Indiana Tribüne, Volume 15, Number 127, Indianapolis, Marion County, 25 January 1892 — Page 1

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Saljrßsttist 15. Office: No. 130 Ost Maryland Straße. , , ll, Indianapolis, Indiana, Montag, den, 25. Januar 1892.

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Drahtnachrichten Inland. Wetterau Ssi chten.

Für Sndiana : Schönes Wetter; nahezu beständige Temperatur. :'':: i , ' . " trV--Yi-t: Die Chili -Affaire. Washington, 21. Obwohl die Meldung der Assoc. Presse auS Santiago, derzufolge der chileni schen Regierung ein Ultimatum über mittelt worden fein soll, offiziell nicht bestätigt worden ist, so weiß man den noch genau, daß-dieselbe aus, , Wahrheit beruht. Die unmittelbare Veranlassung zn diesem Schritte gab die gorderung der chilenischen Regierung, daß der mißliebige Gesandte Egan seines Amtes entsetzt werden möge. Man war über dieses Ansinnen im höchsten Grade überrascht. Chili wurde hierauf benachrichtigt, daß es das Matta Circular zu widerrufen und die Matrosen oder die Anverwandten der Matrosen zu entschädigen habe. Sollten diese Akte nicht prompt ausgeführt werden, so wird sich die Vcr. Staaten Regierung veranlaßt sehen, alle diplomalischen Beziehungen für unbestimmte Zeit mit Chili abzubrechen. Santiago, 24. Jan. Die Aufregung über die Differenzen mit den Ver. Staaten nimmt mit jedem Tage zu. Der Vorfall in Valparaiso bildet das ausschließliche Tagesgespräch und überall tauscht man seine Ansichten über die wahrscheinlichen Folgen eines Krieges zwischen Chili und den Vcr. Staaten auS. Obgleich sich nicht beHäupten laßt, daß die Aufregung das Stadium eines Kriegssiebcrs" erreicht habe, so ist doch der kriegerische Geist der Chilenen in hohem Grade geweckt. Heute wurde mit Bestimmtheit in Erfahrung gebracht, daß Senor Pe reirä, der chilenische Minister des Aus wartigen, dem amerikanischen Gesand Un "Egan,-.d formelle Hnfündigung zugehen ließ, die chilenische Regierung würde morgen auf die Rote antworten, welche das Ultimatum der amerikanifchen Regierung enthielt, welches erklärte, daß die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern aufhören müßte, im Falle die beleidigende Note deS Siguor Matta betreffs der Baltimore"-Affaire nicht zurück gezogen und Genugthuung für den Angriff auf amerikanischeMatrosen in Valparaiso geleistet wü?M ES wird ferner aus guter Quelle berichtet, daß der britische Gesandte in Chili von seiner Regierung instruirt worden sei, feine Dienste als Vermittler zur Verhinderung eines Krieges zwischen den Ver. Staaten und Chili anzubieten. London, 24. Jan. Die Times" veröffentlicht heute Morgen eine Depesch? aus Valparaiso, mit der Nachricht, baß dort eine ruhigere Stimmung herrsche und die Diskontoraten gestiegen seien. Kontraktarbeiter in den Grubendistritten. New A ork, 24. Januar. Der Bundes -Kontraktarbeitinspektor Conk ling, welcher im vergangenen Monat abgeschickt wurde, um eine Jnspektionötour durch die Grubendistrikte von Pennsylvanien zu machen, kehrte gestern hierher zurück und unterbreitete seinem Chef, John Mullholland, einen längeren Bericht. Derselbe ist noch nicht veröffentlicht worden, doch soll auS demselben hervorgehen, daß die Mehrzahl der. Grubenarbeiter in den inspizirten Distrikten auS Ausländern der niedrigsten Klassen besteht, von welchen viele unter Kontrakt importirt wurden. Dies.' soll besonders in dem Distrikt von Scranton der Fall sein. Ein Mann ln New Aork soll ein Vermögen von $1 00,000 damit erworben haben, daß er Arbeiter auS Europa nach jenen Distrikten importirte. Der Inspektor soll gefunden haben, daß die meisten der Grubenarbeiter in dem Distrikt von Scranton weder Bürger noch Steuerzahler sind. Die amerikanischen und englischen .Grubenar beiter seien vertrieben und durch Oesterreicher, Ungarn, Slovaken und Italiener ersetzt worden. Die meisten dieser seien gesetzlose und gefährliche Leute. Die Arbeiter erhalten zwar 50 biS 00 Cents per Tonne,. doch die Grubengesellschaften zwingen die Leute alle Werkzeuge, Lebensmittel etc. bei ihnen zu kaufen und unverschämt hohe

Preije dafür zu bezahlen. Vt Holge davon ist, daß keiner der Arbeiter mehr als $1.25 per Tag verdienen kann. 3n einem rubenort von 700 Bergleuten fand der Inspektor nur 6s Bürger.

Der Inspektor empfiehlt größere Strenge bei der Prüfung der Einwan derer auf Elli's Island. ,,,,,,, , . - Ein Wolf in Schafkleidern. New Hork, 24. Jan. Im ?anuar 1890 fand in Haverhill, Mass., ein allgemeiner Lockout der dort in Fabriken zahlreich beschäftigten Schul macher statt. Die Arbeiter gingen siegreich auS dem Kampfe herbor nud die Fabrikanten gründeten darauf einen Verband. Seit jener Zeit war es der dortigen Boot & Shoe Workers Union nicht mehr möglich, irgend welche Maßnahmen zu treffen, denen man seitens der Bosse nicht mit einer Promptheit entgegengetreten wäre, die geradezu überraschte. Beschlüsse, die man in der Union faßt?, wurden hin terbracht, ehe nur an eine Ausführung derselben gedacht werden konnte. Wer immer sich in der Union besonders eifrig zeigte, durfte darauf rechnen, unter irgend einem nichtigen Vorwände entlassen zu werden. Vor Kurzem fand es die Union für praktisch in einen gewissen Shop zu Organisationszweckcn eine Anzahl Unionleute zu schmuggeln. Dieselben wurden prompt entlassen und das Erstaunen in Unionkreisen war groß. Man wußte nun, daß sich ein Verräther in der Union befand. Der Verdacht richtete sich gegen einen gewissen Edward Loughran, der bald nach dem beendigte Lockout in der Union austauchte, sich durch feinen Eifer daS Vertrauen seiner Mitarbeiter erwarb und nach und nach vermöge seiner nicht unbedeutenden Redegabe eine leitende Stellung innerhalb der Gewerkschaft einnahm. Eine Untersuchung, die ein Reporter einer dortigen Zeitung vornahm, ergab, daß Loughran ein Detektive war. der seit 2', Jahren in Diensten des berüchtigten Pinkerton steht. Loughran verschwand sofort nach seiner Bloßstellung aus Haverhill. Die dortigen Schuhmacher beriefen eine große Masse Versammlung ein, in welcher die Fabrikannten - Association, in deren Diensten Loughran stand, ihrer Handlungsweise wegen aus'S Schärfste verdämmt wurde. Ausland. Allerlei ans Deutschland. B e r l i n, 24. Jan. In Bezug auf die neue Schulvorlage herrschen zwischen dem Kanzler Caprivi und dem Finanzminister Mique! große Meinungsberschiedenheiten und man glaubt, daß der letztere infolgedessen seine Resignation einreichen werde. Die Ansicht Miquels, daß auch solche Eltern berücksichtigt werden sollen, welche ihren Kindern weder eine katho lische noch eine protestantische Erziehung zu geben gesonnen sind, wird von den Ministern Herrfurth und Schilling getheilt. Sollte die Sache jedoch auf's Aeußerste getrieben werden, so wird Miquel wahrscheinlich der einzige Minister fein, der das Feld räumen wird. Je mehr die Vorlage bekannt wird, desto hitziger gestaltet sich die Opposition der Freisinnigen und Nationalliberalen ; ja, selbst die Conservativen, welche anfangs warme Besürworter der Maßregel waren, beginnen stutzig zu werden. Der Gerechtigkeitssinn des Volkes sträubt sich gegen den Plan, nach welchem Methodisten, Freidenker, Altkaiholiken. Unitarier u. s. w. nach einem Kamme geschoren werden sollen. Die einzigen Sekten, aus welche' außer den Katholiken und Evangelischen bei der Abfassung der Vorlage noch Rücksicht genommen wurde, sind die mahrischen Brüder, Herrenhuter, Griechisch - Kaiholiken, Anglikaner, Juden und AltLutheraner. Der Kaiser, welcher vom Grunde seine Herzens die Vorschläge begünstigt und jede religiöse Genossenschaft haßt, welche einen liberalen Anstrich hat, wird keinen Zoll breit nachgeben und die Annahme der Maßregel mit aller Kraft zu fördern suchen. Die Lehrer der Elementarschulen, welche fast nie in gutem Einvernehmen mit der Geistlichkeit zu stehen pflegen, sind von der Perspektive, die ihnen nun er öffnet wird, seh? wenig erbaut.' ! Viele Pradagogen, welche nicht im Geruch allzug-oxer i Frömmigkeit stehen, wer

den wohl beim Beginne der neuen Aera

über die Klinge zu springen haben. 6s ist zweifelhaft, ob Caprivi die Maßregel überhaupt im Innersten seines Herzens gutheißt. Die Reden, welche er zur Vertheidigung der Vorläge vom Stapel läßt, haben nicht den richtigen Klang. Man merkt sofort, daß .seine Argumente weniger dem inneren Dränge als dem äußeren Zwange ent springen. Vom Bundesrath ist öle Sittlich keits-Vorlage genehmigt worden. In der Maßregel wird angeordnet, daß alle Gesetzübertreter in Einzelhast zu nehmen sind und bei Brod und Wasser sich zu gedulden haben. Der Kaiser erreicht am nächsten Mittwoch ein Alter von Jahren. Bei dieser Gelegenheit wird eine Reihe von H'offestlichkeiten stattfinden, an welchen der König und die Königin von Württemberg, der König von Sachsen und verschiedene anbere deutsche Fürsten theilnehmen werden. Eine' Frau, Namens Badmeweski, welche des GattenmordeS überfuhrt war, wurde enthauptet. Sie wird wahrscheinlich die letzte Person gewesen sein, welche durch die altcrthümliche Methode des Enthaupten? in die Ewigkeit befördert wurde, da der Kaiser sich entschlossen hat, sür diesen Zweck eine humanere Methode in Vor schlag zu bringen. Die Guillotine fin det in den Augen deS Kaisers keine Gnade. Er wird in dieser Beziehung entweder für den Galgen oder für Slektrokution entscheiden. (Sehr human !) Im auswärtigen Amte hat man die Nachricht, daß der britische Gesandte Sir Robert B. D. Morier, auf seinem Posten in Petersburg derbleiben wird, mit großer Befriedigung vernommen. Sir Robert ist ein treuer Verbündete? des Kaisers und des Kanzlers Caprivi, in deren Plane dem Czaren von seinem Bündnisse mit Frankreich bspeMg zu machen. Ein Bericht wird im Umsauf gsetzh daß England, in, einer wichtigeniplgmatischen Angelegenheit zur Zelt ' mit dem Dreibunde Hand in Hand gehe z doch laßt sich noch wenig Bestimmtes hierüber melden. Württembergs neuer König. Berlin, 24. Jan. Wilhelm II. der neue König von Württemberg, kam heute hier an. Der Kaiser empsing den König auf dem Bahnhofe und tauschte mit ihm herzliche Begrüßungen aus. Von Seiten der Bevölkerung wurde dem König eine enthusiastifche Ovation zu Theil. - Ein Er d b e den. Rom, 24. Jan. Verschiedene heftige Erdstöße wurden hier während der letzten Stacht ' verspürt. In den dicht bevölkerten Stadtvierteln wurde infolge dessen eine große Panik hervorgerufen. Die Leute, welche glaubten, daß die Häuser über ihren Köpfen zusammenstürzen würden, liefen in ihren Nachtkleidern auf die Straßen und waren durch nichts zu bewegen, daS Innere der Gebäude miede? zu beteeten. Viele derselben kampirten während der Nacht auf freien Plätzen. 2n den verschiedenen Theatern . wurden die Schauspiele? sowohl als das Auditorium von großer Angst überwältigt und die Vorstellungen -erreichten ihr Ende. Die meisten Uhren der Stadt standen um 11 Uhr 27 Minuten, still und die Straßenlichter erlöschten Der Papst erwachte beim ersten Erdstoße. Er beauftragte sofort ein Mitglied seineS HofhalteS im Observatorium deS Vatikans nachzuforschen,' ob Gefahr vorhanden sei. Der 'Auftrag .wurde ausgeführt, und dem Papste hierauf die Versicherung ertheilt, daß man nichts zu befürchten habe. ' DaS Erdbeben wurde in der ganzen Provinz Rom verspürt. .' Zu Geyzano, einem Städtchen an der Azan Landftraße, etwa 15 Meilen südwestlich von Rom entfernt, stürzten verschiedene 'Gebäude zusammen. Die Bewohner der Gebäude hatte: schon beim ersten Stoße die Flucht ergriffen und entgingen auf diese Weise der Gefah?. ' Zu Civlta Lavlgna (von den Alten Lavi devium genannt) in welcher Stadt sich vlele romische Alterthümer, Se henSwürdigkeiten befinden,' ist de? HZ storische Thurm in Trümmer zerfallen. In Velletri,. einer 21 Meilen südöst lich von' Rom gelegenen Stadt sind diele Hauser beschädigt worden, ' 1

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. Angekommen im - Southampton: Elbe" von New Sork. . ' ' PkamlePoint:Pas.,,,Maine" von Philadelphia von London. Q'ueenßt'own: Umbria" von New Jork für Liverpool. K i nsa l e : Pasfirt, Holland" von NenJbrk für Liverpool. Son'd'o n : Minnesata" von Baltimore, Umbria" von New Aork. Havre"': ,,La Bourgogne" von New Aott. - New I ork: Bretagne" von Havre, Denmark" von Liverpool. OtralZienbabn Schiedsgericht ' Heute -Morgen um 10 Uhr kamen ! ' : - - die drei Herren vom Schiedsgericht nebst Anwälten - und Vertretern der - ' i!' ' ' Parteien zu? Sitzung zusammen, die bis 1TM dauerte. Die Arbeit beschränkte- sich auf die Aufnahme von weiterem Beweismaterial und eine Auseinandersetzung des Präsidenten grenze! über' d!e streitige Frage und die Geünbe, warum die Badges den Leuten endogen worden seien. Nach sezner Schätzung hatten ungefähr 2000 freie Fahrten pro Tag stattgefunden, , pnd' zwar zum Theil von Leuten die mit der Straßenbahn oder der Polizei 'ode? andern znr freien Fahrt ermächtigten Leuten nichts zu schaffen hatten. Zwar war er als Direktor deS großen Ganzen nicht im Stande,' einzelne Fälle auszusondern, wie Herr ' ZVishard, de? Advokat de? ngefteMn,' von ihm verlangte, aber er? konnlAdZefen Mißbrauch als vorHanden gMeskn konftatuen, besonders die Thatsache,-daß zahlende Passagiere sterS Welr" mußten, während frei fahrendes Leute die Sitzplätze einnahznn. Befragt, ' ob die" Gesellschaft irgend wachen Versuch zu? VerhindeWMiefeTMKbtt sagte er, daß..dieS nur durch gänzliche Abänderung Zon Grund auS geschehen konnte, weshalb e? die Ve?o?dnung vom 30. Dezember vor. 3S. herausgab. Er fügt dann, ans die Situation selber Bezug nehmend, hinzu, daß er niemals setne Einwilligung zur schieds - richterlichen Entscheidung der , Streitfragegegeben haben wmde, wenn er gewußt hätte, daß .der durch die Untersuchung zu . Tage geförderte Con trakt vorhanden war, der. de? Compagnie' da5 Recht zum Widerrufe deS Privilegiums der freien Fahrt giebt, sobald dasselbe mißbraucht werden würde. 's. Am Rachmittage werden 'noch ein paar Zeugen veehört und damit die Verhandlungen vor dem SchiedSgericht jedenfalls beendet weeden. - Schießerei Cale Johnson, ein Kutscher, wurde gestern wegen Mordversuches verhaftet. Er hatte einen Stiefelputzer Namens Harry West durch einen Revolvcrschuß schwer .verleit. West erzählt. den Vorgang so. Er ging in Kentucky Avk. an dem Hause' einer gewissen Ollie Potts vorüber welche? unmoralischen Zwecken dient. Zur selben Zeit machte eine Anzahl Leute, welche bei Kingan beschäftigt sind, einen heillosen Spektaktl. Johnson trat auS der Thüre, feuerte einen Schuß ab, und derselbe traf West. Johnson'stellte in Abrede, daß er geschossen' habe,. aber West behauptet so." Da Dr. Earp die Anficht auSsprach',', daß West davonkommen werde, wurde Johnson untere H200 Bürgschaft entlassen. Johnson ist ein übet beleumundetes Individuum. Er befand sich schon einmalZm Zuchthause dafür, daß er der Oueen Mab" ein Halsband .mit Gewalt entriß. Auch außerdem hat er schon mehrmals die nähere Bekanntschaft der Behörden gemacht. 7. , - Herrn Dr. Pantzee wurden gestern, alS er einen Kranken in dem Hguse No. 74English Avenue besuchte, Pferd und Wagen gestohlen. ,,Er erhielt aber beides sehr bald zurück, denn och im Laufe deS TggeS wurde der Polizei gemeldet, daß das Fuhrwerk aufgegriffen und Zn'Kinneh'S Leihstall an der O.'t Washington Straße unter gthracht worden sei.

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