Indiana Tribüne, Volume 15, Number 120, Indianapolis, Marion County, 18 January 1892 — Page 1

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nzeegen in sUSix Spalte reiten " Cents per ;ile. Anzeigen i?i rolchn SL'Uers gesucht, oder efii'nrt werden, finden unentgeltliche Nufnahnze. 2ttflbe& lUVun 3 Tcze stehen, lZnnen aber rmbefchtartei erneuert nxrden. Anzeigen, weiche bis Mittag 1 Uhr abze geben Werden, finden n?ch am selbigen Tage Aufnahme. Verlangt. 9 t v 1 1) n 4 1 c ii fliiwi Krr;ei Mtllr.if v i! Viircle park .frirnl. Äls Siilar. t ein :i.o iiai'j-cn rnr Stuben atlmi in lur.cv fUi u'i ni""iif . '.Ko. J Siord liü't Sk lllli. , Verlangt ria beutete l'iJSiini idt ailaejiuine vuiivai ttit tu titttiri' aiiulie. &j Cii h 2u. Paymaare,ckäkt. Kj S: " r l a ii v i ein vaü jsa iUv akgemeine üaud arirnt; k, t.niw. Ti .Ko, d Wlatiamafiv. 17 i f t i ü :i g t in .-iiiba en mr jjauatüeit ; guter Vv;i. lli iMii 2tr ihr. !äi Zu vcrkanfen. iia tuttua'ftn sr zu dertsuschen. tdttwi e dr ganz: S Mit an dr Cturck' nian ttte. l'a lltetlcn iüdtick vom drak?Z, WaiienhsuZ, Hsus l iinnntr, äire 2.t nfr, gute t'aiifi. Wir auö iir 8 ;aäre uvmUt!irt. Zerner ttiet a:i Süs Meridian Strafe, via ittütn o&ri jr Stau, jjaaä und Zckeur, Stile CtÜütlKK. iwtllct itwt.:Vi iiftn nilrdliAKan rrnt! S)i't. W. ZZ. tÄürAsex. Ost 'dinzton Ltr. Verfchkedenrö. ;it rrlciiim: toii 1kk zu $0.ttu0, gegen t)'if itajitra. jutiiru jru Jiu. ll'j. Oll iiaitiiBfitö!! !ictf;f. tia Dr. I. A. S;:tcliffe, uLii t SO ttiiät.tU';v!tJ mit tMniän,tllkfren ftjile iti;i ciii Ä??chlcazis- uitö Urirrt,kycttkn. No. 15 Cfi darfst Straße. OiiicetuZ : !, Vi tthr tonn. S bi & Uhr Uä:ti, .jnnKa aui-griNinuKiu irlf Vi,an tU. -X ' ..-.rLs-srr . xh'Sxri LJS .A il IM.'.' 1 OPTICKMmt rITTLu y .virivs riF Lebewohl ! IU iriuiifT! uu& Jtfauntcn, Erst nrel:t(n Jäi witii ik E-finer Sviuiliirrie aoA Tktttsck lüTia Hiit vrtärttidi v?räbschi?den fuimte. iazk iZ Iftint in Ut aöirtiuii4 ("vatjfn Wie!v,k?n ein bei ;ii.t?S Vebewvdl. Fanni Oppeulteuner. George Hcmiiann blichen beftaitcr, Office : 2;", Tcl.luzarestr. Stalle: m l i i. Ir, 123 Ost Pearlstr. Teleyhsa ttj t. Often Tag und Nacht. L3.rberkr. ?!. W. (5cke PennsdldZttia und Washinztött Ltrzße, hat tie schonn Auswahl in PeZz-KapPen und H:nkU'AuSM!l miizsariikcln Theodsre Stein, 0. !Ä:ii?Tjft. Abstrakle von Besititeln und ttrundeigenthui werden in prompter v,nb zuderlössiger Weise ausgeführt. .Vft Market Slrasie. n d i a a !s o i Z ti d. 55scben:!lkrett. H '..IS N Nencft 3lHmiif faifcen, Gold und plulitt, in großer Auswahl. Fred. II. Schmidt, 84 .aAonMaee. Ünisn Station esenübe?. Extra feiner gebrannter Golden Rio Kaifee 130 c ycv Pfnnd, in liUELLER'S Thcs-Laden, 200 Cfi WisHwgl Sttafie. iif!;i!!!:i'::l - - ";' ":: ' , i'tSr:

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Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten.

Für Jndiana : Kälteres, trübeS Wetter; Lchneesall. D i e chilenische Frage. Washington, 17. Jan. Die Mitglieder des Kongresses sehen mit großer Spannung der Veröffentlichung der offiziellen Korrespondenzen in Bezug auf die chilenische Frage entgegen. Viele sind zur Annahme geneigt, daß die Frage aus friedlichem Wege erledigt werden kann. Die Ver. Staaten werden unter aUen Umständen darauf bestehen, daß 5hile angemessene Ge nugthuung geben wird Die Chilenen sind wohl ein stolzes und heißblütiges Bölkchen, doch wird ihnen schließlich keine andere Wahl übrig bleiben, als daS Unvermeidliche mit Grazie hinzunehmen. Vom Kriegsdepartement wird gegenwärtig ein alter Vertrag zwischen Chile und den Ver. Staaten publizirt, der unter andern Umstanden vielleicht noch lange vergessen geblieben wäre. Derselbe ist vom Jahre 1864 datirt und enthält folgende Bestimmungen : Die Ambulanz- und Spitalbediensteten sind im Falle eines Krieges von beiden Parteien in, Schuh zu nehmen und die verwundeten oder erkrankten Soldaten müssen ohne Unterschied der Nationalität verpflegt werden. Durch viele andere Beisähe ist Fürsorge getroffen, daß den Soldaten der beiden Vertragsmachte in jeder Beziehung eine humane Behandlung zu Theil wird. Das Gerücht verlautet, daß der Präsident auf morgen (Sonntag) eine Spezial Kabinetssihung anberaumt hat, wobei die chilenische Angelegenheit gründlich erörtert werden soll. Die Demokratische ?!ationalconvention. W a s h in g t o n, 17. Jan. Eine zahlreiche Delegation von St. Paul und Minncapolis und Mayor Somers und verschiedene Bürger von Milwaukee sind im Arlington Hotel elngetroffen. Die Herren werden sich darum bemühen, daß die nächste demokrat. Rati onal-Convention im Weichbilde ihrer bezüglichen Stadt abgehalten werde Die Delegationen von NewSork,Chi' cago, Cincinnati und Kansas City, welche für denselben Zweck nach Wqsh ington gesandt wurden, sollen erst am kommenden Dienstag hier eintreffen. Die Delegatcn von Indianapolis wer den bereits am Montag hier erwartet. Die chilenische Frage. Washington, 17. Jan. Sek retär Traey hat heute Abend die folgende Depesche veröffentlicht, welche er vom Kommandeur Evans, von der Jorktown" unter dem Datum des 6. Januars erhalten hat. Valparaiso, 6. Jan. Der amerikanische Gesandte theilt mir mit. daß der chilenische Minister deS Aeußeren feine Ansichten betreffs der chilenischen Flüchtlinge, die sich jetzt auf der Äorktown" besinden, geändert habe und daß dieselben auf irgend einem Kauffartheifahrer, welcher in irgend einem chilenischen Hafen einlausen sollte, von den Lokalbehörden festge nommen werden dürften. Es waren bereits Arrangements getroffen worden, wonach diese Flüchtlinge heute abreisen sollten, doch der Meinungsnmschlag auf Seiten des chilenischen Ministers de? Aeußeren zwingt mich, die Leute an Bord zu behalten, obgleich ich nicht überflüssig viel Plah habe. Soll ich dieselben in Callao, Peru, oder in Molendo ans Land fetzen? Von hier auS gehen keine Dampfer direkt nach neutralen Häfen. Dieses unerwartete Vorgehen des chilenischen Ministers des Aeußeren, motivirt derselbe damit, daß ich den spanischen Minister salutirt hätte, aU derselbe an Bord kam, um zwei Flüchtlinge an Bord zu bringen. Ich habe den amerikanischen Gesandten ersucht, dem Minister des Aeußeren mitzutheilen, daß ich in solchen Angelegenheiten der amerikanischen und nicht der chile-nischen-Regierung gegenüber verantwortlich sei, daß ich diese Kritikseinerseits als beleidigend betrachte und rnch. dulden würde. Sein Borgehen scheint des-Vertreters einer wirklichen Regierung unwürdig. , ödans." ' Die Nachricht. ' welche diese Depesche enthielt war für daö Staatödeparte-

ment sehr überraschend, denn man hat sicher geglaubt,, daß Chili die Flüchtlinge nicht weiter belästigen werde. Sekretär Tracy hat erklärt, er würde Kommandeur (,.vans morgen die nö-

thigen Instruktionen schicken. Ohne Zweifel wird er ihm auftragen, die Flüchtlinge in irgend einem neutralen Hafen abzuliefern. Näheres ist natürlich noch nicht bekannt. In dem Umstände, daß Evans dem spanischen Gesandten salutirt hatte, als derselbe an Bord der Borktown" kam, lag durchaus keine Beleidigung gegen Chili, denn es war nur eine Erfüllung der üblichen Höflichkeitsformcu. Das Vorgehen des chilenischen Ministers des Auswärtigen hat hier entschieden einen sehr ungünstigen Eindruck gemacht. O . S ch n e e st ü r m e im Westen. Kansas C it y, Mo., 17. Januar. Depeschen aus verschiedenen Theilen von Kansaö melden, daß im ganzen Staate heftige Schneestürme wüthen. Gestern war das Wetter warm, doch seitdem ist die Temperatur bedeutend gefallen. In Folge des starken Windes entstehen allenthalben Schneewehen, welche den Eisenbahnverkehr bedeutend hemmen. B l a i n e s Kandidatur. Detroit, Mich., 17. Jan. Die Tribüne" wird morgen eine Unterrcdung mit Gen. Alger veröffentlichen, in welcher derselbe erklärt, daß Cckretar Vlaine sich dahin ausgesprochen habe, daß er die Präsidcntschastskandidatur annehmen würde, im Falle die Aationalkonvention in MinneapoliS ihn aufstellen sollte. .. Eigenthümlicher Selbstm o r d. C h i e a g o , 17. Jan. grau Mary Simpson beging bente hier auf eigenthümliche Weise Selbstmord. Sie ging auf den mit Eis bedeckten See hinaus, zog sich nackt aus, legte sich auf's Eis und erfror. Heute Morgen wurde ihre erstarrte Leiche auf dem Eise gefunden. Die Unglückliche soll durch Kränklichkeit lebensmüde g to jeden sein. II i Ausland. Ein Defizit. D i e neue Schulvorlage. Berlin, 17. Jan. Das preußische Budget-Defizit ist hauptsächlich auf Rechnung der Staatsbahnen zu setzen, durch welche eine Einnahme erzielt wurde, welche 42,000,000 Mark weniger ergab, als man eigentlich erwartet hatte. Miquel glaubt, das Defizit könne durch ökonomische Verwaltung des Bahudiensies und sonftige Einschränkungen ausgeglichen werden. UeberdieS nimmt er an, daß die Staatseinkünfte infolge der neuen Einkommensteuer um 7,000,000 Mark erhöht werden. Än den sämmtlichen Unterabtheilungen deS Finanzdeparte ments werden die neuen Verordnungen deS Ministers bereits auf'S strengste durchgefühct. Die entlassenen Arbeiter erheben wohl ein Jammergeschrei, doch bezwecken sie dadurch sehr wenig, denn Miquel wird von den Mitgliedem des Landtages in seinem Unter nehmen unterstützt. Die Schulvorlage deS Minister? Zedlitz ist dem Landtage vorgelegt war den. Die Befürchtungen der freisinnigen Parteien, daß durch diese neueste Verordnung dem Clerus zu weitgehende Befugnisse in Bezug auf Schulangelegenheiten eingeräumt werden möchten, haben sich vollständig bestatigt. Die Mitglieder der eonservativen und der Centrums Partei werden dieselbe unterstützen und eS ist gute Aussicht vorhanden, daß sie infolge dessen zum Gesetze erhoben werden wird. Deutschlands Betheiligung an der Chicagoer Weltausstellung. Berlin, 17. Jan. Im Verlaufe der gestrigen Reichstagdebatte über eine Beiwilligung zur Theilnahme an der Chicagoer Weltausstellung im Jahre 1892 erklärte Dr. von Rottenburg der Sekretär des Kanzlers, daß nach feiner Ansicht einzelne Geschäftsleute? wie Leder- und Seiden Fabrikanten, sich wohl enthusiastisch an der Ausstellung betheiligen würden, dagegen bekunden andere, und unter diesen vorzüglich die Besitzer,, der Eisen-, und Stahlwerke fast gar kein Interesse für daö Unter(r: :! - , .,',.,;' ;;; :"!!: ; ;;';! ' " ;.. ' ;p,J !'ffi0OA netmenii

Dies, fügte der Redner bei, ist ein Uebelstand, der nicht eristiren sollte, besonders wenn man weiß, daß die Vereinigten Staaten alle Hebel in Bewegung setzen, um durch Abschlicßung

von Gegenseitigkeitsverträgen und unter dem Mantel der Monroedoktrin den Handel mit Südamerika zu monopolisiren. Es liegt im Interesse der deutschen Fabrikanten ihre Produkte dort zur Schau zu stellen, wo sie von den Kauflustigen aller Nationen am besten gesehen und gewürdigt werden können. Das Schmollen wegen des anstößigen McKinley-Gesetzes steht den Deutschen schlecht an. Jede Nation hat das unbestrittene Recht, ihre eigenen Interessen zu schützen. Viele andere Redner sprachen sich in demselben Sinne aus und die Bewilligung wurde schließlich einstimmig passirt. Spanien will nicht. Madrid, 17. Jan. Herrn Little, dem Agenten der Chicagoer Weltausausstellung, ist es nicht gelungen, die spanischen Behörden und Geschäftsleute zu einer enthusiastischen Betheiligung an der Ausstellung zubewegen. Die Regierung ist gegenwärtig kaum im Stande, größere Unternehmungen begünstigen zu können. Die Einkünfte sind schon jetzt unzureichend, um damit die laufenden Ausgaben für die Saläre der Armeeoffiziere, Schulmeister, Soldaten ü. f. w. zu bestrcitcn. QchissSnachrlchteu. Angekommen in : London: 2n Sicht, La Normandie" und Suevia" von New Aork, Roman" von Bstston. Queenstown: Lord Gough" von Philadelphia. Philadelphia: Ohio" von Liverpool. ' Boston; Oranmore" von London. New Aork: Saale" von Bremen, La Gascogne" von Havre. r mm i. m Schiffs -Agentur. Alle Dampfer-Linien sowie alle europäischen Eisenbahnen haben ihre hiesige Haupt-Agentur in Ales. Metzger'S Grundeigenthums - Agentur, Wechselnnfc lrtflmitshtSHiiirtii ifttih -Mt. -W V f ' V M VZ V V lirt 1803. Die demokratische National? Cvnventkvn. Gestern Nachmittag reisten die Herren, welche bei der am nächsten Donnerstag in Washington stattfindenden Sitzung des demokratischen National-Ezekutiv-Comites dahin wirken wollen, daß die Nationalconvention hier abgehalten werde, ab. Es betheiligten sich an der Fahrt Mayor Sullivan, S. E. Morß, Zmwt, D. P. Erwin, W. H. Armstrong, Albert Lieber S. P. Sheerin, Austin H. Brown, John R. Wilson, John E. Lamb, Ehward Hawkins, George W. Shanklin, Charles L. Jewett von New Albany und John C. Nelson von Logansport. Außer Indianapolis bewerben sich St. Paul, Milwaukee, Chicago, New Aork, Kansas City, Cincinnati, Buffalo und Cleveland um die Convention. Eine starke Delegation don KansaS City kam gestern aus der Reise nach Washington hier durch. Volizelgericbt. Die Polizei fand gestern wiederholt Veranlassung, ihre den ruhigen Bärger schützende Thätigkeit auszuüben. An der Lincoln Lane hatte im Laufe des Abends eine Prügelei stattgefunden, wobei der Straßendahnkutscher John Donnelly der leidende Theil war. Mehrere vielversprechende junge Taugenichtse, die sich in jener Gegend ein Rendezvous zu geben pflegen, wqren daran betheiligt, und mußten von ihnen Charles Russell, ZameS Trent, John Murphy und Eckey Jackson Quartler tm Stationshaufe beziehen. Ihr Verhör wurde bis zum Mittwoch aufgeschoben. Ein anderes Mal war, es die in letzter Zeit oft erwähnte Mattie Bell, die Besitzerin eines berüchtigten Hauses an West Market Straße, welche die Hilfe der Polizei in 'Anspruch nahm. In ihrem Hause war ein Ueberzieher gestöhlen worden,? und die Angaben der Frau führten zu der Verhaftung Ut

Hiesiges.

vermeintlichen Thäters, eines Straßenbahnkutschcrs Namens John Peterson, sowie seiner Genossen Charles Berg, Pat Flynn, John Dragan und John Lutz, welche kurz vorher mit ihm daö betreffende Haus besucht hatten.

Im heute stattgesundenen Verhör wurde die Anklage deS Diebstahls fallen gelassen, doch verurtheilte der Richier alle Betheiligten wegen Besuch eies ProstitutionshanseS zu je $10 und Kosten. , Peter Rush, der wegen VagabundirenS und Tragens, verborgener Wasfen am Samstag verhaftete Mann, wird am 23. ds. Mts. sein Verhör haben. S. D. Hudson und Louis Earterly hatten sich am Sonntage das Vergnügtn einer Schtägcrei gestattet. Ersterer ging frei aus, der andere wurde mit ZI und Kosten bestraft. Die am Sonnabend verhaftete Margarethe Davis wurde wegen Trunkenheit und Verstoß gegen das Sittengefetz mit $10 und Kosten sowie 30 Tagen Arbeitshaus bestraft. Gegen Dr. C. T. Bedford entschied der Richter auf $10 Ordnungsstrafe ween versäumter Meldung eines Falles von Scharlachsieber. Lafe Shipman, der wiederum wegenTrunkenheit Arretirte, erhielt heute seine Strafe, die in $25 und Kosten nebß 30 Tagen Arbeitshaus bestand. Schiedsgericht Mit Bezug auf die Schlichtung der Straßenbahn-Angelegenheit ist soweit noch kein Fortschritt zu melden Die Wahl eines Dritten Seitens Üer beiden Schiedsrichter wird erst heute Nachmitag stattfinden. ttu den Gerichtshöfen. W! Kriminalgericht. p -1"-. - ' Robert Wilson wurde deS Einbruchs in den Model" Laden überführt und in Anbetracht seines Vorleben? zu fünf Jahren Zuchthaus verurtheilt. , William Check und Lee Smit kamen heute wegen Diebstahls eines Ueberziehers an die Reihe. Das Verhör wurde beendet und der Fall gelangte an die Geschworenen. VerlangtMucho's Best Hadanna Eigars". ltJ7 Edwin G. Farmer ist an Stelle deS zurückgetreten Franklin vom Recorder Brink zum Deputy gemacht worden. EJlJ Während die Familie in der Kirche war, schlich sich ein Dieb gestern Abend in das Haus von W. E. Lee, 324 Ost North Straße und stahl drei Ringe, eine Uhr nebst zwei Ketten und andere Schmucksachen von Werth. CXT Die gestern Nachmittag in der Maschinisten -Halle No. 33 Süd Illinois Straße abgehaltene Vcrsammlung der Schneider war gut besucht und hatte den Zweck, für die Orzanisationsidee Propaganda zu machen. Herr Kennedy von der Central Labor Union war der Hauptredner. Kaufe Mucko's Best Havanna Cigars". j7 Joseph Cor, Fracht-Conduk-teur der I. V..Bahn hatte gestern Morgen einen Unfall. Während er nämlich in seinem Koffer mit Umpacken von Sachen zu thun hatte, siel sein geladener Revolver zur Erde, entlud sich, und der Schuß ging ihm inS Bein. Er wurde von Dr. Marfee verbunden und nach seiner Wohnung No. 189 Harrison Straße gebracht. Aeber Bnttimore Z Norddeutscher Lloyd. Regelmäßige Dampfschissfahrt zwischen Baltimore u. Bremen direkt, durch die neuen und erprobten Schnell, Dampfer Tartiftadt. Tresden. Krl?rbe. Mönche. Oldenburg. Ve!ar, , von Bremen jeden Donnerstag, vo Baltimore jeden Mittwoch. 2 Ubr N. M. Größtmöglichste Sicherheit. Billige Preise. Vorzügliche Verpflegung. ' Mit Dampfern des Norddeutschen : Lloyd wurden nuhr als 2,S0,v Yassagiere glücklich Äber See befördert. Salons und Casüten auf Deck. Die Einrichwngen für Zwisckendtckspassa giere, deren Schlafstellen sich im Oberdeck und rm zweiten Deck befinden, find anerkannt vor' tresftich' , ,- ' Elektsche Beleuchtung in allen Räumen. , Weitere Auskunft ertheilen die GeneralAgntten 'pt ' '' A.Söuuacher & Co., Baltimore, M. ' oder deren Vertreter im Jnlande. Älr. Vketzger und Gebr. Frenzel, Jnd;anaptt,.

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