Indiana Tribüne, Volume 15, Number 125, Indianapolis, Marion County, 23 January 1892 — Page 2
(SKiifriiÖiS: W!li!ll!i 'mms:,liijkl0iß ,.;;!ia:i!i::ä, i !D,!i,,K"'i!!,?!''' mr3ä j'MiisiW'iiwwiiii imijmiw i in ' ' :ViDMW!!W! IjälÄlpl l'11';1?-! !U'iM?"'ieiW! ifgli liJjj !ÄS,j1 ifijiis&'iE;!':;; iift'i! 1 miäe St&SZM fctf&i i1,
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Wer hat sich nicht schon zum öeil Dir in Siegerlranz" erHeden muffen, ireil ein ehrbedurstiges Mitglied dss ZZeftcornites den No:hen Adler-Orden ergattern wollte? Wie oft drängen sich Personen, welche die osfentlich Äergchtung verdienen, zuni Nednerstnhk und mißbrauche den Nanren des -l-i fers, mu ihr gesunkenes Änseben wieder pd h.'ben! Und von solchen Kerlen ZeZen sich freie, anständige Bürger ein LoyJlltäksprobs UJtsrw.'rien lassen? In öffentlichen VersamAluiiZkn und bei Prioatfezten ist eZ unzählige Male vsrgekomnlen, daß doshafte Personen ein Hoch auf den Kaiser ausbrachte uad das Heil Dir im Siegerkranz" anstimmten, weil sie wußten, daß Perfsnen mit republikanischen Ansckauun gen sich in der GeseLschaft befanden. Erweist es sich nun als wabr, daß ein Mann, der in solchen Fällen nicht beucheln will, einer Wcazeftätsoeleidl ßnna für schuldig erkannt und mit Ge Zittznif; bestraft wirö. so sinkt das Hoch eux den Kaizer von der Höhe der Be geifterun zur niedrigen Formel herab. tis schilttmernde Kaiserkrone wird zum Hut des LandvotZ. So wmiz wie der y ninrö. Zar wir. dann der Kaiser un seres AechtsstaateS unterscheiden können, ob die dargebrachten Ovationen Äusdruck der Bolksftiinmuna oder das Er geöniJ polizeilicher Ueberwachunz mit geschickter Veranstaltung nn.. Eind ab?? geznzungene 9.efrne:i4 schon dazu angethan, d;e herzliche Verehruttz für den Monarchen zu damvfen und zu rerkümmern. fo ist dies in noch bödire Grade bei der Vestrasung sogenanztter Majestä!sbele:digungen der all. Tas Wort Majestät hat keinen Sinn, wenn der Träqer derselben nicht erhaben ist über alles Gemeine. Kann ds Ansehen eines Rezenten dadurch geschädizk werden, daß ein betrunkener Strolch ein Schimpfwort gegen ihn aSftößt? Wahrhaftig nicht, viel eher setzen Diejenigen die Würde deS Mv' narchen herab, die um solcher Lappalien wlllen die Änklaze provociren. Wie ct aber haben Klatsche und Ver!euidunzöZ::ch: den Mazestätsbe' lttdigunz ' :üycu23:n beuatzt. um ans ibt einen znid iHx de.k Gegner 5N dkichtt.! cr eungen Jabru ist cra ;Vü:iu untt decln'taje der Maje siat-j&e'eitintg ceKffcli durch die fetratfa se:er Bttteritasr geführt worden und kroNÄenr üch seine cöiliae Nnsuld bkr.m5Nll.e, tiatat'li der grei 'gelassene das Leben, wel er die itz?n Sna?'ü)ie Ey?e:rä.:kung nickt zu der teilte teci:ioite. A e oft sind nicht Bersenerr weg ' enä tsbeleisigung zu WehrAZäattich Giünznigftrafe auf die eidliche Auskäme von Pcrfoen hin vn urteilt n?orden. vsn denen man wußte, da sie erbitterte Feinde des Angeklazten feien. Wurde doch ein Mann von ss strenger Ehrenhaftigkeit und unerschrockenem WahrhmsMUth wie der Abgeordnete Richter-Mühlrädtztz wegen Maiestäts. beleisigunz zu mehrmouatlicher GefänZnitzyajt vecnrtheüt. weil sich, als Gustav Nichter im Wahlkampf mit eine:n anstokratischen Landrd stand, em asioc nach Ial,re.i erinnerte, Aichtei dabe bei eineur i; te femes Hauies ein riidizenses 'iäixt gezen jkaifer 53u. .iiu fallen lassen. Jahrelang haue der Pastor dies GebeiniZlih bewahrt, erst als Richter dem conleroaliren Canisaten gefährlich wmd?, regte sich se:n Gerrisien und er deuncirke feinen damaligen Gastfreund. : Und diese? selbe Pastsc stt!l:e, als der ÄZerurthcilte drch die Eriverbunz der :, Uechtr'fchel! Tomäne sein Patron Mew??L. die Femdselkgkeiten ein und tal die Familie seines Gezners uu: ,Äerrnittlsg. weil fei.i sr'scrtzeZ tnüth Ättsöynung '?che. om Äifc B? Lla: )et aus O mdnrm :n ( Köar! u.r ) entflohen e Pater Ohroilser hat tn Kairo Mb er den H of des allen und neuen M!ahÄi Mittheilungen e?nacht, welche stskelfach Aeueö thalte. " Wir eutneh fmm denselben Folgendes,: ,i ' Der Khzlif wänlche nur, daz sein Sobn Osman tm Äachwlger wurde. Osman ist 1? Jahre alt und hat eine Mute Erzkchung genossen. Es gibt im Omdurman vzet unter Khallzen Mo hämed linä Heln. Im letzten Oktober beschwerte sich Mohamed beim Kbalisen. 1 t i . w . S i. .... L er werde ntai am reyaaoeir uno er Kalke kem reaelmaZ;iz?s Einkommen. Am nächsten Da;e verlangten die 50 Wittwen des verstorbenen MahdZ, ent weder die Freiit zu erkalten odei- qe .nüzende Geldmittel zu bekommen. Sie Kielten daraas O'ß) Tbaler, waren damit ab-?r nich? zu:riedcn. Uiae wei tere 5törnn? erfslqte, als der Unter khalif Mobamed erfahr,' dag einer sei ner Hau?tlcu!e. , Namens Zsgal," am
4. vcovemosr geysngt worden wäre. Bald verbreitete sich sas Gerücht, ta Mobamd einen Aufruhr plane. Die Moschee blieb darauf hin geschlossen. Die Leute eilten ämmlftch in die Woschee, welche von den schwarzen Truppen des Khali'en umzinzelk wurde. Am nächsten Morgen feuerten die Leute Mohinieds auf die Gegner und löste ten 17, während sie 7 verloren. Wahrend besten kleideten sich die Wittwen des Verstorbenen in Uniform, um sich in ihrer Sereba zu vertheid zen. Eine Zei: lang herrschte die größte Verwir
rung. Der sichalif Abdullah s?i von allem Ansang an der Leiter bei Ulühdisti scheu Bewegung, der verstorbene Maddi nur eine Figur gewesen. Ter ühalif se: jetzt 43 Jahre a't. Sein Einflug! werde immer geringer ln Folge des ausschweifenden Lebens, welches er führe. Sein Harem bestehe aus 150 auserlesenen sudanesttcken Schönhetten. Der Kbalif wisse selbst, dag es nutzlos sei. zu versuchen, seine Macht ausjudeh nen. Seine Habsucht und seine Grau samkeit kennten keine Grenzen. In Omdurman meine raan, da? Emin Paschi balö in der Aeauatorialprovinz seine Äutorttät herstellen werde. In Dongola stehen zur Zeit ungefähr iSüfj Jehadieh-Schwarze und 4000 Araber Der Khalif sei entfchlossen. zu verhm. dern, daß Kaffala in die Hände der Italiener falle. Alle Reliquien des verstorbenen Generals Gordon, seine Kleider und andere Effekten sind der. brannt worden. t 9m Wege Koketterie hingerichtet. Gar Mancher, der sich an den gra zlöfen Melodien und dem phaatastisch' asiatischm Aufputz der beliebten Ope rette .Mikado ergötzt, hört wohl auch die darin vorkommenden häusigen An fpielungcn auf das Verbrechen der Ko ketterie, welches nach den Tatzungen deS aufgeklärten und menfchenfrenndlichen Mikado mit dem Tode geahndet wird. Dabei dent man sich kaum etwas aade reZ. als d tz Sir Arthur Sullivan hier eine Art grotesker japanesischer Ara beske angebracht hat, wie so manche andere auch. Keines weg s. Dem Gedanken liegt ein historischer Vorgang zu Grunde, bei welchem eine Amerika nerin von außerordentlicher Schönheit die Rolle der tcgischen Heldin spielte. Mary Boozer war nicht n r d e schönere, sonoern auch die leicht'ertigere Tochter einer schönen und leichtfertigen Mütter, welche in der Ebe nie GlüZ hatte, obwohl sie es sogar vier Mal versuchte. Ihr erster G:ttte. Marns Va ter. ließ sich auf seinem Todtenbette erst mit seiner biöberizen Geliebten tran?n. Der zweite Ehemann starb plötzlich in Columbia, ohne daß man üher die Art feines Todes etwas Genaueres ersahren konnte. Gatte Nummer Drei be ging Selbstmord in Ne.vbttry. S. E., und den vierten verließ sie aus freien Stücken in New Sork. Unter solchen Umständen und in einer wenig gewäbl ten Umgebung wuchs Mary auf, und obwohl sie sich frühzeitig zu einer blen denden Schönheit entwickelte, ist eö durchaus nicht zu verwuudern, bei dem lebendigen Vorbilde ihrer Mutter. da tn Verbindung nnt emem natürlichen Hange zu Pracht und Genüssen ihre flfj. jT V 'T L..'.V..l uivrancn siuno.uyr uiui wcjuuttij fest fein tonnten und sie bald der Mit telvunkt galanter Abenteuer wurde, welche schlieizlich ihr Verderben herauf beickwören sollten. Als, Geaeral Sherman im Jahre 13;s Charleston, Mary Voozers Va terstadt. a's rauchenden Trümmerhausei, verlieg, folgte ich die junge Sckn heit. von der eme gllichzeitige öejchrei' bung sagt, datz sie sein gebildet, gra ziös. lebhaft und im Beiitze eines wun dcrvollen Teints war, der dem zarteiten Fa b.nhauch der aufgeblühten Rose mchls nachiad. Ihr Ziel, dem sie und ihre "damals noch lebende Mmter zufhebten, war New Sork. Bald war sie die vislbe. wunderte ttomatn der besten ujqeu schaft. Der reiche Schifisrheder.John Beecher errang ihre tleme Hand zum Äuuöe jur s Leben, wle sich der Geist liche bei der Trauung ausdrückte. Im CentrabParl und im Jerome Elud er regten dle'extravaaanten, avtr nets ge. fchmackooüen Toiletten der schonen Frau Beecher Aussehen und ö!eid. Der durch Eugeni Montijo in Aufnahme gekommene Damenschneider Worth in Paris fertigte ihre Toiletten. Von einem Gatten, der ihr den kleinsten Wunsch erfüllte, verhätschelt, im Schsoße des Glückes und UeberflusfeS am Ziel ihrer ehrgeizigen träume angelangt, konnte sie doch nicht dem Dränge nach Abenteuern widerstehen. Da brach die ererbte Zuzellosigteit hervor. Sie sinz eine skandalöse Liebelet mit dem Lebe mann Lloyd Phoenix an, den sie im Jerome Club kennen gelernt hatte. Eines Tages sah sie ihn in der Fünften Aveuue die Trepve zum Haue einer berühmten Schönheit emporsteigen. In einem Anfall wilder Eifersucht sprang sie ihm nach und. schoß ihren Nevoloer auf ihn ab. Zu spät erfuhr sie, daß jene Schönheit die Schwester ihreö Ge liebten war. Durch dieleS EreZgnig wurde der Skandal offenkundig und auf Drangen seiner, Freunde lieg sich Beecher von seiner treulosen Gattin scheiden. Phoe nix' Verwundung war. zar. nicht lebensgefährlich, aber doch ernstlich ge NUZ, UM sorgfältige Pflege zu er'aei fchcn. Diese wurde ihm zu Theile Mary Boozer, deren Reue ebenso heftig war, wie vorher ihre übereilte Hie. wich nicht von seinem Krankenlager. Nachdem, er genesen eittenWejoe ich Paris, wo sie ein ungebundenes und verschwenderijches Leben führten. Mary hatte die Mittel dazu, denn kaum glaublich! ihr geschiedener G itte war schwach genug, ihr nach wie vor ungeheure Summen zur Verfüuag zu steUeamit denen sie, ihre' verwöhnten Launen befriedigen konnte. Hier in Parts war es, i wo Vret Harte sie im Bois de Boulozne graziös umherkut schiren sah und die extravagante Lands, männin in einem reimlosen Gedicht Tlie tald-of a pony betitelt, ver spottete nebenbei eins' seiner schwäche sten " Prod ucteH 1f :f j Jh. eS Anbeters Phoenix war sie übrigens schon längst z überdrüssig gcworden und schenkte ven Betheuerunqen eines französischen Edelmannes und Di-
.tömaten. des Grasen Pourtales, Ge bör, der ihr Herz und Hand antrug. Sie heiratyete iha und folgte ihm bald darauf auf, seine Missionwach Japan. H:er begann sie ihr alteS Intriguen spiel von neuem. Bald wußte alle Welt, daß sie sich mit dem. damaligen Premierminister des Mikado in ein ga lautes Adenteuer emgelassen hatte, und Graf PourtaleS war es seiner Ehre und Stkllung schuldig, die Ehe mit der un Lcrbesserlichsn Kokette zu löse. Nunmehr wurde sie die Mätresse deS japanischen Ministers, von dem es hieg, da er ihr bereits in Paris sehr, sebr nahe gestanden. Ihr Liebhaber gab ft t, die größte Mühe, sein Verhältniß vor den Augen der Welt geheim zu halien. Äergebs.'ns; sie selbst verrieth eS durch eigene llnvor-ichizkeit. und erregte sogar schließlich durch eine Liebelei mit einem anderen hohen Beamten den Zorn ihres mächtigen Anbeters. Dieser machte kur;en Vroce. Auf sein Bitten erlieg der Mikado eine specielle it'abinetsordre. welche den Tod der schönen Amerikanerin wegen staatsge fährlicher Koketterie- anordnete. , So endete Mary Boozer unter dem Beil des Henkers. Das war im Jahre 1384. Im Jahre l8ö machte SullioanS Mi. kido" die Runde über alle Opernbüh' nen der Welt.
Ztenschenfresseude PapuaZ. Bu? der t'en'ten 5tufe der moralischen Cultur stehe wohl die Papuas, fälschlich auch Australni'ger genannt. Mit de Negern haben sie nämlich nichts weiter gemein, als die dunkle Haut fs'.de. So st aber sind sie an Körper bau und namentlich in Haarwuchs izrunbvsch:edea voa den Afrikanern. L'lannklich hat man bei der außersr-. !enlkäzen Mannigfaltigkett denen, was m'n Nayentenni.etnen veuennr, m etrcr Art w.ffenschaftlicher Verzweif .:i?zq d;e yautfarbe als Rajienmerkmal vn jlidi fallen gelasim. da daiielbe viel .u unsicher und schnackend i''. So m es cät asrikün.;che Stämme im .:. -tittu des dunklen Erdtheils, wie den inchiigen und volkreichen Stamm der K e, deren Hautfarbe zwischen der otr Mongolen und dem si nken 'ieint oer Proveiiyalen oder Süditaliensr die Mi. le hält, mt dem gewöhnlichen Be inst der Neaermrbe aber gar nichts zu ihm hat. Die Fulbe sin) zu mächtig und stark, als dan die Sklaveniäzer ;nal sich an ihnen hätten vergreifen knn n. Deshalb sind auch niemals Fulbe Sklaven nach Amerika trauspoc ; litt warben: Das charakteristische Merkmal azi Vapuas ist ihr Haarwuchs, welcher u tun den Negern sowrt auch für das Auge des Laien scheidet. Hat der Ne ger im Durchschnitt spärlichen Haar ioachs, so wächst dasselbe beim Papua in Üppiger Fülle; es hüllt den Kopf vollständig ein und seine dichten Büschel starren ohne Zuthun der Toilettenkuust eusBechi empor, sodag sie seinem Trazer ein ruldes und ftemduitiges Ansehen verleihen. Das Haar wächst nicht gleichmäßig, wie bean Neger, sondern büschelförmig, etwa dem Sumpfgras vergleichd r. Genau genommen hat die Kopfhaut des Vapua abwechselnd kahle, und bewachsene Stellen, doch sproßt auf letzteren das Haar so üppig empor, daß es sich zu einem dichten Urwald vereinigt. Im Querschnitt zeigt das Haar bei starker Bergrögerung eine elliptische Figur, während das des Kaukasiers kreisrund ist. Wahrend das Negerhaar wollenartig kraus ist, wächst das des Papua pfrop len;ieherartjg. Die Kopfform ist vorn und hinken abgeplattet. Alles dies eist die Papuas in eine besondere streng geschiedene Nasse, so das die An ?abme mancher Reifenden, daß Jene von ersprenglen Negern abstammen, ohne Weitere zu verwerfen ist. Geistig find di Pzpnas bildungsfähig, aber von lngezäqmtec Wildheit der Sitten. Da ?um hieß es im Eingang, daß siemora lisch äußerst tief stehen. Die traurigste Ausgeburt ihrer Nohheit ist der Kanni öalismuZ. dem fast alle verschiedenen Innige tc iZap.a 5 mit Leidenschaft ulbtgen. Am derüchtignen bei den Seezai,nern sind die menfchensressenden Bewohner von Neubritannien, wo noch ganz kürzlich der größte Theil' der fchisibrüchigen Mannschaft eines fraa;ö fischen KauffaAteischiffes den wilden elüsten der Kannibalen zum Opfer l. Diese traur:g.'n Berichte werden rch die neuesten Erzäh ungen des zu ,erlä'sieil schwedischen Ethnologen Dr. Karl Lumho'.tz. der gegenwärtig wieder nit einer Expedition die Sierras im Süden von N?umexiko durchforscht, .urchwez destaiigt. Nach ihm sind die LZapuas oder Nearitos, wie sie auch öcißen, i!?a!.re wvurmands in Menschen fleisck. Unter aller leischnahrung gilt ihnen car gebratenes Menschenfleijch für den grcH.en Leckerbissen, aber nur dasFleisch der PzpzaS und der Chinesen; vom Fleische der Weißen sprechen die Negritos mit Abscheu, es habe einen widerlichen salzigea Geschmack, der Ekel errege. Ihre Stammesgenossen,' die zum größ ten Tdeüe sich von Pflanzenkost ernähr ren und kein Salz genießen, sagen ihrem Gaumen, am meisten zu, und .wenn keine zu haben sind, hie ilhinesen welche. . - r " " 'r " rt ' ' i . ! . tö ;ucRfiiCT eoenssus m nn uacu Wld gelten. Im Norden von Queensland, wo eine Zeit lang die Chinesen einwanderung sehr lebhaft war, wur dkn die verwegensten Angriffe unternommen, ' um ' Ehinesenfleisch zu erbeü ten. Ganze Trupps chinesischer Arbei ter. die auf die Schäfereien im Innern zoen, wurden , von den Eingeborenen erschlagen und ihre Leichen verschleppt: Wie" diese verderblich Neigung, mit der die Papuas gegen sich selbst wüthen, zum Vernichtung s kämpfe führt, erza hlt umboltz in anschaulicher Weise. : ä l! ' . ;7. . IS'.. tT k V. t P Eines Tageö- so hemt es m sn rx m neuesten Werk ' .Unter Menschen hef in" durchwanderten wir ein Thal, m dem früher viele Schwarze ae wohnt haben, von denen jetzt keine Spur mehr war. da it alle nach und nach von ir mden Stämmen verspeist .sindC Am Herbert Ricer kommt es oix, daß ae ra?e;u Exveditionen zur Erlanguiig von Menichenflelsch veranstaltet werden. Zu solchen - Zwecken versammelt 1 sich dann eine Gruppe der kühnsten Männer. Die ;iciic geht langsam vor sich un) für
P.-ovi'n unterwegs mutz gezorgr wer neu. Haben die. Jäger eine geeignete Familie gefunven,sMagexn jZe sich Abends , heimlich' in einiger ' Entfernung und tegiunen den.Ängriff vor Sonnen anfgang. - :?:W4$y: Als ausgezeichnete Beute gilt eine Frau, sie wird. wenn noch jung, nicht getödtet? ist sie dagegen alt, so wtrd sie auf der Stelle abgeschlachtet und geges fen. Meine Leute wachen durchaus lein Gedennnitz daraus. Kannibalen zu sein. Beim bloßen Gedanken an Menjcbtnflelsch fangen die Augen zu funkeln an. Wenn ich sie fragte, welche Kör. pertbeile ihnen am 'besten schmeckten, schlugen sie jedesmal aus die Lenden. Den ttof esse, sie nie, auch nicht die Eing?weive x aber ibren größten Lecker bissen finden sie im Fett, das die Nie?, ren nmgiebt."
vomJnianve. Die Nsteran.n sind im ek . en tlongren wie salat vertreten: Cke j w , rnftW !tn nsrtshrttn im Sf lß.i ,'0' . ' , im Haule 70; ehemalige Angehörige V-. VlrMtti - I - m I rKhTr flfmt im T,nt z . fc ftaa 68 i Nr au Gouverneur XUtitt T ' r . ..... j ' " I r i i i 11 r iiriii ii i in i uuriiiriiL i ....,t. k-c. rfc -,.-.-. -- W. .. r-wT"t i Ci AfftT hVW 5 vozktzszz; V ! WWk fcll mm 1 v ' s;- 5..,-,ik.
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Jerrn Simpson tj zum rlcan" noch dem Metropolitan- Muenrigen Zmelrad.ahrec aeworden. Nuu ttum .roaS. to.jf di-?,lk,n
?ird es sich also mit Sicherheit fest. m,m ,tT-1 IUm mW m MI rZ. 4 fct m ll 4 AAV I utu.u .ucu, y liuuivis iwu vvu M.i4i . M . .4 . tt i.iSl I VrT . - . uauvytige Stiesel trägt. nir iriri irniir Senator Sherman soll einem PittSburaer Reporter gesagt haben: .Ich werde kein Eandidat . sür die Prandentschaft mehr sem, sondern '.. st i 1 " ' I ule p)!ltl che Laulbakn tnlt memem neue Akutsterml im enat an l neuen Vtmlslermln wickeln-. Gouverneur Brown von Maryland ist selbst kein lehr reicher Maqn. aber seine Frau besitzt, ein Ver. mögen von emer Milllon uno man ,agr von ihr, da ne berellwillig tzioo,. uww oit urwaolung ihres aimes gefpeudct haben würde. . Der ehemalige Gesandt in Fan Domingo, John Thompson, ein öceser, wuroe neulich von emem sarbtgen Barbier in Philadelphia mit der Antundtgung überrascht, dad in seinem E!adl:ssement nur Weiße rasirt würden, als er in Thompsons Laden sich rasiren lassen wollte. ' Das häßlichste Mit aliedl J. 1 . 1 im Nevra .ntantendame oll m . McKeigham von Nebraska sein.- Ein Nachbar von ihm sagt. NebraSka besitze die drei ha.lichzten Manner m den Aer. Staaten: HilfSSchatzamtsfecretärNet tle:on sei der eine und Mclkeigham die anderen beiden. Krau Besser. Gattin dK Senators von ttan as. wtrd alö eme ellltüche. kleme und hausliche VttWA nnt gesundem Menschenverstand unN viittafi- 11 it vtt 4(jft "i &t M t V i I n.uiniu;tv 0u.ttymiunij tt.tnwt-. siettUu einfach, um sich m den sie l ganten reisen Washington'S i hewe. gen. aoer ,eil urzem ,ou vrau i : T - . !. ..Ins. , arriion ,le unier iyre Willige neymen. Im Staate Matne gibt eS nennzedn Städte. Deerina m dre lünglte. Ihre Zahl wird hochstwahr schemlich sehr bald durch Cave Eliza beth, Brunswick, Skowhegan, Derter, ' . . r -' ttarmington, iamden, uanvou uno Hou'toit vermehrt werden, welche ge. neiat sind, ihre Tomn-Negieruna avzu. merien. Vortlanv ut die älteste Stadt im Staate ; sie lst mcorporlnt worden' ES mag nicht bekannt sein, daß wir in den Ler. Staaten m Großsiegelbewahrer haben, aber es ist la m.nn er auch den 7,tel nickt sükrt f?;n itifr..r isi,rt im strtthH- ' . i f . . . ..w... rnent bat seit vier.ia abren da aro Siegel der Ver. Staaten in Verwah. K . . . . rung und sogar der SkaatSmimster ... 9 ' !änn d e en alten treuen und aewissem ha ten Diener des Volks nur bewegen, ren Schrank zu öffnen, in welchem das Emblem der Freiheiten des Landes ein geschloffen ist. wenn er -ihm : einen formellen Befehl vorlegt, der vom Präsidenten der Ver. Staaten, unter zeichnet tt. Ein früherer De ut sch ame rikaner, der Historiker Ed von Holst, gegenwärtig 'Professor der Geschichte a
der Universität in Freiburg und bekannt Trier das Fest seines sojährigen Dienstdurch seine Werke: .Verfassung der De. Zubiläums. .Folgende öffentliche Be tntH0 ,rii,T &tntt,n nnn .s iobiauna verönentlichte der Regierung z
und VerfassungSGeschichte der Ver. vtanun rnn rnerika tit hr hmL. Uistralion Jacksons, hat einen Ruf an die Ehicaqoer Universität erhalten, &rr t ftnirt u KeM i fli. land geboren, ttudirtt in Dorpat und F-.eidetbera Nationalökonomie und Ge Micfa tyUß n&mitn vtiril über, war Correspondent vnfchiedeuer at. i ..it.M m.k. deS .Deutschamerikanischen Conserva I UMUUUVIli 41 AUUl iXWWiW .IW.ttltiMfe r r v . tiyns Leeikon" und wurde 187ö asS Professor nach Straßburg und 1874 nach, Freiburg berufen. Ein Conftabler in Pitts bürg darf die Anerkennung, her) merk würdigste Inhaber - eines Platzes wie b- ..fc j - ( "j. , ' . n. ) i .,,-.-,.. i,e IkiNigen. ZU sem, für sich m An Iiuu li.llix. nen. .Ein DZunn, welche ascht 'worden war tme ! er dabei uberra sner Gattw die KehK, nhkeldea wollte, befand sich auf der Flucht, unser E onstabler hinter ihm her. Da kamen sie an eme Brücke,, für deren Pasllrung e.a Zoll von nnem Cent zu erlegen ist: Der Ättbre ,t ist ht ht UrfTttttt.hm-v' rni.d TZ:Y. o--'mv v.i, -' Ir CL . L i , a, ' - - - C Vi , w so köstliche Geschichte, daß ihr Eindruck. App, ' iMk P der persönliche Freiheit in Baltimore. Der Entwurf zu einem neuen Ssnntag, geletz enthält folgendenPasiuS : Jr. gend. ine Person, welche, am Sabbath, gewöhnlich Sonntag genannt, irgeud j,jrr '" ' wtt .1 I ' :r. .' w watüc Zwaaren. r uicr, q?anoetsartirei kauft, vertauscht, oder weagibtl koll eineS Mißverbaltens lchuldia kein, vor
stetamt deren Vernagelung mit Bret. Mnze,'aleinen,Dime bn s'ch jührte, tett angeordnet. Das zur Sudhaita aber wartete. biS man , neun Cents ti ausgeschriebene Gründstück sinket herausgegeben batte. ES ist : das eme ?,;, Säurer i -i . -
iiiHumn.H vnvuvui j vtivut VUl W UV. -. , . baß Drit.e den Flüchtling aufhielten Wege Beleidigung deS Rcg.erug,. und ihn dem Constabler überlieferten. aWorS von Sröning , Sigmartnge , . v:- v-t ,t3W erhielt, m der Strafkammerntzung' der
m M e a u g i a m 1 1 nv v 1 1 Freunde
, 1 aesehen, dah eS gtsetzlich seiyHg. MlSysy QmxzV. Dr. Q&fc culnicU ji-i''""!'-: ii- :i-li-:h;:;.n:!.j','"i :'! " -i'ir'i!': "rs'i'ljK: 'f.. X "''i1 -: ;;.!: ,.
Eis, gurren, avak. Sovawaer u'dv andere ähnliche, nicht alkohslarlige Gelränke. Nahrungsmittel und medizinische Präparate zu verkaufen.- Hier zu bemerkt der .Deutsche Correspon dent-: Wenn wir auch noch Manches vermissen, z. B. Dampfdoote sind nicht
emgeichlossen, und peisehZuier plllen offen sein und zum Essen Bier oder! Wein serviren dürfen, so ist der Entwurf doch nicht zu verach'en, und wenn derselbe angenommen wird, so können wir zufrieden se.n." Interessanter als das im ?!ew Korker Nachlakgericht zur Bestäti. gung eingereichte Testament der Frau Maria Stuart ist wohl kaum je eines bekannt geworden. Robert L. Stuart hat' seiner Frau Millionen und aunerdem eine werlhvolle Bildergallerie und eine seltene Bücher und Handschriften enthaltende Bibliothek hinterlassen. So lange es ran Stuart lebte, gab sie mit , . is . ? v ri.. r sie voueu anen sur woytlöaltge Zwecke j-w . -i . . . m . sN orem e,ramenr vermag ne uver l crn:rr: v:. m . .3Äiuium ;uuu., oic .'Maive . - t , f f !- m, I f j- VU kliAlk.l C. 1 5""" yere rur- uno iuauaz Xvoo.l?alia. ira - onpewen.. 'enox öionoiijei -s.. i ,1 mUHi . jrn tstl trl nKaxii Si. U!f :WK-"lr mmmm fm mmm mmm m , m . m mv r w9 m mM9kV kl 1 .vi.miiwu ifv.-i vivu?u yiauc . . : - ' -...-. v k. r-. er.. awwwuimwu ,mu- rjVU. Ulffll mm : ab sie m .daschud. .( a kTl I.- 't - entern., ermanoie ,n rarem e ta sa. das, Publikum geöffnet sind. Paskor - j- . Dr. Zodn Hall, der thr See! oraerwar. - - ' T . . . ,y5tt 3ü,üüü. xit gesammte Hinter r - rr r r w r ? m. l laijcnicQ-ii oer rau iuan rouo aut fünf Millionen Dollars geschätzt. Ais Brandstifterin der ge fährlichsten Sorte ist jüngst in CatamuZ v w vv zehnjährige Liddia A. Walter von dort i. . bet Eolumbus m Wisconsin die sieb avgqa.i uoiocn. csic lomoc oaoci oc troffen, als sie die Scheune von Julius Weine in Brand stecken verluckte.und l;.k davon, wurde aber verkolat und eingeholt. Als sie erkannte, daß ein Entrmnen nicht mehr möglich war. wi verletzte sie sich, ihrer Verhaftung mit einem arogen Mebaermesser. welches sie der sich geführt hatte und mußte erst durch zwei Knüppelhiebe gefügig gemach! werden. Im Gefängniß in Juneau gestand sie. m de letzten drei Monaten ist EatamuS fünfzehn Verbrechen verübt zu haben, darunter Verstümmelung von Vieh, Einäscherung 'tines Sckulhauses 'und Zerstörung von andem Eigenthum, Ob das Mädchen die verbrecherischen Handlungen m einem Zustande voo rtl : . j - W ... Osll. V i j.. i"". a. ucecuratai I . . . " v 9 ri irfv oegangen yar, wiro zeymer zenzupeue? sem. i jkeutsche Lseatnchrichte.ß Provinz Westfalen. f In Münster der Obertegierung? rath l D. Wuttav kttäbiich. Der Stadtdechant und Ebren.DomberrKav ptn Hierselbst feierte sein 50jährige P.stjubiläum. f In Attendorn a. .-f t m t t Art rt i -et isymna nai joeneyrcr wiutam Müll, frnb länaere 55abre wissen. . schasilzcher Lehre? an der Rektorschule tu Olve Unter der. Anklage, das 1 . ... . . . . " w - . Eisenbahnunglück in KirchleNgern. bei welchem der Cirkus Carre verunglückte, verschuldet zu haben, standen m B:ele s selb der StationSamseüer Lange, der Lokomotivführer Bünemann. welcher den Personenzug führte, und der Ska1 '2 . . rn . t. e rionsviaiar isrunomann vor oer i-np kammer. Lange erhielt 1. Jahr, Bünemann 6 Monate Gemnznig, Grund mann wurde sreigeiprochen. ime vielye Gutachten bekunvete, vag d,e mangei' hakten Bahnhofsanlaaen die Haupt. Mld trugen; dewnders ser die Weiche i ,15. s ignttnn ,0 -7 7 Der Geh. Justizrath Wild. Buch mann in Bielefeld. Der Redakteur , f tt , der soctaldemokati,chen .Volkswacht. Smil Grolh in Blelefelö, wurde wegen 1 cu. s. v.i!'0x..(,i . T. 1 .. . 1 1 iC ... H nn.U.i. rti; 2. 2. w tu zu o naien wiHmq vuu. theilt, ' Rhein Provinz. . . Auf Veranlassung der StaatSanwält schaft in Saarbrücken wurden sammt liche Geschäftsbücher des bergmännischen RechtSlchutzoerems oejchlaznaymt. Es sollen 10.000 Mark Vereinsgelder fehlen. -'1- Der 'Ehrendomherr und .Seminarregens Gräch in Trier. Rechtsanwalt sschonorod beama in Präsident: Fräulein Emilie Römer zu Dornen. Bürgermeisterei WüllratH. fettete am 10. September ZM, unter gener LebenSgeZahr au, elNem bren titnltn 3oaut bu beiden Kinder des Tagelöhners Peter Hr Dörner. werth, was hiermit belobigend' zur öffentlichen enntnlk gebracht wlrd.Der Iudenprottß weg I Schlachtung deS Zrvaden .lean ege I . . " 'mann dürfte im Februar öder März vor, . dem , Schwurgericht in- Eleve zur Verhandlung gelangen. An eine Ent lasiung der Familie des jüdischen Schlächters Bufchhoss ist nach Lage der Sache nicht zu denken.' Bis jetzt aber hat Niemand -von den vier Angeschuli;nt,n w n, ir qü ,s,.i., ,r 1. -..-. wwr. , n B"a. V-, brechen zugegeben. In Xanten , ist die SlilUlnung' inzwischen etwas ruhiger k Admivrttt .rnHHiMmtmiftm1 KZ, Juden kommen nur noch sehr vereinzelt vor. Letztere verkaufen um jeden Preis , ihr Befitzthum und aeben fort. Mehrere Haien sich ach Düsseldorf gewannt. Damit mchi auch noch die letzten Schei ben im Hause deS Schlachters Buschhoff t 7 ... 1 . . '. 7 . ' i vemoiin weroe, y vas urgermei I p' 1 i . I 4" kaum aus - dem iÄefänaniü ' eutlassene Äedakteur der .Frankfurter Zeitung Di.. Joseph Stern, rei Wochen Ge sängniß. f Einer der letzten Skno tyren aus der alte Aera Frankfurts, ch. Ck F.lSieber-MrZw j: V .i .: ' , ii'.,,' " . ' 'g'".:1, ,r . , KammannSstano aus den kurulischen Stubl aelanat. " Aus ß dieser Periode l uhin itt .nr na& Kewr
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Ist das beste Heitmittei gegen die ver flyiedemn Leiden der Lunge und Kehle, wie Hnsten. Heiserkeit. Bräune. Erkält ung, Engbrüstigkeit. Influenza. Luft röhren-lLMzündung. sowie gegen die ersten Grade der Schwindsucht nd zur Erleichterung fchwindZuchttger Kranken, denn die Krankheit schon tiefe Ein schritte gemacht hat. Preis. LS CentZ. ?JZZZZIZZZZZ aEss gen, welche mtt der neue Berfajung im Jahre 1857 begonnen, Senator Dr Jäger. f Der Negierungsasfeszor Friedlich von Savigny, ein Sohn deS 187S in granliurt verNorbenen Mini. sterialdirectors, Wirk!. Geheimrath? von Savigny, der zuletzt in Merseburg angestellt war. in Falkenstein. f In Frnnkfurt der Neutner Moritz Meyerfeld. Der Jnnungsausschuß in Frankfurt hat einstimmig die Austö sung der Innungen beschlossen. Zum Rektor des Realgymnasiums in Geiienhe:m ist der ordentliche Lehrer am Bo chumer Gymnasium, Hermannn Koch, gewählt worden. Bei der städtischen Sparkasse in GudenSderg sind große Veruntreuungen, die anscheinend seit vielen Jahren betrieben wurden, an's Tageslicht gekommen. Es sollen Obligationen im Werthe von 50,000 Mark abhanden gekommen fein, Der von Hersfeld durchgebrannte und in Wiesbaden verhaftete Bankier Zickendraht ist vom Kasseler Schwurgericht wegen be trügerischen Bankerott, zu 2 Jahren Gefängniß verurtheilt worden. Thüringische Staaten. Der Naturprediger Jos. Guttzeil in Eichfeld hat diefer Tage eine 30tägige Gefängnißstrafe angetreten, wegen sei ner bei ?l. Bock in Rudolstadt erichiene nen Schrift. Unsinn und Unmoral im Alten Testament", die vom Rudolstad. ter Landgericht sowohl, als auch vom ReichSgerickt als gotteslästerlich befun den ist. Ein Dresdener Unternehmer beabsichtigt die bei dem unmittelbar an die S:adt Zondershaufen angrenzenden Dorfe EtockhauZen oer Wlpper zuflie ßenden. Schwefelquellen, die vor Jahrzehnten sich weitbin eines guten Rufes erfreuten.neu zu fassen und Sondershau sen zu einem Badeorte zumachen. Ter pensionirte Steueraufseher G. Darre in Sondershausen feierte mit feiner Gattin das Fest der goldenen Hochieit. Der Fürst ließ dem Jubelpaare eine Pracht bibel zugehen. Königreich Bayern. München: f Der Oberst a. D. Gras Hkmrlch von Tattenvach, Oberlandes gerichts.Präfident a, D. Karl von Malternheim; Hofrath Heinrich v. Fischer; Frau Louise v. Hirsch -Gereutb, Gattin des perrn Jonas v. Hirsch - Gereuth, eme polier des ,m Jahre 1835 ver storbenen k. b. Hofbankiers und Konsuls Freihernl Jozes v. irsch, und Schwe fier des durch seine großartige Wobt thatizkeik berühmten Gründers der türkifchen tzisenbahne. Freiherrn Moritz v. Hirsch in Baris. sowie den Freiherren Emil, Theodor und James v. Hirsch, welche sämmtlich abwechselnd in Paris und in München (bezw. auf dem Fam: liensitz Plauegg), leben; Umversitätspr.fesscr Dr. Christoph v. Rothmund; Professor a. D. der tbierär.ztlichen Hochschule üoarad Schreiber; Maior a. D. Friedrich o. Kiliani; Bezirksamtmann a. D. Fr. Thelemann; Frau Emilie ionpal. die Gattin des Commerzien raths Kirchdörfer.Frau Johanna Kirch dorfer: der volksthümllchste Wirth Münchcns.Gastwirth Josef ermann 'S ch .wetz. . Letztbin ist das' Haus des Napoleon alm tn stemba Euthal biS auf die Mauern niedergebrannt. Das zerstörte , Haus wZ? vor .Altem jedenfalls einer .der schönsten und grögten zozn. zerren Zitze in dex ganzen Match, dasur sprach seine Bauart, sein aewaltiaer Umfana. aber auch die innere Ausstattung. Vor etlichen Jahren wurde das Getäfel ei 7tieS seiner Zimmer als, sehr seltene an tike Arbeit um hohen Preis nach Zürich verkauft. t m Dtemen tocrr Jos. Ulrich (Vater von Hauptmann Ulrich fes.). Als Seltenbett notirt der .Bote .der Urschwelz-, daß. derselbe 30 Iah? in Amerika, tn den Staaten Minnesota und Jndlana sich ausgehalten. Letztes Jahr konnten die Herren Käsehändler Nicht genug Käse zum Preise von 85 bis 90 Fr. einkaufen, und dieses 5zahr die ten sie für die schone Octoberwaäre nur Fr. 6065. Für die Brand bescha digten in Meiringen sind bis jetzt an baar Fr. L4 1.000 eingegangen, nämlich direkt beim dortigen Hilfscomite Fr. 1411,000. bei der bernischen Staatskasse rund 100.000 Fr. ; , Der Schaden, der hurch Versicherung nicht gedeckt ist, U tragt dagegen circa, 1,135.000 Fr. Diese Ziffern - sprechen beredt, Nß weitere Liebesgaben noch vollauf verwendet 'werden können. 's In Thun- der dckannte .Herr.. Job. u. Botz, .gewesener Weinhändler.,Zwei simmen ist wiederum von einem BrandUnglück heimgesucht worden. ' ES brach in Kirchstalden Quartier Feuer auS, baS sich rasend schnell den beiden, von den, Familien, Schlöppi Zumbrunnen, Matti., Wm. Hiltbrand und zwei ein zeln stehenden Frauensperjonen be wohnte Wohnhäusern ' mitthsilte und dieselben in kurzer Zeit einäscherte. Der Gemeinde Aarmühle, in der ganzen Welt besser bekannt unter dem Namen Jnterlaken, wurde vinmehr von der Regierung gestattet, ten ; leyte ren Namen amtlich zu : lüpfen:' t In Goßau Thierarzt H. HüUhin-n. 'Die Hinterlassenen des am i.l. O.l. verunglückten Hrn. Rud Boß'.-arS im Rosengarten' ln Wyla haben der Gemeinde eine Trauerurne sammt, Tisch und Decktuch gejchenit. Ein aller Postbeamter wurde letzthin in Ba el zu Grabe getragen:' Hr., Arnold Bischofs, Fiechter. geb. 1L21, , Sohn von Alt Pfarrer Bifchoff und Bruder deS Alt egierungSrath:il Dr. Bif off. ?
GiZczchGn-Tabelle
A.kiwst und Abgang der vnsi?dencn klien l!,z:ig? im Uiv.cn JDiVi, Indianapolis. ' ViiZ'.d.ilia. Abgang -Posjzuz . . . 6rpr Exprefz Accomooativn &ttvt . . -. Erpreß . i .. . Älikanft Erpreh in.ytvh . ... cconzodatlon . Schnellzug . . . , Äccoinadittln 7 :n ! Jl ryitt! I (1 it?',r i 4 0 Am ?l0ttm 11 H .ZZn, :i ;j Ä, 4 ir, ihn , l't Z :h ',!! , .r ÜKi tlili , 7 4'.n llci'tland, Cincinnali, Chicago und St. ifoiii. Iudnapcli nstd iilevtianb Division. Abgang özxreß... . . 6 30 Pm Crpreij .... SJLiVm ....11 45 Pm .... SANm 6 45 Nm . .. 700LM ....11 WTm Ckvrett . . . Limited Expreß. Erpreß . . Ankunft Erpreß Erpreg Limited Erpreß... 1 1 ?w m Exprcg . . . Exxreg . . . . OÄ-ui .li).)Nm St. Louis Divisen. Abgang Crprctz 7 30 Vn, Ltnated (.rprsö uw viin Erpreß 5 W S::u . Erpreß. tSqlich 10 55 3tni Ankunft Expreß täglich 3 20 Tm irrprca yzo xm " Limited Erpreß 2 55 Vm Erpreß 6 20V:n Chicago und Cincinnati Tivision östlich. flffiiMfln ?Isin.'srr,t 3 55 N:tt l w v n vj .- ----- Accomodation täglich. . . . . . 7 05 Vm Accomodation .... .... 10 55 Bni Vosizug ........ 3wNm Äccomsd. (nu? Ssuutags). VO Stm Accomsdation 6 45 Nm An?unft- Rushvills Accomodation.i lK Vm 'Postzuq .11 5 Bin Jnd'pts Aee. (nur Connt.).l2 35 Rm Accomodstion AccomodLtisn Schnellzug 5 00 Nm 10 45 .km VZ 15 VZm - westlich. , 7 10 Vm VI 01 Nm , 5 15 .im Chicago und Eincmnati Division Abgang Accomodation . .. SNmellPo,t Lasayette Accomadation . . . Schnellzug ". '. I i 30 m Ankunft Schnellzug 3 20 ??m Lafayette Accomodatlon . . . Schnellpost 2 5 Nu, Accomsdation tt 15 Peoria Tivision westlich. Wgang Erpreß 7 45 tii Expreß IZMAm DanviLs Accomodation r a Äm Erpreß 10 S2 rn' Ankunft Expreß DanviLs Accomodation Expreß Erpreß 3 15 Vm 10 40 Vm 2 40 rn i W S'in Peona Dwisii? - Abgang Expreß ....... Accomodation.... ' Expreß Ankunft Expreß Accomodation ... Expreß.. östlich. ...... 2 35 Vm 5 30 Vm 3 05 Nm .....1145 Vm 9 00 Vm 10 SO Am Lake Crie und Weöera.' Abgang -Erpreß 7 15 Vm Expreß i u Min Erpreß 7 00 Nni Schnell-Expreb 11 10 Nm Ankunft Scknell.Erpreß 3 20 Vm Expreß 10 30Vm Erpreß 2 50 Am Exprejt 20 Piltsburg, 6incinnaii, Chicago und St. Louis. Indianapolis Division. Szang-Erpreß . . . 4 45 tm Kolumbus Äomodat!on. . . 9 ) Wm Erpreh 3W Nzn Richmond Accsnlodation. . . 4 00 Nm Erpreß 5 30 Nm f?fl.n?!vrt,i... Ü'.aS:a., (1 I n" KLrl 11U1I1 IHIWIW MklVUMVMilVIl chneuzuz Expre Accomsdation . . Ei'preß Expreß .1140 .12 50 Nm . 3 45 51m 50Nm 0 00 N n, via Kölomo. EhicaZo Division Abgang Expre.. ..... Expreß Ankunft Expreß Erprcp ,11 05 Bm 11 30 Nm , 3 30Bm I 47, tltt LouisviUe Division. Ubgang öxpreß ... 3 40 Vm LouiSsills Accomodation. . . 8W 5 Schnellzug. 3 5T N,n Accomodation 4 S) Tan Ankunft Acconwdation 10 25 Vm Schnellzug 11 00 Bin Accomodation 6tft Spezial täglich 10 ) Am Ciminnati, Hamilton und Indianapolis. . Abgang Expreß 3 55 Pm Eincinnati AceomodoUon . . 10 45 Vm Expreß 3 00 32m . . Expreß 3 30 .im Expreß tt 30 Nm Ankunst Äccomodation 9 15 Vm Expreß 11 15 Vm Expreb 7 45Nm Expreß. ...10 53N:n Expreß... 1Ä 35 Vm Indianapolis und Vincenncs. Abgang Expreß ...I. im Bin Vincennes Accomodation.. . 4 40 Nm Ankunft VwcmnesAccomodationll w Nm ' Expreß.. "... 3 05 Nm Cincinnati, Wabash und Michigan. Abgang Erpreö 30Vm Erpreß 11 45 m Expreß .; ti 45 9!m Ankunft Erpreß .. 11 10 Vm Erpreß ?, w Nm Expreß " . ." . 10 50 Nm Indianapolis, Dekatur und Western. , ,,. . , , " - " . Abgang Expreß 8 30 Dm Accomodation 4 20 Nm Schnell.Erpreß. 11 00 Rm s?r4 X4iArr.(?raMK " ttttuiijt wumuvifup .... ... iJJ icju Accomodation . .:. .. 10 10 Pm Expreß 4 45 Vm Loulsdille, 9tew Albanh und Chicago. Aogang Erpreß ... .... . . . . 12 40 Vm , . Expreß.. 4, ...11 35 Pin Monon Accomodation ..... 5 20 Nm Ankunft Expreß . , ; 3 25 Vm : :, Monon Aceomodation. .. ..,10 40 Expreß . ... ,,,,..,, .... 3 20 öm .,,;,:',,: . '""' . HM liiile f6rTuntni'trra lir.i1 '.. i4rk ti A" Ai,iMi, f' i SS'. It Itjt I .a , 51 16 HU,. t. ? V. Jf ianm r rrH? tiruinf trtmtit M '.94 '''' ' ' :' H. r .,p fc l X "" 't"1 " ' w ri. in nar Ihi. : f' Jf t U ,,'. h? voaey M orkt l . ii.-'.- tn. t fi:..rt- inikuu. .niun. ( ibrai. j- Pfc 1 . SÜH ulnw'lp(iiL JMni. -mr.fr.. U.ltnlIeU4. ('..ii .ttr.ici-a4.Uaa W f '1. U .l.. M.. ..
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? ? Rnnianf ft St fcAit Bl fr.,-. JZ ''fß&K'y ff 7 une ist das einzige Blatt in Ändiana, welchcs die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. AlS Organ des Volkes und nicht eine? Part oder Parteimjercffen kämpft sie uneulwegt sur Freiheit .Recht auf allen Ke bieten deS LeSenS. Die Arbeit deS Volkes ist die Pchöpferin allcS Wohlstandes und da runz wirken wir für solche soziale Ne formen, welche die Arbeit zur sreudebringenden Lust, statt zur niederdrückenden Last machen. : Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eß als moralische Pflicht empfinden Leser der Jndiaua Tribüne zu sein. Das reichhaltige Sonntags - Blatt tretet eine Fülle unterhaltenden Leseßosses. ' , Ter Abottttettkettts Preis der täglichen Tribüne ist I2c, des SonntagsblattS Je, bei zer zusammen II (5tS.p per Woche .oder I Cts. per Monat. Drch die Poft' versandt, kostet daß Jageblatt $3, daS Sonntagshlatt S2 per 2ahr, beide zusammen $ß in Vorausbezahlung. ruclifttchen aller Art werden rasch und billig auSgeführt. ' " .... Etntrittökk,rten, :
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