Indiana Tribüne, Volume 15, Number 132, Indianapolis, Marion County, 30 January 1892 — Page 3

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Stärker urlrie ,h: seit ftchS ML!lL t: jxir d geZuud. ebi wertvoZeZ ÄuH fkrNerrenlndkkde wird J?ke der es verlangt, iNljk'anit. Arie erkalten .Ach die Mebk,umoft. rsD!sdin seit dem JäSre Ki vvn deW Hoch. Püttsr s,m ffsr! Ws?x. Jd znrZ dnd köt nu? sns AwmuiZik. von dtr oriiQ 5,?oiokkic: co., 23$ Xandolph St.. CHICAGO, IIT Bei pstkekern zu dabe für St. 00 die Ylasckze. Jlascheu f?S5.SZ troke SI.ZS, U lr S.V. ?.a An diSZl v u 1 1 3 t n dr dutkcken Apvtdrken n Will. P s n p e , . 'A Weit Wai5sintou tr. d Ecke Sd Esst Str. &ni i-iiuolu I'öiic. noiv i rrV-atll-ft.'.'J-V-W J-9hC.ifrvrr-i-artfcgjiagaa ."mhw ,, , Ässia '.'. - "Jr AN I rt--3rf-T j, s w.nii'.uOTi Br'i t iL W. t't .'.: , . J"ji, ij' ,JC .ZKM - 8XJU8). iRryT'-r ,y, M tSStSäi AÄ M,P&CTirJ J W WYMMRMVZf -Itjlk fe:i;.iSi!rTv JjptKj JvtS WMWM? .v-5' L?r?rl,lnr Vn? Hani Trat L Co. tn:ocU4 4strt4 M l wriitedtlrnl tu'l uiORej satter tUaa I ,p,ck. I k", 1!ö ;ot n Ittarnl nd bostj M aiSAll nnnmar hirtJ. 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M Beweis. PnAMnna von S i l v e st e r ? r ? (Sortfffeuiti ) war d'.e l'o m .reifer tiX sein junges Weib lejand, als sie, unler der Al,sÄ'.lldtgttng. ein gemeines Äer drecken bzgaaZrn zu haben, in Hast nommcn l?ure. Solche Gedanien durchztltelletl ihr armes, sorgenschweres Haupt, da sie einsam in der schrnslen Zee at In dem alten schönen Hause am Junsernstieg. derrschle die Slille des Grabes, tteine von den vielen Eq:ttp.igen, welche sonst li-x in einem' endio je Corso rorgcführeu waren, fand den Weg. Trumen aber saß auf dcm erhöhte Platz am Fenster die Frau Senator Wallhude und flickte kostbare Seiden fäden z'l Figm en ia den Canevaö. Ab ihre '.)cdün!en w.ircu offenbar nicht bei der Arbeit, welche sich in ihren Händen befaud. Von Rtlt zu Zeit ruhte fit gänzlich, und die alte Dame lugte dann hinsui durch die blitzblanken Scheiben auf daZ weite Becken der Alfter, welches sich grau melancholi'ch, angemessen der augenblicklichen Herbstphyfiognomie, vor ihren Äugeu ausbreilele. rau Senator Wallhuds WZ? e!nt föne Greisin. Im Grunde verriett nur das schneenzeiße Haar, welches sich wie Lilder an die LUrn schloß, daß su ichon eine so b'trächUiche Fieibe von abren im Rü6en kaue. Die Haltung tost aufregt, daZ Auge blickte Uar unc sie Gesichlszüze spiegelten jene Tizat!mft wieder, tvlche Edmund und sein sl.ng!mGattiv so verhNZNlß'vll gewor deu w?. Der alte 5r!dol!u, der lang-abr, Diener des Hauseö, trat herein u b üaerre.chte ihr de einelauftnen tun gen und Briefschaften. Hastiz durchsloz sie dieselben. Si schien etwas Bestimmtes zu suchen und taiie nun. da sie es nicht fand, sur ailii übrige tein Interesse. Riffen Sie etwas Neues? srazte s.t dann. Sie mären in Vezz aus Herrn E) uunds junge Frau? Die alte Dame schien mit der Art nnd Weise, wie Fridoliq Edilh' er wäbnte.nicht recht einverstanden zu sein. Allein sie bezwäng sich, wie wenn sie sich eueni stärkern Willen g?ge:mber dc and. und niä:s nur mit dem Haupte. Lieber Himmel, da ist es immer noch beim alten ! Da sie niewünsen har, de, sü? sie eine Caution erlegt, wus; U selbstverständlich bis zur Haupiverhnd tunz in Untersuchungshaft bleiben. Sie erträgt ihr Geschick mit der Ergebenheit ud Stanlhastig.eit. welch? sie ggen über sämmtliche Schlackn des selbe gezeigt, und betheuert nach wie vor, daß sie" jenen Diebstchl nicht begangen. Die alte Dame zog ungläubig unl ringschäheud'die Achseln in die Höhe. WaZ sagen die Lmte? Je nun, sie nehmen eher für als wi der sie Vartei. In jedem ZZall ist maf darüber einig, daß sie den Diedslahi doch nur aus Noth begangen habe, in ze.!em bittern Verlassensein, wo der Mensch überhaupt nicht mehr weiß, was er thut. Nun schiebt man die Schule aus diejenigen, welche es überhaupt da bin kommen ließen, dajj die Ärme ir eine sslcke Lage gerieth. Jndolin! rief die alte Dame drs hend. Ah, einmal wuß es heraus. Frai Senator! Das macht die Brust h ii Ukdrigens wollten Sie selbst ji wissen wie über diese Angelegenheit geurtheilt wird. Ich glaubte nicht, datz Sie gemein schaztliche Sache mit meinen Feindev n a hm. Sie selber sind Ihr größter Feind' Oh hören Sie auf die Stimme eines alte Mannes, welcher die meiste Zeit seines Taieins in diesem Hause zuge bracht hat! Erinnern Sie sich, wu glücklich Sie-früher gelebt und wie riw sam und verlassen Sie jetzt sind! Wir hatten ihn doch alle so lieb den Herrn Edmund! Zu Ihnen war er wie ein Sohn, und wir hatten uns 'daran gewöhnt, ihn vollkommen dafür zu halten. Und was hat er denn darin so schlimmes gethan, daß er da Mavchen. welches er liebt, zu seiner Gattin erwählt. . . . Genug ! rief die alte Dame. Sie war aufgesprungen und bedeutet; Fridolin mit entschiedener Gebärde, daß er das Zimmer verlasse. S!un war sie wieder allein. Und so fort sank sie in das frühere düstere Brü? ten zurück. Hatte sie denn in der That so unrecht, alS sie Edmund verbot, den ihr verhaßten 'Ehebund einzuzehen! (Xi nußte ja, daß sie andere Pläne mit ihm vorhatte Plane, welche für ihn zum wlanz und NelchtYum hmausliefen. Statt chr dasürzu danken, zertrümmerte er dieselben ebenso leichtfertig wie eigens stnmg. Nein, nem: er verdceut kein Mitleid; und noch viel weniger jenes Mädchen, welches beute seinen Namen führte. Denn sie allein trug alle Schuld an oem ijnnu, urnqjcr m tu)tm Haue, M wmt der grleoe geyerrM, . amge kommen war Sie hatte ihn verstrickt, bettzört, feine Familie entfremdet. Ta mit noch . nicht zUtnedeu, streckte sie die Hände nach fremdem Gut aus, um ja den Namen, welchen 'sie führt, 'mit Schmach zu oemdeln. - Dabei zuckle durch das Haupt der alten Dame ein Gedanke. . Wenn es das Geschick so gewollt hatte, daß jene Frau zur Diebin wurde? Das r a meleicht das sicherste Mittel, sie w:eöer ans der Famuie zu entfernen. in welche sie sich so schlau emzudrängen gewußt. Dem Mönne steht , nach dem Gesetz das Recht zu, sich von einer Frau zn trwnen, ,we!e, ein gememeZ He brechen begangen. - Wenn Edmund nun nicht allen , Sinn für Ehre bereits verlo rm, muZzte er von dief.m ReHte, sobald er tzeimgekvmmen, Gebrauch machen. ... Das Herz pochte der' alten .Dame stürmisch, ihre Wangen übergössen sich mit einer Rothe, wie sie nur die Freude hervorruft. Im Nebenzimmer, wo sich die Biblio. thek des Hauses befand, philosopbirte siiwisüen. .Jridolin über daöfelbe lif '.. 3mü Jt:.--4i i V . ' .aema. , . m -r i , rf .... i ,,, .,: .,. i 1 Sie hat ihn noch heute so gern wie früher, sagje er, indem er ein Buch nach

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oem andern Yerunkernaym, sorgsam abstäubie und eZ wieder .mrückstellte. Nur daß sie zu hartnäckig ist, es einzugesteh n; und weil doch em Blitzableiter für diese schlechte Stimmung gefunden werden muß, so kann das natürlich niemand anders fein als die arme junge Frau. Im Gnlnde ihres Herzen ist die Frau Senator ganz gewiß nicht so böse, wie sie sich den Anschein gbt. Wer so lange um sie lebt wie ich, muß sie doch nach grade kennen. Jtzr Zorn will nur verrauchen ; man muß sie zu nehmen wissen ; dann laßt sie sich um den kleinen Finger wickeln. Ich glaube sogar, sie hätte sich schließlich mit dieser Heirath befreundet, wenn nur nicht die Sache mit dem Dieb' stahl dazwischen gekvmmea wäre. Dadurch ist das rechte Oel in das Feuer

gekommen. Mir thut die arme junge Hrau gewiß bis ln die veele leid. Aber mag dem nun sein, wie ihm wolle. Wenn sie wirklich den Tiebstahl ausgesiiltft hat, ist an eine Aussöhnung zwi scheu ihr und der Frau Senator ze!ileb ns nimmer zu denken. Wahrend d;e Äcenjchen so wogen und rechs?e:en. fügte der Himmel seine eige nen läne. Ueber das Ä!eer jagten Stürme und wühlten es auf in seine nnterslm Tleicn. Die Woien khürmten sich zu schäum zekrönten Bergen, zwischen de: e : Abgründe, gkhntea, wie sie in den lviritichen Gebirgen nicht gefahr voller sein könne:?. ?aite krachtfi, Schtfsswünde barsten..'.. lLines Toges l'ef in Hamburg die Sur.de ein, daß die Elida", das große U aunahrer schiff, d r sien Capitaa Edmund Wallhuoe war, :u der Nähe Von St. Helena versunken sei. Bon den Stürmen Zwischen Risse getrieben, hatte es ein Le'I bekommen. Inmitten des Oceans fan') das stolze l?ebzude sein Grad, weil es abieltt verschlagen war von dem Pfad, welchen sonst die Schifft nehmen. Auf den Rettung. booten konnte sich der größte Theil der Mann schaft retten. Aber für den Capitän war kein Platz mehr darin; wie ein Held starb er auf der Festung, welche er g?gen die anstürmenden Weeeswogen vertheidigte. Das zählten die Matrssen. welche ihn geschcn hatten, bärtige Leute, ge bräunt VON der cnr.e aller Zonen, und dabei rann ihnen die Thräne über, die verwitterten Wangen. Die öunde vom Trde des Capitäns Wallhude lief wie ein Schnellfeuer durch die Straßcn Hamburgs. Sie murmelte ihr nnheimliches Geräusch hinein in das schloßartige Hau? an, Iungsernstieg und erzählte es trocken, im Kanzleistil in dem düstern Gebäude, wo Edith sich in Untersuchungshaft be saud. Eir.es Tages wurde sie vor ihren Ul tersuchungsr.chter gerufen. Ich habe Ihnen eine traurige Mit. tbeilung zu machen, sagte er milde. Ihr Mann yat den Ehrentod bei der lii iiV utt; seiner Wicht erlitten. Fassen Sie sich und denken Sie dabei des inhallschinere Dichterweries, daß ein Uu glück sel:en allein kommt. Dabei kann ich N:chk umhin, Jdncn einen wirklich wohlgemeintkn ?iath zugeben. Wir alle sind tief bewegt von der Härte, mit wel chcr Bit von dem Schicksal versolgt wer den. Benutzten Sie die günstige Stintmünz, welche wider Sie vorherrscht. Ich bin überzeugt, alle Milderungs. gründe, welche nur ausfindig gemacht werden können, laßt man gelten, wofern Sie bek.nuen. Ich habe nichts zu bekennen, erwiderte sie trotzig, den Schmerz zurückmehrend, welcher sie zu übermannen drohte. Was ich stets betheuert habe, gilt auch heute: ich bin unschuldig! Sie sprach diest Worte mit an wachsender Stimmkraft. Dabei hatte sie die Rechte wie zum Schwur er hoben. Der Untersuchungsrichter schüttelte das Haupt, wie erstaunt ob solchen Starrsinns in einem Augenhncke. tvo ei erwartet hatte, daß auch das verhärtetne G.-müth allen Vorstellungen zugänglick sein wätde. Er UUt Der Gerndtsdiener erschien. Führen Se Frau WalZyude roieder zurück. Edith wankte binauS. Als die Tdür der Zelle hinter ihr in das Schloß gefallen wa?, brach sie zu sammcn. Lang? lag sie auf den Knieen, krampst haft schluchzend, das Her; von dem Wehe zersieiZcht, welches darin wüthete. Tann aber fuhr es wie ein erlösender Lichtstrabl über die verweinten Zug?. Sie glättete das Haar auS der Mirg und strich mit der Hand die Thränen von oen vimpein, meicye noa? soeocni darum zitterten. Wer wein, murmelte sie, ib e nicht besser ist, daß fr starb. Wenn er lebte, würde er mich vielleicht auch sur schuldig hajten. wie die andern, welche so eilfertig dabei . sind, Steine auf mich zu werfen, während er jetzt droben bei Gott ist und also wissen wvß. daß ich den Namen, welchen er mir gegeben, mit keinem Makel besudelt habe. Selten hatte wohl ein Proceß das Interesse der alten Hansestadt in so hohem Maße erregt wie derjenige, wel cber gegen Edith Wallhude angestrengt war. - - ES war natürlich nicht so sehr bei Gegenstand des .Diebstghls mit seinem Werthe voffjöchstenS' einigen Hundert Mark als vielmebr die Umstände, welche sich daran knüpften. Schon der Name allein, welchen die Angeklagte trug, war bekannt genug, um die allgemelye Auf' werksamlelt für sich in Anspruch zu eh men. Dazu gesellte-sich nun das traw rize Schickzal, von welchem sie durch he fTvd ihres Gatte betroffen worden. Allerhand Nachrichten, welche durch die Luft schwirrten, woben um Edith Wall hude schließlich einen ganzen Kreis von Legenden aller Art, in welche theils für, theils wider sie Partei , genommen wurde. Nur darin stimmte man über ein, daß sie den Tledstahl begangen ha ben müsse.' Eelhst ihre,, Anhänger be? beerten es, daß Edith bei der günsti. gen Stimmung, welche wider sie vorherrschte nicht klug genug war, durch ein rückhaltloses reumüthiges Be kenntniß alle'.Milderungsmittel, welche nur möglich waren, für sich zu gewi' en. ', r.' ,:ßm Auch iii dem alten, schönen Hause am Iunafernstrea hatte der Tod Edmuno

WaÄ)udeS eine mächtige Wanvmng her vorgerufen. Tage hindurch wurde mand vorgelassen, welcher die hohe Freitreppe hinausjchritt, um Einlaß zu begehren zu der Herrin des Hauses. Driunen aber war es schweigsamer als sonst. Wie ein steter, stille? Vor wurf lag der alte Fridolin feinen Beschritigungen ob. Er erwähnte des Todten mit keiner Silbe, aber aus sei ncn vergrämten Zügen, aus dem Haar, welches noch weißer geworden war, sorack deutlich genug, was in seinem Innern vsrging. Bon der Stunde an, wo die verhäng nißvoiie Kunde eingetroffen war. hüllte sich die Frau Senator in dunkle Farben vom tie'sten Schwarz, und solche Ge wändsr paßten auch zu den Thränen, weiche, sie heimlich vergoß. riooiin beobachtete all das mit der gr ittn Genauigkeit. Ich wußte ja, murmelte er, daß sie ibn noch immer liebt. Nur die harte Rinde, mit welcher ihr Herz umpanzert ist, lies; die weiche Gesinnung nicht zum Durchbruch kommen. Aber es schadet nichk. wenn sie jetzt Gewissens bisse em psindet ; vielleicht lebte er noch heute, rrenn sie ihn nicht hinausgctrieben hätte. ' Die Dichter haben viel gesungen von der versöhnenden Gewalt des Todes. Aber nirgends konnte sich dies auffällig ger zeigen als bei der Frau Senator. Entichiecen, befehlshaberisch, ja, oft. mals rauh in ihr.m Austreten, war sie zrit ciaem Schlage milde, lenksam, zu Zänglich geworden. Und das merkte aiemano mehr als der alte Fridolin er, der schon so lange in dem Hause der Wallhadeö war und ein bestimmtes In teresse daran hatte, daß die Wandluw zen im Charakter seiner Herrin sich nach einem ganz bestimmten GesichtS punkte hin vollzogen. Er vermuthete, daß er vieles voi. dem, was er beabsichtigte, erreichen tönue, wofern er nur einen leisen An stoß a:b? (For ehang folgt.)

Indische Rache. Gewöhnlich ist da? orientalische Weis durchaus passiv und nimmt Schläge, ja, sogar den Tod aus der Hand des Ge bieterS mit unglaublichem Gleichmuth entgegen. Das aber in der Srele eines solchm Weibes auch zuweilen der Drang nach Rache erwachen kcnn. beweist das Erlebniß. daS ein GewLhrSm'ä::n der .Köln. Ztg." aus Indien witiheist un rer dem Hinzufügen, daß er du Wahr? heit des Berichts verbürgen lSune: ilZabmud Khan ist ein Betmschi von 'Ähutistan. JÄ traf ihn auf dem W'e VON Bölan nach Sindh, UNS er führte, wie sein Di-Nr Napar Bnx mir mittheilte, seine Heiden öikdlinlZwZiber Aizama und Kl'airnasch, mit sich W-e er meinem g?!te gkgMder ha'.teu Wfp gewahrte ich eineu kleinen Mann mit mongolischen Gesichtszüzen, der srch ithon auf seiu Eharpsy, eine Art Zett oder Sopha, ntesergelaWU hatte und laut nach seinen Frauen rief, die tdm die hier übliche netunz. eine Akt Nassaze, geben sollten. War nun Ayam, die jüngere der beiden, zerstreut oder .war es die An strenzunz der Reife, genug, sie machte es ihrem Herrn und Gebieter durchaus nicht zu willen, und plötzlich sah ich, wie er blitzschnell den Schuh von her Erde nahm und auf daö arme Weib, das doch nur ein Kind genannt werde konnte und gewiß nicht mehr als 16 Jahre zählte, unbarmherzig einhieb. Einen besonderen Eindruck machte das freilich nicht auf mich; denn man ist hier an solche Auftritte gewöhnt. Nur überraschte es mich, als ich bei s?r Ayama ein plötzliches, ebenso schnell wieder verschwindendes Auzenblitzen Zah. das dem Zorne eines verlebten wilden Thieres glich und der ortend talischen Frauennatur sonst wm'j paßte. Bald darauf hatte ich Mahmud 8 Ha mitsauM feinm TZeider vergeh sen, als mir plötzlich iu einer größere Zeitung der Name au'stieß; je weiter ich las, desto lebhafter stand mir die vor Kurzem erleb! Begegnung vor Augen Mahmud Khan befand sich, allM iün antraf, a ls der Pilgerfahrt nach Mekka j die heihek. Frauen sollten ihn bis zür Hafenstadt Karatschi begleiten, um von dort allein nach Ghulistan zurückzukeh ren. Die kleine slarawane war glück lich biS nach Jakobabad gekommen und harte nun einen größer Wald zu durchschreiten. Zwei Tage spater kamen die beiden Frauen allein nach Jakobabad zurück und erregten gleich dort Herdacht durch ihr auffälliges Bei nehmen. Ale gaben auf. di .Fragen nach ihrem Herrn und Gebieter wider strebende und verworrene Antworten. sodß man aufmerksam wurde und beij ihrem hartuacklgen Schwergen sich entschloß, die Gegend abzusuchen. Man fand den auch nach meinem Tage Mahmud tthan noch lebend, je-' doch fg?t nur aus Knychen bestehend. das Fleisch war buchNblich abgenagt. ) der ganze Anblick so entsetzlich, daß er jeder Beschreibung spottete. ES scheint, daß die beiden Frauen Mahm ud Khan zuerst mit irgend einem Mittel, betäubt und den Bewußtlosen dann zu einem Baum geschleppt haben, an den sie ihn mit gesesseUen Handen und Füßen van den, so daß jede Selbstbefre UNZ. sogar jedi' Bewegung dem Unglücklichen un möglich war. Am Fuße d.S Baumes jetzt erst erscheint die Rache in ihrer ganze Grausamkeit befand -sich ein großer Ameisenhaufe, und um die Thiere noch mehr aazunehen. hatten die Frauen den ganzen Körper Mahmuds mit Zucker bedeckt, d. h. mit flüssizer Zucker, masse überstrichen. Der Elende muß unglaubliche Schmerzen ' ausgestanden haben, als r,von seiner Betäubung er wachend,-sich von Jniekten verzehrt sah,' die lanzsam alle-K Fleisch vgn' seinem Körper' nagten. ' Hätte man ihn nicht bald gesunden und befreit, so waren ge wiß'm kurzer Zeit vdn7Mahmud Kahn' nichts übrig geblieben als einige weiße Knochen. Sein, Befreiung idalf ihm Übrigens nicht Vieh da er kurze Zeit darauf' Unler ''unsäglichen Schmerze starbt Die' beiden Frauen' erhänztea sich bald darauf im Gefängniß zu Sibi, wo sie zu lebenslänglicher 'Zwangsar beit verurtheilt worden waren.- Au fallend rwel'e machten sie ihrem ! Leben zu derselben Stunde ein Ende, obwohl sie einander getrennt worden und

ayrchaus wen? mit emander verkehren konnten. ' Das ist, ein Beispiel, obwohl ein seltenes, indischer Rache, wo das Weib auö der passiven, alles geduldig :rtrazenden Zklavm zur wilden Hyäne wird. . . -

Dez Hungertod in England. AuS' dem . Ostende Londons, dem Schmerzenskinde der britische Metropole, werden schon wieder drei Fälle von Hungertods gemeldet... In. Shadwell verhungerte eine alte Frau. Namens Elizabet, Gauron, deren ganzes Ei, kommen aus 5 sli 1, dem Wochenlohn ihres dreizehn'ährigen' Enkels Joseph Clifton. beftans, wovon sie 2 s! 6 d für Miethe zu zahlen hatte, so daß ihr und ihrem wackeren kleinen Enkel höchstens 4 s! die Woche zum Leben übrig blie bm. Der andere Fall betraf einen un bekannten Mann, der dieser Tage in Georgcstratze, Spitalfteld, verhungert auf dem Trottoir gefunden wurde. DaS dritte Opfer war das achtzehn Monate alte Kinh eines Mannes, Na menZ Wm." Gillzam. der vor etwa drei Wochen mit sernen deiden kleinen Kin. der v.n Manchester zu Fuß nach Lon don gegagen'war, am dort Arbe't'zu suche. Die Reise hatte bei dem fürchterlichen Wetter 13 Tage gedauert; statt aber iu London Arbeit zu finden, mußte er dort if der Straße Schuhschnüre verkaufen. Diese Beschäftigung brachte ihm aber so weuig ein, daß das Kind verhungerte und er selbst mit feiner Frau und dem anderen Kinde dem Hungertode nahe war. In allen drei Fällen war nach dem Aussoruch der Jury der Tod durch Hunger und Entbehrung eingetreten. In krassem Gegensatz hierzu stehen zwei TodeS'ä'le, weelche auS'den Vrovinzen gemels.t werden 'und in denen wohl habende Leute auS Geiz sich nicht die nothwendigen Lebensmittel gönnten und lieber vor Hunger starben, als daß sie sich von ihrem Gelde trennten, um sich .Nahrungsmittel und sonstige B dürfnisse anzuschaffen. So wurde in Eanterbury eine alte Frau, Namens Sarah Flood, in äußerst herabgekommenen Zustande verhungert in ihrer Wohnung gefunden, obwohl sie goldene und silberne Schmucksachen, Cheques und andere Wertsachen im Betrage von nahe 1ao Lstr. im Besitz hatte und außerdem noch ein Postsparkassen buch besaß, in welches mehrere hundert Pfund eingetragen waren. In ähn licher Weii.e wurde in Tullivallen, Grafschaft Armagh, ei ältliches Ge schwisterpaär, NamenS JanteS. und Mary Murphn, verhungert in seiner Wohnung gefunden; Ersterer lag auf auf ei. e schmutzige Strobsack, und die einzige Nahrung, welche im Hause ge funden wurde, bestand nutz einem Stück. cke Brod. Der Man war Yarmer und besaß Land und'Häuser tm werthe übe? 40.000 Lstr. - m m Deutsche Lokal-Nackrlchten. JliiU 'P; IV ."" ,, ' .'' . .( n' i n II te . -'B'T'r und Wal dies. Der Redakteur BeuS des BolkS' ölatt für Anhält" in Dessau ist in Beriin,- woselbst er : in ; der freireligiösen Oemeinde einen Vortrag halten wollte auf Antrag deS StaatSanmaltS in Mag )eburg verhaftet worden. Auf seine? ötsitzung Dohritz . verschied der iam merherr v. Kalitsch. Mitglied des La.nh. tags und Präses des Anhaltischen ' und Lächnschen landmirthschgliche Cen? tralvereins. Im Kreise Bernburg existiren z. Zt. 39 Schulstiarkassen, de ren Einlagen am Schlüsse deS JahreS 1890 106,460,94 Mark betrugen, das und 16,130,22 Mark mehr als im Bor jähre. Die Zahl, der sparende 0chü ler belief sich auf 4S44. Bei n.chtli cher Heimkehr wurde in Harzgerode der schloffer Herm. ElSner m der HauS thür von zwei Burschen Überfallen und tgdtßlh nziMa,helt. ' Einer der Thäter, der Zimmermann E Rennecke, ist in Hast. Der New Aorker Piano fabri kant William Steinway, ein Sohn und Ehrenbürger der Stadt See sen, hat sein Magistrat und den Stadtverordne! ten je 1000 Mk. überwiesen, um damit Bedürftige zu unterstützen. J'der. Nähe von Walbeck hat may ein so niäch. tigeö alilage entdeckt ' daß man be.? schloffen hat, zur Ausbeutung desselbeij zu schreiten. - , - 3 Mecklenburg. Der Jnsiuenza rrlag in Wstrow der .Großb. Müsikvirector., Havemann. -r Das PoühauS in Penzlia, welches in unmittelbarer Nahe beS Bahnhofes er richtet MÄu.rde. letzter ?Zqe feierlich dem Betrieb übergeben, rr. Anläßlich der Feie? feines SOjährige Bürger. Jubiläums ist der Töpfer. WaSmuth Zen. in Rtbitz zum HoftSpfer ernannt morden. Die Bark .Adele Lübkerin Rostock, auf der Fahrt von. der Mt rüste Mexikos nach England begriffen, jnußte in den Hafen von St. Michaels (Azoren) einlaufen, 'weil die. ganze Mannschaft am Skorbut erkrankt ist. Die Bewilligung der Lande. shilfe zum Hafenbau in Wismar , hat allgemein er. freut. . Von den bewilligte 400,000 kamen aber' nur 200.000 Mark der Stadt zu' gut, denn 200,000 Mark wer )en mit zum Nutzen der Eisenbähn vers vandt. . , - -; Alpen Provinzen s? . In Graz wurde, die SOjährige Stif sungSftler deS Joaueüm.feftlich began: gen. Die Wiener Polizei hat kürzlich' den Gesellschaster''' der 1 Firma, ' FeUer' lö scher & Hirsch ; iu Graz, Ingenieur Lorenz Pascual Godon, ttegen.UnterL schlagung verhaftet., f. Der Volks schüfdirector ' Franz ' Furreg ' .fc die Mutter- des. - Schriftstellers A.' - Just, Frau Elara Bukorester, beide in Graz. ,f In 3 lljburg , Domprobstz. Fr. Szles . Schleindl. udelpriester.. . ZÜngsf entstand im' WirthschaftSgebäude der ! Eheleute Riedl. vulao Taubers in Hochtragist ein' Schadenfeuer, welches sämmtliche Gebäude, Futtervorräth, und Geräthschzfte einäscherte. , ' - ""' l 1 ti ' ,,,i'' " j-v .Schweiz. , m',-. " - . i . .t Ki' ,; .1' ,i"tiv, - ' ' 1 Die Firma Heinrich LanggeQ an Nster. hat ihren Arbeitern Weihnach's gaben t im Betrage big anf. QJ Fr., je nach Zahl der Dienstjqhre. zukomme lassen. Der Ciyilgemeide Obernstec wurden w einrn im Ausland domizi lirteu Bürger 2500 Fr. gefchiSt, welche an die Armen jener - Hemeinde ' alr

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