Indiana Tribüne, Volume 15, Number 129, Indianapolis, Marion County, 27 January 1892 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint AU glich nd Son n tgs. Tie tSgltche.Tridünc''kostkt durch den Träger Cents prx Wve. die Sonn!agS'TribüNe" 5 Cent per Wockc. BkiÄk zusammen 13 Out 5 odrr LZ Cents prr Monzt. Per Post jugeschikt in Vor suSbezahlunz $3 per Jahr.

Ossice : 130 Ost Maryland Etrabe. Indianapolis, Ind., 27. 3mnrnr 1S92. Arbeiter Gesttze tn Hülle und ffülle. Ein Mann, ?!am.'n-j Wm. Ä. Shaw, hat sich die Mühe genomme.i, die aus die Arbeiter bezszglichen Gesetze zu farn ieln, welche ven araerikanischen Leg'slaturen in den letzten Jahren erlassen worden sind. Sieht mau ftir-, Zusam mensteÄunZ in dem Journal of Econv' mics" durch, so ntüte man auf den er sten Anblick zu der Ueberzeugung komim, daß die aAierikani schen Gefetzzeber eigentlich doch recht arbeiterfreundliche Leute seien. Was die Quantität anbelangt, fe wäre nichts einzuwenden ; aus die QualitSt der erlaffenen Gesetze anzugehen, ist hier nicht möglich. Tazegea wird der Leser nach einer Durchsichl der unten folgenden Zusammenstellung zu ver Ueberzeugung kommen, daß die ganze Gefetzzederei nicht von einschneidendem Einfluß auf die Verhältnisse der Ar beitei sein kann. Sie wendet sich nur ezen die Auswüchse- des bestehenden wirthschastlichen Systems. Sie bildet also ein System von Jltcken, die auf die wunden Stellen und Brüche gesetzt wer den, welche bald da bald bort aufbrechen und sichtbar werden. Dies vor ausgeschickt, folgt hier die Zusammen stellung nach Shaw: Den Gesetzen des Staates New Y?rk d? Jahre 186V und 1890 bezüglich der Auszahlung der Löhne folgten in einigen Iahren ähnliche in Illinois und Zihode Jslano. In letzterem Staate sina die Ei enbahnen nicht aus genommen, die sich in Illinois wie in anderen Staaten eine Ausnahmestellung zu sichern gewußt haben. In Jnöiana erstreckt sich die Foroerunz der halbmo natlich? Zahlung aus riva!-girmen und Personen. In Teunessee müssen alle Eisenbahn-, Bergbau, und Fabrik Eesellfchaften, sowie alle Firmen wenig stens emmal in 30 Tagen auszahlen. In Missouri und Wyommz ist für die Bergleute vierzehntägige Löhnung vnrgeschrieben. In Callfornien sind ent weder wöchentliche oder monatliche Zah langen in der Ordnung. Die Gesetze bezüzllcydes Pfandvorrechtes der Arbeiter sind in etwa einem Drittel der Staaten verbefsrt worden Ju North Carolina und TennesZee gilt dasRecht auch fürÄrbeiter an Eisen - bahnen. Ja Jdaho, Oregon und Penn sylvanien gehen bei Nachlaszregulirung orderunzen.füc geleistete Arbeit allen übrigen vor. Um die Arbeiter in Kohlenbergwer. keil gegen Uebervortheilung zu schützen, wurden ln Illinois, JnSiana.'BZasö ington und Weft'Virginien Gesetze angenommen, welche das Wagen der ge förderten Menge vor dem Kleben for bent. In Jndiana besteht seit 1839 ein Gesetz, welches die Äreite der Mr schen des KohlensiebeS vzrschrelbt. Den Arbeitern ihreAuZzahlung in Baargeld. anstatt in Handelsartikeln zu sichern, sind in einigen Staaten die sog. Anti Truckgesetze fassen, so in Illinois und Washington. In Pennsylvanien ist es den Bergbau' und Fabrik Gesellschaften t!ntersagt,Verkauss!äden mit Gebrauchs. Artikeln sür ihre Leute zu unterhallen. Jndiana schreibt vor, daß die Ärbeitze. ber solche Artikel ihren Arbeitern nicht ya köheren Preisen verlausen dürfen, als Anderen. Gesetzgebung bezüglich der Frauenar beit beschränkte sich aus weitere VorFristen für deffere Behandlung (Äefchassung von Sitzen u. dgl.) für Frauen uad Mädchen in Fa!ri?en und Verkaufs gezchlstm. Arbeit von Frauen und Mädchen in Bergwerken ist in Jndiana und Pennsylvanien ganz untersagt. Gegen Kinderarbeit sind in verschie. denen Staaten örengere Gesetzte erlas, fen worden. Das Mindestalter, ju welchem Kinder m Fabriken und Bergwerke beschäftigt werden dürfen, ist von -12 Jahren in West Virzimea bis 14. in Ohw, Washington und Wisconsin, angesetzt worden. In Jndiana und Pennsylvanien dürfen Knaben unter 14, in Illinois unter 13 nicht in Bergwerken arbeiten. Die neuen Gesetze über die Schulpflicht setzen durchschnittlich das Pflicktalter auf die Zeit vom 7. bis zum 13. Jahre fest. In Massachusetts geht in Städten, ws Handfertigkeitsschulen bestehen, die Schulpflicht bis zum 13. Jahre. Betreffs -der achtstündig en Arbeitszeit bat Nebraöka daö am weitesten gehende Gesetz. Tassalbe verfügt daß mit Ausnahme von Farm- und Haus intern die tägliche Arbeitszeit sür alle Arten von Handwerkern, Dienst boten und Arbeitern aus acht Stunden beschränkt sein soll. Das Gesetz kann aber durch Privat Verträge umgangen werden, sofern nur die Vor ficht beobachtet wird, die Lohnzah Zung aus achtstündizen Termin einzu halten., 11 In Jdaho und Kansas ist die Acht. stundenweit für Staats- und städtische , Arbeit eingeführt, in Wyoming für zZ ohlenbergwerle. Für Eisenbahne gilt durchschnittlich' zehnstündige Arbeitszeit. In Minnesota ist die Dauer der ununter brochenen Arbeit auf zwanzig, in Colo rado auf achtzehn beschrankt. Ohio be gann in 18UO mit dieser Gesetzgebung, indem es die Grenze der Ansparnung im Eisenbahndienst aut 24 Stunden ( ) seftsetzte. Die Haftpflicht der Arbeitgeber ist in Texaö unbedingt. Wyoming hat ein ähnliches G?setz. New Jersey verbittet Lohnadzüge für dem Arbeiter geleistete Un:erftützunz oder Hülfe. TaS neue Fabrikgesetz von Missouri fordert die Anstellung eines In'pectors für jede Stadt mit fünftausend , Einwodnern und , darüber, schreibt auker

dem Nagende Lchußmaßregeln vor. Schutzgesetze iür Bergleute wurden in Jndiana. Montana, Wyöming und Pennsylvanien angenommen. Das des letzten Staates ist aus Grund von Vorschlagen von Commissionen zu Stande gekommen, in welchen die Arbeiter stark vertreten waren. Es ist sehr umfangiA. Teunesfee hat ein Bureau für Arbei terstatistik eingerichtet. Der Commissät ist aber baurt sächlich als Fabrik- und Bergwerklnspcctor thätig. In Califor nien ist eine Behörde für schiedögerichtllche Schlichtung von Arbeitsstrettigkeiten eingesetzt. Illinois, K anlas. Maine, Michigan, Nebraska und Wisconsin erkennen die Union Labels und Handelsmarken

an. Die schwarze Liste" gegen ArberH ur t m Mlsiourl und Montana ver boren. Arkanias. Eoloraso. Jdaho. Minnesota. New Mexico und Wczomiag b iben die Anw tunng sogenannter Pinkertons'' im tersagt ; NicktAnsä'isize dürfen dort nicht als Sheriffs, oder Constablermannschaft fungiren. (Phil. Tageblatt.) Wie man aus epftraim" Zagt. Von den beiden amerikanischen Vertretern der durch mehrere Arten fast in jedem Welttheike repräsentirten natur wissenschastlilten Familie der Büren. nämlich dem Baribal und dem Grizzly. ist der letztere weitaus der gefährllchste. Schon den Indianern galt seineErlegung als Heldenthat. Kein schönerer Schmuck zierte den Krieger, als ein Halsband aus den Klauen des gesürchteten grauen' Bären; hatte ein Jäger siegreich den K.'mpf mtt dem König der Wälder bestanden, so wurden der Seele des getödteten RaubthiereS neben den Laren der StammeSheoen göttliche Ehren er wiesen. ' Viel trug zu diesem Rufe der überauS großen Gefährlichkeit des Grizzly natürlich auch die unzureichende Bewaff nung der Rothhaut bei, welche die Feuerwaffen noch nicht kannte und mit Bogen 'und Pfeil, im Nahekampf mit dem Tamahawk, den furchtbaren Pran ken und der RiesenstSrke Ephraims? gegenüber einen sehr schweren Stand hatte. . Aber auch der weiße Jäger be darf eben der! sicher treffenden und weitreichenden Wmchesterbächse einer gu ten Dosis Unerschröckenheit und Geistes gegenwart, wenn er auf die Pirsch nach diesen königlichen Wild auszieht. Auf zweierlei Art so schreibt Theo dore Roosevelt, neben seiner eifrigen Thätigkeit für. die Civildienst-Com Mission auch, ein leidenschaftlicher Waid mann, kann ' man dem Grizzly bei kommen. Man -darf nicht vergessen, daß der Bär den Menschen nicht ungere:zt angreiit, , vielmehr., .wenn dessen Witterung sein außerordentlich scharfes Geruchsorgan trifft, ehe er ihn zu sehen bekommt, das Hasenpanier ergreift und wie toll davonrennt. Nur angeschossen oder in die Enge getrieben nimmt er den Kampf mit aller Wildheit und Kraft auf, die ihm seinen- gesürchteten ökamen verschasst .haben. Am -ersten empfiehlt sich der Anstand. Auf einem Wechsel des Grizzly, meist an einem Waldbach und auf eine? Waldblöße versteckt sich der Jäger sorgfältig in der Nähe eines guten Köders,- etwa eines Pferde oder RinderaaseS, was dann noch das Gute hat. daß der scharfe Ge ruchtSsinn deS herumspürenden Bären selbst bei ungünstigem Winde getäuscht und die menjchliche Witterung durch den starken Aasgeruch verdeckt wird. Ge eignet ist dazu die Zeit im ersten Früh. Uiig, wenn Ephraim'S Appetit durch die lange Fastenzeit während deS Winter' schlass gereift und seine sonstige Vor ficht durch den Hunger etwäSabge' stump't ist. Wie jeder Jager weiß, ist die Zit kurz vor Vollmonv für den An-' stand am besten, weil der Schätze sein Wild sehr gut auVi Korn nehmen und' i n Falle eines Fehlschusses sich auf einen Atngkampf mit dem zur höchsten Wüth! gereizten Bären gefaßd machen muß.! Die Ehancen eines solchen kann sich Je! der leicht ausmalen. Der. Bär ist üdri-' gens zu vorsichtig, 'seinem - leckeren! Mahl vor Sonnenuntergang zu nahen.' Oft genug kehrt er mehrere Male in' derselben Nacht zu diesem zurück. Sein! Benehmen dabei ist sehr bezeichnend. 1 Brummend geht er zunächst vorsichtig um den Köder herum, als ob er dem! Frieden nicht recht traut. Vielleicht' trabt er auch ansängllch wieder davon, ohne wiederzukommen, und kehrt erst in' der nächsten Nacht zurück. Bequemt er sich dann endlich zum Fressen, so windet und wittert er fast jede Minute, verän' dert seine Stellung und bietet so dem? Schützen,' der mit angehaltenem Athem sein Thun und Treiben beobachtet, eine' sehr schlechte Zielscheibe dar. Gewöhn-.' llch laßt man ihn' zwei Nächte hindurch! ungestört fressen, bis er,, sicher . gemächt,! semen Argwohn völlig vergißt und endim Lichte des Vollmondes dann dem! Jäger gut zu Schuß kommt. Nur ein Kernschuß aus'S Vorderblatt! in's Herz ist unbedingt' tödllich. Die' Lebenszähigkeit deS Bären ist io groß.! daß er von un ühligen Schüssen' durch-' bohrt und auö'vielen Wunden blutend, den Kampf nicht aufgibt, und bis zum' letztem? l Athemzuge ein gefahrlcher! Gegner bleibt. Manche Jäger zieben' e5 jedcch vor, den Bären auf seinem Wechsel zu ? ieschleichen, einfach weil diese Methode schneller, als der An' stand, zum Ziele führt; doch ist sie be deutend gefährlicher. . , - ;, Geruch und" Gehör des' Gnzzlq sind! äußerst sckars: daS leiseste' Rascheln! trockenen LaubeS, das knackende. Ge! rausch einen trockenen. ZmeigeS verräth ihm den nähenden Feind.' ebenso eine plötzliche Drehung des Windes, die ibm die Witterung zuführt selbstigüsj! ! großes Enifernung. Am besten ist eS für dew Waidmann, ,wenn er ..sich unter der Deckung von Gebüsch und Unterholz beiaupuscheni kann) denn pzdaS , Gesichts des Bären ist nicht besonders gut und durch die - Zcttelhaare, die ihm in die! Augen hereinhängen, beeinträchtigt. . AuS seinem Schlupfwinkel ihn her-' auS. reiben zu wcllen, ' ist ein tolles Wag stück, welckeS , der unkundige Jägers meist mit seinem Leben bezahlen muß.! er müßte denn eine' Koppel kräftiger und muthiger Rüden zuir Hand haben,? die unter wüthendem Gebell den Grizzly furchtlos angreifen und demJazer fchuß

i Afrika hat Ueberfluß an Sümpfen, nd wo immer Deutsche an der foge nannten Kolonisation des schwarzen Erdtheils oder, wie man jetzt lieber sagt, an den Anstalten zur Vcrhinderung der Sklavenjagden und.deS Skla' venhandels sich betheiligt haben.'hat das. Sumpssie ber, Opfer gefordert. An der Ostküste, wie in Kamerun, an , der Walsischbai und am' Kongo' sinddie Sümpfe mehr gefürchtet, als Leopar den und Schlangen, Krokodile, und menschenfressende Menschen. . Staunend sehen wir immer wieder abenteuerlustige junge Männer über'S Meer ziehen; der langen Todtenliste ist soeben der Name eines tüchtigen Mannes, des bayerischen Architekten Hochstetter, welcher die Expedition zur Vorbereitung deS .grüße-! ren Wißmann'schen Zuges der ' dem Victoriasee den Dampfer zuführen wird führen sollte, hinzugefügt worden. Er hat sich gegen Sumpf und Snne abhärten wollen, Sumpf und Sonne , aber ließen nicht mit sich spaßen. Den Europäern genügen die kleinen Sümpfe nicht mehr, so wirkungsvoll, ihre Dünste sind. Afrika hat einen Hauptfumpf,- etwa 700 Quadratmeilen groß, und nach diesem lenken feit Iah-, ren Deutsche, Franzosen und Engländer, in edlem Wetteifer ihre Schritte. Seit der ColLnial'Baczllus durch die Lander geht, sind verschiedene Expeditionen nach dem von den Eingeborenen euphemistisch .der große (Tsad) See" ge. nannten Sumpfe aufgebrochen, adet kerne hat das Ziel erreicht. Die eine wurde vernichtet, die andere machte Kehrt, um der Vernichtung zu entgehen. In den weiten unerforschten Gebieteu südlich vom Sudan und westlich von den mittekafrikanischen Seen habe Französen kriegerischen Kannibalen zum Mahle gedient. Nachdem drei Expeditionen, die aus dem französischen Kongogebiete nord wärts gezogen, verunglückt sind, ist unö längst die vierte aufgebrochen, welcher in Frankreich besserer Erfolg zugetraut! wird, weil ihr Führer Brazza, dein Frankreich seinen Besitz am. Kongo hauptsächlich verdankt, mit afrikanischen Verbaltnissen sehr vertraut, umsichtig und kaltblütig ist, und weil die Truppe außer sechzig Franzosen mehrere hunden erprobte Soldaten vom Senegal zählt und vortrefflich auf Jahre hinaus mit allem Erforderlichen ausgerüstet ist. Das ermukhigt zur Hoffnung, aber? es rechtfertigt nicht die Zuversicht Zahlreiche Fe:nde, immer sich erneuernd, können allmählich die kleine Armee aufreiben, namentlich wenn sie das Unglück hat, ron Krankheiten stark heimgesucht zu kv:rden. Bekanntlich wird auch aai Kamerun uatet Zinrgraff eine neue E pedttion abgehen, um den Versuch zu! machen, Adclmana und demnächst Bag.' tzirml zu erreichen. Von den Concurrenzbestrebungen' EuKands, welches die großen Fluß-, läuft, den' Niger und den Benue, be nutzen kann, hat man in neuerer Zeit" nichts gehört ;eS ist nicht unwahrschein lich. daß es von der Wettdemerbunz im westlichen und mütleren Theile deS Su dan Abstand n mmt, um seine ganze uraft an ,?die gtoße! Aufgabe zu setzen,von Egypten aas seine' Händelsstraße! den Nil auswärts üver d:e großen Seen ois nach dem, Kaplande festzulegen.! Dle in neuerer Zeit auö Kordofan ge-l kommenen Nachrichten über die ErschSp-funz-dcr''Maydisten 'in Folge' ?öw öänihfen Niit tZinkbÄcenechihnen feinb i;chen Stämmen, weifen auf die britisch? Tbä iakeit in Zuakim hin: von ma eirj llaunterbrcchener Äerkehr durch aradi-l sche Agenten mit jenen stammen unter-1 hauen und die gute Laune der Schetks durch reiche Geschenke gefördert , wird. Der Mahdi konnte noch vor drei' Iah. ren seine Schaarea bis unter die Forts von Suakim führen, gegenwärtig wird! er die telegraphische Verbindung von dort nach Berber, welche m diesem kort auszetuhrt werden soll, nicht mehr kkd?rn kkinn in nii4 ( mr Qit ...w... . ..... ... 4J-.s wird der Kampf um Khartum entbren? en.Darum wird England wahrschein lich an die Tsadjee-Länder nicht denj Schweiß der Edlen . setzen. ' s Engländer sind die. Erste, gewesen,! die den großen Sümpf erreichten, aber! ein ' Deutscher, der ForschUngsreisendk' Ooerweg hat als der! erste Europäers ihn 18); befahren. Er. ist ein Jahr später am westlichen Ufer, gestorben. EiN'großer See ist dort nur vorhanden während deS tropischen RegenS und! bald nach demselben, alsdann, werden! die einmundeaden Wasserläufe mächtige ströme.und oft tritt der See zerstörend! über seine dicht bevölkerten Ufer. . : ! In der trockenen Zit tritt das durch, weg nicht tiefe Wäger Mchürückz vieles von den zahlreichen Inseln,' die von ge? fürchteten Sttavenjägern bewohnt! sind. j können dann von den Uferlandern trökkenen FußeS erreicht .werden. Die )frh.imifftirt (T f.t ,Vtf'f HII j , Vk Ut Europäer nicht .sehr zuträglich, läßt zwifchen Ungeheuren ! . Sümpfstrecken, welche Krokodilen und'-F'.ußpferden, Kröten . und'. Skorpionen angenehmen ,,' 4 . -f , .'"'.- ;;;-"-. .. . f.. ,. m

gerecht neue,,. ismt wagte es ein $a ger. etnkm a; gewachsenen Grizzly der im d cht verfilzten Unterholz feines Waldchals Säiutz gesucht hatte, mit ge spannker Bückse in sein Versteck nachzukriechen. P:ötzl,ch sah er sich dem Unthier gegenüber, welches ihm mit einem einzigen Hiebe seiner furchtbaren Vorderpranken den Schädel zertrümmerte, wie ein faules Ei. Man wird übrigens wohl begrrisen, daß der Jäger weder auf den Anstand, nrch auf die Anpirsch Hunde mitnedmen kann, weil diese seine Äbi.cht vereiteln würden. Ter grosse afrikanische Sumpf ütxl.

AUfenlyatt vlelkn, von Äoskttos,uno! Fliegen umschwärmt sind, auch eine FüUe genießbarer Fische liefern, trockeneFlächen mehr und mehr hervortreten. ' ? Der Tsad See wird allerdings nichts lediglich seiner selbst wllleN aufgesucht.! An. feinen Ufern und .in weitem Um! kreise wohnen mohammedanische Völ' ker, die ein gewisses Cultur-NiveauuS? der früherM lebhaften , Handelöoerbm-! dung'mit Egypten uns dem Rothen' Meerez gewonnen und konfervirt haben,' höheren. Bedürfnissen wahrscheinlich zugänglich sind, in Wohlstand leben, folg-! lich zu HafldkZSoerbindnngen.eiakaden.' über die Schwierigkeiten und Gefahren, welche sich dabei bieten sieben auper I

.auem Äeryältnlye zu den GewinnAus' sichten. Man müßte Pläne von gleicher Abenteuerlichkeit, wie die deS Cardinal? Lavizerie, des Organisators der bewaffneten Brüder der Sahara, fassen, um dem Handel auf so weile Entfernung, durch viele kriegerische und räuberische Jölker hindutw. einige Sicherheit auSzudenken. Wir würden lieber H3 ren. daß auch die deutsche Concurrenz im Rennen nach ' dem großen yfrikani'schen Sumpfe aufgegeben und den Fran zostn dieses Feld überlassen worden sei. ! Vom Jnianve. Ä i e r UN d d t e t 1 g P f u n d Rohzucker geben vierundzwanzig Pfund 'tafsiairtitk'ZMr.' Wie der Vorsteher einer pennsylvanifchen Irrenanstalt mittheilt, machen acht aus zehn seiner Patienten mit Vorliebe Gedichte, DaS erklärt Vieles. In der B a umw o l len s abrik zu Biddesord, Me., ist' eine Frau am Webstuhl' beschäftigt.' die sechs Fuß und drei Zoll groß ist,- .wenn sie in Strüm xfen.stehtt.fie ift. so kräftig,' daß. sie eS mit . dem. stärksten Mann, m der Fabrik aufnehmen' kann. , T , ' - An elnem der littn biU terkalten Morgen bei fünf Grad unter Null! mußte .der größte Theil derBkwohner von Peru in Jndiana im Wett bleiben, um nicht zu erfrieren. 'i.Dit Stadt bezieht nämlich vermittels. eines große ' RöhrensystemS auS achtzehn Gasquellen , ihren Bedarf s an Leuchtund Heizgas.. An. jenem Morgen, gerade als das GaS am allernothwendigsten war, barst' bah Hauptleitunqirohr und das GäS innßte" abgesperrt werden. Kisten. Bretter, altes Gerümpel u. f. w, wurden lserhackt,,' um. Heizmaterial ab 'zugeben, aber Ziele Gasöfen, gestatten eine Holzfeuerün'g nicht und die unglücklichen' Besitzer 'solcher mußten im Bett bleiben, um sich gegen die Kälte zu schützen., . , , . . ". . Chili expo rt i rt au s ei , nen Salpetergruben, jährlich. .für tL7, 000,000. nach England, was. etwa 57 Vrocent deS' ganzen Ertrages der Äru en gleichkommt, i Die Verpachtung der selben- am, ausländische., Äapitallüen. bildet die bedeutendste Einnahmequelle von Ehili und im Falle eines Krieges wären die Grüben das erste Object einer Beschlagnähme 'durch den Feind. ? Perr daS, wie Bolivia, einen Theil deS.Sal petergebieteS .eignet, würde mit Freuden einen Krieg sehen, der ihm Gelegenheit gäbe, mit Chili für die Uebervorthei lung durch den letzten Krieg w.'tt zu werden. Unter den englischen Capital listen ist Eol.,J. T. North. zu .LeedSj der SalpeterköNig" am meisten an der Ausbeute der südamerikanischen Grüben interessirt in den 'Bet. Staaten die Ge brüde? Grace von New $)oxl - D o t- Sönwell, die schöne Schlangenbäyderin. welche .in Huber'S Museum zu New York .Vorstellungen giebt, ist! vor elnigen Tagen .während der' Vorstellung 'von 'einer Stapper sthlange 'gebissen worden) Als ! sie sich mehrere Schlangen um den Leib gemun den hatte, fuhr. wie der. Blitz .ihr ein, große Klapperschlange in's Gesicht und biß sie in ' die rechte Wanze. Frau Sonwell riß dleSchlange zurück, fiel aber im selben Augenblicke zu Boderus Herr PJ, Ring von Statea.Jsland.! der die, Borstellung genau 7 überwachthafte, ; sprang auf die Bühne,. , hob Dot aus. befreite sii' von den' sie noch 'umi schlingenden Reptilien und trug sie nach ihrem Garderoben zimmere Dort saugtr er ihr das : Blut aus ihrer Wunde und! ließ Prof. Johnson rufen, welcher der Verletzten ein gehöriges , Quantums Whiskey einpumpte. "Dann brachte nlanl ne m'S Hospital, wo die Aerzte erklär ten, das von Ring und Johnson einge! schlag ene Verfahren habe der Patientin daS Leben gerettet. Laute Hilferufe ertönten neulich Morgens gegen 1 zwei Uhr ; von; hi .''WnfttMrfin Oivif rtt h I1 stmtk!

I. ywuiuuu Ms fc t"l itfUUW Smallmanstraße in Pitttburg her. Ein . ..V ... .TT t t ' M. mnzueitenoer Pvtrzi r rano, wle em dor tiges Blatt meldet, am Fuße der zur! Kirche "führenden ' Stufen ' einen etwa! acht Monate . alten Säugling 'ZD einen B luchlache äliezen t. vor. -.Der Polizist' stieg dann .die. 'zur, Kirche .führende'' Treppe hmauf und traf", daselbst 'nu! Frauenzimmer an welches hinter eiaem Pfeiler auf den Knieen lag1 und betete.' Der Polizist .konnte nur mit Gewalt' die Frau von 'dem Eingang zur öirche: entfernen, und als die unglückliche Perl fön ihr mit !Blut ' bedecktes Kind fah.i daß sie im WahnfianSanfalle. von der! Treppe herabgeworfen hatte, da nahm! sie eS in ihre Arme und. folgte, dann! dem Polizisten bis zum nächsten Patrol' tasten ?! Auf dem Wege dorthin.' warf! die unlückliche.Frau ihr.Kins mehrere' Male in die Luft, fing eS jedoch in ihren! Armen' auf und warf es schließlich mit' Gewalt auf däS Trottoir.- Bei der An-! kunfr cin der' Polizeiflationsin der teil Ward wurde daS arme, WürmcheN ärzt lich untersucht . und seine Verletzungen: für höchst 'gefährlich, erächter. Mrttter und Kind faabea'lalSbald'AuWHÄ dem West Penn-Hospital Die Unglück liche Person ist, die Gattin deS in Shar negieS Fabrik , an der 24. Straße äuge'.' stellten " Vormannesl' Murcaski.'!'' Dir Frau ist schon seit dem letzten Frühjahre' leidend und eS wurden deSOeftere Symptome deS Irrsinns bei ihr wahr-? genommen. , ,, , -,. fc ?tri 'iiC lUH (Mh'- ' t fc'lfH I n dem Wrnter qu artie, der Menagerie r,on 'Wallace & Co. bei' Peru in Jndiana trieb dieser Tage ein' wüthend' gewordener Elephant großenUnfug undmur der Kaltblütigkeit, deS' Aufseher'S Smeen'yst eS zu danke! daß' bei dem Vorfalle' Menschen' nicht ' zuTode gekommen sind. Der große : Ele-Z phant Viamond, welcher sich schzn feit! mehreren Tagen unwillig und ungeder--big gezeigt halte, befreite sich, von der Kette, mtt welcher' aä einem. semer Füße in dem ibnt zum Aufenthalte an gewiesenenSlallangchsseltar der soehen gewonnenen F7kiheit über-I kam ihn- eine-gewisse Wutd. l Zunächst -- is ji1 : ,' m t.jri p. zertrümmerte er d gesammte beweglich Einrichtung deS Stalles dann packte er den Lieblinzshund deS ganzen SircuS, Mack. der seit S Jahren sein treuer Äeg leite r war und schleuderte ihn SO Fuß! doch durch das Deckensenstcr-.deS bäudeS.wobei hex Hund- um das Leben kam. Daraus fort teni httithttft nhrS in dem Sircus. Dick, ebenfalls seit 5 I

ayren lein Genome, an die Zttelye. Diam.nd spiegtee Mit seiyen Stoß zälinen. schleppte eS wie toll im. Kreise umher, warf es auf und nieder und schleuderte es mit z einem gewaltigen Ruck quer über den j Stall. Demnächst begann er eine Seitenwand des Stalleö einzureihen, um zu den übrigen Elephanten zu gelangen: dabei gerieth er an ein zweites Verd. welches er in derselben Weise zu todten versuchte, wie er es mt Z)ick getban. Allmählich ent. stand in-den Stallungen des WinterMartiers. in denen sich noch Tiger, Löwen. Anen u. w., befanden, ein Höllealärm, , welcher den . Aufseber Sweenu berbeilockre. Zuerst trat nun dieser unb:waffnet itt' dew Stall: aber nach dem ersten Blick auf den Elephanten zog er sich zurück, kehrte aber in Begleitung von 15 Stallbttienten. welche stch mit Spießen, eisernen Stang n. Knütteln und dergleichen bewaffnet hatten, wieder und näherte sich dem wüthenden Thiere. Zweimal wurde er von diesem zurückgetrieben, erschien aber jedesmal wieder und befadl ...dem Elephanten Gehorsam, schließlich wurde jedoch Diamond in einem allgemeinen Sturmangriff 'in den Winkel getrieben und angekettet. In den fünf JahreN, i 1 denen der Elephant sich in der Menagerie befindet, hatte er sich zum ersten Male unbändig i'nd ze? störungswütdig gezeigt. I St. 'J ohn. N. B.. hat der Richter Tuck über einen Neger Namens Fred Grai, der cmes verbrecheri.chea Angriffs auf ein zwölfjähriges Mäd? chen überführt wurde, ein Urtheil aus-' gesprochen, das auf neun Monate Ge fängniß lautet, wozu nach Ablauf von zwei, Wochen $0 Knuten biebe und nach Ablauf von sechs Monaten abermalige L0 Knütenhiebe kommen sollen.

Voni lande. ÄüS London wird geschrieben: .Die große Pfeife der Koni-gin-ist außer Dienst gesetzt. .Die Königin hat das Rauchen aufgegeben,konnte, man jüngst in einem bekannten englischen Blatte lesen, und der dieser Redeweise, Unkundige konnte sich kaum eineS Staunens erwehren. , vollends wenn er veiter laS: und die Hundertk von Centnern Tabaks aller Sorten die alljährlich in dieser Pfeife vergeudet wurde! sollen von nun ab verkauft werden." Wie wenig auch die K önigi von England, thatsächlich in der Verwattunz der LandeSgeschäste mitzureden hat. so geschieht doch alles in ihrem Namen und dieser ud in England vielfach gebraucht, wo wir einfach .der Staat" sagen würden. So heißt eö. wenn von Staatswegen gegen Jemand ein Proceß angestrengt wird, die Köni am thut ei. und : wenn Einer bei der Grenzüberschreitung etwaigen Zchmugglergelüsten freien' Lauf läßt, so heißt es : .Erdetrügt die Königin." Das geschieht nun in . England, wo fast Alles' zollfrei eingeführt werden kann, außer Tabak, Cigarren, Spiritussen und dergleichen zum - Lebensunterhalt nicht unbedingt nothwendigen Dingen, auf die dann'eir. um so höherer Zoll gesetzt ist, mit die sen Gegenständen auch in um so höherem Grade. Zumal an Tabak und Eigarren sollen Denen, die .die Königin zu betrugen? versuchen, alljährlich v:el Centner abgenommen werden, die bisö läng von Seiten der Zollbehörden auft gebrannt worden sind, aber nicht etwa in ihren Pfeifen wenigstens bat das Publikum - davon nichts .erfahren noch auch in irgend Jemänds Pfeife, sondern .auf dem Altar des Vaterlan des" in diesem Falle auf einer Art Küchenherd,, oder wie der Ausdruck dafür längst gang und gebe war: in the Queen'a pipe. Von nun ab soll aber solcher Verschwendung Einhalt gethan und d!e beschlagnahmten Tabaksmasfen sollen zum Besten einer mildthätigen Anstalt verkauft werden, so daß alsö die .Pfe fe der Königin" allerdings außer Dienst, gesetzt worden ist. 'Wie der .Pester Lloyd" mittheilt, fand ein armer Lumpenfammler, Namens Johann Polacsek, auf dem städtischen Kehrichtablagerungs-' playe einen großen Laib Brod; er wun derte sich nicht wenig über den seltenen Fund,' doch ' nahm er schließlich das Brod mit nach Hause. Infolge ander! weitiger Beschäftigung kam Polacsek erst zwei Tage später dazu, den Inhalt des BrodlaideS zu untersuchen, welcher ihm wegen seiner außergewöhnlichen Schwere; aussiel. . . Zu einem nicht geringen. Schrecken entdeckte, er in dem Brode' eiazebacken den zerstückelten Leichnam' kineä neugeborenen Kindes männlichen Geschlechts. Er theilte den Fall , sofort, , der. Polizei m t und die' Untersuchung ergab, daß daS Kind" vorerst zerstückelt und gebra .. . . jn-'.-"rr. ren, iooann aoer m eine xcigmaije gewickelt und letztere gebacken' wurde. Von der Leiche fehlen die unteren Ex tremitäten' . und ein Schädelsegment. Die Teigmasse ist ein sogenannter .Bretzen"Teig. wie solcher zur Verfertigung'vön B:etz:n benützt wird: Der betreffende Kehricht war von dem.Kut' scherPeter- KooarS, welcher bei der, mit der Kehrichtausfuhr betrauten . Firma Somzgyi . Brandstätte? bedienstet .ist, Vormittags abgelagert worden. Kovärs pflegt bestimmte Gassen iü der -Josef-stqdt mit seinem Wagen zu passtren; er .weiß , sich nun Lenäu zu erinnern, daß ihm bei der 'Entleerung eines Kehricht kistchenS,' das " ihm ÄuS einemHause in der Perlhuhngasse von. einer Dienst .rnagd . übergeben wurde,ein größerer , Gegenstand auffiel welcher Mit ,dumv'! sein Schall über die 'Bretterverkleidung des Kehrichtwigens kollerte; doch kümmerke er sich damals nicht weiter um die Sache. Es ist unter solchen Umstanden begründete Aussicht vorhanden, daß es gelingen werde, die KindeSmörderi zu entdecken und dieselbe ihrer wo hlver dienten Strafe zuzuführen. " - , j,;. t- f.. 1 ' !!! , ,,, ,, - In einer lesenswerthe Schrift .Da deutle Ofsicicrthum unt die Zeitströmungen" erzählt der Ver. I: '." s . ''" m t , :' sazier, wenerarmazor Paut v. vazmior. als Zeugniß für die' knarrige Derbheit der Generale der Befreiung ? krieg c fc l gende Geschichte: ..DaS yorksche Corps geht .'innr : Angriff, vor. In . gleiche, Höhe avanciren die Brigaden Bordell lund. Katzeler. Die Brigaden .haben weithin" 'sichtbare - MarschrichtungSpun sie. Auf einmal weicht bxe Bri gade Borstell im! veiter nach rechts ab, die vrieade Katzeler i.n ihrem Box.

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Herr Tintenspion, bestell' Er mir wörtlich, was der Katzeler ge sagt hat." .Wörtlich. Herr General ?" .Natürlich. wM mirs ausgebeten haben." .Der Herr General sagten: Wenn das Marmelthier, der Borstell, den Sumpf vor meiner Front nicht sehen kann, dann hat er mehr Dreck in den Augen, als wir an den Ztiebeln." .Na also", lachte Borstell, das sieht meinem Freunde Katzeler ähnlich." fDer Friedensrichter in Beauregard bei Paris nahm in einem Landhause eine Pfändung vor. Als die gerichtlich: Hanslung beendet war. wurden überall die Siegel ange legt und die Leute entfernten sich. Plötz lich hörte man auS dem Hause klägliches Miauen. Die große, weiße Hauskatze war mit gepfändet worden und könnte, ohne Verstoß gegen die Gesetze, nicht herausgelassen werden. Niemand wollte sich dieser strällichen Handlung schuldig machen. Man holte also den Friedens richter. doch auch dieser erklärte, daß er eigenmächtig -nichts verfügen -könne, uns so wurde in höchster Noth an den Tribunalspräfidenten nach Pari? telegrapdirt. der die 'Wegnahme der Siegel auf die Dauer von einer Minute gestat tete. Die Befreiung der Katze hat an Taren zweihundert Franke gekostet, die durch eine Sammlung der Nachbarn aufgebracht wurden.. ' - Während des zweiten Actes von Richard 'Wagner's .Wall küre" im Tea:ro Regio zu Turin wurde am Silvesterabend das zur Ver Wendung kommende Pferd Brunhildeas scheu und konnte trotz prompter Ässistenz nicht beruhigt we.den. Im . Theater entstand, da das Publikum sürchtete, das Pferd wrde in'S Parterre sprin gen, eine kleine Panik, welche sich steigerte, als der Kapellmeister die Musik unterbrechen ließ. ;xn Glücke konnte das Pferd schließlich beruhigt werden, bevor die Panik ernste Dimensionen an genommen hatte. . e r Äarg oe S ,P a piteS Innccenz lli., des großen Äirchenfürsten, dessen sterbliche Reste vor drei Jahren aus Perugia nach Rom gebracht und in einer provisorischen Gruft der Kirche San Giovanni im Lateran niedecgelegt wurden, ist kürzlich Abends in das vom Papste Leo. XIII. dort sür seine Vorgänger errichtete ' Mausoleum übergeführt worden. Das Mausoleum siebt rechts vom Seitenemgange der Kirche. Der Papst ist aus dem Sar kovhage liegend dargestellt. In der Mische sind drei Basreliefs angebracht: in der Mttte Christus, rechts und links von ihm die Heiligen Franciscutz und DvminicuS. deren klösterliche' Orden mihrend' seiner -Regierung, und .unter seiner Förderung in's Leben getreten. Zu beidrn Senen der. Nische sind di ?tanbilder der Weisheit und der Reltgicn oufzesteUt. ' . Ein Gauner großen AtilS Namens Gompertz ist in Bordeaux 'serhaftet worden. Im Jahre 1 869 war er Secretar des Dn ectorS der Tramva'as in Paris. Er mußte diese Stel !ung, man weiß nicht auö welchem Srunde. verlassen. Darauf begab er iich noch RuLlaud. in der Hoffnung, seiit Talente in Zt. Petersburg 'ausnützen zu können, Auf der Eisenbahn machte ; :r die Bekanntichatt emer ruwichen Da, ne, einer Madame Kahan, der Gattin zines Kaufmanns in Zt. Petersburg. Obwohl buckeliger Gestalt, gewann er )ie Zuneigung der Dame, da er sich als Sraf vorgestellt hatte.. In St..PeterS' urg füdrte sie ihn in ihre Familie ein nd gab ihn' ihrem Töchterchen zum Lehrer. . Im letzten August mußte sich err Kahan fallet .erklären.. Gompertz 'azte semer Gattin: .Nettea Sie wenighM" Ihr be r iches Grundstück, ln -chandau bei Dceöden. 'Treten Sie .'s mir durch' einen Scheinerkauf ab. z)a, meine Hände gelegt, wird ieS ! denen drer GUuwgee . entgeden." Frau fcshan 'hätte' d:e , Schwaches !!!HreMin villiz'ung ' zu geben.' tzer' Act wurde im August aufgesetzt. ' Das,!lBesitz' chum hatte einen Wert, von über 100, )00. Mark. : Go:noertz verließ foiort St!, PeterSburUAMVerklalteA virklichen Besitzer der Villa, er reiste each Zchandau und verkau'te d!?rt alleS Silberzeug, Bilder- und Möb.'l. Er Z0 g a u s $ d ie sem Verkau fe UN g eiadr 1 5 , yjO Mark. Im Ganzen belief sich die Unterschlagung also auf Mark. DannM gor jeder Gefahr sicher gläubtn ' Iran Sahan eilte ihm jedoch dsithin' tch end durch einen Zsfall entdeckte sie d?) öauner. dessen Verhaftnnz sie sofort t verkstelligte. . tS:,Sl ,, . 1 G ! ,h .i.r , .;;! t,,!;?1": Meerschaumpfcifen,1anedei:.W Pfeifen, Ctgarienspien , ete.MtDW Macho, No. 199 Oft ashitcn Cim

Eifcttbahn- Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzNge. im Union Depot. Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzuz ...... Expreö Expreß Accomodation .... Erpreß 7 30 it m 100 4(x) 7 in .1100 3 30 4 15 10 00 2 50 , 5 30 7 45 Ptn Vm ?tta Rm ?!m Tan Nm Expreß Ankunft Expreß . . . Expreß. ..... Accomodation Expreß Schnellzug . . . Sl M Vm Vn, Vm m Accomavation . . . . Cleveland, Cincinnati, Chicago und v St. Louis. Indianapolis und Cleveland Abgang Expreß. . . . Division. .. 6 30Vm - Ekpreg ' 5P& Limited (?r?reß... . Expreß.. Ankunft ExHreß Expttß . . .... . Limited Expreß. . . . Expreß Expreß 9 35 Vm ..ll 45 Bitt 3L0Nm 4SNm .. 7 00Lm ..11 10Vm ..ll W Vm OONm .10 50NM Et. LouiS Division. Abgang Expreß . ........... 7 30? Limited Expreß . 12 03 Nm Expreß.... 5 20 9hn Expreß, tägkich 10 I Nm Ankunft Expreß taglich 3 20 Vm Expreß 9 25 Vm Limited Expreß 2 k5 Vm Expreß 20Vm Chicago und Eincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 55 Vm Accomodation täglich .. 7 05 Vm Accomodation 10 55 Vm Postzug . . . . . ........ 300 Nch Accomsd. (nurSsnntagS). SOO Nm Accomodation 45 Am Ankunft- Rushville Accomodation.10 35 Vm Postzug U 50 Vm Jnd'pls Ace. (nur Sonnt.).12 35 Nm Accomodation 5 00 Nm Accomodation 10 45 Nm Schnellzug 12 15 Nm Chicago und Eincinnati Division westlich, Abgang Accomodation 7 10 Vm Schnell-Post I2 01R,n Lafayette Accomadation..., k 15 Nm Schnellzug 12 30 Vm Ankunft Schnellzug 3 20 Vm Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 50 Nm Accomodation 15 Rm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 45 Vm Expreß 12 03 Nm Danville Accomodation 5 05 Nnt Expreß 10 52 Nm AnkunftExpreß 3 15 Vm Danville Accomodation 10 40 Vm Erpreß 2 40 91m Expreß 6 35 Nm Peoria Division östlich. Abgang Erpreß 3 35 Vm Accomodation. 5 30S . H iirj Expreß 305N Ankunft Expreß ll 45 Vm Accomodation SOOVM Expreß... .:..l0 30Nrn Lake Srie und Western. Abgang Expreß Expreß 7 15 Vm 1 20 Nm 7 00 Ant 11 10 Nm - Erpreß.. Schnell Ervreb.. Ankunft SchnellEx?reß . . Expreß Expreß Expreß 3 20VM ..1030 Vm .. 2 SO Nm .. 6 20NM Pittsburg, Einciynati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 Columbus Accomodatton.. . 9 Expreß 3 Nichmond Accomodation. . . 4 Expreß 5 Ankunft Nichmond Accomodation 9 Schnellzug 11 Expreß 12 Accomodation 3 Expreß 6 Expreß 9 ITitA 00 Vm 00 Nm 00 Nm 30 Nm 00 Vm 40 Vm 50 Nm 45 Nm 50 Nm 00 Am Chicago Division via Kokomo. Abgang Expreß.. ...11 05 Vm - Expreß U 30 Nm Ankunft Expreß S30VM Expreß 3 45 Nm Louisville Division." Abgang Expreß S 40 Vm LouisviLeÄceomodation... SOOVm Schnellzug. . . 3 55 Nm Accomodation 4 31 Nm Ankunft-Accomödalion 1025 Vm Schnellzug IlOOVm Accomodation 00 Nm Spezial taglich ....lOSORm Eincinnati, Hamilton und JndianaPoliS. Abgang Expreß 3 55 Vm Cineinnati Accomodotlsn . . 10 45 Vm Expreß 3 00 Nm Expreß 3 30 Nm Expreß 6 30 Nm Ankunft Accomodation 9 15 Vm Expreß 11 15 Vm Expreß..... 7 45 Nm . Expreß i . 10 55 Nm , Erpreß ......... ... ..... 12 35 Vm Indianapolis und VincenneS. Abgang-Expreß . . . '. . 7 30Wm VincenneS Aceamkattn - A Ist Ankunft VincenneS Accomodationll 00 Nm ,.. 1 . t .F. i I, U. c - ,(!! -i! . m . . .... tß IAI jilll li r. tnx atm Eincinnati, Wabafh und Michigan. AbgangExpreß . . . ...I 30 Vm "" Expreß .'......v.'!., .::.ll 45 Vm irs Expreß'?'. . e.ch 6 45 Nm Ankunft Expreß.. . . 1 1 10 Vm ffnr( ! " - 4 PL iVk Wh, .s Expreß ftf-!., m, b ,1 Wf ' w m !,!,' ., : ,1t;'.,";: rni. : - -"i-Ht,.-,, j-, i;ii!jt;frs fc lOSORm Indianapolis, Decatur und Western. ÄöWExpreVKL!Z AttöModation :. 4 209?rn mß e$naGpnl.: llwNm Ankunft Dchnell Expreß . . . . .. ... 3 30 23 rn . OccomsdstlSA ... ... v. . . 10 10 Wm Expreß .';.r!i;:,;:!!..;',:i:'4 43 Vm LomLdille, Nev Many und Chicago. llNecch ' A V ij 4. n....LO.Vm um- ,.. f 5 m nt - . !- i i - . 4 30 Nm i: 1" - mm ! -I4" f ff V k l.r it h, Aum, T. .! t. vtvnJ. vO-t. )cl. UfbrrduH(w 1. kf , . 'n 1 1 . J. OBik. m d ik. wrk and fcnniti krNr r, l.r. b.-. ,? , si lvit ,4 ' f-,1!, ? - , ... -."i. , , , .... , 0T4.I th' tiia. I 1PT i Wr-: '''!' ( vü!i!iJ" ' ' ;:,;; :i',:l.iinr wnkiww - , - t?;: ,..W 4 rn 3r ). i ..r n o. ittOCj.tL.jrnL. 1

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C,rwüne ist daS einzige Blatt in Jndiana, welches die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Als Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie unentwegt für Freiheit. Recht auf allen Gebieten deS Lebens. Die Arbeit deS Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zur niederdrückenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sellte eS als moralische Pflicht empfinden Leser der Inhiana Tribüne zu sein. DaS reichhaltige Sonntags - Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden Lesestoffes. Der Abonnements - Preis der täglichen Tribüne ist 12c, " deS SonrchigSblattS Qc, , i ' lil . '' ."' '' bei'Zer zusarnrnen 13 5tS., per Woche , oder Z CtS. per Monat. ' ;.f i ' ' t ... " . - '"' Durch die' Post versandt,' kostet daS Tageblatt HZ, das SonntagSblätt 92 per Jahr, beide zusammen v HU in Vorausbezahlung. MMfuchen - ß aller Art werden rasch und billig auZs geführter?!, Ifl- - . Eintrittskarten, Quittungen. (?onNitutionen, ,u I UtZk iX s K !! Rechnungen, Sitöä(i$t&H$u WG - Wl;u!';i'l jl.'j, iiiMjitlj .'-"'Iiij! Oriesköpse, Zirkulare, Mfimf' v ' Vrogramrne u. s. ?. ,;.:! für Geschäftsleute und Vereine werden geschmackvoll ausgeführt. 1 1 - jmi$ . - ? : ;":-;;ii::ii , ;; . ; ,! -, r'-'VJii 'H Vft-W ' jt .'i'Ä-iH:.!? ? -, - i ;. . r r . , n . a ! i k i ) V, k r r v ... --;.-