Indiana Tribüne, Volume 15, Number 132, Indianapolis, Marion County, 30 January 1892 — Page 1

rw Cs. AA I 00 AO k AA 'ii rii m w w w-w l - y w v " X Jahrgang F.?. Office : No. 13 Ost Maryland Straße No. Cl :i JL .9t0 Indranapolls, Jndiana, Sämstag, den 30. Januar 1892. A

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Editorielles. liin Ereignis; in Hartford, Conn., daS eigentlich gar keines Commentars bedarf, führen wir hier hauptsächlich

aus dem Grunde- an, um zu zeigen, welche Polizeiwillkür in einer Republik vorkommen kann, deren Verfassung angeblich Rede und Versammlungsfreiheit garantirt. Der New Jorker Volkszeitung" wird von bort geschrieben : Die Jüdische Sektion der Sozialist. Arbeiter - Partei von Hartford hatte eine Massenversammlung einberufen nach der American Hall" für verfiossenen Sonntag, den 24. Jan., mit B. Feigenbaum von New Jork als Aed ner. Als ein zahlreiches Publikum gegen 2 Uhr Nachmittags sich vor der Thüre der Halle eingefunden hatte, fand man dieselbe verschlossen und eine Notiz an derselben angenagelt, woraus zu lesen war, daß es im Auftrage des Polizeichefs verboten worden sei, die Ver sammlung abzuhalten. Als wir zum Polizeichef gingen, um Nachfrage zu halten wegen dieses sonderbaren Polizei-Ukases, gab der hks uns zur Antwart, daß er eine Verfammlung "ot suchdescriptions" sogar seinen eigenen Lands l e u t e n nicht erlauben würde, a m Sonntag abzuhalten, geschweige denn Ausländern " AlS gesetzliche Entschuldigung führt der Polizeichef, wie man sieht, die Thatsache an, daß die Versammlung am Sonntag stattsinden sollte. Eine Ausrede findet die Polizei natürlich immer, und die Thatsache, daß der Sonntag überhaupt zur Entschuld!gnng für die Unterdrückung einer Ver sammlung in dieser freien Republik" dienen kann, ist bezeichnend genug. Von der nativisiischen Gesinnung jenes Herrn Polizeichefs legt aber die Aeußerung, daß er eine solche V sammlung sogarskinen eigenen Landsleuten, geschweige denn Ausländern verbieten würde, beredte? Zeugniß ab. Aber darum ist die Negierungöform unseres Landes doch die republikanische. " t;.ts Die Ernennung des Kardinals Ledochowski zunt (zhef derProgaganda in Rom ist ein Akt von großer politi scher Bedeutung, dessen Einfluß in Deutschland wohl in Zukunft erkennbar sein wird, ja bereits jetzt schon er kennbar ist. Denn in der Voraussicht dieser Ernennung soll eS geschehen sein,, daß daS neue Schulgesetz dem preußischen Landtage vorgelegt wurde, in welchem dem Elerus ganz ausgedehnte Vollmachten in der Leitung der Schulen eingeräumt wurden. Ledochowski ist ein Pole. Er trägt die Märtyrerkrone, welche er sich vor siebzehn' Jahren als Erzbischof von Posen in dem Kampfe gegen die preu ßischen Maigesexe erworben. Der Erzbischof versagte diesen Gesetzen den Gehorsam. Anfangs wurden ihm bloß Geldstrafen auferlegt, als er aber trotzdem fortfuhr jene Gesetze zu mißachten und der preußische Staatslenkex ein Aufreizen der ganzen katholischen Geistlichkeit und der vorwiegend katho tischen Bevölkerung Posens besürch tete, ließ er dem Gerichte die Weisung zugehen gegen den Erzbischof die ganze Strenge deS Gesetzes in Anwendung zu bringen. In Folge dessen wurde er Anfangs 1874 zu zweijähriger Haft verurtheilt, welche er in Ostroms verbüßte. Noch während der Haft ernannte ihn der Papst zum Kardinal und nach Ablauf derselben legte er fein Episkopat nie der und begab sich nach Rom. Seine Abdankung war jedenfalls von Bismarck erzwungen. "Der Ehef der Propaganda" ist im Vatikan die Macht hinter dem Throne. Er ist der hauptsächlichste Berather und Vertraute deS PapfteS und neben di sem selbst der mächtigste Mann im Vatikan. Diese Stellung in den Händen einet .Polen und Feindet der deutschen Regierung, daS ist ein Umstand von schwer wiegender Bedeutung, der nicht ohne Einfluß auf die innere Politik PreußenS und des deutschen ReicheS sein kann, zumal da die deutsche Regierung ohne die zeitweilige Unterstützung deS Centrums ? weder ;irn Reichstage noch im Landtage fertig werden kann. , ES wird daher behauptet, ob mit Recht oder mit Unrecht kön- ,,,,, 5 , .' ,!,!? ,,! .;, i -i. ,,. im, ,' . i i.- !!, , 'l,, m.: ,, : , , : ,,,,, ' . ' ' . r .

ne n wir nicht I sagen, daß der Kaiser !,::!:; i, ':!-ir;!':,4i,l: tn' i:!1,-::,:;:!;:, i;. 'm .:!;;'; l-'-r-l-i,;,,,;,.!-!!!!,,, !' , ,

eifrigst bestrebt sei, Ledochowski zu versöhnen. Was daraus wird, wird die Zukunft lehren. ::"" m M,

Drahtnachrichten Inland. WetterauS.sichten. Für Jndiana :. Schönes Wetter mit gleichmäßiger Temperatur; am Sonn tag etwas warmer. ,... Die Ehili-Angenheit. Washington, 29.Jan. Inder heutigen Kabinetsfitzung wurde die Chili Angelegenheit besprochen. Es wurde beschlossen, den Gesandten Egan zu instruiren, dem chilenischen Minister deS Auswärtigen mitzutheilen, daß feine Erwiderung aus die Note Blaines vom 21. zeige, daß die chilenische Regierung den Wunsch hege die Ver. Staaten zufrieden zu stellen. Die Angaben bezüglich der Matta Note und deS Verlangens Egan abzuberufen, seien zufriedenstellend. Das Uebrige, speziell die Entschädigung der Verletzten und Hinterbliebenen sei nun der chilenischen Regierung anheimgestellt, und mit einem Salut für die amerikanische Flagge sei nun die Sache geschlossen, bis Ehili eine Offerte betreffs Entschädigung mache. Der A u f st a n d Garz a's. S t. L o u i s, 29. Jan. Berichte von der mexikanischen Grenze bestätigen, daß Garza mit ca. 5000 gut bewaffneten und berittenen Mexikanern nach Mexiko entkommen ist. Er hat noch 1500 Mann unier Gen. Francisco Ballos im Rosa Gebirge. Gestern kamen 85 Mexikaner über den Rio Grande, um sich Garza anzuschließen. Längs der oberen Grenze herrscht große Aufregung unter den Mexikanern und Amerikanern. In Sonora, Sutton Eouniy, Tex.,-orgsnisiren sich täglich Banden von Anhängern Gsrza'S und ziehen unbehelligt über die Grenze. . ...., , .,D,. Ländlich sittlich. Louisville,29. Januar. Bei Pineville wurden Bob Zones und Lee Davis, zwei angesehene Bürger, von Berry Turner und seinen Anhängern aus dem Hinterhalt erschossen. Sie waren erbitterte Feinde Turner's und veranlaßten vor anderthalb Jahren seine Verhaftung wegen Mordes. Er entsprang auS dem Gefängnisse und Jones und Davis waren eifrig bemüht, ihn wieder einzufangen, wcshalb sie $200 auf seine Verhaftung ausgesetzt hatten. Die Freunde Mauel Parton's wel cher am Samstag von Turner erschof sen wurde, durften ihn am Mittwoch beerdigen, aber erst nachdem die Leiche von Schweinen angefressen war. Tur ner hält sich jetzt nahe der Grenze von Tennessee mit seiner Bande aus. - ' ' " ' Aufschub. Denver, Eol., 29. Jan. Die Supreme Court hat dem Dr. GraveS einen Aufschub bewilligt, und derselbe wird gegen Bürgschaft entlassen werden. Es dürfte nun ungefähr zwei Jahre dauern bis eine Entscheidung erfolgt. . . Bundesrichter Woods. Washington, 29. Jan. Der JustZzauSschuß deS Senats vernahm heute in Sachen der PMtigung deS zum AppellationSrichter ernannten Richters Wopdß von Indianapolis den Deputy Generalanwalt Bajley von Zudiana, den Clerk Butler deS BundeödistriktSgerkchtS in Jndianapo lis und den früheren Staatöauditor Rice von Jndiana. Diese Zeugen waren auf Veranlassung der Senatoren Turpie und Voorhees vorgeladen worden und bestätigten deren Behauptung, Woods habe in zwei ganz gleichen Fällen entgegengesetzte . Entscheidungen abgegeben, um die Verurtheilung deß der Verschwörung angeklagten St. C. Dudley, damaligen Schatzmeisters deS republikanischen NationalauSschusseS, zu hintertreiben. m Ausland. D 1 1 S chu l'v vr l a g e. " Berlin, 29. Jan. Die Schulvorlage liegt dem Preußischen Landtag zur Debatte vor und meisterhafte Reden werden dafür und dagegen gehalten. : Wie bekannt, forderte Finanz -

minister Miquel wegen der Vorlage ,Twe !!h :!!ii.:S!;::5::'-l!i;: Ö'SgÄ

feine Entlassung, die aber vom'Kaiser nicht bewilligt wurde. .Kanzler CaPrivi Hielt Heute eine lange RcdMin welcher er die Nationalliberalen - scharf wegen ihrer Opposition tadelte. Wenn

die Partei weiter ovvonire. werde-die Regierung zeigen, dasleauch! gegen den Strom,; schwimmen 'V vermöge. tDer Vorwurf, baß durch die''Annahme der Vorlage." die Schule ' de'nIesuiteÄ überliefert werde, sei nicht' gerechtfe tigt ; die Regierung , werde der Wiederzulassung der Jesuiten in Deutschland -aufs Kräftigstem opponiren.' -Er .t, M "ft? .. IT fi iTw Svrti iwuiiUi. uif wiyimuivuttH vuwv eine heftige Agitation im Sande hervorzurufen. . :ö Sobald der Kanzler seine Rede beendet hatte, verließen er. und sammtliche anwesenden Minister daS Hauö . .,,. : r . Zu m T ode veruri h eilt., Wien, 29. Jan. Der Prozeß gegen daS Schneider'sche Ehepaar - er reichte heute fein Ende und nachdem dle Vertheidigung fertig war, wurde der Fall den Geschworenen übergeben, welche 70 Minuten in .Berathung toa? ren. ie sanoen cyneloer oes acqi-. i. . c , k fachen Mordes und feine Frau der Er? mordung der Vincenzia Zufsiar schuldig, wöraus der Präsident deS GerichtshofeS beide Angeklagte zum .Tode verurtheilte. Ihre Hinrichtung wirdarn nämlichen Tage stattfinden, die her Frau aber zuerst. " Die Reihe von Verbrechen der Verurtheilten . steht in der Kriminakge schichte der Stadt ohne Gkiche da. Vor einigen Monaten trafen .mehrfach Berichte-von dem unerklärlichcn'Verschwinden? von Dienstmädchen bei der Polizei ein und. sie , ermittelte nach langem Forschen, - daß Schneider's Dienstmädchen regelmäßig in kurzer Zeit zu verschwinden pffegten. Er und seine -Frau würden. schließlich wegen Ermordung von acht Dienstmädchen verhaftet und ber ihrem Pro zeß überwäljigeude Schuldbeweise ge gen sie' erbracht. - Schneider gestand ein, die Mädchen erst vergewaltlgtund dann erwürgt zu haben. Seine Frau ging mit ihm und half ihm daS'Opfer halten. Die Leichen brachten Beide nach einem nahen Wäldchen, wo sie dieselben entkleideten, woraus sie die Kleider und andere Sachen der Mäbchen verkauften. Im Gegensatz zu früheren MordProzessen wohnten dem des Schneider'schen Ehepaares viele ..feingekleidete Damen bei, ohne sich an daS Verletzende der Zeugenaussagen im Geringsten zu stoßen. Der TtaatSanwalt' in seiner Rede schilderte daS Höllische der Verbrechen der Angeklagten in meisterhaften Weise, namentlich daS Entmenschte der Frau Schneider, welche' nicht nur die Opfer anlockte, sondern auch, ihrem Mann bei der Befriedigung seiner diehischen Lust behilflich war. Während der Rede des Staatsanwalts " .saß schneidet -mit den; Kopf in beiden Händen und zeigte- -nicht die geringste Bewegung. Auch seine' Frau blieb vollständig ungerührt und . Beide nah-. M. ' " '" d M ''mV'. men das ooesunyezl Mlt größter Gleichgjltigkeit uuf ' : ' ' vSissSnacbriSten. Angekommen in : New Sork: Trave" von Brecm i mm arm . men, Wisconsin" von nverpool, AssyrianV von Glasgow. Philadelphia: LordElive'" von Liverpool. - ' Bremerhaven: Saale" dön New Jork. Schiffs - Agentur.- -- - - . i Alle Dampfer-Linien sowie alle europäischen Eisenbahnen haben ihre hiesige Haupt-Agentur in Alex. Metzaer's Grundetgenthums - AgenturWechselBank und VollmachtS-Bureau. - Stablitt 1863. Hiesiges. Yt? uS btn OexkchtShKsen ' ' Superior Cpu'xt. Zimmer No. 2. Die ScheidungSklage bo Ehristina ÄSrr gegen George Aörr wurde zu Gunsten" der Frau entschieden und derselben außerdem 500 Alimente, in. einem. Jahre, bei tzöO baar 'und sechSprozentiger Verzinsung zu zahlen, zugesprochen. -;: Der Mann muß außerdem sämmiliche Kosten deS Prozesses, tragen.'? UWWfWMWt.W Dt? Prozeß von John Dadenport.

welcher jetzt nur noch gegen die Big Four- und Pan Handle-Bahngesell-schaften geführt wird, indem auf rich-

terlichen Entscheid die . H. & D Bahn von der Anklage entlastet wurde, gelangte gestern Nachmittag in. die Hände der .Geschworenen. - Heute Morgen-brachten dieselben ein Verbiet ein, wonach sie dem Kläger $1000 Entschädigung zusprachen. Loretta McClanahan gegen Äoseph E. MeElanahan ; Scheidung bewilligt Gertie Roß gegen Louis Roß: Scheidungsklage wegen grausamer Be Handlung. ; In Verhandlung. Er iminalgericht. Harvey Smith wurde gepexn.Rach' mittag wegen Umgang mit Prostituir ten zu tzIO Geldstrafe verurtheilt. Der Angeklagte war kurz vor Neujahr zu sammen mit einer gewissen Maggie Washington auK dem Hause No. 84 Süd Illinois .Maße herausgeholt und darauf vom Polizeirichter zu $100 Strafe dnurtheilt worden, während das Frauenzimmer frei kam. Hierge gen appellirte Smith an das' Ctimi nalgericht, und zwar mit obigem Er folge. Der Richter fagte, daß nach seiner Ansicht auch die Frau hätte bestraft werden sollen. Ferner bezeichnet er daS. betreffende LoglrhauS, welchetz von AdolfuS Smith betrieben wird, als ein HauS von schlechtem. Rufe, indem es allen möglichen Personen offen steht, unbeschadet ihres Charakters oder ihreS Vorhabens, und dadurch den guten Ruf eines anständigen Menschen, der unabsichtlich dahin geräth, schädigen kann. ? William Shaw, der von den Ceschworene'n zützZOO verurtheilte SpielHausbesitzer, hatte, umsein neues Ver fahren nachgesucht, waS. ihm auch bewilligt wurde. ' Gestern wurden beide Seiten der Klage vom Criminalrichter nocheimnal' gehört, unk,d!esex.reduzirte das. Urtheil auf tzioo'und Aostev, . ;,: -i,. V A ' : ' "--"' indem annahrnTda ßS haw feineln Versprechen Maß da? -gesetzwidrige Gewerbe aufgeben wird. " ' ' Der kleine Ötadtherold. Herr LouiS Gale, . Buchhalter der Firma Koepper und Watertnan,. wurde von seiner Gattin mit einem strammen 17 Pfund schweren Jungen beschenkt. Qebsr Vnttimors 1 ' 4. v. " Norddeutsclier Lloyd, Regelmäßige Dampsschifffahrt zwischen Baltimore . Bremen direki. durch die 'neuen und erprobten Schnell Dampfer Oaradt. DreSde. ttarlörnbe. eänch. Oldeutzurg. ' Lei?. von Bremen jeden Donnerftaz, ven Baltimore jeden Mittwoch. 2 Uhr R. Z. ' Größtmöglichste Sicherheit. Billige Prnse. Vorzügliche Verpflegung. . Viit Dampfern des Norddeutschen Lloyd wurden mehr M i 2,300,000 yassagiere glüich übttHeedefHrdert. . ' Vslons n? samten aus Deck. Die Einrichtungen für Zwifchendeckspaffs ßrere, deren SchlafsteUen sich im Oberdeck und tm zweiten Deck befinden sind anerkannt vor Elektrische Beleucktung in allm Räumen. Weitere Auskunft ertheilen dii General gentkst ' ' .Schumacher ä? Co., Baltiore,Md. - . öder deren Vertreter im Jnlande. ' ler.'W 1 1 unr Gebr. 5? r i n i et Indianapolis. IFiDX3tiiin.tcoSLi2n. Saloon !l. Billiard-Hall No.92 Ost Washington Str. ' J o k'n W e i l ach e r. . , . - ,. ' ' , ' Eigenthümer. 1 ?Ma! e ., (früher Turnhalle Vereine und Logen werden darauf aüfmerk sam gemacht, daß obige Halle sich sehr gut zur Abhaltung von Versammlungen, Kränzchen, Unterhaltungen u) s. w. eignet und für solche Zwecke biyig zu miethen ist. Man wende sich an die OM di. VltS. - :"':t feM ''tf-SaS $1.00 per Flaschen 6 Flaschen für $5.00. 'Zu haben in der . rJ:4" ,,,

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