Indiana Tribüne, Volume 15, Number 120, Indianapolis, Marion County, 18 January 1892 — Page 2

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Jndiana ?? r rrvunc. m Erscheint IC i 3 t i cb xint B o n n t n c$ . Üf t5gItc1ribsmC tostet durch den Träger 32(SoU3 per SUotfcc, die Sonntags-Tribüne- 5 ßci;t-5 per WsÄe. Bilde juiammcu ISCentS oder SZCenls xerMenat. Per Psst jußcfuft in Vor zuSbezahlung 3 per Jahr. Office : 130 Oft Maryland Striche. Indianapolis, Ind., 18,3anuiir 1892. t-in ynszmorv. Eine schreckliche Lehre und Warnung zegeu die sogenannte Lynchjustiz wenn cs überhaupt einer Zolchm bedarf ent bält ein trauriger Fall, der sich not acht Jahren im Staate Iowa bei BlaZeZbürg abspielte und erst jetzt leider spät seine Aufklärung erhielt. Ge reÄig?eit kann von einem Act der Rache und Leidenschaft niemals erivartet werden. Die Justiz soll ; unparteiisch und nicht beewflußt durch persönliche Vor urtheile oder Leidenschaften sein; mit der peinlichsten Sorgfalt wird bei Auswähl der GeschAorenen vorgegangen. Die LynckerbanÄe besteht ausnahmslos eus Individuen, die durch Vorurtheile verblendet und zur Wuth gegen des, irklichen oder vermeintllchm chuldp gen erhitzt sind. Der Fall von BlakeSturz beweist dieI zu? Genüge, seine zu welchen trrizen Erceff? die sogen. Volkssustiz sich versteigen kann. Es war im Herbst 1861. alZ der junge Farmer Christian McCallister aus der Gegend von BlaleZ bürg vor dem Gebäude der Monroe Countn-Bank zu Albia oorsuhr und sich auf sein dort . deponirtes Guthaben eine bedeutende Cuinrne auszahlen ließ. Mit dem er- " haltenen Gelde fuhr er sofort nach sei ner kleinen Farm zurück, wo er mit seiner Frau und seinen beiden Eltern wohnte. Am nächsten Abend wurde von außen an die Thür gepicht. McCallister öffnete, hatte eine kurze Unterredung mit dem Besucher und ging dann mit diesem hinaus. Er sollte nie wie derkehren. Am nächsten Morgen fand man seine kopflose Leiche etwa zwanzig Schritte von der HauZthür; der Kovf lag etwa hundert Fuß weiter auf der Erde. Der SÄädel war durch einen furchtbaren j mit einem stumpfen Instrument eingeschlagen und der Kopf war mit einer Art vöA Rumpfe getrennt. Der Mord erregte in der ganzen Gegend ein unzeheureS Auffehen. Mc Callister war seh? beliebt gew?Zen. Sein heiteres, gese2igeI Wesen hatte ihm viele Freunde verschafft, und jeder derselben schwor, seinen blutigen Mord zu rächen. Leiser war der thatsächliche Änbalt sehr schwach, und findige Tetectives, die einen Mörder aufsparen ton neu, gab e in jener Gegend nicht. Nur fand man nahe der Leiche Fuß spuren, die wahrscheinlich vom Mörder herrührten; von diesen nahm man Ab dräcke in GwZ. - Ein gewisser Pleasant Anderson, der als BuRÄeshiliZmarZchall und Detectiv von Cedar RapidZ dazu geeignet erschien, stellte sich an die Spitze der Nach-, forschungen. UcbrigenZ so beliebt der Ermordete gewesen, so unbeliebt war Anderson. Durch ein mürrisches und ' dochfahrendes Wesen, eine kleinliche Rachsucht für erlittene Unbill hatte er sch geradezu verhM gemacht. Dazu kam, daß er ein breitschultriger, kräfti qer Geselle war, an den sich selbst die Farmerssöhne von Blakesburg nichz heran getrauten. Die Untersuchung verlief erfolglos. Zwar wurden zwei junge Leute aus vage VerdachtZgründe hin verhaftet. Sie konnten aber einen überzeugenden Alibibeweis antreten und mußten wie der in Freiheit gesetzt werden. So verging ein Monae nach dem andern; der Eiser ließ nach und die Untersuchung . schlief ganz ein. Als das Jahr 1833 " herankam, horte man kaum noch etwas vom Tode des unglücklichen McCallister und es schien, als ob über die ganze Angelegenheit Gras gewachiea sei. Nicht gan' Im Geheimen hatten ' die Freunde des Ermordeten ihr Werk songeseßt, und in jüngster Zeit hatte , ihr Verdacht eine neue und ganz bestimmte Richtung angenommen, welche sie mit Elfer zu vefeMgen und zu vervollständigen trachteten. Endlich glaub' ten sie am Ziele zu sein. Im Juni 1383 erwirkten ihrer zwei in Ottumma vor Richter Orr einen Verhaftsbefehl ' gegen Pteafant Anderson. Die Grand- , ,jury trat bald zusammen und erhob gegen diesen Anklage auf Mord im erüen Grade. Als der Fall vor den Assiien zur Verhandlung kam, hatte , sich fast das ganze County als Zu schauer einzefunden. Nicht weniger . als 15 Tage dauerte die Beweisaufnähme. Andersons Schuhe patzten in den Gipsabguß der Mörderspur. Sein schwerer Knüppel paßte in den Schä delbruch des abgeschnittenen KopfeS. Die Eltern und die Wittwe deS Ermor deten wollten Andersons Stimme an jenem verhangnißvollen Abend wieder erkannt haben. Andersons einzige Zeugen, welche nachweisen sollten, daß er in jener Mordnacht zu Hause geblieben war, waren seine Frau und sein Sohn. Doch behauptete seine Vertheidigung, daß ihr Klient nicht nöthig habe, seine Un. . 7. ... . ... " t t c t f Schuld zu ceweiien, tonoern van man ihm seine Schuld nachweisen müsse. Diese unerhörie Kühnheit erregte gro ßeS Befremden unter den Zuhörern. Die Männer von Blakesburg warfen sich bezeichnende Blicke zu. Der Vroceß zog sich mehrere Monate hin. Viele Zeugen wohnten weit weg. die Wege wären schlecht, und Bahnver bindung existirte nicht. Anklage und Vertheidigung thaten ihr möglichstes, um der Sache uuf den Grund zu forn men:.: Jedesmal nach Schlug der Ver Handlung wurde Anderson in da? County-Gefängniß zurückgebracht. Inzwischen spielte sich ein zweite, Prcceß von ganz anderer Art sehr schnell ad. Tan Miller, der einstige Kassirer der verkrachten Ä)!onroe County , Bank, hatte sich vor den Geschworenen auf tiii Anklage der schweren Urkundenfälschung in etwa achtzig Fällen zü verantworten.

Den LUuer wär SonntagsjHul Superintendent und durch die schwere Anklagt wie zerschmettert. Seme Verurtheilung schien unausbleiblich. Im Gefängniß war Andersoz fein Zellennachbar und beide machten sich häusiq Mittheilungen. In dn

That wurve Miller schuldig befunden und vom Ntchter Burton nach einet eindringlichen Ansprache zu vier und ein halb Jahren Zuchthaus derurtheilt. Der Gefangene schien völlig zer knirscht. Er verlangte einen öeporter zu sehen, da er eine wichtige Mittheilung zu machen habe. Der mürrischeSheriff schlug ihm die Bitte ab. und am nächsten Morgen befand sich Miller auf dem Wege nach Fort Madison. Inzwischen uäherte stchAndcrwuz Pro. zeß seinem Ende. Die Juru sprach ihn nach langer Berathung zum groß? Erstaunen und zur Entrüstung seiner Nachbarn frei. Er kehrte auf seine Farm bei Blakesburg zurück. Bald darauf erhielt er eine fchriftllche Aufforderung, die Gegend zu ver lasten, wenn er sich nicht Unannehmlich' keiten ausfetzen wolle. Anderfon war gar nicht abgeneigt, fortzuziehen, doch fand er vorläufig keinen Käufer für d; Farm und blieb. Er sollte dies bitter bereuen. Eines Tages im December 1334 wurde er von mehreren Vermummten von seinem Gehöft ge schleppt und nach dem Schulhause ge bracht, wo eine Jury von Vermummten über ihn zu Gericht faß. Nach einem durch den schrecklichen kernst furchtbar und doch juzleich lächerlichen Genchtsverfahren wurde Anderfon schuldig des Mordes im er. sten Grade- befunden. Sofort v.'rwandelten sich die Richter in Henkec und Anderfon wurde in kaum nin? Minuten an dem Ast einer großen Eiche vor dem Schulbause aufgeknüpft. Dan Miller hatte mit seinem Proceß Glück gehabt. Das Oberzertcht stieß das erste Urtheil der Jur wegen RechtSirtthums um und Miller war ein freier Mann. Vor einigen Wochen starb er. Zur; vor seinem Tode ließ er Andersons W:ttwe an sein Krankenbett bitten, und hier mzchte er der armen Frau das furchtbare Geständmß. das nur die Nähe ves Todes ihm abringen konn:e. daß er d Mörder McEallister iei. Er wollte ihm die große Geloiumme wieder abjagen, deren Fehlen die Bank an den Rand deZ Verderbens bringen mußte. Er hatte gleich nach seiner ei genen Verurtaeilung wegen Fälschung den Mord gestehen wollen, doch hatte des Sheriffs Verbot und später Ander sons Freisprechung ihm den Mund wie der geschlossen. Spttzvüvische Lieferanten. Wie die Petersburger Behörden ihre Aufgabe, die Stadt vor der drohenden Hungersnoth zu bewahren, aufgefaßt haben, und wie sie obendrein von den schuftigen Lieferanten mit der größten Unverfrorenheit geprellt wurden, darüber geben folgende Thatjachen einen drastischen Beweis: Bereits im Juli 1891 hatte man ein Mitglied der Duma und ein anderes des Stadtamtes beauftrait, bedeutende Getreidevorräthe aufzukaufen, und die beiden pflichtgetreuen Mandatare fuhren auch sofort nach Libau, wo sie mit einem Commissionär die Liefer ing von 500 Wagenladunzen Rozgenmehl zu einem Preise vereinbarten, ver nicht :inmal im December in Petersburg selbst für die ausgesuchteste Qualität gezahlt wurde. Zudem wurde noch abgemacht, daß der Commissär als Anzahlung sofort 10 Procent von der ganzen Summe baar 'ausbezahlt erhielt und daß die übrige Zahlung nicht nack Eintreffen ver Waare in Petersburg, sondern nach Verladung auf den Eisenbahustatiouen zu erfolgen hatte. Mit anderen Worten: daZ Geld wurde dem Verkäu'er vorausgezahlt, bevor man die Waare gesehen hatte. Als nun die ersten Partien Mehl in Petersburg eintrafen, constatirte man, daß die Waare von der gemeinsten Sorte sei und in einer Ver packuag geschickt werde, die ganz uner Hort schleckt tst. Ein Gewährsmann der Nowoje Wremja", der das bisher sür die Sm)r eingetroffene Mehl gemeinsam mit an deren Fachmännern geprüft hat, bericht tet über den Befund: Wir trafen ein. als gerade bei den Niederlagen neue Fuhren mtt dem Llbauer Mehl von dem Bahnhof herangeführt wur den. Das Mehl in KulS von fünf Pud wird in den Depots so auffgesta pelt, daß die einzelnen von verschiedenen Stationen der Bahn versandten Par tien von einander getrennt liegen. Aus jeder Partie nahmen wir von 6 bis 10 Kuls Proben, darunter aich aus den noch auf den Fuhren befindlichen Kuls. Sie stellen ein schauderhaftes Gemisch von Spreu. Hülsen, unzermahlenem Korn und einem grauen mehlartigen Pulver vor, das bei der Analqse in Chloroform einen kolossalen Nieder schlag unorganischer Substan-en abgab, wahrscheinlich Kalk und Sand. Was die Verpackung dieses Gemisches anbe trifft, so ist sie unerhört. Jeder Sack wiegt statt der normalen sieben bis acht Pfund wenigstens siebzehn bis achtzehn, so daß die Stadt pro ,Zul um zebn Pfund allein an Gewicht betrogen ist. Die Säcke sind ordinär, grob, schmutzig, über und über mit Flicken besetzt und von riesigen Dimensionen, wobei ein bedeutender Theil de? Sackes nach innen hiaeingebogen ist, um dem Kul die gewöhnliche Größe zu geben. Eine Man Sacke sind zerrissen, bei anderen sind die Löcher einfach mit Heu verstopft. Durchnäßte Sacke sind auf ledem Schritt und Tntt zu sehen.Wle Steve Elkins levt. Die Nachrichten, welche in Wash mgton über den Reichthum deS neuen Kriegsministers Stepbea B. Elkins umlaufen, schildern diesen geradezu als eine Art modernen LuculluS. Er wohnt in dem von ihm erbauten Städtchen ElkinS im Staate West-Birginen. Die den Ort berührende Eilenbakn. die West Virginia Central, ist so gut wie e ...:xf:.li:x.i rri: it.-JSi jcin auäiüjiicüiuc . vfigcniijum. Wte geht durch eine an mineralischen Sckät zen außerordentlich reicheZ Gegend; auch viel Bauholz läßt sich dort ichlaaen

vlö du waldigen Hügel kahl abgeholzt sind. Das kann aber noch einige Jahre anstehen. Elkins besitzt Tausende von Ackern in dieser vielversprechenden Ggend. Ohne Rast legt er fortwährend neue Ansiedelungen. Sagemühlen und Fabriken an; er ist in feiner Art ein neuer Stroußberg. insofern als er von dem Grundsatz ausgeht, alles selbst zu produziren bis auf das Rohmaterial. Er wii?, daß er so den Prosit der Zwischenbändler, von denen er sonst kaufen müßte, selbst in die Tasche steckt. Er legt sogar seine eigenen Banken au, er verarbeitet sein eigenes Nuhholz. das er in seinen Wäldern schlagen läßt, baut seine Städte selbst, legt in seinem eigenen Territorium Bergwerke an, baut seine elgenen Eisenbahnen, welche seine Producte von Kohlen, Etsen uu) Nutz ho!,; wegschaffen. Scin Schwiegervater, der Exienator Daois. ein sehr vermögender Mann, steh! Elkins in allen Uw ternehmungen hilfreich zur Seite. Elkins' Wohnhaus in dem Stadtchen ElklnS ist ein prächtiges Gebäude nnd für die Bequemlichkeit seiner Familie und seiner Freunde auf's schönste eingerichtet. Erhält er unerwarteten Besuch oder bringt er Freunoe heiln zur Bewirthung. so braucht er nur, ähnlich, wie jener alte Römer seinen Gästen sazte: Lucullus speist beim LuculluS ! die gewöhnlichen Anordnungen zu er theilen; alles geht geordner und geräuschlos seinen gewöhnlichen Gang. Elkins stellt sein Haus und alleS, was darin ist, seinen Freunden unbedingt zur Vermgung; Wazen und Pferde. Jagdgeräth. treffliche Hunde und geübte Förster stehen jeden Augenblick zu ihrer Disposition. Jeder mag thu? und las sen, was er will, und fühlt eS auch sedr

bald heraus, daß hier von Zwang oder lästiger Eti'eite keine Rese tst. Mit Recht' sagte deshalb neulich Finanzmmister Fost?r v?n seinem neuen Kollegen: ElkiuS ist einer der weni gen Männer dieses Landes, der es ver steht, seine Gäste königlich zu bewirthen und zu unterhalten." $? Welh:.achsoaum,ein Symbol deS Wettatts. Dieser Artikel soll keine Festbetrach tung sein. Denn dann käme er aller. dingS recht eigentlich pt festura. Er soll auch nicht Hineingeheimnissen oder hmemiqmbollsiren tn den Mittel Punkt des weihnächtlichen Kinderjubels, den glänzenden und strahlenden, mit Lunten und vergoldeten Früchten und Zuckerwirk behangenen Tannenbaum, in dem nck das liebevolle und anhängliche Familienleben der germanischen Völker am berrlichsten offenbart, der seinen Triumph'.ug auch über die nichtgermanische Welt immer weiter aus' debnt. der selbst in das ödeste Herz einige unoerlö chliFunken cchterPoesie streut und beim Erwachsenen die Sehnsrcht nach dem goldenen Traume der K ndheit wachruft. Neben den Deut siben waren es vor Allem auch die ihnen am nächsten stammverwandten Ston dinavier. die Schweden, Dänen und Norweger, welche die schöne Sitte des WeihnachtzbaumeS stets am eifrigsten gepflegt haben, und Hanö Christian Andersen, der gemüihvolle dänische Dlchier, hat in seinem Märchen vom Tannenbaum diesem die Palme unter den Bäumen des Waldes zuerkannt. Doch ist es nicht überflüssig, nach dem Ursprünge dieser Sitte, die natur tich weit über das Christenthum hinaus reicht und deren Anfänge sich in das nebelgraue Alterthum der alten Ger manen. ja noch viel weiter hmauf, in die Vorzeit unserer arischen Urväter verlieren, Fragen zu stellen und zu b antworten zu cer-uchen. Die christliche Kirche hat in :,xmi Dränge nach be deiktungZvollen Svtnbslen den Weih nacktSdaum adoptirt als Sinnbild des twigeu Leb nz mitten unter den Achrek ten drs Todes, wie der stetS grüne Tannenbaum stegrctch die schrecken deS nördlichen Winters, denen sonst die znnie Vc.nzknwelt zum Opfer fällt, unter schüre und Eis siegreich über dauert. Häufig genug finden sich auch Anspielungen, daß der Weihnachtsbaum km Snmbcl des LebenZbaums im Para diese ist. D e A qelmchien haben nach ihrer Uebersieoelung nach Britannien den dort heimischen TaxuS, der mit feiaen hellrotöen Beeren und saftig grü aen, phantastisch geformten Blättern gleichsalls dem Ecknee und Eise deS Winters trotzt, nebst der den alten Ger manen be.l ge., Mispelstaude zum Snmiiol der Wintersonnenwende, der keiligen Zwölf Nächte, des fröhlichen JulssteS, erhoben, und die christliche K irche hat auch dort den alten heidni sch n Brauch dmch die Weihe zum höch' jtfn chllpllchen Fest auf s Neue ge ye.li.;t. Unitritiz ist der Weihnachtsbaum ei Symbol der rieiigen Weltenesche, des teiligen Baumes Aggdrasil. der in den Sagen der Edda e.ne so hervorragende Atolle spielt. An seinen Wurzeln, die bis in die Mite der Erde hinabreichen und da? unterirdische Rerch der Zwerge, der ichw .rzeu uud der weißen AlfS, tragen und stützen, sprudelte Mimirs Ouell der tonnen der ewigen WeiS heil, hervor. Um aus ihm trinken zu dür-'en, gab O?in dem strengen Hüter kin Äu,e zum Vfande. An seinem Stamm ist der Siy der drei Nornen, die das Schicksal der Menschen spinnen. Seine Zweige verlieren sich in die Ge wölbe des Himmels. Ein geheimniß voller Eulrns kuüoite sich an die Jr. en'ul, e.n? sinnbildliche Darstellung ttr WctttNesche. In den Veoen der alten Jadier, relche durch den Fleiß deutscher und eng lscher Sprachgelehrten emrathselt sind, wird uns der Weltenbaum Hindu Larijata oder Äalpavriksha vorgeführt, welchem alles Lebendige entsprießt. Diese Grundidee findet sich in den Ge bräuchen der verschiedensten Volker über zan; Asien wiederholt und dariirt. Die Kaste der verachteten ZahirS ah? schemlich die besiegten Ureinwohner, äbnlich den Heloten LacedämonienS trägt bei ihren Festen ein großes Bam buSroh? herum behängt mit allerhand bunten Bändern, ShawlS, Münzen und Schmucksachen, das dann aufrecht in die Erde gegraben wird und d,e geschmeidi gen Jünglinge zu den kühnsten Kletter kunststücken begeistert. In Siam herrscht ein ganz ähnlicher Gebrauch; auch Hier bilden Münzen und Schaustücke den VreiS der Sieaer.

welche den lustigen tpfet ertnmmett. Bereits Lucian beschreibt den heiligen Baum, der in Hierapölis beim Feste der syrischen Göttin AtergatiS aufgestellt und dessen Spitze, mit goldenen Münzen behangt, den Siegern im Klet ter'ampf reiche Beute verhieß. Ein

Zdnlicüer Brauch wird dann von dem ubewKultus (der .,Grotzen Mutter" der Epheser) berichtet in Verbindung mit der rührenden AttiSfage, die dann von der geschäftigen Phantasie der Griechen zum MythuS der Aphrodite und tdres früh verstorbenen Genebten Adonis nationalifirt wurde. Der Welteubaum, dessen Wurzeln die Tiefen der Erde hinabreichen, dessen ungeheure Aeste sich in dem Himmelscom verlteren. t das Umvermm, das Weltall. Die glänzenden, schimmern deu Früchte, die ohne Zahl von seinen Aesten kängcn, und dee Sterne des Himmels. Der Baum des Lebens im Varüdleze, der stamin, den Moses auf richtet zur Heilung der von den feuri gen Schlangen in der Wüste gebissenen Jsraeliten, der singende Baum in Tau send und Eine Nacht", dessen herrliche Musik Elende und Kranke von ihrem Siech'.hum heilt es sind nur Varia tionen desselben ewigen Thema?, das in seiner Urgestalt ein Gemeingut der Menschheit gewesen zu sein scheint und beute als Weihnachtsbaum. auss Neue in allen Welttheilen überall, wo Kin. derderzen wohnen. Freude und Segen lerbreitet. 1 Vom Inlands. Ruth Cleoeland ist photo gravbirt worden, Frau Cleoeland ist aber entschlossen. Alles aufzubieten, um die Veröffentlichung des Bildes zu ver hüten. Lady Henry Somerset, die eifrige Verfechterin von Temperenzideen. zieht ohne GemissenZbisse die Miethe sur zwei zu ihren Gütern gehörige Schänken. .' Senator Besser war m Alter von 15 Jahren bereits mit großem Erfolg als Lehrer thätig. Seit dem hat er augenscheinlich nichts gelern uud viel vergessen. Das Wort Donner wet t e r- birgt keinen Schrecken in sich für die beranwach'ende Generatton An zona's. Seit vierzehn Jahren hat sich dort! kein Gewitter entladen. - In den letzten Jahren sind in New Jork 1491 neue Zeitungen und Zeitschriften gegründet morden. von denen am Ende des genannten Zeit raums nur noch 386 exlstlrten. Ein S t i e f e l p u tz er in Oro ville, Cal.. verlangt 3500 Schaden ersah von einem jungen Mann, welcher ihn auf einem Maskenbälle personisi cirte. Der junge Sam Tilden, welcher den Streit gegen die Giltigkeit des Testaments seines Onkels führte, erhält einen Antheil der Hinterlassen schaft von etwa Z00,000. Die .C h i c a a o T i m es" glaubt. daß durch die kleinen Postkarten der Postdien t sehr beschleunigt werden wird, weil eS die Postmeisterinnen nur die halbe Zeit nehmen wud. die Karten zu lezen. Senator Hill's Pult war hoch mit Ro.en am Tage lerne? mn schwörung bedeckt, aber er besitzt in Älbany eine größere Blume (Gouv. Flo oer), als irgend eine jener Rosen war. Der frühere Staatsschatz meiste? Archer von Maryland, welcher sich gegenwärtig rm Zuchthause befindet, ist als Vroviantmeister und -Krankeü Härter belchäftiqt. Einmal im Monat wird er von seiner Tochter besucht. General K i r b y S m r t h h a t durch den Brand seiner .Heimstätte in Sewanee, Denn., einen schweren Verlust erlitten, da ne nur tut Betrage von dreltau end ' Dollars versichert war. Seine Freunde bringen einen Fonds zu semer Entschädigung auf. Ex Gouverneur BobTaylor, welcher sich in das höchste Amt des Staates Tennessee hineingeizte, hat gronen Ertola mir ferner Vorlesung über die Vurfme. Er weiß sei Lublitum durch den Vortrag zu unter halten. w5na er aber seine .Fiddle" er areitt und em lua lpieit ooer eme Ane singt, dann wird daS Publikum wilo vor Begersterung. Jarnes Whitcomb Riley oirs ein episches Gesicht schreiben, in oelchem er d.e Arbeit benngt. Er Hit kürzlich einem ZettungSberichterstalter erklart, eS fei Poesie im Pfeifen der Dampjfchiffe, im Wirren der Maschi nerre und im Lärnr und Getöse der Ja dustrien : eS werde ferner in den größ ten Werkstätten des Landes fo viel Heldenmut!? bewiesen, als in alter Zeit in den nachtttchen ussauen oer Nauv rttter von ihren alten Burgen. Die Jnfluen za ist in bei ganzen Inselgruppe von Samoa in sehr heftiger Form aufgetreten. Ja Apia waren dem Abgang der letzten europar schen Post zwei Drittel aller Geschäfte geschlozien. doch war ms zu der Zett nur em Todeötall vorgekommen, der jenige der Gattin eines auf Sawaii leoenden MethodistenmtjjtonarS, Eol lier. Von den Insulanern soll jfcaat zen eine ganze Anzahl mit dem Tode lbgegangen sein. , John Ambler Smith, de, . rm ( . . . veritordene onarrnrepra'.enranl von Virgimcn, war mehr ein Duellant alt ein Staatsmann Er war eS, her dem General-Veuton Wt,e m'S Gesich schlug und sich mit seinem, ehemalige . i . cn zramvsgenozien wen. vruron jieji duelltren wollte, ,'edoch nuv mit Doppel flinten, geladen mit Schrot, auf vierzig , . . ff . . i - n:r' cnnrif iLirlsernunz. myt wai selbst ein Mann von zweifelhaftem CM rakter und Ehrgefühl, aber er lehnte doch ab, sich in solcher Weise morden zu lanen. , Der Kesselschmied John T. Norris in New Bork kann lern eia neS Serz und einen Theil seiner Lunge deutlich sehen. , Im Herbst erkrankte er am Fieber, welchem sich alS eine Folge davon l eine eiterrge Rtppenlellentzün duna zuaesellte Der Sitz der Bereite rung befand sich in der Herzgegend. Anfangs December wurde thm der Et terherd ausgeschnitten und dadurch da öerüyd Hg Thnl! derMlseNi?öAt

reg:. Durch das etwa vur ou tM Durchmesser große Loch, welches alle paar Tage frisch verbunden wird, kann man das schlagende Herz und einen Theil des linken Lungenflügels sehen. Norriö gebraucht, um sich diesen An t ... . tjt-ts i er.: .

vlia zu versuzaiskn, einen -iinni spie gel. Ein für b i e Lage i n S a moa recht bezeichnender Vorfall ist fol aender: Schon fett längerer Zelt haben inöbesonders die Amerikaner gegen daS deutsche Postamt in Apia agitirt, na mentlich weil dies in Verbindung mit dem Eonsulat errichtet ist und die sür die .Lübeck" bestimmten Postlachen daher notbaedrungenerweise auch dort ein geliefert werden müssen. Zu allseiti ger Zufriedenheit" ist dieiem Uebel itande" nunmehr dadurch abgeholfen worden, daß zwischen dem Vorstände des iamoanischen RegierungSpostamts und der amenkarnichen Postverwaltung ein Abkommen getroffen worden ist, nach welchem alle für die Gruppe be ttmmten und von dort nach Europa abgehenden Poststücke über die Ver. Staaten expeMrt werden sollen. Schon wieder ist ein Dynamit'Erank in New Fort aufgetaucht. .Wenn ich mcht zehn Mmronen Dollars erhalte, sprenge ich daS ganze Etavlisse ment mtt Dynamtt m die Lust!" schrie vor einigen Tagen zu früher Morgen tunde em geisteskranker Menfch Na menS Henry Jromg vor der Ale Braueret von Flanagan. Ray & Eo. an der 6. Aoe. und 2S.Straße. Neben dem! Unglücklichen stand feine fünfzehn jährige Tochter Mary, die ihn zu ver anlassen fuchte, nach Hause zu gehen. Em Poltzrst arretirte tha und brachte thn vor Richter Diver im Jefferton MarktPolizeigericht, wo er den städtischen Aerzten zur Untersuchung seines Geisteszustandes überwiesen wurde. Jrving leidet an der fixe Idee, daß er ein bedeutendes Spirituozengeschäft be sessen habe und durch Flanagan, Ray & Co. ruintrt worden sei. Wie die Toch er des Unglücklichen sagte, war derselbe schon früher in einer Irrenanstalt, hat sich aber noch nie zu Gewaltthätigkeiten hinreißen lassea. Oom AuAlanve. lluf der Gemmt baden. dem .Berner Bund Hufolae. Lammen stürze drei Menschenleben hingerafft. Em: aewmer Wilhelm enry von Frutigen versuchte mit zwei jungen Burschen auS Leukeroad, Namens Bacher.'über die Gemmt nach Hause zurück zukehren. Kein Bergführer ließ sich bereden, mtt ihnen zu gehen. Auf den v ergen hatte, es zwei Tage lang be ständig geschneit; zahlreiche Lawinen sielen in ver Nacht m S Thal herunter. Nichtachtend die vielfachen Warnungen, brach Wilhelm Henry mit feilten zwei Zungen und unkundigen Fuhrern am. Drei Stunden später hatten sie noch kaum den dritten Theil des eigentlichen Berges erklommen. Wetter konnte man vom Leukerbad aus die Vermessenen nicht verfolgen; starkes Schneegestöber und schwere, tie? am Berge. herunter hängende Wolken hüllten sie ein. Am vierten Tage telezraphirte man nach Fru'lngen, um Meldung über Henry zu erdalten. Seine Frau hatte keine Nachricht vvn ihm. Am nächsten Tage in der Frühe machten sich drei gute Führer auf die Suche. Bei der unteren Hammerschnttede, ungefähr aus der hat den Paßhöhe. fanden sie einen Stock und zwei Hüte, welche sie als die Hüte der Brüder Bäcker erkannten. Sonst nichts. Sie beschlossen, bis nach Schwarenbach vorzudrinze ; dort hatte man die drei Verminte nicht gesehen. Nach !saft übermenschlichen' Anstrengn gen erreichten die dret Führer um 7 Uhr AbendS das Leukerbad wieder. ES , steht fest, dag eme Uawtne, dte ganz oben von der Spitze der Gemmi ttch losgelöst hatte, die dret Unglucklt chea in dte Tiefe hinuntergerissen hrt. An den folgenden Tagen begann man in den schauerlichen Abgrüaven der Gemmi nach den Leichen der Verunglückten zn suchen. Die Melbourne? Polizei tst dieser Tage emer förmlichen DlebeS akademie auf dte Spur gekommen. Ein Hauö in der' Vorstadt Carlton beherberat diese segensreiche Anstalt. Ueber die .Einrichtung erhielt die Behörde Ausschluß von einem Bengel, der beim Takchendiedstahl! ertappt war. Vor Jähresfrift-so gab er an wurde er von einem Kameraden zum Mitkommen nach Carlton gefordert. Dort gäbe es alle Tage Geld und von Arbeit sei keine Rese. Der Bengel ist natürlich mitgegangen und dorr ohne weitere Umstände einer außer ihm noch fünf Mitschüler zählenden .Elementar Klasse zugewiesen worden. Der Leiter Und Eigenthümer der Akademie, der nebenbei als ein äußerst gutmüthiger Vatron geichlldert wird, stellte eine angekleidete große Puppe in die Mitte . . v- : . oes Jt a lenjitnincr uns an uicjci mußten sich die hoffnungsvollen Ran aen die ersten Handgriffe einüben. Halten sie es hierin bis zu einem ge wissen Grad von Fertigkeit gebracht, so folgte !dre Versetzung in dte nach höhere k.Klasse-. An Stelle der. Puppe trat ein lebendtgeS .VerfuchSobiectzumeist der Herr Akademiedirctor in Verton, dem man nacheinander Tatchen tuch. Uhr und Kette abnehmen mußte, ohne da es mehr als seme .vorüber aebende" Aufmerksamkeit erregte. War auch dieser Griff glücklich demeistert, so folgte pit letzte Schliff. Die Zungen wurden in der 'höheren Tafchendieb ftahlkunst unterwiesen, d. h. sie lernten nach Objecten, die nicht sichtbar und außerdem .meist .verwahrt" gelragen ,u werden pflegen, zu fahnden, ton Banknoten u. s. m. Jetzt erst, nachdem diese letzte Prüfung zur vollsten Zufrre denbeit ihres Herrn und Meisters über Sanken war. .durften- sie auf die Straße gehen und dort ihre Kenntniss vrattisch verwerthen. Mit diesem ersten Gange i auf die' Straße trat auch der Herr Äuftalttdirector . insofern in feine Rechte ein, als ihm von un ab immer die Hälfte : der , erzielten Gewinne" abzutreten war, außerdem hatten ihm die Jungen regelmäßig ein iolöbemeffene? Sostgeld zu entrichten. Ueberden! Grafen Leo Tolstoi wird berichtet: Bet demLubeS werke der VolkSküch n, von denen Gra Tolstoj in den Nothstands Distrikten Nuttand? tneörere errichtet bat. ist eri

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G hüllt in einen ziemlich alten Halbpelz, den er unter semer gewöhnlichen dunkelgrauen Blouse trägt, auf dem Kopfe einen grauen Fuzhut, über den der Baschlick gelegt ist, an den Füßen warme hohe graue Filzstiefel, wie sie die russischen Bauern tragen, die Hände in großen Fausthandschuhen, wandert er unablässig denn er fährt fast nie . von Don zu Dorf, zuweuen von seiner Tochter, Comtesse Marie, begleitet, die am meisten Neigung zeigt, sich zu den Ansichten des Vaters zu vereanen. Toraze Wanoernn gen im Winter, der Schnee und Wmd. oft auf verwehten Fußpfaden, sind nicht leicht, und es ist bereits Hör gekommen, daß die beiden Wanderer ein Schneesturm überraschte, daß sie sich verirrten und vergebens den Weg nach Haufe suchten und froh waren, endlich in ein Dorf zu gelangen, in welchem sie sich erwärmen und übernachten konnten. Zuweilen, wenn das Dorf, welches Tolstoj teiuchen will, zn weit ist, um den Weg zu Fuß zu machen, steigt er aui'S Pferd und legt trotz ferner 3 Jahre ohne Ermüdung seine zwanzig bis fünsundzwanzig Werst zurück. Seine Ausdauer ist überhaupt bewun derungZwürdig. Nachdem er einmal ernen ganzen Tag herumgewandert war. fetzte er sich Abends an einen Schreib tisch und schrieb die ganze Nacht bis 4 Uhr Morgens an einem Artikel über den Nothstmd im Kreise Dankow und über die Organisation seiner Volksküch.'N und war am andern Tage um S Uhr schon wieder auf den Beinen, um von Neuem durch die Dörfer zu wan dern. Dabei ist er guter Laune und erzählt rn den Häusern gern von seinen Erlebnissen. . Die Vorarbeiten für die große unter dem Protektorate des Erzherzogs Karl Ludwig stehende Musik und Theaterausstellung in Wien nehmen, wie man von dort berichtet, den erfreulichsten Fortgang. Die groß Musikhalle dürfte noch Ende Januar unter Dach sein. DU. Commission ha! beschlossen, ein eigenes Wiener Aus stellungsorchester zu bilden und schon in den nächsten Tagen die Konkurrenz für dasselbe auszuschreiben. Dieses Orchester wird sowohl bei den symphonischen Aufführungen, als auch im Theater wirken und von einem hervorragenden Wiener Musiker geleitet w.'rden. Dre beiden Concerte des New Yorker Ge. sangvereines Arion" werden, wie nun festgestellt, am 17. und 19. Juli statt finden. In den letzten Tagen deS Juni wird die Pariser Schauspielerin Rejane mit emer franzönfchen Truppe tm AusftellungStheater gastiren. DaS polnische Comite beabsichtigt, vier Schauspiel und zwei Opernvorstellungen zu veran stalten, in welch' letzteren Madame Sembrich, die Brüder Reßke und Mierz winSki mitwirken sollen. Die kroatische Landesregierung will nn September drei Schaufpielvorstellungen geben. Zl ö n t g Leopold von Ä el. gien hatte sich zum Weihnachtsabend die fechSdundert Aröetter, welche am Wie deraufbau des Laekener Schlosses und an dem Ausbau der dortigen Winker gärten thätig gewesen waren, nach der Stätte ihres angestrengten Wirkens zu Gaste geladen. Am großen Gitter des Xi .T7 u V u i ' . flJ. ' " rr Guiujctf (uiiucii uc iiaj n, 01c Vruffe ler nach einer unter ihnen heimlich Uin . gegangenen Loosung, in festlichem Staat, die Uebrigen, wie sie gebeten waren rn fchllchter Ardertstracht. In Laeken unternahmen die Unternehmer die Führung ihrer Gruppen. Einige Hofbeamte empfingen die Geladenen und geleiteten sie zuerst nach der Oran gerie; hier wurde ein SkamenSaufrm gehalten, wobei einem Jeden nach Verdienst und Alter ein Geldgefchenk, 5 bti 20 Franken, uberrelcht wurde. Dann gab ,S einen Imbiß. Die Arbeiter ließen eS sich schmecken, vergaßen aber nicht, dev anstoßenden großen SpeiseZaal für l&u Personen zu bewundern, der eben vollen det wurde und in dem am 19. Januar die sämmtlichen Abgeordneten an der Königlichen Tafel sitzen wervea. Dann wurden die Gast: nach dem Wlntergar ten aeleitet, wo die Kapelle des 1. öu sarenRegimeuts spielte. Bald darauf erschienen, mit Hochrufen begrüßt, der König, dte Königin und dre Prinzessin Clementine. Der König begab sich zu jeder Gruppe, und da er während der Bauzett dte Arbeiten sortlaufend vench tigt und durch zweckmäßige Angaben geleitet hatte, war eS ihm nicht schwer. 1 ..i.i.C ...' .. ' ' ' ,n zayirnluen ,efpracyen mrr ernzernen Arbeitern Stoff zur Unterhaltung zu finden. Als es dunkel wurde, erstrahlte plötzlich die ganze Flucht der Trerbhaw ser zum ersten Male in elektrischem Licht. Nach Verlauf einer Stunde zog die königliche Familie sich zurück. Darauf ergingen sich die Geladenen in den yerrlrchea Trerbhäusern. deren emes ausschließlich für die Conto ilora be stimmt ist. Eine letzte Uederca-ch rüg . i.i. v tirt-;. f.. - . " arrete er roeuer, ars ne.naz, gegen Q Uyr Adends zurückzogen: emeur Ue den wurde eine Flasche Rvlhwei.i. fech Cigarren und"auS besonderem Auftrag der Königin, die auch den Angehörige der Arberter eine Freude bereuen wollte, JL"2 A. r . - r . eine cqacyret Vvnoons uoerretOke. Meers chaunrpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen etc. bei Ww? Mucho, No. 199 Oft V5ashmzton Qtr.

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Eifenbahtt - Tabelle

Ankunft und Abgang der verschZedenen t5iscn bahnziige im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzng.... Expreß Expresz . . . . AcciZmodation. Erpreß Expreß . . .. . Ankunft-Expreß... Erprefz Accomodation , Erpreß Schnellzug . . . Accomadation 7 P0 ?m 11 .V) V,n 1 m N,n 4 00 Nm 7ÄPl 1 1 m Alil 3 m Sim 4 1 :::i , 10 ) 2 (V) Pm . 5 30$rn , 7 45 Ritt E leveland, E incinnati, (5 hieago und St. Louis. Indianapolis und Elcvcland Division. Abgang Expreß. Erpreß . . . 30 Bm 9 a m Expreß.. ........ Limited Expreß... Ex?reß Ankunft Expreß ....N4ZVm .... 3201lfm .... 6 4Z NlN . .. 7iXVm ....11 10 tm Erpreß . . Limited Expreß ...11 55 Vm Expreß Expreß.... . r (X) m ...laNöti! St. Louis Division. Abgang Expreß 7 30 Vm Limited Erpreß ...12 03 Am Expreß 5 20 fön 1 Erpreb. taalich 10 55Nm Ankunft Expreß täglich 3 2Vm Expreß . . nm Limited Expreß 2 55 Vm Expreß 20 Vm Chicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 55 Vm Accomodatwn täglich.. .... m Accomodation ....10 55 Vm Postzug 3 00 Nm Accomsd. snur Sonntags). 00Nm Accomodation 6 45 3tm Ankunft- Rushville Accomodation.10 35 Vm Postzug 1 1 50 Vm Jnd'pls Acc. (nur Sonnt.).lS 35 Nm Acconwdation ............ 5, 00 Nm Accomodation 10 45 Nm Schnellzug 12 15 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. Abaanq Accomodation 7 w Vm je.- ni.ri 1 s) rn j lyNeaPvIi jun Lafayette Accomadation 5 15 Nm Schnellzug ...NWVm Ankunft Schnellzug 3 20 Vm Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 50 Nm Accomodation 0 15 Nm Pcoria Division westlich. Abaana ErvreS.. 7 45 Vm Expreß... ..12 03Nm DanvUle Accomodation. ... ki 05 Nm Expreß 10 52 Nm Ankunft Expreß ... . 3 15 Vm Danville Accomodation. ... 10 40 Vm Expreß 2 40 Nm Expreß tf:i5Nrn Pee-ria Division östlich. Mgang Expreß 3 35 Vm Accomodation 5 30 Vm Expreß 3(XNm Ankunft Expreß 1145 Vm Accomodation 9 00 Vm Expreß 10 3 Nm Lake Erie und Western. Abgang Erpreß 71Vm tzxpreß... 120Nm Expreß 7 0 Nm Schnell.Erpreß U w?kn Ankunft Schnell.Expreß 3 20 Vm Ervreß ...10 30 Vm Expreß ... .... .... 2 50 Nm Expreß 6 20 Nm Pittsburg, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis Division Abgang Expreß 4 45 Vm ColumbuS Accomodation.. . $ 00 Vm Expreß 3 00 Nm Nichmond Accomodation. . . 4 00 'Nm Expreß 5. 30 Nm Ankunft Richmond Accomodation 9 00 Vm Schnellzug w rn sr- r" 0 1.1 Expreß. . . 1 W i'lIH .. 3 45 Tan .. 50 Nm . . 9 00 Nm Accomodation... Erpreß Expreß Chicago Division via Kokomo. Abaana Ervre 11 05 Vm Erorek II 30 Nm Ankunft Erpreß 3 30 Vm CrvreK 3 45 Nm LouiSville Division. Abgang Expreß 3 40 Vm , Louisville Accomodation... 8 00Vm Schnellzug 3 55 Nm Accomodation 4 3) Am Ankunft Accomodation 10 25 Vm Scbnellnla ...11 00 Vm Accomodation 00 Am Svenal täalicb 10 w Nm Cincinnati, Hamilton und 3ndiana polis. Abgang Expreß 3 55 Vm Cincinnati Accomodotisn . . 10 45 Vm Expreß Erpreß Expreß Ankunft Akkomodation Expreß Expreß 3 00 Nm 3 30 Nm 0 30 Nm 9 15 Vm 11 15 Vm . . . 7 45 Nm . . . 10 55 Nm . . . 12 35 Vm Expreß Expreß Indianapolis und Vincennes. Abgang Expreß 7 30Vm Vincennes Accomodation.. . 4 10 Nm Ankunft-Vmcennes Accomodatlonl l 00 Nm Expreß 5 05 Nm Cincinnati, Wabash und Michigan. Abganq Expreß ö30Vm Expreß 11 45 Vm ErvreK 45 Nm Ankunft Expreß 11 10 Vm Expreß 5 00 Nm Expreß 10 50 Nm Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Expreß 6 30Vm Accomodation 4 20Nm Cchnell-Exvreß , ... 11 00 Nni Ankunft Schnell-Expreß 3 30 Vm Accomodation 10 10 Vm Expreß 4 45 Vm Louisville, New Albany und Chicago. Abgang Expreß ....... 12 40 Vm . . ,,, Expreß . . ,,. . . . . .... .11 35.Vm 1 Monon Accomodation , 5 20 Nm Slnruns t üipttüxM ;4'ir3 2 Vm Mono Accomodation 10 40 Vm llllillExpwß1'1 t: . t.vffn 20 Nm U Ante ton k-bm mark fc-r t, fcj Ammm l"f, , ktt jn,naan, ?etm, n rs cm. 0)j.iAorw.l. nvlrl otn rr nawsifc - Tm mm tfc warli mnX llvm .1 K,, . bTwr fmu. sm fc fittri ,!? mtiifit- ttvvu tk a' 1 .aa.T. AM fn. W bow fom bour mnä 'trt J.X n -mark tm Mpmn sin::' ll t lt. ihu. Ili mammf lur orkr."!: t.riur uknnwn nf tbi-m. KVt r.dinn.ilful. Ptrtit -nfr.:: C . iz 1 : t d c4 ? Vm t:s.'tL.tz

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Jcscph Str. 23 PennZzlssnnia und Vratt Ctr. 21 Meridian und Zweite Str. 25 No. 5 Sor'nhaus. 6. nahe Illinsisstr. LS Mississippi und St. El.ir Str. 27 Jllmöls und Sachtem ieix. 23 Vennsr-lvania und Künste Str. 29 Wilsrsstopi ud Bicrts Str. 212 Tenness und WiLiam Ctr. 213 Pennsylvania und Michigan Str. 214 JllinviZ mtd Herbert Str. 213 Waikenheimath sür Farbizz. 216 Tennessee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 213 Clisford und Jefserso Avenue. 31 No. 1 Spr'ntz., Jnd, Ave. u.Ä!ich. St. 32 Meridian m:d Walnut Skr. 34 California und Vennont Str. 33 Blake und New York Str. 33 Jndiana Ave. und St. Clsir Str. 37 Stadt Hospital. 35 Blake und Aorth Str. 39 Michiqan uud AaneS Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Dritte. 314 Siebente und Howz:d Ctr. 313 Torbet und Paca Str. 316 Tennessee und 1. Strome. 41 No. 6 Spr'nhaus. Wa?h. nahe West Str. 42 Seißendorf und Washinzlo Ctr. 43 Missouri und New f)ork Str. 45 Meridian und Washknztrn Str. 46 Illinois und Ob Ctr. 47 Tenneffes und Washington Str. 43 Kingan's SchlachthWö. 49 JndiÄnola, 3 Squareö vota Flub. 412 Missouri und Maroland Str. 413 Mississippi und Wabash Str. 413 Morris und Church Ctr. 421 O. J.u. W. RundhauS,östl. vom Fluß 423 Jrren-Afizr. 431 Äliley Ave. und National Noad. 51 No. 4 Spritzenhaus, Illinois u. Merrill. 52 JllwoiZ und Louisiana Ctr. 63 West und WcCarty C:r. 54 Weit und South Str, 56 Mississippi imd Henry Str. 57 Meridian und Ra? Sir. 63 No. 10 SchkauchhS, MorriS u. Mad. Ao. S Madison Ave. uud Tnnlap Str. 512 WeÜ und Nockwood Str. 513 Keutuck Ave. und McrnÄ Ctr. 14 Union ud Morris Str. 516 Illinois und ttanfas Str. 517 Morris und Dökota Str. 513 Morris und Ehurch Str. 519 Tennessee und McCarto Str. 621 Meridian und Palmer Str. 623 Morris Str. und Gürtelbahn. 524 Akadisou Ave. und Minnesota Str. 61 No. 2 Haken u. Leit'HaS, Eoutk.str. 2 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 63 Delaware und WcCart? Ctr. 4 East und McCarty Str. 63 ?!ew Jersey und Merrill Str. 67 Virginia Ave. und Vravshan Ctr. 68 East und Coburn Str. 69 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 812 McKernan und Doughnt? Ctr. 513 East Str. und Lincoln Lane. 514 East und Beecher Str. S1Z Nöble und South Str. 71 No. 3 Cpr'ntzaus, Birg. Ave. u. Hun , 72 East und Gcorgia Straße. 73 Cedar und El:u Str. 74 Benton und Georgia Str. 75 Enalish Ave.und Pine Ctr. ' 7 Tillon und Bates Str. 76 No. 13 Cpr'nhauz. Prospekt. u. Tillo,.. 79 Fletcher Ave. und Tillen Ctr. 712 Spruce uud Prospekt Ctr. 713 Ensilish Ave. und Lannl Str. 714 Willow und Okive Ctr. 715 Shetby und Vcechcr Str. 71S Deutsches Waisenhaus. 713 Orange und Laurel Str. 721 Lexington Avenue und Linden StraZe. 723 ffletcher Avenue und Spruce Straße. 724 Tuöer und Dorfty's ftabnk. Ll Market und New Jersey Str. 62 Washington und Delaware Str. Bß East und Psarl Ctr. Bi New Psrk und Davidssn. LZ Taubömmnttt'AnftaU. 86 Wer. Staaten Arsenal. 87 Oricntal und Washington Str. . 89 svreuett'Resormatorium. 812 No. 8 Schlauchlos. Ost Wash. Str. 813 Market und Noble Str. 814 Ohio und Haroey Str. 8!3 Arsenal Avenue und C&fo Straße. 821 Pan Handle Eisenbahn. Chops 823 Walcott und Carter Str. 91 Ao.7 Svr'zchauS. Man)land nahe Werid. S2 Meridian und Georals Str. 93 Meridian und Sitd Ctr. 94 Pennsylvania und Louis! ana Str. 95 Alabama Str. und Virginia Ave. Spez ial Signale. Ersten 2 SchlS-ze. zweiter Varm. Zweiten 2 Sckläge, dritter Alerm. Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1 -2r 1 Feue r c m un d Sch tauch fge isc U 3 SchlSg?. weniger Wasserdruck. 3-3 mehr Wasserdruck. 12 Schläge. 12 Uhr Mittags. LD" Die ersten 12 Signale werden voll ständig attsffeschlaaen. der den folqend! werden die Hundert, Zehner' und Ewer, Ziffern getrennt gegelen. Die kürzeTe und direkteste ' Route Qot, West, Z5ord, Süd. Vestidul 7Aqq mit den feinsten Varlor-, LrnMhlk' und Epeiscwaarn, mit Dauchs Hehcizt und iuit Elektrizität beleuchtet. Die schönsten Eii bahnzüge in der äüelt. Die vcnüqliche Veschaslenheit der Geleue und der Maschinerie ötUaiifi die grille Schnelligkeit bei Hrößter S icher beit. Die einzige Linie, welche ihre Passagiere nach dem Grand Ecntral Babichcf in New A or k bringt und ihnen dadurch zwei Stum den Seit spart. Die Einfahrt in Chicago cnnöAlicht inen Ueberdlick über den Michigan Avenue Boulevard u. die schönsten Ctraßen der Stadt. . Die Wze laufen 'in den Ventral Bahnhof von Crncinnati, die Unien-Devets von C leveland. Buffalo und Albany, ferner St. Louis, P e or i. """litt Osnce In Jndianapoli bfln,dki sich in: No. 1 Ost Washington Straße, li ' No.138 Süd Illinois Straße, und dem Union Bahnhcf, m Tickets nach allen Theilen der Per! Staaten, Canada und Mexiko zu den niedrigsten Raten zu bekommen sind, und : alle gewünschte AusZunft ertheilt tnlr'k 'i::;-i'M(iMi-::''T , li.JHV ,,, i ::'":. "iil ,, t Oscar G. M urraMeIeh rödirektor W. N. IImÜu, (en. Paff. Agt ," . um ywnsVtH.HiljsSm.Pass Agl -uUi.ftv : SW ijßt m i I! i i lg11!"1!!;;; .!!"

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