Indiana Tribüne, Volume 15, Number 124, Indianapolis, Marion County, 22 January 1892 — Page 1
v O o 00 A 0 fC r1N O svf l5 w o w vi w Z Jahrgang 15 Office : No. 130 Ost Maryland Straße No. 12 l Indianapolis, Indiana, Sreitag, den 22. Januar 1,892.
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Editorielles. J:' , DaS Supreme-(?ericht von Wisconsin hat entschieden, daß die Scha meiste? jenes Staates alle Zinsen zurückerstatten müssen, die sie durch Verleihung der öffentlichen Gelder erlangt haben. Das ist juristisch kaum ansechtbar. Wem da? Kapital gehört, gehören auch die Zinsen. Aber praktisch dürste die Entscheidung keine andcre Wirkung haben, als daß die öffentlichen Gelder unvcrzinst bleiben. Der einzige Vortheil, den die Entscheidnng gewähren mag, dürfte darin bestehen, daß die Schatzmeister nicht Gefahr laufen, die öffentlichen Gelder
zu verlieren, indem sie dieselben gegen ungenügende Sicherheit auSleihen. (öinc. Volksblatt.) Das ist Alles ganz richtig. Aber wenn man so strikt sein will, dann gebe man auch den Beamten genügende Gehalte und schaffe ein System ab, unter welchem ein Kandidat die Halste des Ertrages seines Amtes und ost noch inehr für Nomination und Erwahlung auszugeben hat. Wir sind in neuerer Zeit vielfach Zeitungsartikeln begegnet, in welchen dargethan wird, daß es jetzt möglich sei, vermittelst der Elektrizität von einer Centralstelle aus Triebkraft nach jeder kleinen Werkstätte zu liefern, daß dadurch der kleine Handwerker ebenfalls in den Stand gesetzt werde, mit Maschincn zu arbeiten, daß er auf diese Weise dem Großindustriellen Konkurrenz machen könne, und so wird weiter gefolgert, daß dadurch das Ja briksystem aufhören würde. Man prophezeit das Wiederausblühen des Kleingewerbes und damit ein goldenes Zeitalter für den Arbeiter. Es ist rein unbegreiflich, wie man heutzutage, im letzten Ialuzehnt des neunzehnten Jahrhunderts solchen Unsinn schreiben kann. Als ob indem Besitze der Kraft - Maschine allein der Vortheil deö Großbetriebs stecke, als ob die riesigen Vortheile der Theilung der Arbeit, in der Weise, daß kein Einzelner ein ganzes Produkt, sondern nur Theile desselben herstellt, nicht in der Großproduktion allein durch das Hand-in-Hand-Arbeiten Vieler zu erzielen wären. Und als ob die Befchaffung von anderen kostspieligen Maschinen neben der Triebkraft nur so eine einfache Sache wäre, und als ob es nicht Thatsache wäre, daß kostspielige Maschinen sich gar nicht rcntiren ohne das Zusammenarbeiten Vio ler, und als ob nicht bei sehr vielen Industriezweigen z. B. in der Einsenindustrie, im Maschinenbau, im Baugewerbe, die HauSindustrienicht ganz und gar zu den Unmöglichkeiten gehörte ! ES ist merkwürdig, wie Viele eö noch immer giebt, welche die Menschen rückwärts führen wollen und daS als Fortschritt ausgeben. Der Großbetrieb ist ein Fortschritt dem Kleinbetrieb gegenüber, und so wenig wie man die Eisenbahnen abschasst und wieder zum Frachtwagen und der Postkutsche zu lückkehrt, wird die Welt an Stelle des Großbetriebs wieder den Kleinbetrieb einführen. Der Vortheil der Zivilisation liegt in der Möglichkeit mehr und nicht weniger zu produziren. Daß gewisse gesellschaftliche Einrichtungen es mit sich bringen, baß dieser Vortheil heute, nicht der Masse des Volkes sondern einigen Wenigen zu Gute kommt, bedingt nicht, daß dieser Vortheil, sondern daß jene gesellschaftlichen Einrichtungen abgeschafft werden. Wenn hundert Mensche gemejnschaftlich arbeiten, so ist jie Produktionskraft weit größer als die Arbeit von hundert einzeln arbeitenden Menschen. Dle Konzentration ist die Tendenz der Zeit und des Fortschritt und alle Versuche Derjenigen, , welche sich um Aufrechthaltung der gegenwärtigen Gesellschafksoednung bemühen daS Rad rückwärts zu dreht, sind vergeblich. Die Lösung deS sozialen Problems liegt nicht darin, weniger Produkte herzustellen, ' sondern ' mehr, . immer mehr, und dafür zu. sorgen, daß diese Produkte Jedem. im vollsten Maße sei nes Bedürfnisses zugänglich Werdens Die Lösung liegt ! darin, die Mensch heit zu bereichern,' nicht aber einige Wenige.,! 7 .. ,-',, ' .fr 's r Wette rauS sichten. , . .,,...! Für Jndiana : Bewölkt, wahrschemlich Schnee, gelegentlich aufklärend. Temperatur beinahe gleichmäßig z Sonnabend etwas kälter. W
Drahtnachrichten Inland. Im Sterben.
Wafhington,21.3an. Richter Bradley, Mitglied des Oberbundesge richtes, der seit einiger Zeit krank war, liegt im Sterben. -M ?U i f u in raus. Washington, D. E., 21. Jan. Das demokratische Nationalcomite hat den ganzen Tag über die Reden und Vorstellungen der Vertreter der verschieenen Städte angehört, welche sich um die Nationalconvention bewarben und nahm am Abend die Abstimmung vor. 49 Stimmen wurden abgegeben und bei der 15. Abstimmung erhielt Chicago 27 Stimmen und die Wahl war auf diese Stadt gefallen. Jndianapolis begann mit 2 Stimmen, brachte es bei der vierten auf 7, kam dann bei der siebentenauf eine Stimme herunter, erhielt dann bei der nächsten Abstimmung 21 und bei allen folgenden nie mehr als eine Stimme. ': Der Fa l l Fielden und Schwab. Washington, 21. Jan. Das Appellationsverfahren der in Ioliet besindlichen Anarchisten Fielden und Schwab kam heute vor dem Oberbundesgerichte vor. DaS Gesuch um Freilassung der Gefangenen stützt sich in der Hauptsache auf denselben Grund, ans welchen hin es schon einmal dem Gerichte vorlag. Der Grund ist der, daß bei der Äburtheilung durch das taatsobergericht die Gefangenen nicht zugegen waren. Damals wurde die Sache abgewiesen, weil das Protokoll des StaatsobergerichteS nachwies, was in Wirklichkeit nicht der Fall war, nämlich daß die zu Verurtheilenden zugegen waren. Die Anwälte wandten sich darauf an daS Staatsobergerichi um Eorrektur des Protokolls und diese wurde bewilligt, so bah dasselbe diesmal die Abwesenheit der Verurtheilten zeigt. Einer der Anwälte ist Ben Butter, welcher morgen die Schlußrede halten wird. Ausland. Die G r i p p e i n Europa. C ope n h a gen, 21. Jan. Während der letzten Woche kamen hier 954 ntat Erkrankungen an der Grippe und 57 Todesfalle vor. Mailand, 11. Jan. Der Komponist Verdi ist an der Grippe erkrankt. Wien, 11. Jan. Die Grippe grassirt mit großer Heftigkeit. In dieser Woche starben 531 Personen gegen 221 in der vorigen Woche. Die Hospitäler sind überfüllt, eZ befinden sich in denselben, ,584 Patienten. O, Hat sich verlobt. Wien, 21. 3an. Erzherzogin Stephanie, die Wittwe des Kronprinzen Rudolph, der sein Leben durch Selbstmord endete, hat sich mit dem Fürsten Miquel von Braganza verlobt. Ein R e v o l u t i ö n ch e n i n A r - g e n t i n i e n. Buenos Ayres, 21. 3an. In Mendosa sind in Folge des Zwiste? zwischen dem Gouvernör und der Legiskatur ernstliche Unruhen ausgebrochen. Viele Personen wurden getödtet und noch mehr verwundet. Die Regierung hat eine Commission zur Wiederherstellung der Ordnung abgeschickt. . Lehnte haS Duell ab. Paris, 21. Januar. Der honlangistische Abgeordnete Laur, welcher am Dienstag in der Sitzung der Deputirtenkammer von dein Minister deö Innern, Constans, geschlagen worden war, ließ denselben gestern Abend auf Pistolen fördern. EpnstanS aber ließ bey Caxtellträger gar nicht vor, mit hex Eitlqrung, er werde sich mit, Laur nicht schlagen. Dieser hat daraus die dem ViZnister in dep Kammer in's Ge kW geschleuderten Beschuldigungen in einem VsZ.fr an denselben wiederholt. Der Staatöanwalt hat den. von Lqzjf gegen Constans gestellten, ?trafantrag öbgeleht, weil ein solcher nur von dem Lammerpräsidentxn ausgehen dürfe , , "-""" "r ,:, ,,ß d , ... ..: m-' :, '
D a s E l e nd i nt Zaren r eich e. Da' Spekulanten den Weizen in östä :i!:!Ih:!;;I::3s
lichen Provinzen zum großen Nachtheil
der Zchntausende von hungernden Leu ten in jenem Theil des Reiches auf speichern, hat der Zar den Bürgermei ster von Moskau angewiesen, für 15, 000,000 Rubel Weizen zu kaufen un an die Nothleidenden zu vertheilen. Der Bürgermeister soll einen an ständigen Preis für den Weizen bie ten und wenn die Spekulanten denscl ben nicht dafür verkaufen wollen, ihn einfach konsisziren. Die Regierung hat beschlossen,' die Vertheilung von Liebesgaben nicht mehr von Civilbeamten, sondern von Offizieren vornehmen zu lassen, um Unterschleife zu verhindern. Das Straßenbahn Schiedsgericht. Gestern Nachmittag erschien Herr Shaffer, der ehemalige Präsident der Compagnie, vor dem Schiedsgericht. Er sagte, die Leute hätten Ursprunglich bloß das Recht gehabt, von und zur Arbeit zu fahren. Als es öfter vorkam, daß Detectiveö berichteten. daß weniger Leute Fahrgeld bezahlte als Passagiere in dem Wagen waren, und man fand, daß es Angestellte waren, welche nicht bezahlt hatten, wurden die Abzeichen oder Badges" eingeführt. Dieselben sollten aber ebenfalls nur dazu benützt werden, von und zur Arbeit zu fahren, wurden aber öfter bcnützt. Da sich die Sache nun fast gar nicht kontrolliren ließ, so hielt er eö für besser, tn Leuten das Recht zu geben, die Badges" zu gebrauchen, wenn und wo sie wollten, als sie zu vcranlassen, gegen die Regeln der Com' pagnie zu handeln. Den Leuten wurde dies dann bewilligt, aber in jedem Contratte wurde besonders vorgese hen, daß der Compagnie 'daS Recht vorbehalten sei, die Badges" wieder einzuziehen. Wenn ihn die Leute gefragt hätten, so hätte er entschieden vom Streik abgerathen. Atthur I. Anderson, der Sekretär und Schatzmeister der Compagnie sagte in ähnlichem Sinne auS. Er sagte, wir sahen, daß mit den Badge?" Mißbrauch und Betrug .getrieben wurde, und da wir eS nicht möglich fanden, dies zu andern, gestatteten wir lieber die freie Benützung der Badges". Aber niemals wurden dieselben als ein Theil der Arbeitsentschädigung von den Leuten betrachtet. Mehrere Condukteure und Motormcn zeugten, daß in den Stallen ein Zettel angeschlagen worden sei, der ihnen freie Fahrt gestattete, aber den Zettel selbst vermochte Niemand herbeizuschaffen. Herr Jrenzel legte einen Anschlagzettel vor, und glaubte, daß das derjenige sei, auf weichen die Leute Bezug haben, dieselben bchaupteten aber, daß das nicht der sei, den sie meinten. In dem von Herrn Frenzel vorgelegten Anschlag wurde den Leuten mitgetheilt, daß sie auf ihre Badges" hin jederzeit fahren könnten, doch ist auch hier der Widerruf dieser Veroxd nung vorbehalten. - Nachdem da? Schiedsgericht eine Anzahl Zeugen verhört hätte, vertagte es sich bi? heute Vormittag um 9 Uhr. Heute Vormittag wurde das Zeugenverhör fortgesetzt und man glaubte, daß man lm Laufe deS Nachmittags damit zu Ende kommen würde. Wollte Spaß b ,ten. Gestern Abend gegen 10'Uhr ging ein Betrunkener von" der Illinois Straße aus in die Market Straße. Am Circle angekommkn, lehnte ex sich gegen einen Telegraphenpsosten zaz tU nen Revolver aus der Tasche und feuerte auf mehrere junge Leute, welche an der Ecke in einer Gruppe beisammen standen. Sie, flogen wie Spreu auSeinander und hatten Gelegenheit an der nächsten EFe den Kaufmannspolizisten Elliott zu treffen, den ste hott dem Vorfall . unterrichteten. Inzwischen aber hatfe sich der Mann nach dem Brunswick Hotel begeben und Elliott folgte ihm dahin.. 'M'exMekrun ktne in dal Hotel kam, schoß ex sogleich auf : die. um hen. Ofen i sitzenden Gäste dach wurde zum. Gluck Keiner getroffen. Die Mfte machten sich natürlich schleumg st" aus dem n S ta u y'sjv'n t r trunkene feuerte ihnen einige Kugeln durch di? geschlossene Thüre nach.
Diesiges.
Als Niemand mehr im Zimmer war, verließ er dasselbe und begann die Treppe hinaufzusteigen. Oben im Parlor waren mehrere Damen und riefen jämmerlich um Hilfe. Der
Clerk Milner lief nun dem Manne nach und packte ihn am Halse, erhielt dafür aber einen Schlag auf die Nase, daß das Blut sofort hervorströmte. In diesem Augenblicke kamen glück licher Weise .die Kaufmannspolizisten Elliott und Walker herbei. Sie schlu gen dem Manne den Revolver aus der Hand, banden ihn, riefen den Patrol wagen herbei und schafften ihn nach dem StationshauS. Dort gab er an, daß er A. I. Tucker heiße, von Meedersburg komme und ein Holzhändler sei. ES sei ihm langweilig auf dem Lande geworden, und er sei nach der Stadt gekommen, um Spaß zu haben und die Zeit todtzuschlagen.' Beinahe wäre eS aber beim Todtschlagen der Zeit allein nicht geblieben. Er wurde heute Morgen zu einer Geldstrafe von $50 und Kosten verurtheilt und er bezahlte auch sogleich. Billig war der Spaß nicht, aber der Söffe! kann von Glück sagen, daß es so ausgegangen. Gasexplosion. Frau Ellis, eine Farbige, wollte gestern in ihrem Hause an der Fremont Alley zwischen der Alabama und New Jersey Straße das Naturgas andrehen, brach dabei den Hahn ab, und das ausströmende GaS entzündete sich an dm hingelegten Streichholz mit expsosionsartiger Gewalt. Die Familie flüchtete auS dem Haufe und benach rjchtigte die Feuerwehr, welche bald zur Stelle war, das immer noch brennende Gas auslöschte und den Schaden reparirte. Verletzt wurde Niemand, auch das Haus selber gerieth nicht in Brand. ''' a - m m cluS den SerichtSbösen. Criminalgericht. Der Prozeß gegen Lillie Stevens wurde gestern und heute Vormittag fortgesetzt. AIS Hauptzeugniß über den Geisteszustand der 5Frau kann wohl da des Dr. W. B. Fletcher angesehen werden, welcher sagt, Frau StevenS sei nicht als irrsinnig zu betrachten, wenn auch ihr Verstand in der Entwickelnng zurückgeblieben ist. Das Zeugenverhör wurde heute Vormittag geschlossen und der Vertheidiger, Herrn Kern, begann heute das Plaidoyer. . - EX? In vergangener Nacht drang elne Bande junger Bursche in Fred Mssels Wirthschaft am Fall Creek und demolirte deren ganzen Inhalt. Nichts blieb ganz. Man kannte die Bursche und sie sehen ihrer Verhauftung entgegen. i 0 Der Gouverneur hat den seit sieben Jahren im Zuchthause wegen Einbruchs sitzenden Frank Wolfe begnadsgt, so baß ihm drei Jahre seiner Strafe erlassen worden sind. Er soll in hohem Grade an der Schwindsucht leiden. Dem Board of Public Works wurde heute ein Gesuch um Legung einer Wasserröhre in Agnes Str. von New slork bis Michigan Str. vorgelegt.' . Atkin's & Co. ersuchten um Schließung der ersten Alley südlich von South 0r 3-.titi.ff. f;a ffKKw .. 's. Wlt , Vllllk jj V VIV Wtlt GCT, Richter Taylor beauftragte gestern Herrn Avery, den MassenverWalter der' Indianapolis Car and Mannfacturing Co. allen Gläubigern, deren Forderung unter hundert DollarS beträgt, eine Divjdrnhe von 7 Prozent, zu bezahlen. Der Richter ordnete ferner den Verkauf der OfficeEinrichtung an. " Van Taöner, der Janitor des Central College für' Aerzte, wurde gestern Nachmittag vom Potizeirichter Buskirk von der Anklage in VerbinW$ nift dem Leichenxaube. freigesprochen. ' ES war unmöglich," ihm Kenntniß von der Sache.nachzuweZsen. Dagegen verwickelte sich Dr. Long in ffers? i terf)rü5c nb Richter Biif kirk machte die Bemerkung, daß wenn Dr Long'. der ' Angeklagt? gewesen wqre, ! er ihn' jedenfalls' unter Bürgsasl sur sem Erscheinen ,vor der Srgndß?urMK "''''V t'!' m 'r'' '' 'i ' ' 'L" ,i,. : 1 i" " wird sich jedenfalls weiter mit der
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mußt? per Ambulanz nach seiner Wohnung S2 " Rebraeka ; Straße , gebracht ;. -. ;(;!'. , -'fw-'K, p-' : ' "5 i ' : ' ' r . .ti. v , ' werden, wo Dr. Marsee ihn in Be- '--. iiii: ''"'' 1 !! : i ; i 1 i I j ; ; i j l rtl Ii j : . ... . i : . . s j i : ...ii'1':, , : .. , . r , Handlung nahm.
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