Indiana Tribüne, Volume 15, Number 122, Indianapolis, Marion County, 20 January 1892 — Page 3
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3B H H f allä 255' une ist daS einzige Vlatt in Jndiana, ml cheS die Interessen des Volkes gegenüber der Mcht der Plutokratie vertritt. Als Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiintcressen kämpft sie unentwegt für Freiheit n. Recht auf allen Gcüieten des SebenS. Die Arbeit des Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darunl wirken wir für solche soziale Neformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zu? niederdrücke enden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesim.te, sollte eö als moralische Pflicht empsindeo Leser der Jndiana Tribüne zn sein. DaS reichhaltige Sonntags - Blatt bietet eine Fülle unterhaltenöen Lesestoffeö. Der Abonnemettts - Preis der tzlichcn Tribüne ist 12c, des Sonntagsblatts Je, beider Zusammen 13 Cts., per Woch? cder ZJ CtS. per Monat. Durch die Post versandt, kostet daS Tageblatt HZ, das Sonntagsblatt $2 per Jahr, beide zusammen Hg in Vorausbezahlung. rnkKsKchen "W aller Art werden rasch und billig au? geführt. Eintrittskarten, Quittungen. Constitnt ionen, Nebunugen, (Zefcbaftskarteu, Briefköpfe, Zirkulare, Programme . f. tb für Geschüstsleute und Vereine werden geschmackvoll ausgeführt. ! V '"!'' S ; . li"i ' -I. li' 1 -,. : "Sie" ktz, li ? " . 1' . ' ! j - 4 UßSSVVW SuUanapslis, Ind.
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Der Criminalrath.
Von Sigmund Schlesinger. (Fortsehung und Schluß.) .Ja, ich l" antwortete Charlottt mit stolzer Ntthe und schritt an ihm vorüber. jZlimborn blieb wie angewurzelt stehen. .UnglaubliÄ das." murmelte kr, .mit der eigenen Frau ein Äerbaltnix badend Ottoni lag zu den lirjffl leine Mutter. Ja. Mutter." rief er mit schneiden dem und ergreifenden Herzenöla'.tt. in, so erschreckend lächerlich d.as klingen mag. ick habe ein Verhältnis mit meiner Fcau, iÄ habe geheim uns versteck! lose Faden d?s Bandes wteder zu haschen getrachtet, das ich selbst vor der Wel: zerrissen habe und zerreiße.: mußre. Ich bin zu dem Punkt gekommen, wo die Trügik in die Üomik hinüberzeMb und nun es mit seinem Leid zu Stande bringt, von der Wett ausgelacht zu werden! Aber icb hab' nicht mebr ohnk sie sein können, ich hab' es nicht tonnen' Ich weiß nicht, wie daS in meinev altenTazen erst über mich gekommen, der Sonnenstrahl, Mutier, der Sonnen strahl, wie ich'Z gesagt hade, der den Sonnenstich bringen kann und einmal wie es im Hirn da drinnen gebrannt bat, bab' ich ihr geschrieben, ob sie mii; sehen wolle, aber nicht wie die Frau den Mann, osfen und ehrlich vor den Leuten, sondern wie eine Contra bände Liebe, die sich im Dunkel d:i acht durchschwärzen muß, wie etwaZ Unrechts unö Verbotenes; aber, bade ich gleich dazugesctzt, um sie nicht iv ee Selbsttäuschung hineinzulocken, fit drse sich keine Hosfnunz machen, durcr ten PlaZ in meinem Herzen, von dem ich sie nun einmal nicht wegbringen saune, je n ieder ;u dem Platz in meinem Hause zu gelangen, und wenn sie in tiefer zurückstoßenden Annäherung, in diesem abweisenden Herbeirufen cini Beleidigung finde, so möge sie wezblei den. denn ändern könne ich daran nichts. Sie aber blieb nicht weg. sie dulcekt dieses barbarische Niedertreten all weiblichen Selbstgesüdls. denn das war eS ja doch, sie kam, demüthig und liebevoll, so ost ich sie rief, und blieb, sc lange ich ihr und mir zu bleiben g statten konnte, und jetzt soll ich auch das nicht mehr dürfen, ohne daß der Hohr. und das Gelächter der Welt mir aui fc;r Strafe nachgellen, geschiedener. aU je. iell ich von ihr sein, daö ertrag' ick nicht. Mutter!" Und der ehe:n: Mann schluchzte laut auf. und krampfhaft hob und senkte sich seine Brust. Frau Ottoni batte seinen Kopf mit mildem Druck auf ihren Schooh gepreßt und streichelte ihn. wie ein kleines Kind, dessen Weinen man stillen will. Aber der verzweifelnden Miene in dem eige neu Gesichte der armen Mutter sät man es an, daß sie sich selbst hier rath und hilflos einem schwer Abänderlichen gegenüber fühlte. Plötzlich wurde an der WohnungSthüre draußen geläutet. Ottoni richtete sich geschwind auf. Eine Dame," kam die Meldung berein. .bäte, den Herrn Rath sprechen zu dürfen." Mich'? Eine Dame? Mutter, ich bitte Dich. Du siehst.' ich bm wahrha,ttg nicht in der Verfassung, empfange Du sie." Und er schlüpfte in'S Nebenzimmer. Es klopfte leise und schüchtern, .öerein!" rief Z?rau Ottoni und .Charlotte!" schrie sie auf, so laut, daß es der Mann im anderen Zimmer hörte und. die Tbure aufreibend, mir wildde wegtem Antlitz, auf welchem freudige und zornige Ueberraschung rampzten, heraustrat. Charlotte stand vor ihm. Du hier?" kam eS bebend von sei nen Lippen, und als wollte er sich vor sick, tobst wavvnen. nöthigte er der Seele und der Stimme den rauhesten Klaugan. Mit welchem Recht. ... r Mit dem Rechte, welches mir dieses kleid gibt," erwiderte sie sanft Jetzt erst sah er, deß sie in Trauer war, und seinem fragenden Blicke end aeanend. ledte sie hinm: .Für den Bater, ein Herzschlag hat ihn jäh weggenommen." Und derselbe Mann, der wenige Ml nuten vorder die Mutter mit dem unae stümen .Ausbruch seiner unbezwingbaren Liebe xu diesem Weibe erschreckt hatte. fand in sich die Krast der Grausamkeit zu den Worten: .Das haltest Du mir zuvor schristlick millveiien tonnen.... -.Robert!" wehrte die Mutter mi: vorwurtsvollem Tone. Sie litt unter der gekünstelten Härt des Sohnes, es schmerzte und empörte sie, mit welcher Anstrengung er sich selbst verhü ßlichen wollte, um sich gegen die flehende Schönheit vor ihm da zu leien. . . . . Aber auch die junge Frau , hatte da? Unrecht dieser unnützen öarte emvfun den, die Würde der Weiblichkeit bäumte sich auf in ihr, mutyig erhobenen Haup tes trat sie hin vor ihn und mit Acren ten, die sich den Zugang zum Herzen erzwängen, lprach,ye: .. . , .Nein. Robert, ich selbst mußte kom men und ich durfte kommen, nicht mit dem Rechte blos, welches mir diese Kleid aibt.' sondern mit der Vflich! auch, welche es mir auferlegt, gegen mich, gegen Dich,, mit Itt Pflicht der Rechliertiauna. der Entlastung, der !RettungTenu ja,;Noberi, und ihre Wanae flammte und 'feierlis und m densckaftlich zugleich klana ihre Rede. .Dir. und mir bin ich eö schuldig, Tei. '-., - ' ' H . : "i . : 7 . ..i. ir. i nen iSi.au oen an micy zu renrn, zu vweisen, daß ich Dich nicht leicht-' sinnlsee und eaoiM!Äer fiimti an m 2i3eib icn uncerlältchenr, eitlem und haltlosem : : Charakter - gebunden,, habe, I . 4:'- (''"'Lr. f. r-ti.r ra uno nag, xxxnn III) icuuc, ereS und UnwiderukbliÄeres alS Vud undz Genußsucht, ßdie mir ja so sremö r' w i v ' nno, m icy oa zu g rir oen u u o grzioun am hät DaS Andenken meines Katers wird . es mir verzeihen,. daß ich das Scdwttam. weles mix dis zu mne, letzten Stunde die Zunge fesselte,: nicht auch über seinen Mod hinausdehne, wenn er von einer anderen Welt aus
mich hören lann, so kann er mir auch in'S Herz sehen und wird wissen, daß meine Kindesliebe für ihn durch Alles, waS geschehen, sich heute noch so wenig verringert hat, wie bei s?inen Lebzeiten, aber man kann zwischen Lebenden wi verstreitende Michten vielleicht gegen einander abwägen und sie durch die eine zur Verletzung der anderen drängen lassen, zwiichen Lebenden und Todten dari es ein solches Bedenken nicht geden. der Lebende hat ein geheiligtes Recht darauf, daß man ihm gerecht
werde. Und Du lebst, und ich will, daß der schwerste Kummer von Deinem Leben weggenommen werde so höre!Und sie erzählte Cs war rasch erzählt, und es war keine ungewöhnliche Geschichte. Der Äaler, der nie ein guter LebcnZ wirlhfchaster gewesen und Richtmaß und Grenze des Möglichen und Erreiche baren nie genau eingehalten Halle, war, so lange die Fcau und später dann die Tochter die nothige Correktur dafür bildeten, vor allzu bedenklichem Durchbruch dieser Grenze bewahrt und kleine Abweichungen von derselben Ware leicht und schnell reparirt worden. Als aber die Tochter auS dem vause war, bat:e der alte Mann, jeder Führerschaft ledig, immer nur dem Zuze des Mo ments Zolge gegeben, und wenige Mo nate schon nach der Heirath (5ha?' lottens war er wie e n Ver;weiselnder zu dieser gekommen und haue ihr die ent etliche Entdeckuni gemacht, dan er ein verlorener sei, wenn er eine empftndliche Lücke in der ihm anvertrauten Kaize nicht binnen 2 1 Stunden ergänzen köme. ?cun sei iqm dleeriotterlicke summe zur Versüqung. aber nur gegen sicher stellende Bürgschaft, und für eine so.che werde ihre Unterschrift angeiehe,'. Für kurze drei Monate nur solle sie die Bürgschaft übernehmen, dann werde durch den Henrnn au einem Geschäfts Projekt, an dem er betkeiligt sei, die Decknng der Schulv er olgen. I Sch ecktanmelnd. in dem ewußtein der Unmöglichkeit, ihrem Gatlen, dessen l',nerbittliche Ltreuge sie kanme, das Geheimniß des Vaters zu verrathen. that sie mechanisch, völlig bewustlos, was er von ihr heiichte. Die drei Monate verslogen, das Projekt, welches sei Sanzuinismus sctivn realisirt geieben datte, zerstob, man mußte au die Nachsicht des Gläubigers appelliren. mau mußte sie 'auf WoÄcn. dann auf Tage nur mit einem neuen Lpfer erkaufen, und endlich ge schah, waS geschehen mußte, die Entdekkung. die Ottoni machte. j In dieiem furchtbaren Augenblicke ibreS Lebens aber siegte in Charlotte d:e Tochter über d:e grau, sie brachte es nicht üb.r sich, den Vater vor dem Gatten gedemüthigt, den Greis vielleicht zur Trennung von seinem Kinde verurlheilt zu sehen, sie opferte sich Mit mächtig arbeitenden Gesiihlcn, mit stockendem Athem hatte Ottoni auf die (ZrzShlang Charlottens gehorcht. Noch hatte sie kaum geendet, alS er sie mit heftigem Umfangen in die Arme zog. sie wortlos einige Minuten um schlungen hielt und dann mit ihr vor die Mutter tretend, in stillem Glücke sagte: Mutter, ich habe kein Verhältniß mehr, ich habe eine Frau." .Ader." fuhr er mit tie'er, kindrin genver Betonung fort und ein schatten streifte über de.i Glückesfchimmer seines Antlitzes hin, es ist selbstverständlich, daß ich in dieser Stunde noch mein 5!ichteramt niederlege. ..." .Was?" rief Charlotte erschrocken, .meinetwegen willst Du Deinem Le den s berufe entsagen ?" .Nicht Deinet sondern meinetwegen. Dir danke ich, daß Tu mich zur Erkenntniß meine? Unzulänglichkeit, der menschlichen Unzulänglichkeit überhaupt gebracht hast. Ich maße mir daS Recht nicht mehr an, über Andere zu urtheilen und zu richten. Ich will mich damit begnügen, ein glücklicher Mensch zu sein...." Und er umschlang wnder beide Frauen. Dann die Umarmung sanst lösend, sprach er: .Aber das Recht habe ich verwirkt un) die Fähigkeit darf ich mir nicht mehr zuerkennen, über andere streng zu richten oder überhaupt nur zu richten. Ich scheide aus meinem Amt und muß mich alle übrige Lebenszeit damit be gnügen glücklich zu sein." (Ende.) Die Schwestern. ?Z de Parieren eine BkhnkkkSnstlerk. o Cil riicv. ES war im Jahre 1878. . Tte WiN' tersaison des .LandeiTbeaters" in Gra;. dem ich als .erster Held und ielbaber angehörte, näherte sich dem Abschluß. Ich hatte das Glück gehabt, dem wählerischen Vublikuw dieser Bühne zu gefallen frische und vergoldete Kränze, die mir zum .Benesiz" gemacht wurden, bewiesen es. Nun kämpfte im Aprib Wetter der nabende Lenz mit dem fortziehenden Winter und auch in meiner Seele regten sich widerstreitende . Em psindungen. Ich gedachte mit dem Töintrr zu scheiden und doch banden mich berzlich freundschaftliche Beziehun gen an den Ort. So erledigte ich denn meine letzten Geschäfte, nahm Abschied von der schö nen parkumkränzlen S?adt und ihrem sieil ausragenden Schloßderge, der eine großartige Fernsicht in'S Gebirge ge währt da erhielt ich eines Morgens durch die Post daS nachstehende Schreiben: .Geehrter Herr! Ich bin in Verketzenheit, wie ich die Worte wählen soll, um Ihnen eine Bitte vorzutragen. Wollen Sie einer Unbekannten die Freude, machen, ihr Ihre Photographie zu senden? Ich bin erst zwei Monate hier, hatte oft Gelegenheit, Ihr Spiel zu bewundern, Ihre Kunst hat mich wirklich entzückt! Ich werde Gra; bald wieder verlassen und möchte als schönste G rin neru ngJhre P Holographie mit mir nehmen - sie aber nicht kaufen, sondern vom Original selbst erhalten. Unter der! Adresse .Vera Wales. Postamt Grcu". können Sie meine Bitte. na6
deren Erfüllung öch großes Verlangen hege, gewähren." Ich las das so einfache Billet meh rere Male. Es nitrichied sich im Ton so ser von vielen Zuschriften, die ich auk Gast spie lstreisz'gcn von leichtentstammten jungen amen erhalten hztte. L'anicnt!ich aus Vctersdurg und Wien besaß ich ein ganzes Konvolut parfu' mirter zarter Bekenntnisse. Aber sie endeten fast immer mit dem Wunsche nach einer Begegnung außerbMb rer Bühne und wenn ich in Abenteuerlust die'em Wunsch'? entsprach, war gewöhnlich auch das Nbcnteuer zu Ende. Die Briefstellern datte sich vo:e dem Briefen, pfänger eine ganz andere Vor steung gemacht das Bühnenbild Hormon irre nicht mit der Wirklichkeit. Vera dagegen wün'chte nicht meine per söuliche Bekanntschaft, sondern nur mein Bild.' od) suchte da? w e ich glaubte mi? äbnlichste Bild aus meinen Vorrälhen l.e: vor und sandte eS mit einig? verdmdlichen Worten, an die de,;eichnete Adresse. ' Tamii bielt ich die Fach- für abge-, tban und batte sie auch im Dränge der Reiseoorbereitunzen bereits vergessen, als ick einen zweiten Brief von Vera cmpnng. Zie dankte mir für die Photographik und 'ügle hinzu: .Äie ich in der Zeitung gelesen, ge Heu Sie nach Berlin; es 'wurde mich reckt herzlich freuen, Sie auch dort aus der Buhne zu sehen; wenn mein tyran ni'cher Vormund seinen Plan nicht ver. ändert, begebe auch ich mich demnächst ouf einige Zeit nach Berlin. Dürfte
ick erfahren, wohin ie sich dort wen den? Ich habe ein großesJnteresie da ran, dies zu wissen, kann aber bier nicht wehr äußern, denn die Augenblicke mei nes Alleinseins sind gezahlt." Das d'tte ich nicht erwartet! Vera bele sür mich ein ganz anderes Jnter rsie, als mi? von Frauen bisher bekun det worden; wie Kälte ich nicht neugieriz werden, nicht Mün chen sollen, die Sckreiberin so vertrauender Worte vor meinem Scheiden wenigstens eine Mi m t.' lang zu sehen ihr mündlich zu sagen, wie ichr sie mich beglückt! Ich schrieb ihr kies noch an demselben Tage und erfuhr ebenso schnell, daß die EnülZung dieses Begehrens jetzt unmöglich sei. Vera müsse sehr vorsichtig sein, ahnte ihr Vormund nur das Geringste, so würde er ihre schon beschränkte Zreiheit unter irgend einem Vormunde noch mehr beichrän'en. Aber sie hoffe bei der Manie des Vormundes, fortwäh rend mit ibr zu wandern, doch an irgend rinem One Gelegenheit zu finden,, mir zu besehen. . sollen Sie, bis diese Gelegenheit ge ommen, mr zuweilen Nachricht ge dn? Ich nhme an allem, was Siebe, trifft, den innigsten Antheil." " . (5nt wenige Tage war ich in Berlin, als mir der Postbote einen Brief von Vera aus Trieft brachte. Ihr Vormund hatte plötzlich den Einfall bekomwe.r, mit ihr und seiner Schwester, einer atZeren Dame, welche ihm das Haus we'en leitete, nach Oberilalien zu reisen, aZ-er unterwegs erkrankte diese Dame und so blieb man einstweilen in Trieft. Wie betrübt war Vera über diese Fahrt! Anstatt nach Berlin sollte sie nach Bo lcgna! Wie bäumte sie sich auf gegen daö Joch wie sehnte sie die Stunde der Erlösung berbei! Aber diese Stunde sollte erst im nächsten Jahre sür sie kommen am ersten März 1871 Dann wurde sie majoren. Bis dahin war sie dem Willen ihre? Vormundes unter worfen, dem Bruder ihres vor Jahren verstorbenen VaterS ; ihre Mutter hatte Vera bereits im zartesten lkinderalter verloren. Und dieser Vormund hielt sie in fast klösterlicher Abgeschlossenheit! An keinein Orte knüpfte er gesellige Verbi' düngen an, die für Vera etwa die Be'anntschaft mit jungen Männern herbeiführen könntender Besuch des Theaters war daS einzige Vergnügen, das er der jungen Gefangenen auf vieles Dran gen hin endlich gewährte. ' Vera schwärmte für deutsche drama tische Kunst ohne selbst von Geburt e'ne Deutsche zu sein. Ihre Wege b Ute in Sicilien gestanden, der Heimath ihrer Mutter, die dort einst einem dohen englischen Marineossicier die Hand zum Bunde sür'S Leben gereicht. Zwei Kinder waren diesem Bündniß entsprossen Alma und Vera. Die erstgeborene Tochter, dereitS großjährig, lebte vor zugsweise in Italien dem Studium des von ihr leidenschaftlich geliebten Gesanges. Alles dies bssenbarle mir jetzt Vera, damit ich sie und ihre Lage richtig beurtheilen möchte. Und meine Bitte um ihr Bild? Ich sollte es erhalten, wenn ich zuvor' gelobte, daß niemals Jemand außer mir das Bild sehen werde (Fortsehnng folgt.) Schwäbische Guthlichttt. Anläßlich des TodeS deS Königs Karl von Württemberg ist vielfach dn Rede gewesen von der patriarchalisch gemüthlichen Art deS Verkehrs zwische, den schwäbischen Fürsten und ihren Volke, und mancherlei Anekdoten sint darüber wieder in Umlauf gefetzt, toov den. Eine der gelungensten,. die unseeet Wissens in weiteren Kreisen noch i'xbi bekannt ist, dürfte die folgende sein, di. vom König Wilhelm handelt - und s dir wir in der Form wiedergeben wolle? du der badische Zchriststeller Hansjako im ersten Pande seiner .dürren Blätter in die - Beschreibung einer Reise durch Schwaben eingeslochten hat: Er erzählt nämlich : . . : .)!! ! ..: a , - .!, .tf i Als Könia Wilbelm 'einmal das Cannstatter Fest, besuchte und ihm eii Rielenschwein aeieiat wurde, erkundiate er sich nach der Heimath des Besitzers.' rs f.j. -l tx-iL:f i i..fi jifjcr, nn oyeijuiuuiiyct jL-orijCM11 dein aus der Nähe von Friedrich Sbasea. wo der König vor und nach dem Volks9 o r L .'v a 1 ?. V ".' r " ti menvtnz erliane igtn, er ao noch ein größeres Schwein zu Hause, aber er habe wegen dessen allzugroqer Fettigkeit für sein Leben gefürchtet bei einem so weiten Transport und es U& halb zu Hause gelassen. Der Köuig. neusima das Thier m sehen, rerkorach
dem Schultheißen, bald einmal auf seinen Hof zu kommen. Er hielt Wort. Eines schönen Morgens ritt König Wilhelm mit einigen Herren seiner Um gebunq hinaus in das Dorf und zum glücklichen Schwememäster. Dieser hocherfreut über die Herablassung, bat den König, er möge jetzt mit seinen Be gleitern nur außen an den .Sauhoisich stellen; das Schwein liege in dem Stall und er wolle es in den Hof treiben. Als die Herren die richtige Br sition eingenommen hatten, ging der Schultheiß in die Behausung des Mat' Viehs, stieß das schwere Thier mit dem Fuß an und rief: .No. Alte, stand u. dei allergnädigster Landes vater iscki drouße un will de au sehe!- Unter dem berlickstin Lachen des Königs kam dann die Alte, um sich .ihrem Landes vater" vorzustellen. Man glaubt vielleicht, fügt Hanszalo bei. der Schwabe h.ibe da in aller Jcai. vetät einen schlechten Witz gemacht. Durchaus nicht ; er wollte nur in echter. altwürltembergischer Unterlhanenkreudamit jagen: .AlleS ist dem König unterlhan und er der Landes oater von Allem, waS da lebt und schwebt im Schwabelaud." Wie tief diese Anich iu ung noch im schwäbischen Vo!ke wurzelt .und wie glücklich der echte Schwabe h& fühlt, in irqen) einem TienstverKältnis zu ''einem König zu stehen.- da?on er äd't Hanöiakod noch ein Beispiel. E, traf einmal vor dem kön;lichen Schlossin Friedrichshasen einen armn Lein weber. der sich die Nesldensdes Könige aufinerksam betrachtete. Und Warum? Wisset Se. Herr, i will an mol schaue wo iser König wohnt, denn mei Sod isch Kronbiamter.? Hansjakob staun? darüber, daß der dürftige Mann eine: Sprößling unter den Kronbeamtei haben sollte, und erkundigte sich nc.ch her. , Was erfuhr er? Daß der S?h
Schreiber war aus einer königlichen X)o manenlanzlel. Und das war der ,ron . bkamte". ?;..li.c.s zs:umvusfeier. Das Programm der Jahrhundertseie? der Eutdeckung Amerikas umfaßt zwar verschiedene wissenschaftliche Con grt ss. PreiSbewerbungen u. f. w., entvetirte aber biSder eines eigentlichen Mol'sfestes. Diesem Mangel sucht nun die spanische Stadt Granada durch einen Borschlag abzuhelfen, wonach die Jadr hundcrt-eier in der Alhambra durch einen große? Empfang der Abgesandten der Staaten Europas und Amerikas seitens der Negentin zu begehen ist. Die Absicht besteht, am Abeno die Thürme und den herrlichen Wald durch :5,X) bunte elektrische Lampen zu erh llen und so die phantastischen Träume äüs'lo"! Nacht ur Wahrdeit zu machcn. Der Eingang zum Schloß würde mit Blumen gefchmüöt und der welt' buühtnte Löwcnhof in einen Roseuhain verwandelt werden. Hinter Citronen' und Orangenbäumen verborgen aufge stellte Musik würde den zauberischen Eindrrck noch erhöhen, wahrend rings umher die Hügel,, der wirre Albanern, der vrächtize Generalife, die poetischen Ufer des Genil und deS Darro, die at ten Mauern der Alcazaba, die weite Bega mit ihren Ortschaften und Villen im Lichte unzahliger bengalischer Flammen, bunter Nebel und Freudenseuer erstrahlen. ES wäre dies ein Schau spiel von noch nicht dagewesener Groß artigkeit, von dem sich, nur der einen schwachen Begriff machen kann, der die Alhambra und ihre romantische Umge bung gesehen unser Verhalten zum weid In keinem Punkte unserer Erziehung für die Welt und Menschen sind wir so schlecht berathen, wie in dem wichtig sten: unserem Verhältniß zum Geld. Die weisesten Menschen glauben sich ein Verdienst an unserer Vervollkommung zu erwerben, wenn sie uns ohne Unter laß einprägen: DaS Gold macht nicht glücklich hütet euch vordem Mammon", und um unsere Irreführung zu vervollständigen, haben sie für dielenigen,' welche sich jenem vielge schmähten und doch so nothwendigen Metall trotz aller Abmahnungen nähern ! wollen,! das Sprichwort erfunden: 'Morgenstunde hat Gold im Munde". Wie nun dr Morgenstunde auf den Leib rücken wie ihr das Gold aus dem Munde nehmen? Das sind zwei wich, tige Fragen, welche schon manchen Men scheu auf den Holzanstatt auf denGold weg gebracht, denn da der Pfad zur Morgenstunde bequemer durch die Nacht führt, so haben schon Viele im Wirtbshaufe, wo man die Nacht mit Leichtigkeit überwindet, der Morgen stunde beharrt, ohne daS verheißene Gold ihres süßen MundeS zu sehen. Ebenso verwirrend sind die Anweisun gen der Kindersibel'Dichter, welche mit verblüffender Sicherheit von allen reich, gewordenen Männern erzählen, daß sii amAnfange ihrer Laufbahn eine Stecknadel oder einen Pfennig gesunden und damit ihr Glück begründet haben, über Haupt nichts liegen sehen konnten, ohne es aufzuheben. Pechvögel, die .dies nachahmen wollten, würden wegen Fundunterschlagung in ihrer Laufbahn aufgehalten werden. Am verwirrendften aber sind die Mahnungen der itv chen Männer daß Geld zu vera hten. Der reiche Goethe singt lustig in die Welt hinaus,: . Ich hab' meine Sache aus . nichts gestellt", (während er das Gold im Kasten hatte, 'dessen Ähnlichkeit mit einem modernen Stahlkammer Tresor- Goethe Forscher nachspüren können). Der über alle Noth des Da seins durch sichere 1 Renten erhabene. Componist von 'Robert der Teufelcomponirte das schöne Lied Das Gold, das Gold ist nur Chimäre-, und der auf einen : beträchtlichen 'Zehrpfennig gestützte Hofprediger der Enthaltsamkeit donnert gegen den ! Besitz. ' WaS nun thun ? ! Selbst der so Z ost gepriesen .goldene Mittelweg wird: uns durch den Haß des Geldes verleidet. . Und geradezu unseren Tagen, . in denen aus dem, Gebiete deS . Geldmarktes Maaß und Ziel schwankend geworden, wäre ein Leitsaden für die Armen, die am Golde hänzen", ; ohne eS zu , haben, durchaus geboten: .Wie man reich werden kann, ohne Geld zu besitzen," eS wäre ein wohUhätiges Buch. daS die Noth der Depots aus der Welt schaffen könnte. Im Gegensatz zu einer Vorschrift aus der rsagkULlhigen Zeit Waen ac
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TRA0S T daS bifie Mittel grgrnMgenletz Seit zwei Jahre litt ich an Magenschwäche und Mangel an Verdauung. i& lam so heruntrr.daß ich nicht im Ctandwar zu arbeiten. Durch die Anwenrur.q rvn Dr. August Königs Hamburser Tropfen wurde ich vollständig wicderhcr gestellt. Fritz Wegner. 248 W. Madison'Straße, Chicago, Jllö. eberleiöL Ckn beftkgeö Leberleiden verursachte wir die größten Beschwerden und nur durcd den Gebrauch von Dr. Auguft König' Hamburger Tropfen rcurde tcb rollstäntig gebeilt. Friedrich Kurze, Ecke Ausrir. und Worb'Straße, Dallas, Tex. UMwsM St. Cyrille de Wendover, Zprcv. Quc. bec. Es gereicht mir zum Btt;Niügcn. Dr. August König's Hamburger Tropfen emvfeblen zu können. Ich halte sie für das beste Blutreinlgungemittel. Dame I. Bte Dionne. VreZS 5 CkntSz in 0epstbktei? iair. JHi CHARLES A. VC6ELEB C0 Bttfisore.' wlnnt" mute i:i ött'em BUZZ auöetN' ander,;esetzt werde, dajz mit oem Wagen oft das MißgeschiZ des Beutzerö fiemder Gelder beginnt. Die schSuauZ gestattete Equipage ist nach den Ersahrungen der letzten lochen für dle kühnen Angreifer der Depots typ-Zck geworden; wenn sie merktetz. daß es schlecht geh? könnke. wollten sie gut fahren und der Zerstörer des Wahrwor keS roet Maan kennt, wird nicht zu Schaden kommen", fuhr sogar im eige' nen Wagen bis vor die Pforte der Po lizeitlichkeit, die mit der Seligkeit wenig zu thun hat. Oour AuslttV5. Äor den (Geschworenen u Savoua in Italien wuroe jüugZi 'olgender Fall verhandelt: Ein junzer Uuriche hatte seine Geliebte salt und vaudte sich einer anderen glänzenderen Zonne zu. Ds wir nicht schön, aber vi: die errateue that, war noch weiiger schön. Sie suiegrlte dem Ver cäther not, da? sie ihm voUig verzeihe, md wußte lhu. als sie seiner erst wieder in Person habbaft geworden war. bald uieder zur alten Leidenschaft zu ent klammen. Als feine ttennerin des NaunerderzenZ hatte sie auf den Einritt dieses Moments ihren Plan gesaut und sie benutzte ihn, indem sie e:ne iberaus grausame Amputation an dem tlnglücktichen vollzog. Die Geschworeaen sprachen das Mädchen frei; die -Nenze, welche natürlich überwiegend zz Frauen bestand, hat der Freigesprochenen das übliche Demoustrallön' chen bereitet. Die Toilette einer schS. nen Frau hat das Civilgericht der Seine oeschjftizt. Es handelte sich um eine Rechnung über ToiletZengegenstände, die sie Modistin Madame Fransioli einer ,rau vonMenibus zu präsemiren hatte. Diese Frau von Menibus gehörte unter dem Namen einer Madame Paul Tucos zu den Intimen des Generals Boulanger. als dieser noch Kriegsminister war. Die besagte Rechnung beziffert sich auf 500 Jrcs. und umsaßt Lieferungen 3on fünf Monaten. Zu 5ZuY und Frommen unserer Leserinnen sei hier Ziniges aus d?r Nota für Juli 166 nitgetheilt: ein Malven-Kostüm 27S Frcs.; ein Satin Kostüm 400 Frcs.: zin Flanell Kostüm 27o Frcs.z ein sei denes Korset 100 FrcS.; .Lieferungen kür ein Crems.BattistKostüm 00 Frcs.; ein Badeanzug auS blauem Tricot 75 Frcs. u. s. w. Bei der Üte richtsverhandlung wurde auch eine lorrespondenz der Frau von Menibus mit der Modistin bekannt. Eine Post tarte bezieht sich auf eine malvensarbeue Hobt; die ehemalige Geliebte Boulan erS schreibt darauf: .Um 11 Uhr habe 'ch Audienz beim Präsidenten der Ne publik. Ych möchte, daß Ihr Werk seine alten Auge entzückte und ich so die Sache gewönne, um die ich ihn z bitten habe." Frau v?n Menibus hatte nun ver zessen, jene K uizkeit zu beiahlen. Die Modistin klagte und die Schuldnerin wurde zum Zahlen verur theilt. Sie focht aber dies Urtbe l an. Die Richter sins jedoch so unzalant ge. niesen, das Urtheil erster Instanz zu bestätigen, Am Montag vor Weih achten waren die Tribünen des Parlamentsgebäudes in Bukarest gedrängt voll, denn es hatte sich das Gerücht ver, breitet, dah die Kammer ausgelöst werden würde. Viele Neugierige könnten keinen Einlaß mehr finden. Diese Thatsache verdroß einen sehr carpulen te Herrn außerordentlich; hatte er doch drei Francs für einen Wagen ausgegeben und lief nun Gefahr, im Hofe oer Metropole zu frieren. Einen Au. genblick lang besann er sich, dann trat er kurz entschlossen in die königliche Hof loge, wo er sich wie ein echter Bojar auf den vordersten Fauteuil setzte. Plötz lich äber fand sich ein Quästor ein. um den Herrn aufzufordern, di; königlich? Loge zu verlassen. Ver korpulente Herr ließ sich jedoch nicht stören und sagte in gau; gemüthlichem Touez .Ich sitze hier auf Befehl Ihres Königs ; ich bin der Gesandte von Patagonien. Pardon, pardon, Monsieur,- beeilte sich dex QuZstor zu erwidern und. ent fernte sich 'sofort, ,, wahrscheinlich ,, aus F urcht, ' einen ! di plomatischen Con slict mit Patagon'.en herbeizuführen.. , Der khrenwerthe .Gesandtes behielt bis zum Schluß der Sitzung den besten und vor :ehmsten Platz im WnjWHauleÄ 'i -.n.-1 ül, -:!;!! ""'i. .' :"" ' " ' : 1 i i - - - ' ,, !' !;i ., -Mccrschaunipfcisen, lange deutsche Pfeifen) Cigarrcnfplhcn etc. bei Wm Mucho, Ro. 1V9 Ost Washington Str.
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