Indiana Tribüne, Volume 15, Number 118, Indianapolis, Marion County, 16 January 1892 — Page 1
O O A 00 , ' ' J tvh ry kS TiA AA vv W V V w o w V Office: No. 13 Ost Maryland Straße. Znl,rai:g 15. No. 118. Indianapolis, Zndiana, : Samstag, den 16. Zauuar 1892
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Editorielles. Der reiche Minncapoliser Mühlenbesiher Pillsbury, ein kundiger Beurtheile? des Weltmarktes, fagt, daß der Weizenüberschuß unserer Vorjahr!gen Ernte, so ungeheuer er ist, von Europa ganz aufgebraucht werden würde und daß, wenn unsere Ernte nicht -so außerordentlich groß gewesen wäre, wir die europäische Nachfrage nicht würden decken können. Er sagt aber auch, daß wenn Europa keine Mißernte gehabt hätte, unsere Riesenernte für die Farmer das größte Unglück sein würde, denn dann würde der Weizen so billig sein, daß es sich kaum lohnte, ihn zu Markte zu bringen. Für unsere öeser ist das nichts Neues, wie überhaupt für Keinen, welcker Erfahrung hat. Wenn die Ernte so schlecht ist, daß wie eS z. B. in Ruß. land der Fall war, fast gar nichts wachst, so ist da8 ein Unglück für den Bauer, denn aus Nichts laßt sich eben Nicht? herausschlagen. Auch ist es für den Bauer in einem begrenzten Bezirke ein Unglück, wenn durch irgend welche besondere Ursache in diesem kleinen Bezirke die Ernte mißräth, wahrend im Allgemeinen die Ernte gut ist, denn das Resultat der Ernte in einem kleinen Bezirke hat keinen Einfluß auf den Weltmarkt. Als Regel aber kann eS gelten, daß der Bauer durch eine Reihe allgemein sehr großer Ernten verarmen kann, während er durch eine Reihe allgemein mittelmäßiger Ernten wohlhabend werden kanu. Daß dieser schreiende Widerspruch das künstliche Produkt einer Wirthschaftlichen Ordnung ist, in welcher die Dinge nicht zum unmittelbaren Zwecke des Gebrauchs, sondern zum Zwecke deS Prositmachens erzeugt werden, ist! klar. Der Großhandel, die Großproduktion, die -Spekulation, kurzum was man so im Ganzen 'mit dem Worte Kapitalismus bezeichnet, ist ein Zustand, welcher zum Nachtheil des Volkcs und 'Zur Bereicherung Einzelner alle Dinge auf den Kopf stellt, so daß sogar der Segen der Natur zum Fluche für das Volk wird. Dieses System bringt es mit sich, daß wenn die Ernte eine sehr große wird, der Preis so fällt, daß der Geldwerth, d. h. der Tauschwerth des Gesammtproduktes kleiner ist, alS wenn die Ernte eine unzureichende ist. Und umgekehrt, wenn die Ernte dem Bedarf kaum
genügt, so steigt der Preis so, daß der Gesammt-Tauschwerth derselben weit größer ist, als er wäre, wenn die Ernte einen tteberschuß über den Bedarf hinaus ergäbe. Die deutschen Großgrundbesitzer wissen das ganz genau. So entnehmen wir dem Artikel eines Sachverständigen (Dr. Rudolf Meyer) in Die Neue Zeit" Folgendes : Das ist also die Folge, nicht des neuen Kurses", der hieran ganz unschuldig ist, sondern der Bismarck'schen Kampf und Schutzzollpolitik, und deö von den Großgrundbesitzern befolgten Rathes des Grafen Mirbach, nicht hinlänglich Getreide sür den Bedarf des deutschen Volkes zu bauen, weil dann der deutsche Kornpreis auf daS Niveau deS Äöeltmarktpreises fallen würde." Die Großgrundbesier bilden in ihren landwirthschaftlichen Vereinen einen Eorner (Eartell). Sie richten ihre Produktion so ein, daß immer ein Getreidedesizit bleibt, sie reguliren die Getreideproduktion, was eine charakteristische Seite der Eorncrpolitik ist." So weit hat man es nun freilich in Amerika in Bezug auf die GetreideProduktion noch nicht gebracht. Der Großgrundbesitz und der Großbetrieb in der L andwirthschaft ist dazu noch nicht weit, genug entwickelt. Aber man ist auf dem Wege dahin, und es ist absolut kein Grund dafür vorhanden, daß der Trust auf dem Gebiete der Landwirthschaft nicht ebenso gut sein Erscheinen machen soll, wie auf dem Gebiete der Industrie. Vorlausig wird in Amerika noch, immer planlos Getreibe gebaut so daß wir selbst zu Ze! ten mittelmäßiger Ernten noch immer einen Ueberschuß für das Ausland ha ben. ' ' ' Wie lange aber wird es noch dauern und die amerikanischen Großgrundbesitzec werden in der Lage sein, es zu machen, wie ihre deutschländischcn Eollegen?' So klug, wie ihre deutschen College, und so klug, wie die an den II' ' 1 ,,, " 11.. .III1'1'!!' Ii:l ' ',! ' 1 1 1 1 : 1 , I V ''( :ii.i;.i '.,,'! .1. 1 iiiij 'in ,,. :i, . . Zndüstriellen Trusts Betheiligten wer den sie auch sein. ,! : Sie werden nicyk
mehr planlos darauf los produzircn. sondern sie werden sich verständigen, jedes Jahr nur ein bestimmtes Areal mit Getreide zu bebauen und so dafür sorgen, daß der Preis sich auf einer profitablen Hohe hält. Ja, und das ist wohl der niederträchtigste Punkt in dem gegenwärtigen wirthschaftlichen System, die Tendenz desselben führt unaufhaltsam dahin, daß dem Volke das Brod nicht nur vertheuert wird, sondern daß man sogar der Natur künstliche Schranken zieht, und zum Zwecke des Prositmachens nicht genug Brod wachsen laßt. Ohne in die Tiefen der Eompiikationeu eines wirthfchaftlichen Systems einzudringen, wird man begreifen, daß es für die Zukunft nur zwei Wege giebt: Entweder die Masse des arbeitenden Volkes wird auf den StandPunkt des egyptischen Fellah heruntergedrückt, oder das heutige wirthschaft liche System macht einem andern Plah. Da Ersteres bei dem bereits erreichten Grade der Kultur vollständig unwahrscheinlich ist, so wird wohl der zweite Fall unabwendbar eintreten, und keine Macht der Erde wird es vcrhindern können.
Drahtnachrichten Inland. W e t t e r a u ö s i ch t e n. " Für Jndiana : Wärmeres, schönes Wetter. .4 Die Streitfrage mit E h i l i. Washington, D. E., 15. Jan. Der Präsident hat heute die Durchsicht der diplomatischen Korrespondenz wegen der Streitfrage mit Ehili beendet und dieselbe dem Staatsdepartement wieder zugestellt, ön der heutigen kurzen Kabinetssihung theilte er dies mit dem Bemerken mit, der nächste Schritt würde nicht lange auf sich warten lassen. Das Kabinet berieth die Frage, ohne zu einem Beschluß zu kommen, da erst die Veröffentlichung der Korrespandenz abgewartet werden muß. Mit ihr wird der Präsident dem Kongreß etne Botschaft übersenden. welche voraussichtlich von mehr als gewöhnlichem Interesse sein wird. Wo ist G a r z a ? L a r e d o, 15. Jan. Man kann sich die Ursache nicht erklären, warum man von Garza weder etwas sieht noch hört. Man fragt sich, was ist ans ihm und seinen ploylich verschwunden nen Leuten geworden. Die Truppen umringen die Counties Starr, Duvall Zapata und Eneimal und nehmen zahlreiche Verhaftungen verdächtiger Per sonen vor. Großes Eisenbahnunglück. Ein E i s e n b a h n z u g in Brand. B ra i n erd, Minn., 15. Januar, peute Morgen um 4 Uhr truq sich auf der Northern Pacific Eisenbahn ein schreckliches Eisenbahnunglück zu. Der Zug No. 9, auf dem sich die Andrews Opern Eo. befand, entgleiste sieben Meilen östlich von hier in Folge einer zerbrochenen Schiene. Der Schlafwagea stürzte und siel den Bahndamm hinab, wobei er in Brand gerieth. Zwei Frauen verbrannten, aber auch für die Geretteten, von denen viele schwer berlekt waren, war die Lage eine entsetzliche. Die Kälte war furchtbar, das Thermometer zeigte 4T, Grad unter Null, und die Armen waren kaum mit den nothdürftigsten Kleidungsstückcn bedeckt. Die Zahl der Verletzten beträgt 23, und es ist wahr scheinlich, daß sie sämmtlich davonkommen werden. Sämmtliches Gepäck der. Passagiere verbrannte. S t r a ß e n b a h n st r e i k. ,Pitts burg,13. San. Die Angestellten der Pittsburg, Allegbeny & Manchester elektrischen Bahn gingen heute Morgen an dxn Streik weil die Compagnie die Arbeitszeit verlangern wollte. Der Betrieb ist vollständig eingestellt. '" Kongreßverhandlungen. Repräsentant en h st ü S. W a s h i ngt o n, D. E., 15 Jan. Na ch Fortsetzung der Debatte wurde die von Holman eingebrachte Resolution gegen Subsidlen ,,mit 227 gegen ftÄpktf .V-Ä'S 41 Stlmmen angenommen. Die Rei :?i':ii V:iä !ii "S; 'rt11' i !"; i ";:j:!iS ! ? !:i:1!i"n!S-41 solutwn erklart, d,e Gewährung von
Subsidicn oder Prämien seitens des Kongresses in Gestalt von Geld, Landereien, Bonds oder Verpfändung des öffentlichen Kredits zur Forderung gewisser Jnduftriezwecke oder Privatun-
ternehmungen, unabhängig von derverfassungsmäßigen Befugniß deSKongresses, sei ungerecht und unpolitisch und im offenen Widerspruch mit dem Geiste republikanischer Institutionen. Angesichts des, jetzigen Bestandes der Bundeskasse und der Thatsache, daß ei le tüchtige undehrlicheRegierung nur durch Sparsamkeit in den Ausgaben öffentlicher Gelder gesichert werden könne, während unnöthige und ver schwenderische Ausgaben unter irgend welchen Umstünden unvermeidlich zu verderblichen und korrupten Methoden führten, sollte kein Geld vom Kongreß aus der Bundeskasse bewilligt wer den, außer was zu einer tüchtigen und sparsamen Verwaltung der verschiedenen Departements nöthig fei. - Ausland. Aus dem Reichstag. Berlin, 15. Jan. Bei der zwei ten Lesung des Budgets im Reichstag machte Bötticher einen Angriff auf die sozi.rldemokratcn, weil dieselben sich mit der Fabrikinspektion nicht znfrieden erklärten. Bebet erwiderte darauf, die Inspektoren seien eine Vlsmark'sche Institution, aber trotzdem Bismark die Inspektoren geschaffen hat, habe er ihrer niemals gern Einlaß in seine Papierfabrik in Varzin erlaubt. Diese Bemerkung rief auf der einen Seite Beifall, auf der anderen Seite Miß fallen hervor. Die Debatte wurde vertagt. - . "' Da s gäbe in Deu tsch la n d F u t t e r" f ü r die G e f ä n g- ', nisft. " Ä 0 n dO n,"5."Äan.'Die. Delega ten der Miners" Iederation halten zur Zeit in Stokc on Trent ihre Iahresvcrsammlung ab. Beim Eintreffen der Nachricht vom Tode des Herzogs von Clarence wurde der Antrag gestellt, der königlichen Familie Beileid auszudrücken. Rufe erschallten : Zu Geschäften! zu Geschäften!" Die Reden zu Gunsten des Antrags wurden mit dumpfem Schweigen angehört und wurde darauf mit 19 gegen 13 Stimmen beschlossen, über den Antrag hinweg zur Tagesordnung überzugehen. . Eine Verschwörung. Wien, 15. Jgn. Eine Verschwörung zur Vergiftung des Fürsten Ferdinand von Bulgarien ist in Sofia entdeckt worden. Der Koch des Fürsten ist verhaftet worden, ebenso 50 Offiziere der bulgarischen Annee, un ter der Anklage der Verschwörung zur Ermordung des Premiers Stambukoff. Der Koch sollte, wie es heißt, den Fürsten vergiften, während die Ofsiziere als Werkzeuge einer nissischen Intrigue, den Rußland verhaßten Premier bei Snte schaffen sollten. Die Gefangenen werden mit der größten Strenge behandelt werden. Die schuldig Befundenen werden wahrscheinlich das Schicksal Panitza's theilen. W i e n, 15. Jan. Bulgarien hat sich bereit erklart, für die Ausweisung des Journalisten Ehadouine Genugthuung und Schadenersatz zu geben. W i. Ochlffönachrichten. Angekommen in : New Aork: Eity of Berlin" von Liverpool. . QueenStown: Runie" und Jtaly" von New Jork nach Liverpool. Plymouth: Russin" von New Jork nach Hamburg, B r e m e r h a v e n : Trade" von New Jork. Hiesiges. Der kleine Stadtberold. Frau Maggie Kuntz starb gestern Abend im Alter von 30 Jahren. Beerdizung morgen Nachmittag. ' " . " ' I "" l'1'. " -fiCT " Ned Brown, 35 Jahre alt, wurde heute für irrsinnig erklärt. I? Die Eounty-Commlssare sind oürch "a? rtUrf uii Vif rin ej deS Herrn Firman Stout von Wayne Township, der an der Grippe leidet, in der Erledigung der Geschäfte sehr i:-!1 fm 0 't ymv zurückgebracht worden. Wenn das Wetter wie
Anschein hat, sich günstiger gestalten sollte, so werden sie nächstens die Lokalitat besuchen, für welche eine Brücke nach West Indianapolis geplant wird. Q" E. F. Hoyt von hier, der bei
dem Eisenbahnunglück bei Crawfordsdille schwer verletzt wurde, kam gestern hier. an.' Flanner & Buchanans Ambulanz brachte ihn nach feiner Wohnung im Windsor Block. C7 Ein Arbeiter Namens Andreas Fahrbach in Herrmann's Factory an. der Pennsylvania Straße hatte gestern gleich nach der Mittagspause das Unglück, mit der rechten Hand in die Hobelmaschine zu gerathen. Drei Flnger wurden ihm bis zum ersten Gliede vollständig abgeschnitten. Man brachte den Verwundeten nach der Dispensary, wo er verbunden wurde. Er ist unvcrheirathet und wohnt. No. 223 Sud New Jersey Straße zusammen mit seiner 70 jährigen Mutter. Tascben-Ilbren, HanS-Nbren, . Neueste Schmuckfachen, 'k . Gold und platirt, in großer Auswahl. Frei. H. Schmidt, it Jackson Place. Union Station gegenüber. MRS. CRAHAM'S i : . Cucumber und Eider Flower Cream kst kein Cosmet,e in dem Sinne, in welchem das Wort klewühnliid gebraucht roird, fände a der schont vermanent. ES mackt die Haut welch, gart und rein, und durck slkligen (Sebrauch auch wekvcr i ist ein stetiger Sazuy gegen die Wirknngr drr Sonne und bta Wmde und verhindert somm, ivrosicn und glecke. ts reinigt das Vesickt weit besser al? Tklie uud Wasser, stärkt die Haut und erhindert Siuuzelu. ti macht die Haue f frisch nd glatt auSsekend' wie bei einem kleinen Mäd ben. Jede Dame, fung oder alt, foUre eö vr uuye, da e ein jugendliche Aussehen qicbt Unb' ixoar dauernd. enkdält weder Suure Nach lkali lft so unschädlich, mt Xbtu, und k naqveno ür die Haut, wie 4. hau sur vte Pnanze PretS OI; bei allen patbeker und Harkünst lern, oder bei Mrs. Gervais ljtrudam. WJ Post Str.. Jan Jranzi4ko, woselbst sie Damen von allen lSntteüuuaen im (stesickte kurttt. Zkrkaud luug auch brieftttk. Da kleine Buch Wie man sich tchön macht," gegen Einsendung einer Brief marke verschickt. Mufterflasche frei verschickt an Damen gegen Einsendung von WlLentS i Briefmarke nu'e zaylung des Portss. Weibliche Agenten ver langte MRS. CRAHAM'S Gesichts -Steiche kurirt die schlimmsten Sammersprofsen. Flecken und Hautsckädn. Preis I.S. Harmlos und wirlsam. wfter davon tönneu icht geschickt erden. Der Apotheker in dieser Stadt, der zurrst van mclnen Präparate bestellt, kann feine vtami dieser Anzeige beigesügt detammen. Meine Präparate und bei allen WholesaZe Druggisten in Chicaga und jeder Stadt tuest i ick davon zu haben. Aedsr Bultimors l l?orääsutsoksr Lloyd. Regelmäßige Dampfschifffahrt zwischen Baltimore u. Bremen direkt. durch die neuen und erprobten Schnell' kampier Darmftadt. Dresden. Karlsruhe, Miinche,, - Oldenburg, Kvelmar, ."von Bremen jeden Donnerstag. von Baltimore jeden Mittwock, 2 Ubr N.M. Größtmöglichste Sicherheit. Billige Preise. Vorzügliche Verpflegung. ' Mit Dampfern des Norddeutschen Llovd wurden niehr als 2,300, Passagiere glücklich über See befördert. Salons undaiuten auf Deck. Die Einrichtungen für wifchendecksvasiae giere, deren Schlafstellen sich im Oberdeck und ! ... m . i - t' .. . s t . . . i .. . im veilen ta veslnoen, jino aneriann! vor trefstich. llektruche Beleuchtung in allen Räumen. AiZeitere 'Äuskunft ertheilen die General Agenten A.Schumacher & Co., Baltimore, Md. oder deren Vertreter im Jnlande. Aler.,Metzger und Gebr. Frenzel, Indianapolis. . , IPniiiiia"Q:ilnii Saloon it. Billiard-Hall No.92 Ost Washington Str. Jolrn Motlacher, Eigenthümer. - Arbeiter -Halle ! . (früher Turnhalle.( ' Vereine und Logen werden darauf aufmerk sam gemacht, daß obige Halle sich sehr gut zur Abhaltung von Persammlungen, Kränzchen, Unterhaltungen u5 s. w. eignet und für solche ZweSe billig zu miethen ist. Man wende sich an die Ofsi H; Bit. -,; : A TEAU ! tBrtketotriflfy temck , falrijp iiifrllifut p-rson as.lt krr in, b r mj tut rit, ud ho. n.r in.trwtion,iil wok tnduMriM.ljr, hn o am Un. Th.li.l. ätajlmn '" tMirow karaimi,wl'rrrribjr 11.-1 mtil )Ksiirn:rf th. riUMtyo wmplajnmu) wblck wen rar ck.t .mounu ho bmw.t fvr im ioIcn MccrMsul uabo.. K..lly ad qwlcfct )(nMd. I imn but u wocker from Mch dlauict breuum. I b. n&f iMCtil 4 fwoMd wlth ploxm Urr " wh. mwm nklv mt mjmrmcb. UiNEW b4 OLI I rail umnltn FJ3CU Addrm m . C, ALLCJj. Um AÄrut. IlftU,
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