheint ti tt3 ich und Bon n t n g s.
Tie tätliche .Tribüne" kostet durch den TrSger 12 Gent per Woche, die ConntagS'.Tribürie" K EemS per Wsche. Beide zusammen lSEet oder öS Cents per Monat. Per Post zugeschickt in Vor. zusbezahlunz $3 per Jahr. Ossice : 130 Ost Maryland Strafte. Indianapolis, 3nd., 31. Januar 1892. Zerstreut. HumonSK da Heinrich Schaen. Einst hatte ich Gott verzeih' rniYS! einen jämmerlichen Roman verbro: chen und besaß nun die Unverfrorenheit, denselben der schrankenlos herrschenden Schriftleitung eines der bedeutendsten Unterhaltungsblatter einzusenden, roel-. ches seine Leser nach Hunderttausenden zählt, und über die alte und neue Welt verbreitet ist. Es fiel mir natürlich nicht im, tiefsten Traume ein, drH die gestrengen Herren meine Arbeit auch nur der geringsten Durchsicht würdigen könn !en ; mir rsar im Gegentheile von glaube würdiger Seite uf das Bestimmtestk versichert worden, daß jene Cchristge: lehrten grundsätzlich keine Einsendungen ihnen unbekannter Größen eines Blicke? würdigten. Aber ich wollte mich aus eigener Anschauung von der Wahrheit dieser Nachrede ein für allemal überzeu: gen und so hatte ich an einzelnen Stellen des Schriftstücks Merkmale angebracht, die mir den Beweis liefern munten, ob dasselbe gelesen sei oder nicht. Geduldig wartete ich; richtig, da kam nach Wachen ein Ballen von jener Schriftleitung an, und beim Oefsnen f m J 9 M . , . M nei m,r sosorr em gevrucrrer Zettel in die Hand, aus dem ich ersah, daß man mir mein Schriftstück großmüthig als unoerwendbar zur Verfügung pelle. vcunanr? ich neugierig nach dem ver meint!, chen Eigenthum. Allein das wär ja garnicht mein Schriftstück, sondern em nudfremdes. Noch im Unklaren da rüber, wie ich mich diesem Räthsel aeaen: über verhalten solle, erhielt ich die neuest Nummer jenes WeltblatreS und sah aus den ersten Blick den Namen und Anfang ! meines eigenen Romans. Aber nicht ich war als Verfasser bezeichnet, sondern ein weltberühmter Schriftsteller. Schon am folgenden Tage klärte sich der Sachver balt auf; aus Versehen war meine Ar beit in die Druckerei gewandert und die jenes berühmten Verfassers als die meU nige mir auf den Leib gemälzt. Nun, man .nachte gute Miene zum bö sen Spiele ; schon in der nächsten Nummer prangte mein Name als der des Ver sassers an der Spitze des Romans, und ick wurde 'in Folge dieser Zerstreutheit mit einem Schlage ein beliebter und be gehrter Erzähler. Wie ich mich diebisch freute! Ja, im Uebermuthe setzte ich einigen befreundeten FederviehlStandeS kzenossen in einer bekannten Weinstube Schaumwein vor. Dabei ging's flott l,er und erst in der Frühe trollte ich mich in rosiger Stimmung heim. Das bleiche Licht des Monde zeigte mir den Weg. Da war auch schon da! (Sani, dessen zweite Stockmerk ich be ohnke. jch jchlotz die Hausthür au? und trat gedankenvoll ein. Wie doch da? Geschick oft wunderlich mit dem Menschen spielt! So mußte ich selbst ein großes Glück lediglich der Gedanken losigkeit und Zerstreutheit eines Dieners verdanken ! Freilich fiel mir nicht ein, daß ich in diesem Augenblicke, während ich den Drücker hervorzog und was mir allerdings auffiel mit ungewohnter Mühe meine vermeintliche Vorplatzthür ausschloß, auf dem Punkte stand, dem aenen Zerstreut lem ein ferneres und zwar das größte Glück meines Lebens zu verdanken. Ich trat ein, warf achtlos Ixt Ziiur m s schloß und begab mich schnurstracks in mein vermeintliches chiai'kminer. Jiimer noch in glücklicher Laune trau: mttä, zog ich den Rock aus, tajtete nach der Stelle, wo mein ?!achttifch stehen mußte, und suchte den' Kerzen leuchter. um Licbt anlUtünden. Aber ick fand den Leuchter nicht. Statt dessen stieß ich an nen anderen Gegenstand offenbar war's eine Lampe der klirrend aus den Fußboden stürzte und in tausend Scherben auScmandersprang. Im selben Augenblicke erscholl vom Bette her ein gellender Angstschrei, dessen Ton mich be lehrte, daZ ein Weib mir die Ehre erzei ge, hrer zu ruhen. .Was ist das? fragte ich verdutzt. .Ein Mensch hier und gar ein weiblicher? Wie qcür daS xu? .O. todten Sie mich nicht!" flehte ein, süße Stimme m Todesangst. .Wie sollte ich dazu kommen ? Ich habe in meinem lieben noch seiner Brumm stiege ein Haar gekrümmt. .Ich will Ihnen gern Alle geben. aS im eilte. .Alles ? Halten Sie mich etwa sü, einen Raubmörder! Rein, ich bin ekm an, harmlose Haut. Aber wit tomme ich zu der Ehre, Sie hier zu sin dsn?" Ehe das anscheinend arte weiblich Wesen antllorttll konnte, erhob sich eik geroaltiaer Lärm; Thüren wurden aufgerissen und zugeschlagen, elektrische Schek leuzüge in Thätigkeit gesetzt, eine Man, nesstimme donnerte Befehle, und dazmü I i r. r" , - r. r $tn geuie rsclvllcycs AngilaerrelM Viun wurde die Thür deS Schlafzii' rners aufgerissen, und eine große Ge stalt stürzte herein, ohne sich zu besinnen -. ."i t aus Mlllz zu UNS paare mico oclm ragen Und dabei stahl sich der Mond so rech vorlaut in'S Zimmer herein, als wolle ei schadensroh deS Vorgangs Zeuge' sein. .Rühre Dich nicht! brüllte der Hin zugekommene zornig wie schmeichelhaft, L ?.f-f-i 4.. - i c 1 vas er rnicy ivxorl ouziej ooer tcy zag! Dir eine Kugel durch den Kopf. Fried rich, Anton, Christian, ZachariaS, hier her! Bringt Licht, sofort k' Ich athmete auf, denn ein Johann roa zufällig nicht unter den Gerufenen. .WaS wollen Sie eigentlich von mir?' rief ich empört aus. .Geld ? Da sucher Sie nck einen Dummeren. Und arua
?rarzen Sie mir bei nachtschlafender Zeü an die Kehle? Ich verbitte mir derglei: chen Scherze." .Wer sind Sie? Wie kommen Sü hierhin?" fragte wieder der Andere über, laut. .Danach frage ich Sie versetzte ick ärgerlich. .Warum überrumpeln Si, mich in meinem Schlafzimmer?" .Herr, sind Sie toll?- schrie wiedn der Mann. .Ich frage Sie nochmals-, wie kommen Sie in daS Schlafzimme, neiner Tochter ? .Ihrer Toch-? Mir sielen plötzlich all' meine Gedichte ein, die ich zeitlebens verbrochen hatte, un meine Lage rourd, mir mit einem Schlage entsetzlich klar. .Sie sind doch nicht gar der Herr Obers! von Kraft, der unter mir wohnt?.WaS?" rief der Gefragte erstaunt. .Sie sind doch nicht etwa der Lieutenant von Detlef, der über mir wohnt?.Der bin ich allerdings !" Hier muß ich einschalten, dah ich eins, in einem unbewachten Augenblicke eir NeseroeiOfficlersPatent erhascht hatte und mir fchien's, alS ob der Oberst mick nur in dieser Stellung als Mensch öner, kenne. Der Letztere ließ mich jetzt los uni wandte sich nach der offen gebliebener Thür, durch die. der. Lichtschein eine, Stalllaterne drang, die ein nothdürsti
bekleideter, sabelumgürteter Soldat trug, der mit einem zweiten Krieger polterrü und stolpernd herbeieilte. Der Zweit, hielt einen Schienprügel, fertig zum An schlag, krampfhaft in beiden Händen un zitterte dabei wie Espenlaub. Jhner trat der Oberst nun entgegen. .Nicht weiter!- herrscht er die dienst baren Geister an. .Wo ist denn bei Christian?.Er alarmirt die Hauptwache. Dal Saus soll umstellt erden, damit dv Mörder nicht entspringen kann..Mörder. Unsinn!- rief der Oberst .Blinder Lärm, nichts weiter! Stelle die Laterne dorthm! Die Hauptwach bleibt, wo sie ist, verstanden? Kehrti Wx't Die beiden Diener drehten sich verdutz um und verschwanden. Der Oberst legt den Revolver auf den nächsten Tisch, tra an daS Bett seiner hübschen Tochter, di, sich ängstlich verkrochen hatte, und über zeugte sich davon, daß ihr, abgesehen vor dem großen Schrecken, nichts UedleS zugestonen sei. In mir aber dämmerte. während ich den Rock anzog, die Ueberzeugung, ich müsse in der Zerstreuunk einen kabelbast ernsaltlaen Stretch begangen haben. .Wie in aller Welt, Herr, kommet Sie in meine Wohnung und was such Sie hier?- fragte jetzt der Herr Obers! strena. .Verzeihung!- bat ich kleinlaut: .ick irrte im Stockwerk und der Thür um geriet so in eine fremde, der meiniev allerdings gleiche Wohnung, die ich x die eigene anlag." .Da haben Sie aber meiner Gatti und meiner Tochter einen schönen Schrek ken erngeiagt. Ich bat wiederholt um Entschuldigung und empfahl mich hierauf, denn ich konnte doch unmöglich mit dem Obersten in der augenblicklichen Fassung eine lan aere Unterbaltuna anknüvken. Aus de Treppe vernahm ich hinter mir Gekicher und gewahrte, mich umschauend, die Gesichter dienstbarer Geister, die strahlend vor Vergnügen um die Ecke glotzten. .Na," dachte ich, .morgen kennt di ganze Stadt meine Schande.uni äolgek eigte er la Und in der That, wohin ich auch am nden Tage mich wandte, überall gte man auf mich und flüsterte einan-. lachend allerlei rn dle Ohren. Aber der süße Kobold, des Obersten Tochter, die ich seit langer Zeit im Stillen verehrt hatte, brieb mir unsichtbar, auch dann, als ich am folgenden Tage mich in aller Form dem Obersten vorstellte; während man die Vorplatzthür seiner Wohnung mit einem neuen Schlosse versah. Der Oberst lachte über den Vorgang, aber seine Gattin shien ziemlich davon berührt zu sein. UebrigenS tadelte man mich, daß ich für die zerbrochene Lampe einen Ersatz gesandt hatte. Als ich der Tsch, ter des Obersten zufällig an einem de nächsten Tage begegnete, erröthete sie in reizender Verlegenheit und wich mir auS. Aber ich ließ mich dadurch nicht beirren. Hielt ich mich doch für verpflichtet, ihr Genugthuung zu geben. Nie erschien mir diese Pflicht so süß,' wie in diesem Falle. Bald darauf traf ich sie ich wuZte eS auf einem Balle; ich bat sie um einen Tanz, den sie mir .nicht abschlug, dann um ihre Verzeihung, die sie mir unter züchtiaem Erülühen gewäbrte. ,nd später gar u Hand und Herz, sie mir auch nicht entzog. So sühnte ich mein Vergeben und danke nun den Fol, gen meiner Zerstreutheit daö höchste Glück meines Lebens. yrlnz Fanfarinct Aus d Jug,d tiun irt!Ml Dichtn eB Vt9Uwm. Rm 13. November 1807 hatte der Pa, nser .Moniteur" der Welt verkündet: .Das Haus Braganza hat aufgehört z regieren allein dieser Fall der in, ,Por tugak regierenden Dynastie und die Bei sitznahrne des Landes durch die Schaaren Napoleons unter Marschall Junot solll ten nur daS Vorspiel zu einem pol tisch, militärischen $ranu in Spanien bilden. daS mit einer ähnlichen Katastrophe für das bourbonische omgShauS in Madrid endigte. Die ZustZnd tt diesem Hose wäre derartig, daß man sich in die Zetten dn größten Verworfenheit der "römischen und byzantinischen Kaisergkschichte zurück versetzt glauben konnte: ein schwach sinni, ger Monarch, den eine sittenlose Gernah lin im Bunde mit ihrem lasterhafte Günstling, dem berüchtigten .Friedens, fürsten" Godoy, vollständig beherrschte, und ein Kronprinz von zwar finsterer und verflossenem Charakter, den aber die Menge aus Haß gegen da'5 Günstlings regiment mit Sympathien überhäufte. wahrend dle eigene Mutter thn haßt und mit allen Mittel vom Throne fern zu halten suchte. Diese unwürdigen Verhältnisse schie. nen den nach fremden Ländern lüsterne Imperator an der Seine, förmlich zur Einmischung aukükordern. umal d
nicht nur Iti Friedens fürst und ftme Hänger um seine. Gunst buhlten, sondern
auch der Kronprinz sich in seinen Schutz flüchtete. Im Februar 1803 würd, Murat angemiesen, sich als Napoleons Generalstatthalter nach Spanien zu be geben, Karl IV. dankte ab, und sein Sohn wurde als Ferdinand VII. inmit ten eines allgemeinen Freudentaumels f?m iifirtnif w Ta2 mnr oft Nicht Napoleons Meinung gewesen; Murat besetzte Madrid, ohne den neuen " XVV...MV V. MVV Siöma anzuerkennen, und dann fuhrt, der verschlagene Korse selbst m Baoonm jenes Gaukel und Jntriguenspiel auf. das selbst in seiner Geschichte nicht seines Gleichen hat. ir betrog den voi)n wl. ren ater um ven yron, woruver es Madrid i einem Bolksaufstand unh blutigen StraßenkSmpfen kam, di, erst ihr Ende fanden, nachdem der OberfrintmAHVAiir flt Ks lOCrts mil mehreren Negimentern besetzen und ein . m . r t rfT fr .! I ar,a ,n un "N'?r,cukr n'n m mm mxin Die Nube des Grabes berrschte Inder Straßen von Madrid am s. Mai, als MöLSKW sei, der Nachfolger Ferdinand? V 11. zu werden, während Napoleon bereits tnU schlössen war, fernen Bruder Joseph zuu ömg von Spamen zu machen. Der 1764 unter Karl III. vollendet, Palacio real in Madrid, dessen Bau ge. bin Mist Die vier fast gleichen Fasaden, deren un geheure Flachen von Fenstern durch' rochen sind, haben eine ermüdende Ein förniiakeit, und auch im Innern enthal ten die unabsehbaren Reihen von Pracht: aemächern doch wenig Sehenswerthes. r. L . m einem oer Vrunroouilen vraumi Depesche für seinen kaiserlichen Schwa, er abzusassen. Er meldete ihm darin, daß die Em, pörung niedergeschlagen sei, daß auch der letzte noch in der Hauptstadt befindlich Bourbon, der Jnsant Don Antonio, jetzt seinen Abschied als Präsident de, St!.OTtM8Mttf Tlfi ttlrtV I ttuiiku ivsiuhiu uiitvutmiii uuvt uh) i ..i- ..Ik.r. Cl UCUUIIUCU ICi. UllV UUH l Murat Ll seine Stelle als Vor. C Cifir ttnSk tsf Afl llCtliVtfc- Uli AUU(t4 UltV WiUliUUiifcV VV9 I 6; tt.rnv f.: Königs Jt rl IV . getreten er er ruyne eirergenerai, oer pyania: stlsche Held, welcher nach dem Ausdruä emes Ge,chichtsschreibeS etwas von Feld. ettgrtt vLMCumä gronartkgen Kunstreiters rn sich vereinig. te, war heute, obgleich r die Aufgaben welche Napoleon lhm stellt, glänzend gelöst hatte.ersichtlich übler Laune. War vielleicht von Bayonne her aus der Um-, vielleicht von Bayonne h qebung des Kaiser? etwas von dessen Plänen bezüglich der Besetzung deS spanischen ThroneS zu dem ehrgeizigen Gatten Karoline LonaoarteS aedrun, i gen? Plötzlich hörte er zu schreiben auf und rief: .Kapitän Dupin!" AlS Niemand antwortete, scyaure er sich mu gerunzet ter Stirn um, überflog die Gruppe von Offizieren die seiner Befehle harrend int IMmAi4i i, tm nit ')Ilk,N Ikn I M. ifcHmV tMIVVII M Mt. I fragte dann: .Was, ist der Kapitän nicht hier? . Sosort stürzten mehrere semer Käme. den hinaus, um den Vermißten zu fu. chen, und etwa funs Minuten daraus trat der Kapitän, ein Mann von etwa dreißig Jahren und ne echt militärische stattlicht Erschemuna ein. Wo steckten Sie denn. Kapitän V herrichte er seinen Adjutanten an. Der Offizier befand sich in sichtlicher Verwir, rung, wahrend er entaegnete : .Ich war im Palast, mein Fürst. .Das ist nicht genügend. Sie sollen kier, bei mir sein. Aber schon seit einiger jelt finde ich le durchaus zu ZbrenUni ? Gunsten verändert. Sie sind unaufmerk am, zerstreut, gar nicht mehr der alte. was steckt dahinter .Verzeihung, kaiserliche Hoheit. ti l?n.:li,n,r,k,it, hi sind Familienangelegenheiten, die mich beunruhigen. Drese !?anilienaneleaenbe!ten i&ei neu oben unter dem Dach des Palastes ihren Sitz zu haben, denn man hat Sie mehrfach dort in den Korridors gefunden. Ich liebe jedoch keine Geheimnis!, Kapl . , t ran, verneyen ie imco s" Der Offizier wurde abwechselnd rot und blaß; so streng hatte Murat no tilt A4 lUlifc Ul V4 UUJlftl, MiiV UUl il V(UI Gemüthe sein S (AbieterS nicht irgend welchen schlimmen Argwohn auf keinen tu lassenentschloß er sich zu einem GestärtdiR ' .Ich habe mein Kind - mein vierjäh' riges Kind bei mir," stotterte er. 'Der Fürst fuhr unwillig auf. .El Kind in diesem Alter! W.S soll da hier, SA 9fiMSel u ttfASn fs t t AlHA4lH W tt w m W brechen können?" .Ich werde das Kind zurückschicken, wenn es sem muß murmelte der Adju taut nlevergeichlagen. .Nem, daö geht tN diesen Zelten auch nicht; lassen Sie eS als nur. wo eS ist. . . ' ' . . . . . , . - Aber daß es mir niemals vor die Augen 9 MW kommt, hören Sie wohl? Und daß vor allen Dingen seine Anwesenheit niemal . cn ,..L, 1 f'tt... kommen, wenn Jeder von uns seine ganze Nachkemmenschast mit ins Feld sülesveu ' V I I I ' i Mi f toouic I T-nm', xs4f y,rr. ,.'. ttmf.rt tAlUn1ln Z Utt,r 'v ..i.v--I vwvv uvwvt'l qorne den Rücken. WaS würde er wob, erst ae aat haben, hatte er aeahnt. da - - . ' Maurice Dupkn da obe in einer Man. ' - . sarde deS königlichen Palastes nicht allein sein Kind, londeM auch dessen Mutter verbarg? Diese, die Tochter eines Pa riler VsaelbalidlerS. welche der iuna, Offizier gegen den Willen seiner höchst .- m ? . - . i m t rljlsrralliq gennnu ntuHCf-gegeua .u. i' Cf i :tt na irr uir i rrnnnnn bbb xnrr m innn liebten Gatten nicht länger ertrage Uime und war ihm. ohne vorher etwa . davon verlauten zu lassen, unter tausend Mühseligkeiten und Gefahren mit ihrem Kinde in das feindliche Land gefolgt. Die Reise von Paris nach Madrid Zm Waaen vatte einen aanen Monat oe dauert, dann aber ' hatte die tun Frau alücklich ihren Mann'aesunden. der nicht tz Krajt desa. t und.daA Kind wieder
Hl f w rtMMi r f , . m Af -Sl w sb Jchim Mu Gas,irchssh nti lfx grollte Murat st.mm Orn uS Bastidc i SahorS.jetz. Gr.bh.r. ,f,'Z'V b.efcr letebt aus dem . ,;s.r:. mi. ,. Tone erkennen konnte, in dem er ihm Wjj?22$i,3??V&- fti. Befehl. eheil.e'. Eine, schönen
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wieoer eraniaisung wiro, oaZ'Skeyri " . yuu. Pflicht vernachlässigen. Das wäre schön, taste, die für ihl Älter ganz erstannlich und obm sollte es mit der Disttvlin ist. Es thut mir leid, daß mir in ihr
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aufmerksam Dieselben sind ' WO- Herr Js. Nier, lange neuen Wirkungskreis zu sehen. fortzuschicken, sondern beide in'den Mansarden des Palastes unterbrachte, wo es nicht an Platz fehlte. ume Woche war etwa verftossen. und Morgens aber, als der Fürst unter der Einwirkung irgend einer günstigen Nachricht besonders guter Vaunc schien, fragte er plötzlich den Kapitän: .Nun, was macht Jhr Kmd? lcann man ci nicht einmal sehen?" .Gewi, kaiserliche Hoheit, ich werde V kS holen, wen Sie es erlauben. ,r cm 'i c t t i. , Eine Welle darauf kehrte Kapitän n ' .' tt ff- I Dupl lNlt einem reizenden leinen Sol. i nrnvn nn nir r ti n iiini t wi wr mw 1 viin . C O c r e Cm. ,1s . trug die Paradeuniform der Murat'schen Reiter, die ihm ganz allerliebst stand ; UtVIl Ukl 9LJkV RUIUU H VkV IVtfclM tin Miniatuisäbel hing an seiner Seit, hnieder und schlug gegen die rothen Maroquinstiefel. Der Kapitän hatte in Ux BorauSstcht, daß das Kind doch srü, h oder später seinem Gebieter vor die gen kommen werde, ihm diese Uniform machen lassen, um vorkommenden Fall bcn gÖrrUn dadurch möglichst günstig zu ;,.,,, stimmen. Er sollte sich in dieser Berechnung auch nicht getäuscht haben; Murat war ganz entzückt von dem Kleinen, er setzt ihn auf seinen Schooß, liebkoste ihn und sagte endlich: .Nun, wachse nur noch tüchtig, dann sollst Du später auch mein Adjutant werden und mit mir ins Feld ziehen. 0 schg.- antwortete der zukünftige Adiu I ' . f. " ' ia. urnnft Ztansarlner. das man I.Ht ieoüai! Murats II- kerkla Ant kell. Nötbe. Vrin, Zranfarinet. was bedeu, ... ks? l5r ar ithr ramSkniick und aUult, durch diesen usall vielleicht eii - :tm Ban tinn U-tUn Spitznamen entdeckt zu haben. .Warum nanntest Du mich Vrim !?ankrin,t? (nrMt, ,T .So heißt ja der Prinz indem schöne I . f I 7 " Märchenbuchs, welches mir die Groß, mama geschenkt hat. QZ sind auch Bil der darin ; er ist immer der Allerschönste und steht gerade aus wie Du i " .Ei, n, das rst i.a sehr schmeichelhaft für mich ; nun munt Du mir aber auch sagen, wie Du heißest?.Aurora. .Prinzessin Aurora? DaS ist auch ohl ein Märchenname, denn so heißt ooen rein ruiner junge i Aber ich bin ja auch kein Junge ich bin ein verkleidetes Mädchen, frlge nurl karna!" Trotz aller verzweifelten Winke de Papas, der seinem Gebieter gar nicht mit einem Mädchen vor die Augen zu komnun gewagt hatte, war das Geheimniß also verrathen, was Murat aber unge meinen Spaß zu machen schien. Ei konnte gar nicht müde werden, mit der Ä,f ' . s C T - Kleinen zu scherzen und ihr Muhoren. ! S" cr Wnje all l.W flV' v l' le sie und die Mama in dem großen Wagen, in dem sie von Paris gekommen " "nmalf Un frnat? eT ?fl"n W fwf JrM den Königin w.e n einer Herberg. der Wirth und die Wirthin bet Nacht n Schwein geschlachtet, während die Mama gefürchtet haoe, man ermorde einen Meu. schen, und dergleichen mehr. Lächelnd wandte sich Murat dann an l w fi :c :v i .. c .1 w n xayuw, wutm uril anaoig sagte: .Ich hoffe, S,e erden mich nun auch Zhrer fonrn vorstellen. Das hier I O O t 5 & D M MM M MW !t eltt reizendes kleines Geschöpf; ,ik besitz, wirklich schon Geist und erzählt ein zukünftiger Adjutant entgeht, der ge wiß seinem Plinzen Fansarinet muthig überallhin gefolgt sein würde, aber ei r . r , c u9 gar nitai romioeru, wenn 1 r ,.). :c : ... WmUlVii W ist lUt flUC9 J a' , . . - 1 ri 5""" Ü iae ermeue.I tt nn . t Aurora mvin, später aoame uoe ant, lZt ohl noch mehr geworden, seht I M m 9 la j-fc 1 - 8 9lJu 5cm 0lf!c bericht oeroanren, oei-n t rerne Änoere, 015 George cano, ranrrekcys groye Vtchtenn. Ihr Vater brachte eS bis zum Ober I . ,,,i tm V V . . u .X iv'ii.... iu u,,w. lu,w Vtt,ul Ul4v I rttii 9RrS iim'A ?it fl"u-rt. i i " wurde am 13. Oktober 1815 im Schloß P'w erscho,zen. nachdem daö Kriegs. . :Xi L jC1--? rt 5 t vsii v-iii.uiui uun iHcufiri aii Usurpator zum Tode verurtheilt hatte. Die Schloßherrin von Nohant aber erzählte noch in späten Jahren. Abends am Kaminfeuer sitzend, ihren Freun . v... jc.i:..:. oi t . i s den gern die Geschichte vom Prinzen öansarlnet.
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Haus - so i d c r n. wir verkaufen dieselben sebr O, Blick nicht von ihr vendm,
Ich muß sie anfchau'n immerdar; wirkt sie mit geschäst'gen Händen Und rührt und rührt, bis AlleS gar.
ist fast nicht zu ertragen.
Und der Geruch o, denkt nicht dran! Wer macht auch wohl in unsern Tagen,
Was man viel billiger kaufen kann?! tzs sind der weichen Seife Zeiten Vorüber langst; erspart die Muh'.
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