Indiana Tribüne, Volume 15, Number 117, Indianapolis, Marion County, 15 January 1892 — Page 1

svVJ Ss N. AA fs o o A 00 vr US A A syf s5 i rii i r w r n s vv iy w y& v Jahrgang 1 5 Office: No. 13 Oft Marhland Straße. No. kl? Indianapolis, Zndiana, Zreitag, den J5. Januar J892.

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l :n d'.c'c'r 2pah' kosten 5 Cents per Zile. Anzeigen in welchen Slellön gesncht, oder osierirt iwrben, finden unentgeltliche Aufnahme. Dleselben bkeiben 3 Tag? stehen, können aber unbeschränkt erneuert erden. Anzeign, rselche bis Mittazs 1 Uhr abge geben werden, finden nc6 am felbizen Tage Aufnahme. ,, Verlangt. e i l a .1 & i ri, dcutidu.- Äiden für oüt in;inr vuuournn; in ir.iiin i:uiuc. ;wi ÄsNÄ 2 t r., 1 it tma Jn'vciir :d;u f t . 17 r I ti n n i fi ,.Vajin'n iiir alliuiimn Jüauoilfii; tetn tü Hcid Nladarnan?. 17 (ilani kl Äiüdck:: iu a:tai toil; guter vaca. n isflü i trciM ertflnj;t et autc dcut Mästen für .u3arrc:r. ... , .uo icuiKii rroßf. iSu 'fWrii.i.u oiü fimer 3itiiura,tf r. V?rÖ iHalstna r.iva-tt. 6i Km Verlangt sin rmtaei Uiadiiim für allgemeine iaur'jtt.. zz Züi :Vrn xenco strafte. IS Zu verkaufen. ;w berken vder ja vertaukckeu, t. S!:-jci?r sdrr au, : tiefst an der tüiiir iiijii'i pikk . j'-j 4ffttrn iuöhiti ti sukckr tai'cntiau. j.;it3 4 Zimmer, groi-e ZUttv.tr, nute yjat'. Äird au.li Mir 3 afere verinietlzet. (Vciner 7' Urr a 57ia ivieridis Zrraftr, in Metten oiy der 2:iOt, iy-an uib 2Ann.tr, i Zbiuäus:e, iiJex ß'i' nT, i" -iCtiltn .tjitliii tvw:i !'.'. I ' . A.WÄrgler. Cfi SLUftinaton Str. Verschiedenes. Zu verleiben: Pn JlOfio zu tiU.WHt. denen SUtr iittrh.'il. !ialijuidjtcu tfiti. lia-S Ost jbJiiiiitnSton 5traf,f. ja Dr. J A. Tutcliffe, dkchäsrißt sick anöichlieklich mik ndärzt ticke gaUeu ud mn 'ctileUts- uns Urinkranktieite. s. 5 Cft Market Ttraste. Cffice-Stmiftcn : t bitf lü UJt Br,n. 2 bi 3 Uhr ?.'Ü,5'IN. solNikagS asgeu?MRen. itlv V'avn öll. T-.TtfT.t , 1 ',' : . I I .'.-1 srlf'fy0G (0PriCL'4ilHH FITTED Viv, V - X.-.MX CCUTiS N'.TlflC HniocrptY Ertension Cecturcs. Propyläurn. Vortrag! Honte Abend ! ..Jnferson nnd Louisiana." Deutscher Frauen - H.ilfsVerein. Tanftz ö,trag. 2!l!ir. CfNa Vlsa,nm lag und Z!ka!:n,n.obl des Teutscken grauen HiK'4Bereii'.S. ' Äl'ktz'iedrr erden gebeten sich einzufindeu. Mik ira m Mmß. $viic civlu von Vorträten. Svuuttiti, 1 7. Januar 1802, raf a:a 1 tf4 Herrn Max Hempel rou ?t. Vütiiü über: D'e Prl.iztpie:, dcS Tttr:rcrbundeÄ in der Literatur und ttcschichte. Lieorso Hoi'iinunn c? Pi S, .5) 'MRMWW &mw$mm l f3p MZMÄÄ - T- , -T-' STV T , Eirr t4'-b& .-iy Leichöttbeftatter, Lfsi.k : 25 Süi) ?e!2varkstr. Stile: 120, 112. 124. 126, 12a Ost Pearlstr. Teichs H 1 1 . Og?n la j und Nacht. Barnber&er, mJ N. W. Gcke 'ttmsylvznia uud Wafmgton Straße, h.-t die lchcne ? u.' l t in ! Sei Kappen u;;; H e rreü-A us si a! t n klgsartike ln FELIX. B0N0WSKI, 47 Llid c(aivacc Str. Frisches lk. gesalzenes Fleisch sowie tit besten Würste stets an 5and. LS- Äiiäf.'l.'.er vn John R. Meuser. Telkpwn VS. Arbeiter-Halle ! (früher Turnhalle. ( . Pcrewe und Logen werden daraus aufmerk. fam gemacht, daß ciUt Halle sich sehr gut zur Abhaltung von Dencilttmlttngen, Kränzchen, Unterbaltungen u. s. w. eignet und für , solche ZnieSe billig zu miethen 't. ÄZN wende sich KN die Office ViiS.

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Editorielles. Nachdem der Streik der Strapcnbahnleute beigelegt ist, halten wir es unsererseits für angebracht, ebenfalls einige Worte zu sagen. Wir haben

so lange der Streik im Gange , war. geschwiegen und uns lediglich auf Mit theilung der Thatsachen Z-eschrankt. Erstens deshalb,- weil ein Urtheil während eines Streiks nichts nüht und nur Oel ins Feuer gießt'und zweitens, weil wir den Streik nicht bittigen konnten, eine Zeitung von der Tenden; der Tribüne" aber unmöglich während der Dauer eines Streiks dazu beitragen kann und darf, Stimmung gegen streikende Arbeiter zu machen. Nun aber die Sache vorbei ist, dürfen wir wohl sagen, daß das Verfahren der Straßenbahnleute ungerechtfertigt war, sowohl in der Taktik, wie in der Erklärung des Streiks. Der Tribüne" kann man gewiß nicht den Vorwurf machen, daß sie irgend welche Sympathieen mit einer Straßenbahn Compagnie hat. Stra-ßenbahn-Eompagnieen sind im Allgemeinen schlechte Lvhnzahler. Sie machen große Prosite, aber sie bezahlen kleine Lohne, trodem der Dienst oft ein sehr schwerer ist, sowohl in der großen Hie des Sommers, wie in der strengen Kälte des Winters. Vom allgemeinen Standpunkte aus, wird man daher stets Theilnahme für die Sache der Angestellten empfinden, deren Lage nach keiner Seite hin eine beneidensweribe ist. Trotz allcdem muß man sich in seinem Urtheil auf einen Standpunkt stellen, der die Lage der Dinge betrachtet, wie sie ist, nicht wie sie sein sollte. Wir wollen zu diesem Zwecke gar nicht untersuchen, ob der Versuch von Seiten der Compagnie, den Leuten ein Privilegium zu nehmen, das sie seit längerer Zeit besaßen, gerechtfertigt war, oder nicht. Wir wollen annehmen, daß der Versuch nicht gerechtfertigt war, daß es kleinlich und unklug war, den Leuten dieses Privilegium entziehen zu wollen, und daß der Versuch gar nicht hätte gemacht werden sollen. Sobald jedoch die Leute Unzufriedenheit zeigten und ein Comite abschickten, wurde auch die Sache bedeutend modosizirt. ES fand zwischen der Compagnie und dem Comite ein Abkommen statt, demzufolge die Leute freie Fahrt haben sollten, an allen Tagen, an denen sie im Dienste waren; sobald aber Jemand ablegte, sollte er sein Badge" abgeben, das er jedoch wieder bekommen konnte, sowie er sei" nen Dienst wieder antrat. Man wird zugeben, daß das Streitobjekt nunmehr noch ein sehr kleines war, und das Recht der Compagnie, sich vor Mißbrauch der Badges" zu schützen, das Recht, zu verhindern, daß dieselben von Andern als Angestellten benüt werden, wird man doch auch nicht ganz in Abrede stellen können. Trotzdem waren die Leute mit dem Abkommen, das ihr Comite getroffen hatte, nicht zufrieden, sie beriefen auf Samstag Rächt eine Versammlung, sie erklärten, das Comite habe seine Vollmacht überschritten, begaben sich noch in derselben Aacht zur Wohnung des Präsidenten der Compagnie, der die Sache für abgemacht zu halten das Recht hatte, und forderten sofortige Bewilligung ihrer ganzen Forderung widrigenfalls sie sofort streiken wür den. Herr Frenzel schlug eine Besprechung am nächsten Vormittag vor, er erklärte sich bereit, die Sache einem Schiedsgerichte zu unterbreiten, daö alles half nichts,' die Leute verlangten sofortige Bewilligung und als diese nicht erfolgte, gingen sie an den Streik. Wir gestehen offen, wir können uns mit dieser Art und Weife Jemandem den Revolver auf die Brust zu setzen, nicht einverstanden erklären. ?eman den, der glaubt, die Sache geordnet zu haben, mitten in der Nacht zu wecken und sofort von ihm eine'Bewilligung zu verlangen, ohne ihm irgendwie Zeit zur Ueberlegung zu geben, ist nicht in der Ordnung. Wenn die Leute die Handlungsweise ihres Comi sei für nicht recht hielten, mußten eben die Unterhandlungen in ordentlicher Weise von Neuem beginnen. 3 je dem Menschen und sei er selbst Prasi dent einer Straßenbahn Co. und habe er selbst , politische Aspirationen, regt sich der Stolz und die , Neigung zum Widerstand, wenn man ihm die Pistole aus die Brust setzt. ',

Den Streik als solchen, haben die Leute verloren, ganz einerlei, was jetzt abgemacht wird. Unmittelbar nach Wiederaufnahme der Arbeit waren die Leute genau da, wo sie Samstag Nacht

waren, als Herr Frenzel sich bereit er klärte, am nächsten Tage mit ihnen zu unterhandeln, oder die Sache einem Schiedsgerichte zu übergeben. Sie haben die Arbeit wiederaufgenommen, ohne daß ihre Forderung bewilligt war, sie waren zufrieden mit dem Versprechen weiterer Unterhandlungen und eventuell eines Schiedsgerichtes und das konnten sie ohne Streik haben. Wir sind ferner der Ueberzeugung, daß was auch jetzt abgemacht wird, gerade so gut ohne Streik hätte erzielt wer den können, ttnd wenn nickt, so blieb der Streik immer übrig. Das Verfahren der Leute in de? Nacht von Samstag auf Sonntag wäre nur dann gerechtigt gewesen, wenn durch Aufschub um einen oder zwei Tage die Situation für sie nachtheili ger geworden wäre; das war aber nicht der Fall. Die Sache hat aber noch eine andere Seite und die ist von unserem Standpunkte und vom Standpunkte der allgemeinen Arbeiterbewegung aus, die wichtigste. Arbeiter dürfen uicht einer Bagatelle wegen streiken. Der Preis muß bei -jedem Risiko den Einsatz werth sein. Ein jeder Streik fetzt die Existenz der Organisation auf's Spiel. An verlorenen Streiks sind schon die besten Organisationen zu Grunde gegangen. ES ist schon mancher Streik im Ver trauen auf das feste Zusammenhalten der Mitglieder mit stolzen Hoffnungen begonnen worden, wenn aber dann die ( . v l v stic: ae lange oauerle, uno oen wrvn tern die Mittel ausgingen, dann war es auch mit dem festen Zusammenhat ten zu Ende. Und eS Zftferner zu bedenken, daß jeder verlorene Streik auch feine nach theilige Rückwirkung auf alle anderen Organisationen, auf die Arbeiterbewe gung im Allgemeinen hat. Handelt es sich um ein Objekt von Bedeutung, um höhere Löhne, oder um Verkürzung der Arbeitszeit nun so muß man eben alle Nachtheile, welche aus dem Verlieren eines Streikes entstehen, tragen, denn der Streik ist nun einmal die Kampfweise der gewirtschaftlichen Bewegung. Wegen einer solchen Bagatelle aber, wie sie noch übrig geblieben war, nachdem die Ver einbarung zwischen der Compagnie und dem Comite stattgefunden, darf eine Organisation daö Risiko eines Streiks nicht wagen. Hier ist der Preis nicht mehr den Einsatz werth. Eine Arbei terorganisation hat der ganzen Arbeiterbewegung gegenüber die moralische Verpflichtung, keinen Streik einer Bagatelle wegen anzufangen. Wo das klare Bewußtsein der Solidarität der Interessen und Verständniß für' die Zusammenhänge besteht, wird das auch nie geschehen. DieS sind die Gründe, warum wir de Streik nickt billigen konnten. Der vielfach angeführte Grund der Rücksicht auf das Publikum und die Sympathie desselben, ezistirt für uns nicht. Das sind lediglich sentimentale Faktoren, welche von keinem praktischen Werthe sind. Weder mit der Sympathie des Publikum? noch mit der Rücksicht auf dasselbe können Arbeiter ihr Brod und ihre Miethe bezahlen und von dem Aushaltenkönnen hangt ja meist der Sieg der Arbeiter ab. Wir sprechen lediglich vom Standpunkte der Arbei terbewegung, und dem Intereffenstandpunkte der Arbeiter selbst aus, und wenn von diesem Standpunkte aus die nüchterne Wahrheit auch nicht ange nehm klingt, so hat man doch die Pflicht, sie zu sagen. .. Drahtnachrichten Inland. We t te ra u s s i chten. Für Indiana : Kaltes, schönes Wetter ; nahezu gleichbleibende Tem peratur. Kongreßverhandlungen. Repräsentantenhaus. . Was h i'ngto n, D." C., 14. Jan Das Haus trat in die Berathung der Resolution Holman's von Indiana ge gen Bewilligung von Subsidien irgend welcher, Art ein. Holman hielt eine Rede. Im Verlaufe derselben sprach r gegen Subsidien al Klassengesetz-

gebung undwurde dabei von dem Abg.

Raines, N. S., mit der Frage uuterbrochen, ob es nicht auch Klassengesetzgebung sein würde, den Besitzern von Silberbarren $1 für 78 Cents werth Silber zu geben, worauf er entgegnen er sei einfach für freie Ausprägung vön Silber, auf derselben Basis wie dott Gotd. (Beifäll der Demokraten.) Nachdem noch mehrere Reden für und gegen die Resolution gehalten, worden waren, wurde die Sache bis morgen vertagt. Senat. Folgende Bills wurden u. a. eingebracht und referirt : Von Sen. Best Verwilligung von $11,000,000 für Strambauten im Mississippi ; von Sen. Cullon betreffs Einführung von automatischen Kuppelungen und anderen Sicherheitsvorrichtungen auf Ei? senbahnen, worauf der Senat nach An nähme mehrerer unwichtiger Bills zur geheimen Sitzung überging und sich dann auf Montag vertagte. Ausland. Aus Afrika. Berlin, 14. Januar. Wie die Köln. Ztg." meldet, haben die deutschen Truppen in Afrika unter Haupts mann Krenzler anstatt, wie berichtet) die Wagidos am 14. Dez. zu schlagen; eine Niederlage erlitten und wurden bis znm Fort Tanga verfolgt. Man fürchtet, daß eine andere Katastrophc, wie sie die Erpedition des Lieutenant Zalmskl bestel, stattgesunden habe. Die Deutschfreisinnigen im Reichstag werden die Regierung über ihre Kolonialpolitik interpellixen. London, 14. Jan. Der Berliner Korrespondent der. TimeS" sagt -darüber : Die Regierung muß die Rächricht von der Niederlage, deS Hauptmanns Krenzler drei Wochenlang ge heim gehalten haben, lange genug,, um Berichte über seine zweite Expedition zu erhalten, welche augenscheinlich auch verunglückt ist. - Vom deutschen Reichstag. Berlin, 14. Jan. In der heutigen Sitzung des Reichstags befürwortet der Abg. Eugen Richter Aufhebung der deutschen Dampferlinie nach Samoa und der Abg. Bambetger erklärte die Zuschüsse für deutsche Dampfer nach Ostafrika sollten eingestellt werden. Der Staatssekretär deS Jnnner von Bötticher sagte, er betrachte die Sacle nicht in so trübem Lichte. 3m vorigen Jahre habe sich der Verkehr gehoben und jetzt seien Unterhandlungen mit dem Norddeutschen .Lloyd im Gange,' welcher versprochen hätte, das Unterternehmen lohnender zu gestaltend" . Der preußische L andta g. B e r l i n , 14. Jan. Hente wurde die Session des preußischen Landtags durch den Reichstanzler von Caprivi eröffnet, welcher die Thronrede verlaS. Dieselbe erwähnt die auswatihe'Politik nicht und kündigt .Vorlagen über den Welfenfonds, die Elementarschulen und Ausdehnung der Staatsbahnen an. Die Finanzlage ist nicht so günstig, wie im vorigen Jahre und ein Desieit in Folge größerer, Ausgaben nicht unwahrscheinlich. Betreffs der Arbeitfrage spricht die Thronrede Befried!gung darüber aus, daß die Bestimmung des Gewerbegesetzes über Sonntagsruhe künftig auch Anwendung auf Grubenarbeiter sinden werde.' E.ine Vorlage zur Ausdehnung anderer Bestimmungen deS Gewerbegesetzes , auf den Bergbau würde dem Landtage binnen Kurzem unterbreitet werden. , - . V e rsch w ö r"u n g i nB u lg ar i en. P a r i s, 14. 3an. Wie Eclair" auS Sosia meldet, sind dort 50 Offiziere wegen Verschwörung gegen den Fürsten Ferdinand und den MinisterPräsidenten Stambulow verhaftet worden. Der Koch des Fürsten wurde in dem Augenblick verhaftet, 'als 'jr Strychmn in d,e für den Fursin bestimmten Speisen thun, wollte. iüIZp . .Die Grippe in Europas P ariö, 14.. Jan. 2n der Mili. tärschule von St. Cyr sind 119 Zög linge an der Grippe erkrankt. ? , ' ' ' Rom, 14. Jan. Im nördlichen Italien l breitet sich die Grippe immer mehr us;n 400 Fälle davon angemeldet und die Einwohner sind sehr beunruhigt. Die

Sterblichkeit dort, in Mantua und Savona ist sehr groß. Kopenhagen, 14. Jan. In vorige? Woche wurden hier IsiOO Erkrankungen unb 72 Todesfälle an der

Grippe angemeldet. ' m O5iss5nacbriHten. Angekommen in: N e w s or k : Teutonic" von Liv.erpool. QueenStown: Europe" von Ncw Aork nach London. Hiesiges. DerGouverneur erließ gestern aus den Antrag seineS College von West-Birginia einen Haftbefehl gegen George S. Dudding, der sich in Henry County "aufhalten soll und wegen Wechselfälschung in Charleston ge. wünscht wird. ECT John Goodman von hier wurdegestern zu Seymour wegen Unkerschlagung verhaftet. Er hatte von tine Frau Martha Fischer Hierselbst eine goldene Uhr erhalten, um sie zur Reparatur einem Juwelier zu überDringen, versetzte dieselbe jedoch für 5 und brannte nach Seymour durch. Kaufe Mucho'ö Best Havanna CigarS". (C7 Albert Scott sollte gestern als Zeuge gegen William Henderson im Polizeigericht erscheinen, da der letztere auf seinen Antrag wegen Bummelns verhaftet worden war. Er war aber nicht da, als der Fall aufgerufen wurde z auch ergab das Verhör Hendersons, daß die Anzeige auf Chikane beruhte, denn Scott pflegte deS Angeschuldigten Frau zu .besuchen und dann jedesmal denselben-bei der Polizei als Bummler anzuzeigen. ' Gerade als die Sitzung zu Ende war, kam Scott herangesegelt und entschuldigte sich mit überhäuften Geschäften. Der Richter sandte ihn ohne Weiteres zur Polizeistation, wo er wegen Mißachtung des Gerichtshofes prompt eingelocht wurde. Bei hlliösen Krankheiten nehmet Veecham'S Pillen. LL?-Als sehr eigensinniger Mensch erwies sich gestern ein Farbiger Namenö L. C. Walter, der sich auf einer Jrvington Car als Passagier befand. Als ihn nämlich der Conductor Kennedy um däS Fahrgeld fragte, erklärte er, daß er auS einem Ost Washington Straßen-Wagen transferirt wörden M und kein Fahrgeld mehr zu zahlen habe. ' Die Vorstellungen des Conductors, der ihm zu erklären suchte, daß aus der Jrvington Linie keine Transferirung gestattet sei, hatte nur den Effekts den Mcnn noch renitenter zu machen z und schließlich meinte er, der Conductor könnte ihn ja mit Gewalt, von der Car entfernen, dann Hütte er wenigstens einen Grund zur Klage gegen die Straßenbahnge se lisch ft. Da er auf die Aufforde rungen des Conkuctors durchaus nicht den Wagen verlassen wollte, so nahm ihn dieser schließlich beim Arm und führte ihn hinaus auf die Platform z doch nahm eS noch einige Zeit ehe man ihn zum Absteigen bringen konnte. Obgleich der eigensinnige Mensch den Unwillen sämmtlicher Passagiere erregte, so dürfte man sich gar nicht wunderu, wenn er die in Aussicht gestellte Klage anbringen würde. Tleber Bnltirnors 5 Norddeutscher Lloyd. Regelmäßige DampffchifffaHrt zwischen Baltimore u. Bremen direkt. ' durch die. neuen und erprobten Schnell . Dampfer ', . ,; Tarmftadt. ' TnSde. Karlsruhe, , MAche. . Oldbr. Weimar, Von Äremen jeden Donnerstag, von Baltimore jeden Mittwoch. 2 Uhr N. M. Größtmöglichste Sicherheit. Billige Preise. Aorzilgliche Verpflegung. . ' 1 Mit Dampfern deS Norddeutschen Llotzd wurden mehr alS 2,500,00 Passagiere glücklich über See befördert. , SalonS und Cajüten auf Deck. : Die Einrichtungen für Zwifche ndeckSpaff! aiere, deren Schlafstellen sich im Oberdeck nd im zweiten Deck befinden, sind anerkannt dop trefflich. "" , Elektrische Beleuchtung in allen Räumen. Weitere Auskunft ertheilen die" General 6tZi!':i!i:3 A.SHnnacher & Co.. Baltiuore.Md. HDIffoder deren Vertreter' im Jnlande. 1 l er. Netz er und Oh r. F r n z el, !5NVMNP0NZ. : .. iß ..

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