Indiana Tribüne, Volume 15, Number 128, Indianapolis, Marion County, 26 January 1892 — Page 1

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fy X c " A 7 s Cs. AN Cs O A 00 AC W O K sVf 'ii iii w i rit l IV y w V 0 w y y y v Jahrgang 15. Office: No. 130 Qst Marhland Straße. v.v , ? G Indianapolis, Indiana, Dienstag, den 26. Zanuar S2.

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$300,000. 40,000. Editorielles. 3m Nationalrath zu Bern ist ein Antrag angenommen worden, welcher dabin lautet : Der Bundesrath wird eingeladen, zu untersuchen und darüber zu berichten, ob nicht durch gesetzliche Bestimmungen das in Artikel 56 derBundeSVerfassung ausgesprochene Recht der freien Vereinigung der Bürger derart geschützt werden könne und zu schützen sei, daß die thatsachliche Ausübung dieses Rechtes innerhalb der verfas sungsrechtlichen Schranken Jedem möglich ist und jede Beeinträchtigung derselben gegenüber wirthschaftlich abhangigen Personen der Bestrafung unterliegt." Der Antragsteller motivirte seinen Antrag in längerer Rede. Er wies nach, wie in den Lohnkampfen zwischen Unternehmern und Arbeitern der Schweiz da? Recht der freien Bereinigung, das von staatlichen Organen in der Schweiz nicht mehr gefährdet wird, doch für die Arbeiter völlig illusorisch gemacht worden ist. So wurden die Uhrenarbeiter von Salzach entlassen, weil dieselben einen Verband gründeten z .desgleichen haben die Züricher Schlossermeister sich verabredet, keinen Arbeiter anzustellen, der dem Fachverein der Schlosser angehört ; in Ober bürg beim Gießerfachverein und im Wykenthal im Aargau kamen ganz ahnliche Dinge vor. Nun ist in diesen Dingen absolut nichts NeueS. ös ist damit in der Schweiz nicht anders, wie bei uns in Amerika und es ist in Amerika nicht anders als in Deutschland oder England, oder sonstwo. ' Und wenn der BundeSrath den Antrag auszuführen versucht, so wird er ohne Zweifel zu dem Schlüsse gelangen, daß da nichts zu machen sei. Denn das ist das Eigenthümliche der gegenwärtigen Situation, daß die Unfreiheit der Nichtbesitzenden gerade in der ausgedehnten' politischen Freiheit ihren größten Schutz hat. Selbst im politisch sreiesten Staate gilt der Rechtsgrundfatz deS sogenannten freien Arbeitskontraktes und, vielleicht von der Einführung von Kündigungensten abgesehen, kann gerade, der politisch freie Staat keinen Anhaltpunkt für gesetzliches Einschreiten finden, um Bestimmungen zu- treffen, welche den Arbeitgeber in seinem Rechte der Anstellung und Entlassung von Arbeitern beschränken. Darin liegt ja gerade der große Unterschied zwischen der Unfrei heit der unteren Klassen von früher und der von heute, daß früher diese Unfreiheit gesetzlich bestimmt war, daß sie ti heute aber nicht ist. Der recht liche StatuS deS Sklaven sowohl, wie des Hörigen war genau festgestellt. die Frohnden und Roboten der Bauern dem Feudalbesitzer gegenüber waren gesetzlich bestimmt, das Institut der Zünfte hatte seine gesetzlichen Be ftimmungen. Der Arbeiter von heute dagegen ist theoretisch frei, dem Ar beitgeber , politisch als Staatsbürger gleich gestellt. Seine Unfreiheit geht aus. der selbststandigen Wirkung der ökonomischen Verhaltnisse hervor und ist Ikelne gesetzlich bestimmte Und die se5 Verhältniß lt das gleiche in allen Lände rn,' i .1 w e lch e d i e 'm 0 d erne Kultur mtt:4hey tauschmethode Eingang gefunden

gleichviel was die politische Regierungsform ist. Ja, je mehr individuelle Bewegungsfreiheit die politische Einrichtung dem Individuum gestattet, desto unbeschränkter ist auch die Wirk-

ung der wirthschaftlichen Verhältnisse, daher auch, von Lebenshaltung und anderen lokalen Einwirkungen abgesehen, desto größer die Machtentfaltung des'Kapitals und die Unfreiheit der unteren Volksklassen. Nirgends haben die Korporationen solch großen politischen Einfluß, nirgends die Arbeiter so g e r i n g e n politischen Einfluß wie in Amerika, nirgends wächst die Zahl der Millionäre, wächst die Zahl ihrer Millionen so ins Riesenhafte, wie in Amerika. Die Freiheit hängt eben nicht von papiernen Rechten, Gesetzen und Verfassungen allein ab. Diese alle nützen demjenigen nichts, der nicht in der Lage ist, Gebrauch davon zu machen, diese alle sind machtlos gegenüber Erscheinungen, welche die logischen Folgen bestimmter Zustände sind. Und da die Welt nicht rückwärts gehen und Einrichtungen treffen, kann, welche die individuelle Bewegungsfreiheit einschränken, so muß sie eben vorwärtS gehen, und Einrichtungen treffen, welche die individuelle Bewegungsfreiheit ausdehnen. Wir können keinen autokratischen Staat brauchen, der Löhne und Preise bestimmt, aber wir können im Laufe der Zeit ein Wirthschaftliches System abschaffen, das Unfreiheit von selbst ohne Einmischung deS Gesetzes zeugt. Der Reformhebel ist hauptsächlich an den wirtschaftlichen, und weniger an den politschen Zuständen anzusetzen. Drahtnachrichten Inland. Wetteraus sichten. Für Jndiana : Kaltes, schönes Wetter bei ziemlich gleichmäßige Temperatur. .,.. Der Ausstand in P i t t sbürg. P i t t S b u r g, 25. San. Heute Mittag wurde ein nicht zur Union gehöriger Konduktor der elektrischen Straßenbahn nach Manchester von ei nem Pöbelhausen von seinem Wagen gerissen und nach einem offenen Hydranten geschleppt, wo er 10 Minuten lang festgehalten und so schwer mißhandelt wurde, daß er mehr todt als lebendig war. Ehe die Polizei eintraf, waren die Streiker und ihre Freunde entflohen. Heute Abend sind 50 Ertra -Polizisten längs der Bahn linie postirt, trotzdem aber halten die Streike? die Wagen an, versperren die Geleise und mehrere Kondukteure wurden durch Steinwurfe verletzt. Die Bahngesellschaft erlangte heute von Richter McElung einen Gerichtsbefehl, welcher den StreikerS und Arbeitrittern verbietet, den Betrieb der Bahn in irgend einer Weise zu stören. Auch der Sheriff erließ darauf eine entsprechende Proklamation. Heute Abend wurden mehrere Streiker, sowie zwei Mädchen, welche mit Steinen nach den Wagen geworfen hatten, verhaktet. UM Die Affaire mit Ehili. Wafhingto-n, 25. Jan. Du heute dem Kongreß vom Präsidenten übersandte Korrespondenz über Ehili umfaßt alle Briefe und Depeschen zwischen dem Marinedepartement und seinen Ofsiziren über die Streitfrage mit Ehili vom 24. Jan. v. I. an, wo der Kontreadmlral McEann mit der Penfacola" zum Schutz der amerikanischen Interessen von Montevideo nach Valparaiso beordert wurde, sowie die Aussage der Matrosen des Kreuzers Baltimore" über den am 16. Okt. v. I. auf sie gemachten Angriff in Valparaiso. Der 3tata"-Fall wird sehr eingehend behandelt, doch ist der mt seutlichste Theil der Korrespondenz frühe? schon veröffentlicht werden. Heute Abend erhielt der Marinesekretär Tracy eine Ehiffredepesche, welche bk Ankunft des Kanonenboots ;,3orf town" mit den chilenischen Flüchtlingen in Eallao meldete. Der Marinesekretar Tracy sagt heute Abend beeffs der Botschaft des Präsidenten: Dieselbe kann nur in einer Weise aufgefaßt werdend Ehili hat unsere Regierung beleidig!, wie sie noch nie zuvor beleidigt worden ist. Die Situation, wie sie der Präsident ' - ' ' ' 11 ii.!? :?''! ,r;i", !, d em Land e v o rleg t ist e lnfach folgende :

Sollen wir uns als eine Nation von Feiglingen zeigen und unsere Nationalwürde angreifen lassen, oder sollen wir als Männer handeln und solches Gebahrei, zurückweisen ? Ich glaube, der gesunde Sinn deS amerikanischen Volkes und seine Vaterlandsliebe wird' sich bethätigen, daß der Präsident in seiner Stellung aufrecht erhalten und Ehili gezwungen wird, 'sich zu ents schuldigen und die verlangte Genugthunng zu gewahren oder aber die Folgen zu trägem ' E hieago, 25. Jan. Der Sekretär Stone von der hiesigen Börse

erhielt heute eine Depesche von der Handelskammer in New öork, worin er ersucht wird, eine Versammlung der Börsenmakler einzuberufen, um gegen unüberlegtes Handeln seitens unserer Regierung, in der.Streitfxage mit Ehili zu ptotestiren und ein Schiedsgericht zur Vermeidung .von Feindseligkeiten zu empfehlen, da letztere dem Handel sehr schöben würden. Die Sache wird morgen in der Sitzung de; Direktoren in Erwägung gezogen werden. Ausland. Zur Ab t?e tun g E u rh a veu's. Hamburg, 25. 3an. Die UnterHandlungen über die Abtretung EuzHaben's an Preußen sind ihrem Abschluß nahe. Hamburg soll dafür die Inseln Wilhelmsburg und Finkenwexder in der.Elbe, sowie die holstein'sche Stadt Altona erhalten. Ms Deutschland in O sta frika. London, 25. Januar. Wie der TimeS" aus Berlin gemeldet wird, sind dort beunruhigende Gerüchte über die Situation in Deutsch -Ostafrika im Umlauf. Längs der Küste sollen ernstliche Ruhestörungen vorgekommen sein. Die Regierung halt die ihr zugeg'angenen Nachrichten geheim, doch weiß man, 'daß Vorbereitungen .zur Absen-. dung von Verstärkungen dorthinZetro ffen werden Prwatnüchnchtrttl den, daß Deutschlands Skellung sehr erschüttert ist und daß die Gefahr sich auch auf die- englischen Kolonien auSbreitet. Seitdem ein Eivil- den MilitärGouverneur abgelöst hat, ist das An-! sehen des Deutschen Reichs in Ostafrika sehr zurückgegangen und auS allen Theilen der deutschen Besitzungen laufen Nachrichten von drohenden Aufständen und offener Rebellion ein. Der Versuch des deutschen SivilgouverneurS von Soden, Steuern in Ostafrika zu erheben, hat die Eingeborenen erbittert. Der Gouverneur! ist auch mit arabischen und indischen Händlern in Streit gerathen. ' Mll . Frankreich und die Ver. Staaten. P ä ri S, 25. Jan. Gegenwärtig werden hier Unterhandlungen über einen AuslikferungSvertrag' zwischen Frankreich und "den Per. Staaten und solche über einen Handelsvertrag zwi-. schen beiden hier und. in Washington geführt. Venn der amerikanische Gesandte Reib demnächst seinen Urlaub antritt, wird er den Entwurf deS AuSlieferungvertrages mit nach Washington nehmen, um dessen Ratisizirung zu beschleunigen. - Die Unterhandlungen, über einen Handelsvertrag beuten auf den Abschluß eines solches, wonach Zucker und Haute auS Frankreich in den Wer. Staaten und Holz sywie anderere Produkte derselben in Frankreich zollfrei sein sollen. . ,,, , . r Aus dem Reichstag.' -Berlin, 25. Jan. In der heutigen Sitzung des Reichstags wurde der Handelsvertrag mit der Schweiz mit großer Mehrheit angenommen.' Ferner Yi.TtnnrV tn 9stilrrt(t h& lk JVtHIQV M "9 VT .,- i""ö "'' Barth' zur Annahme, wonach Streitfragen über, den Zollverein ' durch Schiedsgerichte geschlichtet werden sol- , 7 , " - - len. - . Ehili giebt nach.', j ' Santiago, 2. San. Die chile nische Regierung hat eine Antwort auf daS Ultimatum der Ver. Staaten gesandf, worin sie die, beleidigende Note deS MiyifierS Malta pn alle chilcni schen Gesandten zurücknimmt und zu gesteht, daß derselbe' von eine? falschen Beurtheilung der Sachlage .auSgingl Ehili nimmt ferne? das Ersuche um Abberufung des Gesandten Sgan zurück und schlagt vor, den Angriff aus die Seeleute des Kreuzers Baltimore"

e!ner neutralen Macht oder, wenn die Ver. Staaten dieö nicht wünschen, dem

Ober - Bundesgericht derselben zur Entscheidung zu unterbreiten. vHissSnachrlSten. i ' Angekommen in: . 1 1 n t w e r P e n : Westernlaud" von New Jork. . i ' . P$3 remerha ven: Elbe" bon New Ayrk. L o'n d o n : Signalisirt Helvetia", Maasdam" und Herman" von New Vork. , - ' -C cluS den Qericbttbösen. E riminalg erZcht. ' Gestern Nachmittag nahm der Prozeß von William Shaw, ',der gegen daS Urtheil des PolizeirichterS appellirt hatte, seinen Anfang. Shaw war w'gen Haltens eines Spielzimmers in dem Hause No. 23 West Washington Straße . vom Richter BuSkirk zu $25 Strafe vexurtheilt worden, legte aber Berufung ein, und der Fall gelangte anS Kriminalgericht. Der Prozeß gegen Stephen H. San derS wegen Mordversuch wurde gestern Nachmittag entschieden. Die Geschwo nen brachten nach kurzer Berathung einen Wahrspruch ein, wonach sie Sanders deS Versuchs, seine Frau zu tödten, schuldig erkannten, und seine Strafe auf zwei Jahre Zuchthaus festfetzten. Su peri or Court. , Zimmer No. 2. Wm. H. Eorbaly gegen ArtemuS N. Hadley u. A. Beantragt die Nichtigkeitserklärung einer GrundeigenthumS-Uebertragung. In Verhandlung. Aus Anlaß , von Wm. Kerrs Tode, deS Elerks im Superiorgericht Zimmer No. 2, findet morgen keine Gerichtssitzuug statt,.so da. drr Rörr'sche Scheidungsprozeß erst am Donnerstag verhandelt werden wird. Zimmer No. 3. David B7Ease gegen William A. Reading ; Appellationsklage. Zurückgezogen. Dorcia DaviS gegen Charles F. Davis; Scheidungsklage!. Scheidung ausgesprochen auf Grund von böswilligen VerlassenS und NichtVersorgung. Edward M Slark wurde zur RechtSprais als Advokat zugelassen. Circuit Court. John Davenport gegen C. C.'E. S: St. L. Ry. Co., P. C. E. & St. L. Ry. Co'unb'C.H.ä:D.Ry.Co. EntschädigungSklage. Forderung tz5,X)0. 3n Verhandlung vor Geschworenen. Nachl assenfcha ft Sgerich t. DaS gestern deponirte Testament von Frau Äeckem bestimmt, baß daS HauS der Verstorbenen an ihren Mann gehen soll; doch muß er daS Frontzimmer feiner Schwiegermutter abtreten. Den Rest ihres Vermögens erhalten ihre fiinder zu gleichen Theilen. Wilhelmine Bradley vermacht in ihrem Testament llzr an her Ecke von English Avenue und Spruce Straße belegeneS Grundstücks sowie ein andereS an der English Avenue den Kindein ihrer beiden Sphne Frank C. und William C. Lang, während ihr persönlicheS Eigenthum an diese beiden Söhne fällt. ' ' - yolize Dr. 3ohn Elliott war von Zennie GraveS der Polizei angezeigt worden, weil er ße geschlagen haben soll. - Im Verhör heute Morgen wieS er durch Zeugen nach, daß er von dem Madchen provozirt worden sei und sie nicht geschlagen, sondern nur angefaßt habe. ' . Der Richtererkannte auf Frei sprechUNg', f - . i; y? i " :: . ; , . Außer ein paar Aburtheilungen von Betrunkenen kam nichts' von Bedeütung vor. ' ir'j- ' rr ,ni lii'i-" '"-t ' :' ' - ' . .', ' ' '.. W " . ' Am Sonntag vor acht Tagen berichteten wir, daß ein Mann NamenS John Carriga,' , der, an der Ecke von Döuglaß.,,,, und , Elisabeth ! Strake wohnte, durch. Unglück und Krankheit in feiner Familie so niedergeschlagen war, dqß er versuchte,, sich mit einem Rasirmesser drn HalS abzuschneiden. Die Wunoe, welHe e? n vetvraqte, war doch nicht so ungefährlich, wie man damals annahm, ,?ag auch wohl durch andere Umstände verschlimmert worden sein, denn sie führte in der Sonntag Nacht den Tod des Mannes herbei, Er

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