Indiana Tribüne, Volume 15, Number 129, Indianapolis, Marion County, 27 January 1892 — Page 1
. o 00 - - - AO o VfC svo x CS Af sH V y iy w v v w O KV V Jahrgang 15. Office : No. 130 Oft Marhland Straße. No. im. Indianapolis, Indiana, Mittwoch, den 27. Zanuar 892.
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Editorielles.
Der Präsident hat dem Kongreß gestern eine Botschaft zugeschickt, welche eine Darstellung der zwischen den Ver. Staaten und Chili obschwebenden Streitfrage enthält, und welcher die ganze diplomatische Korrespondenz in der Angelegenheit beigefügt war. DieS geschah, weil der Präsident alle Mittel der Diplomatie für erschöpft hält und auf Grund der Verfassung der Kongreß allein das Recht hat, Krieg zu erklären. Inzwischen ist die Sache vielleicht überflüssig geworden, denn eine Nachricht aus Santiago meldet, daß Chili bereit sei, in allen wesent lichen Punkten nachzugeben. Der Streit entstand ursprünglich aus einer Schlägerei, in welche Matro fen des amerikanischen Kriegsschiffes Baltimore", welches im Hafen von Valparaiso vor Anker lag, verwickelt waren. Die chilenische Regierung faßte . die Sache als eine gewöhnliche Prügelei auf, in Washington aber faßte man sie als einen Akt der Feindseligkeit gegen die Ver. Staaten auf. weil die Matrofen ihre Uniform trugen, weil dies den Angriff auf sie ver ursacht haben sollte, und weil die Polizei von Valparaiso angeblich die Matrosen mißhandelte. Daß in Ehili eine feindselige Stimmung gegen die Ver. Staaten herrschte ist sicher. Die Ursache derselben ist in der Weigerung der amerikanischen Re gierung zu suchen, die Kongreß-Re-gierung anzuerkennen, ehe sie fest begründet war, in dem Ztata-Vorfall und in der. unwahren Angabe, daß Admiral Brown den Spion für Balmaceda gemacht hat. LejtereS ist eine gänzlich unwabre Behauptung. Die Regierung der Kongreßpartei konnte von unserer Regierung allerdings nicht anerkannt werden, weil sie nicht äe facto im Besihe der Regierungsgewalt war und somit war es nach dem Völkerrechte auch ganz in der Ordnung, die Itata zurückzuhalten, weil sie Kontrebande an Bord hatte. Der Scsandte lZgan hat sich in GHKi sehr unbeliebt gemacht. Wir vermo gen im Augenblick nicht zu sagen, ob diese Unbeliebtheit gerechtfertigt ist, oder nicht, aber sicher ist, daßwenn Egan in Chili eine.person injjrata geworden ist, (5hili das Recht hat, ohne Weitere? seine Abberufung zu derlangen. ajic Zber. laalen baden au schon mehrmals die Abberufung auswartiger Gesandten verlangt, so erst ganz kürzlich die des englischen Gesandten. Egan hat den chilenischen Flüchtlingen, d. h. den Anhängern des Bai maceda Asyl in der amerikanischen Ge sandtschaft gewährt. Senator Hen derfon von Missouri sagt dazu : Wir haben kein Recht, uns in die inneren Angelegenheiten einer anderen Nation zu mischen, und die Hauser unserer auswärtige,Vertreter zu Zufluchtstatten für Verletze? der Gesetze derselben zu machen, ist eine weit größere Beleidigung für uns, als die Unthaten eines Pöbelhausens sur uns sein können. Nur in Barbaren- und heidnischen Staaten wird noch das Asylrecht beansprucht. Dies in (5hili zu thun, heißt die lZhilenen zu Barbaren stempeln" Nehmen wir einmal an, daß wahrend unseres Bürgerkrieges der engli schc oder französische Gesandte in Washington Äeff. DaviS, 'Jacob Thompson, 3ubal B. Early oder Gen. Beauregard Obdach und Schuh gewahrt hätten, wie lange wöhl niiirde daS HauS oder die Person dieses Gesandten geachtet worden sein V Besagter Senator zieht auch einen Vergleich zwischen dem Verhalten der chilenischen Regierung in dieser Sache und dem unserer Regierung in der
New Orleanser Angelegenheit und fügt hinzu : Als Ftatten eine sofortige Abbitte wegen der lZrmsrdung seiner Unter' thanen in New Orleans verlangte, erklärte unser Staatssekretär, ' er würde sich dazu nicht treiben lassen, bis die Thatsachen festgestellt seien. Bis heute aber ifi deßwegen noch keine Entschuldigung, keine Entschädigung oder Versicherung für die-Zukunft erfolgt. Sind wir so wenig christlich, daß wir anderen verweigern, was , wir. vor ihnen nöthigen fall erzwingen wol len 5v ',. . :. ' '-Mf Nun hat im Laufe der diplomatischen Unterhandlungen ChiZi allerdings !5,,!d,,.Äch,, : t .. r !
eine Sprache geführt, welche nicht in Ordnung war. Ein Zirkular, welches der chilenische Minister Matta an alle Vertreter Chilis im Auslande richtete, war in der That beleidigend, es wird
darin die Regierung der Ver. Staaten geradezu der Unaufrichtigkeit beschuldigt, und daß letere unter allen Um ständen darauf besteht, daß jenes Zir kular zurückgezogen und die Aeußerun gen widerrufen werden, ist wohl ganz in der Ordnung. ' Und es scheint ferner eine unbestrit tene Thatsache zu sein, daß die Ge sandschaften anderer Mächte, die Eng lands ausgenommen, den Anhängern Balmaeedas ebenfalls Asyl gewährten, ohne daß die chilenische Regierung oder die Polizeibehörden von Valparaiso sie im Geringsten belästigten. Es ist ferner zu bemerken, daß der Gesandte Egan bei der Inauguration der neuen Regierung sich nicht einfand. Allerdings war damals das beleidigende Zirkular Matta's schon veröffentlicht worden, aber die Stimmung'wurde dadurch noch mehr erbittert, und zwar derart, daß die chilenische Regierung die Abberufung Egans verlangte. Da in dem Ultimatum vom 4. 3an. mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen gedroht wurde, falls Ehili jenes beleidigende Zirkular nicht zurücknimmt, so hat die Abberufung Egans allerdings einstweilen keinen Zweck. Erfolgt abcr die Rücknahme von Seiten Ehilis, so wird die Regierung gut thun, Egan sofort abzuberu fen, denn dann dürfte sich die Sache, welche offenbar ganz unnöthiger Weise aufgebauscht wurde, schnell beilegen lassen, denn eine unparteiische Untersuchung jener Matrosenschlägcrei dürfte wohl möglich sein. - Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana : Wärmeres, schönes Wetter. Die Stritfrage mir E h i l i. Washington, 26. Jan. Die neueste Wendung in der chilenischen Frage auf Grund der heute früh eingetroffenen Depeschen aus Santiago war heute fast ausschließlich Gegenstand des Gesprächs unter den Mitglikdern des Kongresses. Allgemein herrschte ein Gefühl der Erleichterung darüber, daß jetzt eine friedliche Lösung der Streitfrage in Aussicht sei und die Ansicht ging allgemein dahin, wenn die Depesche richtig fei. so enthalte sie Alles, was die Ver. Staaten verlangen könnten. Heute erhielt die Regierung eine lange Depesche vom Gesandten Egan, wonach sich die chilenische Regierung erboten hatte, alle bestehenden Streitfragen mit den Ver. Staaten zu begleichen. Die Depesche bestätigt jene heute früh von der Associirten Presse gemeldete diesbezügliche Nachricht und berichtet ferner, daß die chilenische Regierung den seitens der Ver. Staaten betreffs des Asylrechts eingenommenen Standpunkt anerkennt. Die Depesche wird zweifellos vom Präsidenten in einigen Tagen dem Kongreß mitgetheilt werden. Die Sitzung des Kabinets begann heute Vormittag um halb Zwölf und beschäftigte sich ausschließlich mit der chilenischen Frage. Außer den Sekrejären Elkins. uud Foster, welche in New Io'rk, resp. Ft.Monroc, Vq..sind, waren alle Mitglieder zugegen. Bald nach Beginn der Titzung brachte ein Bote des Staatsdepartements ea. ein Dutzend Exemplare der dem Kongreß unterbreiteten Korrespondenz mit Ehili nach dem Weißen Haufe. Die Sitzung dauerte zwei Stunden, doch war nach Schluß derselben von den Mitgliedern nichts über die gejlogenen Verhandlungen zu erfahren. Ausland. Das Elend im Zarenreiche. London, 26. Jan. Nach Berich. ten ans St. Petersburg sind Tausende von lungernden Landleuten in den von der Hungersnoth heimgesuchten Provinzen nach Sibirien in der Hoffnung ausgewandert, dort ihre Lage zu der bessern. Am Samstag trafen 500 derselben, welche nach Tgbolßk wollen , in Ticomeö, 120 Meilen don dort, in halb verhungertem, Zustande ein und
seitdem kommen täglich mehr dort an, ': '. 5'... :,.-:!'' "::"! fr' 'i ,' ' :' i!:!-1i,.,:;lcf :!:'"-:
so daß jetzt 14,000 mittel- und hilflose Menschen dort find, deren' Elend jeder
Beschreibung spottet. Sie sind in of fenen Schuppen untergebracht, um we nigsten gegen Schnee geschützt zu sein. Unter ihnen richten TyphuS und Schar lachsieber große Verheerungen an, ohne daß die wenigen Aerzte des OrteS oder die mildthätig gesinnten Einwohneretwas. dagegen thun rönnen. ' Die. j&ti chen werden -nicht znehr einzeln beerdigt, da sie in wenigen "Stunden nach dem Tode steif gefroren sind. Sie werden einfach auf.Karren geladen 'und dann auf dem Friedhof. in eine gemeinsak Grube geworfen, ohne daß die zahs reichen Priester des OrteS sich' um. sie - - " . '" rummern. x Tie K 5 i v , i n I?. nt ana. " ' r.r " . t . r "Tf, t. -.Ä Ber li n, 26. Jan. Prinz Heln rich von Preußen, Bruder, deS Kaisers, welcher an der Grippe erkrankt ist, befindet sich auf dem Wege, der Besserung. - ' ' Pari, 26. Jan. Alle hiesigen Hospitäler sind derartig mit Patienten an oer rtppe uverkuur, vad keine mehr aufgenommen werden können und die Munizipalbehörden genöthigt waren, die Regierung um Ueberlassunz der leeren Kasernen als NothfallsHospitäler zu ersuchen. ' 3n Folge der Grippe hat hier in voriger Woche die Sterblichkeit ' um 700 zugenommen. München, 2. Jan. Die Herzogin Ludovica, Wittwe deS Herzogs Maximilian und Mutter der Kaiserin von Oesterreich und deS als' Augenarzt berühmten Herzogs Karl Theodor von Bayern, welcher daS Haupt dcS herzoglichen Hanfes WittelSbach war. starb heute hier an der Grippe. London, 26. Jan. 3n voriger Woche sind bier 506 Menschen an der Grippe gestorben und die allgemeine Sterblichkeit zeigt eine weitere Zunähme. ' , , i Englische Preß st i m m e N. L o n d a n , 26. Januar. In? einem Artikel mit der Ueberschrift : Ein irischer Boß" alS Diplomat", sagt die St. James Gazette" : Es liegt kein vernünftiger Grund vor, warum die Ver. Staaten ihrem kleinen Nachbar Ehili die Schuld zuschieben sollten. Die Zugestandnisse Ehlli's in der Hauptsrage, nehmen den Ver. Staaten alle Berechtigung für ihr brüskes Auftreten. Zweifellos können sie, wenn sie wollen, Rußland's Vorgehen gegen Bulgarien nachahmen. Ihnen kann kein Dreibund Halt gebieten und wenn eS so kommt, so melden wir wissen, daß die große unwissende Demokratie ebenso anmaßend und frech sein kann, wie der große halbasiatische Despot is mu5. " Die preußische S ch u ! ü Ji la g e. Berlin, 26. Jan. Infolge der Meinungsverschiedenheiten . zwischen dem Finanzminister Miguel und, dem Kanzler von Eaprivi wegen der Be stimmungen der Schulvorlage hat jener um seine Entlassung nachgesucht. ' Der Kaiser aber gewährte sie nicht und forderte ihn aus, das Ergebniß der Berathung deS Ausschusses für die Vorläge im Abgeordnetenhause abzuwarten. Der Kaiser kam am Samstag Abend ganz unerwartet nach dem Hause deS Kultusministers von Zedlitz-Trützsch-ler und lskß dje Hexren Wquel,Douglaß und Bendfr zu einer Berathung holen, welche bis nach Akittmacht dauerte. Die Folge davon, war) daß Miquel zusagte, hiS nach Vorberathung der Schulvorlage ln der Kom Mission deS Abgeordnetenhauses im Amte zu bleiben. Wie eS heißt, mochte htt- Kaiser die Vorlage nicht trotz derNationälliberalen durchdrücken, ebensowenig aber auch auf seinen Mtk lingsplan : verzichten.' i,v ,, OStssSnachtiSten. . - , .,; .i ' i ii . t '. r . , Angekommen in : ; - ?kew A o r f ;? ,Aller" von Are MfN. " - ' :;S tt rtini ox i f, Zaandam ' dyn Rotterdam. ' :. j Qü eenSto ton: Teutonic" von New Sork, Jndiana".-von Philadel phia.' ' ' -' London; Signalisirt, America",
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Hiesiges. Wlsbard Manker.
Der ärztliche Verein hatte gestern Abend eine Versammlnng, in welcher der Fall LangS,'welcher während einer Operation an. 'den .Wirkungen deS ChkokoformS 'staro, besprochen wurde. Der Fall, erzeugte untrer den .Aerzten einige Erregung, )veil der Coroner ge gen den Hospitalarzt Dr. Wishard in Verbindung mit der Sache einen. Tadel aus sprach. ' . Dr.. Wishard legte gestern Abend den Fall .iy seinen Einzelnheiten vor. Der Kranke ' war vorher genau untersucht worden, Herz und Lungen waren in Ordnung und nichts deutete an, daß. in 'der Anwendung von Chlors form' irgend welche Gefahr lag. Txotz dem trat der Tod ein nachdem Lang nur. eine kleine Dosis eingeathmet hatte, . Der Tod muß nach der Ansicht deS Dr. Wishard die Folge einer Idiosynkrasie gewesen sein, welche nicht vorher zu entdecken war. Die Auseinandersetzung Dr. WishardS wurde .mit Heifall aufgenommen, eine Diskussion folgte, welche von Dr. Panzer eröffnet wurde' und an der sich mehrere der anwesenden Aerzte bethei ligten, worauf Resolutionen angenom men wurden, in denen Dr.' Wishard älS ' ein fähiger Arzt bezeichnet 'wird, der volles Vertrauen verdiene, und in denen die Gesellschaft ihr Bedauern darüber auSspricht, daß der Coroner sich herausnahm über einen Eollegen zu richten, mit dem er persönlich verfeindet war und daß es für ihn Passend gewesen wäre, die Untersuchung von einer vorurtheilSlosen Person vornehmen zu lassen. DaS Verfahren deS Eoroners sei nicht zu rechtfertigen, weil eS geeignet sei, einen Unschuld!gen, zu schädigen und das Amt in Verruf zu bringen. Wegen Nothzucht verbastet. Bor einiger Zeit war Berry RogerS von Frau Sarah EadS auf Veranlassuna ihrer Tochter Llzzie Diron beim Friedensrichter. Alford verklagt worden, und. zwar wen er, die Beranlassung sein sollte, daß Linie, ein 16jähriges Madchen, sich in anderen Umständen befand. Heute' hat nun, nachdem die Klage aus dem Friedensgericht zurückgezogen, Frau Eads auf Lizzie'S Aussagen hin einen Haftbefehl gegen RogerS wegen Nothzucht ausstellen lassen. Demzufolge ist dieser verhaftet worden. Frau EadS ist beS ManneS Schwiegermutter, mit welcher er häusig Streit gehabt haben soll. ' ' . in ECT 3ohn Duslar, der wegen ÄuSgebenS eine? falschen Silberdollars verhaftet worden war, wurde gestern vom Commlssar Van Buren von der Anklage entlastet. - . Walter .Witde. ber ' Mann. den unsere ' Polizei vor Weihnächten als gemeingefährlich festhielt, aber wieder laufen lassen mußte, ist zu Lin coln, Neb.,'wegen Ladendiebstahls verhaftet.'wörden. . 7" Vergebene Liebesmühe, kann mann den Versuch der Einbrecher nennen, welche den Geldschrank deS LumpenhandlerS Mark tn der Sud Pennsylvania Straße ausbrechen wollten. Geld konnten sie doch nicht erbeuten. tX7 Einen sehr praktischen und nützlichen Kalender hat der Sentinel" herausgegeben. Derselbe enthält eine ganze Menge . werthvoller politischer u.nd ftatjstjscherMitthkttungen und kann als ein nützliches Nachschlagebüch'bezeichnet Werder. - t v Holz: und SSleser:Gesise, v ' (Mantcli.) Cato City ÖTONE FILTERS, (Wasserbehälter.) , - s . . EiSschräuke und 6 ls listen i " " ' : ' ' S-. ' " ' , tn grögter uahl unl zu ten bligften Preise ei - " M3M ß r. .,. FEI,!X BONOWSEI, f (-" , 1 ':- ; l Süd öslnwnrs Bit. m m sowie die besten Würste stets an Hand. flllUUtr cn Joh Ö. Cleufer. ff-- -4!i;:!i"!IUn; & 9j$$g
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