Indiana Tribüne, Volume 15, Number 118, Indianapolis, Marion County, 16 January 1892 — Page 3

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Der Criminalrath.

i S m n !l d Z rt l c f i n 9 ( (8ortfeif"iiSl.) ßrai tnoui ncitc antg o-p:?ztt, der üaih aber, sichtlich frappirt von der Erscheiaunz der liedllchen Vlon):ne, die mit unichuldlachende Augen m die We!t bineinschaute, hatte einen Moment seinen Blick mit a'Zcr Wucht auf ,br rtt!)cn lassen und dann ik, auffälligem Gegensatz zu seiner sonitigen icnschznscheu gesagt: .Tu brauchst die Einladung des Fräuleins nicht anZzuschlazen, liebe Ma.a." Und er war binter dem Siuhle der MantZ, mit dem jungen Mädchen freundlich vlanderud, stehen geblieden, un) als dann zn'älliz zwei weitere Sitze an dem Tische leer wurden, hztten sie die e'oen einzenommm, ti xon ge genseitlge Bekanutschzst geschlossen worden. nns dkr Bater ftsll:e sich als Kaffa beamrer einer Bank vor und mtt der Hosfuung anf ein ba'diges Wiedersehen ton man geschieden Wirklich folgte auch in kurzer Zeit eine Eirladun; von Frau Ottoni, auf welche das Madcken den gleichen gewinneuden Eindruck gemacht hatte, an Vater und Tochter zum Nachmittag 5kaffee in der LandwshgunZ, un werk' würdiger Weife fügte es stell, datz der Rath g?raoc an dem Tage seine Bureaugescbafte früher erledigt Ka-te und ickon da VDir, als die Gäste ein trafen. Ecitdem wiederholten sich die Znsamnken'ünfte. in deren unaussalligel yerdeimhrung die Mutter eine ganz besondere Finsigleit entwickelt sie kalte in das Her; des Sohnes geschaut, und sie freu!e sich offenbar des neuen edöN'kleiuenteS, welches da ln sein em sames, freudcnb-dürftiges Dasein farn. '.'leer auch dzZ Mädchen fühlte sich, irotz seines bellen, wolkenlosen Froh nnns. oder vielleicht, kraft des Gesetzes dkr Cntraftvirkung, gerade deZhalb ganz seltsam zu dem strengen, ernsten, um so vitl älteren Manne hingezogen. iix denen Unterhaltung sich dem kindlich nndefüngenrn. regen, aber von aunen noch wenig angeregten Geiste ungeahnte" gelten aufthal,' und dieses Emxnn :e nahm schwärmerische Allsdruckzior'Kta an, von denen er sich wieder wie ;n eiuer berauschenden Atmosphäre r.irtMt südlte. Er hatte ja nie im Leben den Eitelkeitszzuder fremser. weiblicher Hulsignng und den HerzenSzauber fremder, .weiblicher Zuneigung er hatte ja äberhauxt kem Welb außer seine? Mut !er kennen gelernt. So war er denn ror den Altar und in den neuen Hausstand gttreten. Die Äuttc? war in der allen oerbtieden. Wohnung Das hatte sie mit aller Bestimmtheit dem Sodne erklärt um an dem alten Zärl!ichkei!Sverhältnisse zwischen ihnen nichts zu ändern, batle sie hinzugefügt, deun bei den bestcn Menschen thue ein veständiges Zusammenleben von Jun und Alt nicht gut, und eine junge Iran wolle mit Neckt Zrau im Hauie sein, und eine alle Frau gewöhne sich schon daran, es nick: mehr zu sein. Das ZärlllchkeitSverbaltuiß batts senn auch wirklich, trotz aller räumlichen Trennung, keine Schädigung erlitten. es war durch die dazutretende Liebe der jungen Frau nur noch bereichert worden. J.i dem amtlichen Berufsleben d?s Rathes war die Aenderung seines Hauswesens vollkommen spurlos ge blieben, und nachdem man das Ere:gnih genügend ' durchdisknlirt hatte, war dasselbe von der Tages ordnn i des Gerichtsban ''e s abgesetzt und l acta zelegt worden. Dort ruhte es über Jsbr und Tag. iiZ ein erschreckender-Vorfall dasselbe der zu lebendiger Äklualllät vrachte. ines Morgen war Ottoni, lange vor emer pcrcmlcheu AmtSZtunde, m s Bureau gckommrn und die Amtsdiener wichen förmlich vor dem unheimlichen Ausdruck seiner Physiognomie zurück die Augenbraunen schienen förmlich zu sammenaewachsen, die Züge waren ver fallen und die Stimme war nur ein dumpfes, in sich stlbst erstickendes Ge mutergrollen. Er befahl, ihn bis zur AmtSstunde uaaeltört zu lassen, der Amtsdiener aber, von unruhiger Besorgniß erfüllt, denn man war ihm, tros seiner ab wahrenden Außenseite, anhanglich nahm Pofto vor der Thüre des sÖa reaus und gar rasch sollte sich diese Lorsicht gerechlsertlgt zeigen Aus der Stube tönte plötzlich ein schwerer Fall, und als der Diene? um eineilte. fand er den Rath bemußllos aus dem Booen uegen. Die erste Vermuthung ging auf einen Schlazanfall. der herbeigeeilte Hausarzt aber dlaguottinrte erne blose Odn macktherbeigefährt durch irgend eine außergewöhnliche Alternation, welcher selbst dleier eisennervlge Organismus mcht zu w:öerztehen vermocht habe. Als Lttom oas Bewutztzem wieder erlangt hatte, und man Ävrbereitungen traf, ihn nach feiner Wohnung zu bringen, lief e wie ein Nerveubeben durch seinen Körper, und mit matter 5timm aber mit feinem gewohnten. scharfen Accent gab er die Weisung, ihn zu der Mutter ln sne srutzere Beyau jung zu schaffen. Der Befehl wurde natürlich, und ebenso natürlich nicht ohne mancherlei ttumm fragendes Kopchutteln v mzo gen, und am nächsten Tage kam ein u erhörter Fall während Ottonis ganzer vleliabrtger Amtswnksamkelt. ein sesuch von ihm, w.'lcheg die Gewährung eines außergewöhnlichen, viermSchent lichen Urlaubes, zur Ordnung von Privatangelegenheiten" erbat. Nach Verlauf desselben erschien er mit der Stunde pünktlich in seinem Bureau, nachdem er vorher wieder in der,, Hauökanzlei gewesen, abermals einen Wohnungswechsel anmerken zu lassen, - die Restituirung seiner alten Adresse, er wohnte wieder bei seiner Mutter. ,;.. :" H Sonst nahm sein Leben den gewöhn lichen Lauk, nur noch finsterer schaute er drein, nur noch wortgeiziger war er aeworden i und nur noch unerbittlicher

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fuhrke er bn den VerhandUzngen das nit5Rflrt!Mt1 tntt fiitt hre&tn HUkjilVtMHI V I 'VfrVlrFUtll auö Berschlvendungs sucht vorlag oder wenn ein ZJuchcrer sich wegen ausbeutcrischer Manipulationen und ween Herbeiführung eines Familienruins, iregen Zerstörung eines Familienglückes zn verantworten hatte. Diesmal unternahm selbstverständlich keiner der College das Saznig einer Frage an den ÄZath. Wozu auch? Die äußerliche Thalsachk stand auch jetzt wieder fest, wie damals, da er zuerst mit der jungen, schönen Fru am Arme gesehen worden war, man wußte aber, das; man ihn nun nicht wehr mit ihr seb?n werde, daß sie auseinander seien, datz er seüi früheres JunggefeLenleren bei der Mutter wied?r ausgenommen habe. Die geheimen Vorgänge abr, die seinem jungen Glück ein so jähes Ende setzten, die hätte man doch schwerlich von ihm selvft erfahren, da mußte mal' gleich an andere Quellen gehen. Die zunächst zur Hand liezende und glaubhafteste Erklärung war wohl leicht g funden, die alte, immer gleiche und trotz aller grausamen Erfahrungen sich immer erneuernde Geschichte von dem mißacht, ten Unterschied der Jahre, dessen Rache nie ausbleibe. Ottoni hatte vermuthlich eine böse Entdeckung gemacht, nun wohl, eine böse Entdeckung hatte er allerdings gemacht, aber nicht von der Art, wie es nach der Lebensregel der unfehlbaren Attersp?ycho0Zen unbedingt geschehen mufzte. Die verläßlich.'n Quellen" waren diesmal auch so ehrlich, sich selbst zu berichtigen und das Eigentliche an den Tag zu bringen. Was Ottom entdeckt hatte, war, das die junze Frau hinter feinem Rücken Schulden gemacht, day ne das Wirth asgelö verschleudert, zu Deckung der entstandenen Lücken Beträge, Anfangs iu kleinerem Umfang, aufgenommen, die aber bols durch Äucherkünsie in die Höhe gc'chonen und ihr ü'o.r den tt op? gewachsen waren. Otron'.s Name war dave: rompromint worden, und er, dessen Unduldsam ke;t und UnVersöhnlichkeit gegen Alles. was am eine reaevoze LedensMbruna hinzeigt, vom Gerichlsaale her stadtbe.mnt geworden war, und ihn zu e:nem Typus der Ledensstrenge gemacht hatte. r erm'ar mlt Cntzetzen und fuklte die Grundfesten seines ganzen Selbst davon durchschüttert, daß er in seinem eigenm Hzuse Lügen genrast wurde, daß dieses bäuskche Gist iemen Amtscharak ter anfressen müsse, daß erzum Gespötte werde, das; man mit den Fingern nach ihm zeigen werde. Was hatt Tu denn mü dem Gelde angefangen, Unglückliche! hatte er der materiell und meralifch Schuldigen zu ru?en, und sie hatte ihm mit gebrochener stimme daraus geantwortet: Ich v -Nj es ftldlt Nicht, ich kann nicht Wirthschaft halten, ich bade einen Hang zu Vutz und Näschereien, das Geld ist mir unter der Hand zerronne.n!" Vlim Frühstück toit ihm durch einen Brie?. den die erste Psft gebracht hatte, die Entdeiung geworden, und er war wie sinnlos iu's Bureau forigerannt, wo ihn der OKnmachtsJnfall traf. Kaum erhol, hatte er seinen Enl schluß gefaßt. Er hatte ibr die Liste ihrer Glaubi. ger aboerlangt, diese, meistentheits notortiche Wucherer, zu sich bnuzen nnd ihnen eröffuek, er sei nicht in der Lage, ihre Forderungen, die ja ohnedies zu größtem Thei?e nur aus Zmfe.i und Zinieszinjen bestanden, gänzlich zu be irrevigen, er biete ihnen daher eine Ausztcichszahlung, die den richtigen erih ihrer Gutbaden ncherlich noch üdersteize, erkläre ihnen aber gleich;' kig. da, wenn sie auf seinen Vorschlag nicht eiazingen, er sofort selbst den ZoncurS über ieme Frau verbänzeu oerde, ohne Rücksicht auf die Eonfequen' zeu immer für sie und ihn selbst, weil Sas Gesetz gleich sein müsse für Alle, :nd die Ahndung gleich für Jeden, der dagegen verftoe. Dre Glaublger, gerrebene Herren, er kannten sofort, wen sie vor sich hatten und dag der Mann keine leere schreckichüsje abgebe, sie arceptirten bedin zungsloS ferne Vorschläge. Er opferte Alles, was er seit z'wan' jig Jahren gespart hatte. Dann kam noch daS Vltterste für ihn, die Auseinandersetzung mit der Frau, der er m:br als dieses kleine Vermözen, der er sein GesühlS?ermSgen hingege ben hatie. ' Er machte es ibr klar, daß ein Zu' fammenleben zwischen ihnen nicht mehr möglich sei, wöil er ich: sein ganzes Leben verleugnen, weil er keine Äerur theilung, welche er je auS solchem laß auSgeivroche bab.', vor seinem eigeneu Gewissen verantworten kökntte, wenn er hier in dem e'.geuea Hzse Nachsicht und Vergessen walken ließe: sie müsse deshalb zu ihrem Vater zurück, für ihren Lebensbedarr iverde er schon von seinem Geholte Sorge tra ge. Gebeugten HauvZes hörte sie stumm die Verkündigung dieses Urtheils, rad ches ibr nicht anders klang, als ob sie es auf derAnklageöank vernommen Kälte. Odne Appell fügte sie sich lautlos in Alles. So gingen sie auseinander. Das, wie gesagt, wue d:e Leute. w?nn auch nicht ia allem intimen De tail, doch in den groß n und deutlichen Um?issen,nnd der Baunkreis des Furchtelnsicßsnden, jener Feuerzauder es Schreckens zog, sich nur stärker um den noch unnahbar gewordenen Acann, bis eines Abends, wieder nach Jahr und Tag. in den Wirthsbauskreis der Gerichtsbeamten einer derselben mit dem lachenden Alarmrufe stürzte: Stellt Euch vor, Ottoni hat ein Verhältnis !" Ottöni ein Verhältniß! Wäre in die verehrlrcke Gesellschaft die NachriÄ: dineingeichleudert worden, der Papst habe daS Eölidat aufgehoben und sehe sich selbst noch' um ene Frau um' die Wirkung hätte keine bombenhastere sein .rönnen.. ... i Der starre Maniti'homine prrncipe dem schon das Wort Liebes ?eröZ!t Nlß" eine Art pHysilckenW erregte, er ein Verhältniß" ! . Aber es ließ sich an der Wahrhaftig

köit' des GacyverhalteS kaum zweifeln, die Indizien wurden zu genau angege.den. Die Reihe wechselnder Ereignisse, mit welchen Ottom in den letzten Jahren seine eönungslo se Umgebung zu überraschen gewagt Kalte, ohne ihr rechtzei' tig gebührliche Kenntniß davon zu ge ben, hatte die tbeilnahmsvollen Men schen vorsichtig gemacht und sie auf ihre Hut gebracht, fürderhin sollte ihnen keine solche Ueberraschung mehr passi ren. es war Sorge dafür getragen, immer ans d?m Lausenden gehalten zu verdn. Dank dieser liebevollen Theilnahme sah sich Ottoni, .-oder iah sich viel mehr nicht, denn er hatt? keinen Spürblick für derlei von einem förmlichen Spioniriystem umstellt, und jeder seiner Schritte wurde, obne daß er das Gerinqlte merkte, sorgfältig überwacht. Gar so schwer war, das auch nicht, denn wessen Schritte so regelmüßiz bemessen, so aller Welt sichtbar und darum so leicht lontrolirbar sind, wie die Oltoniö, bei dem wird auch jede geringste Ablenkung und Abweichung von der Normal svur des systemisirten Taze-lebeus rasch auffällig, daß es gar keines beson deren Sväherauges bedarf, dies wahr zunehmen. Ss hatte es d?nn auch nicht lange gebraucht, ruchbar zu werden, daß Ottvni seit einiger Zeit ein' oder zwei mal in der Woche bei seiner Tarokpar tie, die er selbst während seines kurzen Ebslebens nur in der ersten Zeit auf gegeben hatte, zu fehlen pflegte, ohne daß er jedoch die ausfallenden Abende bei feiner Mutter zubrachte. (gortsetznng folgt.)

(5delwe!U. vou E. Burse. T'e beiden Eltern standen zusammen und lasen einen Brief, der die Nute? schrist eines berühmten Chirurgen au der Hauptstadt trug. Nach der sachge mäßen Beschreibung.?., so lautete der In halt, die Ihr HanIarzt beigefügt hat. glaube ich annehmen u können, daß c: Uebel in etwa vier Wochen hrilkar fei,wird. Ei"e endsziltige Ansicht kann iä mir natürlich erst bilöen, wenn ich der. Fall selbst untersucht habe. Jedenfalls stimme ich dem Rathe deß genannte, Herrn zn: je eher Sie Ihr Kind eiun gründlichen Behandlung unterrverfen, desto besser ist es, schon weil die Schmerzeu, welche der Kleine zu leiden hat, um o weniger heilig sind, je iünger (K jft Am nächsten 'I'l'ittwoch wiid ein Zimmr'. in meiner Klinik frei; wenn Sie dil Gelegenheit benutzen wollen, bitte ich um foforti.ie Mittheilung, eö follJhne:i danu reservirt werden." Die j,lnge Frau hob die Hände zu dkn Schultern "ihres Wkannes, und auch x legte, dein gleichen Antrieb sollend, feinr Anne um sie; dann sagte er mit einem leisen Seufzer: J.r, eZ wird woh! sein müssen. Sie schaute ihm !n'S Gesicht und antworttte: $a, eS muß sein, und ich muß mit ihm gehen. Einem Mädcheil kann ich ihn nicht anvertrauen ui'd du selbst iveitzt nicht Bescheid um die Pftege eines Kindes, auch ist deine feste Hand jetzt in der Ernte unentbehrlich für die Wirthschaftsführung; eZ wird hart fein, aber ich muß mit." Er nickte stumm und küßte sie auf die Stirn. Nach einer Pause sprach er: j,Ja, du hast recht, und es wird das Beste sein, daß ich den Brief sogleich säreibe.Währen er sich an den Tisch setzte, ging sie hinaus und kain bald mit dem Kinde wieder; es war ein allerliebster Krausköpf, der grade die ersten Worte lallte, im Urbrigen ein blühendes Bürschchen, aber leider mit völlig verkrümmten Fußen. Sein Vater nahm ihn auf den Arm und sagte nur: Mein liebes, armes Kerlchen," der Mutter traten die Thränen in die Augen, dcr Kleine aber griff nach Papas Bart und jauchzte in ahnunslo, ftr Lustigkeit. Wenige Tage spater waren die Vorbereikungen zur Abreise getroffen und der Wagen brachte die Gatten zur nächsten Station. Er drückte Weib und. Kind noch einmal an sich, als der Z in den Bahnhof fuhr, und baun stieg sie ein, ohne viel zu faaen, aber sehr bleich: der Knabe streckte noch einmal die Händchen ans dem Fenster, und der Zug rollte von dannen. Er stieg gedankenvoll in seinen Wagen und murmelte: Wenn das Elend nur nicht zuviel für sie wird! Und doch, kein anderer als die Mutter kann dem armen Äerlchen beisiehen, im schlimmsten Fall muß ich selbst hinüber. Von Tag zu Tag kamen aus , bei Hauptstadt die Briefe, welche vor allen anderen eröffnet wurden. Im ersten meldete sie die glucklrche Ankunft, km zwejien die Untersuchung unv deren Ergedniß: der Professor erklart, , daß er ihn sicher in vier, vielleicht schon in drei Wochen mit aeraden Bemen entlassen werde. Er wird noch eine Ztit laug in r . t. . ... r z? ... ..... . . Zvanocigtu geyen mucir, aotv oc Qaupn fache foll in diesen wenigen Wichen fertkggemacht werden. Der dritte war nur ein kurze's Zettelchen: D$ linke Bein, chen ist im Verband-: sie haben ibn cbloroformirt, aber als er envaa)le. weinte er jämmerlich. Der Professor sagt indessen, er sei mit dem ersten Erfolg der Strcckuna sehr zufrieden." Er schrieb ihr eine lange, liebevolle Antwort, rn der er ihr dankte für das. wäs sie mitleidend ertragen mußte um des Kindes willen. Auch dankte sie ihm für sem schreiben, aber ihre Br,ere blle ben kurz und abgerissen. Ich kann ihn nicht einen Augenblick sich überlassen." meldete sie; .selbst des Nachts, wem er sich an m$ schmiegt, zuckt kr aus elnmal und wimmert: , Mutter, Füßchen thut eh!" Nach vier Tagen hieß eS : Der erste Schmerz ist überstanden, aber der Professor sagt, er müsse ihm noch weiter weh thun. Der Verband wird jetzt täglich etwas straffer angezogen. Ach Gott. Du solltest sehen, wie das arme Kerlchen den Operationstisch kennt, wie er znckend vor Angst sich Niederlegen laßt, und, wie er sich Mühe giebt, still zu sein, wenn ich ihnr zurede, bis es zu arg wird und er laut ausichieltlNachschrift: Der Professor laßt dir ausdrücklich lag:n. dandiertedreuurausgezeichnet fortschreitet und daß der linke Fuß in einigen Tagen keiner forckrten Behandlung mehr bedürfen wird. Dann kommt ,der, rcchle. an die Reihe; Gott gebe mir Kraft,, es anzusehen und ihm weiter velzuztchen. So aina es weiter, nach vierzehn Ta

gen kam ern yasizge? Brief: Jch kann es allein nicht mehr tragen! Der rechte Fuß ist schlimmer, als der linke; es ist .ierzb rechend, wie er klagt. Aber komme du nicht, sondern schicke mir dein Mädchen, .die Anna; er hat sie lieb, und jetzt, wo er sieht, daß ich seine Schmerzen doch nicht lindern kann, jammert er oft nach ihr." In demselben Packet lag ein kurzes Briefchen des Chirurgen. "Er schrieb : Ich kann Sie zunächst versichern, daß die Behandlung ganz vortreffliche Ergebixr erzielt hat; in längstens acht Tagen fasse-ich, Ihren Kleinen entlassen zu köttnen. Ihre Frau Gemahlin hält sich höchst dankenswerth, aber sie ist über.mäßig angestrengt, theils durch den unmittelbaren Anblick des leidenden Kindes, theils rein materiell dadurch, daß sie bei

Tag und Nacht keine Nahe hat. Ich wurde Jhuen empfehlen, nicht etwa selbst herzukommen, denn Sie können hier von gai keinem Nutzen sein, sondern ein zuverlässiges Dienstmädchen berznschicken, welche der Dame einen Theil der Aufficht abnimmt. Das entschied und d,e Anna wurde m:i dem nächsten Zuge abgeschickt. Es vergingen noch acht erwartungsbange agi und dann fuhr er am Morgen hinaus, um seine Lieben wieder abzuholen. Das Mä chen hielt ihm fein Kind ans dew Wagenseuster entgegen, etwas verblaut und angegrllien, aber schon wlcoer voll Lebensmuths ; es hatte keine Schinerzen mehr und streckte die Händchen zuw V . . iv .-. i . r r l i Vp'.eren aus. ijr runre es, icyauie naaz seiner Frau und erschrak. Nicht abqezehrt, aber unterwühlt, fast verzern waren ihre Züge, sie sank ihm weinent an die Brust und flüsterte nur: Bring mich nach Hause." Halb führte, halb trug er sie zum Wagen, brachte sie in schnellster Zzxayrt nach zemer Wohnung, nöthigte ihr ein Glas Wein ein, legte it za Bett und ließ den Hausarzt rufen. Der eramnurte zunächst das Dienst, madchen, wie eS in den letzten Tagen gewecn fe:, und die Anna erzählte: Das Kind hat bis gestern viele Schmerzen aehaht und es wollte nicht bei mir blei: ben, sondern namentlich des NachtS um mer bei der Mutter sein. Es schrie z: weilen laut aus: Mutter, Mutter!" Anfangs schluchzte sie noch, wenn er da that, später nicht mehr, sie druckte lyn nur an sich. Ich habe ihr wenig helfen können, obgleich ich immer bereit war ; sie wollte AlleS thun und er wollte imum von ihr Erleichterung haben." Nun. sagte der Hausarzt, dann han delt es sich ofsenbar um enie sieberbaftt Ueberreizimg des ganzen Systems, her; vorgebracht durch Auftczung und Schlaf: Mangel. Ich muß sie zunächst zur Ruhc bringen, und bann !rd es hoffentlich nichts we,t,r aus sich hab:n. nr unter suchte die Kranke, schrieb seine Verord nungen und .kam mit leichter Kopfschütk teilt zurück: Sie ist doch starker ange? griffen, als kch dachte, das Fieber ziemlich hoch und das Gehirn kann die Vorstellung vom Leiden ihres Kindes nicht loswerden. -Die ache wird m den ersten Tagen daS Aufchen eines kleinen Typhus haben; aber ich sage Ihnen ausdrücklich, daß Sie deswegen keine Sorge zn haben brauchen ; nur mochte ich ihr, damit der K opf erleichtert wird, die Haare abswnewen. wenn ie Nichts dagegen haben. Sie ist ja jung und sonst gesund, oer verlorene Schmuck wird bald, wieder wachsen. Der Hausherr pickte die Achseln: Wenn Sie glauben, daß es fein muß!" Und der Arzt fügte hinzu: Wir wollen es thun, wenn sie im Morphtuntschlaf ist: dann wird sie Nicht beunruhigt. Es geschah. Und es folgte ein schwereS Krankenlager. 'NttfangSdelirirte sie viel und wehrte eingebildete Bersotger ihres Kindes ab; nachher wurde sie heilnahmslos ; es datierte drei Wochen, bis der Arzt eines Morgens zum HausHerrn sagte: Jetzt können wtr ste als gcr nesen ansehen. Sie schläft fest und gut, und wenn sie erwacht, wird sie schwach, aber klar und in cndgiltiger Heilung be, griffen sein. Denn vor allen Dingen Kühe! Der andere aber schüttelte den Kopf und antwortete: Doctor, Sie mögen sagen, was Sie wollen, aber ich weiß einen Lärm, der ihr wohler thun wird, ,lS alle Ruhe." Und als sie erwachte, saß ihr Mann an ihrem Bett ; durch die Thür aber kam es trapp trapp, ungeschickt, aber ohne zu fallen, und "ging auf ihr Vctt zu und legte sein Köpfchen an ihre Hand ; daS war der Kleine, mtt sauer Peitfe, mit seinem alten, lustigen Blondkovs. nnd mit graden Beinchen. Da umfaßte sie mit einem Arm ihr Kind, mit dem andern ihren Mann und sagte aufschluchzend: 0 Gott, wie glücklich bin ich l " ' . Noch drei Wochen tpater, . und sie saß zum ersten Mal vor ihrem Spiegeltisch. Er hatte e' 'hr langsam beigebracht, und sie war nicht ohne ein leises, weibliches Zagen vor daS Glas getreten : das Haar, welches seit den schweren Tagen auf ihrem Scheitel gewachsen war, war reich trotz seiner Kürze und fein wie früher, aber silberweiß. Sie beschaute sich und wandte sich lächelnd an ihren Mann: Du. es sieht garnicht so schlecht aus; aber ich werde es mir doch wohl färben lassen müssen, sonst sagen die Leute, du habest eüe alte Frau." Nein," fegte er, das lässest du sorgfältig, wie es ist ; denn daS ist echtes Edelweiß, gewachsen in den besten Schmerzen, und so oft ich es ansehe, will ich dirs gedenken was du um meinet- und um seinetwillen getragen hast." Sie blickte mit leuchtenden Aug'n zu ihm auf und verbarg ihr Gesicht an sei ner Brust, wahrend er leicht ihre Kopf streichelte. Deutsche Lokal-Nachrlchten. Mecklenburg, f In Feldberg der Amtsrichter, Ge. ricktsrath Otto Runge. f Pastor Her mann Nortüm. von 186' biS 1874 Pastor in Prillwitz und seit jener Zeit in Teschendorf. Oberförster Scharenberg in Mirow : feierte sein 50jährigeS Dienjtiubiläunt. Der Großyerzog er nannte den Jubilar zum Oberforstin, spector welchem ! an seinem Ehrentage noch zahlreiche Festgaben zugingen, u. ?Zl. ein silberner Tafelauffay, ein Jagd. vagen, ein Kronleuchter, eine Uhr aus HirZcdgehSrn ein silbernes Tablett und etn silbernes Schreibzeug. August Becker, der iett nunmehr 50 Jahren , m der Rosenow'schen Cizarrenrabrik in Güstrow ununterbrochen! beschäftigt ist. erhielt aus diesem Anlaß vom Groß herzog d:e broncene Verdienstmedaille. Der Inhaber der Fabrtt, 23. Schluter, verebrte dem Jubilar einen Soraen

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I ? CSatwrcäLttsr 231ac3., 22SSSSSS45235! stuhl, und auch die frühere Bssitztt"in des Geschäfts hatte den Ehrentag bc allen Zveaer megt vergepeu. Der beim Dominialamt m Hagenom anacsteJts Amtsrichter Adois von. dcr ü;e ist ganz unerwartet gestorbm. Er war ein Sohn des bereits verstorbenen Gnts besitzers v. d. L. auf Tieplitz. In Siethwisch ' feierten die Alten! h:iler Bohnsacklchen Eheleute im Kreise von Kindern, Enkeln, Freunden und Berwandten ihre goldene Hochzeit. Der Äro5her;oz schenkte dem Iabelparr sau Bild in goldeaeni Rahlne. i Ter Geh. Commercienrath Sollau in Zchie rln. Ferner starben: Der Mutistenal anwalt Ziessen; der emer. Pastor Alb. F. I. Schmidt, lange - Zett Pastor in Hazenow und Nrewe. Thüringische Staate;-. Ueber die seit Jahrzehnten schwebende Fraze der Thronfolge im Fürltenih.im Lippe hat kürzlich Professor Laband in Ziraszburg eine Sehnst veröffentlicht, die sich auf archivalische llrtunn stützt und die für d:e endgültige Entscheidung oon Wichtigkeit sein dürite. Laband kommt zu dem Ergebnisse, daJ die gräfliche Linie Lippe-Bii'stsrfels der färst lichen nicht b.mfcürtm und kesdalb nicht erbberechtigt ist. Es Zvurde, .wenn diese ÄusfÄbrunzen ans'rkannt i"rdeu, im Falle des Äussterbens d?s jetzt regierenden fürstlichen Hauses das Haus Schrumbnrg-Liype Zur 5!achsolge berufen sein. f Der prenßi'che Generalkonsul a. D. Rossen, bekannt aU Orientalist und Eejchichtsschreiber, in Detmsld. Daselbst der Apotheker Heiw rich Achulöe. le t ia c r z 1 1 x o e r i cy k e k. wurde am t. Äcovembr Tbrese Ptassu vom Prevburg?r Gerrätsbof aus Grund ver Aussage der eigenen Xttttet wegen vor 10 Jahren ml! brachten Mordes ibrcs Gatten verurtheilt. Dieser an er'chilltcrnden Motnentut reiche Sensatiottsproreß hat 'nunmear ein Nachsriel, indem das junze Mädchen, welches schon früher Melancholie ge zeigt, wegen ausgebrochener Tobsucht dem Irrenhause übergeben werbm mußte. Nunmehr erscheint die Behauptung der Verurtheilten. daü die Aussagen der Tochter einer firrn Idee entsprungen, nicht unbegründtt. Der PronZ- wird jetzt neu aufgLnommen Kerben. Lebenserfahrung. Wer nicht mehr will, als er kann, ist zusrieden; wer aber kann, was er will, ist alücklich! Dem A k t u a r - 5k r u t a u iem Amtsgericht Rantzau Schleswig ' Holstein) ist von dem Jastministel die Aufforderung zugegangen, sich um den vakanten Posten eines GerichUsckreiberS in Kamerun zu melden. Du Verpflichtung dau:rt vom l. Februa: 1802 aus zwei Jahre. Mit der Ltellk ist ein Einkommen oon 00tf Mari jährlich verbunden. Außerdem werben 10JO M. Euipirungsgelder und frei Hin. und Herreise zuzesichöit. .Dem Vernehmen nach wird Herr ttruse des Rufe folgen. - , , , ' Meerschaumpfeifen, lange dculsch.' Psetsen, (ztgarrenipitzen ete. bei siini Mucho, No. 199 Ott Washington Str.

prx?s r ":: Pil$r&ijp mm BVLWgZW KVWsNÄAH k lft fti? i v äiXsSi' v&iZä MWMAUMW WW7? KMWWM p wrtV KWWUM M' I?Ss?y $m Wy VjfkizLm $ t) Si ff,Bf WÄv GWM? Vi"' i V y rr f x'A Vsti S TiC-OiWX fisl jy F- ;Vv i -Lvii iVn.' KtoCr vJ U v' X JViJ V-- p-äm X syW yH yh:h 1 KWOiMS Mrtf ly-f w-- ß fbtivftC! ÄmMlivK: sMM JpiFMGf siiit W. RFSJ WWWMMFL i'?:3?0- w'Nk -5iV j v.-w-?T Itrm- A i ..5j-r 3- T ricitg-lT1!!: ASrHSlKji Wsftfexsjas ai i-li?: tiiiäJA mammmmimammmLmmmMtm.mmmWK.ii ,, im um -mr i'

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