Indiana Tribüne, Volume 15, Number 126, Indianapolis, Marion County, 24 January 1892 — Page 5

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Der Wirthin Töchterlein." Unter den Liedern, die das ZZestmaZzl der Deutschen Colonialgesellschast in Hannover würzten, fand der Wirthin Töchterlein- von Boü'mann besonderen Beifall. Der Tezt lst folgender : Es hatten drei Kön'ge in Kamerun Belm Skat sich versammelt zu lr'ilichem Thun. Tie Krön' auf dem Haupte, das Szepter zur Hand Im übrigen barfuß, wle'ö Sitte im Land. Mo-i-o. Frau Wirthin, tr'g' auf und schenk' ein, Wo hat sie ihr pechschwarzes Töchter lein? .Mein Palmwein ist klar und das . Honigbier süß, Mein Töchterlein brät Euch ein Fluß. , pferd am Spietz." Der Erste der sog am Palmwein mousseux So lang', bis hie. Haare ihm thäten weh. Der Zweite von Stratzei trank Knicke dein, Bis selber die Beine ihm knickten ein. Sie höbe selbakder sich wankend da von. Erreichten mit Stolpern den heimischen , Thron, Und suchten bekümmert im Morgen, licht Nach ihren lronen und fanden sie nicht. Der Dritte dünkt mir der Klügste zur Stund', Ter küßte deö Töchterleins rosigen ; Mund, Er kaufte, wie'S Brauch ist in Kamerun, Zum Weib sie für 'zwölf Meter bunten Kattun. Er liebte sie treulich noch manches Jahr Und sxe'.ste sie schließlich mit Haut und Haar.

Zur Geschichte der Speisen. Wenn rsir, soweit dies die vorhandenen Quellen, welche indeß meist sehr unsicher sind, gestatten, geschichtliche Forschungen nach dem Alter oder nach der aefchichtlichen Vergangenheit der Hauptspeisen anstellen, die wir auch heut zu uns nehmen, finden ir, daß Kase und Brod, und zwar das ungesäuerte Brod, zu den ältesten Nahrunasmitteln der Menschen gehören. Ob Käse der Brod älter seien, wird sich schwer entscheiden lassen. Der Käse bildet sich zwar auZ der Milch von selbst, ohne daß der Mensch, wie bei dem Brode, erst seinen Verstand anstren gen und eine Anzahl mechanischer Ver richtungen, wie das Sammeln von Getreideksrnern, daS Zermalmen derselben, das Anrühren des Mehls mit Wasier und vorAllem die Anwendung des Feuers, vornehmen mußte, aber Milch erlangte der Mensch wiederum erst, als er Biehz zucht trieb und vom Jäer zum Hirten geworden, daS heißt, in einen cultivirten Zustand übergegangen war. Ein älter res Nahrungsmittel als Käse und Brod mag ja daS rohe Fleisch gewesen sein, indeß können wir das wohl nicht als zu, bereitete .Speise" im kulturellen Smue betrachten. , Mit der fortschreitenden Kultur des Menschengeschlechtes mehrte sich auch die Verschtedenartigkeit der Speisen, und so verdanken wir dem ersten bekannten Kulturöolke, den Egyptern, die Ersmdung der Hauptspeisen, welche wir heute noch genießen. So wurde auch das erste gesäuerte Brod in Egypten gebacken. Die Nomadenvölker, welche früher Brod beleiteten, rührten eben nur zerstampftes Gerreide mit Wasser an, formten dünne buchen aus dem Dna und backten dleze auf heißen Steinen oder in der heißen Äsche. Wenigstens können wir dus mit Htcherhett annehmen, denn die aar. nicht oder mangelhaft kulttoirten Völker, die später in Amerika, Australien uud Pol-. nesien entdeckt wurden, stellten ihr unge auertcs Brod aus diese Welse her. Daß die Eaypter ungesäuertes Brod kannten, geht aus dem 2. Buche Moses hervor, wo bei den Vorbereitungen des AuSlugs aus avpten den Juden besonn ders anempfohlen wird, ungesäuertes Ärod mtt sich zu nehmen. Bon den Egyptem ging du. eigentliche Kunst des tZrodbackens auf die Gnechen und von da auf die Römer über. - Von letzteren erst lernten die Deutschen den Gebrauch des gesäuerten Brodes so daß derselbe bei uns jünger als die christliche Zeitrech .rung lst. Btele Gemüse, darunter 'ämmtliche Kohla'csm, waren den Enp :ern bekannt, ja selbst Spargel sollen dieselben bereits gezogen haben. , Auch e Hülsenfrüchte aren ihnen wohlber .'mit. Linsen waren bei ihnen sehr be .lebt, und auch die Hebräer schätzten die.es Gericht, für welches Esau bekanntlich ;S Recht seiner Erstgeburt verkaufte. 'Lrbsen scheinen weniger verbreitet gewe.'en zu sein und Bohnen galten bel den Ägyptern für unrein. Die Priester -'ursten sie nicht einmal ansehen, und vthaaoraS verbot sie seinen Anhängern .oohl auch nur, weil .seine Philosophie ,uS der schule der Ägypter flammte. Lon den Egyptern fingen Gemüse und )ülsenfrüchte auf d;e Griechen und RSmx und von diesen auch aus die .Bar? mren" deä Norden S über. Einzelne iemüse ber, wie den Blumenkohl,, der in alten lgt)pten bereuS anSedaut unk eaezZen wurde, begann man ,n Deutsch .and erst aeaen Ende des 17, Jahrhun; erts zu kuitiviren ; besonders spät si'td öle Erbsen lm ökorden vekannt geworden, obgleich fchsn Griechen und Römer die krockenen Erben als lÄMchk chatzte. tDie jungen grünen Erbsen, die später ;ur Delikatesse wurden, warfen sie aller? omgs dem Vieh als Futter vor.) Aber selbst die trockenen Erbsenwaren am Ende .'ks !ö. Jahrhunderts unserer Zettrech nun m England, unter der Regierung ser Soigis Elisabeth-, eine außerordent'.iche Dellkatesse, d.e vom Auslande, von Holland, 'berogen wurden. Am Ende SkS t7. ZahrhundertS besann man mit em Anbau derselben in Deutschland. Wie perörejtet diese Hülsenfrucht jetzt, insbe sondere h Siorddeutschland, ist, weiß Je vermann. . . Erst zu Anfang des 18. Jahrhunderts wursen in uranrrrrq sie zungen. grünen

Orrb! tu als Speise aJgemein " vekannt, i;nb tuvj vorher waren sie noch bei Hofe eine neue elicatcsse. Noch im Jahre lö9C schreibt die Frau von Maiutenon: .'Die grünen Erbsen bildeten fortwäbrend den Hauptgegenstand allrr UnterHaltungen ; die Uktgeduld, dieselben zu esfeu, das Vergnügen und der Triumph, dieselben gegessen zu haben, und endlich die Freude, dieselben h.ald wieder essen zu können, sind die drei Punkte, um welche sich seit vier Tagen die Gespräche unserer Prinzen drehen.Eines hohen Alters erfreut sich die Wurst, welche als kareimen" schon den alten Römern wohl bekannt war. Bei den Gasttnahlen der berühmten römischen Schwelger kamen ganze gebratene Schweine auf den Tisch, die mit Würsten gefüllt waren. In Deutschland scheint diese heute noch beliebte Speise schon auße.i ordentlich lange bekannt zu sein und schon mit den Icömern Eingang gefunden zu'haben. Augenblicklich sind der so beliebten Freundin Wurst in den Vegetariern grimme Feinde erwachsen, welche von alle Fleischspeisen am heftig, sten die Wurst bekämpfen. Im Mittelalter durfte die Wurst auf keiner Tafel fehlen. Man bereitete sie mit einer ädl von Gewürzen aus Zügeln, Fisch Ts allerlei Vierfüßlern. Fische bildeten bei den alten Pfahl. dauern", eine bedeutende Speise. Dee Aal wurde in Egypten sehr heilig ge halten und nicht gegessen, bei den Rö mern war er als Speise sehr geschätzt. Auch die Auster ist seit Jahrtausenden als Nahrungsmittel bekann. Schon zu den Zeiten des Alcibiades ergötzten sich die Griechen an den Austern dcZ Helles ponts. Die Entdeckung des Seeweges nacy Ostindien am Ende deS 15. Jahrhunderts brachte keine neue Speisen, wohl aber eine bedeutende Aenderung in bet Zubereitung, denn die Gewürze, welche zwar schon durch die Krcuzzüze zum Theil

bekannt geworden waren, kamen jetzt tu großen Ätengen nach Europa. Die Entdeckung Änierika's lieferte we nla an neuen Speisen. Nur der TrutHahn, der heute noch seinen Werth als herrlicher Bratenvogel hat, ist aus Nordamerika bald nach der Entdeckung jeneS Erdtheiles bei uns importirt werden. Aus Südamerika dagegen die Chokolade, wekche von den Spaniern 15-20 zum er sten Male nach Europa gebracht wurde. Ihre Bereitung war erst ein Geheimniß, das durch den ,Zlorentrner Eartottr am Anfange des 17. Jahrhunderts gelost wurde. Unter Ludwig dem Vkerzehnten kam die Chokolade nach Frankreich und von da nach Deutschland. Fast aleichzeitig wurden hier zwei an dere Genußmittel bekannt, welche indeß der alten Welt entstammten und im Lause zweier Jahrhunderte zu hochbedcutenden Volksnahrungsmitteln geworden sind, der Kaffee uud der Thee. Von der Entdeckung des Kaffees, bezw. feiner wohlthätigen Eigenschaften erzählt man sich folgendes : Ein arabi, scher Derwisch hatte an feinen Ziegen be, obachtet, daß dieselben, wenn sie vom Spielen und Herumspringen sehr ermüdet waren, von den Blättern einer be, ! stimmten Aaumart fraßen, worauf si wiederum munter und ausgelassen wur den. Der Derwisch bereitete eine Absud von den Blättern des Bau mes, des KaffcebaumeS, und fühlte sich von dem Getränk angenehm angeregt. Er folgerte, daß die Früchte noch wirk, samer als die Blatter fern mußten. und so erfand er allmälig das Kasseebe reiten. Leider ist diese Sage wie viele andere nicht richtig. Der Kaffee stammt nämlich aus Abessinien und die Perser kann. ten ihn viel früher als die Bewohner Arabiens,wo er erst um'die Mitte des fünf zehnten Jahrhunderts eingeführt und akklimatifirt wurde. Von da kam er nach Konstantinopel und durch die Türkei nach dem Norden. In Frankreich erschien er um die Mitte des 17. Jahrhunderts, aber erst hundert Jahre später wurde sein Ee brauch allgemein. Als Adam Obarius im Jahre 1035 nach Persien, kam, kannte er den Kaffee noch nicht und erzählt in seiner 1050 erschienenen moskowitischen und persischen Neise" von diesem Getränk: Bei dem Tobacktrinken haben sie das heiße schwartze Wasser Cahwee alsbald zur Hand. Es ist eine Frucht, an der Substanz den Türkischen, an eußerlicher Gestalt unserm Weitzen nicht vnehnlich, an größe aber einer Türkischen Banen gleich, giebt weis Mehl. Die Körner braten oder brennen sie vielmehr in einer trockenen Pfanne, reibens klein, kochen es, und trinken das Wasser. Es hat einen brandigen und unanmuthigeu Geschmack. Es soll sehr kalten." Auch den Thee, der bekanntlich von den Chinesen stammt, lernte Obarius in Jspahan erst genau kennen, obwohl da, mals bereits Thee nach Europa gekom, men war. Er liefert folgenden origi, nellen Bericht über den Thee und seme Eiae ften: An anderen Orten trinken sie ein heiz schwartz Wasser, welches gekochet wird aus einem Kraute sy die Usbekischen Tar, tarn von Chattai in Perfien bringen." (Hier irrt sich der gute Obarius, Chattai ist China, dessen Name noch heute iui Russischen Kitai lautet.) Es hat länglicht spitze Blätter, etwa einen Zoll lang und einen halben breit, sihet, wenn es ge, dürrst, schwärzlich, rollet und krümmet sich als Wurme zusammen. ES ist aber eben das, waS die Tzinesep Thee, die Ja, paner oder Indianer Chia und Chaa nen? nen. dann beu dielen Stationen din Kraut in hohem Werth gehalten wird, Di Perzer' kochen eS mit klaremWassex, Ästig der Fenchel, etliche thun auch in wenig Negelken darzu.und persüßen f mi? Zucker. Hat ni konstrianende yder zuz sammenztedende art. E wird tzieiem Wasser von den Persern, Chinesern, Ja vanern und Indianern eine fürtrefjliche Krafst und Würckung zugeschrieben. ES soll den Magen, Lung und Leber, dem Geblüts, ja allen viscer! d?S Menschen heilsam eyn. selbkae mmaen. stärcken. den Stein vertreiben, haß Haupt wehe .mi I - . " . ,- 'j. und aue uvrlgen Feuchtigkeiten, wodurch der , Mensch tröge und schläffriz wird, benehmen. Einer der ditz Wasser fleißig gebrauchet, sol etliche Nacht munter vnd wachsam ohne beschwerung de Schlag

sitzen und KopffArbelt mit Lust vcrrtcy' ten können. Wenn es massig genossen wird, sol es dem Menschen nicht alleine allezeit beu guter Gesundheit erhalten, sondern auch zu einem hohen Alter drin? gen. Es ist dieses Kraut Thee nunmehr euch in Holland wol bekalld, vnd bringen rl die Ost-Jndieiifahrer mit heraus. Mrn kan es zu Amsterdam habhast merde-l, wie wol noch nicht in großer menge, wkkl, wie ich bin berichtet worden, die Franzo, sen eS sehr an sich kauffen sollen. Die Holländer waren also die Ersten, welche den Thee nach Europa bracht n. Es ist dies spät genug geschehen, und in den Händen der Holländer ist das Tdeegeschäst auch nicht geblieben, sondern in die der Engländer übergegangen, welche heute das europäische Theegeschäft allein in der Hand haben. Hunderte von eng lischen Schiffen, die sogencninten Thee, Klipper", dienen nur t.uln Transport die, ses zum allgemeinen Bedürfniß gewerde, 'ren Handelsartikels.

Spruch. Der Mensch ist ein: Fiedel Worauf in Dur und Moll Tas Schicksal streicht DaS LebenSliedel. GefStzrllcht Lehrcn. Die ästhetischen Anschauungen de 'trafen Leu Tolstoi, wie sie m seinen letzten Schriftwerken zu finden sind, können auf empfängliche nervöse Na kuren ohne Zweifel sehr verderblich ein wirken. Es sind davon schon früher traurige Beweise an die Oeffentlichkeit gedrungen, und die Familie eines Obersten in Petersburg mußte neuer dingS in dieser Beziehung eine bittere Erfahrung machen, j Eine Tochter des bejahrten ehemaligen Militärs hatte sich nämlich in die Ideen des Grafen so vertieft und seine pessimistische Lehre so zu Herzen genommen, daß sie darüber den Verstand verlor. Sie zog sich von ihrer Familie vollständig zurück, wtt gerte sich sogar, ihren Eltern und Äe schmistern die Hand zu reichen, weil sie unrein- seien, grübelte stumpf über die Verderbuiß der Welt nach und war entschlossen. Hungers, zu sterben, weil sie das Essen für ebenso sündig und unmoralisch hielt, als das Küssen. Lie den und Heirathen. Die unglücklichen Eltern waren in Verzweiflung. ES half weder Zureden noch Droh.', daS arme Mädchen war von der fixen Idee nicht abzubringen. Man griff zur List, setzte Briefe auf. die Tolstoi ge. schrieben haben sollte und worin er der Eranken unbedingt befehle, Speise und Trank anzunehmen.. Aus diesem Wege gelang eS wenigstens, daS arme Mäd chen vor dem Hungertode zu bewahren. Um sie jedoch zu beilen, mußten andere Mittel ergriffen werden. Die Eltern luven den Hypnotiseur Feldmann zu einer Consultation ein und letzterer er bot sich, die Kranke durch Zuggestion zu heuen. Bevor er sich jedoch dazu entsckloß. schrieb er dem Grafen Tolstoi einen rner, legte ihm dle sache vor und bat ibn, der Kranken eine Audienz zu geben and ne durch vernünftiges Einreden von rören tuen deen aomormaen. Graf Leo Tolstoi antwortete nun ctm Hypnotiseur in einem längeren Schreiden. wm er auch lerne Anschauungen über' die Geistesstörung überhaupt zum Ausdruck brachte. Der Bet. Lrst. ver öffentlicht nachstehende charakteristische stelle auS mesem Brief: Eme katezorrsche Antwort auf Ihr Schreiben kann ich nicht geben. Ich erkenne die Geistesstörung als besonder cen Zustand überhaupt nicht an und bin der Meinung, daß von. dem idealen, vollständig gesunden Menschen der nicht existirt blS zi r letzten Stufe seelischer Störunz eine allmälige Gra dation führt, innerhalb deren eine Grenze, die den Gesunden von den Kranken trennt, nicht zu ziehen ist. Ich habe oft Leute getroffen, die für ver rückk galten und durchaus mcht verrück, ter waren, als Andere, die man für vollkommen gesund hält. Das ist eins, und daher denke ich. daß jenes Mädchen, von dem Sie mir schreiben, nicht curirt werden darf: ich wenigstens halte mich nicht für berech, tizt, an die'er Cur theilzunehmen. Andererfsits aber halte ich mich auch abso lut nicht für berechtigt, einem Menschen, der mich sprechen will, diesen Wunsch abzuschlagen. . Betrachten Sie, bitte, diese Worte durchaus nicht alS eine ausweichende Antwort. So, genau so denke ich und wäre lehr froh, mit dem zu nutzen, wozu ich fähig bin...." Dre Eltern deö armen Mädchenr waren iedoch trotz dieser Anschauung des Grafen der Meinung, dan man über die geistige Krankheit denken könne, was man wolle, die Krankheit aber nichts destoweniger curiren müsse. Der ivp notiseur befreite in zwei Seanren durch suzgestton im hypnotischen schlaf dre Patientin von ihren stxen Jseen und brachte ihr vernunstrge Anschauungen über das Leben bei. Nun ist sie vollkommen geeilt und denkt über ein delicates KaldScotelette und einen jungen schönen Bräutigam ebenso vernünftig, wie alle anseren lnngen Mädchen. Qi ist im ,ve yäStta, ei::ge richtet..... rZ vechieoeae Variatiae. ES ist im Leben häßlich eingerichtet. Daß'bei der Wurst nicht gleich der Mo, strich steht; Und ist der pellner auch daz verpflich tct Tr bringt den Senf dir mehrschtentheels z !. (? Ist im Leben bSklich einaerichkek. Daß bei der Braut die Schwiegermüttn lteht. Und ob du gern auch hättest d'rauf ver ' lichtet. 'Sie hangt an dir, ie'S Eisen am Magnet. Es ist im Leben häßlich eingerichtet. '

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