Indiana Tribüne, Volume 15, Number 119, Indianapolis, Marion County, 17 January 1892 — Page 5
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Deßhalb! Ujie guten Eigenschaften eines Heilmittcls gegen SchNerzen bestehen tarin, daß i$ nicht allein Schmerzen für einen Augenblick lindert, sondern daß es auch dauernde Heilung hervorruft. Zu einem solchen Heilmittel gehört
$Xt&' Das große Lchmerzenheilmitt?!. T ist ehne Zweifel, das beste gege alle äußeren Schmerzen, wie taufende von Zeugnisse terseifen. Liese Thatsache bezeugen ErziischSfe, SischSfe, Prediger, AUvokaten, Aerzte, Gonvernkure, Gencralk, Senator, Congreßmitglttd??. Gonsnla, Brotes und Marine OffkjZere, Bürgerse!fler und Beamte, sie alle sind einig in dem Aukfpruche: wir haben an Schmerzen gelitten und wo andere Mittel keine Wirkung hatten, wurden wir durch Anwendung von St. JakebK Cl gedeilt. Auck der Arms findet in diesem weltbekannten Heilmittel einen treuen Freund. mm&fsr: i '-'J jt ' . - !ij ,t. 1 1 -iiimi 'lirtr drttk m Manucr snÄ Jünglinge k Im t.xcxn !I3jj, verlort? tttneörtZt.ikde!)rzustllk, frnvle i'tiiiifir, rncliete und sell'ft znschZt nted uetotlare glUe cn tötf4(et laastilH :irt trnt laund ju hikz fault, genaue Haf&Zmnq liier Mnn fcarfeit l ifclü'. tat I hei Htuderkiffe tfvfi!inn vKb ilunz, zeigt las je twttt : . ? OftfiuilAg vr. M t Uittlir". 'iX uflsge. 1150 Seilen, fv mit dle ldrreich' Hit. äSirb in fcsuiMK'r vrae gegen VH&m frntuna, cn -1 Cenli in PestinarK, tn riium un bedruck: Umflaz ? hl verpackt, frei erfand: . Vüreffcf : deutsches iioL-LNSTinrr, t: 11 Clinton Flat-o, Sew Tort, 2. Y. 'M'W iV i y'irfli t f ii iv&y" '- Tr . Mi'tiTiii.ul .l! nfiM-- tit nr.Al t hdixplt ttt lN dianapIis. ,i"tt., bei l. aütwlrr, 2a Süd XeU1 ut&xt iti afif. rv v Schwache Manner, miitt ihre poUe !Wanne traft uns tjie3 frische wieder ja erlanze roünscden, sollten nicht vtyumm, tt Jugendfreund" ts lese. xa mit tmta ranieoze, miuurtr. rsui II cE?4ftc!le Werk, zitl ufschlub über : ei neue Heilverfahren, wodurch Tausende , in surwfr $ut ebne Lerufjstöiunz vs ; efÄtechtSkrankheite n Den SeigeM der Jugendsünde ieeerherzesul:: urden. Söiwache Frauen, avkr!nttick!k,e?Löe.bll:diucdllaeuikdklZk los Zrauk, erfahre an liefern ue, an tl f teile crijuncbftt si,r erlanj und der (teste Wunsch bre Hiis tfuct werde sann. 1 acerfatein ebeuso einfach billiz. Jederfeta titmv&m. Sck'i!5k2SLentSi StZmvSundJhr bekommt ul Luch oerfiegdl und frei zugeschickt voa tet 1 privat f.ltnlk trnb Dixensar?, 2 L2ea U. Ett..Äem ork, R. A. I M', ,,,,,,,,, , ,n L ijü--90SSm Gegen NerdeakchAerun. jf l II ja 1 1, Tubuqu, 60.. Ja.. Sept. 'S. ?ri. ö. 5?zrtza? srkitt: Mkwe Mutter und chwtf, ohmea Paor önlg'S kroen.TtZrk ge. Je tiiitnti ciU brzrem Ersote unö ftnS dkhd d tt än, tteft.flUttrt. BexfchieSene Falle kurirt. P t t ibxx& Pa., UlatXS89. Dr dort wsU Utemt fyn Pas: A. 3-, wel' Atc sneu 3iaxen aas vN? gern mitttjttlt Zchret ns: El unter in chleqe stehender War tintnabe Utt seit vier Jahre an JTli&$t, welche sehr tont vvrqe'chritte war. Tret Ssifiiea astor Äönig"! RervnkTlltrk kuritten ihn vollzkändiz. -SlNSNdkker nade haur aanz nzeulhiimliche römpfe. so vH r iuseüeu tob,uch:i? wurde und sein erzenes Ledear ie?ahr krachte. Akrsache Behandlung in Spieler ewicnie sscim ?!erven' ch nd gesund. QfVili ei rceTili'&eSe Bch ftr Nervrnlndend tstitJj füta UV tl mlmat luaffandt. (ji,v Harme erhalten ach die Btrbrzia uiflianfl 'Z'a.it Media wurde feit dem iutttt ls"Ö von dem jfitl H?ikr. zsnor Könl. t Wa?n. Jnd zudereitei ru anter seine? AnwMLNg von in KON!G MEDICINE CO.. 22 HandJoh St., CHICAGO, ILL ei vehf(m tu haben für tzt.vy die KUfajc, Z laschen für 5.00; sr-be st.5e. ü litüU.üO. n ftuiaj;JWili in den iutsten Avmkeken p n. Will. P c l, y r '! Äl't,ingln (cir. k:1 iitr 'ks o-j't rn - wo X'iuroin Vö:k 1, Z Werly einer Schilchlekeine Hninee. MM betrunken. Z i JuS lchludells'. EZ herrschte! ! Truck auf das Scjir i Jo'e VerKoV?kNg fcc Systems ) BEEGHALrO P1LL8 5erde die Verstorsung beseitigen Nd die wekeMlich Junktonen , w.fiui Sicrton anrea?. 2k kurlren WtU rän und alle bilibUn ni rvHsen, o) i ickackem Masen. . resulichkett. Der.' iopsun und kranker rrper Verryrr ! Zkrankdetten. 2 Bei äCcn Avothekcru ii haben. Pf!! 23 t3 eine Sckiackrel. . I New flott Tevot. 365 Canal St. Holz- und Sckiefer-Gesimse (Alante!.) kte cit)5 L-rotiL rii.'rLNL. (Wasserbehälter.) tziöschränke und Eiskiften lnzrSßier Au4,ahlz:S 11 den sittigyen Preise in
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Der VerelnSprSsivent.
u.elufn,jt fchtcht so O. ittt! Mellburg ist ein kleines, ganz kleine? Sketchen von vielleicht SO Seelen; es liegt ganz reizend zwischen sanft anstei: genden, grünen Bergen, n deren Fuz; öppige Wiesen ihren schwellenden Tcppich ausbreiten. Sollst hat Mellburg nichts Merkwürdiges, erst in der allerjüngsten Aeit hat es einen Berein bekommen ; keinen politischen Verein, denn dazu sind die guten Mellburer zu trage, auch keinen für vaterstadttfche, Zwecke arbeitenden Verein, denn dazu meinen sie, sei ein hochmohllöbiicher .Magistrat da es ist auch kein Verein für Kunst und Wissenschaft, denn dies blüht in Mellburg nicht besonders und schickt höchstens im Sommer einmal einen bleichsüchtigen Professor dahin, der dort in der stillen Vergland: schast seinen Urlaub verbringt ; mit allen solchen Vereinen haben die biederen Mell-. brger nichts zu schassen, nein, einen Wohlthätigkeitsverein haben sie gegrün vet. der den klassischen Namen .Thalia" führt. ' Denn einen Zf'-tfnen mußte das neugeborene Kind doch haben!" Co hatt der wohlangesehne und hochachtbare Hm Gottlob Ebrenfried Zierlich, seines Zei chen ein ehrsamer Bandkrgmer, gesagt, als er die Konstitutionsrede hielt, welch: so glänzend ausfiel, daß er einstimmig zum Präsidenten des neuagründeten Vereins erwählt wurde. 0 wurde Herr Fhrensried Zierlich Vereinspräsident.und er war nicht weniA stolz auf diese Würde. Er trug den Kops noch einmal so hoch, ils früher, und selbst den wohlweisen Herrn Bürgernieister grüßte er jetzt nur 'nie einer sehr kurzen Steigung seines grauen Hauptes ; denn so räsonnirle er, Präsident fei doch mindestens ebenso viel iU Bürgermeister. Als der junge Verein nun glücklich zu? Velt gebracht war, da zeigte sich eine höchst auffällige Erscheinung auffällig allerdings nur für die guten Mellburger, denn in anoeren Städten pflege es vielen Öereinen so zu gehen, es zeigte sich nämlich, daß der Verein Thalia nichts zu thun habe ! Ja, noch mehr, es wurde klar, daß die Gründung eigentlich eine ganz überflüssige gewesen sei. Ueber? flüssig ? Wie ?' Was ? Die Grün, düng eines WohlthZtigkeitSoereinS, bei noch dazu den Namen Thalia führt, sollt überflüssig fein? Und doch war es so ! -Nellburg war nämlich ein Städtchen, in welchem die Armuth eigentlich unbekannt war; die kleinen Leute, die bei Anderen in Brot standen, hatten Alle ihr Aus kommen, das, enu ti auch bescheiden war, sie doch b!e öflenMche WohlthZtig keit nie und nimmer in Anspruch j, nehmen zwang l Die meisten hattet eine Ziege oder ein Schwein im Staj und manche konnten sogar eine stattlich Kuh auf die Gemeindeweide treiben. So war es bei den kleinen Leuten nun, und die großen Leute", die brauchten doch den Verein wahrhaftig nicht! ES zeigte sich also, daß der Verein Thalia- seinen Zweck gründlich verfehlt hatte. Und das ist stets schlimm. Denn sobald sich das zeigt, oann kommen die i Spotterzungen uns lachem uns rrlttetn und flüstern: Ja, ja, das hat man vor ausgesagt! Hat nicht anders kommen können!" und aS es sonst noch mehi solcher Redensarten gibt. Zu den Leu, ten, die in Mellburg über den neuen, zwecklos Verein witzelten und meinten, taß es herzlich schade sei, daß auch in dem harmlosen Städtchen sich dic bedenklichen Symptome der Vereinsmeierkizeigten, zu diesen Leuten geHorte auch der Provisor in der Stadtapotheke, Herr Friedrich Schnitzer. Jeder, der ihn kannte, schätzte und liebte ihn ; denn ei war ein tüchtiger, gebildeter Mensch, der ein angenehmes Aeußere mit der echten und rechten Kunst zu leben verband. Nur ein ganz klein wenig malitiös konnte Herr Friedrich Schnitzer sein, ja, sein Spott konnte sich wohl schonungslos er gießen, jedoch immer nur da, wo er am gebracht war. Dieses letztere schien Herrn Friedrich Schnitzer auch bei dem neuen Verein der Fall; der junge Provisor hatte, da man bei der Kousttluiruttg des Vereins auch ihm als einem Honoratio ren des Städtchens eine Einladung hatte zugehen lassen, ganz entschieden auf die Zwecklosigkeit eines solchen Vereins hin, gewiesen und hatte prophetisch voraus verkündet, daß Niemand feine Dienste brauchen würde. Aber der Prophet gilt nichts in seinem Vaterlandes So auch hier. Herr Friedrich Schnitzer war niedergeschrieen und ausgelacht worden, ganz besonder von Herrn Ehrenfried Zierlich, und Ui Verein hatte sich kvn, stituirt. Jetzt aber ging dvS Spötteln und Witzeln des Herrn Provisors erst recht los und ganz besonders, als die von ihm prophezeite Zwecklosigkeit offen zu Tage trat. Ja eS ist entsetzliq zu sagen, denn eine solche Sittenoerderdniß war in Mellburg unerhört eines TageS eir? kulitte indem Städtchen ein du?chden Hektographen hergestelltes Witzblatt, welches die enrazirtesten Vereinsmänner in getreuem Eousertei zeigte, wie sie um den Berathungstisch sagen und eine alte, halbverhungerte Katze mit Milchbrei füt terten!' Das war entsetzlich, unerhört! Und daß Herr Frledrtch Schnitzer der Verfasser deS Pamphlets gewesen war, lag auf der Hand. Denn nur er hatte eine so scharfe, verruchte Zunge, und in der Apotheke befand sich ein Hektograph, Durch diese Zhat flber hatte sich Herr Friedrich Schnitzer den pnvexsöhnlichen Haß der VerelnSmZkknex, ganz besonders aber des Präsidenten, deS Herrn Ehren, fried Zierlich zugezogen. Und das wa; schlimm, wie mir sogleick sehen werden ! Herr Ehrenfrixd Zierlich hatte uämlich ein ganz liebreizendes Schterlein Anna aeheißen, und in diese hatte sich Herr Friedrich Schnitzer ganz gewaltig per, liebt. Daran ist nun nichts Schlimmes, lm Gegentheil, der Herr Provisor saßtt daS als eine sehr glücklichen Umstand aus, um so mehr, als er eines schönen TageS der Anna sei Herz auSgeschüttel und, sie 'ihm ein schüchternes, , leiseS; .Ja!-gesagt hatte. Ss veit als m lleS'in bester Ordnung, auch Herr Ebrenfried Zierlich war'mlt den Bunde dn Seiden völlig einverstanden gewesen, bii i ein Tage, wo öerr Friedrich Schnir. ler fri,.e schändliche SpötterunLe nlch,
meyr im 5aum zu satten vermoyu. Vl lber war es aus! Der lange Schlingel aus der Apotheke" so titulirte nämlich Herr Ehren: fried jeyt den Herrn Friedlich Schnitzer, weil dieser von Natur etwas lange BeinI hatte, sonst aber,, wie schon gesagt, auck äußerlich ein sehr reputirlicher Menfc! war. Der lange Schlingel sollte ihn nur nicht wieder in's Haus kommen uni die Anna solle sich gar nicht einbilden, baß die Liebelei so fort gehe, das sei jktz aus, er heiße Ehrenfried Zierlich und da mit basta!" Und ob die Anna auch an !age darnach verweinte Augen hatte, et blieb doch bei dem Vasta." Die Anna weinte also, aber Her; Friedrich Schnitzer lachte, lachte aus vol: ler Kehle, als er davon erfuhr. Und von diesem Lachen erfuhr wiederum Herr Ehrensried Zierlich, und da titulirte e, ven Provisor .einen Jungen, der vor der Otoriiät (so sprach Herr Ehreilfried nämlich Autorität aus) gar keinen Nespekt habe", und fein Grimm wuchs noch mehr. Anna's schöne, blaue Augen aber sahen immer verweinter aus. Eines Abends aber traf der Provisor seine Anzebetete auf der Straße. Wie gehtS Anna 7 fragte er uni drückte ihr die Hand. O, Friedrich. Friedrich!" fchluchzte sie. Tu hast Alles verdorben!" Aber Kind, so weine doch nicht, das ist ja Unsinn!" Das sagst Du, aber andere Und da rollten ihr die hellen Thränen über die frischen Wanken. Herr Fried rich Schnitzer besann sich einen Augen, blick, dann zuckte ein übermüthiger Zug um seine Lippen und er sagte: Was' gilt'S. Anna, heute über acht Tage bin ich mit Deinem Vater ausge, söhnt! Was gilt's?" Anna lber sah ihn nur groß an und schüttelte zweifelnd daS Köpfchen. Laß mich nur machen! meinte Fried: rich. Als Herr Friedrich Schnitzer nach Hause gekommen war, setzte er sich hi und schrieb einen Brief folgenden In Halts an einen Freund in der Groß stadt: Mein lieber Junge! Du mußt mir setzt aus bet Verlegen, heit helfen! Ich bitte Dich nämlich, in Deiner Großstadt das verlumpteste und verkommenste, möglichst nach Alkohol duftende Individuum aufzusuchen, mit Reisegeld zu versehen und hierher zu schicken. Besagtes Individuum muß aber in der Nacht hier ankommen, daß ihn Niemand sieht, und muß sich sofort bei mir melden. Alles Nähere erfährst Du später mündlich! Mache Deine Sache gut! Dein Friedrich. So schrieb Herr Friedrich Schnitzer. Drei Tage später hatte der Verein Thalia" eine Sitzung. Würdevoll thronte Herr Ehrenfried Zierlich auf dem Prasidenkenstnhl, die Stirn in gar ernst, bafte Falten gelegt. Er hatte nämlich 'oeben die Ätzung eröffnet. Ich ersuche den Herrn Schriftführer," svrach er, das Protokoll der letzten Sidung zu verlesen!"
Das ieschay und das Protokoll würd genehmigt. Herr Ehren fried sah sich im Kreise um. Hat Jemand Anträge zu stellen oder euien Bedürftigen der Fürsora des Vereins zu empfchlen?" fragte e dann. Allgemeines Stillschweigen. Wenn das 'nicht der Fall ist. s schließe ich hiermit die " Da plötzlich wurde die Tbür aufqe, macht und herein trat mit wankenden. schwankenden Schritten ein Mann, bei den Mitgliedern des Vereins einen erecr etmagte. vlus dem F?ops trua er einen Deckel, der früher wohl einmal ein Hut gewesen sem konnte, jetzt aber roi eine drchlchossene Scbießsche siab: in Lumpen flatterten Rock und Hose u die fragwürdige Gestalt und an den Fü, ßen trug er schmierige Lappen statt d Stiefel. Herr Ehrenfried Zierlich besah sich de Ankömmling von oben bis unten. Was wollen Sie?"' fragteer. Ich will will " Der Man schwankte Alnz bedenklich und seine klei: nen Augen sielen ihm oft zu, wahrend tx sprach ich will die Unterstützung eines lohlichen Vereins in Anspruch neh: men." Herr Ehrenfeld sah hie Mitglied bedeutungsvoll an; ein Verständnißvolles .Aha!" kam von so und so rndtn Lippen. Wie heißen Sie? recherch'itte d Präsident. Wilhelm Zirbel!Und nun gingdas Verbör loZ. End lich war man mit den Personalien zu Ende und Herr Ehrensried hieß den Bittsteller ein wenig hinausgehen, di man sich berathen wollte. Ein ernsthafter Fall, verehrte Am wesende," sagte er, nachdem sich di Thür hinter Herrn Zirbel geschlossen hatte, ein ernsthafter Fall!" Es wa, nämlich der erste seit dem Bestehen de Vereins, da5 sagte aber Herr Ehren fried nicht. DaS Elend ist aber groß fuhr er dann fort, wie wir uns alle überzeugt haben. Ich halte eS für angemessen, den p. Zwirbel zu unterstützen und bean: traze, ihm einen neuen Anzug, sowie IQ Mark Reisegeld zu aeben! Äer für meu nen Antrag ist, den bitte ich, hie Hanl zu erheben! Alle Hände flogen in die Höhe. Da rauf wurde Herrn Zwirbel das Resultas der Berathung verkündigt und hoch er freut Pedankte sich derselbe. Herr Eh' ren fried aber hob die Sitzung feierlich auf. ' Am anderen Tage eirkulirten hekto, graphirte Blättex durch die Stadt, ir. welchen die Wohlthätigkeit" des Verein, Thalia auf das Höchste gepriesen wur? toj man habe, so hieß eS. einem armer, heimathlosen Senfes gkhslfen, der den) Verein würdig und bedürftig erschiene !: eine solche aufopfernde That b, dürfe der öffentlichen . Anerkennung t . 1 : . f . 1 "fc1 ' .. Vanz nien ,n oer. ere oer ftiugirui stand der Name deß Herrn Fried ri Vcynlver, .... ,, .Sin verteufelte? Junge! 'meint, Herr Ehrenfried heir Millggessen unh sah die Anna schmunzelnd an. Und a Abend traf er den Provisor im .Roß
gina auf ihn zu. drückte ihm die üand
uno dankte und sagte, in Folge dieses warmen Artikels würden üch Viele, dü
jetzt noch kühl und kalt fern ständen, be. ogen suyien, dem verein alS Mitglieder beizutreten. .Es wäre mir so fubr Serr Sbre. fried fort, sehr angenehm, wenn Herr Schnitzer nächstens bei mir ,u Mittaa essen wollte." Noch am selben Abend schrieb der Pro, visor an Anna : Hurrah ! Der Friede ist geschlossen. Du bleibst mein Lieb, wie Du es aeft. Nun aber will ick Dir etwas iaaen. nur für Dich ist und was Du Niemandem weiter erzählen darfst. Jenes Jndioi drum, dem yter geholfen morden tst, hab ich mir nämlich eigens Zu diesem Zwecke aus N. kommen lassen, damit der Verein doch einmal etwas zu thun bekäme und ich Gelegenheit fände, meinen lobenden Ar tikel abzufassen, der mich mit Deinem Vater aussöhnte. Das ist auch geschehe j. 1. w. Am Tage darauf hatte Herr Friedrich Schnitzer seinen freien Nachmittag. Er ging zu Zierlichs, um Anna und ihren Vater zu einem Spaziergang in die Berg aozugoien. freudig folgten Herr Ehren, fried und Anna der Einladung. Auf der Wanderung durch die Straßen des Städt, chens blieb Herr Zierlich plötzlich ver wundert vor einem Trödlerladen stehen, rieb sich die Augen und brummte halb rtLemnios: - Ja, was ist denn das? Den An,ua )a, ich kenne ihn ganz genau" er zeigt tus emen an der hur hängenden Anzug uaven wir vorgestern dem Zirbel gech.nkr - Er wird ihn wohl wieder verkauft ,aben!" meinte Herr Friedrich Schnit zer. .Da muß ich Gewißheit haben!" Und gleich darauf sprach Herr Ehren, r:.v , j.i:x. i 'iicy uligrlkgeilltiiq mit ein 4.100 IC. Nit betrübtem Gesicht kam er wieder. Wahrhasttg, der Anug ist gleich vor, lestern Nachmittaa von emem ierlumvten Mann hier wieder verkauft. . ES ist kein Zweifel, das ist Zirbel gewesen ! " . . i ' ; In der nächsten Vereinssitzung legte Herr Ehrensried Zierlich sein Amt als praztoent ntever; er sagte nicht warum, ind dke A.ideren fragten nicht. Drr verein eristirt heute noch und wer seine ulfe braucht, kann sie in Anspl.h nehe lM. Herr Friedrich Schnkher kaufte sich 'i,lo darauf die Stadtapotheke und da oohnt er glücklich und zufrieden mit sei tfrm lieben Weib Auna, der Töchter deS zerrn Vereinspräsiventen", wie er sie .lanchmal scherzhaft nennt. ,,lrs war' einmal". (Ein alt Lied.) ES war einmal ein RitterSmann, Geliebt von allen Frauen, So schön war er, wie Keiner mehr Auf weiter Welt zu schauen. Er aber blickte Keine an. Nicht Königin noch Zofe, , Gieichgiltig waren alle ihm Ich meme die am Hofe. Da war ein FörsterStöchterlein, So schlank wie eine sichte ' ' Die liebte er sie liebte ibn Nicht nm ist die Geschichte ! ' Der Ritter freit ein Königikind, Gar stolzen Sieg erfocht er Und sitzen blieb, die ihn geliebt -Ich mein' die Försterstochter. ! ' ia 1 ' i: ' " ' I Der Eomponist Meyer, beer war in kleinen Dingen sehr spar, sam. Am Berliner Opernhause kamen seine Hugenotten" zur ersten Ausfüh; rung. I der Probe Hatte Meverbeer, der an jenem Abend ding'.rte, de. Pau, kenspieler eingeschärft, den mächtigen schlag an einer bochdramatischen Stelle mit der größten Wucht zu thun. Wirk, lich erdröhnte in der Premiöre ein For, tissimo daß Meverbeer am Dirigenten, pulte beftiedigr nickte. Aber dann ver, stummte daS Lärminstrument jählings : ser unglückliche Musiker hatte in seinem Eifer das Kalbfell zerschlagen. Wüthend stürmt der Eomponist iui 'Zwischenacte hinter die Scene und wird fast rasend, als man ihn aufzuziehen beginnt er müsse nun, als der intellektuelle lieber,. das Fell bezahlen. .Tröste Sie sich doch, Maestro," klopft der Tenorist dem darüber Aufgebrachten auf die Schulter ?die Hugenotten'' haben doch durche, schlagen und...." .Herr," kreischt Meyerbeex, Sie scheinen gar nicht zu wissen, wie theuer solch' ein Kalhfell ift 1 . . 1 11 . . . . , m t . . ' Was s ü r un b ea bsich :igte Folgen eine Gardinenpredigt haben ann! In Wien ' stand jüngst ein Kas endete vor dem Strafrichter, - um sich regen einer EbrenbeleidigungSklage zu eramwsrten, welche gegen ihn erhoben ourde. weil er auS dem Fenster seiner Wohnung Schimpfworts, gerufen hatte, ?ie sich gegen daS vis-T-vj befindliche, oem östel reichischen . Landesvertheidi' gungS.Ministerium unterstehende Land' webr'AuKrüstungS? Departement richeten. Ein Feldwebel hatte die Schimpf morte gehört und zur Anzeige gebracht. Ler Angeklagte erklärte, er habe damals .inen sehr bösen Tag gehabt; er sei anz wohlgemuth aus dem Wirthshause heimgekommen und von seiner Frau mit einer gradezu fürchterlichen Gardinen vredigt empfangen worden. Um seinem Äerger hierüber Luft zu machen, habe er zum Fenster hinaus auf die Welt im Allgemeinen geschimpft. Die Absicht, eine k. k. Heeresabtheilung zu beleidigen, dättf er ganz gewiß nicht gehabt, da er doch selbst Soldat und zwar Artillerie.Feldwebel gewesen fei und einen Feldzug Mtgemacht habe. Die thatsächlich ge brauchten Schimpfwort konnte der An geklagte, dleses Opfer einer Gardinen f, redlgf, stflltch nicht m Abrede sieben, 0 wurde vlezes Opse? weiblicher V redsamkeit zu vierzehn Tagen strenge rresr rernrioeilt. . Probate' Mittel. Ich lasse meine Toater jeden Tag nach dem Mittagessen eine Stunde Klavier spielen daS tragt sehr zu meiner Ber dauüng bei." ,TaS habe ich aber noch nie gehört!" Ja. sehen Si.-. wenn meine Tochter anfängt zu spielen, dann spring ich auf und laus aus und davon, und das spazieren gehen nach Tisch bekommt ir kuSaeuiOnet!"
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